CH340610A - Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren - Google Patents
Vorrichtung zur Verbindung von BaugerüstrohrenInfo
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Description
Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ver bindung von zwei sich kreuzenden Baugerüstrohren mit zwei mit ihren Mittelebenen im rechten Winkel zueinander liegenden Lagerkörpern, die je aus zwei Hälften bestehen, von denen die eine an der andern schwenkbar befestigt ist, wobei jeder Lagerkörper eine Spannvorrichtung hat.
Ähnliche Vorrichtungen sind an sich bekannt. Sie bestehen ihrem Verwendungszweck entsprechend aus zwei Lagerkörpern, deren Mittelebenen im rech ten Winkel zueinander angeordnet sind und in wel chen Lagerkörpern die Rohre befestigt werden. Zur Befestigung, d. h. zum Einklemmen der Rohre, dien ten bisher z. B. Schrauben und Muttern. Bei andern Ausführungsformen wurden die Rohre in der Vor richtung festgekeilt.
In allen Fällen erforderte das Befestigen der Rohre eine Reihe von zeitraubenden Handgriffen, wie z. B. Anziehen der Muttern. Meist wurden auch mit den Verbindungselementen nicht fest verbundene Einzelteile verwendet, die leicht verlorengehen konn ten und dann, wenn sie z. B. an kleinen Ketten be festigt waren leicht hinderlich wirkten. Bei der starken Verschmutzung, der solche Vorrichtungen ausgesetzt sind, trat auch oft der Fall ein, dass sich der Ver- schlussmechanismus nicht mehr einwandfrei betätigen. liess. Die Verwendung solcher, nicht einwandfrei funktionierender und nicht sicher schliessender Vor richtungen gibt naturgemäss auch zu Unfällen Anlass.
Zweck der Erfindung ist, die genannten Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, die auch bei stärkster Beanspruchung und Verschmut zung nicht nur absolut betriebssicher ist, sondern auch mit einem einzigen Handgriff in ihre Verschluss- stellung gebracht werden kann, und bei welcher keinerlei lose Einzelteile Mitverwendung finden.
Man erreicht dies mit der erfindungsgemässen Vorrichtung dadurch, dass jede Spannvorrichtung einen an einer Lagerkörperhälfte um einen drehbaren Exzenterbolzen schwenkbar gelagerten Spannhebel aufweist, der mit der zugehörigen andern Lagerkör- perhälfte in Eingriff bringbar ist.
Die Zeichnung lässt den Gegenstand der Erfin dung beispielsweise erkennen. Es zeigen: Fig.l eine Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 .einen Spannhebel in Seitenansicht und teil weisem Schnitt und Fig. 4 einen Teil einer Vorrichtung, bei der der Spannhebel mit einem Haken versehen ist, teilweise in Ansicht und teilweise in Schnitt.
Die Vorrichtung weist zwei Lagerkörper auf, deren Mittelebenen im rechten Winkel zueinander angeordnet sind und die je aus zwei Hälften be stehen. Während die beiden starr miteinander ver bundenen Lagerkörperhälften 1 und 2 zweckmässig aus einem gemeinsamen Gusskörper mit verbreiter ten Auf- oder Anlageflächen bestehen, oder auch eine geschweisste Stahlkonstruktion sein können, wer den die Körperhälften 3, 3 und 4, 4 aus parallel zueinander verlaufenden Formplatten gebildet, die jeweils paarweise mittels Bolzen 5, 6, 13 und 14 zu einer starren Einheit vereinigt sind,
wobei die vor erwähnten Bolzen 5 und 6 gleichzeitig als Gelenk bolzen wirken, die in entsprechend an den Lager körperhälften 1, 2 vorgesehenen Augen 15, 16 ge lagert sind.
Ausser Lageraugen weisen die Lagerkörperhälften 1, 2 sodann noch Fortsätze 9, 10, 11 und 12 auf, die mit Zahnungen versehen sind, um eine bessere Regulierung der Spannkraft zu erzielen. Zwischen jedem Fortsatzpaar 9 und 10 bzw. 11 und 12 ist der Spannhebel 7 bzw. 8 ein- und aus schwenkbar angeordnet.
Am freien Ende der schwenkbar angeordneten Lagerkörperhälften ist die Spannvorrichtung ange bracht. Diese Spannvorrichtung weist ausser dem Spannhebel auch einen Exzenterbolzen 17 auf, des sen eines Ende über die Lagerkörperhälfte vorsteht und als Vierkant 18 ausgebildet ist. Derselbe ist in den Lagerkörperhälften drehbar gelagert und nur sein zwischen den Formplatten liegendes Stück ist exzentrisch ausgebildet.
Der die Verbindung zwischen den Lagerkörper hälften darstellende Spannhebel weist, um auch Un terschiede des Durchmessers der Gerüstrohre 21, 22: auszugleichen bzw. um überhaupt eine schärfere Festspannung zu ermöglichen, an seinem freien Ende zwei keilförmig ausgebildete Zähne 23 auf, mit denen er mit der Zahnung der Fortsatzpaare 9 und 10 bzw. 11 und 12 in Eingriff steht.
Der zwischen den Formplatten gelagerte Exzen- terbolzen 17 kann auf beliebige Art und Weise gegen ungewolltes Aussereingriffkommen mit den Lager körperhälften gesichert sein.
In der Zeichnung ist sein dem Vierkantende ent gegengesetztes Auslaufende ausserhalb der Form platte etwa nietkopfartig vergrössert, wogegen im Bereiche des Vierkants eine über diesen geschobene Scheibe 18 zur Mitverwendung gelangt, die durch einen in Querrichtung vorgeschobenen Stift 19 fest gehalten wird.
Die mit einem Vierkantloch versehene Scheibe 18 besitzt einen winklig abgebogenen Anschlag 20 zur Begrenzung des Exzenteraufschlages bzw. des zu betätigenden Schlüssels, der in der Zeichnung nicht besonders veranschaulicht ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist kurz wie folgt: Angenommen, die rechts in der Zeichnung dar gestellte Lagerkörperhälfte sei bereits an einem senk recht verlaufenden Rohr 21 befestigt. Das im rech ten Winkel dazu anzubringende Rohr 22 wird an schliessend dann in die linke Lagerkörperhälfte 1 hineingelegt, die schwenkbare Hälfte 3 hochgeklappt und der Spannhebel 7 hinter das Fortsatzpaar 9, 10 gehakt.
Mit einem vorzugsweise langstieligen, auf den Vierkant aufzusetzenden Schlüssel wird dann der Exzenterbolzen 17 so gedreht, bis der Sicherheits anschlag 20 an der Formplatte liegt und der Ex zenterbolzen die aus der Zeichnung ersichtliche Lage einnimmt.
In der Spannstellung hat also der Spannhebel seinen Zustand grösster Spannung in der äussern Tot lage des Exzenters bereits überschritten, so dass in Spannstellung der Sicherheitsanschlag 20 fest gegen eine der Formplatten gepresst wird. Ein selbsttätiges öffnen der Spannvorrichtung ist ausgeschlossen.
Fig. 4 zeigt einen Teil einer nicht verstellbaren Vorrichtung. Der die Verbindung zwischen zwei zu- sammenwirkenden Lagerkörperhälften herstellende Spannhebel 24 trägt an seinem einen Ende ein Auge 25, mit dem der Spannhebel 24 um den Exzenter bolzen 17 drehbar gelagert ist. Das freie Ende des Spannhebels 24 ist als ein Haken 26 ausgebildet, der in Eingriff mit einem Bolzen 27 an der starren Lagerkörperhälfte 1 gebracht werden kann.
Im übrigen entspricht diese Verbindungsvorrich tung der in den Fig. 1-3 dargestellten Vorrichtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Verbindung von zwei sich kreu zenden Baugerüstrohren mit zwei mit ihren Mittel ebenen im rechten Winkel zueinander liegenden La gerkörpern, die je aus zwei Hälften bestehen, von denen die eine an der andern schwenkbar befestigt ist, wobei jeder Lagerkörper eine Spannvorrichtung hat, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spannvorrich tung einen an einer Lagerkörperhälfte (3, 3 bzw. 4, 4) um einen drehbaren Exzenterbolzen (17) schwenkbar gelagerten Spannhebel (7, 8) aufweist, der mit der zugehörigen andern Lagerkörperhälfte in Eingriff bringbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Lagerkörper hälften aus parallel zueinander verlaufenden Form platten bestehen und dass der exzentrisch ausgebildete Teil der Exzenterbolzen (17) zwischen den freien Enden der schwenkbaren Lagerkörperhälften (3, 3 bzw. 4, 4) liegen, während die beiden andern Lager körperhälften (1, 2) miteinander verschweisst sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannhebel an seinem einen Ende mit einem Auge versehen und mit diesem schwenkbar um den Ex zenterbolzen gelagert ist und dass er an seinem andern Ende einen Haken zum Eingriff in einen Bolzen am freien Ende der miteinander verschweissten Lager körperhälften aufweist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den mit einander verschweissten Lagerkörperhälften mit Zäh nen versehene Fortsätze vorgesehen sind, und dass das freiausragende Ende der Spannhebel etwa keil förmige Zähne besitzt, welche in die Zähne der Fortsätze eingreifen können. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannhebel (7 bzw. 8) an seinem freien Ende etwa T-förmig gestaltet ist und zwei keilförmig ausgebildete Zähne (23) aufweist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Exzenterbolzen (17) wenigstens an einer Seite der Lagerkörperhälfte vorstehen und dass dieses Ende mit einem Vierkant versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Exzenterbolzen (17) eine Scheibe (18) mit einem Sicherheitsanschlag (20) vorgesehen ist, wel cher durch Anlage an die ihm benachbarte Lager körperhälfte die Spannstellung des Exzenterbolzens bestimmt. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Vierkantöffnung versehene Scheibe (18) auf dem als Vierkant ausgebildeten Ende des Exzenterbolzens (17) lose aufgeschoben und mittels eines Stiftes (19) gesichert ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsschlag (20) zum grössten Radius des Exzenterbolzens derart angeordnet ist, dass in Spann stellung die äussere Totlage des Exzenterbolzens überschritten ist. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (9 und 10 bzw. 11 und 12) zwecks Einlegens des Spannhebels zwischen je zwei Fort sätzen gabelartig ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340610X | 1955-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH340610A true CH340610A (de) | 1959-08-31 |
Family
ID=6228284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH340610D CH340610A (de) | 1955-02-09 | 1955-12-01 | Vorrichtung zur Verbindung von Baugerüstrohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH340610A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5664904A (en) * | 1994-04-13 | 1997-09-09 | Jani-Jack Limited | Clamps |
-
1955
- 1955-12-01 CH CH340610D patent/CH340610A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5664904A (en) * | 1994-04-13 | 1997-09-09 | Jani-Jack Limited | Clamps |
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