CH339131A - Weckeruhr mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Lautstärke während des Ablaufes - Google Patents

Weckeruhr mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Lautstärke während des Ablaufes

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CH339131A
CH339131A CH339131DA CH339131A CH 339131 A CH339131 A CH 339131A CH 339131D A CH339131D A CH 339131DA CH 339131 A CH339131 A CH 339131A
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CH
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alarm clock
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control disk
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Inventor
Adolf Kuss
Hermann Kaiser
Anton Haas
Max Knupfer
Original Assignee
Junghans Helmut E H Dr Ing
Junghans Geb Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/10Alarm clocks with presignal; with repeated signal; with changeable intensity of sound

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  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


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    Weckeruhr   mit einer    Vorrichtung   zum selbsttätigen Verändern der Lautstärke    während   des Ablaufes Die Erfindung bezieht sich auf eine    Verbesserung   der im Hauptpatent beschriebenen    Weckeruhr.   



  Die    Weckeruhr   gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, die mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen    Verändern   der Lautstärke während des Ablaufes ausgestattet ist, zeichnet sich aus durch eine den Ausschlag des    Weckerhammers   unmittelbar begrenzende Steuerscheibe, die über eine Reibungskupplung mit einem Teil des    Weckertriebwerkes   verbunden ist und mit wenigstens einem ihre Steuerbewegung begrenzenden Anschlag zusammenwirkt. 



  Die in dem Hauptpatent beschriebene Anordnung    bewirkt,   dass die Anschlagstärke des Weckerhammers durch die Steuerscheibe so lange begrenzt wird, bis sie, durch die Reibungskupplung mit dem    Weckertriebwerk      mitgedreht,   zum festen Anschlag gelangt ist. 



  Die Zusatzerfindung    ermöglicht   es, die Zeitspanne, während welcher unter dem Einfluss der Steuerscheibe die Zeitdauer der Abgabe eines gedämpften Wecksignals erfolgt, zu verlängern. Gemäss der    Erfindung   wird die Steuerscheibe bei    Intätigkeit-      treten   des    Weckertriebwerkes   während    eines   Teils ihrer Bewegung in der Mitnahme durch das Weckertriebwerk gehemmt, und diese Hemmung wird bei weiterem Ablauf des    Weckertriebwerkes   von diesem wieder aufgehoben. 



  Mehrere    Ausführungsbeispiele   der Erfindung werden nachstehend beschrieben und an den beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:    Fig.   1 eine erste    Ausführungsform   in Vorderansicht (Ablaufstellung),    Fig.   2 eine Seitenansicht zur    Fig.   1,    Fig.   3 die in    Fig.   1 dargestellte Ausführungsform in Sperrstellung,    Fig.   4 eine Abänderung der in    Fig.   1 dargestellten    Ausführungsform   in Seitenansicht,    Fig.   5 eine    zweite   Ausführungsform in Vorderansicht (Ablaufstellung),    Fig.   6 die    in      Fig.   5 dargestellte Vorrichtung in Bereitschaftsstellung,

      Fig.   7 die in    Fig.   5    dargestellte      Vorrichtung   in halber Aufzugstellung,    Fig.   8 bis 14    Einzelteile   der in    Fig.   5 bis    Fig.   8 dargestellten Vorrichtung,    Fig.   15 eine dritte    Ausführungsform   in Vorderansicht    in   abgelaufenem Zustand,    Fig.   16 die in    Fig.   15 dargestellte Vorrichtung in Bereitschaftsstellung,    Fig.   17 und 18 Bewegungsphasen des Ablaufes.

   der Steuerwelle bei der Ausführung nach    Fig.   15,    Fig.   19 eine Seitenansicht zu    Fig.   16,    Fig.   20 eine vierte    Ausführungsform   in Vorderansicht    in   abgelaufenem Zustand,    Fig.   21 die in    Fig.   20 dargestellte Vorrichtung in Bereitschaftsstellung. 



     Beim   ersten Ausführungsbeispiel    (Fig.   1 bis 3) und ebenso bei seiner Abwandlung    (Fig.   4) kommt unverändert die bereits im Hauptpatent beschriebene Steuerscheibe 1 zur Anwendung; sie hat eine    geschlitzte   Nabe und wird von einem Federring 2 auf der    Federkernwelle   9 reibend angedrückt, so dass sie deren Drehbewegung    mitmacht,   wenn nicht an der Anschlagnase 1 b der Scheibe Haltekräfte    angreifen.   Erwähnt sei noch, dass das an den    Hammerschaft   3    angebogene   Knie 3a,    wenn   es am Scheibenrand 1c anschlägt, verhindert, dass der Hammer 4 den (nicht gezeichneten)

      Schallkörper   

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 erreicht    (Fig.   3), während bei dem Hammerknie 3a gegenüberstehendem Scheibenausschnitt 1d der Hammer 4 mit grösserer Amplitude schwingen und den    Schallkörper   erreichen    kann;   im ersten Fall ertönt das Wecksignal gedämpft, im zweiten laut. 



     Zusätzlich   gegenüber der Ausführung dieser Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist hier die Anordnung des Sperrhebels 5, der mittels Zapfen schwingbar zwischen den Werkplatten 6 und 7 gelagert ist und einen Sperrarm 5a, einen    Tastarm   5b und einen    Abstellarm   5c aufweist.

   Der Sperrarm 5a bewirkt, dass bei    Intätigkeittreten   des    Weckerwerkes   die Steuerscheibe 1 während eines Teils ihrer durch die Reibungskupplung mit der    Federkernwelle   9 des    Weckertriebwerkes   bedingten Bewegung vor- übergehend gehemmt wird; diese Hemmung wird dann, und zwar durch das    Zusammenwirken   des äussern Endes der    Weckertriebfeder   mit dem    Tast-      arm   5b, aufgehoben, so dass die Steuerscheibe mit ihrer Aufschlagnase 1 b sich bis zu der    Gestenmutter   10 weiterdreht und es durch dieses Aufschlagen zu einer endgültigen Hemmung der Drehbewegung der Steuerscheibe kommt. 



  Der Sperrarm 5a tritt nämlich in den Weg der Anschlagnase    1b   der Steuerscheibe 1, kurz ehe diese ihre Endstellung erreicht    (Fig.   3) und der Scheibenausschnitt    1d   dem Hammerknie 3a gegenübergetreten ist. Aufgabe des    Tastarmes   5b ist es, die Sperrung zwischen dem Sperrarm 5a und der Steuerscheibe 1 nach einer vorbestimmten Zeit wieder aufzuheben; der    Tastarm   5b wirkt nämlich mit der    Weckertriebfeder   8    zusammen,   die mit fortschreitendem Ablauf des    Weckerwerkes   seitlich aus dem Werk heraustritt und dadurch den Sperrhebel 5 aus der Sperrstellung    (Fig.   3) in die Freigabestellung    (Fig.   1) überführt.

   Die vom Anhalten der Steuerscheibe 1    unbeeinflusste      Federkernwelle   9 vermag dann die Steuerscheibe 1 wieder reibend mitzunehmen und so weit zu drehen, bis die Nase    1b   an der    Gestellmutter   10 zum Anschlag kommt. Jetzt steht der Scheibenausschnitt    1d   dem Hammerknie 3a gegenüber, der Hammer 4 kann voll ausschwingen und den    Schallkörper   mit    ungedämpfter   Anschlagkraft erreichen. 



  Mit dem weiteren Ablauf des    Weckerwerkes   wandert die Feder 8 seitlich weiter aus und schwenkt    schliesslich   den Sperrhebel 5 so weit, dass sein Abstellarm 5c vor die Sperrstufe    lla   an dem auf der    Weckerankerwelle   12 befestigten    Weckerabstell-      hebel   11 zu stehen kommt und das    Weckertriebwerk   abstellt. An sich steht die Anordnung des    Abstell-      armes   5c nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erfindung; der Arm 5c könnte auch fehlen; er wird aber als an sich zweckmässig auch hier vorgesehen und kann aus einem Stück mit dem Hebel 5, 5a,    5h   gestanzt werden. 



  Während die mit einem einmaligen Umlauf der Steuerscheibe 1 erzielbare    Verzögerung   für den Eintritt des     Laut -Wecksignals   etwa 3 bis 4 Sekunden beträgt, kann die Sperre 5 durch entspre-    chende   bezügliche Biegung des    Tastarmes   5b so eingestellt werden, dass noch zwei bis vier zusätzliche Umläufe der    Federkernwelle   9    erfolgen,   ehe der Sperrarm 5a die Steuerscheibe 1 wieder freigibt. 



  Die in    Fig.   4 dargestellte Abwandlung des ersten Ausführungsbeispiels    (Fig.   1 bis 3) weist einen Sperrhebel 20 auf, der mittels angeschnittener Zapfen 20a zwischen den Werkplatten 6 und 7 gelagert ist und eine ebenfalls angeschnittene Federzunge 20b besitzt, die in eine    Durchbrechung   6a der Werkplatte 6 formschlüssig eingreift und die Aufgabe hat, den Sperrarm 20c des Hebels 20 leicht gegen den Umfang    1c   (vgl.    Fig.   3) der Steuerscheibe 1 anzudrücken; bei der Ausführungsform nach    Fig.   1 bis 3 erfolgt diese Anlage unter dem Eigengewicht des Sperrhebels 5. Der Sperrhebel 20 weist ferner einen    Tastarm   20d auf.

   Zum Zweck des selbsttätigen    Abstellens   des    Weckertriebwerkes   bei annähernd abgelaufener Triebfeder ist in bekannter Anordnung am    Weckerabstellhebel   21 ein    Rastarm   21a angebracht. 



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel    (Fig.   5 bis 12) ist die Steuerscheibe 31 im Gegensatz zu der Ausführung nach dem Hauptpatent nicht direkt reibungsschlüssig auf der    Federkernwelle   angeordnet; sie ist zur Werkplatte 7 hin mit einer vorstehenden Nabe 31a versehen, die reibend auf der Werkplatte 7 unter der Wirkung einer den    Mitnehmerfinger   33 sich abnützenden vorgespannten Sternfeder 32 aufliegt. Im übrigen ist die Steuerscheibe 31 gleich wie die im Hauptpatent beschriebene ausgeführt, das heisst, sie wirkt mit ihrem Umfang 31 b an dem Ausschnitt 31c mit dem    Hammerschaftknie   3a zusammen und weist einen Anschlag 31d auf, der mit der    Gestellmutter   10 zusammenwirkt. 



  Auf der    Federkernwelle   9 ist ferner reibungsschlüssig befestigt der    Mitnehmerfinger   33, der mit dem aus der Steuerscheibe 31 herausgearbeiteten aus ihr vorstehenden Anschlag 31e zusammenwirkt. 



  Die Steuerscheibe ist auch hier über eine Reibungskupplung mit der Welle 9, also einem Teil des    Weckerantriebswerkes,   verbunden, indem sie reibungsschlüssig über die Feder 32 und dem Finger 33 verbunden ist, der reibungsschlüssig mit der Welle 9 verbunden ist. 



  Die Vorrichtung wirkt in der Weise, dass beim Aufziehen des    Weckerwerkes   der    Mitnehmerfinger   33 über die Anschlagnase 31e, die Steuerscheibe 31 (in    Fig.   7 gegen den Uhrzeigersinn) mitnimmt, bis der Scheibenanschlag 31d an der    Gestellmutter   10 zur    Anlage   kommt    (Fig.   6), beim weiteren Aufziehen rutscht die    Federkernwelle   9 gegenüber den Teilen 31, 32, 33 durch. 



  Nach dem Auslösen des Weckers setzt sich zuerst der    Mitnehmerfinger   33 mit der Federkernwelle 9 in Bewegung (im Uhrzeigersinn), während die Steuerscheibe 31 unter dem Druck der Sternfeder 32 an der Werkplatte 7 reibend festgehalten wird. Nach einem annähernd vollen Umlauf der    Federkernwelle   9 kommt der    Mitnehmerfinger   33 

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 an der Anschlagnase 31e zur Anlage und nimmt jetzt unter    überwindung   der zwischen der Scheibe 31 und der Werkplatte 7 wirksamen. Reibung die Scheibe 31 so lange mit, bis der Anschlag 31d an der    Ge-      stellmutter   10 anstösst    (Fig.   5). Dann steht der Scheibenausschnitt 31c vor dem    Weckerhammerknie   3a und das Wecksignal ertönt ungedämpft. 



  Die mit dieser Vorrichtung erreichbare Verlängerung der Zeitspanne des gedämpften Wecksignals entspricht ungefähr einem    Steuerscheibenumlauf.   



  Anstatt eine Sternfeder 32    (Fig.   9 und 10) anzuordnen, kann die topfförmige Nabe 31a bei 31' und 31" so ausgeschnitten und    durchgewölbt   werden, dass sie als Tellerfeder wirkt und die Anordnung einer besonderen Feder erübrigt. Die    Vorspannung   zur    Bewirkung   der Reibhaltung der Steuerscheibe 31 an der Werkplatte 7 bewirkt in diesem Fall die Stirnfläche des gegen die Nabe geschraubten    (nicht   dargestellten)    Weckeraufzugschlüssels.   Die Scheibe 31 ist hier reibungsschlüssig auf die Welle 9 aufgesetzt. 



  Beim dritten Ausführungsbeispiel    (Fig.   15 bis 19) dient zum vorübergehenden Anhalten der Steuerscheibe 41 eine Art Schaltwerk, das wie folgt aufgebaut ist und betätigt wird. 



  Auf der    Federkernwelle   9 sitzt wieder wie bei der    Ausführung   nach dem Hauptpatent reibungsschlüssig die mit einer geschlitzten, von einem federnden Ring 2 zusammengedrückten Nabe versehene Steuerscheibe 41, deren Umfangsfläche 41a und deren Ausschnitt    41b   in der frühbeschriebenen Weise mit dem    Hammerschaftknie   3a zusammenwirken. Auch ist die Scheibe 41 mit einer Anschlagnase 41c versehen, die mit der    Gestellmutter   10 zusammenwirkend die Anfangs- und die Endstellung der Steuerscheibe 41 bestimmt. 



  Zusätzlich und neu an der Steuerscheibe 41 ist die Anordnung von drei Sperrnocken 42, 43, 44, die mit der Sperrfalle 45 zusammenwirken. Ferner ist auf der    Federkernwelle   9, und zwar auf der zur Scheibe 41 entgegengesetzten Seite der Werkplatte 7 ein Steuerfinger 46 fest angebracht, mit der Aufgabe, bei jedem Umlauf der    Federkernwelle   9 einmal die Falle 45 in ihre unwirksame Stellung zu bringen, und dann die Falle wieder in ihre Wirkstellung zurückkehren zu lassen, damit sie bei Herannahen des nächsten Sperrnockens die Steuerscheibe 41 wieder anhält usw. 



  Zu diesem Zweck ist die Falle 45 als federnder, bei 47 an der Werkplatte 7 befestigter Teil ausgebildet und weist eine abgewinkelte Sperrkante 45a auf, vor die die Sperrnocken 42, 43, 44 sich legen können. Der Steuerfinger 46 wirkt mit dem Teil 45b der Falle 45 zusammen derart, dass er gegen die Federklinge der Falle anläuft und sie aus der Sperrstellung    (Fig.   17) nach aussen in die Freigabestellung    (Fig.   18) biegt und darauf wieder abgleitet, so dass die Falle 45 in ihre Sperrstellung zurückkehren kann, in welcher sie mit ihrer Sperrkante 45a dicht über der Umfläche 41a der Steuerscheibe 41 steht.

   Um den unbehinderten Rücklauf der Steuerscheibe 41 beim Aufziehen zu ermöglichen, ist an den abgewinkelten, die Sperrkante 45a aufweisenden Teil der Falle 45 eine gekrümmte    Ablenkfläche   45c    angebogen,   an der die Nocken 42, 43, 44 anlaufen und,    darübergleitend,   die Falle 45 in die unwirksame Stellung ausbiegen. 



  Die Vorrichtung wirkt in der Weise, dass nach der Auslösung des    Weckerwerkes   die Steuerscheibe 41 und der Steuerfinger 46 ausgehend von der in    Fig.   16 dargestellten Grundstellung von der Federkernwelle 9 in Richtung des eingezeichneten    Pfeils   in Drehung versetzt werden. Die Steuerscheibe macht jedoch nur eine kurze Drehung, bis der Nocken 42 an der Kante 45a der    Falle   45 anstösst    (Fig.   17). 



  Die    Federkernwelle   9 und mit ihr der Steuerfinger 46 drehen sich gleichwohl weiter, bis der    Steuerfinger   auf die Gleitbahn 45b an der Federklinge der Falle 45    trifft   und diese nach aussen biegt    (Fig.   18), so dass der Sperrnocken 42 freigegeben wird und die    Federkernwelle   9 die Steuerscheibe 41 wieder mitnehmen kann. Bei dieser weiteren gemeinsamen Drehung gleitet der Steuerfinger 46 aber wieder von der Bahn    45b   ab, und bis der nächste Steuernocken 44 sich der Falle 45 genähert hat, befindet diese sich wieder in ihrer Sperrstellung und vermag am Sperrnocken 44 die Scheibe 41 anzuhalten.

   Der    Steuerfinger   46 muss nun wiederum einen ganzen Umlauf    vollziehen,   bis er die Falle 45 erneut ausrücken, den Sperrnocken 44 und mit diesem die Steuerscheibe 41 zu weiterer gemeinsamer Drehung mit der    Federkernwelle   9 freigeben    kann.   Hierauf kommt der Sperrnocken 43 zur Anlage an der Sperrkante 45a, der Steuerfinger 46 macht erneut einen Umlauf und gibt dann Sperrnocken 43 und Scheibe 41 zu einer kurzen weiteren Drehbewegung frei, bis die Nase 41c an der    Gestelhnutter   10 zum    Anschlag      kommt      (Fig.   17) und der Steuerscheibenausschnitt 41b vor dem    Hammerschaftknie   3a steht, das heisst, das Wecksignal nunmehr in voller Lautstärke ertönt. 



  Durch die vorstehend beschriebene Vorrichtung kann die Zeitspanne des gedämpften Wecksignals auf etwa drei Umfänge, für deren Ablauf ungefähr 12 Sekunden benötigt werden,    verlängert   werden. 



  Beim vierten Ausführungsbeispiel    (Fig.   20 und 21) ist die Steuerscheibe 51 ebenso ausgebildet wie nach dem Hauptpatent mit dem einzigen Unterschied, dass die Nase 51a nicht als Anschlag mit der    Gestellmutter   10 zusammenwirkt,    vielmehr   als Einzahn eines    Einzahn-Triebschaltwerkes   wirkt, bei dem die Steuerscheibe 51 das Einzahnrad ist und ein mit vier Schaltzähnen 52a und zwei Anschlagzähnen 52b und 52c versehenes Zahnrad 52 das Sternrad.

   Rad 52 ist mittels der Lagerschraube 53 auf der Werkplatte 7 gelagert. Örtlicher Anschlag für die Zähne 52b und 52c ist die    Gestenmutter   54 oder gegebenenfalls ein eingedrückter Stift oder dergleichen. 

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 In    Fig.   20 ist das Schaltwerk in abgelaufenem Zustand dargestellt; der Anschlagzahn 52b liegt an der    Gestenmutter   54 an. Beim Aufziehen in Pfeilrichtung 55 wird die Scheibe 51 von der Welle 9 durch Reibung    mitgenommen   und schaltet bei jedem Umlauf mit ihrem Einzahn 51a das    Sternrad   52 um einen Zahn 52a weiter. Zu bemerken ist dazu, dass das    Sternrad   mit Reibung auf der Werkplatte 7 aufliegt.

   Nach vier Aufzugsumgängen kommt der Anschlagzahn 52c an der    Gestenmutter   54    zur   Anlage    (Fig.   21). 



  Wird nunmehr das    Weckerwerk   ausgelöst, setzt sich die Steuerscheibe 51 zusammen mit der Federkernwelle 9 in Drehung, und bei jedem Umlauf wird das Sternrad 52 wieder einen Zahn zurückgeschaltet, bis es am Ende des    Weckerablaufs   wieder in die in    Fig.   20 dargestellte Stellung kommt, in welcher der    Steuerscheibenausschnitt   51b dem Hammerschaftknie 3a gegenübersteht, so dass das     Laut -Weck-      signal      ertönen   kann. 



  Bei jedem Umlauf der Steuerscheibe 51 gelangt der Einschnitt 51b für kurze Zeit in den Bereich des    Knies   3a, und es ertönen dann einige  Laut Schläge, die aber nicht nachteilig im Sinne des Erfindungsziels, nämlich der Schaffung eines    Weckeruhr-      werkes   mit veränderlicher Lautstärke wirken, sondern eher vorteilhaft die zu weckende Person auf das bevorstehende Ertönen des ständigen     Laut,>-      Signals   vorbereiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Weckeruhr mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Lautstärke während des Ablaufes bei der eine dem Ausschlag des Weckerhammers unmittelbar begrenzende Steuerscheibe, die über eine Reibungskupplung mit einem Teil des Weckertriebwerkes verbunden ist und mit wenigstens einem ihre Steuerbewegung begrenzenden Anschlag zusammenwirkt, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Intätigkeittreten des Weckertrieb- werkes die Steuerscheibe (1 bzw. 31 bzw. 41 bzw. 51) während eines Teils ihrer Bewegung in der Mitnahme durch das Weckertriebwerk gehemmt wird, und diese Hemmung (1b, 5a; 31, 32, 33; 43, 45;
    51a, 52) bei weiterem Ablauf des Weckertrieb- werkes von diesem wieder aufgehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Weckeruhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bewegungsbahn eines Anschlages (1b) der Steuerscheibe (1) der Laut Stellung der Steuerscheibe vorgelagert, eine Sperre (5 bzw. 20) angeordnet ist, die von der sich abwickelnden Weckertriebfeder (8) in ihre unwirksame Stellung überführt wird. 2. Weckeruhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (5 bzw. 20) zum Abstellen des Weckerwerkes bei einer vorbestimmten Abwicklung der Weckertriebfeder ausgebildet ist. 3.
    Weckeruhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Sperre (5) als zwischen den Werkplatten angeordneter mit einem Sperrarm (5a), einem Tastarm (5b) und einem Abstellarm (5c) versehener Hebel. 4. Weckeruhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (31) lose auf der Federkernwelle (9) angeordnet, jedoch in reibender Anlage in bezug auf einen feststehenden Uhrwerksteil sich befindet, und auf der Federkernwelle reibungsschlüssig ein Mitnehmerfinger (33) befestigt und an der Steuerscheibe ein Anschlag (31e) für den Mitnehmerfinger angebracht ist. 5.
    Weckeruhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (31) als Tellerfeder mit geschlitzter Nabe (31'; 31") ausgebildet ist. 6. Weckeruhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerscheibe (41) Sperrnocken (42, 43, 44) angebracht sind, die mit einer am Uhrwerksgestell angeordneten Falle (45) zusammenwirken, und auf der Federkernwelle (9) ein die Falle (45) bei jeder Wellenumdrehung aushebender Steuerfinger (46) befestigt ist und an der Falle eine Ablenkfläche (45c) angebracht ist, gegen welche die Sperrnocken beim Rücklauf der Steuerscheibe während des Aufzuges anlaufen und die Falle beiseite schieben. 7.
    Weckeruhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (51) als Einzahnrad eines Einzahn-Triebschaltwerkes ausgebildet ist, dessen Sternrad ein örtlich reibend gelagertes Zahnrad (52) mit mehreren Schaltzähnen (52a) und zwei Anschlagzähnen (52b und 52e) ist, dessen Anschlagzähne (52b und 52c) zur Bestimmung der Anfangs- und der Endstellung der Steuerscheibe ,mit einem örtlichen Anschlag (54) zusammenwirken.
CH339131D 1949-10-10 1954-02-15 Weckeruhr mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Lautstärke während des Ablaufes CH339131A (de)

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DEJ25D DE942977C (de) 1949-10-10 1949-10-10 Weckeruhr mit Leise-Laut-Steuerung
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FR65964E (fr) 1956-03-27
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