CH340610A - Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren

Info

Publication number
CH340610A
CH340610A CH340610DA CH340610A CH 340610 A CH340610 A CH 340610A CH 340610D A CH340610D A CH 340610DA CH 340610 A CH340610 A CH 340610A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bearing body
dependent
clamping
eccentric
clamping lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Neidmann Wilhelm
Original Assignee
Spreeuwenberg S Aannemingsbedr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spreeuwenberg S Aannemingsbedr filed Critical Spreeuwenberg S Aannemingsbedr
Publication of CH340610A publication Critical patent/CH340610A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/02Connections between parts of the scaffold with separate coupling elements
    • E04G7/06Stiff scaffolding clamps for connecting scaffold members of common shape
    • E04G7/12Clamps or clips for crossing members
    • E04G7/14Clamps or clips for crossing members for clamping the members independently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Verbindung von     Baugerüstrohren       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ver  bindung von zwei sich kreuzenden     Baugerüstrohren     mit     zwei    mit ihren Mittelebenen im rechten     Winkel     zueinander liegenden Lagerkörpern, die je aus zwei  Hälften bestehen, von denen die eine an der andern  schwenkbar befestigt ist, wobei jeder Lagerkörper  eine Spannvorrichtung hat.  



  Ähnliche Vorrichtungen sind an sich bekannt.  Sie bestehen ihrem Verwendungszweck entsprechend  aus zwei Lagerkörpern, deren Mittelebenen im rech  ten Winkel zueinander angeordnet sind und     in    wel  chen Lagerkörpern die Rohre befestigt werden. Zur  Befestigung, d. h. zum Einklemmen der Rohre, dien  ten bisher z. B. Schrauben und     Muttern.    Bei andern  Ausführungsformen wurden die Rohre in der Vor  richtung festgekeilt.  



  In allen Fällen erforderte das Befestigen der  Rohre eine Reihe von zeitraubenden Handgriffen,  wie z. B. Anziehen der Muttern. Meist wurden auch  mit den Verbindungselementen nicht fest verbundene  Einzelteile verwendet, die leicht verlorengehen konn  ten und dann, wenn sie z. B. an kleinen Ketten be  festigt waren leicht hinderlich wirkten. Bei der starken  Verschmutzung, der solche Vorrichtungen ausgesetzt  sind, trat auch oft der Fall ein, dass sich der     Ver-          schlussmechanismus    nicht mehr einwandfrei betätigen.  liess. Die Verwendung solcher, nicht einwandfrei  funktionierender und nicht sicher schliessender Vor  richtungen gibt naturgemäss auch zu Unfällen Anlass.  



  Zweck der Erfindung ist, die genannten Mängel  zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, die  auch bei stärkster Beanspruchung und Verschmut  zung nicht nur absolut betriebssicher ist, sondern  auch mit einem einzigen     Handgriff    in ihre     Verschluss-          stellung    gebracht werden kann, und bei welcher  keinerlei lose     Einzelteile        Mitverwendung    finden.

      Man erreicht dies mit der     erfindungsgemässen     Vorrichtung dadurch, dass jede Spannvorrichtung  einen an einer     Lagerkörperhälfte    um einen drehbaren       Exzenterbolzen    schwenkbar gelagerten Spannhebel  aufweist, der mit der zugehörigen andern     Lagerkör-          perhälfte    in     Eingriff        bringbar    ist.  



  Die Zeichnung lässt den Gegenstand der Erfin  dung beispielsweise erkennen. Es zeigen:       Fig.l    eine Vorrichtung zur Verbindung von       Baugerüstrohren    in Seitenansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 .einen Spannhebel in Seitenansicht und teil  weisem Schnitt und       Fig.    4 einen     Teil    einer Vorrichtung, bei der der  Spannhebel mit einem Haken versehen ist, teilweise  in Ansicht und teilweise in Schnitt.  



  Die Vorrichtung weist zwei Lagerkörper auf,  deren Mittelebenen im rechten     Winkel    zueinander  angeordnet sind und die je aus zwei     Hälften    be  stehen. Während die beiden starr miteinander ver  bundenen     Lagerkörperhälften    1 und 2 zweckmässig  aus einem gemeinsamen     Gusskörper    mit verbreiter  ten Auf- oder Anlageflächen bestehen, oder auch  eine geschweisste     Stahlkonstruktion    sein können, wer  den die Körperhälften 3, 3 und 4, 4 aus parallel  zueinander verlaufenden Formplatten gebildet, die       jeweils    paarweise mittels Bolzen 5, 6, 13 und 14  zu einer starren Einheit vereinigt     sind,

      wobei die vor  erwähnten     Bolzen    5 und 6 gleichzeitig als Gelenk  bolzen wirken, die in entsprechend an den Lager  körperhälften 1, 2 vorgesehenen Augen 15, 16 ge  lagert sind.  



  Ausser Lageraugen weisen die     Lagerkörperhälften     1, 2 sodann noch     Fortsätze    9, 10, 11 und 12 auf,  die mit Zahnungen versehen sind, um eine bessere  Regulierung der     Spannkraft    zu erzielen.      Zwischen jedem     Fortsatzpaar    9 und 10 bzw. 11  und 12 ist der Spannhebel 7 bzw. 8 ein- und aus  schwenkbar angeordnet.  



  Am freien Ende der schwenkbar angeordneten       Lagerkörperhälften    ist die Spannvorrichtung ange  bracht. Diese Spannvorrichtung weist ausser dem  Spannhebel auch einen     Exzenterbolzen    17 auf, des  sen eines Ende über die     Lagerkörperhälfte    vorsteht  und als Vierkant 18 ausgebildet ist. Derselbe ist in  den     Lagerkörperhälften    drehbar gelagert und nur  sein     zwischen    den Formplatten liegendes Stück ist  exzentrisch ausgebildet.  



  Der die Verbindung zwischen den Lagerkörper  hälften darstellende Spannhebel weist, um auch Un  terschiede des Durchmessers der Gerüstrohre 21, 22:  auszugleichen     bzw.    um überhaupt eine schärfere  Festspannung zu ermöglichen, an seinem freien Ende  zwei keilförmig ausgebildete Zähne 23 auf, mit  denen er mit der     Zahnung    der     Fortsatzpaare    9 und  10 bzw. 11 und 12 in Eingriff steht.  



  Der zwischen den Formplatten gelagerte     Exzen-          terbolzen    17 kann auf beliebige Art und Weise gegen  ungewolltes     Aussereingriffkommen    mit den Lager  körperhälften gesichert sein.  



  In der Zeichnung ist sein dem Vierkantende ent  gegengesetztes Auslaufende ausserhalb der Form  platte etwa     nietkopfartig    vergrössert, wogegen im  Bereiche des Vierkants eine über diesen geschobene  Scheibe 18 zur     Mitverwendung    gelangt, die durch  einen in Querrichtung vorgeschobenen Stift 19 fest  gehalten wird.  



  Die mit einem     Vierkantloch    versehene Scheibe 18  besitzt einen winklig abgebogenen Anschlag 20 zur       Begrenzung    des     Exzenteraufschlages    bzw. des zu  betätigenden Schlüssels, der in der Zeichnung nicht  besonders veranschaulicht ist.  



  Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist kurz  wie folgt:  Angenommen, die rechts in der Zeichnung dar  gestellte     Lagerkörperhälfte    sei bereits an einem senk  recht verlaufenden Rohr 21 befestigt. Das im rech  ten Winkel dazu anzubringende Rohr 22 wird an  schliessend dann in die linke     Lagerkörperhälfte    1  hineingelegt, die schwenkbare Hälfte 3 hochgeklappt  und der Spannhebel 7 hinter das     Fortsatzpaar    9, 10  gehakt.  



  Mit einem vorzugsweise langstieligen, auf den  Vierkant aufzusetzenden Schlüssel wird dann der       Exzenterbolzen    17 so gedreht, bis der Sicherheits  anschlag 20 an der Formplatte liegt und der Ex  zenterbolzen die aus der Zeichnung ersichtliche Lage       einnimmt.     



  In der Spannstellung hat also der Spannhebel  seinen Zustand grösster Spannung in der äussern Tot  lage des Exzenters bereits überschritten, so dass in  Spannstellung der Sicherheitsanschlag 20 fest gegen  eine der Formplatten gepresst wird. Ein selbsttätiges       öffnen    der Spannvorrichtung ist ausgeschlossen.  



       Fig.    4     zeigt    einen Teil einer nicht verstellbaren  Vorrichtung. Der die Verbindung zwischen zwei zu-         sammenwirkenden        Lagerkörperhälften    herstellende  Spannhebel 24 trägt an seinem einen Ende ein Auge  25, mit dem der Spannhebel 24 um den Exzenter  bolzen 17 drehbar gelagert ist. Das freie Ende des  Spannhebels 24 ist als ein Haken 26 ausgebildet,  der in Eingriff mit einem Bolzen 27 an der starren       Lagerkörperhälfte    1 gebracht werden kann.  



  Im übrigen entspricht diese Verbindungsvorrich  tung der in den     Fig.    1-3 dargestellten Vorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Verbindung von zwei sich kreu zenden Baugerüstrohren mit zwei mit ihren Mittel ebenen im rechten Winkel zueinander liegenden La gerkörpern, die je aus zwei Hälften bestehen, von denen die eine an der andern schwenkbar befestigt ist, wobei jeder Lagerkörper eine Spannvorrichtung hat, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spannvorrich tung einen an einer Lagerkörperhälfte (3, 3 bzw. 4, 4) um einen drehbaren Exzenterbolzen (17) schwenkbar gelagerten Spannhebel (7, 8) aufweist, der mit der zugehörigen andern Lagerkörperhälfte in Eingriff bringbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Lagerkörper hälften aus parallel zueinander verlaufenden Form platten bestehen und dass der exzentrisch ausgebildete Teil der Exzenterbolzen (17) zwischen den freien Enden der schwenkbaren Lagerkörperhälften (3, 3 bzw. 4, 4) liegen, während die beiden andern Lager körperhälften (1, 2) miteinander verschweisst sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannhebel an seinem einen Ende mit einem Auge versehen und mit diesem schwenkbar um den Ex zenterbolzen gelagert ist und dass er an seinem andern Ende einen Haken zum Eingriff in einen Bolzen am freien Ende der miteinander verschweissten Lager körperhälften aufweist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den mit einander verschweissten Lagerkörperhälften mit Zäh nen versehene Fortsätze vorgesehen sind, und dass das freiausragende Ende der Spannhebel etwa keil förmige Zähne besitzt, welche in die Zähne der Fortsätze eingreifen können. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannhebel (7 bzw. 8) an seinem freien Ende etwa T-förmig gestaltet ist und zwei keilförmig ausgebildete Zähne (23) aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Exzenterbolzen (17) wenigstens an einer Seite der Lagerkörperhälfte vorstehen und dass dieses Ende mit einem Vierkant versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Exzenterbolzen (17) eine Scheibe (18) mit einem Sicherheitsanschlag (20) vorgesehen ist, wel cher durch Anlage an die ihm benachbarte Lager körperhälfte die Spannstellung des Exzenterbolzens bestimmt. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Vierkantöffnung versehene Scheibe (18) auf dem als Vierkant ausgebildeten Ende des Exzenterbolzens (17) lose aufgeschoben und mittels eines Stiftes (19) gesichert ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsschlag (20) zum grössten Radius des Exzenterbolzens derart angeordnet ist, dass in Spann stellung die äussere Totlage des Exzenterbolzens überschritten ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (9 und 10 bzw. 11 und 12) zwecks Einlegens des Spannhebels zwischen je zwei Fort sätzen gabelartig ausgebildet sind.
CH340610D 1955-02-09 1955-12-01 Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren CH340610A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE340610X 1955-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH340610A true CH340610A (de) 1959-08-31

Family

ID=6228284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH340610D CH340610A (de) 1955-02-09 1955-12-01 Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH340610A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5664904A (en) * 1994-04-13 1997-09-09 Jani-Jack Limited Clamps

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5664904A (en) * 1994-04-13 1997-09-09 Jani-Jack Limited Clamps

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2554581A1 (de) Anordnung eines abnehmbaren ballastgewichts
DE2855988A1 (de) Spannvorrichtung, insbesondere fuer verzurrketten
DE3049971T1 (de) Device for coupling together laterally directed scaffold elements to uprights in a scaffold or the like
CH340610A (de) Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren
DE20006912U1 (de) Gerüsthalter für ein Dachtraufgerüst
DE2213637C3 (de) Schalung für Rundbauten aus Beton
DE2508274A1 (de) Geruestverbindung
DE1481876C3 (de) Spillkopf mit Sperrklinke
DE841350C (de) Knotenverbindung fuer sich kreuzende Rohre oder Stangen, insbesondere fuer Stahlrohrbaugerueste
DE2022610C3 (de) Universalschlüssel
DE362698C (de) Sitzbefestigung fuer Fahrraeder, insbesondere Motorfahrraeder
DE3538118A1 (de) Kontrolleinrichtung zur ueberlastkontrolle von ketten
DE2102266A1 (de) Tischgestell
DE6949801U (de) Spannvorrichtung fuer stropps
DE640352C (de) Niete zum Verbinden von Metallteilen, insbesondere fuer schwere Gelenkketten
DE546056C (de) An die Rutsche angenieteter oberer Tragrahmen mit ueber dem Rutschenrand hinausgefuehrten Tragrahmenlaschen
DE898078C (de) Geruestkupplung
DE1180911B (de) Selbsttaetig nachspannende Seilklemme fuer Bergbau-Schachtfoerderanlagen
DE616114C (de) Rutschenverbindung
DE3034408C2 (de)
DE648338C (de) Verriegelungseinrichtung im Scharnier fuer luftdicht abschliessende Tueren in Luftschutzraeumen
DE724408C (de) Last- und Zughaken mit einer Ausloesevorrichtung
DE546974C (de) Geruestkragtraeger
AT218227B (de) Schalungsverbindung zum festen Zusammenkuppeln von Brettern, Bohlen, Schaltafeln, Versteifungshölzern u. dgl.
DE586053C (de) Keilverbindung fuer Schuettelrutschen mit Schraubensicherung