CH339760A - Einrichtung zur Registrierung zeitgebundener Vorgänge, insbesondere zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten - Google Patents

Einrichtung zur Registrierung zeitgebundener Vorgänge, insbesondere zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten

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CH339760A
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    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
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Description


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 Einrichtung zur Registrierung zeitgebundener Vorgänge, insbesondere zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur    Registrierung   zeitgebundener Vorgänge, vorzugsweise zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten, die im    normalen   Betrieb an verschiedenen Arbeitsstellen und als verschiedenartige Arbeitsvorgänge vorkommen. 



  Bei der Kontrolle von Arbeitsvorgängen kommt es darauf an, die Verteilung der Arbeitszeiten auf die verschiedenartigen Arbeitsarten und den Verlauf der Arbeiten am Arbeitstag oder über eine längere Zeitperiode in übersichtlicher Form und auf schnell erkennbare Weise zu registrieren, zum Beispiel aufzuzeichnen, so dass bei unerwünschten Entwicklungen von Arbeitsvorgängen unmittelbar. und nicht erst nach verlorener Zeit entsprechende Massnahmen getroffen werden können. 



  Die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung ist gekennzeichnet durch Mittel zur gleichzeitigen getrennten Registrierung zeitgebundener, an mehreren Arbeitsstellen ablaufender Arbeitsvorgänge, mit Schaltorganen für verschiedenartige Arbeitsvorgänge, wobei durch Einschalten der Schaltorgane die verschiedenartigen Arbeitsvorgänge durch unterschiedliche Zeichen registriert werden, derart, dass für jede Arbeitsstelle der Arbeitsvorgang nach Zeit und Art registriert werden kann. 



  Die Mittel zur Registrierung der Arbeitsvorgänge können beispielsweise aus einem Bandschreibgerät oder einem andern    Registrierungsgerät   bestehen, bei welchem die Registrierung der Arbeitsvorgänge für die verschiedenen Arbeitsstellen getrennt in zueinander parallelen Reihen erfolgt; dabei kann jeder Reihe eine Gruppe von Schaltorganen zur Einstellung der zur Registrierung vorgesehenen, verschiedenartigen Arbeitsvorgängen zugeordnet sein. Als solche verschiedenartige Arbeitsvorgänge kommen zum Beispiel Akkordarbeit, Lohnarbeit, Hilfsarbeit, Nacharbeit oder Reparaturarbeit in Betracht. 



  Die Registrierung erfolgt    zweckmässi-erweise   mittels einer Impulsschrift, wobei die verschiedenartigen Arbeitsvorgänge durch Variation der Zeitintervalle der Impulszeichen    gebildet   werden können, so dass die einzelnen verschiedenartigen Arbeitsvorgänge sofort ersichtlich sind. Insbesondere lassen sich wirtschaftlich wesentliche Arbeitsvorgänge, zum Beispiel unerwünschte Vorgänge, wie Nacharbeiten und Reparaturen, besonders auffällig darstellen; dies kann zum Beispiel durch besonders kurze Zeitintervalle der Impulszeichen geschehen. 



  Zur Erzielung einer weiteren, ergänzenden Kontrolle können die registrierten Arbeitszeiten gleicher Arbeitsvorgänge aller Arbeitsstellen summiert werden, so dass dieses Ergebnis getrennt ausgewertet werden kann. Für diese Auswertung wird vorteilhaft eine separate, getrennt summierende und direkt anzeigende Anordnung verwendet, bei welcher die    Summierung   zeitgebundener elektrischer Impulse mit Hilfe von Zählwerken, vorzugsweise    Schrittschalt-      werken,   mit elektromagnetischer Auslösung vorgenommen werden kann. 



  Die Anzeige der summierten Arbeitszeiten kann in mehreren Reihen, entsprechend der. verschiedenen Arbeitsarten durch    Anzeigebänder,   die durch zugeordnete    Schrittschaltwerke   auf einer    Diaarammtafel   in Reihenführungen bewegt werden, in    @   übersichtlicher Weise erfolgen, wobei auch das sichtbare Ergebnis einem bis auf die letzten Minuten genauen Stand der Auswertung entsprechen wird:

   Parallel zur    Anzeigung   kann bei der Auswertung und    Summierung   auch reine Registrierung durch Aufzeichnung nach Belieben mit durchgeführt werden. 

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 Neben der Möglichkeit, die Aufzeichnungen des    Bandschreib-erätes   unmittelbar für die Lohnabrechnung zu verwenden, wird mit der Einrichtung nach der Erfindung auch eine verbesserte Übersicht über den Anteil der verschiedenen Arbeitsarten und damit eine vorteilhafte Kontrolle mit erheblichem Zeitgewinn ermöglicht. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen    erläutert.   



  In    Fig.   1 ist ein    Registriergerät   in Form eines Bandschreibgerätes schematisch dargestellt. 



     Fig.   2 zeigt verschiedene Impulsschriftzeichen für verschiedenartige Arbeitsvorgänge. 



     Fig.3   zeit schematisch die Schalteinrichtung des Bandschreibgerätes und die    Summierungseinrich-      tun2   für verschiedenartige Arbeitsvorgänge. 



  Das Bandschreibgerät T nach    Fig.   1 ist für die Registrierung von 10 Arbeitsstellen vorgesehen, wobei für jede Arbeitsstelle eine horizontale Reihe 1 bis 10 vorgesehen ist. Die Aufzeichnung erfolgt für jede Arbeitsstelle durch einen Schreiber. 



  Die Aufzeichnung der Arbeitszeiten für die einzelnen Arbeitsstellen oder Arbeiter erfolgt auf ein elektromotorisch bewegtes Schreibband S, wobei an der rechten Seite des Gerätes jeder    Registrierreihe   1 bis 10 Druckschalter    A-D   für verschiedenartige Arbeitsvorgänge zugeordnet sind. 



  Mit 1 bis 10 sind Bezeichnungsschilder für die einzelnen Arbeitsstellen -    Registrierreihen   bezeichnet. Durch die Druckschalter    A-B-C-D,   die den verschiedenen    Arbeitsarten   entsprechen, erfolgt die Einschaltung im    Registriergerät   der betreffenden Arbeitsstelle auf eine der vorkommenden zu überwachenden Arbeitsarten, wobei zugleich auch die Kontrollampe L zum Aufleuchten gebracht wird, die eine rote Farbe aufweisen kann. 



  Durch eine weitere, nicht dargestellte    Kontroll-      lampe   kann vor Beginn der Arbeit auch eine Arbeitsbereitschaft    angezeigt   werden. Durch den Druck auf einen der Schalter A bis D erfolgt demnach eine Einteilung der Arbeitsstelle oder des Arbeiters zu einer bestimmten Arbeitsart, wobei auch die genaue Zeit dieser Einteilung der Kontrolle nicht entzogen wird, weil mit der Einteilung zur Arbeit auch der zugehörige Schreiber eingeschaltet wird. 



  Die Bewegung des Schreibbandes S erfolgt in Richtung des Pfeils, zum Beispiel von rechts nach links, der Vorschub kann auf etwa 30 mm pro Stunde bemessen sein, so dass auf dem Schreibband ein Tagesdiagramm überblickt werden kann. 



  Zur Registrierung der verschiedenen Arbeitsarten, die mit den Schaltern    A-B-C-D   eingeschaltet werden können, werden unterschiedliche Impulsschriften oder Markierungen verwendet, die durch elektrische Impulse von verschiedener Folge und von verschiedener Dauer erzielt werden können, wie sie in    Fig.2   beispielsweise dargestellt sind. 



  Für den Akkordlohn (Arbeitsart A) kann eine zeitgebundene Ablenkung des Schreiber-Stiftes von der Grundlinie, die auf dem Schreibband aufge- druckt sein kann, Vorteile bringen. Die Bezeichnung des Auftrages (Nummer) nebst Stückzahl der Teile und andern Vermerken für die Lohnabrechnung kann von Hand hinzugeschrieben werden. Für den Zeitlohn (Arbeitsart B) wird zum Beispiel eine Impulsdauer von 5 bis 10 Minuten verwendet, so dass eine Markierung, die stündlich mehrmals senkrecht unterbrochen ist, erscheint. Die Markierungen sind auf der    Fig.2   mit A' und B' bezeichnet. 



  Für Arbeit im Hilfszustand, zum Beispiel im Falle des Ausbleibens der ordentlichen Arbeitskraft kann (Arbeitsart C) eine engere Impulsfolge von etwa 2 bis 3 Minuten gewählt werden. Für Nacharbeit oder Reparaturen (Arbeitsart D) kann vorteilhaft eine sehr dichte Folge von zum Beispiel einer Minute verwendet werden, so dass eine dichte und auffallende Markierung D'    (Fig.2)   erfolgt. 



  Die obige Bemessung der Impulsfolge geht von der Erkenntnis aus, dass wirtschaftlich wesentliche, insbesondere unerwünschte Arbeitsarten oder Vorgänge bei der Kontrolle nicht übersehen werden dürfen, zu welchem Zweck ein schneller Blick auf die    Diagrammtafel   genügt. 



  Die Arbeitskontrolle wird demnach auf die Einschaltung der vorkommenden Arbeitsarten für die einzelnen Arbeitsstellen hingelenkt, wobei auch nichtausgenutzte Leerzeiten auf dem Schreibband erscheinen können, wenn keine rechtzeitige Einteilung (Anweisung) durchgeführt wird. Es kann vorteilhaft sein, weniger oder mehr als vier Schalter für jede Arbeitsstelle zu verwenden oder besondere Kontrollzeichen (Lämpchen) für unwirtschaftliche Arbeiten zu verwenden. Es können auch an Stelle der Druckschalter, die in gegenseitiger Auslösung stehen, auch Schalter anderer Art, wie Hebelschalter, Drehschalter, oder auch für manche Zwecke Schalter, die mit Schlüssel nur von Aufsichtsbeamten betätigt werden können, verwendet werden. 



  In manchen Fällen ist eine vertikale Anordnung der Bewegungsrichtung des Bandes vorteilhaft, wobei die Schalter bei    vertikaler   Reihenanordnung im obern Teil' des Bandschreibgerätes liegen können. 



  Zur Bewegung des Schreibstiftes können an sich bekannte Einrichtungen verwendet werden. So können Stifte mit graphischer (Farbe), mechanischer (Druckspur) oder auch mit optischer Wirkungsweise verwendet werden. 



  Die Erzeugung zeitgebundener Impulse kann bei der Stromversorgung der Schreiber, zum Beispiel durch rotierende Unterbrecher, erfolgen, die an sich bekannt sind und vom Motorantrieb des Schreibbandes mit angetrieben werden können. In manchen Fällen können auch Unterbrecher, die nach dem Bimetallprinzip    thermomechanisch   wirken, verwendet werden. 



  Mittel zur    Summierung   der registrierten Arbeitszeiten gleicher Arbeitsvorgänge an den verschiedenen Arbeitsstellen ist in    Fig.      3..   dargestellt. 



  Der linke Teil der    Fig.   3 zeigt die Schaltanordnung für eine einzelne    Arbeitsstellen-Registrierreihe.   

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 Die Schalter    A-B-C-D   sind Doppelschalter und sind der Übersichtlichkeit wegen in vertikale Reihen zerlegt, wobei die Kontakte    21-41-31   zum Schalter A, die Kontakte    22-42-32   zum Schalter B usw. gehören. Die Verbindung der Kontakte erfolgt durch die schematisch dargestellten Verbindungsstücke 15 und 16, die beim Schaltvorgang jedoch zusammen betätigt werden, so dass auf der Zeichnung als Beispiel der Schalter A eingeschaltet ist. 



  Von der Stromversorgung V-1 (zum Beispiel einer Wicklung eines Transformators) wird der Strom den Kontakten 21 bis 24    zugeführt,   wobei durch Zwischenschaltung der in die Zuleitungen eingebauten angedeuteten Unterbrecher die dichteren Impulsfolgen rechts liegen (Kontakte D und C oder 24 und 23). 



  Die Magnetspule 11 ist bei der dargestellten    Arbeitsstellen-Registrierreihe   auf die Arbeitsart A mit weiter Impulsfolge geschaltet, wobei, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch Verbinden anderer Kontakte (zum Beispiel    24-44)   die dichte Impulsfolge für die Arbeitsart D mit dem Schalter D (rechts) eingeschaltet werden kann. 



  Durch die schematische Darstellung mit den Kontaktverbindungsstücken 15 und 16 ist ersichtlich, dass jeweils nur ein einziger Schalter der vier Schalter pro Arbeitsstelle eingeschaltet werden kann, was zum Beispiel mit Druckschaltern mit    eegen-      seiticer   Auslösung an sich bekannter    Art   leicht zu erreichen ist. 



  Neben den obern Kontakten zur Einschaltung des Schreibers sind unten noch weitere Kontaktpaare 31 bis 32 dargestellt, die den Arbeitsarten A bis D entsprechen und zur Einschaltung der zusätzlichen Kontrolle für die    Summierung   dienen, wobei diese    zusätzliche   Auswertung je nach Bedarf vorgenommen werden kann. 



  Die Mittel für die    Summieruns   weisen mehrere    Schrittschaltwerke   51 bis 54 bekannter Art, die für die Arbeitsarten A bis D    vorteilhaft   räumlich getrennt im    Summiergerät   (rechte Seite der    Fig.   2) zusammen mit der zugehörigen    Anzeigung   der Summen (55 bis 58) für die einzelnen Arbeitsarten angeordnet sind. Die Stromversorgung V-2 (zum Beispiel Wicklung eines Transformators) kann räumlich dem Bandschreibgerät (links) oder dem    Summier-      gerät   (rechts) zugeordnet sein. 



  Durch den rotierenden    Abtaster   61, der einen rotierenden Schleifkontakt und im Kreis angeordnete äussere Kontakte aufweist, erfolgt eine elektrische    Abtastuna   der einzelnen    Arbeitsstellen-Registrier-      reihen,   die einzeln an die äussern Kontakte (gleich der dargestellten    Arbeitsstellen-Registrierreihe)   angeschlossen sind.

   Jede angeschlossene    Registrierreihe,   die auf eine der    Arbeitsarten   A bis D eingeschaltet ist, wird bei der    Abtastung   durch den Schleifkontakt einen Stromimpuls erzeugen, der mittels Leitung von den Kontakten 31 bis 34 an das entsprechende    Schrittschaltwerk   51 bis 54 weitergeleitet wird, wodurch eine    Summierung   der verschiedenen Arbeitsarten entsteht.

   Bei einer Umlaufzahl des    Abtasters,   zum Beispiel von einer Minute pro Umdrehung, wird jede    Ar-      beitsstellen-Registrierreihe,   die eingeschaltet ist, in jeder Minute einen Stromimpuls an das entsprechende    Schrittschaltwerk   (im dargestellten Beispiel an das Schaltwerk A) übermitteln, so dass eine nach den eingeschalteten Arbeitsarten aufgeteilte Summenbildung durch die Anordnung bewirkt wird. 



  Der    Abtaster   61 kann vorteilhaft dem Motorantrieb des Bandschreibgerätes zugeordnet werden, wobei seine Umlaufzahl derjenigen der andern Stromunterbrecher ungefähr entspricht. 



  Die    Schrittschaltwerke   51 bis 54 zur    Summie-      rung   der Stromimpulse können als elektromagnetische    Schrittschaltwerke      ausgebildet   sein, bei welchen der Aufzug durch ein Federwerk gleichzeitig mit der Nullstellung des Anzeigers erfolgen kann. Jedem Stromimpuls entspricht ein Ablauf um einen Zahn, wobei die Auslösung auf elektromagnetischem Wege vorteilhaft ist. Als    Anzeigemittel   können Skalen mit Zeiger (55 bis 58) oder auch    Anzeigebänder,   die auf einer Tafel geführt sind, vorgesehen sein, wobei auch eine Aufzeichnung (Registrierung) der    Sum-      mener2ebnisse   für jede Arbeitsart leicht möglich ist.

   Auf diese Weise kann man ausser dem Tagesdiagramm des Bandschreibgerätes auch ein Tagesdiagramm des    Summiergerätes   für die einzelnen Arbeitsarten erhalten. 



  Es ist vorteilhaft, das Bandschreibgerät für etwa 20 bis 48 Arbeitsstellen einzurichten und bei noch mehr Arbeitsstellen, deren Zahl beliebig sein kann, Anordnungen so zu kombinieren, dass mehrere Bandschreibgeräte zum Beispiel mit nur einem    Summiereerät   kombiniert sind. In solchen Fällen kann die Anordnung so ausgebildet sein, dass die    Abtastung   der in den einzelnen Bandschreibgeräten eingeschalteten    Arbeitsstellen-Registrierreihen   nacheinander, das heisst der Reihe nach durchgeführt wird. Bei solchen grösseren Anlagen ist es vorteilhaft, den oder die    Abtaster   dem    Summiergerät   zuzuordnen oder eine besondere getrennte Einheit. mit    Abtastern   vorzusehen, die an beliebiger Stelle angeordnet sein kann. 



  Bei einer Mehrzahl von Bandschreibgeräten (zum Beispiel 4 und mehr) können vorteilhaft zur    Sum-      mierung,   die bei den Bandschreibgeräten nacheinander (der Reihe nach) erfolgt, auch rotierende Gruppenwähler dem    Summiergerät   neben den    Abtastern   zugeordnet werden, durch welche die Bandschreibgeräte der Reihe nach eingeschaltet werden, wonach die    Abtastung   wie beschrieben erfolgt. 



  Zur Erzeugung der Zählimpulse ist es in manchen Fällen vorteilhaft, einen besonderen Unterbrecher zu verwenden, der im Gleichlauf mit dem bzw. den    Abtastern   betrieben werden kann. Es ist auch vorteilhaft, den Schleifkontakt des    Abtasters   in Richtung seiner Bewegung (Drehung) federnd auszubilden, so dass unter Wirkung der Feder die    Abtastung   der Kontakte    sprungweise   (Momentschaltung) durchge- 

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 führt wird und so störende Zwischenstellungen vermieden werden. 



  Es ist    mö-lich   und    vorteilhaft,   mit dem Bandschreibaerät die Arbeit von Maschinen und Geräten verschiedener Art mit ähnlicher Aufteilung für die verschiedenen Arbeitsarten durch laufende Aufzeichnungen zu kontrollieren und zugleich auch eine    Summierung   der Arbeitszeiten für die verschiedenen Arbeitsarten vorzunehmen. 



  Eine Kombination von Arbeitsstellen mit menschlicher Arbeitskraft, das heisst mit Arbeitern und von Arbeitsstellen für Maschinenarbeit im gleichen Bandschreibgerät, kann in manchen Fällen sehr vorteilhaft sein und eine vollkommene übersieht ermöglichen. 



  Sofern die Aufzeichnung des Bandschreibgerätes unmittelbar zur Lohnberechnung und als Lohnunterlage dienen soll, kann das Schreibband des Bandschreibgerätes mit laufender Perforation parallel zu den Reihen versehen werden, so dass die Aufzeichnungen für die einzelnen Arbeitsstellen aus dem Schreibband als schmale Bänder leicht herausgetrennt werden können und als Belege dienen. 



  Zur besseren Deutlichkeit der Impulsschrift kann das Schreibband in den zur Aufzeichnung dienenden Reihen mit einer oder mehreren Grundlinien versehen sein, zu welchen die quer verlaufenden Impulszeichen in    bezug   auf ihre Verlagerung deutlicher zu erkennen sind, insbesondere wenn Impulszeichen von seltener Folge, zum Beispiel wie für Arbeitsart A beschrieben, zur    Anwendung   kommen. 



  Diese Anordnung macht die    Anfertigung   von Auftragszetteln und Einzelbuchungen für die durchzuführenden Arbeiten überflüssig. Da Impulsaufzeichnungen kaum gefälscht oder später nachgeholt werden können, werden auch Personen der Aufsicht dazu veranlasst, die Arbeitsstellen oder Arbeiter ohne Zeitverlust einzuteilen, so dass auch in dieser Hinsicht ein rationelles Arbeiten    -fördert   wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Registrierung zeitgebundener Vorgänge, insbesondere zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten, gekennzeichnet durch Mittel zur gleichzeitigen getrennten Registrierung zeitgebundener, an mehreren Arbeitsstellen ablaufender Arbeitsvorgänge, mit Schaltorganen (A-D) für verschiedenartige Arbeitsvorgänge, wobei durch Einschalten der Schaltorgane (A-D) die verschiedenartigen Arbeitsvorgänge durch unterschiedliche Zeichen (A'-D') registriert werden, derart. dass für jede Arbeitsstelle der Arbeitsvorgang nach Zeit und Art registriert werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Registrierung aus einem Bandschreibgerät (n bestehen, bei welchem die Registrierung für die verschiedenen Arbeitsstellen getrennt in-zueinander parallelen Reihen (1 bis 10) vorgesehen ist und dass jeder Reihe eine Gruppe von Schaltern (A-D) zur Einstellung der zur Registrierung vorgesehenen, verschiedenartigen Arbeitsvor- glingC zugeordnet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierung mittels Impulsschrift erfolgt und dass die verschiedenartigen Zeichen (A'-D') durch variierte Zeitintervalle der Impulszeichen entstehen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch weitere Mittel, durch welche die registrierten Arbeitszeiten gleicher Arbeitsvorgänge sämtlicher Arbeitsstellen getrennt summiert werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur SUmmlerung gleicher Arbeitsvorgänge aus Schaltwerken (55 bis 58) bestehen, die durch periodische Abtastun, der Schaltorgane (A-D) aller Arbeits- stellen-Reaistrierreihen betätigt werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4., gekennzeichnet durch einen rotierenden Abtaster (61), durch welchen in periodischer Folie die für verschiedene Arbeitsarten eingeschalteten Schaltorgane der verschiedenen Arbeitsstellen- Registrierreihen (1 bis 10) mit den entsprechenden Schrittschaltwerken (51 bis 54) zur Summierung verbunden werden. wobei durch Stromunterbrechungen Zählimpulse entstehen. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwerke aus Schrittschaltwerken mit Anzeize- vorrichtung (51 bis 54) bestehen, so dass für jede durch die Schalter (A-D) einstellbare Arbeitsart ein besonderes Schaltwerk zur Summierung vorgesehen ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (A-D) als Druckknopfschalter ausgebildet sind, die in gegenseitiger Auslösung stehen. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Betätigung der Schalter Kontakte geschlossen werden, wodurch die der vorbestimmten Zeichenart entsprechende Impulsfolge eingeschaltet wird. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtaster (61) mit zentralem umlaufendem Kontakt und kreisförmig angeordneten äussern Kontakten versehen ist, deren Anzahl derjenigen der Arbeitsstellen-Regi- strierreihen (1 bis 10) im Bandschreibgerät entspricht, wobei jeder äussere Kontakt mit dem eingeschalteten Schaltorgan einer Arbeitsstellen-Regi- strierreihe (1 bis 10) im Bandschreibgerät verbunden ist, so dass für jede eingeschaltete Arbeitsstellen-Regi- strierreihe je ein Stromimpuls pro Umdrehung des Abtasters aus eines der Schrittschaltwerke (51 bis 54) übertragen wird, 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Schaltorgane für jede Arbeitsstellen-Registrierreihe, bei welchen Kön- takte (21 bis 24 und 41 bis 44) zur Einschaltung <Desc/Clms Page number 5> des der Arbeitsstelle zugeordneten Schreibmagnetes (11) entsprechend den Impulszeichen für die verschiedenen Arbeitsarten (A-D) vorgesehen sind und welche ferner weitere Kontakte (31 bis 34) aufweisen, die zur Einschaltung der Summierungseinrichtung dienen und mit den erstgenannten gekuppelt sind, um mit diesen zusammen betätigt zu werden. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen motorischen Antrieb für das Schreibband (S) des Bandschreibgerätes, den Impulsgeber für die Registrierzeichen und den Abtaster (61). 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, mit mehr als einem Bandschreibgerät, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger Abtaster (61) zur Abtastung mehrerer Bandschreibgeräte dient, die automatisch nacheinander an den Abtaster geschaltet werden. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch einen separaten Stromunterbrecher zur Erzeugung der Zählimpulse, der neben dem Abtaster im Gleichlauf mit diesem vorgesehen ist. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrittschaltwerke (51 bis 54) mit Federaufzug versehen sind, bei welchen durch elektromagnetische Auslösung bei jedem Stromimpuls ein Ablauf um einen Zahn erfolgt.
CH339760D 1954-11-29 1955-11-25 Einrichtung zur Registrierung zeitgebundener Vorgänge, insbesondere zur laufenden Kontrolle von Arbeitszeiten CH339760A (de)

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