CH340006A - Vorrichtung zum Regeln der Förderleistung von Drehkolbenverdichtern bzw. zur Füllungsregelung von Drehkolbenexpansionsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Förderleistung von Drehkolbenverdichtern bzw. zur Füllungsregelung von Drehkolbenexpansionsmaschinen

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CH340006A
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control edge
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Friedrich Lueck
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Borsig Ag
Wankel Felix
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C28/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids
    • F04C28/10Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber
    • F04C28/14Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber using rotating valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/14Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing the motor of fluid or electric gearing being disposed in, or adjacent to, traction wheel

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Description


  Vorrichtung zum Regeln der Förderleistung von     Drehkolbenverdichtern     bzw. zur     Füllungsregelung    von     Drebkolbenexpansionsmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Regeln der Förderleistung von Drehkolben  verdichtern bzw. zur Füllungsregelung von Dreh  kolbenexpansionsmaschinen, wobei diese Maschinen  keine zusätzlichen Einlass- und     Auslassorgane    besit  zen, vielmehr der Ein- und der     Auslass    durch zur       überdeckung    kommende Öffnungen in den Dreh  kolbenkörpern einerseits und in feststehenden Teilen  der Maschine anderseits     gebildet    wird.

   Da die vor  handenen Steuerkanten ohne weitere Vorkehren je  doch unveränderlich sind, kann auch nur eine un  veränderliche Gasmenge durchgesetzt werden. Zur  stufenlosen Regelung ist aber die Verwendung eines  beweglichen Steuerorgans erforderlich, welches den  Einlass mehr oder weniger lange offenhält.  



  Da die Regelung der Förderleistung von Dreh  kolbenverdichtern schwieriger ist und zudem ver  schiedene Ausführungsmöglichkeiten für das Steuer  organ bestehen, sei zunächst auf die Verdichter  regelung näher eingegangen.  



  Der einfachste Weg zur Mengenregelung wäre ein  Steuerorgan, welches den Einlass während des Ver  dichtungshubes mehr oder weniger lange offenhält.  Wird während dieser Zeit die zuviel angesaugte  Gasmenge wieder zurück in die Saugleitung geför  dert, so wird der Gegendruck im Zylinder erst zu  einem späteren Zeitpunkt erreicht. Würde die Aus  lasskante unverändert an derselben Stelle liegen, so  würde das Gas aus der Druckleitung in den Zylinder  zurückströmen und müsste erneut wieder     ausgescho-          ben    werden, was zumindest bei grösseren Rück  strömungen nicht ohne erhebliche Energieverluste und  starke     Geräuschentwicklung    vor sich ginge.

   Infolge  dessen ist auch eine Verstellung der     Auslasssteuer-          kante    notwendig.    Wie aus jedem     Kompressordiagramm    hervor  geht, sind jedoch die benötigten     Verstellwege    für die  Ein- und die     Auslasssteuerkante    sehr verschieden.  Es ist daher nicht ohne weiteres möglich, einen       Drehkolbenverdichter    ein- und     auslassseitig    durch  einen     gemeinsamen    Steuerschieber zu regulieren.       Viehmehr    sind hierzu besondere Vorkehren erfor  derlich.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind verschiedene  Ausführungsbeispiele der     erfindungsgemässen    Regel  vorrichtung an     Drehkolbenmaschinen    mit exzentrisch  ineinander gelagerten, mit verschiedenen Drehzahlen  umlaufenden Drehkolben schematisch dargestellt und  die zugehörigen Kompressionsdiagramme wiedergege  ben, und zwar zeigt:

         Fig.    1 einen Schnitt durch einen     Drehkolbenver-          dichter    mit Steuerschieber und mit diesem zusam  menarbeitenden Füllstück,       Fig.    2 das zugehörige Diagramm,       Fig.    3 einen Schnitt durch einen Drehkolben  verdichter mit Steuerschieber und schwenkbarem  Steuerstück,       Fig.    4 das zugehörige Diagramm,       Fig.    5 einen Schnitt durch einen     Drehkolbenver-          dichter    mit Steuerschieber mit zusätzlicher Steuer  kante und mit Füllstück und     Leerlaufkanal,          Fig.    6 und 7 sind die zugehörigen Diagramme.

         Fig.    8 zeigt einen     Drehkolbenverdichter    mit noch  einer andern Ausführungsform des Steuerschiebers  und       Fig.    9 und 10 sind die zugehörigen Diagramme.  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Drehkolben  verdichter drehen sich die Drehkolben 1 und der  Drehkolben 2 je um eine Achse gleichsinnig, aber  mit verschiedenen Drehzahlen. Von den beiden Dreh  kolben sowie den umgebenden Teilen werden drei      voneinander getrennte Zylinderräume, und zwar ein  Saugraum 3, ein Saugraum 4 und ein     Druckraum    5,  gebildet; entsprechend der gezeichneten Kolbenstel  lung hat der S     augraum    3 das grösste erreichbare Ansaug  volumen.

   Ist dieser Raum gegen den Saugstutzen 6  bereits abgeschlossen, so wird bei der Weiterbewe  gung der Kolben das Gas im Raum 3 verdichtet und  schliesslich in den     Druckstutzen    7     ausgeschoben.     



  Das im Gehäuse fest eingebaute Füllstück 8  steuert dabei mit seiner untern Kante 10 den Einlass,  während der Steuerschieber 9 mit seiner rechten  Kante 11 den     Auslass    steuert.  



  Wird der Steuerschieber 9 nun nach rechts in  der Zeichnung verstellt, so entsteht an seiner linken  Kante 12 ein Schlitz, welcher den Saugraum 3 mit  dem Saugstutzen 6 verbindet. Bei der Weiterdrehung  der Kolben tritt infolgedessen aus dem sich verklei  nernden Raum 3 ein Teil der angesaugten Gasmenge  wieder in den Saugstutzen 6 über, und zwar so lange,  bis die Steuerkante 13 des Drehkolbens 2 die Steuer  kante 12     überschliffen    hat. Die     im    Zylinderraum 3  befindliche     Restgasmenge    wird nun verdichtet und       ausgeschoben.    Infolge der Verstellung des Schie  bers 9 ist die Steuerkante 11 nach rechts gewandert,  so dass das     Ausschieben    erst zu einem späteren Zeit  punkt erfolgen kann.  



  Im     Kompressordiagramm    nach     Fig.    2 ist die  Strecke 14 dasjenige Zylindervolumen, welches dem  Winkelmass des Füllstückes 8 entspricht. Die  Strecke 15 ist das     Saugraumvolumen,    welches der  Winkelverstellung des Schiebers 9 entspricht. Die in  den Saugstutzen insgesamt     zurückbeförderte    Gas  menge ist also gleich der Summe der Strecken 14  und 15.  



  Die Strecke 16 ist das     Druckraumvolumen,    wel  ches der Winkelverstellung des Schiebers 9 entspricht.  Da die     Volumenänderung    der Zylinderräume  nicht linear     mit    der     Winkelstellung    verläuft, sind die  Strecken 15 und 16 einander nicht gleich. Auch  braucht der     Auslasseröffnungspunkt    nicht genau am  Ende der Kompressionslinie zu liegen; vielmehr wird  dieser bei     raschlaufenden        Drehkolbenverdichtern    so  angeordnet sein, dass der     Auslass    bei Erreichen des  Gegendruckes bereits zum     Teil        geöffnet    ist.

   Dem  entsprechend wird man die Länge des Füllstückes  so bemessen, dass der Steuerpunkt bei allen in Frage  kommenden Teillasten stets in angemessenem, aber  nicht genau gleichbleibendem Masse vor dem End  punkt der Kompressionslinie liegt.  



  Für diesen Zweck ist, wie in     Fig.    3 dargestellt,  der Steuerschieber 17 mit einem um eine parallel  zur     Verdichterachse    liegende Achse schwenkbaren  Steuerstück 18 versehen. Dieses Steuerstück 18 kann  auch zwecks Erzielung einer besonderen Regelung  in mehrere in Richtung der Schwenkachse neben  einanderliegende Teile     unterteilt    oder gummielastisch  sein.  



  Bei Verstellung des Steuerschiebers wird das  Steuerstück zum Beispiel durch eine Führungs  schiene 19 zu einem beliebigen Zeitpunkt und mit    zunehmender     Steuerschieberverstellung    in immer  stärkerem Masse angehoben. Infolgedessen     liegt    die  steuernde     Auslasskante    nicht mehr am rechten, son  dern am linken Ende des Steuerstückes 18. Die hier  durch eintretende Steuerwirkung geht aus dem     Kom-          pressordiagramm    nach     Fig.    4 hervor.  



  Hierin stellt die Strecke 20 die der Winkel  verstellung des Steuerschiebers entsprechende Volu  menveränderung des     Zylindersaugraumes    dar. Die  Strecke 21 ist die zugehörige     Volumenveränderung     auf der     Druckseite,    welche ohne Vorhandensein des  schwenkbaren Steuerstückes eintreten würde. Der       Auslass    würde also so spät öffnen, dass im Zylinder  raum ein starker     überdruck    und damit ein beträcht  licher Energieverlust entstünde. Das Steuerstück 18  verlegt nun beim Anheben den     Auslasssteuerpunkt     um die Strecke 22 zurück, so dass übermässiger über  druck verhindert wird.  



  Um Drosselverluste zu vermeiden, wird man die  Regelung mittels Steuerstück 18 nur für kleine       Mengenregelbereiche    oder kombiniert mit der Re  gelung der Ansaugmenge durch     Wiederausschieben     mittels des feststehenden Füllstückes 8 verwenden.  In letzterem Fall besteht die Möglichkeit, den Regel  bereich bis auf kleinste Teillasten auszudehnen.  



  Bei dem in     Fig.    5 dargestellten     Drehkolbenver-          dichter    saugt in der dargestellten Stellung der sich  vergrössernde Raum 3 aus dem Saugstutzen 6 Gas  an, und der sich verkleinernde Raum 4 verdichtet das in  ihm befindliche Gas, während der Raum 5 nach  dem     Ausschieben    des Gases in den     Druckstutzen    7  gerade sein kleinstes erreichbares Volumen er  reicht hat.  



  Die     Drehkolbenkörper    sind von dem feststehen  den Füllstück 8 umgeben, das mit seiner vordern  Kante 10 in der dargestellten     Vollastregelstellung    das  Ende des Ansaugvorganges steuert, und dem Steuer  schieber 9 mit den Steuerkanten 11, 12 und der  zusätzlichen Steuerkante 113. Wird der Steuer  schieber 9 in Drehrichtung verstellt, so übernimmt  anstelle der Steuerkante 10 die Steuerkante 12 die  Regelung in der Weise, dass ein Teil des angesaugten  Gases in den Saugstutzen 6 zurückfliessen kann. Im  Diagramm     ((Fig.    6) wird die zurückströmende Gas  menge durch die Strecke 115 dargestellt.  



  Die Steuerkante 11 steuert den Beginn des Aus  lassvorganges; je weiter der Schieber 9 im Drehsinn  des Verdichters verdreht wird, um so später beginnt  der     Auslassvorgang,    wie aus der Strecke 116 im  Diagramm hervorgeht.  



  Die zusätzliche Steuerkante<B>113</B> steuert das Ende  des     Auslassvorganges.    In der dargestellten     Vollast-          stellung    schliesst die Steuerkante 113 gerade den  Arbeitsraum 5 vom     Auslassstutzen    7 ab.

   Bei Ver  stellung des Schiebers 9 im Drehsinn des Verdichters  wandert auch die Steuerkante 113 weiter nach  unten, so dass der sich wieder     vergrössernde    Arbeits  raum 5 mit dem     Druckstutzen    7 in Verbindung bleibt  und sich mit verdichtetem Gas so lange füllen kann,  bis die Steuerkante 114 des Drehkolbens 2 die      Steuerkante 113     überschleift.    Im Diagramm ist diese       Arbeitsraumfüllung    durch die Strecke 117 dar  gestellt. Das im Arbeitsraum und im schädlichen  Raum eingeschlossene Gas dehnt sich nunmehr unter  Leistungsabgabe auf das im Diagramm durch die  Strecke 118 dargestellte Volumen aus. Die tatsäch  lich vom Verdichter angesaugte und geförderte Gas  menge wird durch die Strecke 119 veranschaulicht.  



  Diese durch die zusätzliche Steuerkante<B>113</B> er  möglichte Zurückförderung eines Teils des Gases  vom Druckstutzen nach dem Saugstutzen gestattet  es, kleine Teillasten zu fahren; ausserdem ist, da der  im Druckstutzen herrschende Druck sowohl auf die  Steuerkante 11 wie auf die Steuerkante 113 drückt,  der Steuerschieber 9     tangential    entlastet.  



  Durch Anordnung eines mit dem Saugstutzen 6  oder mit der Aussenluft in Verbindung stehenden       Leerlaufkanals    120, der von der den Abschluss des       Auslassvorganges    steuernden Steuerkante 113 des  Steuerschiebers 9 freigegeben wird, wenn der Steuer  schieber 9 unter eine der kleinsten Teillast entspre  chende Stellung verstellt wird, ist es möglich, die       Teillastregelung    zu einer     Leerlaufregelung    zu er  weitern.  



  Wird nämlich der Steuerschieber 9 noch weiter  im Sinn der Drehrichtung verstellt, so dass die in       Fig.    5 strichpunktiert gezeichnete Steuerkante 113  den Kanal 120 freigibt, so entsteht eine unmittelbare  Verbindung zwischen dem Druckstutzen 7 und der  Aussenluft bzw. dem Saugstutzen 6. Es wird nun  kein Gas mehr in die Druckleitung, die mit einem       Rückschlagventil    gegen den Druckstutzen abgeschlos  sen sein muss, gefördert, und der Gegendruck sinkt  auf den Atmosphärendruck bzw. auf den Saugdruck  der Maschine herunter.  



  In Verbindung mit einem Regelventil, welches  in der Saugleitung kurz vor der Einmündung in die  Maschine angeordnet ist und geschlossen wird, wenn  der Steuerschieber 9 die     Leerlaufstellung    erreicht,  kann ein Leerlauf mit kleinstmöglichem Energieauf  wand herbeigeführt werden.  



       Fig.    7 veranschaulicht das     Leerlaufdiagramm,     dessen Grösse vorwiegend von der im Arbeitsraum  herrschenden     Undichtigkeit    bestimmt wird. Die  Strecke 121 stellt die bei dem stark herabgesetzten  Saugdruck noch ständig zu verdichtende und aus der       Undichtigkeit    herrührende Gasmenge dar. Punkt 122  auf der Verdichtungskurve kennzeichnet die erreichte  Steuerstellung der Kante 11 und die Strecke 123 ent  spricht der aus dem Druckstutzen 7 in den Arbeits  raum 5 zurückgeströmten Gasmenge bis zum Ab  schluss dieses Arbeitsraumes durch die Steuer  kante 113. Die im Arbeitsraum 5 eingeschlossene  Gasmenge kann nur unter Leistungsabgabe expan  dieren, bis die Steuerkante 124 die Verbindung zwi  schen Raum 5 und Saugstutzen 6 freigibt.  



  Schliesslich kann auch die zusätzliche Regulierung  der Fördermenge durch die Steuerkante 113 so  verstärkt werden, dass die     Regulierung    durch die    Steuerkante 12     überflüssig    wird.     In    diesem Fall ver  einfacht sich die Regelvorrichtung erheblich.  



  Wie in     Fig.    8 dargestellt, besitzt dann der be  wegliche Steuerschieber 25 zwei Steuerkanten, von  denen die eine Kante 26 den Abschluss des     Auslass-          vorganges    und die andere Kante 27 den Beginn des       Ansaugvorganges    steuert. Die den     Auslassbeginn     steuernde Kante 28 wird dagegen von dem fest  stehenden Gehäuse gebildet.  



  Bei der dargestellten     Schieberstellung    entsteht das  in     Fig.    9 dargestellte     Vollastdiagramm.    Wird der  Schieber 25 nach unten, zum Beispiel in die ge  strichelt gezeichnete Lage verschoben, so kann Gas  aus dem Druckstutzen in den sich wieder vergrö  ssernden Arbeitsraum zurückströmen. Dieser Vor  gang wird in     Fig.    9 durch die Strecke 29 gekenn  zeichnet. Nach Abschluss des Arbeitsraumes durch  die Kante 26     findet    Expansion unter Leistungs  abgabe so lange statt, bis die Steuerkante 27 die  Verbindung zum Saugstutzen freigibt.

   Die auf der       Saugdrucklinie    des Diagramms nach     Fig.    9 ver  bleibende Strecke 30 stellt die     tatsächlich    angesaugte       Teillastmenge    dar.  



  Auch diese     Mengenregelvorrichtung    kann durch  eine     Leerlaufeinrichtung    ergänzt sein. Der Kanal 31  in     Fig.    8 gestattet dabei wieder die Verbindung  zwischen Druckstutzen und Aussenluft bzw. Saug  stutzen.  



  Nach Abschluss der Saugleitung durch ein von  Hand oder automatisch gesteuertes Ventil -entsteht  sodann ein     Leerlaufdiagramm,    welches etwa die in       Fig.    10 dargestellte Form aufweist.  



  Die     Füllungsregelung    von     Drehkolbenexpansions-          maschinen    stellt lediglich eine Umkehrung des Regel  prinzips von     Drehkolbenverdichtern    dar, so dass die  Darstellung eines     Drehkolbenverdichters    sinngemäss  verwendet werden kann. Anhand der     Fig.    1 sei nach  stehend die Regelvorrichtung sowie der Regelvorgang  beschrieben. Die Expansionsmaschine sei gleichfalls  mit dem Steuerschieber 9 ausgerüstet, wobei die Ein  strömung durch den Kanal 7 und die Ausströmung  durch den Kanal 6 erfolgen soll. Der Drehsinn der  Drehkolben 1 und 2 sei entgegengesetzt dem Uhr  zeigersinn und das Füllstück 8 sei nicht vorhanden.

    Der Raum 5 ist in der gezeichneten Stellung mit dem  Druckstutzen 7 verbunden und     wird    mit Arbeits  mittel so lange gefüllt, bis die Steuerkante 11 die  Trennung dieses Arbeitsraumes vom Druckstutzen  herbeiführt. In dem Raum 3 ist das Arbeitsmittel  bereits expandiert und bläst, da die Steuerkante 12  schon eine Verbindung zum     Auslassstutzen    6 frei  gegeben hat, in diesen aus. Der Raum 4 hat sich  bereits wesentlich verkleinert und drückt das noch  eingeschlossene entspannte Arbeitsmittel in den Aus  lassstutzen 6. Sobald der Arbeitsraum 4 durch die  feststehende Gehäusekante 32 geschlossen wird, be  ginnt die Rückkompression des restlichen Arbeits  mittels im Raum 4.

   Durch Verstellung des Steuer  schiebers 9 in Pfeilrichtung wird mit Hilfe der Steuer  kante 11 die Füllung verringert, und gleichzeitig      gibt die Steuerkante 12 den     Auslass    früher frei, so  dass entsprechend dem kleineren     Arbeitsdiagramm     der     Auslass        früher    öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Regeln der Förderleistung von Drehkolbenverdichtern bzw. zur Füllungsregelung von Drehkolbenexpansionsmaschinen, bei denen der Einlass und der Auslass durch zur Überdeckung kom mende Öffnungen in den Drehkolbenkörpern einer seits und in feststehenden Teilen der Maschine anderseits gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Regelung der Förderleistung bzw. der Füllung am Einlass und am Auslass verwendeten Steuerkan ten durch ein einziges Steuerorgan verstellbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den umlaufenden und den feststehenden Teilen der Drehkolbenmaschine ein in seiner Umfangsrichtung verschiebbarer zylin- dermantelförmiger Steuerschieber angeordnet ist, der beim Drehkolbenverdichter mit seiner einen Steuer kante den Abschluss des Ansaugvorganges und mit seiner andern Steuerkante den Beginn des Auslass- vorganges steuert,
    während er bei der Expansions maschine mit seiner einen Steuerkante das Ende der Füllung und mit seiner andern Steuerkante den Be ginn des Auslassvorganges steuert. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber des Dreh kolbenverdichters auf der Ansaugseite mit einem feststehenden, seine rückwärtige Verlängerung bil- denden Füllstück zusammenarbeitet, so dass der Be ginn des Verdichtungshubes je nach der Stellung des Steuerschiebers durch die Steuerkante des Füllstückes oder durch die Steuerkante des Steuerschiebers be stimmt wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auslassseitige Ende des Steuerschiebers um eine parallel zur Verdichterachse liegende Achse schwenkbar ausgebildet ist und min destens eine Führungsschiene zum Anheben des selben vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuerschieber des Drehkol- benverdichters nicht nur den Abschluss des Ansaug vorganges und den Beginn des Auslassvorganges, sondern auch den Abschluss des Auslassvorganges mittels hierfür vorgesehener Steuerkanten steuert. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung nur durch eine den Abschluss des Auslassvorganges und eine den Beginn des Einlässvorganges steuernde Steuerkante erfolgt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse ein mit dem Saug stutzen oder mit der Aussenluft in Verbindung ste hender Leerlaufkanal angeordnet ist, der von der den Abschluss des Auslassvorganges steuernden Steuerkante freigegeben wird, wenn der Steuer schieber unter eine der kleinsten Teillast entspre chende Stellung verstellt wird.
CH340006D 1954-06-25 1955-10-29 Vorrichtung zum Regeln der Förderleistung von Drehkolbenverdichtern bzw. zur Füllungsregelung von Drehkolbenexpansionsmaschinen CH340006A (de)

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DE340006X 1954-10-29
DEST9866A DE1219163B (de) 1954-06-25 1955-05-05 Handstrickapparat
US581686A US2904978A (en) 1954-06-25 1956-04-30 Actuator of a hand knitting apparatus
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