CH339453A - Reibradantrieb - Google Patents
ReibradantriebInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/10—Means for influencing the pressure between the members
- F16H13/14—Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/34—Non-adjustable friction discs
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Description
Reibradantrieb Gegenstand der Erfindung ist ein Reibradantrieb mit einem unveränderlichen übersetzungsverhältnis, der zwei Kegel besitzt, deren Berührungsgrade stets durch den Schnittpunkt ihrer Achsen geht, wobei einem dieser Kegel zwecks Erzielung eines belastungs abhängigen Anpressdrucks an den andern Kegel min destens eine das Drehmoment übertragende und so mit eine diesem proportionale Axialkraft erzeugende schiefe Fläche zugeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel im Axialschnitt ist in der Zeichnung dargestellt. Auf dem Stumpf der Welle 1, beispielsweise der Welle eines Elektromotors, mit ihr durch den Keil 2 auf Torsion verbunden, sitzt die Lagerhülse des Reibkegels 4, 5, wobei auf dessen vorzugsweise metallischen Grundkörper 4 der Reib belag 5 aus einem Material mit hohem Reibungs koeffizient, etwa aus Gummi, aufgebracht (zum Bei spiel aufvulkanisiert) ist.
Der Grundkörper 4 ist auf der Hülse 3 infolge Gleitsitzes verschiebbar angeordnet.
In Nuten der Hülse 3 eingelegte Schraubenfedern drücken über Bolzen 7 gegen die mit dem Grund körper 4 fest verbundene Buchse 8, wodurch auf den Reibkegel 4, 5 eine stets gleichbleibende Axialkraft ausgeübt wird. Diese Kraft ist erforderlich, um dem Reibradantrieb einen Initialanpressdruck zu verleihen, mit dessen Hilfe die belastungsabhängige Anpressung ermöglicht wird.
Letztere wird dadurch erzeugt, dass das Dreh moment von einer an der Hülse 3 angebrachten schiefen Fläche 9 bzw. 9' auf eine entsprechende aus der Buchse 8 herausgearbeitete schiefe Fläche 10 bzw. 10' übertragen wird. In der Zeichnung sieht man je zwei einen Winkel bildende schiefe Flä chen 9, 9' bzw. 10, 10', dies deshalb, um den an gestrebten Effekt für beide Drehrichtungen der Welle 1 zu erhalten. Wenn letztere immer nur in einem Drehsinn arbeitet, genügt je eine schiefe Fläche.
Die vom Drehmoment herrührende Umfangskraft erzeugt durch Zerlegung an den schiefen Flächen eine axiale Komponente, die in der gleichen Richtung wie die durch die Federn 6 erzeugte Initialkraft wirkt und diese in Abhängigkeit von dem übertragenen Drehmoment, also belastungsabhängig, verstärkt.
Die Buchse 8, welche die Summe dieser Axial kräfte auf den Grundkörper 4 übertragen soll, ist in diesen eingepresst oder mit ihm mittels der Gewinde bohrungen 11 verschraubt.
Mit Hilfe der erwähnten Axialkräfte wird der Reibbelag 5 des treibenden Kegels so stark an den Gegenkegel des getriebenen Rades 12 angepresst, dass auch bei extremen Belastungen kein Durch rutschen an der Berührungsgeraden stattfindet. Die Erfüllung dieser Bedingung wird durch die entspre chende Neigung der schiefen Flächen gewährleistet.
Die andere bei Kegelradantrieben wichtige Be dingung, dass innerhalb der Berührungsgeraden keine parasitären Bewegungen auftreten, wird dadurch in bekannter Weise erfüllt, dass die Berührungsgerade durch den Schnittpunkt der Achsen der Kegel 5 und 12 geht.
Die schiefen Flächen 9 und 10 sowie 9' und 10' bilden jeweils ein komplementäres Flächenpaar, weil sie aufeinander reiben. Zur Verminderung der Reib verluste könnten zwischen solchen Komplementär flächen Stahlkugeln eingelegt werden. Es wäre auch denkbar, eine der komplementären Flächen durch einen festen oder drehbaren Bolzen zu ersetzen, der dann an der übriggebliebenen Komplementärfläche gleiten oder abrollen könnte.
Die schiefen Flächen 9 und 10 bzw. 9' und 10' werden zweckmässigerweise als Gewindeflächen aus geführt. Alle diese mit gleitender oder rollender Reibung arbeitenden Vorrichtungen zur Erzeugung einer be lastungsabhängigen Anpresskraft für Reibräder auf der Grundlage einer schiefen Fläche sind der Tech nik hinreichend bekannt und finden beispielsweise in stufenlos regelbaren Reibradantrieben vielfach Verwendung. Dagegen war deren Anwendung bei Reibradantrieben mit festem übersetzungsverhältnis bisher unbekannt.
Marktmässige Reibradantriebe für feste über setzungsverhältnisse werden meistens mit zylindri schen Reibkörpern ausgeführt. Bei diesen Lösungen ist es unerlässlich, zwecks Erreichung eines belastungs abhängigen Anpressdrucks eine der Wellen parallel zu sich selbst zu verstellen. Dies bedingt, dass der Träger dieser Welle, beispielsweise der Elektromotor, nicht, wie es sonst üblich ist, fest montiert werden darf, sondern auf einer wippenartigen Vorrichtung aufgesetzt sein muss.
Dabei muss auch seinem Eigen gewicht, dem Abstand des Wippendrehpunktes von der Achse des Gegenreibrades, dem Drehsinn, der Erzeugung des Initialdruckes durch Hilfsfedern und andern Faktoren Rechnung getragen werden. Dies alles ergibt eine derartige Komplizierung, dass der sonst vorteilhafte Reibradantrieb nur schwer Ein führung finden konnte.
Dagegen ermöglicht der Erfindungsgedanke einen Reibradantrieb, bei dem sowohl die treibende als auch die getriebene Welle ortsfest bleiben können. Also darf zum Beispiel der Motor, wie bei jedem andern Antrieb, auf seinem Fundament fest ver ankert werden. Beim gezeichneten Beispiel befinden sich alle zur Erzielung des Initialdruckes und der belastungsabhängigen Anpressung notwendigen Ein- richtungen innerhalb eines der Reibräder, organisch mit dessen Bauelementen verbunden.
Die Anordnung der Achsen der beiden Reib körper 5 und 12 im rechten Winkel zueinander, wie es die Zeichnung zeigt, ist keine Bedingung: die Achsen müssen sich lediglich schneiden und die Be rührungsgerade muss durch diesen Schnittpunkt gehen.
Die festen Übersetzungsverhältnisse können Werte von 1:1 bis über 1:20 annehmen, wodurch grosse Reduktionen und Multiplikationen unter geringster Raumbeanspruchung möglich werden.
Aus konstruktiven Gründen heraus ist es für den Fall, dass die beiden Kegel ungleich gross sind, vor teilhaft, die erfindungsmässige Anpresseinrichtung in den kleineren Kegel einzubauen, der auch den spitze ren Konuswinkel besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Reibradantrieb mit einem unveränderlichen 1Jber- setzungsverhältnis, der zwei Kegel besitzt, deren Be rührungsgerade stets durch den Schnittpunkt ihrer Achsen geht, dadurch gekennzeichnet, dass einem dieser Kegel zwecks Erzielung eines belastungsabhän gigen Anpressdrucks an den andern Kegel mindestens eine das Drehmoment übertragende und somit eine diesem proportionale Axialkraft erzeugende schiefe Fläche zugeordnet ist.UNTERANSPRUCH Reibradantrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem der schiefen Fläche zugeord neten Kegel zusätzliche Federn zur Erzeugung einer in der gleichen Richtung wie der obgenannte An pressdruck wirkenden Initialanpressdruck zugeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH339453T | 1956-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH339453A true CH339453A (de) | 1959-06-30 |
Family
ID=4505009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH339453D CH339453A (de) | 1956-03-15 | 1956-03-15 | Reibradantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH339453A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5025672A (en) * | 1988-09-14 | 1991-06-25 | Tsubakimoto Chain Co. | Stepless transmission |
-
1956
- 1956-03-15 CH CH339453D patent/CH339453A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5025672A (en) * | 1988-09-14 | 1991-06-25 | Tsubakimoto Chain Co. | Stepless transmission |
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