CH339840A - Vorrichtung zum Auftragen von Lackschichten - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Lackschichten

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CH339840A
CH339840A CH339840DA CH339840A CH 339840 A CH339840 A CH 339840A CH 339840D A CH339840D A CH 339840DA CH 339840 A CH339840 A CH 339840A
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CH
Switzerland
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slot
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lacquer
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slot caster
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Inventor
Zehnder-Hensler Walter
Original Assignee
Zehnder Hensler Walter
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Publication date
Application filed by Zehnder Hensler Walter filed Critical Zehnder Hensler Walter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Auftragen von Lackschichten    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Auftragen von Lackschichten, bei der der Lack  durch eine     schlitzförmige    Öffnung eines Lackbehäl  ters auf ein bewegtes, mit der Lackschicht zu über  s ziehendes Objekt ausfliesst.  



  Zum Auftragen von Lack auf Gegenstände aus  Holz, Metall usw. kann der Lack auf die Gegen  stände aufgespritzt oder durch Walzen oder auch  mit Hilfe von Pinseln aufgetragen werden.  



  Das Auftragen mit einem Pinsel ist umständlich  und zeitraubend. Das Aufspritzen hat den Nachteil,  dass Lacknebel entstehen, die störend wirken und  meistens gesundheitsschädlich sind. Darüber hinaus  bedingen die Lacknebel einen Verlust an Lack. Beim  Auftragen mittels Walzen ergeben sich leicht streifen  artige Lackspuren auf den Gegenständen; ausserdem  ist diese Auftragsart nur für im wesentlichen ebene  Gegenstände anwendbar.  



  Es ist bekannt, Lackschichten auf Papierbogen  durch einen Schlitzgiesser aufzutragen, der mit seinem  Austrittsschlitz auf dem Bogen aufliegt. Auch ist es  bekannt, mit Hilfe von Schlitzgiessern Filme nach dem  Trommel- oder     Bandgiessverfahren    herzustellen, wobei  eine Schicht als     überzug    auf Trommeln oder Bänder  aufgestrichen und nach dem Festwerden der Schicht  dann der Film abgezogen wird.  



  Auch bekannte Verfahren zur Erzeugung von  Folien mit Hilfe von Schlitzgiessern, bei denen z. B.  an den Rändern angeordnete Führungsleisten vor  gesehen sind, oder     Auftragungsverfahren,    bei denen  das Material mit     Hilfe    einfacher Hähne auf eine be  wegte Unterlage gebracht und dann verstrichen wird,  konnten der Fachwelt offenbar keinen Anhalt für die  Lösung des Problems geben, unter Vermeidung der  oben erwähnten Nachteile ein einfaches, wirtschaft  liches und zuverlässiges Verfahren zum Lackieren    fester Gegenstände, insbesondere von unebenen Mö  belteilen und dergleichen anzugeben.  



  Gemäss der Erfindung ist eine Vorrichtung zum  Auftragen von Lackschichten vorgesehen, bei der der  Lack durch eine     schlitzförmige    Öffnung (Schlitz  giesser) eines Lackbehälters auf ein bewegtes, mit der  Lackschicht zu überziehendes Objekt     ausfliesst,    und  welche dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schlitz  giesser in einer solchen Höhe über dem zu überziehen  den Gegenstand angeordnet und die Schlitzweite so  gewählt ist, dass sich ein frei fallender Lackschleier  ausbildet.  



  Vorzugsweise besitzt die Vorrichtung zwei sich zu  beiden Seiten des Schlitzgiessers erstreckende Förder  bänder für die zu lackierenden Gegenstände, zwischen  denen unterhalb des Schlitzgiessers eine mit einem       Vorratsbehäter    für den Lack verbundene Auffang  rinne für den Lack angeordnet ist. Zweckmässig ist  eine Förderpumpe vorgesehen, die den Lack vom  Vorratsbehälter in den Schlitzgiesser fördert, wobei  der Schlitzgiesser einen     überlauf    zum Vorratsbehälter  hat. Es ist zweckmässig, die Höhenlage des Schlitz  giessers über den Förderbändern und die des über  laufes am Schlitzgiesser einstellbar zu machen.  



  Bevorzugt ist insbesondere die Anwendung der  erfindungsgemässen Vorrichtung zum Überziehen  fester Gegenstände mit einer Lackschicht, insbeson  dere von Möbelteilen mit unebener Oberfläche.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung     wird          anhand    der Zeichnung näher beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung  und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1.  



  Die gezeichnete Vorrichtung weist einen Tisch 1  auf, dessen Tischfläche aus zwei Förderbändern 2  gebildet ist, zwischen denen eine Queröffnung 3 frei      gelassen ist. An einer seitlich angeordneten Säule 4  des Tisches ist ein Trog 5 angebracht, der zur Auf  nahme von Lack oder Stoffen ähnlicher Art und Be  stimmung dient. Der Trog 5 besitzt an seinem untern  Ende eine sich quer über die ganze Tischbreite er  streckende, oberhalb der     Queröffnung    3 liegende       schlitzförmige    Öffnung 6, aus der der Lack austreten  kann. Die Schlitzbreite und/oder Schlitzlänge kann  durch nicht gezeichnete Mittel eingestellt werden.  



  Unterhalb der Queröffnung 3 ist eine Auffang  rinne 7 angebracht, von der aus ein     Abflussrohr    zu  einem Vorratsbehälter 8 führt, der den Lack auf  nimmt. Ein durch einen Thermostaten 9 gesteuerter  elektrischer Heizkörper 10 dient zur Erwärmung des  Lackes in dem Vorratsbehälter B.  



  Eine Pumpe 11 bewirkt die     Förderung    des Lackes  aus dem Vorratsbehälter 8 in den Trog 5.  



  Am Trog 5 ist ein Überlauf 12 angeordnet, der  in nicht gezeichneter Weise in der Höhe verstellbar  ist, so dass der Spiegel im Trog eingestellt werden  kann. Das Ablaufrohr am Überlauf 12 führt in die  Auffangrinne 7.  



  Der Trog 5 ist an der Säule 4 in der Höhe ver  stellbar angeordnet.  



  Im Betrieb werden der Vorratsbehälter 8 und  über die Pumpe 11 der Trog 5 mit Lack gefüllt. Die  zu lackierenden Gegenstände werden auf das eine  der Förderbänder 2 aufgelegt und unter dem Trog  hindurch auf das andere Förderband bewegt; an  schliessend werden sie dort wieder abgenommen.  



  Durch die     schlitzförmige    Öffnung 6 tritt ein Lack  film aus, der sich beim Vorbeilaufen des Gegen  standes gleichmässig auf diesen auflegt. Dabei braucht  dieser Gegenstand nicht unbedingt eben zu sein, son  dern kann Erhebungen aufweisen.    Die Erfindung ermöglicht in schneller und wirt  schaftlicher Weise das Auftragen von Lackschichten  auf Gegenstände aller Art, wobei ohne gesundheit  liche Schädigung des Bedienungspersonals     eine    sehr  gleichmässige Schicht erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auftragen von Lackschichten, bei der der Lack durch eine schlitzförmige Öffnung eines Lackbehälters auf ein bewegtes, mit der Lack schicht zu überziehendes Objekt ausfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitzgiesser in einer solchen Höhe über dem zu überziehenden Gegenstand ange ordnet und die Schlitzweite so gewählt ist, dass sich ein frei fallender Lackschleier ausbildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch zwei sich zu beiden Seiten des Schlitz giessers erstreckende Förderbänder für die zu lackie renden Gegenstände, zwischen denen unterhalb des Schlitzgiessers eine mit einem Vorratsbehälter für den Lack verbundene Auffangrinne für den Lack angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine För- derpumpe den Lack vom Vorratsbehälter in den Schlitzgiesser fördert und dass dieser einen Überlauf zum Vorratsbehälter hat. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Schlitzgiessers über den Förderbändern und die Höhe des Überlaufes am Schlitzgiesser einstellbar sind.
CH339840D 1955-01-26 1955-01-26 Vorrichtung zum Auftragen von Lackschichten CH339840A (de)

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CH (1) CH339840A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1269547B (de) * 1960-05-09 1968-05-30 Stahl Und Walzwerke Rasselstei Vorrichtung zum Giessauftrag von Kunststoffdispersionen od. dgl.
EP0435244A1 (de) * 1989-12-29 1991-07-03 OECE Industrie Chimiche Spa Apparat zum Erzeugen von farbigen dekorativen Effekten, möglicherweise in Reliefform mit Beschichtungsprodukten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1269547B (de) * 1960-05-09 1968-05-30 Stahl Und Walzwerke Rasselstei Vorrichtung zum Giessauftrag von Kunststoffdispersionen od. dgl.
EP0435244A1 (de) * 1989-12-29 1991-07-03 OECE Industrie Chimiche Spa Apparat zum Erzeugen von farbigen dekorativen Effekten, möglicherweise in Reliefform mit Beschichtungsprodukten

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