CH338847A - Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel

Info

Publication number
CH338847A
CH338847A CH338847DA CH338847A CH 338847 A CH338847 A CH 338847A CH 338847D A CH338847D A CH 338847DA CH 338847 A CH338847 A CH 338847A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
aliphatic
weight
carbon atoms
parts
formaldehyde
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dr Schmitz
Guenter Dr Cramer
Original Assignee
Goldschmidt Ag Th
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goldschmidt Ag Th filed Critical Goldschmidt Ag Th
Publication of CH338847A publication Critical patent/CH338847A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C229/00Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C229/38Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms and carboxyl groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Klasse oder Gruppe von Reaktionsprodukten, die als oberflächenaktive Des  infektionsmittel    besonders geeignet sind.



   Als oberflächenaktive Stoffe kennt man solche anionischen, kationischen,   nichtionogenen    und amphoteren Charakters. Nur Vertreter der kationischen und der amphoteren oberflächenaktiven Stoffe entfalten jedoch eine nennenswerte Fähigkeit, pathogene Keime, etwa Bakterien, Pilze oder Rickettsien, abzutöten und finden dementsprechend Verwendung als Desinfektionsmittel. Von den kationaktiven Verbindungen haben zahlreiche quartäre Ammoniumverbindungen, aber auch quartäre   Phosphoniumverbin-    dungen gute bakterizide Eigenschaften. In der Gruppe der amphoteren, oberflächenaktiven Verbindungen haben Derivate höherer Aminosäuren technische Bedeutung als Desinfektionsmittel erlangt.



  Amphotere oberflächenaktive Substanzen mit Sul  fonsäure-oder    Phosphorsäuregruppen sind weniger zur Anwendung gekommen.



   Es ist ferner bekannt, dass den aromatischen Oxyverbindungen, z. B. dem Phenol, Kresol und den höheren Homologen, aber auch dem   Oxydiphenyl    oder dem Benzylphenol, starke   keimtötende      Wirkun-    gen eigen sind. Diese werden noch verstärkt, wenn der Benzolkern ausser der Hydroxylgruppe bestimmte andere Substituenten, z. B. Halogenatome, trägt.



  Auch die Substitution durch aliphatische Reste bis zu einer Länge von   5-6    C-Atomen erhöht die Wirksamkeit bei gramnegativen, von   8-9    C-Atomen bei grampositiven Bakterien.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht die Herstellung neuer oberflächenaktiver Substanzen amphoteren Charakters mit hervorragender Eignung als Desinfektionsmittel. Statt der bisher   ausschliess-    lich in amphoteren, oberflächenaktiven Verbindungen als saure Gruppe verwendeten Carboxyl-, Sul  fonsäure-oder    Phosphorsäuregruppe sind in den nach dem erfindungsgemässen Verfahren erzeugten Verbindungen eine oder mehrere phenolische Hydroxylgruppen als Träger der sauren Eigenschaften im Molekül vorhanden.

   Die Verbindungen haben die allgemeine Formel :
EMI1.1     
 in der   Rt    einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von mindestens 8 Kohlenstoffatomen, einen aliphatisch-aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit einer aliphatischen Kette von mindestens 8   Kohlenstoff-    atomen oder einen aliphatischen oder aliphatischaromatischen Kohlenwasserstoffrest, dessen aliphatische Kette durch ein oder mehrere Stickstoffatome unterbrochen ist, aber mindestens 8 aufeinanderfolgende Kohlenstoffatome enthält,

     R2    Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 8-18 Kohlenstoffatomen bedeuten und worin der Benzolkern ausserdem   höch-    stens drei Substituenten in Form von niederen Alkylgruppen und/oder Halogenatomen   und/oder    Hydroxyl-und/oder Carboxyl-und/oder Nitrogruppen enthalten kann und x eine Zahl von 1 bis 3 ist.



   Verbindungen vom Typ eines am Stickstoff substituierten Oxybenzylamins sind bekannt und   kön-    nen durch Kondensation äquivalenter Mengen Phenol mit einem Amin und Formaldehyd erhalten werden. Es entstehen dabei je nach der Zahl der kondensationsfähigen Stellen im Molekül des Phenols und je nach dem Verhältnis, in dem die  Reaktionspartner angewandt werden, einfach oder mehrfach substituierte Aminomethylphenole.



   Es wurde nun gefunden, dass Verbindungen mit ausgezeichneten   keimtötenden    und guten   oberflä-    chenaktiven Eigenschaften entstehen, wenn man ein primäres oder sekundäres Amin, das die angegebenen Substituenten   Ri    und R2 trägt, mit Phenol oder einem entsprechend substituierten Phenol und Formaldehyd umsetzt.



   Als Amine können bei diesem Verfahren z. B.



  Octylamin, Dodecylpropylendiamin,   Dodecyldiäthy-    lentriamin,   Dodecylbenzyltriäthylentetramin    usw. angewandt werden. Als Phenole kommen neben diesem selbst auch o-, m-, p-Kresol, p-Chlor-m-Kresol, p-Chlor-m-Xylenol,   p-Oxybenzoesäure,    Salicylsäure usw. in Frage. Das Formaldehyd kann in wässeriger oder alkoholischer Lösung angewandt werden.



   Die Endstoffe dieses Verfahrens sind meistens in Wasser nicht lösliche, nicht   kristallisierende    hy  groskopische Öle,    die je nach der Zahl der darin enthaltenen sauren oder alkalischen Gruppen neutral oder alkalisch reagieren. Bei Zusatz von Säuren oder Alkalien zu ihrer wässrigen Suspension ergeben sich jedoch klare Lösungen mit guter Schaumwirkung.



   Die bakteriologische Wirksamkeit der Verbindungen erstreckt sich sowohl auf grampositive wie auch auf   gramnegative    Bakterien, womit ein wesentlicher Vorteil gegenüber den kationaktiven, oberflächenaktiven Verbindungen gegeben ist und   über-    trifft die der bisher bekannten amphoteren, oberflächenaktiven Desinfektionsmittel um das 3-bis 4fache. So töten z.   B.    die in Beispiel 9 genannte Verbindung Micrococcus aureus, Escherichia coli und Bacterium proteus vulg. in einer Verdünnung von   1    : 10000, die in Beispiel 10 genannte Verbindung Micrococcus aureus und Escherichia coli in der Ver  dünnung    von   1    : 10000, Bacterium proteus in der Verdünnung von 1 : 8000 nach 10 Minuten sicher ab.



   Mit den Aminosäurederivaten als   Vertretern    der amphoteren, oberflächenaktiven Stoffe teilen die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindungen die gute Wirksamkeit gegen Mycrobacterium tuberculosis. Tuberkelbakterien werden von der in Beispiel 10 genannten Verbindung in 0, 1    /oiger    Lösung nach 30 Minuten, in 0,   05 /oiger Lösung    nach 60 Minuten abgetötet. In Gegenwart von Serum erleidet die Wirksamkeit keine nennenswerte Einbusse.



   Zur praktischen Anwendung werden die neuen Verbindungen in   5-25"/eige Lösungen    ihrer Salze mit organischen oder Mineralsäuren übergeführt. Bei einigen von ihnen ist die Verwendung von Minerasäuren unzweckmässig, da sie relativ schwer lösliche Salze mit solchen Säuren bilden. Als organische Säuren kommen z. B. Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure usw. in Frage. Die Lösungen können vor der Verwendung auf 0,   052 /o verdünnt    werden.



  Sie können   pH-Werte    von 4, 5 bis 8, 5 haben, ohne in ihrer Wirkung dadurch wesentlich beeinträchtigt zu werden. Die   pH-Unempfindlichkeit    der Wirkung ist ein weiterer grosser Vorteil gegenüber den als Desinfektionsmittel verwandten oberflächenaktiven Aminosäurederivaten. Die Temperatur bei der Einwirkung auf Bakterien soll zwischen 15 und 75  C liegen.



   Die so hergestellten Lösungen der neuen Verbindungen eignen sich infolge der Kombination ihrer bakteriziden Wirksamkeit mit ihren guten reinigenden Eigenschaften ausgezeichnet zur Grobdesinfektion in Krankenhäusern, Badeanstalten, Waschräumen von Industriebetrieben usw., Toiletten   usw.,    aber auch zur Desinfektion in Betrieben der Lebensmittelindustrie, wie milchwirtschaftlichen Betrieben, Schlachthöfen usw.



   In Verbindung mit der ausgesprochen guten Netzwirkung stellen sie einen grossen Fortschritt auf dem Gebiet der keim-und   pilztötenden    Mittel dar.



   Beispiele    1.    Octylaminomethylphenol
EMI2.1     
 25, 8 Gewichtsteile Octylamin werden im offenen Gefäss mit 18, 8 Gewichtsteilen Phenol unter mechanischer Rührung vermischt. Zu dieser Mischung werden 6, 0 Gewichtsteile Formaldehyd (16, 2 Gewichtsteile einer   37'Vtigen Lösung) hinzugefügt.    Die Temperatur steigt spontan auf   75-80".    Nach Abklingen der Hauptreaktion wird das Gemisch im siedenden Wasserbad 1 Stunde lang weitergerührt, wobei die zunächst milchige Flüssigkeit homogen wird. Nach dem Abkühlen ergibt sich ein hellgelbes   01,    das sich in Alkalien kolloidal, in   verdünn-    ten Säuren klar löst.



   2. Dodecyl-di- (aminoathyl)-aminomethylphenol
EMI2.2     
 Ein Gemisch aus 94 Gewichtsteilen und 271 Gewichtsteilen Dodecyldiäthylentriamin wird mit 81 Gewichtsteilen einer   37  leigen Formaldehydlösung    entsprechend 30 Gewichtsteilen Formaldehyd versetzt.



   Die Reaktion erfolgt wie unter Beispiel   1    unter starker Wärmeentwicklung und wird durch   1 stün-    diges Erhitzen auf siedendem Wasserbad vervoll  ständigt.    Die entstandene hellgelbe,   sirupöse Flüssig-    keit ist sowohl in verdünnten Laugen wie auch in verdünnten organischen Säuren (Essigsäure, Milchsäure) zu klaren Lösungen löslich. 



  3.   Dodecyl-di- (aminoathyl)-aminomethyl-p-    chlor-m-kresol
EMI3.1     
 271 Gewichtsteile Dodecyl-diäthylentriamin werden mit 142 Gewichtsteilen   p-Chlor-m-Kresol    und 30 Gewichtsteilen Formaldehyd, wie unter Beispiel 2 beschrieben, kondensiert. Nach   11/2    Stunden im siedenden Wasserbad ist die Reaktion zu Ende ge  fuhrt.    Die Löslichkeiten sind die gleichen wie unter Beispiel 2.



  4.   Octyl-di-(aminoäthyl)-aminomethyl-p-kresol   
EMI3.2     
 215 Gewichtsteile   Octyl-diäthylentriamin    und 108 Gewichtsteile p-Kresol werden, wie oben beschrieben, mit 30 Teilen Formaldehyd umgesetzt. Es entsteht nach lstündigem Erhitzen im siedenden Wasserbad eine ölige, gelbe Flüssigkeit, die sowohl alkalisch als auch sauer l¯slich ist.



  5.   Octyl-di-(aminoäthyl)-aminomethyl-p-chlor-m-xylenol   
EMI3.3     
 Aus 215 Gewichtsteilen Octyl-diÏthylentriamin, 156 Gewichtsteilen p-Chlor-m-xylenol und 30 Gewichtsteilen Formaldehyd ergibt sich nach   1 1/2 Stunden    bei   100     eine gelbe Flüssigkeit mit den gleichen Löslichkeitseigenschaften wie die oben beschriebenen Verbindungen.



  6. Dodecylbenzyl-tri-(aminoÏthyl)-amino-methylphenol
EMI3.4     
 404 Gewichtsteile Dodecylbenzyl-triÏthylentetramin, 94 Gewichtsteile Phenol und 30 Gewichtsteile Formaldehyd werden, wie oben beschrieben, miteinander umgesetzt. Die erste Reaktion nach Zugabe des Formaldehyds erhitzt die Mischung auf 80¯ Nach   11/2    Stunden bei 100  ergibt sich eine gelbe, beim Erkalten hochviskose, nahezu pulverisierbare Substanz, die sich wie die vorherigen Verbindungen leicht in Laugen und verdünnten Säuren lösen lässt. Staphylokokken werden von einer 0,   1 /aigen    Lösung einer dieser Verbindungen in   1    Min. abgetötet.



   7.   bis- (Tetradecyl-aminomethyl)-phenol   
EMI3.5     
 47, 8 Gewichtsteile Tetradecylamin werden mit 9, 4 Gewichtsteilen Phenol unter Rühren vermischt. Die Mischung wird langsam mit 16, 3 Gewichtsteilen einer   37 /oigen Formaldehydlösung    versetzt, wobei starke Erwärmung den Eintritt der Reaktion anzeigt.



  Nach beendeter Formaldehydzugabe wird das Reaktionsgemisch   1    Stunde in siedendem Wasserbad erhitzt. Es wird so ein gelbliches   01    erhalten. Beim Versetzen mit konzentrierter Salzsäure unter Eiskühlung fällt das Dichlorid als amorpher, aber leicht filtrierbarer Niederschlag aus, der abgesaugt und mehrfach mit   2n-HCl    gewaschen wird. Vor der Analyse wird er über   P205    und KOH bis zur Gewichtskonstanz getrocknet.



  C36H70ON2Cl2 (Molgewicht 617) Gef. : Cl 11,   15 /o    Ber. :   11,      50"/.   



   N 4,   85 /o    4, 53%   8. bis-[Octyl-di-(aminoäthyl)-aminomethyl]-p-kresol   
EMI4.1     
 21, 9 Gewichtsteile OctyldiÏthylentriamin, 5, 4 Gewichtsteile p-Kresol und 3 Gewichtsteile Formaldehyd als 37 /oige wässrige Losung werden wie oben miteinander umgesetzt. Das Reaktionsprodukt ist eine viskose, gelbliche Flüssigkeit mit deutlich amphoteren Eigenschaften. Beim Versetzen einer wässrigen Suspension mit konzentrierter Salzsäure entsteht das Hexachlorid als farbloser, feinkristalliner Niederschlag.



  C33H72ON6Cl6 (Molgewicht 781) Gef. :   C1 27, 5 /o    Ber. : 27,   3 O/o   
N 10, 7% 10,   75  /o    9. bis-[Dodecyl-di-(aminoÏthyl)-aminomethyl]- p-chlor-m-kresol
EMI4.2     
 17, 75 Gewichtsteile p-Chlor-m-kresol, 69, 5 Gewichtsteile   Dodecyl-diäthylentriamin    und 8 Gewichtsteile Formaldehyd als   37 / (tige wässrige Lö-    sung, wie unter Beispiel 1 beschrieben, werden miteinander umgesetzt und ergeben ein viskoses, in Säuren und Alkalien leicht lösliches   01,    aus dem sich mit konz. Salzsäure ein feinkristallines Hexachlorid gewinnen lässt.



  C41H87ON6Cl7 (Molgewicht 927, 5) Gef. :   lonogenes    Cl 23,   90/o    Ber. : 23,   0 /o   
Gesamt-Cl 26,   86  /o    26,   80  /o   
N 9,   750/o    9,   06, 1/o    68, 5 Gewichtsteile des nahezu 100%igen Reaktionsproduktes werden mit 18, 4 Gewichtsteilen etwa   80 /Oiger Milchsäure    ohne Zusatz eines Lösungsmittels verrührt, wobei eine starke   Neutralisationswärme    auftritt. Nach dem Erkalten wird das noch   oblige    Produkt in 740 cm3 Wasser zu einer 10%igen klaren Lösung eingerührt.



  10.   bis-[Dodecyl-di-(aminoäthyl)-amino-methyl]-salicylsäure   
EMI4.3     
 54, 2 Gewichtsteile   Dodecyl-diäthylentriamin    werden mit 13, 8 Gewichtsteilen Salicylsäure bis zur klaren Lösung im siedenden Wasserbad unter mechanischem Rühren erhitzt. Das Gemisch wird dann auf 40  abgekühlt und nun mit 20 Gewichtsteilen einer 30%igen wässrigen Lösung von Formaldehyd versetzt. Die Temperatur steigt dabei wieder auf etwa   70  C    an. Nach Abklingen der ersten Reaktion wird noch 2 Stunden im siedenden Wasserbad weiter erhitzt. Es entsteht dann ein gelbbraunes, zähes   öl,    das leicht in verdünnten Säuren und Alkalien l¯slich ist. Aus einer 50%igen alkoholischen Lösung lässt sich mit konz. Salzsäure ein feinkristallines Hexachlorid isolieren.



  C41H86O3N6O6 (Molgewicht 923) Gef. : Cl 23,   10/o    Ber. : Cl 23,   111/o    25, 16 Gewichtsteile des nahezu   100 /oigen    Produktes werden mit einer Mischung aus 65, 6 cm3 n/2-HCl und 409 cm3 Wasser unter gelindem Erhitzen gelöst. Die Konzentration dieser Lösung beträgt   5 /o.   



  11.   bis-(Dodecyl-di-(aminoäthyl)-aminomethyl)-p-oxybenzoesäure   
EMI5.1     
 27, 8 Gewichtsteile Dodecyldiäthylentriamin werden mit 6, 9 Gewichtsteilen   p-Oxybenzoesäure    und 3 Gewichtsteilen Formaldehyd, wie im 7. Beispiel beschrieben, zu einer gelben, zähen Paste umgesetzt.



  Beim Versetzen einer   50  /oigen    alkoholischen Lösung mit konz. Salzsäure unter Eiskühlung bildet sich ein feinkristallines, fast farbloses Hexachlorid.

Claims (1)

  1. CHgOgN, jCl (Molgewicht 923) Gef. : Cl 22, 71/o Ber. : 23, 1 11/o N 9, 07 /o 9, 1 /o PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung amphoterer, oberflächenaktiver Desinfektionsmittel der allgemeinen Formel :
    EMI5.2 in der R, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von mindestens 8 Kohlenstoffatomen, einen aliphatisch-aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit einer aliphatischen Kette von mindestens 8 Kohlenstoffatomen oder einen aliphatischen oder aliphatischaromatischen Kohlenwasserstoffrest, dessen alpha- tische Kette durch ein oder mehrere Stickstoffatome unterbrochen ist, aber mindestens 8 aufeinanderfolgende Kohlenstoffatome enthält, R2 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 8-18 Kohlenstoffatomen bedeuten und worin der Benzolkern ausserdem höchstens drei Substituenten in Form von niederen Alkylgruppen und/oder Halogenatomen und/oder Hydroxyl-und/oder Carboxyl-und/oder Nitrogrup- pen enthalten kann und x eine Zahl von 1 bis 3 ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass man ein primäres oder sekundäres Amin, das die angegebenen Substituenten R3 und. R2 trägt, mit Phenol oder einem entsprechend substituierten Phenol und Formaldehyd umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Amine mit einem aliphatischen oder aliphatisch-aromatischen Kohlenwasserstoffrest verwendet, dessen aliphatische Kette durch bis zu vier noch ein Wasserstoffatom tragende Stickstoffatome unterbrochen ist, aber mindestens 8 aufeinanderfolgende Kohlenstoffatome enthält.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenole mit einem bis drei Substituenten, wie Alkyl-, Hydroxyl-, Carboxyl-oder Nitrogruppen, verwendet, die jedoch mindestens in einer der beiden o-Stellungen oder der p-Stellung zur Hydroxylgruppe ein Wasserstoffatom tragen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Formaldehyd in wässriger oder alkoholischer Lösung verwendet wird.
CH338847D 1954-05-28 1955-05-05 Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel CH338847A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE338847X 1954-05-28
DE80954X 1954-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH338847A true CH338847A (de) 1959-06-15

Family

ID=25749790

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH338847D CH338847A (de) 1954-05-28 1955-05-05 Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH338847A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0193257A1 (de) * 1985-01-23 1986-09-03 Nipa Laboratories, Ltd. Bekämpfung von Mikroorganismen in Wasser enthaltenden Zusammensetzungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0193257A1 (de) * 1985-01-23 1986-09-03 Nipa Laboratories, Ltd. Bekämpfung von Mikroorganismen in Wasser enthaltenden Zusammensetzungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1542736A1 (de) Schaedlingsbekaempfungsmittel,insbesondere insektizide,mikrobizide und herbizide Mittel
DE2530243C2 (de) Verwendung von N-substituierten Aminoalkanolen als antimikrobielle Wirkstoffe
CH338847A (de) Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflächenaktiver Desinfektionsmittel
US2110074A (en) Wetting agent with mildew-proofing properties
DE2635389C2 (de) Konservierungs- und Desinfektionsmittel
EP0031109B1 (de) Neue Guanidiniumverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als mikrobiozide Mittel
CH532160A (de) Verfahren zur Herstellung von konzentrierten, für die Textilbehandlung gebrauchsfertigen Farbstofflösungen von Azofarbstoffen
AT163430B (de) Verfahren zur Darstellung von neuen wasserlöslichen Derivaten höhermolekularer Acylbiguanide
CH367473A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imprägniermittels zur gleichzeitigen Konservierung und Weichmachung von Textilien
DE1020033B (de) Verfahren zur Herstellung amphoterer oberflaechenaktiver Desinfektionsmittel
DE762425C (de) Verfahren zur Herstellung von eine acylierte Benzylaminogruppe enthaltenden quartaeren Ammoniumverbindungen
DE936212C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodicarbonsaeuren
DE967121C (de) Keimtoetendes Praeparat
DE580519C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxy-3-arylaminonaphthalinen
DD139577A1 (de) Verfahren zur herstellung von n-sulfoalkyl-substituierten aminen
DE2263596A1 (de) Mikrobicid wirksames gemisch
AT158265B (de) Verfahren zur Herstellung von höhermolekularen quartären Ammoniumsalzen.
DE4005178A1 (de) Pyridiniumsalze
AT205804B (de) Schädlingsbekämpfungsmittel auf Basis von Polyhalogen-diphenyl-sulfonen, -sulfoxyden oder -sulfiden
DE1909065C (de) N-substituierte Diaminopyridine
CH318185A (de) Verfahren zur Herstellung basischer, phosphorhaltiger Ester
AT333977B (de) Antimikrobielle bzw. algizide mittel
AT95240B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Arylamido-2-naphtholen.
DE1542790A1 (de) Mittel gegen phytopathogene Bakterien
DE1443342A1 (de) Verfahren zur Herstellung amphoter Phenolverbindungen