CH339888A - Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser

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CH339888A
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CH
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drinking water
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carbon
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Inventor
Ehrmann Hans
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Katadyn Ges Mbh Deutsche
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    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/50—Treatment of water, waste water, or sewage by addition or application of a germicide or by oligodynamic treatment
    • C02F1/505—Treatment of water, waste water, or sewage by addition or application of a germicide or by oligodynamic treatment by oligodynamic treatment

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Description


  Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser    Zur Behandlung von Trinkwasser, insbesondere  zu seiner Geruchs- und Geschmacksverbesserung  sowie seiner     Entchlorung,    werden Filter benutzt, die  im wesentlichen aus gekörnter     Adsorptionskohle    be  stehen.    Diese Filter weisen in der Praxis Nachteile auf.  Schwebestoffe und sonstige     Verunreinigungen,    auch  wenn sie nur in kaum feststellbaren Spuren vorhanden  sind, führen nach kürzerer oder längerer Betriebs  dauer zu einer Inaktivierung der wirksamen Kohlen  oberfläche. Es erweist sich deshalb als notwendig,  die Aktivkohle in entsprechenden Abständen nach  bekannten Methoden zu regenerieren.  



  Für kleinere Filter, und vor allem für Hauswasser  filter, sind diese Methoden der Regenerierung nicht  besonders zweckmässig, weil der Benützer eines  Kleinfilters kaum beurteilen kann, zu welchem Zeit  punkt eine Aufarbeitung notwendig ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  neuartige Einrichtung, die es gestattet, die Filterkohle  unbegrenzt lange zu benutzen, ohne dass eine Inakti  vierung der Kohle und damit vor allem     eine    mangel  hafte Bindung des freien Chlors eintreten würde.  



  Die Erfindung geht dabei von bekannten Einrich  tungen jener Art aus, bei denen die zu     behandelnde     Flüssigkeit über keramisches Material     vorgefiltert    und  dann erst mit Aktivkohle in     Berührung    gebracht wird.  Nach der Erfindung ist die Anordnung so getroffen,  dass die Kohle in Mischung mit     oligodynamisch    wirk  samem Kontaktmaterial als Füllung in einem Hohl  zylinder angeordnet ist.  



  Natürlich könnte die neuartige Einrichtung, ob  wohl vorzugsweise zur     Entchlorung    von Trinkwasser  gedacht, auch bei anderem Wasser oder bei son  stigen     Flüssigkeiten    Verwendung finden.    In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der  Erfindung eine Filterkerze dargestellt, und zwar in  einem     Axialschnitt.     



  Die Filterkerze weist einen     Hohlzylinder    1 auf,  der in an sich bekannter Weise aus feinporigem kera  mischem Material hergestellt ist. Oben und unten  ist der     Zylinder    je durch einen vorzugsweise aus Blech  bestehenden Boden 2 bzw. 3 begrenzt, und zwar der  art, dass zwischen die Stirnkanten des Zylinders und  die Böden 2 und 3 aus Gummi oder dergleichen be  stehende Dichtungen 4, 5 eingefügt sind, so dass die  zu     behandelnde    Flüssigkeit in jedem Falle gezwungen  wird, den Zylindermantel zu durchdringen.  



  Das Innere des Zylinders ist mit gekörnter Aktiv  kohle 6 angefüllt. Zugleich verläuft durch die Achse  des     Zylinders    eine Stange 7, die unten in eine den  Boden 3 festziehende     überwurfmutter    8 eingeschraubt  ist, während sie oben in einen Auslaufstutzen 9 mün  det, dessen Innenbohrung 10 durch radial angeordnete  Kanäle 11 mit dem Innenraum des Zylinders in Ver  bindung steht. Durch das entsprechende Zusammen  schrauben der Teile 8, 7 und 9 können, da der Stutzen  9 mit einer Schulter 12 versehen ist, die Böden 2 und  3 fest gegen den Zylinder gezogen werden.  



  Das mit der beschriebenen Einrichtung zu be  handelnde Wasser durchströmt, z. B. infolge eines  auf dasselbe ausgeübten Druckes, die Wandung des  Zylinders 1, wobei die     Vorfilterung    des Wassers und  die     Abscheidung    von Schwebeteilchen Platz     greift.    Im       Innern    des Zylinders kommt das     vorfiltrierte    Wasser  mit der Aktivkohle 6 in Berührung, wodurch ins  besondere der vorhandene Chlorgeruch bzw. Chlor  geschmack beseitigt wird.  



  Um die Umwandlung von freiem Chlor in     geruch-          und    geschmacklose Chlorionen zu katalysieren, wird  zweckmässig ein Metall oder Metalloxyd im feinver-      teilten Zustand auf die Kohle 6 aufgebracht. Zugleich  ist die Kohle und gegebenenfalls auch der Zylinder der  Filterkerze mit     oligodynamisch    wirksamen Substan  zen, z. B.

   Silber oder Kupfer bzw.     Salzen    dieser  Metalle, verbunden, beispielsweise indem die Kohle  oder das Kerzenmaterial mit der     oligodynamisch     wirksamen Substanz imprägniert ist, um eine sichere       Abtötung    vorhandener Mikroorganismen zu erzielen  und     hierduruch    ein Durchwachsen der Keime durch  den Zylinder der Filterkerze zu verhüten.  



  Über die Kanäle 11 und die Bohrung 10 wird das  so behandelte Wasser seinem Verwendungszweck zu  geführt.  



  Filterkerzen der beschriebenen Art können  vorteilhaft in einen Metallbehälter eingebaut sein, und  zwar einzeln oder zu mehreren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser, bei der die Flüssigkeit über keramisches Material vorgefiltert und dann erst mit Aktivkohle in Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohle in Mischung mit oligo- dynamisch wirksamem Kontaktmaterial als Füllung in einem Hohlzylinder angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kohle zusätzlich kata lytisch wirkende Substanzen zugeordnet sind. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten des Zylin ders unter Zwischenschaltung von Dichtungen durch Böden abgeschlossen sind. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Böden mittels einer den Zylinder koaxial durchlaufenden Stange gegenein- andergezogen sind, die zugleich einen Auslaufstutzen mit dem Zylinder verbindet.
CH339888D 1954-06-23 1955-06-23 Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser CH339888A (de)

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CH339888D CH339888A (de) 1954-06-23 1955-06-23 Einrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere Trinkwasser

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