CH339407A - Schaltwerk an Rechenmaschinen - Google Patents

Schaltwerk an Rechenmaschinen

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CH339407A
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CH
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collecting rod
switching
switching mechanism
lever
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Inventor
Helmut Dr Gelling
Original Assignee
Walther Bueromasch Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


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 Schaltwerk an Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltwerk an Rechenmaschinen, das insbesondere für Zehntastenmaschinen geeignet ist, mit einer die    federbeein-      flussten   Schaltglieder für die Einstellbewegung freigebenden bzw. in die Ausgangsstellung zurückbringenden Sammelstange. 



  Bei der Anwendung derartiger bekannter Federzugschaltwerke müssen die Stellglieder in Gestalt von Tasten,    Stellstiften   oder dergleichen in ihrer eingestellten Lage verharren, bis die Sammelstange wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt worden ist. Ausserdem sind    Rückprallungen   der Schaltglieder bei ihrem Auftreffen auf die eingestellten Stellglieder bzw. im Falle des    Summeziehens   bei ihrem Anhalten durch die Nullanschläge der Zählräder möglich, wodurch Fehlschaltungen der Zählräder, Falscheinstellungen der Drucktypen und fehlerhafte Zehnerschaltungen eintreten können. 



  Zur Beseitigung dieser Mängel wirkt gemäss der Erfindung die Sammelstange unmittelbar nach Erreichen der Anschlaglage eines Schaltgliedes auf ein Zwischenglied ein, welches die Zurückführung des eingestellten Stellgliedes in seine Ruhelage veranlasst. Zweckmässig ist ferner das Zwischenglied mit einem Sperrfinger versehen, der in der Anschlagstellung des Schaltgliedes durch die Sammelstange in eine ortsfeste Rastplatte gedrückt wird und das Schaltglied in seiner Einstellage verriegelt. 



  Durch diese Massnahmen kann mit relativ einfachen Mitteln erreicht werden, dass das Stellwerk bereits am Ende der Freigabebewegung der    Sammel-      stange   für die Vorbereitung einer neuen Einstellung bereitsteht und dass    Rückprallungen   beim    Auftreffen   der Schaltglieder auf ihre Anschläge nicht auftreten können. Ausserdem ist vermieden, dass beim Summenzug die Schaltglieder nach dem Ausschwenken des Zählwerkes der Federkraft frei folgen können und dabei unter starker Geräuschbildung gegen die    Sam-      melstange   schlagen. Zur Vermeidung dieses Geräusches sind bei bekannten Maschinen besondere Vorrichtungen eingebaut. 



  Bei Anwendung der Erfindung auf Zehntastenmaschinen mit quer verschiebbarem    Stellstiftschlitten   kann letzterer schon nach Beendigung der Freigabebewegung der Sammelstange in die Ausgangslage zurückgeschoben werden, wodurch die Rechenarbeit beschleunigt werden kann. 



  Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen des Schaltwerkes nach der Erfindung. 



  In der dazugehörigen Zeichnung zeigt:    Fig.   1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer    Schaltwerkstelle   in der Nullage,    Fig.   2 eine entsprechende Ansicht in    einer   Werteinstellungslage,    Fig.   3 eine Seitenansicht des Antriebsmechanismus für die Sammelstange und    Fig.   4 und 5 den    Fig.   1 und 2 entsprechende Ansichten eines abgeänderten Ausführungsbeispiels. Die hin und her bewegten Schaltglieder 1    sind   auf quergerichteten    Vierkantstangen   2 längsverschiebbar gelagert und werden durch nicht dargestellte Kämme im Abstand voneinander gehalten.

   Sie arbeiten durch Anschlagnasen 3 mit den eingestellten    Stellstiften   4 eines auf Stangen 5 quer verschiebbaren    Stellstiftschlittens   6 zusammen. Anstelle der    Stellstifte   4 können auch andere    Stellmittel,   wie Stellhebel, Tastenschäfte oder dergleichen, treten. Eine Verzahnung 7 der Schaltglieder 1 arbeitet mit einem nach den Zählrädern des Zählwerkes führenden Zwischenrade 8 oder mit den Zählrädern selbst in an sich bekannter Weise zusammen. Jedes Schaltglied 1 steht unter dem Zug einer Feder 9, welche mit ihrem rechten Ende an einer ortsfesten Schiene 11, mit ihrem 

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 andern Ende an einem Arm 12    eines      dreiarmigen   Hebels 13 angeschlossen ist, der mittels Zapfen 14 an seinem Schaltglied 1 gelagert ist.

   Unter dem Zuge der Feder 9 legt er sich gewöhnlich mit einer Abbiegung 15 seines nach rechts gerichteten Armes 16 an die obere Wandung    einer      Ausnehmung   17 des Schaltgliedes an. Der andere, nach links gerichtete Hebelarm 18 arbeitet durch eine Schrägfläche 19 und eine waagrecht gerichtete Fläche 21 mit der quer durch    Ausnehmungen   22 aller Schaltglieder hindurchgehenden    Sammelstange   23 zusammen. 



  Die    Sammelstange      hält      in   der Ruhelage der Maschine sämtliche Schaltglieder entgegen der Wirkung der Federn 9 in der linken Endlage. Zu Beginn des    Maschinenganges   bewegt sich die    Sammelstange   nach rechts und gibt die Schaltglieder 1 frei, bis ihre Nasen 3 auf die eingestellten Stellglieder 4 treffen oder im Falle des    Summeziehens   die Schaltglieder durch Auftreffen der Nullzähne der Zählräder auf eingerückte Anschläge gegen Weiterbewegung gesperrt werden. 



  Bei der Freigabebewegung folgt jedes Schaltglied 1 unter der Wirkung seiner Feder 9 zunächst der    Sammelstange   23, bis es durch Anschlagen der Nase 3 an dem eingestellten    Stellstift   4 festgehalten wird. Sodann trifft bei Weiterbewegung der Sammelstange 23 diese auf die Schrägfläche 19 des Hebelarmes 18 auf und    verschwenkt   dadurch den dreiarmigen Hebel 13 im    Uhrzeigersinne.   Die oberhalb der Schrägfläche 19 angeordnete    Rückenfläche   24 des    Hebelarmes   18 trifft dabei von unten auf den eingestellten Sperrstift 4 auf und drückt diesen nach oben in seine Ruhelage zurück.

   Am Ende der Bewegung der Sammelstange von neun oder zehn Einheiten sind sämtliche    eingestellten      Stellstifte      wieder   in ihre Ruhelage zurückgebracht, so dass unmittelbar anschliessend der    Stellstiftschlitten   6 seitwärts in    seine   Ruhelage    zurückgebracht   werden kann und erneut, und    zwar   schon zu Beginn der zweiten    Hälfte   des    betreffenden   Maschinenganges, neu eingestellt werden kann. 



  Um die Schaltglieder in ihrer    Einstellage   nach    Zurückführen   der eingestellten    Stellstifte   in ihrer Ruhelage    festzuhalten   und gleichzeitig auch    ein   Zurückprallen der Schaltglieder beim Auftreffen der Nasen 3 auf die Stellglieder zu    verhindern,   ist der rechte Arm 16 des Hebels 13 mit einem    Sperrfinger   25 versehen, welcher mit einer Rastplatte 26 zusammenarbeitet, die den zehn    Wertstellen      entsprechende      Rastennuten   27 aufweist und    sämtlichen      nebenein-      anderliegenden   Schaltgliedern 1    zugeordnet   ist.

   Beim Anhalten der Schaltbewegung und Anheben des Armes 18 des Hebels 13    trifft   der    Sperrfinger   25 in die betreffende Rastnut 27 ein und hält das    Schaltglied   in der betreffenden Einstellage gesperrt, so dass die    Stellstifte   4 nicht mehr erforderlich sind und daher in ihre Ruhelage zurückgeführt werden können.

   Der Eingriff des Sperrfingers 25 in die betreffende Rastnut 27 bewirkt auch eine genaue    Einstellung   des Schaltgliedes und    verhindert   die    Zurückprallung   desselben.    Sobald   bei der Weiterbewegung der Sammelstange 23 diese die Schrägfläche 19 verlässt, gleitet sie unterhalb der untern ebenen    Fläche   28 des Hebelarmes 18 entlang, welche in der nach oben geschwenkten Lage des Hebelarmes 18 waagrecht liegt, so dass während der übrigen Hin- und    Herbewegung   der    Sammel-      stange   die Sperrfinger 25 in    Eingriff   mit ihren Rastnuten 27 gehalten bleiben. 



  Bei der    Rückkehrbewegung   der Sammelstange werden die dreiarmigen Hebel 13, sobald die    Sammel-      stange   23 unter der Schrägfläche 19 wieder anlangt, durch die Federn 9 im    Uhrzeigergegensinne   geschwenkt, wobei die Sperrfinger 25 wieder aus der Rastplatte 28 heraustreten. 



  Die hin und her gehende Bewegung der    Sammel-      stange   23 wird durch zwei auf einer ortsfest gelagerten Antriebswelle 29    (Fig.   3) befestigte Kurbelarme 31 bewirkt, welche mit Rollenstiften 32    in      Quer-      schlitze   33 von Pleuelstangen 34 eingreifen, die mit ihren linken Enden an den Enden der Sammelstange 23 befestigt sind und an ihrem rechten Ende durch Lenker 35 geführt werden.

   Die Schlitze 33 haben in der Mitte einen nach einem Kreisbogen geformten Teil, dessen Radius dem Kurbelradius des    Rollenstiftes   3.2 entspricht, so dass in der in    Fig.   3 dargestellten linken    Endlage   die Sammelstange 23 während eines Teils der Umdrehung der Antriebswelle 29 stillsteht und in diesem Zeitraum erforderliche andere Triebwerkbewegungen durchgeführt werden können. 



  Bei der Ausführungsform gemäss den    Fig.   4 und 5 ist zwischen dem dreiarmigen Hebel 13 und seinem Schaltglied eine besondere Feder 36 vorgesehen, während die nicht dargestellten    Rückholfedern   an jedem Schaltglied unmittelbar angreifen. Ist die Schrägfläche 19 des Hebelarmes 18, wie dargestellt, so angeordnet, dass die Sammelstange 23 in ihrer Ruhestellung zwischen der Schrägfläche 19 und der linken Endwandung 37 des Schlitzes 22 ohne Spiel hineinpasst, so können die besonderen    Rückholfedern   für die Schaltglieder wegfallen, wenn dafür gesorgt wird, dass der bei der    Ausschwenkung   des Hebels 13 durch die Sammelstange 23 auftretende Widerstand stets grösser ist als der Widerstand,

   den die Bewegung der    Schaltglieder   1 nebst ihren anhängenden    Teilen   verursacht. Die Rastplatte 26 hat bei dieser Ausführungsform die Gestalt einer gestanzten Lochplatte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltwerk an Rechenmaschinen, mit einer die federbeeinflussten Schaltglieder für die Einstellbewegung freigebenden bzw. in die Ausgangslage zurückbringenden Sammelstange, dadurch gekennzeichnet, .dass unmittelbar nach Erreichen der Anschlaglage eines Schaltgliedes (1) die Sammelstange (23) auf ein Zwischenglied (13) einwirkt, welches die Zurückführung des eingestellten Stellgliedes (4) in seine Ruhelage veranlasst. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (13) durch einen an dem Schaltglied (1) schwenkbar gelagerten Hebel gebildet ist, auf dessen Schrägfläche (19) die Sammelstange (23) in der Einstellage des Schaltgliedes einwirkt, und der Hebel entgegen der Federwirkung (9) von unten gegen das Stellglied (4) bewegt wird und dieses in die Ruhelage zurückdrückt. 2. Schaltwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (13) mit einem Sperrfinger (25) versehen ist, der in der Einstellage des Schaltgliedes (1) durch die Sammelstange (23) in eine ortsfeste Rastplatte (26) gedrückt wird und das Schaltglied in seiner Einstellage verriegelt. 3.
    Schaltwerk nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied in einem dreiarmigen Hebel (13) besteht, dessen einer Arm (18) mit der Sammelstange (23) und den Stellgliedern (4), dessen zweiter, entgegengesetzt gerichteter Arm (16) mit der Rastfläche (26) zusammenarbeitet und an dessen dritten, nach unten gerichteten Arm (12) eine Feder (9) angeschlossen ist, deren anderes Ende am Maschinenrahmen befestigt ist und die gleichzeitig als Rückholfeder für das Schaltglied (1) wirkt. 4. Schaltwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Schrägfläche (19) des Hebels (13) eine mit der Sammelstange (23) zu- sammenarbeitende Sperrfläche (28) anschliesst, durch welche der Hebel (13) bei der Restbewegung der Sammelstange (23) in der Sperrlage gehalten wird. 5.
    Schaltwerk nach Patentanspruch, in Anwendung auf eine Zehntastenmaschine mit quer verschiebbarem Stellstiftschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass bei Beendigung der Freigabebewegung der Sammelstange (23) sämtliche eingestellten Stellstifte gelöscht sind und der Stellstiftschlitten (6) in seine Ruhelage zurückführbar ist. 6. Schaltwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sam- melstange (23) in der Ruhelage zwischen der Schrägfläche (19) des Hebels (13) und einer Mitnahmefläche (37) des Schaltgliedes (1) ohne Spiel angeordnet ist und die den Hebel (13) mit ihrem einen Ende in seiner Ruhelage haltende Feder (36) mit ihrem andern Ende an ihrem Schaltglied (1) angreift. 7.
    Schaltwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelstange (23) durch in einer Drehrichtung angetriebene Kurbelzapfen (32) hin und her bewegt wird, welche in Querschlitzen (33) von Pleuelstangen (34) eingreifen, die in der Mitte einen dem Kurbelradius entsprechenden, kreisförmigen Teil aufweisen.
CH339407D 1955-01-07 1956-01-04 Schaltwerk an Rechenmaschinen CH339407A (de)

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CH339407D CH339407A (de) 1955-01-07 1956-01-04 Schaltwerk an Rechenmaschinen

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