CH339783A - Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. Achsen - Google Patents
Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. AchsenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. Achsen Die Erfindung betrifft eine Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. Achsen mittels aneinander anliegender Flächen der zu verbindenden Gegenstände und axialer Schraubverbindung und besteht darin, dass der zylindrisch ausgebildete Endzapfen der Welle bzw. Achse zumindest eine nach dem freien Ende des Endzapfens zur Achse des Endzapfens geneigte Abflachung aufweist, gegen welche sich das mit einer zum Endzapfen passenden Bohrung versehene Maschinenelement mittels einem in der Bohrung nach innen vorspringenden Ansatz mit einer zu der Abflachung passenden Schrägfläche legt.
Bei bekannten derartigen Befestigungen, wie sie bei Tretkurbelbefestigungen an Fahrrädern zur An wendung gelangen, werden überwiegend konische Zapfenverbindungen mit Keil und axialer Kopf schraube verwendet. Die Konus-Zapfenverbindungen haben einen Konus mit sehr geringer Steigung, so dass das Abnehmen der Tretkurbeln von der Tret kurbelwelle bei Reparaturen bzw. beim Austausch einzelner Teile derselben durchweg sehr schwierig und zeitraubend ist. Die Konuszapfenverbindung und die Keilsicherung erschweren und verteuern die Her stellung solcher Befestigungen und der zu verbin denden Teile.
Andere bekannte Verbindungen mit Keilen, ebenso wie zylindrische Sitzflächen mit über den Umfang der Sitzfläche verteilten Längsnuten und in diese eingreifenden Längsstegen erschweren und verteuern die Herstellung derartiger Befestigun gen ebenfalls erheblich. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung schematisch dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine Ausführungsform einer Tretkurbel welle mit darauf sitzender Tretkurbel in Seiten ansicht, Fig. 2 und 3 einen Tretkurbelwellenendzapfen ohne Tretkurbel in Seitenansicht und Stirnansicht, Fig. 4 eine Ausführungsform einer Riemen scheibenbefestigung auf einem Wellenendzapfen in Seitenansicht, Fig. 5 eine Ausführungsform einer Zahnrad befestigung auf einem Wellenendzapfen in Seiten ansicht, Fig. 6 eine Ausführungsform einer Flansch befestigung auf einem Wellenendzapfen in Seiten ansicht,
Fig. 7 die gleiche Flanschbefestigung wie in Fig. 6 mit fortgelassener Befestigungsschraube in Stirnansicht.
In Fig. 1 bis 3 ist 1 die Tretkurbelwelle für ein Fahrrad mit zylindrischem Endzapfen 2, auf wel chem eine Tretkurbel 3 angebracht und durch eine Kopfschraube 4 gehalten wird. Der Endzapfen 2 ist mit nach dem freien Ende des Zapfens 2 zu nach der Achse der Welle 1 geneigten, einander diametral gegenüberliegenden Abflachungen bzw. Keilflächen 5 und 6 versehen, gegen welche sich die. mit einer zum Zapfen 2 passenden Bohrung versehene Tret kurbel 3 mittels in der Bohrung nach innen vor springenden Ansätzen mit zu den Abflachungen 5, 6 passenden Schrägflächen legt. Die Tretkurbelwelle 1 ist vorzugsweise hohl ausgeführt und ihre mittlere Längsbohrung 7 an dem freien Ende mit Gewinde versehen, in welches die mit letzterem eine axiale Schraubverbindung bildende Kopfschraube 4 ein greift.
Die als abgeschrägte Keilflächen ausgebil deten Abflachungen 5 und 6 verlaufen vorzugsweise quer zur Längsrichtung der Tretkurbel 3. Die Be festigung der Tretkurbel 3 erfolgt lediglich durch Aufsetzen derselben auf den Endzapfen 2 und Fest schrauben der Köpfschraube 4, während bei ihrer Abnahme nur die Kopfschraube 4 zu lösen ist. Die CK zeichnete Tretkurbelbefestigung wird an den bei den Enden der Tretkurbelwelle angeordnet.
Die Tretkurbel 3 wird mit ihrer Bohrung auf den zylindrischen Endzapfen 2 aufgesteckt und durch die einander diametral gegenüberliegenden keilförmigen Abflachungen 5 und 6, an welchen die genannten Schrägflächen anliegen, in Verbindung mit der Kopfschraube 4 auf dem Endzapfen 2 fest gehalten und in Drehrichtung des letzteren in Mit nahmeverbindung gebracht, ohne dass ein Ruf pressen bei der Anbringung und ein Abziehen bei der Abnahme mittels eines Abziehers notwendig ist.
Eine Schwächung der Tretkurbelwelle 1' und der Tretkurbelnabe durch achsparallele Keile wird ver mieden, so dass die Tretkurbelwelle 1 zur Material und Gewichtsersparnis hohl ausgeführt und die mitt lere Bohrung 7 zugleich durch Einschneiden von Gewindegängen zum Eindrehen der Kopfschraube 4 benutzt werden kann. Durch die beschriebene Be festigung ergeben sich zahlreiche Vorteile in bezug auf leichtere und billigere Herstellung und ausser ordentliche Erleichterung der Anbringung und Ent fernung der Tretkurbeln von der Tretkurbelwelle.
In Fig. 4 ist eine Riemenscheibe 8 auf dem End- zapfen 2 einer Welle in gleicher Weise wie die Tretkurbel 3 in Fig. 1 bis 3 befestigt. Die entspre chenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 5 ist ein Zahnritzel 9 in gleicher Weise auf einem Wellenendzapfen 2 befestigt.
In Fig. 6 und 7 ist ein Flansch 10 mit Nabenteil 11 auf dem Endzapfen 2 der Welle befestigt. .Die den Abflächungen 5 und 6 des Endzapfens 2 gegen überstehenden, nach innen vorspringenden Ansätze der Bohrung des Flansches sind als Einsatzkörper 12 und 13 ausgebildet, die an ihrem der Schräg fläche gegenüberliegenden Umfang mit achsparallel verlaufenden zahnartigen Rippen 14 mit dazwischen liegenden Nuten versehen sind, und mit diesen in entsprechend geformte achsparallele Vertiefungen mit dazwischenliegenden Längsrippen der Hohlzylin- derfläche 15 des Nabenteils 11 eingreifen. Diese zahnartigen Verbindungen können im Querschnitt spitzwinklig sein.
Sie können auch rechteckigen Querschnitt erhalten. Zur Sicherung der Lage dieser Einsatzkörper 12 und 13 in axialer Richtung ist in der Wandung der Bohrung 15 und in der Aussen zylinderfläche der Einsatzkörper 12 und 13 eine quer zur Längsrichtung verlaufende Ringnut 16 vor gesehen, in welche Ringelemente eingelegt sind. Diese Ringelemente 17, wie auch ihre Einlegenuten 16 können rechteckigen Querschnitt aufweisen. Sie können aber auch runden Querschnitt erhalten. Die Einsatzkörper 12 und 13 können auch durch Lötung oder Schweissung mit dem Nabenteil 11 fest verbun den werden.
Zur zusätzlichen Sicherung des festen Sitzes des Maschinenelementes in Form eines Flansches 10 auf dem Wellenendzapfen 2 ist auf diesem ein fester Ringflansch 18 angeordnet, der mit dem Endzapfen 2 fest verbunden bzw. mit diesem einstückig hergestellt ist. Der Endzapfen 1 kann im Anschluss an die Abflachungen 5, 6 auch mit einem weiteren zylindrischen Zapfen versehen werden, dem dann die Bohrung des Maschinen elementes angepasst wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. Achsen mittels aneinan der anliegender Flächen der zu verbindenden Gegen stände und axialer Schraubverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass der zylindrisch ausgebildete End- zapfen der Welle bzw. Achse, zumindest eine nach dem freien Ende des Endzapfens zur Achse des Endzapfens geneigte Abflachung aufweist, gegen, welche sich das mit einer zum Endzapfen passen den Bohrung versehene Maschinenelement mittels einem in der Bohrung nach innen vorspringenden, Ansatz mit einer zu der Abflachung passenden Schrägfläche legt. UNTERANSPRÜCHE 1.Befestigung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Wellenendzapfen zu mindest zwei Abflachungen in Form einander diame tral gegenüberliegender Keilflächen und an dem Ma schinenelement gegenüberstehende Ansätze mit dazu passenden Schrägflächen angeordnet sind, welche miteinander zur Auflage kommen. z. Befestigung nach Unteranspruch 1, bei der das Maschinenelement ein Hebel ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die diametral gegenüberliegenden Keilflächen quer zur Längsrichtung des Hebels ver laufen. 3. Befestigung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Endzapfens im Anschluss an die Abflachung in einen zylindri schen Zapfen mit reduziertem Durchmesser über geht, dem auch die gegenüberstehende Bohrung des Maschinenelementes angepasst ist. 4.Befestigung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Endzapfen übergrei fende Bohrung des Maschinenelementes an der Stelle der Zapfenabflachung mit einem der Abfla chung angepassten Einsatzkörper versehen ist, der mit dem Maschinenelement durch ineinandergrei- fende Vorsprünge und Vertiefungen zumindest in Umfangsrichtung des Endzapfens in starrer Mit nahmeverbindung steht. 5.Befestigung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als ineinandergreifende Vor sprünge und Vertiefungen achsparallel verlaufende zahnartige Rippen mit dazwischenliegenden Nuten und im Einsatzkörper sowie im Maschinenelement gegenüberstehende Umfangsnuten mit in diesen ein gelegten Ringsegmenten vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH339783T | 1955-07-18 |
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|---|---|---|---|
| CH339783D CH339783A (fr) | 1955-07-18 | 1955-07-18 | Befestigung eines Maschinenelementes auf einem Endzapfen von Wellen bzw. Achsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH339783A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193221B (de) * | 1963-03-22 | 1965-05-20 | Domkraft Ab Nike | Schraubenspindel-Wagenheber |
| US3675956A (en) * | 1971-04-19 | 1972-07-11 | Dalton A Thomas | Connector between transmission actuating shaft and arm therefor |
| DE4001862A1 (de) * | 1990-01-23 | 1991-07-25 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schraubverbindung zum loesbaren festlegen von bauteilen an tragvorrichtungen |
-
1955
- 1955-07-18 CH CH339783D patent/CH339783A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193221B (de) * | 1963-03-22 | 1965-05-20 | Domkraft Ab Nike | Schraubenspindel-Wagenheber |
| US3675956A (en) * | 1971-04-19 | 1972-07-11 | Dalton A Thomas | Connector between transmission actuating shaft and arm therefor |
| DE4001862A1 (de) * | 1990-01-23 | 1991-07-25 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schraubverbindung zum loesbaren festlegen von bauteilen an tragvorrichtungen |
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