CH339708A - Etui für Reiseuhren - Google Patents

Etui für Reiseuhren

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CH339708A
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plastic
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Junghans Helmut Dr Ing E H
Braitsch Otto
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Junghans Geb Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/10Watch cases or guards, with or without windows

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  Etui für Reiseuhren    Die Erfindung betrifft ein Etui für Reiseuhren,  insbesondere     Reiseweckuhren.     



  Als Etuis für derartige Uhren werden im all  gemeinen Lederetuis verwendet. Ein Lederetui besitzt  als Gerippe einen Rahmen aus Blech, welcher zu  gleich der Träger der     Scharnierteile    und der     Ver-          schlussorgane    ist. Die gewölbten Seitenflächen des  Etuis werden über Pappeinlagen gespannt und be  stehen selbst aus dünnem Leder oder Kunstleder.  Diese Art der     Etuiherstellung    erfordert verhältnis  mässig viel Handarbeit und ist daher kostspielig.  



  Die Erfindung beschreibt ein billig herzustellen  des Etui für Reiseuhren. Die Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Etui ein aus zwei     zusam-          menfügbaren    Halbteilen bestehendes Gehäuse aus  spritzfähigem Kunststoff mit elastisch nachgiebigen  Hauptflächen und rahmenförmigen, verstärkten  Randpartien ist. Als Kunststoff eignet sich insbeson  dere ein solcher der     Polyäthylengruppe,    wie er bei  spielsweise unter der Warenbezeichnung      Lupo-          len    H  (eingetragene Marke) auf den Markt gebracht  wird.

   Andere geeignete Kunststoffe sind     Styrol-          polymerisate    ( Polystyrol  oder     Polyacrylsäureester          ( Plexigum )    oder dergleichen. Solcher     Kunststoff     lässt sich mit allen gebräuchlichen     Spritzgussmaschi-          nen    verarbeiten; er ist zäh und elastisch, so dass die  Seitenflächen des Etuis nicht der Bruchgefahr unter  liegen. Sie sind anderseits hinreichend zäh, so dass  sie geeigneten Schutz bieten. Kunststoffe der genann  ten Art sind in dünnen Scheiben farblos durchsichtig,  in dickeren Schichten     opalweiss    und können auch ge  färbt sein.

   Eine Verformung des Materials tritt erst  über etwa 100  C ein. Die Randpartien des erfin  dungsgemässen Etuis besitzen infolge ihrer grösseren  Stärke entsprechende Stabilität, sie können in ver  schiedener Weise für die     Anbringung    bzw. Bildung    der     Verschlussorgane    des Etuis und der Scharnier  teile herangezogen werden.  



  Die Erfindung ist in 51 Figuren in Form von  Ausführungsbeispielen dargestellt, welche in ver  schiedener Weise unter     Benutzung    der     Spritzguss-          kunststoffherstellung    vorteilhafte Ausgestaltungen  eines     Uhrenetuis        erkennen    lassen.

   Von den Figuren  zeigen:       Fig.    1 bis 3 eine erste Ausbildungsform eines  zusammenklappbaren Uhretuis gemäss der Erfindung,       Fig.    4 eine weitere Ausführungsform mit einem  in anderer Weise hergestellten     Scharnierteil,          Fig.    5 ein aus zwei getrennten Hälften bestehen  des;     zusammenfügbares    Uhretui,       Fig.    6 und 7 bzw. 8 und 9     bezw.    10 bis 12 bzw.  13 und 14 zeigen verschiedene Arten der     Ausbildung     des     Verschlussorgans    eines hälftig zusammenklapp  baren Uhretuis.  



       Fig.    15 bis 16a zeigen ein Uhretui mit eingespritz  tem     Scharnierteil.     



       Fig.    17 bis 18a zeigen eine ähnliche Ausfüh  rungsform wie die zuvor erwähnte.  



       Fig.    19 bis 22 zeigen Etuis mit angespritzten       Kunstoffschamieren.     



       Fig.    23 bis 25 zeigen ein Uhretui mit an den       Etuiflachseiten    aussen bzw. innen vorgesehenen  Taschen.  



       Fig.    26 bis 34 zeigen eine weitere Befestigungs  art eines Reiseweckers im Etui, dabei ist in     Fig.    26  und 27 das Etui im Schnitt bzw. in Draufsicht in auf  geklapptem Zustand wiedergegeben;     Fig.    28 bis 31  zeigen zwei Ausführungsformen einer     Reiseweckuhr     mit an der rückseitigen Platine befestigtem Klapp  scharnier;

       Fig.    32 bis 34 zeigen eine vereinfachte  Konstruktionsweise des     Klappscharniers.              Fig.    35 bis 39 -zeigen ein weiteres Etui, bei wel  chem anstelle eines     Klappscharniers    Verbindungs  zungen aus     flexiblem    Kunststoff Anwendung finden,  und zwar zeigen     Fig.    35 und 36 Darstellungen im  Schnitt,     Fig.    37 einen Einzelteil und     Fig.    38 und 39       Draufsichten.     



       Fig.    40 und 41 zeigen eine weitere Ausführungs  form mit einem aus flexiblem Kunststoff bestehenden       Scharnier    in Rückansicht und im Schnitt.     Fig.    42, 43  und 44 zeigen zwei Abwandlungen der in     Fig.    40  und 41 gezeigten Konstruktion.  



       Fig.    45 und folgende zeigen eine weitere Aus  führungsform des     Aufklappgelenkes    eines erfindungs  gemässen Etuis;     Fig.    45 ist eine Ansicht von der  Rückseite;     Fig.    46 und 49 sind Schnittdarstellungen;       Fig.    50 und 51 sind     Draufsichten;        Fig.    47 und 48  zeigen im einzelnen eine bei dieser Konstruktion zur  Anwendung gelangende Feder.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein zweiteiliges Etui, welches  aus einem Stück im Spritzverfahren hergestellt ist.  Der eine Halbteil umfasst die verstärkten Rand  partien l a, die als Rahmen wirken für die dünn aus  gespritzte Hauptfläche<B>l b,</B> die infolge ihrer geringen  Stärke elastisch nachgiebig ist. Die entsprechenden  Teile der andern Gehäusehälfte sind mit<I>2a</I> und<I>2b</I>  bezeichnet. Die beiden     Etuihälften    sind mit einer an  gespritzten Zunge 3 verbunden, die als Scharnier wirkt.  Die Reiseuhr 5 ist an einer an dem rechten Gehäuse  halbteil befestigten elastisch nachgiebigen Lasche 4  befestigt, beispielsweise durch an der Uhr vorgese  hene, die Lasche 4 durchsetzende Schrauben.

   Die sich       aufeinanderklappenden    Flächen der Verstärkungs  ränder<I>la, 2a</I> sind mit einer oder mehreren Nuten 2c,  <I>2e bzw.</I> Rasten     1c,        1e    versehen, die     verschlussartig     beim Zusammenklappen des Etuis     ineinanderrasten.     Das     Ineinanderrasten    kann noch durch sich     inein-          anderverhakende,        schwalbenschwanzförmige    Vor  sprünge 2d und Gegennuten     1d    unterstützt werden.  Durch leichtes     Auseinanderdrücken    ist das Etui be  quem zu     öffnen.     



  Das in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Etui besteht also  vollständig aus Kunststoff und kann in einem Stück  gespritzt werden; Metallteile finden weder für den       Scharnierteil    noch auch für die     Verschlussorgane     Anwendung.  



  Das in     Fig.    4 dargestellte Ausführungsbeispiel  unterscheidet sich gegenüber dem zuvor Erörterten  dadurch, dass als     Scharnierteil    3 eine an dem einen  Halbteil angespritzte Lasche vorgesehen ist, die mit  dem andern Halbteil durch Schweissen verbunden  wird. Es wird also bei dieser Ausführungsform das  Etui in Form zweier getrennter Halbteile hergestellt,  und diese Halbteile werden im Wege des Schweissens  miteinander verbunden. Die als     Scharnierteil    3 wir  kende Lasche ist in     Fig.    4 im angeschweissten Zu  stand ausgezogen dargestellt, dagegen in der Lage,  die sie im noch nicht angeschweissten Zustand an  nimmt, gestrichelt.  



       Fig.    5 zeigt eine Ausführungsform, bei der das  Etui aus zwei Halbteilen besteht, die nicht zusam-         mengeldappt    werden, sondern lediglich durch Auf  stecken     aufeinandergefügt    werden. An den verstärk  ten Randpartien     11a,    12a sind zu diesem Zweck  Wulste     11e    und entsprechende Hohlkehlen vorgese  hen. Das in     Fig.    5 dargestellte Etui dient wesentlich  den Zwecken, die Uhr als Hülle während des Trans  portes zu schützen. Die Flachseiten des Etuis sind  mit 11b und 12b bezeichnet.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten Ausführungsform  finden als     Verschlussorgane        druckknopfartig    zusam  menwirkende Halbteile Anwendung, die in den Rän  dern 31a, 32a des Etuis eingespritzt sind. In die  untere     Etuihälfte    ist der Fuss 35a des Druck  knopfes 35b eingeschweisst und in die obere Hälfte  der zugehörige federnde Halbteil 36. Die dem Be  festigen der     Uhr    dienende Lasche ist mit 34 be  zeichnet.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    7 ist in die  Rundpartie 41a des untern Halbteils des Etuis der  Schaft eines Bolzens     45a    eingespritzt, welcher mit  seinem kugelförmigen     Kopfteil    45b zügig in ein Loch  eindringt, das in der obern Randpartie 42a vor  gesehen ist. Die zur Halterung der Uhr dienende  Lasche ist mit 44 und das Scharnier mit 43 bezeich  net; beides sind angeschweisste     Lupolenbänder.     



       Fig.    8 und 9 zeigen einen     Etuiverschluss,    bei dem  unter Federkraft stehende     Metallverschlussteile    An  wendung finden. In die Randpartie 41a des untern       Etuiteils    ist ein Metallbolzen 45a eingespritzt, der  einen zugespitzten, eine Rast bildenden Kopf 45h  besitzt. In die Randpartie 42a des obern Halbteils ist  ein Schlitz eingeformt, in welchem sich ein Metall  schieber 46a gegen die Kraft einer     Stabfeder    46b  bewegen kann. Beim Zusammenklappen des Etuis  rastet daher der Metallschieber 46a mit einem in ihm  vorgesehenen Loch hinter den Kopf 45b des im  untern Halbteil eingespritzten Bolzens ein und be  wirkt so den Verschluss des Etuis.  



  Die     Fig.    10 bis 12 zeigen eine ähnliche Aus  führungsform; in der Partie 52a der obern Etui  hälfte ist gegen die Kraft einer Schraubenfeder 56b  ein Schieber 56a in einem Schlitz verschiebbar an  geordnet. Der Schieber rastet mit seinem abgewin  kelten innern Ende in einen Metallteil 55 ein, der  in der Randpartie 51a der untern     Etuihälfte    vor  gesehen ist. Die Öffnung, in der sich die Feder 56b  befindet, kann durch eine Deckplatte 56c zu  geschweisst sein.  



       Fig.    13 und 14 zeigen einen dem zuvor erörter  ten Verschluss ähnlichen Verschluss, bei dem jedoch  anstelle der Schraubenfeder 56b eine     Stabfeder    66b  Anwendung findet. Im übrigen besitzen die in die       Randpartien    61a und 62a eingefügten Verschluss  teile 66a und 65 eine ähnliche Form wie die entspre  chenden in     Fig.    10 bis 12 dargestellten Organe. Die       Stabfeder    66b ist in der Randpartie 62a in entspre  chenden Einschnitten gelagert und in denselben ver  schweisst.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    15 bis 16a  finden rahmenartige Metalleinlagen 78b und 79b      Anwendung, die in den Randpartien 71a und 72a  der beiden     Etuihälften    eingespritzt sind und an  denen die     Scharnierteile    78a und 79a     angestanzt    und  angerollt sind. Durch die     Scharnierteile    78a und 79a  wird zur Verbindung in üblicher Weise ein Scharnier  stift gesteckt. Es ist also,     ähnlich    wie bei Lederetuis,  die Randpartie beider     Etuihälften    verstärkt.

   An der  untern Metalleinlage 78b ist der     Verschlussschie-          ber    75a mit     Stabfeder    75b vorgesehen. An der obern  Metalleinlage 79b sind zwei Scharniere 79c angerollt,  in welche die Uhr mittels     auseinanderfedernder    Ein  hängebolzen     eingehängt    wird.  



  Bei den Ausführungsformen gemäss     Fig.    17  und 17a sind Metallscharniere 88, 89 in die Rand  partien 81a, 82a der beiden     Etuihälften    eingespritzt.  



       Fig.    18 und 18a zeigen diese Ausführungsformen  in Aufsicht.  



  Die Ausführungsformen gemäss     Fig.    19 bis 21  zeigen an die     Etuihalbteile        angeformte    Scharnier  hälften 98a, 99a, die also organisch mit den ent  sprechenden Randpartien 91a, 92a zusammenhängen.  Zur Verbindung dient in üblicher Weise ein Schar  nierstift 99b, 109b, der     zweckmässigerweise,    wie dies       Fig.    19 und 20 zeigen, bei der Herstellung der beiden       Etuihälften    mit in die Randpartie 92a der einen  Hälfte eingespritzt wird. Es werden also beide Etui  hälften in einer Form als ein Teil gespritzt, wobei  zur Halterung des     Scharnierstiftes,    99b Ösen 99c in die  Form eingelegt werden können, deren Enden her  vorschauen.

   Nach dem Spritzen werden die Enden  abgekniffen und abgeschliffen. Statt dessen könnte  man auch die freien Enden des     Scharnierstiftes    99b  rechtwinklig abbiegen und hervorstehen lassen, so  dass eine Halterung in der Spritzform erfolgt. Auch  in diesem Fall würden die Enden nach dem     Spritz-          vorgang    abgekniffen und abgeschliffen werden. Die       Durchbrechung    99e zwischen beiden     Etuihälften     wird zweckmässig mit eingespritzt; nach dem Spritzen  werden die Verbindungsstellen 98e mit einem Mes  ser aufgetrennt, so dass sich die beiden     Etuihälfterl     mit ihren     Scharnierteilen    auf- und zuklappen lassen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    21 und 22  ragt beim Spritzvorgang der     Scharnierstift    109a seit  lich heraus, so dass der Stift in der Form gehaltert  werden kann. Die Enden werden nach     Spritzen    der       Etuihälften    dann ebenfalls abgekniffen und ab  geschliffen. Der     Scharnierstift    109a besitzt eine oder  mehrere Rillen 109b, um zu verhüten, dass er bei  späterem Gebrauch sich nicht verschiebt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    23 bis 25  sind an den Flachseiten des Etuis 112b, 121b durch  Aufschweissen von Kunststoffblättern Taschen 112     f     bzw. 121g gebildet. Die an der Innenseite vorgese  hene Tasche 121g kann mit einem ausgestanzten  Ausschnitt versehen sein, so dass sie einen     Einsteck-          rahmen    für eine Photographie bildet.  



  Der Kunststoff gestattet es in sehr einfacher  Weise, reliefartige Verzierungen oder warenzeichen  mässige Embleme vorzusehen, wie     Fig.    25 zeigt.    In     Fig.    26 und 27 sind 201 und 202 die beiden  das Etui bildenden,     zusammenklappbaren,    schalen  förmigen Halbteile desselben. 203 ist das Klapp  scharnier der beiden Halbteile, wobei 203a der       Schamierstift    ist.

   Der     Scharnierstift    wird nach dem  Spritzvorgang der Halbteile in die angespritzten in  einandergreifenden Führungsteile 201c, 202c des  Scharniers eingeschoben.     201a    und<I>202a</I> sind eine  Nase bzw. eine Vertiefung, welche in die Rahmen  partie der Halbteile angespritzt bzw. eingeformt sind  und den Verschluss des Etuis bilden. Um das Öffnen  des Etuis zu erleichtern, sind Fingernasen<B>201b</B>  und 202b an die Rahmenpartie angespritzt.  



  Zur schwenkbaren Befestigung der     Uhr    am Etui  halbteil 202 ist gemäss     Fig.    28 ein aus den Halb  teilen 204 und 205 bestehendes Scharnier vorgesehen.  Der     Scharnierteil    204 ist mittels Befestigungsschrau  ben 208 in Gewindeaugen 206a der Grundplatine  befestigt.<I>202d</I> sind die in die Randpartie des Etui  halbteils 202 eingeformten Vertiefungen, in welche  Ansatzlappen 205a, die Widerhaken 205b besitzen,  eingedrückt werden; die Lappen können zusätzlich  auch in den Vertiefungen     verklebt    sein, auf jeden  Fall bewirken die Widerhaken, dass die Lappen nur  unter Gewaltanwendung wieder herausgezogen wer  den können.  



       Fig.    29 bis 34 zeigen insofern eine abgewandelte  Konstruktion, als an die     Werkgrundplatine    206 der  Uhr die eine     Scharnierhälfte    210a     angestanzt    und an  gerollt ist. 206a ist eine Versteifungsrille der Grund  platine. Zwei     Scharnierlappen    205a mit Wider  haken 205b, es könnten aber auch drei Scharnier  lappen sein, sind mittels Stift 207 an der     angestanz-          ten    und angerollten     Scharnierhälfte    befestigt.

   In       Fig.    32, 33 und 34 entfällt der genannte Scharnier  stift 207; es besitzt vielmehr der abgewinkelte Schar  nierteil 210a Schlitze 210b, in welche schwenkbar  zwei     Scharnierlappen    211a mit     Einrollung    211c ein  gehängt sind. 211 b sind die Widerhaken der Schar  nierteile 211a.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    35 bis 39  sind in den Randpartien der     Etuihalbteile    201, 202  Vertiefungen eingeformt, in welche die Endpartien  der     Kunststoffverbindungslaschen    eingeschweisst, ein  gekittet oder     eingepresst    werden.     Fig.    37 zeigt, dass  die Verbindungslasche, welche das Verbindungs  gelenk der beiden     Halbteile    bildet, aus einem ver  jüngten Mittelteil 230b mit verstärkten     End-          teilen    230a besteht.     201f    und     202f    sind die Rillen  zur Aufnahme der verstärkten Endteile 230a.

   In  ähnlicher Weise besteht die elastische Kunststoff  lasche, an welcher die Uhr im Gehäuse befestigt  wird, aus einem verstärkten Endteil 231a, welcher  in Vertiefungen 202g, in ähnlicher Weise, wie zuvor  erwähnt, befestigt wird sowie aus einer verjüngten  Zunge 231b, die an der Uhr festgeschraubt wird.  Wie     Fig.    36 zeigt, wird das Aufklappen der Etui  hälften durch die schrägen Schulterflächen, die in  den     Fig.    38 und 39 mit 201b und<I>202b</I> bezeichnet  sind, begrenzt.

        Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    40 und 41       zeigt,    dass die als     Scharnierteil    wirkende Kunststoff  lasche 251 in die beiden schalenförmigen Halbteile  des Etuis 202 und 201 eingelassen ist, so dass sie  weder hervorsteht noch zurücksteht,     vielmehr    mit  den Rundungen der     Etuischalen    abschliesst. Zu die  sem Zweck ist die Lasche 251 in entsprechenden       Ausnehmungen   <I>252a, 252b</I> eingeklebt oder ein  geschweisst.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    42  und 43 besitzen die beiden     Etuihalbschalen    201  und 202 ausser den genannten     Ausnehmungen   <I>252a</I>  und<I>252b</I>     Schlitze    252c,<I>252d,</I> durch welche die  Enden der als     Scharnier    wirkenden Lasche 251 hin  durchgeführt sind, so dass sie an der     Innenseite    um  gelegt und dort angeschweisst bzw. angeklebt sein  können. Dadurch ist eine bessere Verankerung der  als Scharnier wirkenden Lasche 251 gewährleistet.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    44 fin  det in Abänderung von     Fig.    42 und 43 ein geteiltes       Etuischarnier    251<I>a,</I> 251<I>b</I> Anwendung; im übrigen  entspricht die     Konstruktion    der in     Fig.    42 und 43  dargestellten Ausführungsform.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    45 bis 51  werden die beiden Halbteile 201 und 202 des Etuis  durch eine     Scharnierkonstruktion    zusammengehalten,  die aus einem am untern Halbteil 201 vorgesehenen  Wulst 201h und einer am obern Halbteil 202 vor  gesehenen Kehle<I>202h</I> besteht.

   Eine Federklam  mer 240 greift mit ihren abgebogenen Enden<I>240a</I> in  hinzerschnittene     Ausnehmungen    201<I>i</I> und<I>202i</I> und  hält dadurch den genannten Wulst 201h in Verbin  dung mit der Kehle<I>202h.</I> Wie     Fig.    50 und 51 zeigen,  besitzen die Randpartien 201e und 202 e nur je  eine hinzerschnittene     Ausnehmung    201i,<I>202i,</I> so  dass nur eine Klammer 240 Anwendung findet; es  können aber auch eine Mehrzahl derartiger Klam  mern in eine entsprechende Zahl von     Ausnehmungen     eingreifend vorgesehen sein. Schulterflächen 201d,  <I>202d</I> begrenzen das Aufklappen des Etuis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Etui für Reiseuhren, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe ein aus zwei zusammenfügbaren Halbteilen bestehendes Gehäuse aus spritzfähigem Kunststoff mit elastisch nachgiebigen Hauptflächen und rahmen- förmigen, verstärkten Randpartien ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Randpartien bildenden Rahmen der beiden Halbteile sich mit Wulst und Hohlkehle zusammenfügen. 2. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Halbteile durch eine an gespritzte, elastisch nachgiebige Verbindungszunge miteinander scharnierartig verbunden und dadurch zusammenklappbar sind. 3.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Halbteile miteinander durch ein Scharnier verbunden sind, dessen Hälften durch Umspritzen mit dem Werkstoff der Halbteile in die sem befestigt sind. 4. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Halbteile aus Kunststoff an gespritzte Scharnierhälften besitzen. 5. Etui nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sie als Scharnier wirkende, elastisch nachgiebige Zunge an einen Halbteil als Lasche an gespritzt und am andern angeschweisst ist. 6. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschluss des Etuis aus ineinander rastenden, an den beiden Halbteilen angebrachten Nut und Wulst besteht. 7.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verschlussorgan druckknopfartig zusammenwirkende Halbteile in den Rändern der beiden Gehäusehälften eingespritzt sind. B. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verschlussorgan ein kugelig auslau fender Bolzen in den Rand der einen Gehäusehälfte eingespritzt ist und derselbe zügig in ein am Rand der andern Gehäusehälfte vorgesehenes Loch ein greift. 9.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein unter Federkraft stehender und eine Widerrast besitzender Metallschieber in einen Schlitz in dem Randteil der einen Gehäusehälfte vorgesehen ist und in der andern Gehäusehälfte eine als Ver- schlussteil wirkende Metalleinlage vorgesehen ist. 10. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Befestigung der Uhr an dem einen Halbteil eine elastisch nachgiebige Lasche an gespritzt ist. 11.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Randpartien beider Gehäusehalb teile metallische Rahmen eingespritzt sind, an welche die Klappscharniere des Etuis angerollt sind und welche an der den Scharnieren gegenüberliegenden Seite Durchbrechungen bzw. Ansätze für die Teile des Etuiverschlusses besitzen. 12. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Befestigung der Uhr in die rahmen artige Randpartie des einen Gehäusehalbteils ein Scharnierband eines Scharniers eingespritzt ist, an welchem die Uhr mit einem gleichartigen Scharnier band angeschlossen wird. 13.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an einer der Etuiflachseiten eine durch Anschweissen eines Kunststoffblattes gebildete Ta sche vorgesehen ist. 14. Etui nach Unteranspruch 13, dadurch ge kennzeichnet, dass an einer Innenseite des Etuis zur Aufnahme einer Photographie ein eine Tasche mit Ausschnitt bildendes Kunststoffblatt angeschweisst ist. 15. Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am Etuirahmen Vertiefungen vorgese hen sind, in welche mit Widerrasten versehene Lap pen von Scharnierhalbteilen (205a, 210a) eingedrückt sind, an welche die Uhr mit einem gleichartigen Schamierhalbteil angeschlossen wird. 16.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Scharnier zum Öffnen der Halb teile undjoder zum schwenkbaren Befestigen der Uhr im Etui eine oder mehrere elastisch nachgiebige, aus Kunststoff bestehende Verbindungszungen die nen, die in Vertiefungen, welche in entsprechenden Rahmenpartien der Gehäusehalbteile eingespritzt sind, eingeschweisst, eingenietet oder eingepresst sind. 17. Etui nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus Kunststoff bestehenden Verbindungszungen einen gegenüber ihren Enden verjüngten Mittelteil besitzen. 18.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die scharnierartigen Rahmenpartien der beiden Halbteile in eine Hohlkehle bzw. einen Wulst auslaufen, die gelenkig ineinandergreifen und mittels einer als Klammer wirkenden Blattfeder unter Spannung zusammengehalten werden. 19. Etui nach Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blattfeder mit nach innen um gebogenen Enden in hinterschnittene Ausnehmungen der mit Wulst bzw. Hohlkehle versehenen Rahmen partien der Gehäusehalbteile eingreift. 20.
    Etui nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Halbteile zwecks leichteren Öffnens an dem ein Verschlussorgan tragenden Rand angespritzte Fingernasen besitzen. 21. Etui nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden das Etui bildenden Halbteile an ihren Schamierrändern Ausnehmungen besitzen, in welchen eine aus elastisch nachgiebigem Kunststoff bestehende Verbindungszunge so ein geklebt oder eingeschweisst ist, dass sie der Rundung der Etuihalbteile angepasst ist. 22.
    Etui nach Unteranspruch 21, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausnehmungen Schlitze be sitzen, durch welche die Enden der -elastischen, nach giebigen Scharnierzunge nach innen durchgeführt und dort verklebt oder verschweisst sind. 23. Etui nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei als Scharnier dienende Ver bindungszungen aus elastisch nachgiebigem Kunst stoff vorgesehen sind.
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