CH340219A - Abscheider-Elektrodensystem für Elektrofilter - Google Patents

Abscheider-Elektrodensystem für Elektrofilter

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CH340219A
CH340219A CH340219DA CH340219A CH 340219 A CH340219 A CH 340219A CH 340219D A CH340219D A CH 340219DA CH 340219 A CH340219 A CH 340219A
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G A Messen Jaschin Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/40Electrode constructions
    • B03C3/45Collecting-electrodes
    • B03C3/49Collecting-electrodes tubular

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


      Abscheider-Elektrodensystem    für     Elektrofilter       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       Abscheider-Elektrodensystem    für Elektrofilter, zur       Abscheidung    flüssiger Partikel aus einem Gasstrom,  wobei die Elektroden durch zwei Gruppen von  koaxialen, mit gleichem     Radialabstand        abwechselnd     aufeinanderfolgenden Metallzylindern gebildet sind,  die vertikal, mit oben liegender     Einlassseite,    angeord  net sind.  



  Bei Elektrofiltern dieser Art ist es erwünscht, die  an die     Abscheiderelektroden    anzulegende Spannung  möglichst klein zu halten. Dadurch kann     einerseits     der     Leistungsbedarf    des Filters niedrig gehalten wer  den, und anderseits wird dadurch das Entstehen von       Coronaentladungen    verhindert; letztere führen be  kanntlich oft zu Überschlägen und damit zum Zu  sammenbruch des abscheidenden Feldes. Da bei  gegebener Filterlänge zur einwandfreien     Abscheidung     der im Gasstrom enthaltenen Flüssigkeitspartikel,  z. B. Wassertröpfchen, eine bestimmte Feldstärke  notwendig ist, muss bei kleiner Spannung auch der       Elektrodenabstand    entsprechend klein sein.

   Es hat  sich nun gezeigt, dass dieser     Elektrodenabstand    bei       Abscheidern    bisheriger Bauart relativ gross gehalten  sein muss, da sich die abgeschiedene Flüssigkeit in       Form    von Tropfen am untern     Elektrodenrand    sam  melt, was bei wachsender     Tropfengrösse    zu leitenden  Brücken zwischen den Elektroden führen kann. Da  die untern     Elektrodenkanten    in einer     gemeinsamen     Ebene liegen, bilden sich die genannten Tropfen  wahllos an irgendeiner Umfangsstelle der     Elektro-          denkanten,    deren Abstand überall gleich dem Zylin  derabstand ist.

   Der Zylinderabstand musste des  halb bisher stets grösser sein, als dies bei gegebener  Spannung zur Erzielung der günstigsten Feldstärke  notwendig war, da stets mit der Bildung von relativ  grossen Tropfen gerechnet werden muss. Die vor-    liegende     Erfindung    bezweckt die Vermeidung dieses  Nachteils.  



  Zu diesem Zweck ist das     Abscheider-Elektroden-          system    nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet,  dass der untere Rand der     Metallzylinder    axiale, sich  gegen ihr freies Ende hin verjüngende Vorsprünge  besitzt, und dass die Vorsprünge benachbarter Metall  zylinder in Umfangsrichtung so zueinander versetzt  sind, dass der Abstand des freien Endes jedes Rand  vorsprunges eines     Metallzylinders    von den freien  Enden der     zunächstliegenden    Randvorsprünge eines  benachbarten Metallzylinders grösser ist als der Ra  dialabstand der beiden Metallzylinder.  



  Durch die untern     Randvorsprünge    an den Metall  zylindern wird erreicht, dass sich die Tropfen der  abgeschiedenen Flüssigkeit nicht mehr an einer be  liebigen Umfangsstelle bilden können; die Tropfen  sammeln sich     zwangläufig    an den untersten Stellen der  Metallzylinder, das heisst also an den freien Enden der  Vorsprünge. Der Abstand dieser     Vorsprungenden     wird nun so gewählt, dass die sich an Vorsprüngen  benachbarter Metallzylinder bildenden Tropfen     keine     Brücken mehr bilden können.

   Der     Radialabstand    der  Zylinder ist kleiner als der genannte Abstand der Vor  sprungenden, so dass die anzulegende Spannung bei  gleicher Feldstärke kleiner ist als bei einem vergleich  baren     Abscheider    ohne     Randvorsprünge.    Gegenüber  einem solchen vergleichbaren     Abscheider    können  demzufolge bei gegebenem     Gesamtdurchmesser    mehr  Elektroden vorgesehen sein, so dass eine grössere       Elektrodenfläche    zur Verfügung steht;

   bei gleicher  Feldstärke und gleichem     Gasstromdurchsatz    steigt  aber der     Abscheidungsgrad    mit zunehmender     Elektro-          denfläche,    was somit einen zusätzlichen Vorteil     bringt.     



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des erfindungsgemässen     Abscheider-          Elektrodensystems    dargestellt; es zeigt:           Fig.1    schaubildlich das     Elektrodensystem,    die  untern Randpartien der Metallzylinder zeigend,       Fig.    2 eine Ansicht des     Elektrodensystems    von  unten und       Fig.    3 schaubildlich die obere Partie des     Elektro-          densystems.     



  Das gezeichnete     Abscheider-Elektrodensystem    be  sitzt zwei Gruppen von koaxialen Metallzylindern 1  und 2, die derart     ineinandergesteckt    sind, dass -     in          Radialrichtung    gesehen - auf einen Zylinder 1 der  einen Gruppe ein Zylinder 2 der andern Gruppe  folgt. Alle Zylinder 1, 2 besitzen gleichen gegen  seitigen     Radialabstand    a     (Fig.2).    Der untere Rand  der Zylinder 1 und 2     ist    wellenförmig oder     nacken-          förmig    ausgebildet, so dass über den Zylinder  umfang gleichmässig verteilte, axiale Vorsprünge 3  geschaffen sind, die sich gegen ihre freien Enden hin  verjüngen.

   Beim gezeichneten Beispiel sind die  Enden der Randvorsprünge 3 leicht abgerundet; sie  könnten aber auch in eine Spitze auslaufen. Die  Randvorsprünge 3 (in     Fig.    2 zur besseren Kenntlich  machung durch einen Punkt markiert) benachbarter  Metallzylinder sind in Umfangsrichtung     derart        ver-          setzt    zueinander angeordnet, dass der Abstand b       (Fig.2)    des freien Endes eines Randvorsprunges 3  eines Metallzylinders 1 bzw. 2 vom freien Ende der       zunächstliegenden        Randvorsprünge    eines benach  barten     Metallzylinders    2 bzw.

   1 stets grösser ist als  der gegenseitige     Radialabstand    a der Metallzylinder  1 und 2. Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, sind die, die  eine     Elektrodengruppe    bildenden     Metallzylinder    1 an  ihrer     untern        Stirnseite    durch drei Stege 4 miteinander  verbunden. Anderseits sind die von oben zwischen  die     Metallzylinder    1 eingesteckten Metallzylinder 2,  welche die andere     Elektrodengruppe    bilden, an ihrer  obern Stirnseite durch drei Stege 5 miteinander ver  bunden.

   Die über den äussersten     Metallzylinder    1  hinaus verlängerten Stege 5 sind in     Ausnehmungen    6  eines aussen auf dem obern Rand des äussersten Me  tallzylinders 1 festsitzenden Ringes 7 aus Isolier  material eingelegt; die Zylindergruppe 2 ist somit frei  hängend an der Zylindergruppe 1 abgestützt.  



  Zufolge der beschriebenen Ausbildung und An  ordnung der Elektroden sind innerhalb des     Elektro-          densystems    eine Mehrzahl von koaxialen     zylindrischen     Durchlässen für den Gasstrom geschaffen, welcher  diese Durchlässe von oben nach unten axial durch  strömt.

   Bei     Elektrodensystemen    mit gerade abge  schnittenen Zylinderelektroden hat sich gezeigt, dass       Brückenbildung    durch sich     ansammelnde    Tropfen  nicht nur am     untern,    sondern auch am obern Ende  des     Elektrodensystems,    das heisst also an dessen Ein  lass auftreten     kann.    Bei grossem     Tröpfchengehalt    des  zu reinigenden Gasstromes     schlägt    sich     ein    Teil der  Tröpfchen an den die     Elektrodenzylinder    2 verbun  denen Stegen 5 nieder;

   die abgeschiedenen Tropfen  fliessen von diesen meist schlecht ab, das heisst sie  können an den Stegen 5 zu solcher Grösse anwachsen,  dass sich bei kleinem Abstand der Stege von den  Oberkanten der     Metallzylinder    der     andern    Elektro-         dengruppe    Brücken bilden, welche dann zu einem Zu  sammenbruch des Feldes im     Abscheider    führen kön  nen.

   Zur Vermeidung dieses Nachteils ist beim ge  zeichneten     Elektrodensystem    an dessen     Einlassseite     eine analoge Massnahme getroffen worden, wie an der       Auslassseite,    das heisst die Ränder der Metallzylinder  2 sind im Bereich der Stege 5 mit     Ausnehmungen    8  versehen. Die Breite und Tiefe der     Ausnehmungen    8  ist so gewählt, dass die Stege 5 genügend weit von  der Oberkante der Metallzylinder 2     entfernt    sind, um  Brückenbildung durch am Steg hängende Tropfen ein  wandfrei zu verhindern.

   An sich wäre es zwar mög  lich, den     gleichen    Zweck durch entsprechendes  axiales Verkürzen der Zylinder 2 zu erreichen, so dass  ihre Oberkante genügend tief unter die Stege 5 zu  liegen kommt; damit wäre aber ein entsprechender  Verlust an wirksamer     Elektrodenfläche    verbunden.  



  Die vorangehend beschriebenen Massnahmen ge  statten es offensichtlich, den     Radialabstand    der Me  tallzylinder besonders klein zu halten. Es hat sich  nun aber gezeigt, dass beim Abscheiden von flüssigen       Partikeln,    insbesondere von Wassernebel, auch inner  halb der Länge des     Elektrodensystems    durch Tropfen  bildung leitende Brücken entstehen können. Dies  ist besonders dann der Fall, wenn das Elektroden  system, wie dies schon vorgeschlagen wurde, mit  einem wasserabstossenden Mittel behandelt ist. Das  rasche Abfliessen der abgeschiedenen Flüssigkeit wird  dadurch erschwert, was zur Tropfen- und somit zu  Brückenbildung führen kann.

   Dieser Nachteil wird  im vorliegenden Fall dadurch vermieden, dass man  die Oberfläche der Metallzylinder mit einem     Benet-          zungsmittel    oder einem andern, die Oberflächen  spannung zwischen Flüssigkeit und     Metallzylinder     herabsetzenden Mittel behandelt. Man könnte natür  lich auch andere, dem gleichen Zweck dienende Mass  nahmen treffen. Es können sich in der Folge an den  Zylindern nur kleine Tropfen bilden, und eine     Brük-          kenbildung    ist dadurch auch bei kleinem Zylinder  abstand vermieden.  



  Die beschriebenen Massnahmen haben sich zur       Abscheidung    von Wassernebel besonders wirksam  gezeigt. So haben z. B. Versuche ergeben, dass Wasser  aus einem Gasstrom auch bei einer dem dichtesten  Nebel entsprechenden Konzentration und bei klein  stem Leistungsaufwand ohne weiteres mit einem Ab  scheidegrad von 98% im Dauerbetrieb abgeschieden  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abscheider-Elektrodensystem für Elektrofilter, zur Abscheidung flüssiger Partikel aus einem Gas strom, wobei die Elektroden durch zwei Gruppen von koaxialen, mit gleichem Radialabstand abwechselnd aufeinanderfolgenden Metallzylindern gebildet sind, die vertikal, mit oben liegender Einlassseite, angeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand der Metallzylinder axiale, sich gegen ihr freies Ende hin verjüngende Vorsprünge besitzt,
    und dass die Vorsprünge benachbarter Metallzylinder in Um- fangsrichtung so zueinander versetzt sind, dass der Abstand des freien Endes jedes Randvorsprunges eines Metallzylinders von den freien Enden der zu nächstliegenden Randvorsprünge eines benachbarten Metallzylinders grösser ist als der Radialabstand der beiden Metallzylinder.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abscheider-Elektrodensystem nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall zylinder (1) der einen Elektrodengruppe durch an deren Auslassseite sternförmig angeordnete Stege (4), die je an miteinander radial in Flucht befindlichen Randvorsprüngen (3) dieser Zylinder befestigt sind, miteinander verbunden sind, während die Metallzylin- der (2) der andern Elektrodengruppe durch an den in einer gemeinsamen Ebene liegenden obern Rändern dieser Metallzylinder befestigte,
    sternförmig angeord nete Stege (5) miteinander verbunden sind, wobei die Metallzylinder (1) der ersten Elektrodengruppe, deren obere Ränder ebenfalls in der genannten Ebene liegen, im Bereich der letztgenannten Stege (5) zur Abstandschaffung Ausschnitte (8) aufweisen. 2. Abscheider-Elektrodensystem nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Randvorsprünge (3) abgerundet sind. 3. Abscheider-Elektrodensystem nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien En den der Randvorsprünge (3) eine Spitze bilden.
    4. Abscheider-Elektrodensystem nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Massnahmen getroffen sind, die geeignet sind, die Oberflächen- spannung zwischen Flüssigkeit und Metallzylinder herabzusetzen.
CH340219D 1956-01-27 1956-01-27 Abscheider-Elektrodensystem für Elektrofilter CH340219A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110090735A (zh) * 2019-05-27 2019-08-06 北京圣喻环保科技有限公司 一种油烟净化设备

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110090735A (zh) * 2019-05-27 2019-08-06 北京圣喻环保科技有限公司 一种油烟净化设备

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