CH339362A - Verfahren zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen und Niederdruck-Dampfkessel zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen und Niederdruck-Dampfkessel zur Durchführung des Verfahrens

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CH339362A
CH339362A CH339362DA CH339362A CH 339362 A CH339362 A CH 339362A CH 339362D A CH339362D A CH 339362DA CH 339362 A CH339362 A CH 339362A
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pressure steam
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Schoenmann Ernst
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Schoenmann Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Befeuchtung der Luft in    Klimaanlagen   und    Niederdruck-Dampfkessel   zur Durchführung des Verfahrens Zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen werden üblicherweise Düsen oder Rotationsvorrichtungen verwendet, mit welchen Wasser zerstäubt wird, um es der Luft beizumischen. Diese    Zerstäuberdüsen   und Rotationszerstäuber haben den Nachteil, dass ihre Leistung nur in einem beschränkten Bereich regulierbar ist. Wird die Leistung um mehr als etwa 20 bis    25      %      unter      den      Normalwert      herabgedrosselt,      so      wird   das Wasser nicht mehr genügend fein zerstäubt. 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen, mit welcher dieser Nachteil behoben wird. Dasselbe zeichnet sich dadurch aus, dass man    Niederdruckdampf   in die Luft einführt. 



  Die Einführung des Dampfes in die Luft kann zum Beispiel mit Hilfe eines gewöhnlichen Drosselventils oder eines andern Regulierorgans erfolgen,. so dass sie ohne Schwierigkeiten in äusserst fein dosierbarer Weise in einem sehr weiten Bereich reguliert werden kann.    Niederdruckdampf,   das heisst Dampf von höchstens 1 atü, wird deshalb verwendet, weil Dampf von höherem Druck in Form eines starken, eventuell sichtbaren Strahls in die Luft eintritt,. sich nicht genügend rasch mit der Luft vermischt und letztere überdies in    unerwünschtem   Masse erhitzt. Zudem hat man bei Verwendung von Niederdruck den Vorteil, dass die Überwachung des Dampfkessels viel weniger strengen Vorschriften unterworfen ist. An sich ist das Verfahren mit jedem beliebigen    Niederdruckdampfkessel   durchführbar.

   Die Erfindung betrifft jedoch auch einen    Niederdruckdampfkessel   in einer Klimaanlage zur Durchführung des    Verfahrens.   Dieser Kessel zeichnet sich dadurch aus, dass er ein mit Heizwiderständen versehener Elektrokessel ist. Bei einem solchen Kessel ist es nämlich besonders leicht, die Dampferzeugung dem Verbrauch entsprechend automatisch zu steuern. 



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des    Niederdruckdampfkessels   nach der Erfindung dargestellt, der zur    Durchführung   einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens    bestimmt   ist. In der Zeichnung zeigt:    Fig.   1 eine Seitenansicht des Kessels,    Fig.   2 eine    Stirnansicht   zu    Fig.   1. 



  Der in    Fig.   1 und 2 schematisch dargestellte Kessel ist ein Elektrokessel, dessen Wasser- und Dampfbehälter 1 von einem    Isoliermantel   2 umgeben ist. Zwischen dem Behälter 1 und dem Mantel 2 befindet sich irgendein nicht dargestelltes    Isoliermaterial,   z. B. Glasseide. In den drei im Wasser befindlichen Rohren 3 sind nicht dargestellte elektrische    Heiz-      widerstände   angeordnet. In dem oberhalb des normalen Wasserniveaus 4 befindlichen Dampfraum ist ein weiteres, einen Heizwiderstand enthaltendes Rohr 5 angeordnet.

   Dieser    Heizwiderstand   dient zum Trocknen des Dampfes, der bei 6 dem Kessel entnommen und über nicht dargestellte Leitungen und    hygrometrisch   gesteuerte Regulierventile in die zu befeuchtende Luft eingeführt wird. Das Trocknen des Dampfes ist sehr wichtig, damit sich in den Leitungen kein Kondenswasser    bildet,   das der Luft in Tropfenform    zugeführt   würde. Sehr wichtig ist es ferner, den Druck im Dampfkessel möglichst genau konstant zu halten, damit die automatische Steuerung der Regulierventile durch die Hygrometer richtig funktioniert. Im vorliegenden Falle wird der Druck zum Beispiel auf 0,2 atü geregelt. Hierzu sind zwei elektrische Druckschalter    (Pressostaten)   7 und 8 an sich bekannter Art vorgesehen.

   Jeder dieser Druckschalter enthält eine Membrane, die mit einem Kontakt, z. B. einem Quecksilberkontakt, so in Verbin- 

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    dung   steht, dass dieser Kontakt bei einem bestimmten Dampfdruck geschlossen (oder    geöffnet)   wird. Die nicht dargestellten elektrischen Leitungen sind bei 7' und 8' an die Druckschalter angeschlossen und stehen über Relais in an sich bekannter Weise mit den in den Rohren 3 enthaltenen Heizwiderständen in Verbindung. Der Druckschalter 7 ist auf 0,19 atü eingestellt, und die Schaltung ist so vorgesehen, dass bei Betätigung des    Druckschalterkontaktes,   also wenn der Dampfdruck 0,19 atü erreicht, zwei Drittel der    Heizleistung   abgeschaltet werden.

   Der Druckschalter 8 ist auf 0,20 atü eingestellt und schaltet bei Erreichung dieses Druckes das letzte Drittel der    Heizlei-      stung   ab. 



  Mit 9 ist ein Manometer bezeichnet, 10 ist .ein Sicherheitsventil. Zum Schutze der Heizwiderstände ist ferner noch ein Sicherheitsthermostat 11 vorgesehen, der die    Heizwiderstände   abschaltet, wenn die Wassertemperatur zu hoch werden sollte. Zu dem    Wasserstandsanzeiger   12 ist ein Niveauregler 13 parallel geschaltet. Derselbe weist in an sich bekannter Weise eine Membrane auf, die einen elektrischen Schalter 13' betätigt, der über bei 13" angeschlossene elektrische Leitungen ein Magnetventil 14 steuert; dessen    Anschlussstück   für die    elektrischen   Leitungen mit 14' bezeichnet ist. Durch das Magnetventil wird der Eintritt des in Richtung des Pfeils 15 zugeführten Speisewassers in den Behälter 1 geregelt. Mit 16 ist ein Entleerungszapfen bezeichnet. 



  In    Fig.   2 sind die in    Fig.   1 dargestellten Speisearmaturen und der Entleerungszapfen nicht dargestellt, während anderseits in    Fig.   1 die Wandkonsole 17 weggelassen ist. Die Druckschalter 7, 8 und das Manometer 9 sind an ein Rohr 18 angeschlossen, das über ein in seinem Innern mit einem Siphon    ver-      sehenes   Rohr 19 mit dem Behälter 1 verbunden ist. Der Siphon dient in bekannter Weise zur Bildung eines Wasserpolsters zwischen dem Dampfraum und den    Armaturen   7-9. Bei einem    Anschlusswert   von 6    kW   ist der Inhalt des Behälters 1 zweckmässig etwa 30 Liter.

   Um bei sehr grossen Leistungen den    Druck   sehr genau konstant zu halten, können mehr als zwei    Druckschalter   vorgesehen werden, welche die    Heiz-      leistung   sukzessive abschalten. Für kleine Klimaanlagen kann ein besonders    einfacher   elektrischer    Niederdruckkessel   vorgesehen werden, der nur mit im Wasser eingetauchten Heizwiderständen versehen ist, also keinen    Heizwiderstand   zum Trocknen des Dampfes aufweist.

   Diesem Kessel wird der Dampf durch eine Leitung entnommen, die an ihrem andern Ende nicht über ein Regulierventil oder ein anderes Regulierorgan in die Luft    eingeführt   wird, sondern über ein mit vielen Löchern versehenes    Dampfver-      teilrohr,   in welchem praktisch Atmosphärendruck herrscht. Infolgedessen kann der Druck im Elektrokessel praktisch nie höher werden als der Druckabfall des Dampfes zwischen    Kessel   und    Dampfver-      teilrohr.   Druckschalter, Manometer und Sicherheitsventil erübrigen sich also in diesem Falle. Für grössere Anlagen, bei denen eine genaue Regulierung der Feuchtigkeit gefordert wird, ist jedoch der anhand von    Fig.   1 und 2 beschriebene Kessel bei weitem vorzuziehen.

   Für den Niederdruckdampf wird ein Druck von 0,15-0,3 atü bevorzugt, wobei die höheren Drucke bei grösseren Anlagen zur Berücksichtigung des Druckabfalles in den Leitungen verwendet werden. Dampf von diesem Drucke kann sehr gut unmittelbar vor derjenigen Stelle in die Luft eingeführt werden, an welcher sie selbst in befeuchtetem Zustand in den zu klimatisierenden Raum eingelassen wird. Bei Anwendung von Hochdruckdampf wäre dies nicht möglich; auch bei Luftbefeuchtung durch Wasserzerstäuber müssen letztere ziemlich weit vor der    Einlassstelle   der feuchten Luft in den genannten Raum angeordnet werden. Die    Einführung   unmittelbar vor dieser    Einlassstelle   gestattet, die Kosten der Anlage zu verringern.

   Ferner ist es ein Vorteil, dass keine    Nacherwärmung   der befeuchteten Luft erfolgen muss, wie dies bei der Befeuchtung mittels Wasserzerstäubern üblich ist, um die Abkühlung der Luft durch das kalte Wasser zu kompensieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass man Niederdruckdampf in die Luft einführt. 1I. Niederdruckdampfkessel in einer Klimaanlage, zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er ein mit Heizwiderständen versehener Elektrokessel ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Niederdruckdampf von 0,15 bis 0,30 atü verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Niederdruckdampf über hygrometrisch gesteuerte Regelventile in die Luft einführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Niederdruckdampf über ein mit Löchern versehenes Dampfverteilrohr in die Luft einführt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Niederdruckdampf unmittelbar vor der Einlassstelle der befeuchteten Luft in den zu klimatisierenden Raum in die Luft einführt. 5. Kessel nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass er einen zum Trocknen des Dampfes dienenden Heizwiderstand aufweist. 6.
    Kessel nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens zwei Druckschaltern versehen ist, welche die Heizleistung sukzessive abschalten, wenn sich der Dampfdruck dem eingestellten Wert nähert, respektive denselben erreicht.
CH339362D 1956-01-30 1956-01-30 Verfahren zur Befeuchtung der Luft in Klimaanlagen und Niederdruck-Dampfkessel zur Durchführung des Verfahrens CH339362A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3307594A1 (de) * 1982-03-16 1983-10-20 Wilfred E. Zürich Schönmann Dampfkessel mit elektrischer widerstandsheizung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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