CH340555A - Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH340555A
CH340555A CH340555DA CH340555A CH 340555 A CH340555 A CH 340555A CH 340555D A CH340555D A CH 340555DA CH 340555 A CH340555 A CH 340555A
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tungsten
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Inventor
Gyorgy Dipl Ing Vaszily
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Egyesuelt Izzolampa
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/14Incandescent bodies characterised by the shape

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Wolframglühfaden      für      Niederspannungsglühlampen   und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung betrifft einen    Wolframglühfaden   für Niederspannungsglühlampen, ein Verfahren zur Herstellung dieses    Wolframglühfadens   und eine Verwendung des    Wolframglühfadens.   



  Die Lichtausbeute von    Kleinspannungsglühlam-      pen,   also von elektrischen Glühlampen von höchstens 36 Volt Nennspannung, insbesondere jedoch solcher mit einer Nennspannung unter 10 Volt, ist im Verhältnis zur Lichtausbeute normaler Glühlampen recht gering und beträgt im allgemeinen etwa nur ein Drittel der Lichtausbeute der letztgenannten Lampen. Diese geringe Lichtausbeute ist bekanntlich hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die beiden Enden des Glühfadens eine starke Kühlung erleiden und so bei niedrigerer Temperatur glühen. Im wesentlichen bestehen also derartige Glühfäden sozusagen nur aus den gekühlten Enden. 



  Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden. Im Sinne der Erfindung weisen die beiden Enden des    Wolframglühfadens   einen kleineren Querschnitt als der zwischen den Enden liegende Abschnitt des Fadens auf. Die Folge dieser Massnahme ist, dass der durch den Faden fliessende Strom die Enden des Fadens, trotz der Kühlung, die diese erleiden, auf eine höhere Temperatur erhitzt, als es bei durchgehend gleichem Querschnitt des Fadens der Fall wäre. 



  Es wurde gefunden, dass bei entsprechender Verjüngung der beiden Enden des    Wolframfadens   diese Enden des Fadens trotz der Kühlung, der sie ausgesetzt sind, praktisch dieselbe Temperatur im Betrieb aufweisen wie der übrige Teil des Fadens, ohne dass die Zahl der    Fadenbrüche   zunehmen würde. Gemäss den Versuchen ist dies insbesondere dann der Fall, wenn der Übergang zwischen den Fadenabschnitten verschiedenen Durchmessers ein stetiger ist. Durch die entsprechende Verjüngung der Fadenenden kann, wie sich zeigte, eine Erhöhung der Lichtausbeute sogar um 35 % erreicht werden. Die    pro-      zentuelle   Erhöhung der Lichtausbeute, die durch die Verwendung von Fäden von Ausführungsbeispielen gemäss der Erfindung erreicht werden kann, ändert sich mit der Lampentype. So kann z.

   B. die Lichtausbeute einer    Niederspannungsglühlampe   von 6,3 Volt Nennspannung mit einer einfachen Wendel und mit einer 10prozentigen Verjüngung der Fadenenden    entlang      einem      Abschnitt,      dessen      Länge      etwa      20      %   der gesamten Fadenlänge beträgt, um etwa 20 % erhöht werden. Der Glühfaden kann die Form eines einfachen Fadens, einer einfachen Wendel oder einer Doppelwendel aufweisen. 



  Die Verjüngung der Fadenenden kann auf mechanischem, chemischem oder elektrolytischem Wege erfolgen. 



  Die Verjüngung der Fadenenden auf chemischem Wege erfolgt vorteilhaft durch die Behandlung derselben    mit      Natriumnitrit   oder durch thermische Oxydation in Luft. 



  Als ein besonders vorteilhaftes Verfahren erwies sich die Verjüngung auf    elektrolytischem   Wege. Dieses    Verfahren   wird zweckmässig in kontinuierlichem Betrieb durchgeführt. Sollen zum Beispiel    einfache      Wolframwendeln   hergestellt werden, so    wird   ein    Wolframdraht   grösserer Länge so    spiralisiert,   das heisst    gewendelt,   dass man zwischen je zwei    spirali-      sierten   Abschnitten, deren Länge    einzeln   der Wendellänge für eine Lampe entspricht, nicht    spirali-      sierte   Drahtabschnitte bestehen lässt.

   Sodann wird der abschnittweise    spiralisierte   Draht, welcher aus Teilstücken für mehrere Hundert Lampen bestehen    kann,   als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle    geführt,   wobei der Elektrolyt eine Lauge, z. B. Natronlauge, sein kann. Während des    Durchführens   des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Drahtes durch die elektrolytische Zelle wird die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Draht nur während des    Durchgehens   der nicht    spi-      ralisierten   Abschnitte durch die Zelle Strom erhält. Die    Querschnittsänderung   der Endabschnitte des Drahtes kann auf diese Weise durch    die   entsprechende Regulierung der Stromstärke auf einfache Weise erreicht werden.

   Man kann im Laufe des Verfahrens auch den Querschnitt eines oder mehrerer Teile des    spiralisierten   Abschnittes des Drahtes auf die beschriebene Weise verjüngen. Bei dem beschriebenen elektrolytischen Verfahren kann durch die entsprechende Regelung der Stromstärke während des    Passierens   der zu verjüngenden Abschnitte, zum Beispiel der nicht    spiralisierten   Drahtabschnitte, durch die Zelle auch ein stetiger Übergang zwischen den Stellen kleineren und grösseren Querschnittes im Draht erreicht werden. Nach der erfolgten Verjüngung wird der Draht durch Zerschneiden an den entsprechenden Stellen zerlegt. 



  Gegenstand der Erfindung bildet ferner eine Verwendung des    Wolframglühfadens   bei einer    Klein-      spannungsglühlampe,   also bei einer elektrischen Glühlampe mit einer Nennspannung von höchstens 36 Volt, insbesondere einer Nennspannung von unter 10 Volt und einem    Wolframglühfaden,   dessen beide Enden einen geringeren Querschnitt als der übrige Teil des Fadens aufweisen. 



  Es wird bemerkt, dass man in der Radioröhrentechnik bereits Versuche durchgeführt hat mit Kathodenfäden, deren Enden zwecks Verringerung der Abkühlung verjüngt waren. Diese Massnahme wurde jedoch zur Erhöhung der Lichtausbeute von Glühlampen bisher nicht nutzbar gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Wolframglühfadens einen kleineren Querschnitt als der zwischen den Enden liegende Abschnitt des Fadens aufweisen. 1I. Verfahren zum Herstellen eines Wolframglüh- fadens für Niederspannungsglühlampen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die beiden Enden eines Wolframdrahtes im Querschnitt verjüngt. 111.
    Verwendung des Wolframglühfadens gemäss Patentanspruch 1 in einer Kleinspannungsglühlampe. UNTERANSPRÜCHE 1. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen stetigen Übergang zwischen den im Querschnitt verjüngten und den nicht verjüngten Abschnitten des Glühfadens. 2. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden die Form einer einfachen Wendel aufweist. 3. Wolframglühfaden nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden die Form eine= doppelten Wendel aufweist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf mechanischem Wege verjüngt. 5. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf chemischem Wege verjüngt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden durch Behandlung mit Natriumnitrit verjüngt. 7. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fadenenden auf elektrolytischem Wege verjüngt. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man einen abwechselnd aus spi- ralisierten und nicht spiralisierten Abschnitten bestehenden, für die Anfertigung mehrerer Glühlampen bestimmten Wolframdraht als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle führt und die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Faden nur während des Durchgehens der nicht spiralisierten Abschnitte durch die Zelle Strom erhält und sodann den Draht in Stücke zerlegt. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man einen abwechselnd aus spi- ralisierten und nicht spiralisierten Abschnitten bestehenden, für die Anfertigung mehrerer Glühlampen bestimmten Wolframdraht als Anode geschaltet durch eine elektrolytische Zelle führt und die Stromstärke in der Zelle derart reguliert, dass der Faden nur während des Durchgehens der nicht spiralisierten und höchstens eines Teils der spiralisierten Abschnitte durch die Zelle Strom erhält und sodann den Draht in Stücke zerlegt. 10.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstärke in der Zelle während des Passierens der zu verjüngenden Drahtabschnitte durch die Zelle derart reguliert wird, dass ein stetiger Übergang zwischen den Fadenabschnitten kleineren und grösseren Querschnittes entsteht. 11. Verfahren nach den Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektrolyt eine Lauge verwendet wird. 12. Verfahren nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Lauge Natronlauge verwendet wird.
CH340555D 1954-11-16 1955-11-07 Wolframglühfaden für Niederspannungsglühlampen und Verfahren zu dessen Herstellung CH340555A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185719B (de) * 1961-06-02 1965-01-21 Patra Patent Treuhand Elektrische Kleinstgluehlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1185719B (de) * 1961-06-02 1965-01-21 Patra Patent Treuhand Elektrische Kleinstgluehlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung

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