CH339416A - Einrichtung zur Auslösung von Schalt- und Steuervorgängen in Förderanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Auslösung von Schalt- und Steuervorgängen in Förderanlagen

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CH339416A
CH339416A CH339416DA CH339416A CH 339416 A CH339416 A CH 339416A CH 339416D A CH339416D A CH 339416DA CH 339416 A CH339416 A CH 339416A
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CH
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conveyor
switching
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Inventor
Goerlich Reinhard
Mueller Manfred
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/003Destination control; Electro-mechanical or electro- magnetic delay memories

Landscapes

  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Auslösung von Schalt- und Steuervorgängen in Förderanlagen    In der Fördertechnik, insbesondere bei     Verteil-          anlagen,    tritt häufig die Aufgabe auf, für     Steuer-          bzw.    Schaltzwecke dem Fördermittel, beispielsweise  Förderband, von einer Befehlsstelle aus ein bestimm  tes Kennzeichen mitzugeben. Dieses dient     in    erster  Linie dazu, an einer vorausbestimmten Stelle das  Abweisen eines auf dem Fördermittel transportierten  Gegenstandes zu veranlassen.  



  Es ist bekannt, das Fördermittel zu diesem  Zweck mit besonderen Einrichtungen, wie z. B. ein  stellbaren Nocken oder Stiften, zu versehen. Damit  ist die Möglichkeit einer     Befehlseinspeicherung    wäh  rend der Zeit des     Förderns    zwischen Befehlsstelle  und     Befehlsausführungsstelle    gegeben. Die allgemeine  Anwendung dieser Einrichtung ist jedoch durch die  schwierige Einsteilbarkeit der Nocken und Stifte  und die starke Abnutzung der dem Verschleiss unter  liegenden Teile erschwert.  



  Zur     Befehlseinspeicherung    werden ferner auch       Lochstreifenbänder    benutzt. Bestimmte Lochungen  kennzeichnen dabei das gewünschte Ziel. Dieses Ver  fahren hat jedoch den Nachteil des Materialverschlei  sses. Es muss mit dem Förderband ein Papierstreifen  mitlaufen, der nur einmal verwertet werden kann.  Ausserdem besteht die Gefahr, dass der Papierstreifen  reisst und dadurch die Anlage eine Zeitlang unbrauch  bar wird.  



  Man ist daher dazu übergegangen, die Befehls  speicherung auf elektromagnetischem Wege vorzu  nehmen. Zu diesem Zweck werden beispielsweise die  Förderbänder mit einer     magnetisierbaren    Metall  schicht versehen, durch welche dann die Steuerungs  vorgänge ähnlich dem     Magnettonverfahren    ausgelöst  werden. In diesem Fall muss mit Rücksicht auf die  nur geringen, der Metallschicht zu entnehmenden  magnetischen Kräfte, eine elektronische     Abtastung     der gespeicherten Befehlsaufzeichnungen angewendet    werden. Zudem sind dieser Art der Befehlsspeiche  rung vorzugsweise nur Förderbänder zugeeignet, die  nicht schweren Belastungen, starken Abnutzungen  oder mechanischen Ungenauigkeiten unterliegen.  



  In     ähnlicher    Weise kann auch ein Stahldraht  synchron mit dem Fördermittel umlaufen, jedoch be  steht hierbei die Gefahr, dass Ungenauigkeiten im  Synchronlauf eintreten können.  



  Die     Erfindung        betrifft    eine Einrichtung zur Aus  lösung von Schalt- oder Steuervorgängen in Förder  anlagen, insbesondere     Verteilanlagen,    bei welcher die  oben geschilderten Schwierigkeiten behoben sind.  Dies wird dadurch erreicht, dass am Fördermittel,  z.

   B. einem Band, in Abständen angeordnete,     ma-          gnetisierbare        Speichermittel    befestigt sind, die von  einer Befehlsstelle aus in ihrer Polarität unterschied  lich magnetisiert werden können, und dass an den  zur Auslösung eines Schaltbefehls vorgesehenen Stel  len des Förderweges Magnete, zweckmässig perma  nente Magnete, vorgesehen sind, welche infolge Ver  änderung des magnetischen Feldes beim Passieren der  magnetisierten Speichermittel aus der Ruhelage ge  bracht werden und auf Kontakteinrichtungen ein  wirken. Es erfolgt also eine unmittelbare Umsetzung  des eingespeicherten Schaltbefehls auf Kontaktein  richtungen ohne irgendwelche Zwischenstromkreise.  



  Anhand der     Fig.    1-7 werden Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    beschrieben.  Es zeigt:       Fig.    1 die grundsätzliche Anordnung der Spei  chermittel auf dem Förderband und die     Abtastung     zu beiden Seiten des Förderbandes,       Fig.    2 eine Abwandlung der     Fig.    1 mit der Ab  tasteinrichtung unterhalb des Förderbandes,       Fig.    3 das Schema für     eine        Verteilanlage,          Fig.    4 und 5 die Anordnung der Speichermittel  auf dem Förderband zur     Bildung    eines Codes,

             Fig.    6 die Tabelle zur Bestimmung der Code für  bestimmte Ziele und       Fig.    7 die schematische Schaltung zur     Magneti-          sierung    der Speichermittel auf dem Förderband.  



  In     Fig.    1 ist ein in die Förderrinne 1 gelegtes  Förderband 2 gezeigt, auf welchem die     Speichermittel     in Form von     Magnetstahlklötzen    9-11 befestigt sind.  Deren     Magnetisierungszustand    geht aus den Bezeich  nungen<I>N</I>     (Nord)    oder<I>S</I> (Süd) bzw. 0 (nicht magneti  siert) hervor. Neben der Förderrinne sind zwei Ab  tastkontaktfedersätze 3, 4 schematisch dargestellt,  welche auf ihrer beweglichen Mittelfeder 5, 6 je  einen     Magnetstahlklotz    aufweisen, der in seiner Grö  ssenordnung den auf dem Förderband befestigten  Klötzen entspricht.

   Durch eine     Magnetisierungsein-          richtung    7, deren Stromrichtung umschaltbar ist, wer  den im Funktionsablauf die     Magnetstahlklötze    des  Förderbandes in der gewünschten Richtung magneti  siert. Der     Magnetisierungsrichtung    entsprechen die  dem Förderband mitzugebenden Steuerbefehle, die  an den     Abtaststellen    abgenommen werden. Hierzu  sind die     Abtastfedersätze    mit den     Magnetstahlklötzen,     die in gleicher Ebene wie die Klötze des Förder  bandes angeordnet sind, erforderlich.

   Bewegt das  Förderband beispielsweise den     Magnetstahlklotz    8  durch das     Kraftlinienfeld    der beiden auf den Ab  tastern angebrachten     Magnetstahlklötze,    so bewegen  sich die Mittelfeder 5 des Federsatzes 3 und die  Mittelfeder 6 des Federsatzes 4 nach innen und  schliessen die Kontakte<I>B</I> und C bzw.<I>D</I> und E. Wird  jedoch der     Magnetstahlklotz    9 an der     Abtasteinrich-          tung    vorbeigeführt, so werden die Mittelfedern nach  aussen bewegt und wird dadurch ein Schliessen der  Kontakte<I>A</I> und<I>B</I> sowie E und F bewirkt.

   Ein       unmagnetisiert    gebliebener Stahlklotz 10 übt keinen       Einfluss    auf die Mittelfeder aus. Werden dem För  derband     Weicheisenklötze    11 mitgegeben, so bewir  ken diese ein gleichzeitiges Anziehen beider Mittel  federn, da die     Permeabilität    des Weicheisens im  Gegensatz zum Magnetstahl wesentlich höher ist.  



       Fig.2    zeigt eine ähnliche Einrichtung wie die  der     Fig.    1, jedoch ist der     Abtastfedersatz    unter dem  Förderband angeordnet. Ähnlich wie im ersten Aus  führungsbeispiel bewirkt hier das überfahren des       Magnetstahlklotzes    der Mittelfeder das Anziehen  oder Abstossen der Feder und damit ein entsprechen  des Schliessen des     Kontaktfedersatzes    34.  



  Da die Möglichkeiten zur Befehlsspeicherung  durch die Anzahl der unterschiedlichen     Magnetisie-          rungszustände    der am Fördermittel befestigten Be  fehlsspeicher gegeben sind, meist jedoch der Wunsch  besteht, eine grössere Anzahl verschiedener Befehle  dem Fördermittel mitzugeben, können auch mehrere  Speichermittel zu einer Speichergruppe zusammen  gefasst werden, wobei sich mit den     unterschiedlichen          Magnetisierungszuständen    der einzelnen Speicher  mittel in Verbindung mit den angebrachten     Abtast-          einrichtungen    Kombinationen bilden lassen, die dann  in Vorherbestimmung jeweils einem gewünschten  Steuervorgang entsprechen.

   Die Zielkennzeichen wer-    den in Codezeichen umgewandelt. Hierzu wird, um  von einer Vielzahl von Tasten wegzukommen, ein  besonderes System zur     Codezeichenbildung    angewen  det. Zum besseren Verständnis sei angenommen, dass  eine     Telegrammverteileranlage    mit einer elektrischen  Steuerung auszurüsten ist, bei der von einer Befehls  stelle 50 Ziele anzusteuern sind, und zwar in zehn  Gruppen mit je 5 Zielen. Als Fördereinrichtungen  sind mechanische Einrichtungen vorgesehen, von  denen in     Fig.3    die Position 12 die Leitstelle, 13  den Hauptkanal und 14 zehn     5fach-Abzweigweichen     darstellt. Dem Förderband der Hauptrichtung sind  dabei zunächst die Zielkennzeichen für die aufgestell  ten Telegramme mitzugeben.

   Es müssen also zunächst  die Bezeichnungen der anzusteuernden Ziele fest  gelegt werden.  



  Den üblichen dekadischen Bezeichnungen entspre  chend, seien der ersten     5fach-Abzweigweiche    14 das  Grundkennzeichen 10 und deren einzelnen Abzweigen  die Ziffern 1-5 zugeteilt, so dass die Bezeichnung  der ersten fünf Abzweige aus dem Hauptkanal dem  nach mit 11, 12, 13, 14 und 15 festgelegt ist. In  gleicher Art erfolgt die Benennung der anschliessen  den Abzweige, jedoch ist als Grundziffer für die  zweite     5fach-Abzweigweiche    die Zahl 20 bestimmt,  so dass deren einzelne Abzweige die Bezeichnung 21,  22, 23, 24 und 25 tragen. Diese Bezeichnungsart  setzt sich in gleicher Form bis zur letzten aus zwei  Stellen zu bildenden Bezeichnungsgruppe fort.  



  Um besonders einfache     Umschlüsselungseinrich-          tungen    anwenden zu können, ist das Förderband 16       (Fig.4)    mit aus     Magnetstahlklötzen    bestehenden  Speichermitteln 15 versehen, die in Gruppen zu je  5 + 1 Stück zusammengefasst sind. Den mit V, IV,       11I,        1I    und I bezeichneten, in gleichen Abständen  angebrachten     Magnetstahlklötzen    entspricht je ein  Abzweig 1, 2, 3, 4 und 5 der     5fach-Abzweigweichen,     während der eine in ungleichem Abstand zu diesem  angebrachte     Magnetstahlklotz    lediglich zur Einleitung  und Begrenzung von Schaltvorgängen benutzt wird.

    In den Zwischenräumen 17 der Gruppen werden die  zu fördernden Telegramme aufgestellt, wobei es  gleichgültig bleibt, ob unmittelbar vor oder hinter  einer Gruppe das dazugehörige Telegramm zur Auf  stellung und damit zur Förderung gelangt, da durch  entsprechende räumliche     Anbringung    der die Spei  chermittel abfragenden     Abtaster    diese Versetzung auf  dem Förderband ausgleichbar ist.  



  Mittels der fünf einen     Zielbestimmungsspeicher     bildenden Speichermittel wird, wie bereits erwähnt,  ein der Zielbestimmung entsprechendes Codezeichen  gebildet, das für jedes anzusteuernde Ziel unter  schiedlich ist und deren einzelne Speichermittel kein  anderes selbständiges, gültiges Codezeichen darstel  len. Die Ausbildung des Codezeichens erfolgt auf       trinärer    Basis, bei der die einzelnen Magnetstahl  klötze 3 verschiedene Zustände aufweisen. Diese  können, wie     Fig.    5 zeigt, in zwei verschiedene Rich  tungen 18, 21 magnetisiert oder auch, wie bei 19,       unmagnetisiert    sein.

   Das Versetzen der zu einer      Speichergruppe gehörenden Speichermittel in einen  der zuvor beschriebenen Zustände     wird    durch elek  trisch erzeugte     Kraftlinienfelder    derart     vorgenommen,     dass in den dazu angewendeten Spulen 20 die Strom  richtung entsprechend gewählt wird oder die Spulen       stromlos    bleiben, um den gewünschten Effekt an  den einzelnen     Magnetstahlklötzen    eintreten zu lassen.  



  Die Steuerung der Stromrichtung dieser Spulen  erfolgt durch Eintasten des dekadischen     Zielkdnnzei-          chens    in die     Umschlüsselungseinrichtung.    Diese be  steht aus zwei Tastenreihen, nämlich aus einem 5  teiligen für die Bestimmung der Abzweige 1-5 der  Zehnergruppe. Es liegt     also    fest, dass durch Betätigen  der Tasten des Zehnerstreifens     jeweils    für die ein  zelnen Tasten     zwar    verschiedene, jedoch für ein und  dieselbe Taste nur völlig gleiche Schaltvorgänge aus  gelöst werden können.

   Das gleiche gilt auch für die  Tasten des     Einertastenstreifens,    bei dem auch durch  Betätigen der einzelnen     Tasten    stets gleiche Schalt  vorgänge wirksam werden. Irgendwelche Speicher  einrichtungen sind für die     Umschlüsselungseinrich-          tungen    nicht     erforderlich.    Zur     Umschlüsselung    sei auf  die Tabelle der     Fig.    6 hingewiesen, in der die Zu  sammenstellung der Codezeichen für den Fall der im  Beispiel angenommenen     Telegrammverteilanlage    für  10 X 5 Abzweige gezeigt ist.

   Den zehn Zehnergrup  pen ist     ein    bestimmtes Codezeichen zugeteilt, das  zur     Kenntlichmachung    des     anzusteuernden    einzelnen  Abzweiges aus einer Zehnergruppe in immer gleicher  Form abgewandelt wird. Das aus drei in gleicher  Richtung     polarisierten    Magnetklötzchen bestehende       Grundcodezeichen    wird dabei so verändert, dass z. B.  im Fall der Zehnergruppe 1 mit dem Grundcode  zeichen V,     II    und I Nord beim Eintasten z.

   B. der       Einertaste    5 (Abzweig 15) die Polarität des Magnet  klotzes V umgekehrt wird,     während    in das Grund  codezeichen bei der Betätigung der     Einertaste    4 (Ab  zweig 14) zusätzlich     ein    dem     Grundcodezeichen    ent  gegengesetzt     polarisiertes    Einzelzeichen aufgenom  men wird.

   Sind also zur     Kenntlichmachung    der ein  zelnen Abzweige benötigte     Magnetstahlklötze    bereits  zur Darstellung des     Grundcodezeichens    für die jewei  ligen Zehnergruppen in Anwendung gebracht worden,  so werden sie durch Betätigen der     Einertasten    um  polarisiert.     Sind    sie dagegen bei der Bestimmung  des     Grundcodezeichens        unmagnetisiert    geblieben, be  wirkt die Betätigung der     Einertasten    das Magnetisie  ren dieser Klötze in umgekehrter Polrichtung als  die des jeweiligen     Grundcodezeichens.     



  Diese Art der     Codezeichenbildung    gestattet, wie       Fig.    6 es zeigt, eine wesentliche Vereinfachung bei  der     Bildung    der Codezeichen für die Zehnergruppen  2, 4, 6 usw., da diese in gleicher Form wie     die     der Zehnergruppen 1, 3, 5 usw. gestaltet, jedoch in       umgekehrter    Polrichtung wirksam sind. Dadurch  wird es auch     möglich,    wie es     Fig.    7 zeigt, zur Bil  dung des Codezeichens z. B. für den Abzweig 22  die Schaltwege zur     Bildung    des Codezeichens 12 zu  verwenden, jedoch unter Anwendung eines Polwen  ders. In diesem Fall kommen z.

   B. für die Aus-         bildung    des     Grundcodezeichens    für die zweite Zehner  gruppe, das durch Niederdrücken der Taste 2 des       Zehnertastenstreifens    hergestellt wird, die Schaltwege  der Taste 1, jedoch unter Anwendung eines Pol  wenders, sonst aber in gleicher Form zur Wirksam  keit.  



  Das Schema der Schaltung zur     Magnetisierung     der Speichermittel auf dem Förderband     (Eintastung     des Bestimmungscodes in die Magnete des Förder  bandes)     (Fig.    7) zeigt links oben die Tastatur mit  zehn Zehner- und fünf     Einertasten    Z und E. Rechts  oben sind vier Tasten mit ihren Kontakten schema  tisch dargestellt. Von diesen enthält das mit 22 be  zeichnete Tastenpaar die Zehner- und     Einerkontakte,     welche jeweils der     Ziffer    2 entsprechen, während das  mit 45 bezeichnete Tastenpaar links die Zehnertaste 4  und rechts die     Einertaste    5 zeigt.

   Des weiteren sind  auf der     Fig.    7 alle Kontakte dargestellt, welche die  Erregung der Magnetspulen 1 bis V herbeizuführen  gestatten. Zur Einstellung     der    Übergabe des Codes  kann z. B., wie bereits angedeutet, der Klotz 15       (Fig:4)    dienen. Wenn dieser in einer bestimmten  Lage, in welcher die     Übertragung    des Codes von den  Magneten auf die Magnetklötze stattfindet, angelangt  ist,     sind    die auf dem Transportband befindlichen Ma  gnetklötze 1 bis V     (Fig.5)    im Zwischenraum der  offenen Schenkel der Magnete mit den Spulen 20  gefluchtet.

   Die durch das Drücken der Tasten Z und  E entsprechend betätigten Kontakte veranlassen die       Magnetisierung    der Magnete I bis V.     Deren    Schen  kel übertragen den     Magnetisierungszustand    auf die  genannten Klötze, wodurch diese die getastete Be  stimmung     in    magnetisierter Form über das Trans  portband mitnehmen können.  



  An den nicht gezeigten Ablese- und Ablieferungs  stellen des Transportgutes     (Telegramme)    wird der  Zustand der Magnetklötze, eingeleitet z. B. durch  das Erscheinen des     Klotzes    15     (Fig.    4) vor einer be  stimmten     Auslösevorrichtung,    abgelesen und, wenn  der     Bestimmung    entsprechend; die Abgabe des trans  portierten Gegenstandes eingeleitet. Die dazu erfor  derlichen Vorgänge und Apparate sind nicht Gegen  stand der vorliegenden Erfindung. Es kann jedoch  jede sich eignende Anordnung gebraucht werden.  



  Die von den Zehnertasten betätigten Kontakte       1i    bis     l0III    liegen in den Erregungsleitungen der  Magnete I bis V     vielfachgeschaltet,    wie auf der  untern Hälfte der     Fig.    7 gezeigt. Die durch eine be  tätigte     Einertaste    bewirkte Umschaltung der Kontakte       AI,        AII    bis EI,     EII    veranlassen die durch den jeweili  gen Code benötigte Umschaltung der Batteriepole  für die Wicklungen I bis V. Ähnliche Aufgaben er  füllen die Kontakte des Relais P für     Bestimmungs-          ziffern    mit geraden Zehnern.  



  Die Arbeitsweise der in     Fig.    7 dargestellten Schal  tung ist nachstehend an zwei Beispielen kurz er  läutert.  



  1.     Codezeichenbildung    für den     ersten    Abzweig  der ersten Zehnergruppe,     Zielkennzeichen    11.       Beim    Betätigen der Taste 1 des Zehnertasten-           streifens    wird der Schaltweg für die Spulen I,     II    und  V vorbereitet.     Dann    wird die Taste 1 des     Einertasten-          streifens    (Abzweig) betätigt, die den. vorbereiteten  Schaltweg für die Spule 1 durch die     Umschaltekon-          takte    AI und<B>All</B> umpolt.

   Durch den einen Magnet  klotz     (Dauermagnet),    der im ungleichen Abstand  wie die     fünf        zur        Codezeichenbildung    benutzten Klötze  auf dem Band angebracht ist, wird der Kontakt     K1     und werden damit über     kI    die Stromkreise der Spu-         len    I,     1I    und V geschlossen.

   Zu gleicher Zeit befinden  sich auch die Magnetklötze I bis V innerhalb der  durch die Spulen gebildeten     Kraftlinienfelder,    so dass  der Kontakt     K1    den Zeitpunkt und die Dauer des       Stromdurchflusses        bestimmt.    Beim Öffnen des Kon  taktes     K1    werden die Spulen I, Il und V sofort  stromlos und     K2    bringt den     Auslösemagneten    M für  die Tastensperren zum Anziehen. Der Stromlauf für  die Spulen I,     1I    und V ist dabei folgender:  
EMI0004.0024     
    2.     Codezeichenbildung    für den fünften Abzweig  der vierten Zehnergruppe, Zielkennzeichen 45.  



  Bei Betätigung der Taste 4 des     Zehnertastenstrei-          fens    werden die Stromkreise     1I,   <B>111</B> und IV durch die  Kontakte 41, 411 und 4111 vorbereitet. Der Kontakt 41v  schliesst den     Hilfsstromkreis    und     bringt    Relais P  (Polwender) über     Minus-P-41v-Plus.    Dabei  polen     p12   <B>und</B>     pIII2    die Schaltanordnung um.

   Wird    jetzt die Taste 5 des     Einertastenstreifens    (Abzweig)  betätigt, die den Schaltweg für die Spule V durch  die Kontakte EI und     EII    umgepolt     dazuschaltet,    wird  wie im Beispiel 1 durch den Kontakt     K1    der Strom  kreis für die Spulen     1I,        11I,    IV und V hergestellt.

   Der  Stromlauf für die Spulen     II,        III,    IV und V ist dabei  folgender:  
EMI0004.0042     
    Die derartig magnetisierten     Magnetstahlklötze    bil  den nun mit     jeweils    einem der in     Fig.    4, 6 gezeigten  Zwischenräume     einen    Bandabschnitt, dem das Tele  gramm zur Förderung übergeben wird. Die Aus  wertung des in den     Magnetstahlklötzchen    gespeicher  ten     Zielbestimmungsbefehls    kann sodann durch be  kannte     Abtasteinrichtungen    erfolgen.

   Dabei     liegt    nicht  fest, dass zur eigentlichen     Codezeichenbildung    unbe  dingt     Magnetstahlklötze    Anwendung finden müssen.  Diese Speicher können z. B. auch     flache    Plättchen,  Bänder oder sonstige Träger sein, die jedoch die  Eigenschaft der     Magnetisierbarkeit    aufweisen müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Auslösung von Schalt- oder Steuervorgängen in Förderanlagen, insbesondere Ver- teilanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass am Förder- mittel in Abständen angeordnete magnetisierbare Speichermittel befestigt sind, die von einer Befehls stelle aus in ihrer Polarität unterschiedlich magneti siert werden können, und dass an den zur Auslösung eines Schaltbefehls vorgesehenen Stellen des Förder- weges Magnete vorgesehen sind,
    welche infolge Ver änderung des magnetischen Feldes beim Passieren durch den magnetisierten Speichermittel aus der Ruhelage gebracht werden und auf Kontakteinrich tungen einwirken. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Magnetisierung der Speicher mittel derart erfolgt, dass die Richtung Nord-Südpol quer zur Bewegungsrichtung des Fördermittels ver läuft.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Betätigungsfeder der Kon takteinrichtungen ein Magnet aufgebracht ist, dessen Richtung Nord-Südpol quer zur Bewegungsrichtung des Fördermittels verläuft. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Förder- mittels Kontakteinrichtungen vorgesehen sind, die aus Umschaltekontakten bestehen, deren Umschalt federn in der Ruhelage die Gegenfedern nicht be rühren. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontakteinrichtungen mit den Magneten unterhalb des Förderbandes angeordnet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Eintasten einer Zielkenn zeichnung zur Auslösung eines bestimmten Schalt- und/oder Steuervorganges mehrere Speichermittel in bestimmter Codeform magnetisiert werden und die Auswertung der Einspeicherung durch eine entspre chende Anzahl Kontakteinrichtungen nebst zuge hörigen Magneten vorgenommen wird.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einspeicherung eines in be- stimmter Richtung abzugebenden Schaltbefehls ein Grundcode durch magnetisierte Speichermittel ge bildet wird, der entsprechend des gewünschten, in der Grundrichtung liegenden Ziels abgewandelt wird. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Grundcode wei- tere Speichermittel zur Bestimmung des Ziels heran gezogen werden. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Magnetisierung der Speicher mittel.entsprechend dem gewünschten Code zwei oder mehrere Tastenstreifen vorgesehen sind, die die Rich tung des Stromdurchganges durch die Magnetisierungs- drosseln bestimmen.
CH339416D 1953-07-31 1954-07-31 Einrichtung zur Auslösung von Schalt- und Steuervorgängen in Förderanlagen CH339416A (de)

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