Klapptisch mit einem zum Anhängen und Festklemmen an einem Balkongeländer oder dergleichen eingerichteten Träger Die Erfindung bezieht sich auf einen Klapptisch mit einem zum Anhängen und Festklemmen an einem Balkongeländer oder dergleichen eingerichteten Träger, an dem die Tischplatte verschwenkbar und mittels einer an ihr angelenkten Strebe in der Ge brauchslage arretierbar ist.
Es sind Klapptische bekannt, bei welchen die an der Tischplatte angelenkten Streben mit sie abstützen den Lenkern formschlüssig verbunden sind, was den Nachteil hat, dass der Tisch nur auf umständliche Weise zusammengeklappt und auch wieder in die Ge brauchslage gebracht werden kann. Würde man bei diesen bekannten Ausführungen die Streben mit den Lenkern nicht form-, sondern nur reibungsschlüssig verbinden, dann bestünde beim Hochschwenken der Tischplatte die Gefahr, dass die Streben aus den sie abstützenden Teilen der Lenker herausgehoben wür den, wodurch der Klapptisch nach Loslassen der Tischplatte zusammenfiele.
Erfindungsgemäss wird ein auf einfachste Art zu sammenlegbarer bzw. in die Gebrauchsstellung bring barer Klapptisch der eingangs genannten Art dadurch erzielt, dass der zum Anhängen und Festklemmen ein gerichtete Träger durch einen im Aufriss U-förmigen Rahmen gebildet ist, dessen beide Schenkel für die wahlweise Höher- oder Tieferlegung der Schwenk achse der Tischplatte mit mehreren übereinander an geordneten und paarweise koaxial zueinander ver laufenden Lagerbohrungen versehen sind, und dass die Strebe in der Gebrauchslage der Tischplatte in nach oben offenen Haken abgestützt ist, welche Haken an zwei an der Schwenkachse der Tischplatte pendelnd aufgehängten Lenkern angeordnet sind,
die sich in der Gebrauchslage der Tischplatte an dem Träger derselben abstützen, wobei die Strebe mit den vertikal herabhängenden Lenkern in der Seitenpro- jektion des in der Gebrauchslage befindlichen Tisches einen Winkel von nicht weniger als 45 einschliesst. Wenngleich also durch die Abstützung der Strebe in den nach oben offenen Lenkerhaken und durch die damit gegebene Möglichkeit eines einfachen Aus hebens der Strebe aus den Haken das Zusammenklap pen und umgekehrt auch das Aufstellen des Tisches ganz wesentlich erleichtert ist, so wird durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung dennoch verhindert, dass sich der Zusammenhang zwischen der Strebe und den Lenkern löst und damit die Tischplatte herab fällt, wenn gegen diese versehentlich von unten ge stossen wird.
Bei einem Anheben der Tischplatte wird nämlich die Strebe nicht aus den an den Lenkern vorgesehenen Haken herausgehoben, sondern letztere und damit auch die Lenker machen die Schwenk bewegung der Tischplatte bei unverändert bleibender Relativlage zu derselben einfach mit. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Lenker einer Verschwenkung aus ihrer der Gebrauchsstellung der Tischplatte ent sprechenden Vertikallage fast keinen Widerstand ent gegensetzen, und dass die Streben derart angeordnet sind, dass sie in der Gebrauchslage der Tischplatte mit den Lenkern einen Winkel von nicht weniger als 45 einschliessen. Die Schwenkachse der Tischplatte kann dabei durch zwei mit Flügelmuttern versehene Schrau benbolzen gebildet sein.
Ferner kann die zur Arretie rung der Tischplatte in deren Gebrauchslage dienende Strebe durch einen U-förmigen Bügel gebildet sein, der mit seinen Schenkelenden an der Tischplatte an gelenkt ist und mit einem die beiden Schenkel mit einander verbindenden Steg in der Gebrauchslage der Tischplatte in die Haken der Lenker eingreift.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Aufriss des in der Gebrauchsstellung befindlichen Klapptisches.
Der zum Anhängen an einem Balkongeländer oder dergleichen bestimmte Klapptisch weist einen Träger 1 auf, der durch .einen im Aufriss U-förmigen Rahmen gebildet ist. Am Träger 1 ist die Tischplatte 2 verschwenkbar angelenkt. Der Träger ist zum An hängen an das Geländer G und zum Festklemmen an diesem eingerichtet. Zu diesem Zwecke sind an den oberen Enden der vertikalen Schenkel des den Träger bildenden U-förmigen Rahmens horizontale Führungen 3 befestigt, in welchen Winkelstücke 4 ausziehbar geführt und durch Schrauben 5 in der gewünschten Stellung feststellbar sind. Die Führun gen 3 mit den Winkelstücken 4 bilden Aufhänge haken, die ein Anhängen des Trägers 1 an das Ge länder gestatten.
Die Schwenkachse der Tischplatte 2 ist durch zwei Schraubenbolzen 6 gebildet. Diese durchsetzen Lagerbohrungen 7, die an den beiden Schenkeln des den Träger 1 bildenden U-förmigen Rahmens vor gesehen sind. An den Aussenseiten des Rahmens sind die Schraubenbolzen 6 durch Flügelmuttern 8 ge sichert. Die Lagerbohrungen 7 sind übereinander in gleichen gegenseitigen Abständen und an beiden Schenkeln des Trägers 1 paarweise zueinander koaxial verlaufend angeordnet, wodurch eine wahl weise Höher- oder Tieferlegung der Schwenkachse 6 und somit eine Befestigung der Tischplatte 2 in ver schiedenen Höhenlagen ermöglicht ist.
Zum Abstützen und Arretieren der Tischplatte 2 in der horizontalen Gebrauchslage dient eine durch einen U-förmigen Bügel gebildete Strebe 9. Die Bügel schenkel greifen mittels ihrer rechtwinklig nach innen abgebogenen Enden 9' angenähert in der Mitte der beiden Seitenflächen der Tischplatte an. An den die Schwenkachse der Tischplatte 2 bildenden Schrauben bolzen 6 sind ferner Lenker 10 pendelnd aufgehängt, die sich in der Gebrauchslage der Tischplatte 2 an dem Träger 1 derselben abstützen und an ihren un teren Enden nach oben offene Haken 11 für die Ab stützung des die beiden Schenkel der bügelförmigen Strebe 9 miteinander verbindenden horizontalen Ste ges 9" tragen.
Die Strebe 9 schliesst mit den vertikal herabhängenden Lenkern 10 in der Seitenprojektion des in der Gebrauchslage befindlichen Tisches einen Winkel,a von nicht weniger als 45 ein. Beim Hoch klappen der Tischplatte 2 kann die Strebe 9 mit ihrem horizontalen Steg 9" in die nach oben offenen Ha ken 11 hineingestellt werden. Zufolge der Anordnung der Haken 11 an den um die gleiche Achse wie die Tischplatte schwing baren Lenkern 10 und zufolge des angegebenen Aus masses des in der Seitenprojektion von der Strebe 9 und den Lenkern 10 eingeschlossenen Winkels a wird eine Sicherung gegen Aushängen der Strebe bei versehentlichem Stossen gegen die Tischplatte von unten her erreicht.
Auch bei kleinem Anhub der Tischplatte werden die Lenker 10 durch die reibungs schlüssige Verbindung ihrer Haken 11 mit der Strebe 9 mitverschwenkt. Infolgedessen kann die Strebe ihren Eingriff mit den Haken nicht verlieren und der Tisch beim Anstossen von unten nicht herunterfallen.