CH338811A - Karteikarte mit über den Kartenrand vorragenden Merkzeichen - Google Patents

Karteikarte mit über den Kartenrand vorragenden Merkzeichen

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CH338811A
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Maria Koelbl Karl
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Maria Koelbl Karl
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    • B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00—Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06—Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
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Description


  Karteikarte mit über den Kartenrand vorragenden Merkzeichen    Karteikarten mit über den Kartenrand vorragen  den Merkzeichen sind in den verschiedensten Aus  führungsformen     bekannt.    Bei allen derartigen Kartei  karten sind im Kartenkopf und vielleicht auch an  den     Kartenlängsrändern    zwei zum     Kartenrand    par  allele Schlitzreihen vorgesehen, in welche die meist  aus einem farbigen nachgiebigen Kunststoff beste  henden Merkzeichen     einsteckbar    sind, wobei ihre  Steckzungen aus der     Kartenrückenfläche    vorragen.

    Insbesondere die nach unten abstehenden Merk  zeichenzungen sind vielfach der Anlass, dass beim  Einstecken von Karteikarten in den Ordner ein  Widerstand fühlbar wird,     weil    die     Merkzeichenzungen     am Rand der     benachbarten    Karteikarte hängen  bleiben und bei unvorsichtigem Einführen der Kar  teikarten in die Kartei aus den Schlitzen heraus  treten und infolge ihrer nachgiebigen     Klemmung    von  der Karteikarte abspringen. Daraus ergibt sich, dass  solche     Karteien    sehr leicht in Unordnung geraten  und der organisatorische Wert derselben sehr proble  matisch ist.

   Ausserdem besitzen diese Karteikarten  noch den grossen Nachteil,     d'ass    die beiden Schlitz  reihen ein für die Aufzeichnung zumeist verlorenes  Kartenfeld in Anspruch nehmen.  



  Die Erfindung     bezweckt,    die     Nachteile    bekannter  Karteikarten zu beseitigen, vor allem aber die Sicher  heit der Aufrechterhaltung der     Merkzeichenord-          nung    zu gewährleisten.

   Sie hat demgemäss eine Kar  teikarte mit über den Kartenrand vorragenden Merk  zeichen, welche mittels Zungen in     Karteikartenaus-          schnitte        einsteckbar    sind, zum Gegenstand, die sich  dadurch kennzeichnet, dass die Ausschnitte in der  Karteikarte eine längliche Form aufweisen und auf  einer Biegekante der Karteikarte, mit ihrer grössten  Längenausdehnung senkrecht zu dieser, liegen, und  dass die Zunge jedes Merkzeichens eine der grössten  Längenausdehnung der Ausschnitte annähernd gleiche    Breite besitzt, und dass das Merkzeichen     mindestens     einen Querschlitz besitzt, der diese Zungenbreite auf  einen Steg verringert, dessen Länge der grössten  Breite der Ausschnitte entspricht, derart,

   dass das  mit seiner Zunge in einen Ausschnitt     eingeführte     Merkzeichen um seine Längsachse in     seine    Sperrlage       verdrehbar    ist.  



  In weiterer Ausgestaltung der     Erfindung    kann  der nach rückwärts umgebogene Oberteil der Kartei  karte an seiner Hinterseite einen Streifen     einer    Klebe  mittelschicht aufweisen, wodurch der nach hinten  gebogene Oberteil der     Karteikarte    an der Rückseite  derselben lösbar befestigt werden kann.  



  Weiters kann das Merkzeichen aus einem     einmal     quergefalteten Streifen bestehen, dessen beide Schen  kel im Zungenbereich Querschlitze aufweisen und  im eingesteckten Zustand eine im     Kopftess        oben    ent  weder     offene    oder geschlossene Tasche zur Auf  nahme eines Merkstreifens besitzen.  



  Schliesslich kann der Kopf des Merkzeichens die  Form eines     Trapezoids    aufweisen, wobei die obere  Kante des Kopfes im spitzen Winkel zur Horizon  talen verläuft, um die Bildung einer Schrägkartei zu  ermöglichen.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungsgegenstand  in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen sche  matisch veranschaulicht, und zwar ist in     Fig.    1 eine  Karteikarte, in     Fig.2    ein Merkzeichen in Ansicht  dargestellt. Die     Fig.    3 stellt das Merkzeichen beim  Eindrehen in die Sperrlage in Verbindung mit einem       Teilstück    einer Karteikarte schaubildlich dar. In       Fig.    4 ist ein Merkzeichen mit einem     trapezförmigen     Kopf veranschaulicht. Ein     zweischenkliges    Merk  zeichen zeigt die     Fig.5    im Schaubild.

   Die     Fig.6     und 7 zeigen zwei verschiedene Anwendungsbeispiele  des     zweischenkligen    Merkzeichens im Schaubild, die           Fig.    8 stellt die Anwendung zweier einfacher Merk  zeichen mit aufgestecktem Reiter dar.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Karteikarte    1 besitzt  einen um eine Biegekante 2 nach     rückwärts    um  klappbaren Oberteil 3 von gleicher oder gegenüber  dem Unterteil 1 geringerer Flächenausdehnung und  an der Biegekante 2 ein oder mehrere,     in        Reihe    an  geordnete rhombische oder     rhomboidförmige    Aus  schnitte 4, dessen kurze Diagonale in der Biegekante  2 liegt.

   Das Merkzeichen besteht aus einem Kopf 5  und einer Zunge 6, welche beide aus einem einheit  lichen Stück, zum Beispiel     thermoplastischen    Kunst  stoffen, gebildet     sind.    Die Zunge 6 hat eine Breite,  die     annähernd    gleich der langen Diagonale des be  treffenden rhombischen oder     rhomboidförmigen    Aus  schnittes 4 der Karteikarte 1 ist und besitzt zwei       gegeneinandergerichtete    Querschlitze 7, welche Zwi  schen ihnen einen in seiner Breite der kurzen  Diagonale des Ausschnittes 4 entsprechenden Steg 8  belassen. Die Zunge 6 kann gleichmässig breit aus  geführt und am Ende zugespitzt sein oder beliebig  anders, zum Beispiel keilartig, gestaltet werden.

    Der Kopf 5 des Merkzeichens kann entweder (ge  mäss     Fig.    2) rechteckig ausgebildet werden oder (ge  mäss     Fig.4)    die Form eines     Trapezoids    erhalten,  wobei die Oberkante des Kopfes 5 im spitzen  Winkel zur Horizontalen verläuft, um die     Bildung     einer     Schrägkartei        zu    ermöglichen.  



  Zum Anstecken eines Merkzeichens 5, 6 an die       Karteikarte    1 wird deren Oberteil 3, wie in     Fig.    1  dargestellt,     geradegestreckt,    so dass es mit dem rest  lichen Teil der Karteikarte 1 eine Ebene bildet. Nun       wird    das Merkzeichen 5, 6 mit seiner Zunge 6 in  den ausgewählten Ausschnitt 4 der     Karteikarte    1  senkrecht zur Blattebene     derart    eingeführt, dass die  lange Diagonale des zum Beispiel rhombischen Aus  schnittes 4 der     Karteikarte    1 in der Zungenebene zu  liegen kommt.

   Sobald das Merkzeichen 5, 6 mit  dem untern Rand 9     seines    Kopfes 5 an der Kartei  karte 1     auftrifft,    wird es um seine Längsachse so  weit gedreht, dass die Biegekante 2 in der Ebene  des Merkzeichens 5, 6 zu liegen kommt. Dabei wer  den die Querschlitze 7 des Merkzeichens 5, 6 über  die beiderseitigen Ränder des Ausschnittes 4 gescho  ben und auf diese Weise eine Fixierung des Merk  zeichens 5, 6 gegen Bewegung in jeder Richtung  mit Ausnahme der Drehrichtung erreicht.

   Hierauf  werden die Zunge 6 des Merkzeichens 5, 6 und  das     Oberteil    3 gegen den Rücken des Unterteils der       Karteikarte    1 umgeklappt, derart, dass das Merkzei  chen 5, 6     in    seiner eingestellten Lage mit dem Kopf 5  über die Biegekante 2 aus der Karteikarte 1 hinaus  ragt und in seinem übrigen     Teil    vollkommen gedeckt  zwischen der Karteikarte 1 und ihrem     Oberteil    3  unverrückbar festgehalten     wird.    Wenn das Oberteil 3  einen wiederholt     klebenden    Kleberand 10 besitzt,  kann es an der     Karteikartenrückseite    festgelegt wer  den.

   Wesentlich ist, dass die ganze Fläche der Kar  teikarte 1 und     ihres    Oberteils 3 sowohl auf der       Vorder-    als auch auf der Rückseite zur Aufnahme    von Notizen frei ist, da bei aufgeklapptem Oberteil 3  die ganze vorgenannte     Fläche    schreibbereit vorliegt.  



  Wird das Merkzeichen 5, 6 zum     Beispiel    nach  der in     Fig.    5 dargestellten, aus Kunststoff bestehen  den Ausführung     zweischenklig        ausgeführt,    indem es  einmal bei 11 quergefaltet wird, so besitzen beide  Schenkel je ein Kopfteil 5 und eine Zunge 6 mit den  Querschlitzen 7. Ein solches Merkzeichen 5, 6 kann,  wie die     Fig.    6 und 7 zeigen, nach zwei Arten ver  wendet werden.

   Gemäss     Fig.6    befindet sich die  Biegekante 11 des     zweischenkligen    Merkzeichens 5,  6 an der obern Kante des verbreiterten Kopfes 5,  so dass das aus der     Karteikarte    oben vorragende  Merkzeichen 5, 6 eine oben geschlossene, jedoch  seitlich offene Tasche bildet, in welche ein Merk  streifen 12 parallel zur Biegekante 2 der     Karteikarte    1       einsteckbar    ist.

   Wird dieser Merkstreifen 12 mit  einer Rast 13 versehen und in seiner Breite etwas  grösser als die Höhe des Kopfes 5 ausgebildet, dann  wird er mit seiner Rast 13 in die oben erwähnte  Tasche     eingeführt,    bevor das Merkzeichen 5, 6 mit  seinem Zungenpaar 6 auf die bereits beschriebene  Weise in den betreffenden, zum Beispiel rhom  bischen, Ausschnitt 4 der Karteikarte 1 eingesetzt  wird. Im eingesetzten Zustand des Merkzeichens 5, 6  stützt sich der Merkstreifen 12 sowohl an der  Biegekante 11 des Kopfes 5 als auch an der Biege  kante 2 der     Karteikarte    1 ab und wird auf diese  Weise in seiner Strecklage gegen Herausziehen ge  sichert.

   Dieser Merkstreifen 12 kann auch als eine       im    Winkel von der Oberkante des Merkzeichens 5, 6  abstehende     trapezförmige    Fahne ausgebildet sein, wie  dies die     Fig.    6     strichpunktiert    andeutet. Gemäss     Fig.    7  ist die Biegekante 11 des     zweischenkligen    Merk  zeichens 5, 6 am Zungenende vorgesehen, wogegen  die beiden Schenkel einen zweiteiligen Kopf 5 bilden,  zwischen dessen Teile ein Merkstreifen 12     einsteekbar     ist.

   Wenn zwei solche Merkzeichen 5, 6 nebeneinan  der in voneinander getrennten Ausschnitten 4 einer  Karteikarte 1 feststecken, können deren Köpfe 5  entweder in der Art gemäss     Fig.    6 oder in der Art  gemäss     Fig.7    durch einen Merkstreifen 12 mit  einander verbunden werden.  



  Die     Fig.    8 zeigt, dass man auch zwei einfache,  in der     Karteikarte    1 nebeneinander festgesteckte  Merkzeichen 5, 6 durch einen aufsteckbaren Reiter  14 aus durchsichtigem Material miteinander ver  binden kann.  



  Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass  sich die     Erfindung    nicht auf die dargestellten Aus  führungsbeispiele beschränkt und sowohl hinsichtlich  der Ausbildung der Ausschnitte 4     in    den     Karteikarten     1 und der Ausbildung der Merkzeichen 5, 6 sinn  gemäss variiert werden kann. So zum Beispiel kön  nen die Ausschnitte 4 auch elliptisch, oval oder  zum Beispiel nach Art eines Schlüsselloches, also  im wesentlichen länglich ausgeführt sein.

   Es können  auch einer bestimmten Sorte der erfindungsgemäss  ausgebildeten Merkzeichen Karteikarten mit Aus  schnitten 4 von untereinander auffallend verschie-           dener    Form, jedoch     gleicher    Länge und gleicher  grösster Breite zugeordnet sein, so dass schon durch  die Wahl der Ausschnitte 4 unter den Karteikarten 1  eine Auswahl nach beliebigen Gesichtspunkten ge  troffen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Karteikarte mit über den Kartenrand vorragen den Merkzeichen, welche mittels Zungen in Kar teikartenausschnitte einsteckbar sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausschnitte (4) in der Kartei karte (1) eine längliche Form aufweisen und auf einer Biegekante (2) der Karteikarte (1), mit ihrer grössten Längenausdehnung senkrecht zu dieser, liegen, und dass die Zunge (6) jedes Merkzeichens (5, 6) eine der grössten Längenausdehnung der Aus schnitte (4) annähernd gleiche Breite besitzt und dass das Merkzeichen mindestens einen Querschlitz (7) besitzt, der diese Zungenbreite auf einen Steg (8) verringert, dessen Länge der grössten Breite der Ausschnitte (4) entspricht, derart, dass das mit seiner Zunge (6) in einen Ausschnitt (4) eingeführte Merk zeichen (5, 6)
    um seine Längsachse in seine Sperr lage verdrehbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Karteikarte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nach rückwärts umgebo- gene Oberteil (3) der Karteikarte (1) an seiner Hin terseite einen Streifen (10) einer Klebemittelschicht aufweist, wodurch der nach hinten gebogene Ober teil (3) der Karte (1) an der Rückseite derselben lösbar befestigt werden kann. 2. Karteikarte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (5) des Merkzeichens trapezoidförmig ist, wobei die obere Kante des Kopfes (5) schräg zur Horizontalen verläuft.
    3. Karteikarte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Merkzeichen aus einem einmal quergefalteten Stück aus Kunststoff besteht, dessen beide Schenkel im Bereich der Zunge (6) Querschlitze (7) zum Umgreifen des Randes des betreffenden Ausschnittes (4) an dessen breitester Stelle aufweisen. 4.
    Karteikarte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweischenklige Merkzeichen oben eine Tasche aufweist, in welcher ein Merk streifen (12) eingeschoben ist, der etwas breiter als die Höhe des Kopfes (5) des Merkzeichens be messen ist und welcher mindestens eine Rast (13) aufweist, mit welcher er in den Kopf (5) des zwei schenkligen Merkzeichens einrastet (Fig.6).
CH338811D 1954-12-04 1955-11-26 Karteikarte mit über den Kartenrand vorragenden Merkzeichen CH338811A (de)

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