CH339200A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Chrysanthemum-monocarbonsäure und deren Verwendung in Insektenvertilgungsmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Chrysanthemum-monocarbonsäure und deren Verwendung in Insektenvertilgungsmitteln

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CH339200A
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chrysanthemumate
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    • A01N53/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing cyclopropane carboxylic acids or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Chrysanthemum-monocarbonsäure und deren Verwendung in   Insektenvertilgungsmitteln   
Einer der grössten Verwendungszwecke für Pyrethrum besteht in der Herstellung von insektiziden Präparaten zum   Abtöten    von fliegenden oder kriechenden Insekten, wie Fliegen, Moskitos, Motten, Schaben   (  roaches  )    und andern Arten von Insekten.



  Das Pyrethrum wird durch Extraktion von Pyrethrum-Blüten (Chrysanthemum cinerariae folium) mit einem geeigneten Lösungsmittel, das dann später abgedampft wird, erhalten, wobei als Rückstand ein Konzentrat erhalten wird. Infolge der hohen Kosten der Herstellung von Pyrethrum wird es mit geeigneten Lösungsmitteln für die Herstellung von   Sprüh-    flüssigkeiten für den Haushalt verdünnt, jedoch neigt es in derartigen Verdünnungen dazu, die Insekten zu   lahmen,    anstatt sie abzutöten. Um die   Abtötwirkung    dieser   Sprühflüssigkeit    zu erhöhen, wurden verschiedene bekannte Insekticide, wie Rotenon, Thiocyanate oder     D.    D. T.        (eingetragene Marke) zugesetzt.



   Zwei der wirksamen Bestandteile der Pyrethrum Bl ten sind Ester von substituierten 3-Methyl-2-cyclo  penten-4-ol-1-on    und Chrysanthemum-monocarbonsäure. Bei dem zur Herstellung von Allethrin angewendeten Verfahren werden die Chrysanthemummonocarbonsäure und das   2-Allyl-2-cyclopenten-4-ol-      1-on    für sich hergestellt und dann miteinander umgesetzt, so dass ein Ester wie folgt erhalten wird :

  
EMI1.1     


<tb> (CH3), <SEP> = <SEP> CHCH-C <SEP> (CH3) <SEP> 2 <SEP> CH2--Co
<tb>  <SEP> + <SEP> I <SEP> I
<tb>  <SEP> CHCOOH <SEP> HOCH <SEP> CCH2CH=CH2 <SEP> X
<tb>  <SEP> I
<tb> Chrysanthemum-monocarbonsäure <SEP> CH3
<tb>  <SEP> (CH3) <SEP> 2C=CHCH-C <SEP> (CH3) <SEP> 2 <SEP> CH2CO
<tb>  <SEP> CHCO <SEP> OCH <SEP> CCH2CH=CHa <SEP> + <SEP> H20
<tb>  <SEP> \cl
<tb>  <SEP> Allethrin <SEP> CH3
<tb> 
Obgleich Allethrin zur Zeit nicht so teuer wie Pyrethrum ist, kann es durch die bekannten Synergisten nicht so stark aktiviert oder synergisiert werden.



   In der deutschen Patentschrift Nr. 1000377 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Esters der   Chrysanthemum-monocarbonsäure    beschrieben, nach welchem   Chrysanthemum-monocarbonsäureanhydrid    mit einem Cyclopentenolon der Formel
EMI1.2     
 umgesetzt wird, wobei R einen ungesättigten organischen Rest mit   3-7    Kohlenstoffatomen bedeutet und ausser Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff keine weiteren Elemente enthalten soll.

   Es wurde nun gefunden, dass, wenn R ein Cyclopentenrest ist, das erhaltene Chrysanthemum-monocarboxylat verbesserte insektizide Eigenschaften besitzt, das heisst dass es unter Mitverwendung von bekannten Synergisten oder Aktivatoren in seiner insektiziden Wirkung in einem höheren Ausmasse aktiviert werden kann, als wenn R ein anderes, unter die obige Definition fallendes Radikal bedeutet.



   Die vorliegende Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Herstellung von   3- (2-Cyclopentenyl)-2-    methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumat der folgenden Formel :
EMI2.1     
 Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass Cyclopentadien mit Chlorwasserstoff zu 2-Cyclopentenylchlorid umgesetzt wird, dann das 2-Cyclo  pentenylchlorid    in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholats mit einem Acetessigsäurealkylester zu einem   Alkyl-2- (2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat    mit niedrigem Alkylrest umgesetzt wird.

   Das   Alkyl-2- (2-    cyclopentenyl)-3-ketobutyrat wird dann in Gegenwart eines Alkalimetallhydroxyds der Ketonspaltung unterworfen und so 2-Cyclopentenylaceton erhalten, das in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholats mit Diäthylcarbonat zu Athyl-4- (2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat umgesetzt wird. Das   Athyl-4- (2-cyclopente-    nyl)-3-ketobutyrat wird in das Alkalimetallsalz umgewandelt, dieses mit Methylglyoxal zu 6- (2-Cyclopentenyl)-3-oxyhexan-2, 5-dion umgesetzt und dieses mit verdünntem Alkali behandelt, wodurch es in das   2- (2-Cyclopentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-      1-on    übergeführt wird.

   Das genannte   2- (2-Cyclo-      pentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-on    wird dann mit   Chrysanthemum-Monocarbonsäure    oder deren funktionellen Derivaten, vorzugsweise dem Säurechlorid in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie Pyridin, oder mit deren Anhydrid, umgesetzt.



   Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung des so hergestellten   3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-    oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumats als wirksamer Bestandteil von Insektiziden in Mengen von 0, 01 bis 10 Gew.    /a,    bezogen auf die Gesamtmischung.



   Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden : Stufe 1
An Cyclopentadien, das ein verhältnismässig billiges Ausgangsprodukt ist, wird Chlorwasserstoff angelagert, wodurch 2-Cyclopentenylchlorid gebildet wird :
EMI2.2     
 Cyclopentadien 2-Cyclopentenylchlorid Stufe 2
Durch die Umsetzung des Natrium-acetessigsäure äthylesters mit dem nach Stufe   1    gebildeten 2-Cyclopentenylchlorid wird 2-Cyclopentenylaceton gebildet, das dann der Ketonspaltung unterworfen wird :

  
EMI2.3     

 CH=CH <SEP> COCH3 <SEP> Natrium-CH=CH <SEP> COCH3
<tb>  <SEP> ) <SEP> ! <SEP> äthylat' <SEP> ! <SEP> Zuerst <SEP> NaOH
<tb>  <SEP> CHCI-I-HCNa <SEP> CH-CH <SEP> dann <SEP> HzS04
<tb> CH2-CH2 <SEP> COOC2H5 <SEP> CH2-CH2 <SEP> COOC2H5
<tb>    2-Cyclo-Natrium-a- (2-Cyclopentenyl)- pentenyl-acetessigsäure-acetessigester chlorid äthylester [= Äthyl-2-(2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat]    
EMI3.1     
 2-Cyclopentenylaceton
Stufe 3
Durch Umsetzung von Diäthylcarbonat mit dem 2-Cyclopentenylaceton der Stufe 2 in Gegenwart eines Alkalialkoholates wird   Athyl-4- (2-cyclopentenyl)-3-    ketobutyrat gebildet.
EMI3.2     




     2-Cyclopentenyl-Diäthyl-ithyl-4-(2-cyclopentenyl)-    aceton carbonat 3-ketobutyrat Stufe 4
Mit dem   Athyl-4- (2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat    der Stufe 3 wird Methylglyoxal in Gegenwart von verdünntem wässrigem Alkalihydroxyd umgesetzt, wodurch   6- (2-Cyclopentenyl)-3-oxy-hexan-2,    5-dion gebildet wird. Der Ester wird hierbei zum Kalium-bzw.



  Natriumsalz der entsprechenden Säure verseift, das sich seinerseits dann mit Methylglyoxal kondensiert.
EMI3.3     




     4- (2-Cyclopentenyl)- Methyl-6- (2-Cyclopentenyl)-    3-ketobuttersäure glyoxal 3-oxyhexan-2, 5-dion Stufe 5
Das Produkt der Stufe 4 wird mit verdünntem Natriumhydroxyd behandelt, wodurch   2- (2-Cyclo-      pentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-on    gebildet wird.
EMI3.4     




     6- (2-Cyclopentenyl)- 2- (2-Cyclopentenyl)-3-methyl-    3-oxyhexan-2, 5-dion   2-cyclopenten-4-ol-1-on    Stufe 6
Schliesslich wird das Cyclopentenolon der Stufe 5 entweder mit   Chrysanthemumsäurechlorid    in Gegenwart von Pyridin oder einem andern   Säurebinde-    mittel wie folgt umgesetzt :
EMI3.5     
   Chrysanthemum-2- (2-Cyclopentenyl)-3-methyl- Pyridin    säurechlorid   2-cyclopenten-4-ol-1-on    
EMI4.1     

3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumat oder aber mit   Chrysanthemum-monocarbonsäure    oder deren Anhydrid wie folgt zur Reaktion gebracht :

  
EMI4.2     

Zur Abkürzung soll unter dem Ausdruck   Cyclo  pentenylchrysanthemumat      in der folgenden Beschreibung   3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-    cyclopentenyl-chrysanthemumat verstanden werden.



   Wie aus biologischen Versuchen hervorgeht, ist das unsynergisierte   Cyclopentenylchrysanthemumat    ebenso wirksam wie Furethrin (3-Furfuryl-2-methyl4-oxo-2-cyclopentenylchrysanthemum-monocarboxy  lat)    oder nicht synergisiertes Allethrin. Die biologischen Ergebnisse haben auch ergeben, dass solche Synergisten, die in der Wirkung dem Pyrethrin   über-    legen sind, auch als Synergisten für Cyclopentenylchrysanthemumat benutzt werden können. Im allgemeinen können mit synergisiertem Pyrethrin mehr Fliegen   gelähmt    werden als mit Cyclopentenylchrysanthemumat, das mit denselben Stoffen synergisiert wurde.

   Die biologischen Untersuchungen haben jedoch weiter ergeben, dass bei Cyclopentenylchrysanthemumat im Vergleich zu synergisiertem Allethrin nur die halbe Menge erforderlich ist, wenn Sulfoxyd oder n-Propylisom mitverwendet wird. Ein weiterer Vorteil des Cyclopentenylchrysanthemumats besteht darin,   dal3    es in konzentrierter Form für   Säugetiere    weniger giftig ist als Allethrin. Das Cyclopentenylchrysanthemumat scheint z. B. in konzentrierter Form für Ratten in einzelnen Dosen per os nur etwa 1/5 so giftig zu sein wie Allethrin und noch weniger giftig bei den üblich verwendeten Konzentrationen.



   Verbindungen, die in Verbindung mit Cyclopentenylchrysanthemumat als Synergisten benutzt werden können, sind :
A. Technisches Piperonylbutoxyd, welches der 3,   4-Methylendioxy-6-propylbenzyläther    des Diäthylen  glykolmonobutyläthers    der folgenden Strukturforme ist :
EMI4.3     
 Enthält bis zu 20 Gew.  /o verwandte Verbindungen.



   B. n-Propylisom = Di-n-propyl-2-methyl-6, 7  methylendioxy-1,    2, 3, 4-hexahydronaphthalin-3, 4-dicarboxylat der folgenden Formel :
EMI4.4     

C. Synergist 6266 =   N- (Hexoxyäthoxypropyl)-bi-      cyclo- (2,    2, 1)-5-hepten-2, 3-dicarboximid der folgenden Strukturformel :
EMI4.5     
 
D. Sulfoxyd = n-Octylsulfoxyd des Isosafrols. Es besitzt die folgende Strukturformel :
EMI5.1     

E. N-Isobutylundecylenamid der Formel :
CH2 = CH   (CH2) 8CONHC4Hg   
F. Der Pinenäther des   Athylenglykols    der empirischen Formel :    C1oH110CH2CH20H   
G.

   Piperonylcyclonen ; ein Gemisch aus 3-Isoamyl-5- (3, 4-methylendioxyphenyl)-2-cyclohexenon und dessen 6-Carbäthoxyderivat
EMI5.2     
   (3-Isoamyl-5- (3, 4-methylendioxyphenyl)- 2-cyclohexenon)   
H. Butoxypolypropylenglycol = Polyoxypropylen  glycolmonobutyläther    einer Viskosität von etwa 100 S. U. S. bei etwa   38  C    und einem mittleren Molekulargewicht von etwa 850.



     1.    Sulfon = n-Octylsulfon des Isosafrols.
EMI5.3     




   J. Synergist 264 = N- (2-Athylhexyl)-bicyclo (2, 2,   1)-5-hepten-2,    3-dicarboximid
EMI5.4     

K. Sesamöl   (01    aus Sesamum indicium, von welchem etwa 0, 25    /o    aus Sesamin bestehen). Die Strukturformel von Sesamin kann wie folgt dargestellt werden :
EMI5.5     
 Von den 11 angeführten synergistischen Stoffen werden das Sulfoxyd und das Piperonylbutoxyd bevorzugt verwendet.



   In den folgenden Beispielen beschreibt das Beispiel 1 die Herstellung des Cyclopentenolons und dessen Umsetzung zur Herstellung eines insektizid wirksamen Esters, während die übrigen Beispiele dessen Verwendung in insektiziden Mischungen beschreiben.



   Beispiel   1   
Teil (a). Zu einem Gemisch aus 99 g (1, 5 Mol) monomerem Cyclopentadien in 380 g Tetrachlorkohlenstoff wurde wasserfreier Chlorwasserstoff zugeführt. Das Gemisch wurde während der   einstündi-    gen Zugabe auf einer Temperatur von   0     C gehalten, bis eine Gewichtszunahme von etwa 58 g erhalten wurde. Nach dem Abdestillieren des Tetrachlorkohlenstoffes bei Atmosphärendruck wurden 138 g (1, 35 Mol) 2-Cyclopentenylchlorid erhalten, die bei einem absoluten Druck von 100 mm Hg-Säule bei   52-53  C iiberdestillierten.    Die Ausbeute betrug   90 po    der Theorie.



     Ted      (b).    306 g   Natriumäthoxyd    (4, 5 Mol) in Form von 1570 g einer 19,   5  /0igen Lösung    in Äthanol wurden allmählich unter Rühren innerhalb 30 Minuten zu 650 g (5 Mol) Athylacetoacetat zugegeben. Während der Zugabe wurde das Gemisch auf einer Temperatur von 20  C gehalten. Nachdem das Gemisch eine weitere Stunde bei 20  C durchgerührt worden war, wurde es auf eine Temperatur von   50     erhitzt, worauf innerhalb 1 Stunden 459 g 2-Cyclopentenylchlorid (4, 5 Mol) zugesetzt wurden.



  Zur Vervollständigung der Reaktion wurde das Gemisch bei Atmosphärendruck 3 Stunden auf   Rück-      flusstemperatur    gehalten.



   Nach dieser Zeit wurde das Athanol aus dem Gemisch durch Destillation bei Atmosphärendruck und einer Kolbentemperatur von   125     C entfernt.



  Der Rückstand, der Athyl-2-cyclopentenylacetoacetat enthielt, wurde auf 20  abgekühlt, worauf innerhalb 30 Minuten eine wässrige Lösung von 2500   g    Natriumhydroxyd   (10"/oig,    6, 25 Mol) zugesetzt wurde.



  Um die Ketonspaltung der Verbindung zu vervollständigen, wurde das Gemisch 4 Stunden   durchge-    rührt, wobei die Temperatur auf 20  gehalten wurde. 



  Darauf wurden, um den   pH-Wert    des Gemisches auf 3, 5 zu erniedrigen, 400 cm3 wässrige Schwefelsäure   (50  /oig)    zugesetzt. Das Gemisch wurde dann mit 200 cm3 Benzol versetzt und bei Atmosphärendruck einer Destillation unterworfen, wobei eine Rektifizierkolonne benutzt wurde, die mit einer Dekantiervorrichtung versehen war, die ein Fassungsvermögen von 175 cm3 besass und mit Benzol gefüllt war.



  Während der Destillation wurde insgesamt 1 Liter Wasser allmählich in die Dampfleitung unmittelbar vor dem Kühler eingeführt. Die untere Schicht in der Scheidevorrichtung wurde fortlaufend entfernt, während das   01    in der Scheidevorrichtung als   Rück-    fluss in die Destilliervorrichtung zurückgeführt wurde.



  Dieses Verfahren wurde fortgesetzt, bis die Temperatur am Kopfe auf 68  gestiegen war und das gesamte Athanol aus dem System entfernt worden war, während das gesamte 2-Cyclopentenylaceton in der Blase zurückblieb.



   Nach der Destillation des Öls im Rückstand, dem das   01    aus der Scheidevorrichtung zugefügt wurde, wurden 440 g 2-Cyclopentenylaceton mit den folgenden Eigenschaften erhalten : Siedebereich bei einem abs. Druck bei 15 mm   Hg-Säule    66-68  C ; spez.



  Gewicht   (209/20O)    0, 940. Die Analyse des destillierten Produktes auf Athylacetoacetat nach dem Natriummethoxydverfahren ergab einen Wert von 8, 3   Gew.  /o.    Die Analyse auf Keton nach dem Hydroxylaminverfahren ergab nach der Berichtigung auf Grund des Athylacetoacetatgehalts einen Cyclopentenylacetongehalt von 89, 1   Gew.'/o.    Da die Siedepunkte von Cyclopentenylaceton und   Athylacetoacetat    sehr nahe zusammen liegen, ist eine Trennung der beiden Verbindungen durch fraktionierte Destillation schwierig. Nach dem Entfernen des   Athylacetoacetats    aus dem 2-Cyclopentenylaceton durch Verseifung hatte das reine Keton ein spez. Gewicht   (20 /20 )    von 0, 934 und einen Brechungsindex   (nD30)    von 1, 4543.

   Die Ausbeute an 2-Cyclopentenylaceton betrug, berechnet auf das 2-Cyclopentenylchlorid,   720/or,    was einem Umsatz von   72 I/o    entspricht.



   Teil (c). In einen mit einem Rückflusskühler ausgerüsteten Destillationskolben wurden 2240 g Di äthylcarbonat (19 Mol) gegeben und unter einem absoluten Druck von 100 mm Quecksilber unter   Rückflussbedingungen    erhitzt. Dann wurden während 2 Stunden unter dauerndem Destillieren des Athanols 185, 6 g   Natriumäthoxyd    (2, 73 Mol) in Form von 776, 4 g einer 19,   3  /0igen äthanolischen Lösung    dem Kolben zugegeben. Das Gesamtgewicht des gesammelten Destillates betrug 1033 g.

   Nachdem alles als Lösungsmittel vorhandene Athanol entfernt worden war, blieb im Destillationskolben eine Suspension von   Natriumäthoxyd    in Diäthylcarbonat zurück, der innerhalb von 2 Stunden 340 g 2-Cyclopentenylaceton (einer Reinheit von 91,   7  /a    ; entspricht 2, 51 Mol) zugefügt wurde, wobei die Destillation wie vorher zur Entfernung des Athanols aufrechterhalten wurde. Die Gesamtmenge des während dieser Verfahrensstufe erhaltenen Destillates betrug   289 g.   



  Der Rückstand wurde dann auf   250 abgekühlt,    174 g Essigsäure (2, 9 Mol) und schliesslich 620 cm3 Wasser zum Lösen des Natriumacetats zugegeben. Die   01-    schicht wurde abgetrennt und unter vermindertem Druck rasch destilliert. Es wurden so 400 g Athyl-4 (2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat erhalten, welches bei einem absoluten Druck von 5 mm Quecksilber ein   Siedeintervall    von 100-155  besass. Durch Titration mit Natriummethylat in Pyridin wurde die Reinheit der Verbindung mit 94,   6  /o    festgestellt. Eine Analyse der Mittelfraktion (183 g) ergab, dass diese 82, 4 g des gewünschten Produktes enthielt. Die Ausbeute betrug, berechnet auf 2-Cyclopentenylaceton,   85  /o.   



   Teil (d).   819 g Athyl-4- (2-cyclopentenyl)-3-keto-    butyrat einer Reinheit von 93,   1 I/o    (3, 89 Mol) wurde während   1    Stunde unter gutem Rühren tropfenweise zu 2180 g einer 9,   5"/oigen wässrigen Lösung    von Natriumhydroxyd (5, 18 Mol) zugegeben, wobei eine Temperatur von 20-25  aufrechterhalten wurde.



  Nach 16 Stunden wurde die Lösung mit Kohlendioxyd auf ein   pl,    von 7, 5 neutralisiert.



   1500 g einer 22,   4"/o igen wässrigen Lösung    von Methylglyoxal (4, 67 Mol), welches mit 26 g Natriumbicarbonat auf ein pH von 7 neutralisiert worden war, wurde zur neutralisierten Lösung der   6-Ketosäure    innerhalb von   11%    Stunden zugegeben, wobei die Reaktionsmischung auf einer Temperatur von 25  gehalten wurde. Zur Vervollständigung der Reaktion wurde die Mischung 21 Stunden stehengelassen und dann viermal mit je   1    Liter Diisopropyläther extrahiert. Die vier Extrakte wurden vereinigt und bei einer Kolbentemperatur von   100     bei einem absoluten Druck von 4 mm Quecksilber von flüchtigen Substanzen befreit.

   Der erhaltene Rückstand bestand aus 742 g   6- (2-Cyclopentenyl)-3-oxyhexan-2,    5-dion, welches, wie auf Grund einer Analyse festgestellt wurde, eine Reinheit von 75,   8"/o besass.    Die Ausbeute entsprach, auf das   Athyl-4-(2-cyclopentenyl)-3-keto-    butyrat bezogen,   74  /o.   



   Teil (e). 368 g   6- (2-Cyclopentenyl)-3-oxyhexan-2,    5dion einer Reinheit von 75,   8 O/o    (1, 42 Mol) wurde während 30 Minuten tropfenweise unter heftigem Rühren zu 3312 g einer   2"/oigen wässrigen    Natrium  hydroxydlösung    gegeben, wobei eine Temperatur von   20-25     aufrechterhalten wurde. Nach 4 Stunden wurde zur Vervollständigung der Reaktion die Mischung mit Natriumchlorid gesättigt und viermal mit je 1 Liter Diisopropyläther extrahiert. Die vier Extrakte wurden vereinigt, mit 2 g Essigsäure neutralisiert und unter vermindertem Druck destilliert.



  Es wurden 139 g eines Produktes erhalten, das einen Destillationsbereich von   120     bei einem absoluten Druck von 2, 5 mm Quecksilber bis zu 170  bei einem absoluten Druck von 5 mm Quecksilber besass.



  Durch Analyse wurde festgestellt, dass das Produkt 72,   8  /o 2-(2-Cyclopentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-    4-ol-l-on enthielt. Die Ausbeute betrug   40 O/o.    



   Teil   (f).    Es wurde eine Mischung aus 275 g 2-   (2-Cyclopentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-on    (einer Reinheit von 70, 8    /o    ; entspricht 1, 094 Mol), 156 g Pyridin und 0, 905 Liter Athanol hergestellt.



  Zu dieser Mischung wurde die Lösung von 183   g    Semicarbazidhydrochlorid (1, 64 Mol) in 220 cm3 Wasser zugegeben. Die Mischung wurde 16 Stunden stehengelassen, nach Ablauf dieser Zeit die gebildeten Kristalle des Semicarbazons abfiltriert und mit 4 Liter Wasser gewaschen, um das Chlorid zu entfernen. Nach dem Umkristallisieren des Semicarbazons aus Athanol wurden 181 g farbloser Kristalle eines Schmelzpunktes von 208-210  erhalten. Die Ausbeute an reinem Semicarbazon des 2- (2-Cyclopentenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-ons betrug   71  /o.   



   Eine Mischung aus 181 g des reinen Semicarbazons (0, 77 Mol), 1, 6 Liter Wasser, 1, 6 Liter Diisopropyläther und 1047 g saurem Kaliumsulfat (7, 7 Mol) wurden   2 t/2    Stunden bei 60-65  gerührt.



  Nach Ablauf dieser Zeit hatte sich alles Semicarbazon gelöst, was anzeigte, dass die Hydrolyse stattgefunden hatte und beendet war. Die wässrige Schicht wurde abgetrennt und dreimal mit je 200   cm3    Diisopropyläther extrahiert. Die drei Extrakte wurden mit der Olschicht aus der Hydrolyse vereinigt und die Gesamtmenge mit 200 cm3 einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen. Nach der Destillation der ätherischen Lösung wurden 101 g   2- (2-Cyclopen-      tenyl)-3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-on    erhalten, welches durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet war : Siedepunkt bei einem absoluten Druck von 100 mm
Quecksilber = 131  ; Brechungsindex   (nid30)    = 1, 5350 ; Reinheit (durch Analyse des Hydroxylgehaltes) ist = 96,   7  /o.   



  Die Ausbeute betrug, auf das Semicarbazon bezogen, unter Berücksichtigung von 17 g Mittelfraktion und Kolonnenrückstand, 84    /o.   



   Teil   (g).    Es wurde eine Mischung aus 244 g 87,   5  /o igem 2-(2-Cyclopentenyl)-3-methyl-2-cyclo-      penten-4-ol-1-on    (1, 2 Mol), 115 g trockenem Pyridin (1, 46 Mol) und 500 g trockenem   Dibutyläther    bei einer Temperatur von   19-21  gerührt.    Zu der Mischung wurde während 30 Minuten unter Rühren eine Lösung von 235 g (1, 22 Mol) frisch destilliertem Chrysanthemumsäurechlorid (einer 96, 8    /oigen    Reinheit) in 235 g trockenen   Dibutyläther    zugegeben.



  Nach einer Reaktionszeit von 2 Stunden bei einer Temperatur von 20-24  wurde die Reaktionsmischung zuerst mit 500 g Wasser, dann zweimal mit je 500 g   1      figer    Salzsäure, anschliessend zweimal mit je 500 g einer 2,   1      8/oigen    wässrigen Natriumhydroxydlösung und schliesslich mit 500 g Wasser gewaschen. Anschliessend wurde jede einzelne der Waschflüssigkeiten mit den gleichen 200 g   Dibutyl-    äther extrahiert. Das ausgewaschene Rohprodukt und der Dibutylätherextrakt wurden dann vereinigt und unter vermindertem Druck destilliert, um den Di  butyläther    und zufällige Verunreinigungen zu entfernen.

   Der Rückstand wurde dann bei vermindertem Druck mit Dampf abgeblasen und 380 g   3- (2-Cyclo-    pentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumat erhalten, welches gemäss der Äthylendiamin-Methode eine Reinheit von 81, 7   O/o    und einen Brechungsindex   nid50    = 1, 5160 besass.



   Teil (h). Anstelle der Durchführung des Verfahrens gemäss Teil (g) kann das substituierte Cyclopentenolon mit   Chrysanthemum-monocarbonsäure-    anhydrid wie folgt zur Reaktion gebracht werden : Es wurde eine Mischung von 92 g   2- (2-Cyclopentenyl)-    3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-l-on einer Reinheit von 96,   7"/o    (0, 5 Mol), 168 g Chrysanthemum-monocarbonsäureanhydrid einer Reinheit von 94,   8'/D    (0, 5 Mol) und 119 g trockener   Butyläther    4 Stunden bei   165     zum Rückfluss erhitzt.

   Die Lösung wurde dann mit 42 g   Butyläther    verdünnt und dann nacheinander mit 263 g einer 7,   6  /oigen wässrigen    Na  triumhydroxydlösung    (0, 5 Mol), 0, 25 Liter einer   2  /0igen wässrigen Natriumhydroxydlösung    (0, 125 Mol) und schliesslich 0, 25 Liter Wasser gewaschen.



  Jede einzelne Waschflüssigkeit wurde dann mit denselben 100   cm5    Dibutyläther extrahiert, um den Verlust an Substanz so gering wie möglich zu halten.



  Das ausgewaschene   61    und der Extrakt wurden vereinigt, bei einer Kolbenendtemperatur von 80  und einem absoluten Druck von 5 mm Quecksilber von flüchtigen Substanzen befreit und anschliessend mit Dampf behandelt. Es wurden als Rückstand 162 g eines Produktes erhalten, das durch folgende Eigenschaften charakterisiert war : Brechungsindex   (nD30) = 1,    5120 ; Spez. Gewicht   (20 /20 )    = 1, 033 ; Reinheit, durch   Athylendiamin-Methode    bestimmt    = 87,    1    /o    ; Säuregehalt als   Chrysanthemum-monocarbonsäure       = 0, 1  /o    ; Gehalt an   Chrysanthemum-monocarbonsäure-    anhydrid = 0,   2 o/o.   



  Bezogen auf die Ausgangsmaterialien betrug, unter
Berücksichtigung der für die Bestimmung des
Anhydridgehaltes verbrauchten 4, 3 g des Reak tionsproduktes, die Ausbeute   88"/.   



   Es wurde nun eine Anzahl von Präparaten hergestellt, in welchen Cyclopentenyl-chrysanthemumat bezüglich seiner Wirksamkeit in Mischung mit verschiedenen Verbindungen, welche einen synergistischen Effekt bewirken, untersucht wurde. Diese Mischungen wurden nach der Peet-Grady-Methode (Official Method of the Chemical Specialties Manufacturers Association) getestet.

   Die Ergebnisse dieser Versuche zusammen mit den Vergleichsversuchen, welche mit dem Official Test Insecticide (hinfort OTI bezeichnet) und mit Allethrinmischungen, welche   ähn-    lich synergisiert worden waren, erhalten wurden, sind in dem nachfolgenden Beispiel zusammengestellt : 
Beispiel 2 Zusammensetzung A B OTI Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg 25- Allethrin, mg-25 Pyrethrine, mg--100 Piperonylbutoxyd, mg 200   200-    Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion,   cmS    100 100 100    Peet-Grady-Grossversuch      Zusammensetzung Versuchs-% getötet % gelähmt OTI-Differenz
Nr. in 24 Std. in 10 Min. Getötete Gelähmte    A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat   5 61, 3 91, 2 +25-2,    8 B.

   Allethrin 5 40,0 90,0 + 4 - 4, 0
OTI   8 35, 5 94, 0--   
Diese Versuchsergebnisse zeigen, dass die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat mit OTI ergebenden Plus-Werte für   Getötete    und Minus-Werte für   Gelähmte    um 21 bzw. 1, 2 Prozent-Punkte besser sind als die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Allethrin mit OTI ergebenden Werte.



   Beispiel 3
Zusammensetzung A B OTI
Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg 50-
Allethrin,   mg-50-   
Pyrethrine, mg--100 n-Octylsulfoxyd des Isosafrols,   mg 250 250-   
Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion, cm3100 100100   
Peet-Grady-Grossversuch Versuchs-% getötet % gelähmt OTI-Differenz   
Nr. in 24 Std. in 10 Min. Getötete Gelähmte A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 6 74, 9 96, 5 + 38 + 1, 4 B.

   Allethrin 6 37, 2 90, 6 0-4, 5
OTI 8 37,   0 95, 1--   
Diese Versuchsergebnisse zeigen, dass die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat mit OTI ergebenden Plus-Werte für   Getötete    und   Gelähmte    um 38 bzw. 5, 9 Prozent Punkte besser sind als die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Allethrin mit OTI ergebenden Werte.



   Beispiel 4 Zusammensetzung A B OTI Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg   42--    Allethrin, mg-42 Pyrethrine, mg--100 n-Propylisom*, mg 600   600-   
Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion, cms 100 100 100 * Formel siehe oben in der Beschreibung unter     B  .    



   Peet-Grady-Gro¯versuch Zusammensetzung Versuchs- % get¯tet % gelÏhmt OTI-Differenz
Nr. in 24 Std. in 10 Min. Get¯tete GelÏhmte A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 4 65, 1 92, 1   + 33-3,    9 B. Allethrin 4 47, 2 94, 0   + 15-2,    0
OTI 4 32, 6 96, 0-
Die Versuchsergebnisse zeigen, dass der sich aus dem Vergleich von synergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat mit OTI ergebende Plus-Wert für   Getötete    um 18 Prozent-Punkte besser ist als der sich aus dem Vergleich von synergisiertem Allethrin mit OTI ergebende Wert ; der Wert für Ge  lähmte    liegt   mit-1,    9 Prozent-Punkten nur wenig ungünstiger.



   Beispiel 5
Zusammensetzung A B OTI
Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg 40-
Allethrin,   mg-40-   
Pyrethrine, mg--100
Sesamöl, mg 150 150 
Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion, cm3 100 100 100   
Peet-Grady-Grossversuch Zusammensetzung Versuchs-% getötet % gelähmt OTI-Differenz   
Nr. in 24 Std. in 10 Min.   Getötete    Gelähmte A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 3 26, 1 89,8 - 11 - 6, 4 B.

   Allethrin 3 18, 8 90,8 -18 -5, 4
OTI 5 37, 4 96,2 - 
Die Versuchsergebnisse zeigen, dass der sich aus dem Vergleich von mit Sesamöl synergisiertem Cyclopentenyl-chrysanthemumat mit OTI ergebende Plus Wert für   Getötete    (wenn beide Werte auch negativ sind) um 7 Prozent-Punkte besser ist als der sich aus dem Vergleich von synergisiertem Allethrin mit OTI ergebende Wert ; der Wert für   Gelähmte    liegt mit 1 Prozent-Punkt nur wenig ungünstiger.



   Beispiel 6
Zusammensetzung A B OTI
Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg   30--   
Allethrin, mg-30
Pyrethrine,   mg--100   
Synergist 6266*, mg 1000   1000-   
Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion, cm3 100 100 100
Formel siehe oben in der Beschreibung unter     C  .      



   Peet-Grady-Grossversuch
Zusammensetzung Versuchs- % get¯tet % gelÏhmt OTI-Differenz Nr. in 24 Std. in 10 Min. Get¯tete GelÏhmte    A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 5 46, 6 94, 2   + 13 + 0,    2 B. Allethrin 5 31, 4 92, 1 - 3 - 1, 9
OTI 8 34, 3 94, 0- 
Diese Versuchsergebnisse zeigen, dass die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat mit OTI ergebenden Plus-Werte für   Getötete    und   Gelähmte    um 16 bzw. 2, 1 Prozent-Punkte besser sind als die sich aus dem Vergleich von synergisiertem Allethrin mit OTI ergebenden Werte.



   Beispiel 7
Zusammensetzung A B OTI
Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg 51-
Allethrin, mg-51
Pyrethrine, mg--100
Synergist 264*, mg 1000   1000-   
Geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion,   cms    100 100 100  * Formel siehe oben in der Beschreibung unter          J  .   



      Peet-Grady-Grossversuch    Zusammensetzung   getötet % gelähmt OTI-Differenz   
Nr. in 24 Std. in 10 Min.   Getötete    Gelähmte A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 5 31, 8 93, 0   +7-1,    5 B. Allethrin 5 29, 0 90, 7   +4-3,    8
OTI 8 24, 9 94, 5-
Gemäss vorliegenden Versuchsergebnissen ist der OTI-Wert für   Gelähmte    nur 1, 5 Prozent-Punkte besser als das synergisierte Cyclopentenyl-chrysanthemumat, dagegen um 3, 8 Prozent-Punkte besser als das synergisierte Allethrin, was eine   Uberlegenheit    des Cyclopentenyl-chrysanthemumats über das Allethrin von 2, 3 Prozent-Punkten ergibt.



  Beispiel 8
Es wurden Vergleichsversuche zwischen einem Viehspritzmittel auf Ölbasis, das Cyclopentenylchrysanthemumat enthielt, und einem handelsüblichen Viehspritzmittel auf Ölbasis, das Pyrethrine enthielt, durchgeführt. Das in den Mischungen enthaltene Verhältnis der Einzelkomponenten war folgendes : Zusammensetzung A B OTI Cyclopentenyl-chrysanthemumat,   mg--15    Pyrethrine, mg 25 15 Piperonylbutoxyd, mg 200 120 120 Polyoxypropylenglycol-monobutyläther-55 Es wurde mit Sprühöl auf 100   cmS    aufgefüllt.



   Die Versuche wurden an   Milchvieh    ausgeführt, und zur Behandlung mit jeder einzelnen Mischung wurden 10 Kühe verwendet. Die Kühe wurden 12mal gespritzt, und das   Sprühmittel    wurde in Intervallen von   3-4    Tagen in einer Menge von etwa 60 g pro Tier angewendet. Das   Sprühmittel    wurde am mittleren Nachmittag versprüht, und am Mittag des folgenden Tages wurden die Hornfliegen (= h), Stallfliegen (= S) und Hausfliegen (= H) gezählt. Das   Verhält-    nis der Fliegenarten der Gesamtpopulation betrug für   Horn-,    Stall-bzw. Hausfliegen 50, 20 bzw.   30 O/o.   



   Die Versuchsergebnisse bezüglich der Abwehrwirkung sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :    Fliegengattung % Abwehr nach Abwehrwirkung im
24 Std. 48 Std. 72 Std. Zeitdurchschnitt      Sprühmittel    A   h,    S,   H 65, 7 55, 4 31, 8 50,    9 (Pyrethrine) S,   H 44, 4 41, 7 3, 0 29,    7    S 50, 9 41, 2 21, 5 37,    9    H 40, 0 35, 3 43, 1 39,    5    h 90, 0 76, 8 47, 8 71,    5   Sprühmittel    B h, S,   H 71, 5 63, 8 50, 2 61,    8 (Pyrethrine) S,   H 49, 7 50, 0 27, 7 42,    5    S 71, 1 35, 8 40, 5 49,    1    H 57, 3 44, 5 48, 8 50,    2    h 88, 0 88, 1 74, 6 81,

      6    Sprühmittel    C   h,    S,   H 74, 2 63, 0 52, 0 63,    1  (Cyclopentenyl-S,   H 60, 0 43, 0 0 34,    7 chrysanthemumat)   S 74, 9 47, 1 52, 3 58,    1    H 65, 2 41, 4 55, 5 54,    0    h 84, 7 88, 6 93, 7 89,    0 Die obigen Werte   für  /o    Abwehrwirkung beruhen auf der Zahl der durchgeführten Zählungen wie folgt :
Fliegenart :   24 Std. 48 Std. 72 Std.       h,    S, H ;

   Zahl der Zählungen 120 110 100
S, H ;         30 30 20   
S ;         90 80 80   
H ;         90 80 80    h ;         120 110 100   
Gemäss diesen Versuchsergebnissen ist das synergisiertes Cyclopentenyl-chrysanthemumat enthaltende Viehspritzmittel auf Olbasis in der Abwehrwirkung gegen   Horn-,    Stall-und Hausfliegen wirksamer als handelsübliche Mischungen von synergisierten Pyrethrinen. Es wird bemerkt, dass das Spritzmittel C dem Spritzmittel B überlegen und gleichzeitig   billi-    ger als   dieses-und    daher auch billiger als   A-    ist.

   So wird bei den gegenwärtigen Preisen der Komponenten der einzelnen Mischungen diese ver  stärkte    Wirksamkeit des synergisierten Cyclopentenyl-chrysanthemumats ohne Erhöhung der Kosten erzielt.



  Beispiel 9
Es wurden Mischungen hergestellt, die die Einzelkomponenten des Beispiels 8 in den gleichen Verhältnissen enthielten, mit der Ausnahme, dass statt des Sprühöls des Beispiels 8 geruchlos gemachtes Kerosin verwendet wurde.



  Zusammensetzung OTI ABC Piperonylbutoxyd, mg-200 120 120 Pyrethrine, mg 100 25 15  
Fliegenabwehrmittel *, CM3--5 5   
Cyclopentenyl-chrysanthemumat,   mg---15    Mit geruchlosem Kerosin auf 100 cm3 aufgefüllt *   Polyoxypropylenglycol-monobutyläther       Peet-Grady-Grossversuch     (für Fliegen)   Versuchs-% Gelähmte    in %   Getötete    OTI-Differenz
Nr. 3 Min. 5 Min. 10 Min. in 24 Std.

   und Klasse
A 6 86, 1 90, 2 95, 2 67, 9 + 31 AA
B 6 87, 0 92, 6 96, 0 72, 3 + 36 AA    C    6 80, 8 85, 4 93, 6 70, 3 + 34 AA
OTI 10 91, 5 93, 9 94, 9 36, 7-B
Aus den vorliegenden Versuchen geht hervor, dass das Spritzmittel C in der Lähmung und Abtötung genau so wirksam wie das Spritzmittel B, anderseits jedoch weniger kostspielig als dieses, ist.



   Beispiel 10
Es wurde die Wirksamkeit von Cyclopentenylchrysanthemumat allein und von Cyclopentenylchrysanthemumat in Kombination mit Sulfoxyd (n Octylsulfoxyd des Isosafrols) als Synergist gegen Schaben (¸German Roach¯) bestimmt.



   Mischungen, Serie 1   
Cyclopentenyl- Allethrin Sulfoxyd Mischung * chrysanthemumat    mg mg mg
A 80 - 
B 40-    C    20-
D   10--   
E 10 - 50
F 5-25
G 2, 5-12, 5
H-40
I - 20    J-10-   
K-5
L-5 25
M - 2, 5   12,    5
N - 1, 25 6, 25  * Zusätzlich enthielt jede der Lösungen 0, 02   cm3    ¸Triton¯,    5    cm3 Aceton ; die gesamte Mischung wurde mit Wasser auf ein Gesamtvolumen von 0, 1 Liter aufgefüllt.



   Eine zweite Versuchsreihe wurde durchgeführt, bei der folgende Mischungen verwendet wurden :
Mischungen, Serie 2    Cyclopentenyl-Allethrin    Sulfoxyd Mischung * chrysanthemumat mg mg mg
A 80-
B 40-    C    20-   Cyclopentenyl-Allethrin Sulfoxyd    Mischung * chrysanthemumat mg mg mg
D 10-
E 5
F 10-50
G 5-25
H 2, 5-12, 5
I-20
J - 10 
K-5
L-2, 5   M-1, 25-   
N-5 25
O - 2, 5 12, 5    P-1,    25 6, 25
In der folgenden Tabelle sind die Dosen angegeben, die benötigt wurden, um 50 % der Schaben in 24 Stunden zu töten.



   Ergebnisse, Serie 2
Mischung   mg für Abtötung       LD-50,    24 Stunden
A bis E 15
F bis H 4, 5
I bis M 3
N bis P 2, 7
In beiden Versuchsreihen wurde das Cyclopentenyl-chrysanthemumat wirksamer synergisiert als das Allethrin. Beim Allethrin wurde nur die Hälfte oder weniger der unsynergisiert benötigten Menge durch die Synergisierung gespart, während beim Cyclopentenyl-chrysanthemumat es möglich war, zwei Drittel bis vier Fünftel der unsynergisiert benötigten Menge einzusparen.



   Beispiel 11
Es wurde die Wirksamkeit von Cyclopentenylchrysanthemumat allein und von Cyclopentenylchrysanthemumat, welches mit Sulfoxyd (n-Octylsulfoxyd des Isosafrols) und Synergist 6266 (Formel siehe oben in der Beschreibung unter C) synergisiert wurde, gegen Bohnen-Blattläuse   (   Bean Aphid  )    auf Brunnenkresse bestimmt. Ahnliche Versuche wurden mit Allethrin ausgeführt. 



      Allethrin Cyclopentenyl-Sulfoxyd Synergist 6266
Mischung * chrysanthemumat    mg mg mg mg
A 100--
B 50--    C    25--
D 12,   5---   
E 6,   25---   
F 12-60
G 6-30
H 3-15
I-100-
J - 50 -   
K-25--
L-12, 5--
M-6, 25--   
N-12 60
O - 6 30    P-3 15-   
Q 12--60
R 6--30    S    3--15
T-12-60
U - 6 - 30
V-3-15    W    12--60    X    6--30    Y    3--15
Z-12-60
AA-6-30
BB - 3 - 15 * Zusätzlich enthielt jede der Mischungen 10 cm3 Aceton, 10% Emulgator, bezogen auf das Gesamtgewicht des Wirkstoffes (Allethrin oder Cyclopentenyl-chrysanthemumat  + Synergist, falls verwendet) und Wasser, um das Gesamtvolumen der Mischung auf
0, 1 Liter aufzufüllen.



   Die erhaltene Mischung wurde geschüttelt und über eingetopfte Brunnenkresse gesprüht, wobei jeder einzelne Topf mit etwa 250   Bohnen-Blattläusen    (Nymphen [numph] und ausgewachsene Tiere) infiziert worden war. Die eingetopften Pflanzen wurden auf einen Tisch mit drehbarer Platte gestellt und 80 der 100   cmS    der Mischung durch ein mit einem Druck von 2, 8   kg/cm2    arbeitendes Sprühgerät versprüht.



  Die Auszählung der toten Blattläuse wurde 24 Stunden nach der Behandlung durchgeführt. Es wurden Versuchsserien mit verschiedenen Dosierungen durchgeführt und die Resultate auf ein Log.-Wahrscheinlichkeitspapier aufgetragen. Die Resultate für LD-50 und LD-95, bezogen auf eine Abtötung innerhalb 24 Stunden, waren folgende :
Mischung mg zur Abtötung innerhalb von 24 Std.



   LD-50 LD-95
A bis E 10 70
F bis H 2 20
Ibis M 10 80
N bis P   1    11
Q bis S 6 14
T bis V 2 12
W bis Y 5 13
Z bis BB 3 9, 5
Gemäss den obigen Versuchsresultaten wird Cyclopentenyl-chrysanthemumat durch die Synergisten in erheblich grösserem Masse aktiviert als Allethrin. 



  Beispiel 12
Es wurde ein Vergleich von Cyclopentenylchrysanthemumat mit Allethrin in der Wirkung gegen Hausfliegen   in Peet-Grady-Grossversuchen    durchgeführt. Die Ergebnisse, welche einen Durchschnitt von 5 Versuchen darstellen, sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt : Zusammensetzung Konzentration* % get¯tet % gelÏhmt in 24 Std. in 10 Min.



  Allethrin 200 48,   6 97,    5 Cyclopentenyl-chrysanthemumat 200 44, 1 96, 5 Allethrin 100 25,   8 91,    4 Cyclopentenyl-chrysanthemumat 100 26,   6 89,    6 Allethrin 50 14, 7 83, 1 Cyclopentenyl-chrysanthemumat 50 16,   4 78,    8  * in mg pro 100 cm3 einer Lösung in einer geruchlosen Kerosin-Fraktion.



   Ein Vergleich der obigen Ergebnisse ergibt, dass in der Wirksamkeit von Allethrin und Cyclopentenylchrysanthemumat kein wesentlicher Unterschied besteht, wenn diese unsynergisiert gegen Hausfliegen verwendet werden.



  Beispiel 13
Es wurden synergisiertes Cyclopentenyl-chrysanthemumat und synergisiertes Allethrin in der Wirkung gegen Hausfliegen in Peet-Grady-Grossversuchen gegenübergestellt. Die Synergisten waren : Piperonylbutoxyd (Formel siehe oben unter A), Synergist 6266 (Formel siehe oben unter C), Sulfoxyd (Formel siehe oben unter D) und n-Propylisom (Formel siehe oben unter B).



   Zusammensetzung A1 A2 Bl B2 Cl C2 Dl D2
Allethrin, mg   25-30-50-50-   
Cyclopentenyl chrysanthemumat,   mg-25-30-50-50   
Piperonylbutoxyd, mg 200   200------   
Synergist 6266,   mg--1000 1000----   
Sulfoxyd, mg----250 250- n-Propylisom, mg - - - - - - 250 250
Geruchlos gemachte
Kerosin-Fraktion,   cm5    100 100 100 100 100 100 100 100
Die Ergebnisse, welche einen Durchschnitt von 4 Versuchen darstellen, sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :
Zusammensetzung    0 Ge    in   24    Std. in 10 Min.



   A1 (Allethrin + Piperonylbutoxyd) 40, 0 90, 0
A2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat  +Piperonylbutoxyd) 61, 3 91, 2    B 1    (Allethrin + Synergist 6266) 31, 4 92, 1
B2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat  + Synergist 6266) 46, 6 94, 2
Cl (Allethrin + Sulfoxyd) 37, 2 90, 6
C2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat  + Sulfoxyd) 74, 9 96, 5
D1 (Allethrin + n-Propylisom) 42, 3 92, 0
D2 (Cyclopentenyl-Chrysanthemumat  + n-Propylisom) 63, 4 92, 8 
Die Menge an unsynergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat und unsynergisiertem Allethrin, die benötigt wurde, um den gleichen Prozentsatz   Getötete    und   Gelähmte    zu erhalten, wie er gemäss obiger Tabelle durch die synergisierten Mischungen erhalten wurde, kann geschätzt werden, indem man die Resultate des Beispiels 12 aufträgt und den so erhaltenen Kurven die entsprechenden,

   zur Abtötung oder Lähmung benötigten Mengen für das obige synergisierte Material entnimmt. Die so geschätzten Werte sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :
Aquivalente Mengen (mg) von   Wirkstoff für den gleichen Effekt   
Abtötung in 24 Std.   Lähmung    in 10 Min.   



  Zusammensetzung * Cyclopentenyl-Cyclopentenyl- chrysanthemumat chrysanthemumat    A1 (Allethrin, 25 ; Piperonylbutoxyd, 200) 160-78 A2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat, 25 ;
Piperonylbutoxyd, 200)-350-98 B1 (Allethrin, 30 ; Synergist 6266, 1000) 112-107 B2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat, 30 ;
Synergist 6266, 1000)-205-140 Cl (Allethrin, 50 ; Sulfoxyd, 250) 143-94 C2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat, 50 ;
Sulfoxyd, 250)-620-180 D1 (Allethrin, 50 ; n-Propylisom, 250) 175-106 D2 (Cyclopentenyl-chrysanthemumat, 50 ; n-Propylisom, 250)-380-112 * Die Werte in mg sind pro 100   cm3    geruchlos gemachte Kerosin-Fraktion angegeben.



   Das auf den vorhergehenden Werten beruhende Verhältnis der Wirksamkeit von synergisiertem zu unsynergisiertem Wirkstoff (synergisiertes zu unsynergisiertem Allethrin ; synergisiertes zu unsynergisiertem Cyclopentenyl-chrysanthemumat) ist folgendes :    Getötete oelähmte    Synergist Cyclopentenyl-. Cyclopentenyl chrysanthemumat chrysanthemumat Piperonylbutoxyd 6,   4 14, 0 3, 1 3, 9    Synergist 6266 3, 7 6, 8 3, 6 4, 7 Sulfoxyd 2, 9 12, 4 1, 9 3, 6 n-Propylisom 3,   5 7, 6 2, 1 2,    2 Durchschnitt 4, 1 10, 2 2, 7 3, 6
Gemäss den obigen Ergebnissen ist Cyclopentenylchrysanthemumat in der gesamten Leistungsfähigkeit synergisiert zehnmal wirksamer als unsynergisiert, während das Allethrin in seiner gesamten Leistungsfähigkeit synergisiert nur viermal so wirksam ist wie unsynergisiert.

   Bezüglich der Lähmung allein ist Cyclopentenyl-chrysanthemumat synergisiert viermal so wirksam wie unsynergisiert, während Allethrin für die Lähmung allein synergisiert nur dreimal so wirksam ist wie unsynergisiert.



  Beispiel 14
Es wurden Versuche mit gewöhnlichen Hausfliegen durchgeführt, bei denen Cyclopentenylchrysanthemumat in Aerosol-Mischungen gemäss den amtlichen Bedingungen des   Standard Aerosol Test Method for Flying   Insects   verwendet    wurde. Es wurden ebenso Vergleichsversuche mit Allethrin durchgeführt. In jeder dieser Mischungen bestanden 85 Gew.-Teile aus einer Mischung von gleichen Teilen Dichlordifluormethan (Freon 11) und Trichlorfluormethan (Freon 12). Die restlichen 15   Gew.

    /o    der Mischungen waren folgendermassen zusammengesetzt :  Mischung Cyclopentenyl- Allethrin DDT Strobane Pipero- Sulfoxyd Bayol Sovacide chrysanthemumat nylbutoxyd D 544-C
A 0,   4-2, 0---7,    6 5, 0    B-0,    4 2,   0---7,    6 5, 0    C    0,   34-2, 0-1, 6-4,    56 6, 5    D-0,    4 2, 0 - 1,6 - 4,56 6, 5
E 0,   34-2, 0--1,    6 4, 56 6, 5    F-0,    4 2,   0--1,    6 4, 56 6, 5
G 0,   34---1, 6-6,    56 6, 5    H-0, 4--1, 6-6, 56    6, 5
I 0, 34----1, 6 6, 56 6, 5
J-0, 4---1, 6 6, 56 6, 5
K 0,   34--2, 0-1,    6 4, 56 6, 5
L 0, 34 0,   4-2, 0-1,    6 4, 56 6, 5
Anmerkung :

       DDT      ist Dichlordiphenyltrichloräthan ;      Bayol D      ist ein hochgereinigtes Kerosin ;      Strobane      ist ein chlorierter Kohlenwasserstoff, der 65 Gew. % Chlor enthält ;      Sovacide 544-C      ist ein aromatisches   Petroleumlösungsmittel.      



   Peet-Grady-Grossversuch
Mischung * Getötete % Gelähmte bezieht sieh auf Differenz von OTA-Test in 24 Std. in 15 Min. OTA Nr. Getötete Gelähmte   
A 91, 8 80, 3 1 + 2 + 7
B 93, 2 83, 0   1 + 4 + 10   
C 96, 9 94, 2 2 + 6   + 19   
D 91, 0 85, 5   3      +    1 + 8
E 94, 0 89, 9 2 + 3   + 14   
F 93, 5 87, 6 3 + 4 + 10
G 85, 8 91, 9   4-5 + 12   
H 77, 1 83, 3 4-13 + 4
1 85, 9 90, 6   4-5 + 11       J    78, 7 84, 9 4-12 + 5
K 89, 2 87, 3   3 1 + 10   
L 86, 9 81, 9 3-3 + 5
OTA-1 89, 6 73, 5--
OTA-2 90, 9 75, 5--
OTA-3 90, 0 77, 3--
OTA-4 90, 5 79,   5---     * Die Zahl der mit jeder Mischung durchgeführten Versuche betrug 5,

   mit Ausnahme von OTA-3 und OTA-4, bei denen 10 Versuche durchgeführt wurden. Die Dosierung war für jeden Test die gleiche, nämlich 3 g pro etwa 28 000 Liter.



   Der oben erwähnte OTA-Test   (  Official    Test   Aerosol  )    wurde wie in     Soap    and Chemical    Specialities      1958, Blue Book, S. 227 beschrieben ausgeführt.



   Gemϯ den obigen Daten, die mit typischen Aerosol-Mischungen erhalten wurden, sind in jedem Falle synergisierte Cyclopentenyl-chrysanthemumat Mischungen ähnlich synergisierten   Allethrin-Mischun-    gen überlegen.



  Beispiel 15
Die Wirksamkeit gegen Larven des Mexikanischen Bohnenkäfers (  Mexican bean beetle   larvaep)    auf     Tendergreenp-Bohnen wurde fiir    Cyclopentenylchrysanthemumat allein und Cyclopentenyl-chrysanthemumat, das mit den Synergisten MGK 264 (Forsel siehe oben unter J) und 6266 (Formel siehe oben unter C) synergisiert worden war, bestimmt.   Ahn-    liche Versuche wurden mit Allethrin und Pyrethrinen durchgeführt. 



   Die Herstellung der Mischungen und das Besprühen der Pflanzen wurde nach dem in Beispiel 11 beschriebenen Verfahren zur Verwendung von Cyclopentenyl-chrysanthemumat gegen Bohnen-Blattläuse durchgeführt. Pro Mischung wurden 2 Bohnenpflanzen verwendet. Nachdem die Pflanzen besprüht worden waren und vollkommen trocken waren, wurde jede Pflanze in einen kugelförmigen, abgeschirmten Käfig gegeben, in welchen vorher vier Larven (¸third instar   larvae  )    gegeben worden waren. Die Versuchspflanzen und-insekten wurden bei fluoreszierendem Licht und Zimmertemperatur belassen.



  Nach 72 Stunden wurden die toten Larven gezählt.



  Es wurden Versuchsreihen mit verschiedenen Dosierungen durchgeführt und die Ergebnisse auf Log. Wahrscheinlichkeitspapier aufgetragen. Die Ergebnisse bezüglich LD-50 (50    < Voige    Letal-Dosis) waren folgende :    Cyclopentenyl-etbrin Mischung * chrysanthemumat Triton SYnergist Synergist
2646266    mg mg
A   25-2, 5--   
B   12,    5 - 1,25 -     C    6, 5 - 0,625 - 
D 3,   125-0, 3125--       E 25    2,   5--       F-12,    5 1, 25-    G-6,    25 0,   625--   
H-3, 125 0, 3125-
1   12-7, 2-60       J    6-3, 6-30
K 3-1, 8-15
L-12 7, 2-60
M - 6 3,

   6-30    -----       0-3    1, 8-15    P      12-7,    2 60
Q 6 - 3, 6 30
R   3-1,    8 15
S-12 7, 2 60
T-6 3, 6 30
U - 3 1, 8 15 * Zusätzlich enthielt jede Mischung 10 cm3 Aceton und genügend Wasser, um das Gesamt volumen auf 0, 1 Liter aufzufüllen.



   Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :
Dosis zur Abtötung von
Mischung Mexikanischen Bohnen    käferlarven,    mg
A   bis D    10
E bis H 6    1      bis K    6
L bis O 5
P   bis R    8
S   bis U    12
Auf Grund der angegebenen Ergebnisse wird Cyclopentenyl-chrysanthemumat durch die Synergisten 264 und 6266 in einem grösseren Ausmass aktiviert als Allethrin.



   Beispiel 16
Es wurde die Toxizität von Cyclopentenylchrysanthemumat allein und von Cyclopentenylchrysanthemumat, synergisiert mit Sulfoxyd, Piperonylbutoxyd und Sulfon, gegenüber dem Rei¯rüsselkäfer   (arice      weevil  )    gemessen. Zu   Vergleichs-    zwecken wurden ähnliche Versuche mit unsynergisiertem und synergisiertem Allethrin durchgeführt.



  Zur Herstellung der Mischungen wurde der Wirkstoff oder der Wirkstoff + Synergist in Aceton gelöst. Ein inerter Staub, im vorliegenden Falle Weizenstaub, wurde dann zugegeben, um das Gesamtgewicht auf 100 g zu bringen. Die Materialien wurden dann gründlich gemischt, um Gleichmässigkeit zu gewährleisten, und dann das Aceton völlig aus der Mischung verdunsten gelassen. Dann wurde die Mischung nochmals   1/2    Stunde gründlich in einer Kugelmühle gemischt.

   Die Mischungen sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :  Zusammensetzung A B   C    D E F G H Cyclopentenyl chrysanthemumat, mg 500 100 100 100-- Allethrin, mg-500---100 100 100 Piperonylbutoxyd, mg--1600--1600- Sulfoxyd, mg---1600--1600 Sulfon,   mg----1600--1600    Inertes Verdünnungsmittel  (Weizenstaub), g 99, 5 99, 5 98, 3 98, 3 98, 3 98, 3 98, 3 98, 3
Die obigen Mischungen wurden   in 1/8 Liter-    Flaschen eingefüllt, welche etwa 60 g Weizen enthielten, und der Inhalt durch   1/2stiindiges    Schütteln gemischt. Dann wurden in jede Flasche 100 ausgewachsene   Reisrüsselkäfer gegeben    und eine Woche fressen gelassen. Am Ende dieser Woche wurde eine Mortalitätszählung durchgeführt.

   Es wurden Reihenversuche mit verschiedenen Dosierungen durchgeführt und die Ergebnisse auf   Log.-Wahrscheinlichkeits-    papier aufgetragen. Die Ergebnisse der Sterblichkeit nach 7 Tagen, angegeben in LD-50, waren folgende :
Dosis, die benötigt wird, um
Mischung 50% innerhalb von 7 Tagen zu töten, mg
A 500
B 260
C 70
D 50
E 52
F 62
G 58
H 51
Gemäss den obigen Resultaten wird das Cyclopentenyl-chrysanthemumat, obwohl es, wenn es allein verwendet wird, nur ein Drittel so wirksam ist wie das Allethrin, durch die verwendeten Synergisten in einem grösseren Masse aktiviert oder synergisiert als das Allethrin. Unter den normalen Bedingungen wurden sowohl Allethrin als auch Cyclopentenyl-chrysanthemumat zusammen mit Synergisten verwendet werden, da diese Verbindungen, wenn sie unsynergisiert verwendet werden, ausserordentlich teuer sind.

   Cyclopentenyl-chrysanthemumat besitzt weiterhin den Vorteil, dass es zum Schutze von Getreideprodukten verwendet werden kann, da es frei von einer giftigen Wirkung gegen   Säuge-    tiere ist.



   Beispiel 17
Eine andere Verwendung für das Cyclopentenylchrysanthemumat, welche dessen weites Anwendungsbereich kennzeichnet, besteht in der Verwendung als Larvicid zur Bekämpfung von Moskitolarven.



  Allethrin und Cyclopentenyl-chrysanthemumat wurden dazu allein oder jeweils mit dem   Sulfoxyd-Syner-    gisten in 100   cm.    Wasser eingerührt, welches 20 Larven   (  third    instar larvae  ) von Gelbfiebermoskitos (Aedes Aegypti L) enthielt. 48 Stunden, nachdem die Larven dem Wirkstoff ausgesetzt worden waren, wurde die Zahl der toten Larven   ausgezählt.    Die unten angegebenen Werte geben die Wirksamkeit von Cyclopentenyl-chrysanthemumat im Vergleich zu Allethrin an.



   Dosis, die benötigt wird, um    Zusammensetzung in 48 Std. abzutöten  (LD-50)   
Teile pro Million Allethrin 0, 08 Cyclopentenyl-chrysanthemumat 0, 07   Allethrin + SuIfoxyd* 0,    046   Cyclopentenyl-chrysanthemumat+Sulfoxyd * * 0, 043    Blindversuch 0  *   Teil Allethrin + 5    Teile Sulfoxyd.



     **      I Teil Cyclopentenyl-chrysanthemumat + 5    Teile Sulfoxyd.



   Beispiel 18
Es wurde der synergistische Effekt eines Fliegenabwehrmittels, welches aus   Polyoxypropylenglycol-    monobutyläther bestand (Viskosität bei   38  = 100    S. U. S., durchschnittliches Molekulargewicht etwa 850) bestimmt. Die folgenden Mischungen erwiesen sich als besonders günstig : 
Zusammensetzung A B OTI
Cyclopentenyl-chrysanthemumat, mg 84 84
Allethrin,   mg---   
Pyrethrine, mg--100
Fliegenabwehrmittel, cm3 10 10 
Geruchlos gemachtes Kerosin,   cmS 90 90 90      
Peet-Grady-Grossversuch Zusammensetzung Versuchs-% Getötete % Gelähmte OTI-Differenz
Nr. in 24 Std. in Min. Getötete Gelähmte    A. Cyclopentenyl-chrysanthemumat 3   84 96, 8 + 40 + 0,    3 B.

   Allethrin 3 73,   2 98, 1 +29    + 1, 6
OTI 6 44,   0 96, 5-   
Die Versuchsergebnisse zeigen, dass der sich aus dem Vergleich von synergisiertem Cyclopentenylchrysanthemumat mit OTI ergebende Plus-Wert für   Getötete    um 11 Prozent-Punkte besser ist als der sich aus dem Vergleich mit synergisiertem Allethrin ergebende Wert ; der Wert für Lähmung liegt mit   -1,    3 Prozent-Punkten nur um ein Geringes ungünstiger.



  Beispiel 19
Biologisch aktive Materialien, wie Polyoxypropylenglycolmonobutyläther eines Molekulargewichtes von 850 ;   p-Butoxy-4'-thiocyandiäthyläther    und eine Mischung von   -Thiocyanäthylestem    h¯herer Fettsäuren, die 10-18 Kohlenstoffatome enthalten (im Handel als     Lethane   bekannt)    ; Terpenthiocyanacetate (als     Thanit-Isobornylacetato    be  kannt)    ; Methoxychlor, können mit einem Synergisten zum Schutz des Viehbestandes gegen Ectoparasiten, wie Fliegen, Läuse und Zecken, verwendet werden.



  Die folgende Mischung, welche die Einzelkomponenten in den angegebenen relativen   Gewichtsverhält-    nissen enthält, stellt ein solches Konzentrat dar.



      Gew.-Teile   
A B Cyclopentenyl-chrysanthemumat 0, 1 bis 10 0, 1 bis 10 Polyoxypropylenglycolmonobutyläther  (Durchschnitt MG = 800) 20 bis 80 20 bis 80 Piperonylbutoxyd   2 bis    20   2 bis    20 Emulgator   0 bis    20   0 bis    20 Methoxychlor-0 bis 10
Diese Mischung kann direkt für K he angewendet werden, z. B. in einer Menge von 0, 5-2 g pro Tier und Tag. Das Konzentrat kann gegebenenfalls mit Wasser verdünnt werden, gewöhnlich in einem solchen Masse, dass das sogenannte verdünnte Konzentrat zum Schutz gegen Fliegen in einer Menge von etwa 1, 9 Liter pro Tier und Woche versprüht werden kann.



   Weiterhin kann ein Konzentrat der obigen Zusammensetzung mit oder ohne Emulgator mit einem Petroleumdestillat oder Wasser verdünnt und als   Raumsprühmittel    zur Lähmung und Abtötung von Fliegen, Motten usw. angewendet werden. Es kann auch für die landwirtschaftliche Ernte benutzt werden, um diese gegen Angriff von Insekten zu schützen.



  Besonders Bohnen, Getreide,   Kohl,    Apfel und Apfelbäume, Weintrauben usw. können so vor   Würmern,    KÏfern, BlattlÏusen und Spinnen geschützt werden.



  In ähnlicher Weise kann es z. B. auf die Innenflächen von   Getreidebehältern      oder-speichern    versprüht werden, um die Insekten, die das Getreide angreifen, zu töten. Es kann auch direkt an Kühen oder andern Tieren zum Schutz gegen Fliegen verwendet werden. Weiterhin können die gleichen Konzentrate, wenn sie mit   61    oder Wasser verdünnt werden, für verpackte Waren, wie in Stoff-oder   Papiersäcke    verpacktes Getreide oder Mehl, verwendet werden, um diese gegen das Eindringen und   Befallenwerden    von Insekten zu schützen.

   Mit Konzentraten der folgenden Zusammensetzung wurden für diesen Zweck gute Ergebnisse erzielt : 
Beispiel 20
Gew.-Teile
Mischung C Mischung D Cyclopentenyl-chrysanthemumat 0, 5 0, 7 Piperonylbutoxyd 5 7 Fliegenabwehrmittel * 50 75 Emulgator 12 15   Petroleumdestillat    32, 5 3, 5    100, 0 100, 0      * Polyoxypropylenglycolmonobutyläther, durchnittliches    MG = 80.



   Cyclopentenyl-chrysanthemumat zusammen mit Synergisten und einem Treibmittel kann ebenso in Aerosolen oder   Druck-Sprühmitteln    verwendet werden, um Insekten, wie Fliegen, Motten, Moskitos, Bettwanzen, Ameisen, Schaben,   Getreidekäfer    aller Art, Silberfische usw. abzutöten. Ein solches Aerosol oder   Druck-Sprühmittel    kann zusätzlich einen oder mehrere der halogenierten Wirkstoffe, wie DDT, Methoxychlor, Strobane oder Thiocyanate, Thiocyanacetate usw. entweder mit oder ohne Lösungsmittel, wie z. B. methylierte Naphthaline, Petroleumdestillate usw. enthalten.

   Ein Beispiel für ein geeignetes Aerosol bzw.   Druck-Sprühmittel    ist die nachfolgende Mischung :
Beispiel 21    Druck-Sprühmittel   
Gew.-Teile Cyclopentenyl-chrysanthemumat 0, 01 bis 6, 0 Synergist 0, 05 bis 10, 0 Wirkstoff* 0, 0 bis 6, 0   Polyoxypropylenglykolmonobutyläther** 0,    0 bis 55, 0   Lösungsmittel*** l um    auf ein Gesamtvolumen von   Treibmittel*** 1    100 Gew.-Teilen aufzufüllen  * DDT ; Methoxychlor ; Strobane ; Thiocyanate ; Thiocyanacetate.



   ** Viskosität bei   38  C    = 250 S. U. S. ; durchschnittliches MG = 850.



     *** Freon 11    ; Freon 12.



   Das erfindungsgemässe neue Insektizid kann ebenfalls in Trockenmischungen verwendet werden, welche in Verbindung mit inerten staubförmigen Trägern, so z. B. Weizenstaub, Kaolin, Talkum, Pyrophyllit, Diatomeenerde, Kieselgur, Bentonit, gemahlene Walnuss-Schalen, gemahlenes Sägemehl usw., besonders zum Schutz von Getreidekörnern und Mehl gegen den Befall von Insekten geeignet sind.



  Eine geeignete Mischung für diesen Zweck wird durch die nachfolgende Zusammensetzung veranschaulicht :
Beispiel 22    Getreideschutzmittel   
Gew.-Teile Cyclopentenyl-chrysanthemumat   0,    02 bis 0, 5 Synergist 1, 0 bis 5, 0 Inerter staubförmiger Träger : Rest auf 100 Teile Gesamt   100,      0  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von 3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysan- themumat der Formel EMI21.1 dadurch gekennzeichnet, dass man Cyclopentadien mit Chlorwasserstoff zu 2-Cyclopentenylchlorid umsetzt, dieses in Gegenwart eines Alkalimetallalkoho- lates mit einem Acetessigester zu einem Alkyl-2- (2cyclopentenyl)-3-ketobutyrat mit niedrigem Alkylrest umsetzt, dieses in Gegenwart von Alkalimetallhydroxyden der Ketonspaltung unterwirft, wodurch 2-Cyclopentenylaceton erhalten wird, dieses in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholates mit Diäthyl- carbonat zu Athyl-4- (2-cyclopentenyl)-3-ketobutyrat umsetzt, diesen Ester in das entsprechende Alkalisalz umwandelt und dieses mit Methylglyoxal zu 6- (2-Cyclopentenyl)-3-oxyhexan-2,
    5-dion umsetzt, dieses mit verdünntem Alkali in 2- (2-Cyclopentenyl)- 3-methyl-2-cyclopenten-4-ol-1-on umwandelt und schliesslich dieses mit Chrysanthemum-monocarbonsäure oder einem funktionellen Derivat derselben zur Reaktion bringt.
    II. Verwendung des nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten 3- (2-Cyclopentenyl)- 2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenylchrysanthemumats als wirksamer Bestandteil von Insektiziden in Mengen von 0, 01 bis 10 Gew. /a, bezogen auf die Gesamtmischung.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektizid ausserdem einen Synergisten enthält.
    2. Verwendung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektizid 0, 1-10 Gew. /o 3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl- chrysanthemumat, 20-80 Gew. /o Polyoxypropylenglycolmonobutyläther mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 800 und 2-20 Gew. /o Piperonylbutoxyd enthält.
    3. Verwendung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektizid ausserdem bis 20 Gew. (t eines Emulgators und ein Petroleumdestillat als Träger enthält.
    4. Verwendung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 100 Gew.-Teile der Mischung aus 0, 01-6 Gew.-Teile 3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl- 4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumat, 0, 05 bis 10 Gew.-Teilen eines Synergisten, bis 6 Gew.-Teilen eines andern Insektizids, bis 55 Gew.-Teilen Polyoxypropylenglycolmonobutyläther mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 850 und aus einem auf die übrigen Bestandteile der Mischung lösend wirkenden Treibmittel bestehen.
    5. Verwendung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 100 Gew.-Teile der Mischung aus 0, 02-0, 5 Gew.-Teilen 3- (2-Cyclopentenyl)-2- methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl-chrysanthemumat, aus 1, 0-5, 0 Gew.-Teilen eines Synergisten und aus einem inerten, staubförmigen Träger bestehen.
    6. Verwendung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektizid 25-100 mg 3- (2-Cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl- chrysanthemumat und 150-1000 mg Synergist in 100 cm3 geruchlos gemachtem Kerosin enthält.
    7. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung noch einen andin insektizid wirkenden Stoff enthält.
    8. Verwendung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche insektizid wirkende Stoff Pyrethonin ist.
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