CH340060A - Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen

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CH340060A
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CH
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Inventor
Zelmer Gustav
Original Assignee
G Hartner Praezions Und Schnel
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/40Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight
    • G01G19/41Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using mechanical computing means

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Description


  
 



  Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen
Einrichtungen zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen sind bekannt.



  Zu diesem Zweck trägt eine in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegte Tafel Reihen von Preisskalen. Dieser Tafel ist bewegbar eine Optik zugeordnet, die in Abhängigkeit von der erfolgten Einstellung des Grundpreises bewegt wird. Die Optik überträgt je nach Deckungslage die Preisskala, mit der sie sich in Deckung befindet, auf einen Schirm und an diesem ist an Hand einer Einstellmarke der Gesamtpreis der abgewogenen Ware ablesbar. Die Grundpreiseinstellung erfolgt nach Hunderter- und Zehnereinheiten, z. B. an Hand von zwei Tastenreihen 100 bis 900 und 10 bis 90. Die Einstellung in Abhängigkeit von einer dritten Einheit, z. B. in Abhängigkeit von Pfennigeinheiten des Grundpreises, ist technisch kaum durchführbar, denn die Preisskala müsste von 99 auf beispielsweise 999 Preisreihen erweitert werden.



   Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen, durch eine Behelfslösung die Ablesemöglichkeit für   Grund- und    Gesamtpreise zu erweitern, indem man durch eine Zusatzeinrichtung eine gesonderte Preisablesung, beispielsweise für die Grundpreiswerte von 1 bis 9 Pfg. an der Waage anbringt, und den daraus ablesbaren Pfennigwert zu dem ablesbaren Markund Zehnpfennigwert addiert. Abgesehen davon, dass seitens des Verkäufers eine Addition vorgenommen werden muss, ist auf der Kundenseite der Waage diese Behelfsanordnung nicht möglich.



   Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem auf verhältnismässig einfache Weise   dadurch,-dass    eine kleinere Grundpreiseinheit in Abhängigkeit sowohl einer Einstellung dieser kleineren Grundpreiseinheit als auch des Gewichtes ebenfalls auf den Schirm übertragbar ist. Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Waage, und zwar:
Fig. 1 das Schema einer Waage im Aufriss,
Fig. 2 die Tastenanordnung von oben gesehen,
Fig. 3 den Schirm in Draufsicht.



   Eine Tafel 1 ist durch den Waagebalken getragen und wird in Abhängigkeit vom abgewogenen Gewicht verschwenkt. Die Tafel trägt in Reihen untereinander die Preisskalen von 0 bis 11, 0 bis 21 usw. Auf einer Führung 2 ist vermittels Rollen 3 ein Schlitten 4 geführt. Der Schlitten trägt eine Optik 5, die dazu bestimmt ist, in Deckung mit einem Ausschnitt der Skalenreihen der Tafel 1 gebracht zu werden. Durch die Optik wird der Ausschnitt über die Spiegel 6 auf einen Schirm 7 übertragen.



   An dem Schlitten 4 greift ein Zugband 8 an, das über eine durch einen Schwenkhebel 9 getragene Rolle 10 und eine feste Rolle 11 geführt ist und schliesslich an einer Walze 12 ansetzt, die durch die Tasten 13 bewegt wird. Von diesen Tasten 13 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, neun nebeneinander angeordnet. Jede Taste kann durch Drücken nur einen bestimmten Schwenkweg zurücklegen und dreht also die Walze 12 je um einen bestimmten Winkelgrad, so dass also je nach Drücken einer Taste 13 der Schlitten 4 mehr oder weniger auf seiner Führung 2 verschoben wird. Durch die Tasten 13 werden die Zehnereinheiten eingestellt. Für die Einstellung der Hundertereinheiten ist die Reihe der Tasten 14 vorgesehen, die den Hebelarm 9 beeinflusst. Durch Verschwenken des Hebelarmes 9 wird, unabhängig von der durch die Taste 13 vollzogenen Einstellung, eine Verschiebung des Schlittens 4 vorgenommen.

   Es erfolgt damit die Einstellung der Hundertereinheiten.



   Der lange Balken 15 eines zweiten Waagebalkensystems 15, 16 ist über ein Band 17 mit einer Welle  18 der Lagerschneide der Tafel 1 verbunden, mit der Folge, dass ein Verschwenken der Tafel 1 ein Verschwenken des Armes 15 und damit auch ein Verschwenken des dazugehörigen Winkel armes 16 zur Folge hat. Der Winkelarm 16 trägt in Reihen untereinander Noniuseinteilungen 19. Dem Arm 16 ist eine weitere Optik 20 zugeordnet, die durch einen auf einer Führung 21 verschiebbaren Schlitten 22 getragen ist. Der Schlitten 22 wird durch ein Band 23 bewegt, das an einer Walze 24 ansetzt. Der Walze 24 sind wiederum Tastenreihen 25 zugeteilt, die der Einstellung z. B. der Pfennigeinheiten dienen.



  Die Optik 20 ist dazu bestimmt, eine der Noniusskalenreihen 19, je nach ihrer Einstellung, wie aus Fig. 3 ersichtlich, auf den Schirm 7 zu projizieren, derart, dass die Noniusteilung 19 unter der auf dem Schirm sichtbaren, durch die Optik 5 projizierten Skala, wie aus Fig. 3 ersichtlich, erscheint. Eine Einstellmarke ist also dem Schirm 7 nicht zugeordnet.



  An der Stelle tritt die aufprojizierte Noniusskala 19 des Armes 16. Im in Fig. 3 gezeichneten Falle entspricht die Angabe des Schirmes 7 genau dem Preis von DM 58.-. Würde der Anfangsteilstrich 26 der Noniusteilung 19 nach rechts verschoben, so gilt derjenige Teilstrich der Noniusskala 19, der mit einem zugehörigen Teilstrich der Skala 7 in Deckung liegt.



   Der Arm 16 machte zufolge der Länge des Armes 15 so kleine Winkel ausschläge, dass die Optik 20 bei jedem Winkelausschlag in der Lage ist, die entsprechende Noniusreihe in ihrer ganzen Länge zu erfassen.



   Da sich beim Verschieben der Optik 5 der Lichtweg bis zum Schirm oder der Mattscheibe 7 und dadurch die Vergrösserung verändert, müssen die Radien der Preisreihen, z. B. 11 bis 91, auf der Tafel 1 so gewählt sein, dass das Produkt aus dem Radius der Preisreihe bezüglich der Welle 18, dem Preiswert und der Vergrösserung, jeweils die gleiche Teilungseinheit auf der Mattscheibe 7 ergibt.



   Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass der Arm
16 Noniusreihen trägt. Er könnte auch,-wenn auch in diesem Falle eine weniger genaue Ablesung möglich ist, untereinanderliegende Teilstriche aufweisen, das heisst etwa nur den Teilstrich der jeweils beginnenden Noniusreihe.



   Anstelle der Optik 20 könnte dem Winkelarm
16 auch ein Fühler zugeordnet sein, der einen auf dem Schirm 7 sichtbaren Zeiger auf mechanischem Wege bewegt und verschiebt.



   Die Tastenhebel 14, 13 und 25 mit den dazugehörigen Armen 9 sowie die Walzen 12 und 24 sind der   Ubersicht    halber nur schematisch angedeutet. Insbesondere zwischen den Tasten 14 und dem Hebelarm 9 sind Übertragungselemente geschaltet, die zur Folge haben, dass bei Drücken je einer der neun Tastenhebel 14, der Arm 9 um den entsprechenden Betrag verschwenkt wird. Die jeder Tastenreihe 13, 14, 25 zugehörenden zehnten Hebel sind die Leerhebel, die die Aufgabe haben, zurückzuholen.



   Wenn auch zweckmässig, so ist es nicht notwendig, dass ein zweites Waagebalkensystem 15, 16 vorgesehen ist. Die Teilstriche oder Noniusteilstriche 19 könnten auch auf der Tafel 1 zwischen der Welle 18 und der Skalenreihe mit dem kleinsten Radius angeordnet sein. Sie könnten aber auch auf einer sich über die Welle 18 hinaus erstreckenden Verlängerung der Tafel vorgesehen sein. In diesem Falle besteht allerdings der Nachteil, dass zufolge der geringeren Untersetzung die Teilstriche der Noniustafel 19 zu den Teilstrichen des Schirmes 7 schräg stehen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen mit optischer Über- tragung der ermittelten Werte, bei welcher eine in Abhängigkeit von dem eingestellten Grundpreis bewegte Optik einer in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegten Preis skalen tragenden Tafel zugeordnet ist und die erfassten Werte auf einen Schirm überträgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine kleinere Grundpreiseinheit in Abhängigkeit sowohl einer Einstellung dieser kleineren Grundpreiseinheit (25) als auch des Gewichtes ebenfalls auf den Schirm (7) übertragbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, in Abhängigkeit vom festzustellenden Gewicht bewegtes, eine Teilungstafel tragendes Waagebalkensystem (15, 16) vorgesehen ist, dessen Teilungstafel (16) eine weitere, in Abhängigkeit von der kleineren Grundpreiseinheit (25) verstellbare Optik (20) zugeordnet ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungstafel (16) des zweiten Balkensystems (15, 16) in der Bewegungsrichtung der Optik (20) untereinander angeordnete Reihen von Noniusteilungen (19) aufweist.
CH340060D 1956-02-18 1956-02-18 Einrichtung zum Einstellen von Grundpreiswerten an Preisberechnungswaagen CH340060A (de)

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