CH340555A - Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
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Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung betrifft einen Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen, ein Verfahren zur Herstellung dieses Wolframglühfadens und eine Verwendung des Wolframglühfadens.
Die Lichtausbeute von Kleinspannungsglühlam- pen, also von elektrischen Glühlampen von höchstens 36 Volt Nennspannung, insbesondere jedoch solcher mit einer Nennspannung unter 10 Volt, ist im Verhältnis zur Lichtausbeute normaler Glühlampen recht gering und beträgt im allgemeinen etwa nur ein Drittel der Lichtausbeute der letztgenannten Lampen. Diese geringe Lichtausbeute ist bekanntlich hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die beiden Enden des Glühfadens eine starke Kühlung erleiden und so bei niedrigerer Temperatur glühen. Im wesentlichen bestehen also derartige Glühfäden sozusagen nur aus den gekühlten Enden.
Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden. Im Sinne der Erfindung weisen die beiden Enden des Wolframglühfadens einen kleineren Querschnitt als der zwischen den Enden liegende Abschnitt des Fadens auf. Die Folge dieser Massnahme ist, dass der durch den Faden fliessende Strom die Enden des Fadens, trotz der Kühlung, die diese erleiden, auf eine höhere Temperatur erhitzt, als es bei durchgehend gleichem Querschnitt des Fadens der Fall wäre.
Es wurde gefunden, dass bei entsprechender Verjüngung der beiden Enden des Wolframfadens diese Enden des Fadens trotz der Kühlung, der sie ausgesetzt sind, praktisch dieselbe Temperatur im Betrieb aufweisen wie der übrige Teil des Fadens, ohne dass die Zahl der Fadenbrüche zunehmen würde. Gemäss den Versuchen ist dies insbesondere dann der Fall, wenn der Übergang zwischen den Fadenabschnitten verschiedenen Durchmessers ein stetiger ist. Durch die entsprechende Verjüngung der Fadenenden kann, wie sich zeigte, eine Erhöhung der Lichtausbeute sogar um 35 % erreicht werden. Die pro- zentuelle Erhöhung der Lichtausbeute, die durch die Verwendung von Fäden von Ausführungsbeispielen gemäss der Erfindung erreicht werden kann, ändert sich mit der Lampentype. So kann z.
B. die Lichtausbeute einer Niederspannungsglühlampe von 6,3 Volt Nennspannung mit einer einfachen Wendel und mit einer 10prozentigen Verjüngung der Fadenenden entlang einem Abschnitt, dessen Länge etwa 20 % der gesamten Fadenlänge beträgt, um etwa 20 % erhöht werden. Der Glühfaden kann die Form eines einfachen Fadens, einer einfachen Wendel oder einer Doppelwendel aufweisen.
Die Verjüngung der Fadenenden kann auf mechanischem, chemischem oder elektrolytischem Wege erfolgen.
Die Verjüngung der Fadenenden auf chemischem Wege erfolgt vorteilhaft durch die Behandlung derselben mit Natriumnitrit oder durch thermische Oxydation in Luft.
Als ein besonders vorteilhaftes Verfahren erwies sich die Verjüngung auf elektrolytischem Wege. Dieses Verfahren wird zweckmässig in kontinuierlichem Betrieb durchgeführt. Sollen zum Beispiel einfache Wolframwendeln hergestellt werden, so wird ein Wolframdraht grösserer Länge so spiralisiert, das heisst gewendelt, dass man zwischen je zwei spirali- sierten Abschnitten, deren Länge einzeln der Wendellänge für eine Lampe entspricht, nicht spirali- sierte Drahtabschnitte bestehen lässt.
Sodann wird der abschnittweise spiralisierte Draht, welcher aus Teilstücken für mehrere Hundert Lampen bestehen kann, als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle geführt, wobei der Elektrolyt eine Lauge, z. B. Natronlauge, sein kann. Während des Durchführens des
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Drahtes durch die elektrolytische Zelle wird die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Draht nur während des Durchgehens der nicht spi- ralisierten Abschnitte durch die Zelle Strom erhält. Die Querschnittsänderung der Endabschnitte des Drahtes kann auf diese Weise durch die entsprechende Regulierung der Stromstärke auf einfache Weise erreicht werden.
Man kann im Laufe des Verfahrens auch den Querschnitt eines oder mehrerer Teile des spiralisierten Abschnittes des Drahtes auf die beschriebene Weise verjüngen. Bei dem beschriebenen elektrolytischen Verfahren kann durch die entsprechende Regelung der Stromstärke während des Passierens der zu verjüngenden Abschnitte, zum Beispiel der nicht spiralisierten Drahtabschnitte, durch die Zelle auch ein stetiger Übergang zwischen den Stellen kleineren und grösseren Querschnittes im Draht erreicht werden. Nach der erfolgten Verjüngung wird der Draht durch Zerschneiden an den entsprechenden Stellen zerlegt.
Gegenstand der Erfindung bildet ferner eine Verwendung des Wolframglühfadens bei einer Klein- spannungsglühlampe, also bei einer elektrischen Glühlampe mit einer Nennspannung von höchstens 36 Volt, insbesondere einer Nennspannung von unter 10 Volt und einem Wolframglühfaden, dessen beide Enden einen geringeren Querschnitt als der übrige Teil des Fadens aufweisen.
Es wird bemerkt, dass man in der Radioröhrentechnik bereits Versuche durchgeführt hat mit Kathodenfäden, deren Enden zwecks Verringerung der Abkühlung verjüngt waren. Diese Massnahme wurde jedoch zur Erhöhung der Lichtausbeute von Glühlampen bisher nicht nutzbar gemacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Wolframglühfadens einen kleineren Querschnitt als der zwischen den Enden liegende Abschnitt des Fadens aufweisen. 1I. Verfahren zum Herstellen eines Wolframglüh- fadens für Niederspannungsglühlampen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die beiden Enden eines Wolframdrahtes im Querschnitt verjüngt. 111.Verwendung des Wolframglühfadens gemäss Patentanspruch 1 in einer Kleinspannungsglühlampe. UNTERANSPRÜCHE 1. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen stetigen Übergang zwischen den im Querschnitt verjüngten und den nicht verjüngten Abschnitten des Glühfadens. 2. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden die Form einer einfachen Wendel aufweist. 3. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden die Form eine= doppelten Wendel aufweist. 4.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf mechanischem Wege verjüngt. 5. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf chemischem Wege verjüngt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden durch Behandlung mit Natriumnitrit verjüngt. 7. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf elektrolytischem Wege verjüngt. B.Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man einen abwechselnd aus spi- ralisierten und nicht spiralisierten Abschnitten bestehenden, für die Anfertigung mehrerer Glühlampen bestimmten Wolframdraht als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle führt und die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Faden nur während des Durchgehens der nicht spiralisierten Abschnitte durch die Zelle Strom erhält und sodann den Draht in Stücke zerlegt. 9.Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man einen abwechselnd aus spi- ralisierten und nicht spiralisierten Abschnitten bestehenden, für die Anfertigung mehrerer Glühlampen bestimmten Wolframdraht als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle führt und die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Faden nur während des Durchgehens der nicht spiralisierten und höchstens eines Teils der spiralisierten Abschnitte durch die Zelle Strom erhält und sodann den Draht in Stücke zerlegt. 10.Verfahren nach den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstärke in der Zelle während des Passierens der zu verjüngenden Drahtabschnitte durch die Zelle derart reguliert wird, dass ein stetiger Übergang zwischen den Fadenabschnitten kleineren und grösseren Querschnittes entsteht. 11. Verfahren nach den Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektrolyt eine Lauge verwendet wird. 12. Verfahren nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Lauge Natronlauge verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU340555X | 1954-11-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH340555A true CH340555A (de) | 1959-08-31 |
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ID=10978841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH340555D CH340555A (de) | 1954-11-16 | 1955-11-07 | Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung |
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| BE (1) | BE542806A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185719B (de) * | 1961-06-02 | 1965-01-21 | Patra Patent Treuhand | Elektrische Kleinstgluehlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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1955
- 1955-11-07 CH CH340555D patent/CH340555A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE542806A (de) |
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