CH340379A - Motorbremse an Fahrzeugen mit Brennkraftmotor - Google Patents

Motorbremse an Fahrzeugen mit Brennkraftmotor

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CH340379A
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Haller Richard
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Haller Richard
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • F02D9/04Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits concerning exhaust conduits
    • F02D9/06Exhaust brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Motorbremse an Fahrzeugen mit     Brennkraftmotor       Bei den bekannten Motorbremsen an Fahrzeu  gen mit     Brennkraftmotor,    bei welchen zur Erzielung  der Bremswirkung die     Auspuffleitung    mittels einer  Klappe oder eines Drehschiebers abgeschlossen wird,  ergibt sich bei betätigter Motorbremse ein erheb  licher Staudruck der Gase, welcher mehr als 3 atü  betragen kann und auf den     Brennkraftmotor    zurück  wirkt. Ein derart hoher Staudruck der Gase ist bei  bestimmten Motortypen nicht erwünscht.

   Ent  lastungsventile, welche den Staudruck begrenzen,  können meistens aus räumlichen Gründen nicht an  gebracht werden, sind schlecht zugänglich und be  hindern den Zugang zu gewissen Teilen des     Brenn-          kraftmotors.    Ausserdem erfordern solche Entlastungs  ventile und ihr Einbau einen grossen konstruktiven  Aufwand. Bei derartigen Entlastungsventilen muss  auch mit Geruchsbelästigung gerechnet werden. Die  vorliegende Erfindung ermöglicht es, den Staudruck  einer Motorbremse auf einfachere und zweckmässi  gere Weise zu begrenzen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Motor  bremse an Fahrzeugen mit     Brennkraftmotor,    die mit  einem in die Auspuffleitung eingebauten     Abschluss-          organ    versehen ist, bei welcher das     Abschlussorgan     gleichzeitig dazu eingerichtet ist, das Überströmen  von Auspuffgasen bei     überwindung    einer     bestimmten     Schliesskraft zu gestatten, um eine Begrenzung des  beim Schliessen des     Abschlussorgans    im motorseitigen  Teil der     Auspuffleitung    auftretenden Staudruckes zu  erreichen.  



  Das     Abschlussorgan    ist mit Vorteil als Klappe  ausgebildet, kann aber auch ein Schieber oder der  gleichen sein.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigen:         Fig.    1 eine Seitenansicht, teilweise ein Schnitt,  einer Motorbremse an einem Fahrzeug mit     Brenn-          kraftmotor    bei geschlossener Bremsklappe,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-Il    in       Fig.    1 und       Fig.    3 einen Schnitt entsprechend     Fig.    2 bei  ebenfalls geschlossener, aber infolge     überschreitens     des zulässigen Staudruckes     verschwenkter    Brems  klappe.  



  Mit 1 ist der vom     Brennkraftmotor    kommende  Teil der Auspuffleitung und mit 2 der in den Aus  pufftopf bzw. ins Freie führende Teil der Auspuff  leitung bezeichnet. Die einander zugekehrten Enden  der Teile 1 und 2 der     Auspuffleitung    besitzen koni  sche Erweiterungen 3 bzw. 4. Zwischen den Teilen  1 und 2 der     Auspuffleitung    ist ein im dargestellten  Falle aus zwei axial zusammengefügten Teilen be  stehendes Gehäuse 5 angeordnet, dessen äussere,  konisch     ausgebildeten    Enden in den Erweiterungen  3 und 4 der Teile 1 und 2 der Auspuffleitung ge  halten sind.

   Auf dem Teil 1     ist    ein loser     Flansch    6  und auf dem Teil 2 ein loser Flansch 7 angeord  net, welche Flansche 6 und 7 durch Schrauben 8  zusammengezogen sind. Das Gehäuse 5 besitzt zwei  einander diametral gegenüberliegende Lageraugen 9  und 10 zur Lagerung von Achszapfen 11 und 12  einer im Gehäuse 5 angeordneten Bremsklappe 13.  Auf dem in     Fig.    1 unten     befindlichen    Achszapfen 11,  auf welchem ausserhalb des Gehäuses 5 ein Betäti  gungshebel 14     sitzt,    ist ein ringförmiges Lagerstück  15 angeordnet, dessen Aussenfläche eine Kugelring  fläche ist und welches in entsprechenden kugelflä  chigen Lageröffnungen der Teile des Gehäuses 5 im  Lagerauge 9 gelagert ist.

   Der Achszapfen 11 kann  somit gedreht, um das     Zentrum    des Lagerstückes 15  geschwenkt und im Lagerstück 1.5 axial verschoben  werden. Im in     Fig.    1 oben     befindlichen    Lagerauge      10 ist eine Lageröffnung für den Achszapfen 12 vor  gesehen, wobei der in dem gegen den Teil 2 der  Auspuffleitung zu liegenden     Teil    des Gehäuses 5  liegende Teil dieser Lageröffnung eine Erweiterung  16 besitzt, welche es ermöglicht, den Achszapfen 12  gegen den Teil 2 der Auspuffleitung hin zu     ver-          schwenken.    Aussenseitig liegt auf dem Lagerauge 10  eine mit Spiel auf den Achszapfen 12 aufgeschobene  Ringscheibe 17 lose an,

   welche an ihrer vom Lager  auge 10 abgewendeten Seite eine Lagerpfanne 18  besitzt. In dieser Lagerpfanne 18 liegt ein kugelflä  chiger Teil eines Druckstückes 19, auf welches eine  Druckfeder 20 einwirkt, welche sich gegen einen auf  den Achszapfen 12 aufgesetzten, durch einen Splint  21 gehaltenen Ring 22 abstützt. Am obern Ende des  Achszapfens 12     greift    das eine Ende einer     Zugfeder     23 an, deren anderes Ende an einem Bolzen 24 fest  oder einstellbar befestigt ist, welcher auf der gegen  den Teil 1 der Auspuffleitung zu liegenden Seite in  das Gehäuse 5 eingesetzt ist. Der obere Teil dieses  Bolzens 24 ist gegen den Teil 1 der Auspuffleitung  zu geneigt, und die Befestigungsstelle der Zugfeder  23 am Bolzen 24 liegt näher am Gehäuse 5 als die  Befestigungsstelle dieser Zugfeder 23 am Achszapfen  12.

   Die Zugfeder 23 bewirkt, dass der Achszapfen  12 in zur Achse des Gehäuses 5 senkrechter Stellung,  das heisst an der gegen den Teil 1 der Auspuffleitung  zu liegenden Hälfte der     Lageröffnung    des Lager  auges 10 anliegend, gehalten wird, wobei eine Kom  ponente der Kraft der Zugfeder 23 in Achsrichtung  wirkt und den Achszapfen 12 in das Gehäuse 5  drückt. An der Innenseite des Gehäuses 5 sind beid  seitig der Lageröffnung für den Achszapfen 12 nach  beiden Seiten über mehr als 90  sich erstreckende  Aussparungen 25 vorgesehen, welche bei geschlosse  ner Bremsklappe 13 dicht hinter dem an der Innen  seite des Gehäuses 5 anliegenden Rand der Brems  klappe 13 liegen.  



  Wird bei der Betätigung der Motorbremse die  Bremsklappe 13 im Gehäuse 5 geschlossen, so wer  den die Gase zurückgestaut, und es stellt sich     motor-          seitig    dieser Bremsklappe 13 ein bremsend auf den       Brennkraftmotor    zurückwirkender Staudruck ein,  welcher auf die ganze Fläche der Bremsklappe 13  wirkt, die durch die Zugfeder 23 in Normalstellung,  das heisst mit am auf der Seite des Teils 1 der Aus  puffleitung in seiner Lageröffnung im Lagerauge 10  anliegendem Achszapfen 12, gehalten ist.

   Der Rand  der Bremsklappe 13 liegt hierbei auf der gegen den  Teil 1 der Auspuffleitung zu liegenden Seite der  Aussparungen 25 an der Innenseite des Gehäuses 5  an     (Fig.    2). Überschreitet nun der Staudruck einen  vorgesehenen, durch entsprechende Wahl der Stärke  und     Vorspannung    der Zugfeder 23 wählbaren     Maxi-          malwert,    so wird die Bremsklappe 13 mit ihren  Achszapfen 11 und 12 entgegen der Wirkung der  Zugfeder 23 im Gehäuse 5 um das Lagerstück 15  gegen den     Teil    2 der Auspuffleitung zu     verschwenkt,     wobei der Achszapfen 12 in die Erweiterung 16  seiner Lageröffnung im Lagerauge 10 des Gehäuses    5 gelangt.

   Durch diese Schwenkbewegung kommt  der Rand der Bremsklappe 13 über die Aussparun  gen 25 zu liegen     (Fig.    3), so dass die gestauten Gase  um die Bremsklappe 13 herum durch diese Aus  sparungen 25 entweichen können und in den     Teil    2  der Auspuffleitung gelangen. Der Staudruck vor der  Bremsklappe 13 fällt hierbei sofort ab, bis die Zug  feder 23 den Achszapfen 12 und damit die Brems  klappe 13 wieder in die ursprüngliche Stellung zu zie  hen vermag. Es ist somit ausgeschlossen, dass ein höhe  rer Druck als der vorgesehene maximale Staudruck  auf den     Brennkraftmotor    zurückwirken kann. Da die  Aussparungen 25 zusammen sich über mehr als den  halben Umfang der     Innenfläche    des Gehäuses 5 er  strecken, erfolgt die Entlastung sehr rasch.

   Ein Ver  russen der Aussparungen 25 tritt nicht ein, da diese  durch die scharf durchströmenden Gase selbsttätig  rein gehalten werden.  



  Beim     Verschwenken    des Achszapfens 12 ver  schiebt sich die Ringscheibe 17 auf dem Lagerauge  10, wobei sie durch die Druckfeder 20 an dieses  Lagerauge 10 angedrückt wird, so dass in jeder  Stellung des Achszapfens 12 eine gute Abdichtung  zwischen dem Lagerauge 10, der Ringscheibe 17  und dem in deren Lagerpfanne 18 eingreifenden  Druckstück 19 gesichert ist. Die in Achsrichtung  wirkende Komponente .der Kraft der Zugfeder 23,  welche grösser ist als die Kraft der Druckfeder 20,  drückt den Achszapfen 12 und damit die Brems  klappe 13 gegen das Lagerauge 9. Dadurch wird er  reicht, dass die Bremsklappe 13 sich nicht an den  Rändern der Aussparungen 25 verfangen kann.  



  Zweckmässig ist in der     kugelflächigen    Lageröff  nung des Lagerauges 9 eine Ringnute 26 vorgesehen,  welche durch einen Kanal 27 mit dem auf der Seite  des Teils 2 der     Auspuffleitung    zu liegenden Teil des  Innenraumes des Gehäuses 5 verbunden ist. Es wird  dadurch erreicht, dass durch diese Lageröffnung aus  strömende Gase nicht nach aussen austreten, sondern  in den Teil 2 der Auspuffleitung geleitet werden.  



  Es kann auch eine in der Zeichnung nicht dar  gestellte Einrichtung zum Regulieren der     Vorspan-          nung    der Zugfeder 23 vorgesehen sein, welche es       ermöglicht,    die Motorbremse ohne Auswechslung  dieser Zugfeder 23 genau auf einen gewünschten  maximalen Staudruck einzustellen. Diese Einrichtung  kann mit einem vom Führersitz des Motorfahrzeuges       bedienbaren    Betätigungsorgan versehen sein, so dass  es dem Führer des Motorfahrzeuges möglich ist, die  Maximalhöhe des Staudruckes gegebenenfalls auch  während der Fahrt zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorbremse an Fahrzeugen mit Brennkraft- motor, mit einem in die Auspuffleitung eingebauten Abschlussorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan gleichzeitig dazu eingerichtet ist, das Überströmen von Auspuffgasen bei Überwindung einer bestimmten Schliesskraft zu gestatten, um eine Bregrenzung des beim Schliessen des Abschlussorgans im motorseitigen Teil der Auspuffleitung auftreten den Staudruckes zu erreichen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Motorbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan als Klappe ausgebildet ist, deren Achszapfen in einem in die Auspuffleitung eingebauten Gehäuse drehbar und bei in Schliessstellung gedrehter Klappe zwecks Erzielung der Entlastung bei Überschreiten des zulässigen Stau druckes schwenkbar gelagert sind. 2. Motorbremse nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Gehäuses der Klappe mindestens eine Aussparung an solcher Stelle vorgesehen ist, dass sie bei in Schliessstellung gedrehter und nicht ver- schwenkter Klappe unmittelbar hinter dem . an der Innenseite des Gehäuses anliegenden Rand der Klappe liegt. 3.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung des Staudruckes eine einerseits am einen Achszapfen der Klappe angreifende und ander seits an einem festen Teil des Gehäuses befestigte Feder vorgesehen ist, welche die Klappe mit ihren Achszapfen in nicht verschwenkter Stellung federnd festhält. 4. Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regulierung des Staudruckes eine Einrich tung zum Verändern der Vorspannung der die Klappe mit ihren Achszapfen in nicht verschwenkter Stellung haltenden Feder vorgesehen ist. 5.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Klappe mit ihren Achszapfen in nicht ver- schwenkter Stellung haltende Feder derart angeord net ist, dass eine Komponente der Kraft diese Feder in der Achsrichtung der Klappe wirkt. 6.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass aussenseitig des Gehäuses auf mindestens dem einen der beiden Achszapfen der Klappe eine Ringscheibe mit Spiel angeordnet ist, welche auf ihrer von der Dichtungsfläche des Gehäuses abgewendeten Seite eine kugelflächige Lagerpfanne besitzt, in welcher ein kugelflächiger Teil eines auf diesem Achszapfen an geordneten Druckstückes liegt, auf welches Druck stück eine auf diesem Achszapfen angeordnete Druckfeder einwirkt, damit die genannte Ringscheibe bei jeder Stellung des Achszapfens an der Dichtungs fläche des Gehäuses federnd anliegt und die Lager öffnung des Achszapfens durch diese Ringscheibe und das Druckstück abgedichtet wird. 7.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem einen Achszapfen der Klappe ein ringför miges Lagerstück, dessen Aussenfläche eine Kugel ringfläche ist, verschiebbar angeordnet ist, welches in einer kugelflächigen Lageröffnung des Gehäuses ge lagert ist, während der andere Achszapfen der Klappe in einer Lageröffnung des Gehäuses gelagert ist, wel che auf der gegen den ins Freie führenden Teil der Auspuffleitung zu liegenden Seite eine Erweiterung besitzt, derart, dass die Klappe mit ihren Achszapfen um ihre Achse- gedreht und in ihrer Schliessstellung um das genannte ringförmige Lagerstück in dessen kugelflächiger Lageröffnung verschwenkt werden kann. B.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der kugelflächigen Lageröffnung für das auf dem einen Achszapfen der Klappe angeordnete Lager stück eine Ringnute vorgesehen ist, welche durch einen Kanal mit dem gegen den ins Freie führenden Teil der Auspuffleitung zu liegenden Teil des Innen raumes des Gehäuses verbunden ist, damit zwischen dem Lagerstück und seiner Lageröffnung durch strömende Gase in den ins Freie führenden Teil der Auspuffleitung abgeleitet werden. 9.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Veränderung der Vorspannung der auf die Klappe wirkenden Feder mit einem vom Führersitz des Motorfahrzeuges aus bedienbaren Betätigungsorgan versehen ist.
CH340379D 1955-11-16 1955-11-16 Motorbremse an Fahrzeugen mit Brennkraftmotor CH340379A (de)

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DE202007006463U1 (de) 2007-05-03 2008-09-11 Capristo, Antonio Drosselklappe und damit ausgestattete Auspuffanlage

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