CH338925A - Beinunterlage, insbesondere für bettlägerige Kranke - Google Patents

Beinunterlage, insbesondere für bettlägerige Kranke

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CH338925A
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CH
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Friedrich Schramm Wilhelm
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Friedrich Schramm Wilhelm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/065Rests specially adapted therefor
    • A61G7/075Rests specially adapted therefor for the limbs
    • A61G7/0755Rests specially adapted therefor for the limbs for the legs or feet

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


  
 



  Beinunterlage, insbesondere für bettlägerige Kranke
Die Erfindung betrifft eine Beinunterlage, die insbesondere für solche bettlägerige Kranke bestimmt ist, welche die Beine hochlagern sollen, damit das Venenblut sich nicht staut, sondern leicht zum Herzen zurückfliessen kann (z. B. bei Venenentzündung). Dies suchte man bisher durch Auflegen von Kissen, Kleiesäckchen und dergleichen auf die Bettmatratze oder durch Hochstellen des Fussendes des Krankenbettes zu erreichen. Damit aber konnte man keine dauerhafte und bequeme Beinunterlage erreichen, weil die lose aufgelegten Kissen usw. sich verschoben, ungleichmässig einsanken und zudem den Kranken behinderten. Ausserdem aber konnte damit keine der leicht gebeugten, natürlichen Ruhelage der Beine entsprechende Beinunterlage hergestellt werden.



   Die Erfindung besteht darin, dass als Beinunterlage eine zweckmässig aus Sperrholz oder dergleichen bestehende Tragplatte von etwa der Länge eines gestreckten, menschlichen Beines verwendet wird, welche an ihrem einen Ende hochgestellt werden kann, und mit einer unter den Kniekehlen des Benutzers zu liegen bestimmten Abbiegung versehen ist, wobei der zur Unterstützung der Unterschenkel des Benutzers vorgesehene Teil der Unterlage eine geringere Neigung gegenüber der Horizontalen aufweist als der andere, für die Oberschenkel vorgesehene Teil. Durch die erwähnte Abbiegung der   T ragplatte    wird eine vom Kranken als wohltuend empfundene Unterstützung der Kniekehlen erreicht.



   Die Beinunterlage wird an ihrem dem Körper des Benutzers zugekehrten Ende zweckmässigerweise mit einer Einbuchtung und mit einer nach unten gerichteten Wölbung versehen, damit die Auflage glatt an die Matratze anschliesst und die Gesässpartie nicht auf die Hinterkante der Unterlage zu liegen kommt. Ausserdem wird vorteilhaft am Fussende der Tragplatte eine über die aufgerichteten Fussspitzen hinausragende Fussstütze oder ein die aufgerichteten Fussspitzen überragender Bügel angeordnet, um den Druck der Bettdecken von den Fussspitzen fernzuhalten.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.



   Fig. 1 zeigt eine teilweise aufgebrochene Draufsicht,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das dem Gefäss des Benutzers zugekehrte Ende der neuen Beinunterlage mit Blick in Richtung zum Fussende,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Fussende der Beinunterlage mit Blickrichtung zu dem dem Gefäss des Benutzers zugekehrten Ende der Beinunterlage.



   Die eigentliche Beinunterlage wird durch eine Tragplatte 1 aus Sperrholz, Kunststoff oder dergleichen gebildet, deren Länge ungefähr derjenigen eines gestreckten, menschlichen Beines entspricht.



  Diese Platte ist in der Kniegegend mit einer leichten Abbiegung 2 (Kniekehlenknick) versehen, wie sie auch ein gestrecktes, aber vollkommen entspanntes, menschliches Bein aufweist (Fig. 2).



   Der linke Teil der Platte 1, auf welchem die Unterschenkel des Benutzers ruhen, weist infolgedessen eine etwas geringere Neigung gegenüber der Horizontalen auf als der rechte Teil der Platte, auf welchem die Oberschenkel ruhen. Durch den Kniekehlenknick 2 wird erreicht, dass das menschliche Bein einschliesslich seiner Kniekehle auf seiner ganzen Länge eine wohltuende unterstützende Auflage findet, ohne an irgendeiner Stelle in eine auf die Dauer unangenehme Spannung versetzt zu werden. Das Bein ruht vielmehr in völliger Entspannung, wodurch nicht nur das Wohlbefinden des Benutzers gehoben, sondern auch das Zurückströmen  des Venenblutes zum Körper erleichtert wird. Die Tragplatte 1 ist mit seitlichen Verstärkungsleisten 3 versehen.

   An diesen sind zwei hochkantgestellte Tragleisten 4 befestigt, und an jeder dieser   Trag-    leisten ist ein Längsholm 5 mittels eines Scharnierbolzens 6 angelenkt (Fig. 1 und 2). Die beiden Längsholme sind an ihren äussern Enden durch eine Querleiste 7 starr miteinander verbunden und an ihren Oberseiten mit einer Verzahnung 8 versehen.



  In diese Verzahnung greifen zwei durch eine Querleiste 9 miteinander starr verbundene, verstellbare Streben 10, die je an einer der Tragleisten 4 mittels eines Scharnierbolzens 11 angelenkt sind.



  Durch das Verstellen dieser Streben kann die Gesamtneigung der Tragplatte 1 den Bedürfnissen des Benutzers angepasst werden. Die Tragplatte 1 ist an ihrem rechten, dem Gesäss des Benutzers zugekehrten Rand mit einer Einbuchtung 12 versehen, damit ihre Oberkante den Benutzer nicht belästigen kann.



  Ferner ist dieses Ende der Tragplatte mit einer nach unten gerichteten Auswölbung 13 versehen, damit die Tragplatte sich glatt an die unter dem Gewicht des Benutzers durchgewölbte Matratze anschliessen kann   (Fig.    3).



   Damit das auf den Beinen des Benutzers liegende Deckbett nicht auf die Fussspitzen drücken kann, und um den Füssen des Benutzers eine Widerlagerfläche zu geben, die wesentlich zur Beruhigung des Kranken beiträgt, ist am Fussende der Tragplatte 1 ein ungefähr senkrecht zu dieser stehendes Fussbrett 14 angebracht, das etwas höher ist als die   hoch-    gestellten Fussspitzen des Kranken (Fig. 2). Dieses Fussbrett 14 kann in der Längsrichtung der Tragplatte verstellt werden. Zu diesem Zweck ist es an zwei (oder mehr) winkelförmigen Haltern 15 befestigt, die in auf der Unterseite der Tragplatte 1 befestigten Führungen 16 längsverschiebbar geführt sind und mittels Flügelschrauben 17 oder dergleichen festgestellt werden können.

   Die Halter 15 werden vorzugsweise so lang gemacht, dass das Fussbrett 14 im Abstand vom vordern Rand der Tragplatte 1 festgestellt werden kann, damit die druckempfindliche Ferse des Kranken nicht dauernd auf der unnachgiebigen Tragplatte aufliegt. Zweckmässigerweise wird der dem Fussbrett zugekehrte Rand 18 der Tragplatte 1 nach unten gewölbt (Fig. 2).



   Eine weitere Möglichkeit, einen Druck der Bettstücke auf die Fussspitzen des Kranken zu verhindern, besteht in der Anordnung eines Bügels 19, der am Fussende der Tragplatte 1 vorzugsweise um Bolzen 20 verschwenkbar und in beliebiger Neigung mittels Muttern 21 oder dergleichen feststellbar vorgesehen werden kann   (Fig.    4). Damit die Tragplatte 1 stets wieder in den richtigen Abstand vom Fussende des Bettes gebracht werden kann, ist an dem Fussende der Vorrichtung ein Distanzhalter angebracht. Dieser besteht aus einem Quersteg 22, der mit einer Tragleiste 23 ein T-Stück bildet. Die Tragleiste ist mit einem Längsschlitz 24 für einen Schraubenbolzen 25 versehen, welcher in der Querleiste 7 befestigt ist.

   Die Tragleiste 23 kann daher gegenüber der Querleiste 7 in ihrer Längsrichtung verschoben und mittels einer Flügelmutter 26 in der einmal als richtig erprobten Stellung festgeklemmt werden (Fig. 1).   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beinunterlage, insbesondere für bettlägerige Kranke, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus einer etwa der Länge eines gestreckten, menschlichen Beines entsprechenden Tragplatte (1) besteht, welche an ihrem einen Ende hochgestellt werden kann und mit einer unter den Kniekehlen des Benutzers zu liegen bestimmten Abbiegung (2) versehen ist, wobei der zur Unterstützung der Unterschenkel des Benutzers vorgesehene Teil der Unterlage eine geringere Neigung gegenüber der Horizontalen aufweist als der andere, für die Oberschenkel vorgesehene Teil.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Beinunterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (1) an ihrem dem Gesäss des Benutzers zugekehrten Rand mit einer Einbuchtung (12) versehen ist.
    2. Beinunterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (1) an ihrem dem Gesäss des Benutzers zugekehrten Ende mit einer nach unten gerichteten Wölbung (13) versehen ist.
    3. Beinunterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite der Tragplatte (1) zwei Längsholme (5) mit Rasten (8) und zwei in diese Rasten greifende Streben (10) an Tragleisten (4) verschwenkbar angelenkt sind.
    4. Beinunterlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Längsholme (5) als auch die Streben (10) durch Querholme (7 bzw. 9) unter sich paarweise verbunden sind.
    5. Beinunterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Fussende der Tragplatte (1) ein über die hochgestellten Fussspitzen des Benutzers hinaufragendes Fussbrett (14) vorgesehen ist.
    6. Beinunterlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussbrett (14) in der Längsrichtung der Tragplatte (1) verstellbar und feststellbar ist.
    7. Beinunterlage nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussbrett (14) mit Haltern (15) versehen ist, die in auf der Unterseite der Tragplatte (1) befestigten Führungen (16) längsverschiebbar sind.
    8. Beinunterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Fussende der Tragplatte (1) ein Bügel (19) vorgesehen ist, der höher ist als die hochgestellten Fussspitzen des Benutzers.
    9. Beinunterlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (19) an der Tragplatte um eine waagrechte Querachse verschwenkbar angelenkt ist.
CH338925D 1956-02-27 1956-02-27 Beinunterlage, insbesondere für bettlägerige Kranke CH338925A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3220022A (en) * 1963-12-23 1965-11-30 Nelson Ted Hospital bed sliding foot section

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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