CH339271A - Einstützer-Trennschalter - Google Patents
Einstützer-TrennschalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/34—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching
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Description
Einstützer-Trennschalter Es sind bereits Einstützer-Trennschalter mit Kon taktarmen bekannt, die ein Überspannseil festklem men. Die Kontaktarme sind dabei als Scheren aus gebildet, welche zum Beispiel nach Art von Nürn berger Scheren ein oberhalb der Schaltanlage angeord netes Überspannseil zur Herstellung des Kontaktes klemmend umfassen. Die Scheren weisen ein beträcht liches Gewicht auf, was nachteilig ist, und verlangen eine unverhältnismässig schwere Ausbildung der Trag isolatoren. Die an den bekannten Einstützer-Trenn- schaltern mit ein Überspannseil klemmenden Kon taktarmen erforderlichen Gelenkstellen an den Scheren sind elektrisch nachteilig.
Sie bedürfen stän diger Wartung und Pflege sowie ausserdem der elek trischen Überbrückung, wenn Übergangswiderstände an den Gelenkstellen vermieden werden sollen. Die an den Gelenkstellen zur elektrischen Überbrückung zumeist angebrachten Kupferlitzen werden in verhält nismässig kurzer Zeit zerstört. Die Zerstörung erfolgt einerseits durch korrosive chemische Angriffe, ander seits durch beim Öffnen und Schliessen stattfin dende mechanische Beanspruchungen, und zwar auch dann, wenn die Überbrückungslitzen in Schutzkapseln angebracht sind.
Bezüglich der chemischen Angriffe dieser Überbrückungslitzen ist zu berücksichtigen, dass gerade in Kraftwerkanlagen und in Schaltanlagen die Atmosphäre aggresive Bestandteile enthält. Die in den Litzen vorhandenen ausserordentlich dünnen Kupferdrähte scheuern mechanisch aneinander, und infolge Versprödung des Materials brechen nach kur zer Gebrauchszeit einzelne der Drähte. Die Strom belastung der anderen wird dadurch so weit erhöht, dass nachteilige Erwärmungen auftreten können, was die Lebensdauer nachteilig beeinflusst.
Tatsächlich stellt der laufend erforderliche Ersatz der über- brückungslitzen an Scherentrennern einen nicht un erheblichen Bedarf an Schaltanlagen dar, wobei noch zu berücksichtigen ist, dass die Schaltanlagen heute zumeist so ausgelastet sind, dass eine Abschaltung des zu reparierenden Schalters fast ausgeschlossen ist, wodurch erhebliche Komplikationen entstehen.
Es sind ausserdem Einstützer-Trennschalter be kannt, bei denen ein einziger, um eine horizontale Achse schwenkbarer Schaltarm vorhanden ist, der seinerseits einen Kontaktkopf aufweist und in ein besonderes Kontaktgegenstück am Überspannseil ein greift. Die Schaltsicherheit bei derartigen Trennschal tern ist ausserordentlich gering, so dass Fehlschaltun gen möglich sind, wenn das Überspannseil beispiels weise durch den Wind schwingende Bewegungen aus führt.
Es ist daher bei diesen Einstützer-Drehtrennern erforderlich, grosse Gegenkontakte anzubringen, was im Freien zumeist unmöglich ist, und im Bereich der Gegenkontakte das Überspannseil in besonderer Weise abzuspannen und abzustützen, um die beschrie benen Fehlschaltungen zu vermeiden.
Auch bei den ersterwähnten Scherentrennern ist die Einfangsicher- heit des über die Anlage gespannten Überspannseils verhältnismässig gering, und zwar deshalb, weil die Schere mit ihren Kontaktflächen kurz vor dem Er fassen des Überspannseiles einen spitzen Winkel bil det, der bei seiner weiteren Bewegung das überspann- seil erfassen muss, was bei Bewegung des überspann- seils schwierig und häufig unmöglich ist oder beson dere Fangvorrichtung erforderlich macht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb in der Schaffung eines Einstützer-Trennschalters mit ein Überspannseil oder ein mit diesem leitend verbunde nes Organ klemmenden Kontaktarmen, der von den aufgezählten Nachteilen frei ist und auch bei langem Gebrauch sicher arbeitet sowie insbesondere auch ohne ständige Wartung für die Übertragung hoher Dauerströme sicher geeignet ist.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch am Stüt- zerisolatorkopf auf verschiedenen Seiten bezüglich des Überspannseiles bzw. des mit diesem verbun denen Organes angeordnete, in zwei zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen schwenkbare Kon taktarme, die sich beim Einschalten einander nähern und am Ende des Einschaltvorganges mit ihren Kon taktflächen das Überspannseil bzw. das mit die sem verbundene Organ einklemmen.
Die durch diese Trennhalterausbildung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, dass mit ge ringem Aufwand eine symmetrische Belastung des Stützers bei gleichzeitiger sicherer Erfassung des Gegenkontaktstückes bzw des Überspannseiles ge währleistet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht eines ersten Ausführungs beispiels des erfindungsgemässen Trennschalters und Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines zweiten Ausfüh rungsbeispiels bei einem Doppel-Überspannseil und einem diese verbindenden Bügel.
Der in der Zeichnung dargestellte Trennschalter besteht im wesentlichen aus einem Tragisolator 1, welcher auf einem Sockel 2 aufgestellt ist. Auf der Höhe des Sockels 2 ist ein Pressluftmotor 3 an sich bekannter Ausführungsform angeordnet, der bezüglich seiner Einzelheiten nicht weiter erläutert ist. Der Pressluftmotor 3 überträgt über ein Getriebe 4 ein Drehmoment auf den Drehisolator 5, der dieses Dreh moment auf ein am Isolatorkopf 6 angeordnetes Ge triebe 7 weiterleitet.
Das Getriebe 7 besitzt einen Abtrieb 8, mit dem ein steifer Kontaktarm 9 verbun den ist und einen an der anderen Seite des Isolator kopfes 6 und damit auch auf der andern Seite bezüg lich des Seiles 15 angeordneten Abtrieb 10, mit dem ein Kontaktarm 12 verbunden ist. Bei einer Betäti gung des Drehisolators 5 bewegen sich die Kontakt arme 9 und 12 in entgegengesetzten Drehrichtungen. Bei der in der Fig. 1 dargestellten Stellung erfolgt eine Öffnungsbewegung des Kontaktarmes 9 in Rich tung des Pfeiles 11 und die zugleich verlaufende Be wegung des Kontaktarmes 12 erfolgt in Richtung des Pfeiles 13. Die Kontaktarme besitzen an ihren oberen Enden Kontaktflächen 14 und schliessen in der ge zeichneten Stellung das Überspannseil 15 scheren artig zwischen sich ein.
Aus der Zeichnung ist ersicht lich, dass das Überspannseil 15 in jeder Lage und Höhe durch die Kontaktarme erfasst werden kann.
Mit dem Isolatorkopf 6 ist ferner die Sammel schiene 16 verbunden. In der in der Fig. 1 gezeich neten Kontaktstellung kann daher vom überspann- seil 15 ein Strom abgenommen werden, der durch die Kontaktarme 9 und 12 der Sammelschiene 16 zugeführt werden kann. Die Schwenkbewegung der Kontaktarme 9 und 12 erfolgt in einer Ebene, in der die Sammelschiene 16 etwa liegt, oder parallel zu ihr verläuft.
Der in Fig. 2 dargestellte Trennschalter entspricht in seinen Einzelheiten dem bereits in Fig. 1 beschrie benen. Das Überspannseil der in Fig.2 gezeigten Ausführungsform ist jedoch als Doppelseil 17 aus gebildet, welches in der oder parallel zur Schwenk ebene der Kontaktarme 9 und 12 gespannt ist. Am Doppelseil 17 ist ein Bügel 18 befestigt, welcher zur Herstellung des Kontaktes dient und gegen den sich die Kontaktarme 9 und 12 scherenartig bei der Kon taktbildung anlegen.
Es empfiehlt sich fernerhin, an den Kontaktarmen auswechselbare Kontaktflächen oder auch Feder kontakte anzuordnen und am Überspannseil die Bügel oder Hülsen auswechselbar anzuordnen, an die sich die Kontaktarme beidseitig anlegen. Es ist auf diese Weise möglich, eventuellem Abbrand durch öffnungs- funken durch Austauschen der Kontaktflächen oder der Kontakthülsen oder Bügel zu begegnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einstützer-Trennschalter mit ein Überspannseil oder ein mit diesem leitend verbundenes Organ klem menden Kontaktarmen, gekennzeichnet durch am Stützerisolatorkopf (6) auf verschiedenen Seiten be züglich des Überspannseiles bzw. des mit diesem ver bundenen Organes angeordnete, in zwei zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen schwenkbare Kon taktarme (9, 12), die sich beim Einschalten einander nähern und am Ende des Einschaltvorganges mit ihren. Kontaktflächen (14) das Überspannseil (15, 18) bzw. das mit diesem verbundene Organ einklemmen. UNTERANSPRÜCHE 1.Trennschalter nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein im Tragisolatorkopf (6) angeord netes Getriebe (7) mit Antrieb durch den Drehisola tor (5) und zwei Abtrieben (8, 10), die in entgegen gesetzter Drehrichtung drehen und an denen die Kon taktarme (9, 12) befestigt sind. 2. Trennschalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch koaxiale Abtriebe des im Isolatorkopf angeordneten Getriebes (7) für die uhrzeigerartig an den Abtrieben befestigten Kon taktarmen (9, 12), die so gebogen sind, dass die Kon taktflächen (14) in Schliessstellung angenähert in einer Ebene liegen. 3.Trennschalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in entgegengesetzter Drehrichtung schwenkbaren Kontaktarme (9, 12) auf verschiedenen Seiten des Isolatorkopfes (6) angeordnet sind. 4. Trennschalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktarme als zweiarmige Hebel, zum Beispiel als Kniehebel, ausgebildet sind, deren kürzerer Hebelarm zurBetätigung der Schwenk bewegung mit Getriebeteilen, wie Kurbeln oder Ge stängen verbunden ist. 5. Trennschalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor für die Schwenkbewegung ein am Isolatorkopf an geordneter Pressluftmotor ist. 6.Trennschalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kontaktarmen auswechselbare Kontaktflä chen (14) oder Federkontakte angeordnet sind. 7. Trennschalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Überspannseil (15) Bügel (18) oder Hülsen angeord net sind, an die sich die Kontaktarme beidseitig an legen. B. Trennschalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bü gel (18) oder Hülsen auswechselbar am Überspann seil angeordnet sind
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339271X | 1954-05-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH339271A true CH339271A (de) | 1959-06-30 |
Family
ID=6223468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH339271D CH339271A (de) | 1954-05-20 | 1955-05-12 | Einstützer-Trennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH339271A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218579B (de) * | 1962-05-09 | 1966-06-08 | Elek Scher App Fab | Einsaeulentrenner fuer Hochspannungsanlagen |
-
1955
- 1955-05-12 CH CH339271D patent/CH339271A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1218579B (de) * | 1962-05-09 | 1966-06-08 | Elek Scher App Fab | Einsaeulentrenner fuer Hochspannungsanlagen |
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