CH340561A - Ferromagnetisches Material mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Ferromagnetisches Material mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
CH340561A
CH340561A CH340561DA CH340561A CH 340561 A CH340561 A CH 340561A CH 340561D A CH340561D A CH 340561DA CH 340561 A CH340561 A CH 340561A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
ferromagnetic material
manganese
weight
hysteresis loop
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Geldermans Pieter
Ban Pieter Van Den
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH340561A publication Critical patent/CH340561A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites
    • C04B35/2608Compositions containing one or more ferrites of the group comprising manganese, zinc, nickel, copper or cobalt and one or more ferrites of the group comprising rare earth metals, alkali metals, alkaline earth metals or lead
    • C04B35/2625Compositions containing one or more ferrites of the group comprising manganese, zinc, nickel, copper or cobalt and one or more ferrites of the group comprising rare earth metals, alkali metals, alkaline earth metals or lead containing magnesium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Magnetic Ceramics (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Compounds Of Iron (AREA)

Description


      Ferromagnetisches    Material mit einer nahezu     rechteckigen        Hystereseschleife     und Verfahren zu dessen Herstellung    Magnetkerne mit einer nahezu rechteckigen       Hystereseschleife    sind für verschiedene Anwendun  gen von Bedeutung. Man verwendet diese Art von  Kernen unter anderem für sog.      <  < magnetische    Ge  dächtnisse . Solche magnetische Gedächtnisse be  nutzt man u. a. in Rechenmaschinen und für auto  matische Kontrollen. Diese Kerne finden eine weitere  Anwendung bei magnetischen Schaltern.  



  Das Mass der     Rechteckigkeit    der     Hystereseschleife     kann auf verschiedene Weise quantitativ zum Aus  druck gebracht werden. Eine Bedingung für genü  gende     Rechteckigkeit    ist, dass der Wert des Quotien  ten
EMI0001.0009  
   wenigstens 0,7 beträgt und dass ausserdem  der     (R.)",.,-Wert    wenigstens 0,5 ist. Zur Erläuterung  der Bedeutung des erwähnten Quotienten wird auf       Fig.    1 verwiesen, die eine schematische Darstellung  eines Teils einer     Sättigungs-Magnetisierungskurve    ist.

    In dieser Figur bezeichnet     B=    die     remanente    Induk  tion und     Bd    diejenige Induktion, bei der sich die       Hystereseschleife    gerade schliesst. In der Praxis ist  es häufig nicht einfach,     Bd    mit grosser Genauigkeit  zu messen. Man findet aber leicht einen annähernd  richtigen Wert für     Bd    auf Basis des Mittelwertes der  Induktionen nach     teilweiser        Magnetisierung    bzw.

    teilweiser     Entmagnetisierung    (mit zwischenzeitlicher  Sättigung), wobei die beiden Induktionen bei dersel  ben Feldstärke gemessen werden, die derart gewählt       wird,        dass        die        Induktionen        um        mehr        als    1     %"        jedoch          um        weniger        als    3     %        voneinander        abweichen.        Bei        

  den     beim Zustandekommen der vorliegenden Erfindung  durchgemessenen Proben wurde auf diese Weise  verfahren. Wenn hier vom Quotienten
EMI0001.0039  
   die Rede  ist, so wird immer vorausgesetzt, dass an einem ring  förmigen Magnetkern mit einem konstanten Quer-    schnitt des     ferromagnetischen    Materials über den  ganzen Umfang des Ringes und mit einem Aussen  durchmesser von höchstens     1,6mal    den Innendurch  messer gemessen wurde.  



  Ein weiteres Mass für die     Rechteckigkeit    der       Hystereseschleife    des     ferromagnetischen    Materials ist  das sog.     Rechteckigkeitsverhältnis        (R,)n""X..    Für die  Bedeutung dieser Grösse wird auf     Fig.    2 verwiesen,  die eine schematische Darstellung eines Teils einer       Magnetisierungskurve    darstellt, die sich auf einen  Fall bezieht, in dem vor dem Erreichen der magne  tischen Sättigung mit der     Entmagnetisierung    ange  fangen wurde. Die Grösse     (R,).",    wird als  
EMI0001.0051     
    definiert.

   Der Quotient
EMI0001.0052  
   ist eine Funktion der  angelegten grössten Feldstärke     H",.    Es ergibt sich,  dass dieser Quotient für einen bestimmten Wert von       H""    der meist wenig von der     Koerzitivkraft        H,    ab  weicht, einen Höchstwert hat. Dieser     Höchstwert    des  Quotienten wird mit dem Symbol     (RS)",a,    angedeutet.

    Die zur Bestimmung von     (R,).",    erforderlichen Mes  sungen von     BW.)    und wurden beim Zu  standekommen der Erfindung
EMI0001.0061  
       gleichfalls    an ringför  migen Magnetkernen     mit    einem konstanten Quer  schnitt des     ferromagnetischen    Materials längs des  ganzen     Umfanges    des Ringes und mit einem Aussen  durchmesser von höchstens 1,6 mal den Innendurch  messer durchgeführt.  



  Bei den Anwendungen von     ferromagnetischen     Materialien mit einer nahezu rechteckigen Hysterese-      schleife handelt es sich meist um     Hochfrequenzwech-          selströme    und es kommt also darauf an, das Auf  treten von Wirbelströmen möglichst zu vermeiden.  Bei der     Verwendung    von     feriomagnetischen    Legie  rungen kann dies dadurch erfolgen, dass die Magnet  kerne aus gegenseitig isolierten, sehr dünnen Schich  ten des     ferromagnetischen    Materials aufgebaut wer  den. Es ist aber häufig äusserst schwer, wenn nicht  unmöglich, diese Schichten hinreichend dünn zu  machen.

   Es ist daher vorteilhaft, bei diesen hohen  Frequenzen     oxydische        Ferromagnetmaterialien    zu  verwenden, die aus     dreiwertigem    Eisenoxyd,     Fe203,     in Verbindung mit bestimmten zweiwertigen Oxyden,  wie     Cu0,        Mg0,        MnO    und     NiO    aufgebaut sind, denn  diese Stoffe haben an sich bereits eine sehr geringe  elektrische Leitfähigkeit.  



  Es hat sich ergeben, dass     ferromagnetische    Werk  stoffe, die aus Oxyden von Eisen, Mangan und  Magnesium,     innerhalb    gewissen Konzentrationsbe  reichen bestehen, bei Verarbeitung zu einem     ferro-          magnetischen    Körper eine nahezu rechteckige     Hyste-          reseschleife    haben und ausserdem eine ganz niedrige       Koerzitivkraft    besitzen. Es ist einleuchtend, dass eine  niedrige     Koerzitivkraft    für die betreffenden Mate  rialien eine günstige Eigenschaft ist, da sie beim  praktischen Gebrauch der betreffenden Magnetkerne  zu einer Energieersparnis führt.  



       Beim        ferromagnetischen    Material nach der Er  findung liegt das     Verhältnis    der Mengen an Eisen,  Mangan und Magnesium umgerechnet auf Gewichts  prozente der Oxyde     Fe2O3,        MgO    und     MnO,    im Be  reich von 50 bis 70 Gewichtsprozent     Fe203,    bis 10  Gewichtsprozent     Mg0,    Rest     MnO..     



  Beim Verfahren zur Herstellung eines     ferro-          magnetischen    Materials nach der Erfindung wird ein  das genannte     Verhältnis    ergebendes Gemisch von  einem     Manganoxyd,        Eisen-(111)-oxyd    und     Magne-          siumoxyd    bei einer Temperatur von 1150 bis 1450  C  gesintert. Anstelle der Oxyde lassen sich auch Ver  bindungen der betreffenden Metalle verwenden, die  unter den beim Sintern herrschenden Verhältnissen  in Oxyde übergehen können, z. B. Karbonate oder  Sulfate der betreffenden Metalle.

           Ausf        iihrungsbeispiel       Ein Gemisch von     Fe203,        MnC03    und     MgO    wird       während    zwei Stunden mit Alkohol in einer rotie  renden Kugelmühle gemahlen, darauf getrocknet,  durch Erhitzung auf etwa 700  C eine Stunde     vorge-          sintert,    und die     vorgesinterte    Masse abgekühlt und  sechzehn Stunden lang mit Alkohol in     einer        Vibra-          tionsmühle    gemahlen.

   Das so erhaltene Pulver wird  getrocknet und gesiebt und nach dem Zusatz eines  Bindemittels körnig gemacht und mit einem Druck  von 4     Tonnen/cm2    zu Ringen gepresst. Darauf folgt  die     Endsinterung.     



  Für die Messungen von
EMI0002.0052  
   und     (Ra)",..,    alle bei  Zimmertemperatur durchgeführt, wurden die so er  haltenen Ringe, die einen Innendurchmesser von    3,8 mm und einen Aussendurchmesser von 5,9 mm  hatten, mit 20 Sekundärwindungen     Litzdraht    und  vier Primärwindungen dünnem Kupferdraht ver  sehen. Die Ringe wurden dadurch vorher entmagne  tisiert, dass durch die Primärwicklung ein Wechsel  strom von stetig abnehmender Stärke geleitet wurde.  Die Messungen erfolgten nach dem sog.  ballisti  schen  Verfahren (vgl.     Bozorth,         Ferromagnetism ,     1951, Seite 843 usw.).  



  In nachstehender Tabelle 1 sind
EMI0002.0057  
   und     (R,)",ax     von einigen Materialien nach der Erfindung mit den  entsprechenden Zusammensetzungen, auf Gewichts  prozente     Mg0,        MnO,    und     Fe203    umgerechnet, an  gegeben.

    
EMI0002.0062     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Zusammensetzung
<tb>  Gew.% <SEP> Gew.% <SEP> Gew.% <SEP> Br <SEP> (R )max
<tb>  Mg0 <SEP> Mn02 <SEP> Fea03
<tb>  7,6 <SEP> 32,5 <SEP> 59,9 <SEP> 0,98 <SEP> 0,84
<tb>  6,5 <SEP> 41,9 <SEP> 51,6 <SEP> 0,96 <SEP> 0,80
<tb>  3,6 <SEP> 39,0 <SEP> 57,4 <SEP> 0,91 <SEP> 0,76
<tb>  3,1 <SEP> 47,2 <SEP> 49,7 <SEP> 0,95 <SEP> 0,74       Bei der Herstellung der Proben, auf die sich  diese Tabelle bezieht, wurden zwischen 1250 und  1350  C wechselnde     Sintertemperaturen    angewendet,  wobei mal in Sauerstoff, mal in Luft oder Stickstoff  gesintert wurde.  



  Günstig sind Materialien, die als     Mangan-Magne-          siumferrite    mit einem bestimmten Überschuss an  Mangan aufzufassen sind. Es konnte nicht mit  Sicherheit festgestellt werden, in welcher Form dieser  Überschuss an Mangan in den betreffenden Materia  lien vorhanden ist. Es hat sich ergeben, dass das       Rechteckigkeitsverhältnis        (R,)",",    bei im übrigen glei  chen Herstellungsverhältnissen des Materials eine  Funktion- des Überschusses an Mangan gegenüber  einer Zusammensetzung entsprechend der Formel  a     MnO    - (1-a)     MgO    -     Fe203     ist, wobei a zwischen 0,5 und 1 liegt. Die nachfol  genden Tabellen 2 und 3 mögen zur Beweisführung  dienen.

    
EMI0002.0071     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Rohstoffe <SEP> Zusammensetzung,
<tb>  entsprechend <SEP> dem <SEP> umgerechnet <SEP> auf
<tb>  nachstehenden <SEP> Gew. <SEP> % <SEP> der <SEP> Oxyde
<tb>  atomaren <SEP> Verhält- <SEP> Mg0, <SEP> Mnoa <SEP> (R$)max <SEP> (Hel)max
<tb>  nis <SEP> abgewogen <SEP> und <SEP> Fez03
<tb>  Mg <SEP> Mn <SEP> Fe <SEP> <B>MgO</B> <SEP> MnOQ <SEP> Fea03
<tb>  0,50 <SEP> 0,75 <SEP> 2 <SEP> 8,2 <SEP> 26,6 <SEP> 65,2 <SEP> 0,53 <SEP> 1,6
<tb>  0,50 <SEP> 1,00 <SEP> 2 <SEP> 7,5 <SEP> 32,6 <SEP> 59,9 <SEP> 0,77 <SEP> 1,2
<tb>  0,50 <SEP> 1,25 <SEP> 2 <SEP> 7,0 <SEP> 37,6 <SEP> 55,4 <SEP> 0,61 <SEP> 1,4
<tb>  0,50 <SEP> 1,50 <SEP> 2 <SEP> 6,5 <SEP> 42,0 <SEP> 51,5 <SEP> 0,61 <SEP> 1,4       Bei der Herstellung der Proben, auf die sich die  Tabelle 2 bezieht, wurde immer bei 1320  C in Luft  gesintert.

      
EMI0003.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> 3</I>
<tb>  Rohstoffe <SEP> Zusammensetzung,
<tb>  entsprechend <SEP> dem <SEP> umgerechnet <SEP> auf
<tb>  nachstehenden <SEP> Gew. <SEP> % <SEP> der <SEP> Oxyde <SEP> )max
<tb>  atomarenVerhält- <SEP> Mg0, <SEP> MnO, <SEP> <B>(RB)maX</B> <SEP> (Hm
<tb>  nis <SEP> abgewogen <SEP> und <SEP> Fea0g
<tb>  Mg <SEP> Mn <SEP> Fe <SEP> <B>MgO</B> <SEP> MnO2 <SEP> Fea0g
<tb>  0,25 <SEP> 1,00 <SEP> 2 <SEP> 3,9 <SEP> 33,8 <SEP> 62,3 <SEP> 0,78 <SEP> 1,3
<tb>  0,25 <SEP> 1,25 <SEP> 2 <SEP> 3,6 <SEP> 39,3 <SEP> 57,0 <SEP> 0,82 <SEP> 1,3
<tb>  0,25 <SEP> 1,50 <SEP> 2 <SEP> 3,3 <SEP> 43,5 <SEP> 53,2 <SEP> 0,76 <SEP> 1,2
<tb>  0,25 <SEP> 1,75 <SEP> 2 <SEP> 3,1 <SEP> 47,3 <SEP> 49,6 <SEP> 0,61 <SEP> 1,2       Bei der Herstellung der Proben, auf die sich die  Tabelle 3 bezieht, wurde immer bei 1300  C in  Stickstoff gesintert.  



  Aus diesen Werten ergibt sich, dass die besten       (R,)""",-Werte    bei     einem        überschuss    an Mangan wie  in einer Zusammensetzung entsprechend der Formel       (a+b)        MnO        #    (1 -a)     Mg0        #        Fe203     erhalten wurden, wobei a zwischen 0,5 und 1 liegt  und b = 0,25 bis 0,75 ist.  



  Die Werte von     (Hlyl)"laY    sind in den Tabellen 2  und 3 verzeichnet. Da, wie bereits früher bemerkt  wurde, (H ).a, nur wenig von der     Koerzitivkraft        H,     abweicht, geben diese Zahlenwerte also einen Ein  druck von der Grösse der     Koerzitivkraft    in     Oersted.     



  Auch hat sich ergeben, dass     (R,)"",    durch die  Wahl der     Endsintertemperatur    beeinflusst wird. Die  Tabelle 4, die dies beweist, bezieht sich auf Proben  mit einer Zusammensetzung entsprechend 7,5 Ge  wichtsprozent     Mg0,    32,6 Gewichtsprozent     Mn02     und 59,5 Gewichtsprozent     Fe2O3.    Diese Proben wur  den durch Sintern in Luft bei verschiedenen Tempe  raturen erhalten.

    
EMI0003.0021     
  
    <I>Tabelle <SEP> 4</I>
<tb>  Sintertemperatur <SEP> (Ra)max <SEP> (Hm)max
<tb>  1250  <SEP> C <SEP> 0,65 <SEP> 2,0
<tb>  1320  <SEP> C <SEP> 0,77 <SEP> 1,2
<tb>  1355  <SEP> C <SEP> 0,65 <SEP> 1,2
<tb>  1390  <SEP> C <SEP> 0,55 <SEP> 1,2
<tb>  1400  <SEP> C <SEP> 0,54 <SEP> 1,4       Es ergab sich, dass eine     Sinterung    in einer Stick  stoffatmosphäre bei einer Temperatur von etwa  1300  C zur Erzielung eines hohen     (R,)"""-Wertes     besonders günstig ist.

   So hatte eine Probe mit einer  Zusammensetzung entsprechend 7,0 Gewichtsprozent       Mg0,    37,6 Gewichtsprozent     Mn02    und 55,4 Ge  wichtsprozent     Fe203,    welche durch     Sinterung    in  Stickstoff bei 1300  C erhalten wurde, einen     (Rg)maä     Wert von 0,80 bei einem (H )"",.,-Wert von 1,5,  während eine Probe mit einer Zusammensetzung ent-    sprechend 3,6 Gewichtsprozent     Mg0,    39,3 Gewichts  prozent     Mn02    und 57,1 Gewichtsprozent     Fe2O3,     unter gleichen Verhältnissen gesintert, einen     (R,)","     Wert von 0,82 bei einem     (H.).",    -Wert von 1,3  hatte.  



  Aus den vorstehenden Angaben ergibt sich, dass  eine     Sintertemperatur    von 1250-1350  C im allge  meinen günstig ist; die Zusammensetzung beeinflusst  naturgemäss die Lage der günstigsten     Sintertempera-          tur.    Eine     Sinterung    in Stickstoff bei einer Temperatur  von etwa 1300  C kann zu hohen     (R,)."    -Werten,  sogar von 0,80 und höher führen, wenigstens bei  einem hinreichenden     überschuss    an Mangan, der  auch wieder nicht zu gross sein darf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Ferromagnetisches Material für Magnetkerne mit einer nahezu rechteckförmigen Hystereseschleife, welches aus Oxyden von Eisen, Mangan und Magne sium aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Mengen an Eisen, Mangan und Magne sium umgerechnet auf Gewichtsprozente der Oxyde Fe203, Mg0 und Mn02 im Bereich von 50 bis 70 Gewichtsprozent Fe<B>0.,</B> bis 10 Gewichtsprozent Mg0, Rest MnO, liegt.
    1I. Verfahren zur Herstellung eines ferromagne- tischen Materials nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein das genannte Verhältnis er gebendes Gemisch von einem Manganoxyd, Eisen- (III)-oxyd und Magnesiumoxyd bei einer Temperatur von 1150 bis 1450 C gesintert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ferromagnetisches Material nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mangan menge grösser ist als bei einer Zusammensetzung ent sprechend der Formel a MnO - (1-a) MgO - Fe203 wobei a zwischen 0,5 und 1 liegt.
    2. Ferromagnetisches Material nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mangan menge gleich der bei einer Zusammensetzung ent sprechend der Formel (a + b) MnO - (1-a) MgO - Fe203 ist, wobei<I>a</I> zwischen 0,5 und 1 liegt und<I>b</I> = 0,25 bis 0,75 ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinterung bei einer Tempe ratur zwischen 1250 und 1350 C erfolgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinterung bei einer Tempe ratur von annähernd 1300 C in einer Stickstoff atmosphäre erfolgt.
CH340561D 1953-10-07 1954-10-05 Ferromagnetisches Material mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife und Verfahren zu dessen Herstellung CH340561A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL788727X 1953-10-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH340561A true CH340561A (de) 1959-08-31

Family

ID=19832350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH340561D CH340561A (de) 1953-10-07 1954-10-05 Ferromagnetisches Material mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife und Verfahren zu dessen Herstellung

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE532384A (de)
CH (1) CH340561A (de)
DE (1) DE1062611B (de)
FR (1) FR1109365A (de)
GB (1) GB788727A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2987481A (en) * 1956-10-15 1961-06-06 Ibm Manganese-zinc ferrite
IT630441A (de) * 1959-06-09
NL256989A (de) * 1959-11-10
NL257266A (de) * 1959-11-10

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL76858C (de) * 1948-03-27

Also Published As

Publication number Publication date
FR1109365A (fr) 1956-01-25
BE532384A (de) 1955-04-07
GB788727A (en) 1958-01-08
DE1062611B (de) 1959-07-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE975802C (de) Ferromagnetischer Kern fuer hohe Frequenzen
DE962231C (de) Verfahren zur Herstellung eines gesinterten, aus Mischkristallen bestehenden weichmagnetischen Ferritmaterials fuer Hochfrequenzzwecke
DE1054002B (de) Verfahren zur Herstellung eines Eisen-, Mangan-, Zink-Ferrits
DE1070540B (de)
CH340561A (de) Ferromagnetisches Material mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife und Verfahren zu dessen Herstellung
CH410216A (de) Verfahren zur Herstellung eines ferromagnetischen Bauelementes
DE907995C (de) Ferromagnetisches, hauptsaechlich aus Eisenoxydverbindungen vom Magnetit-Typ bestehendes keramisches Material und seine Herstellung
DE1109077B (de) Verfahren zum Herstellen ferromagnetischer Koerper fuer elektrotechnische Zwecke mitpraktisch rechteckiger Hysteresisschleife und niedriger Koerzitivkraft
CH333336A (de) Verfahren zur Herstellung eines Magnetkerns mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife
DE976924C (de) Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Mischferritmaterials und daraus hergestellter Magnetkern
CH333347A (de) Verfahren zur Herstellung eines Magnetkernes mit einer nahezu rechteckigen Hystereseschleife
AT167377B (de) Magnetischer Kern und Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Materials
AT164420B (de) Magnetischer Kern aus einem ferromagnetischen Ferrit
DE977635C (de) Verfahren zur Herstellung eines Ferritwerkstoffes fuer Magnetkerne, die eine nahezu rechteckfoermige Hystereseschleife aufweisen
AT166177B (de) Magnetkern für elektromagnetische Vorrichtung
CH381592A (de) Verfahren zur Herstellung eines magnetisierbaren Bauelementes
DE1239606B (de) Verfahren zur Herstellung von ferromagnetischen Kernen mit weitgehend rechteckfoermiger Hysteresisschleife
DE1295459B (de) Magnetkern mit wenigstens annaehernd rechteckiger Hystereseschleife
DE1006090B (de) Verfahren zur Herstellung eines Ferrit-Werkstoffes fuer Magnetkerne, die eine nahezu echteckfoermige Hystereseschleife aufweisen
DE977425C (de) Verfahren zur Herstellung eines Ferritwerkstoffes fuer Magnetkerne, die eine nahezu rechteckfoermige Hystereseschleife aufweisen
AT205755B (de) Verfahren zur Herstellung eines ferromagnetischen oxydischen Körpers
DE590506C (de) Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von magnetischen Stoffen
AT214662B (de) Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Magnetkernes
AT204795B (de) Verfahren zur Herstellung magnetisierbarer Kerne
CH270970A (de) Magnetisches Material aus ferromagnetischen Mischkristallen von Ferriten und Verfahren zur Herstellung desselben.