CH340779A - Antriebsvorrichtung für sprungweise Schaltung eines zeitanzeigenden Organs in einem Uhrwerk - Google Patents

Antriebsvorrichtung für sprungweise Schaltung eines zeitanzeigenden Organs in einem Uhrwerk

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CH340779A
CH340779A CH340779DA CH340779A CH 340779 A CH340779 A CH 340779A CH 340779D A CH340779D A CH 340779DA CH 340779 A CH340779 A CH 340779A
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Ebauches Sa
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    • GPHYSICS
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/02Back-gearing arrangements between gear train and hands
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • G04B13/002Gearwork where rotation in one direction is changed into a stepping movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Antriebsvorrichtung für sprungweise    Schaltung   eines zeitanzeigenden Organs in    einem      Uhrwerk   Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für sprungweise Schaltung eines zeitanzeigenden Organs in einem Uhrwerk, insbesondere für springende Stunde, mit einem durch eine Feder belasteten, ein Rad einmal pro vorbestimmte Zeiteinheit sprungweise schaltenden Organ, das vermittels einer Schleppkupplung angetrieben wird.

   Solche Vorrichtungen werden vorzugsweise dort gebraucht, wo an der Stelle eines Stundenzeigers eine    mit   Stundenziffern versehene drehbare Scheibe tritt, welche einmal pro Stunde sprungweise angetrieben wird, um die jeweilige Stundenziffer    plötzlich   in den Bereich des Fensters einer Deckscheibe zu    bringen.   



  Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist das ein Sternrad sprungweise schaltende Organ ein Exzenter, auf welchem eine Feder während seiner ganzen Umdrehung einwirkt und bei Überschreitung der    Exzenterspitze   den Exzenter, soweit es die Schleppkupplung gestattet, sprungweise bewegt, so dass ein Stift des Exzenters auf einen Zahn des mit einer Sperrfeder zusammenarbeitenden Sternrades einwirkt und dieses plötzlich um einen Zahn und damit um ein Stundenintervall dreht. Da der Exzenter mittels eines Stiftes auf das Sternrad wirkt, muss der Exzenter unter dem Sternrad durchlaufen können, was eine Vergrösserung der Bauhöhe des Uhrwerkes zur Folge hat. Da die den Exzenter vorwärts bewegende, verhältnismässig starke Feder dauernd am Exzenter anliegt, übt sie auch fortwährend eine Reibungskraft auf diesen aus.

   Das den Exzenter über die Schleppkupplung mitnehmende, vom Minutenrohr angetriebene Schaltrad macht eine Umdrehung pro Stunde und der Exzenter schaltet das Sternrad infolgedessen bei einer Umdrehung nur einmal um einen Zahn weiter.    Diese   und weitere Nachteile können erfindungsgemäss dadurch vermieden werden, dass das Organ nicht als Exzenter, sondern als Hebel ausgebildet ist und die diesen Hebel belastende Feder selbst eine Steuerfläche zum    Spannen   der Feder durch den Hebel und anschliessend daran eine Schleuderfläche zur Erteilung einer sprungweisen Bewegung an den Hebel aufweist. Nunmehr kann das    hebelförmige   Organ ohne Vermittlung eines Stiftes auf das Sternrad wirken und somit in der gleichen Ebene liegen wie das Sternrad, was eine Einsparung an Bauhöhe des    Uhrwerkes   bedeutet.

   Man kann den Hebel zweiarmig wählen und das ihn mitnehmende Schaltrad pro Stunde eine halbe Umdrehung machen lassen, so dass bei einer Umdrehung des Hebels das Sternrad zweimal geschaltet wird. Hat der Hebel die Schleuderfläche der Feder verlassen, so bleibt er ausser Berührung mit der Feder, also ohne Reibungswirkung derselben, bis er wieder auf die    Steuerfläche   der Feder    auffährt,   was eine Verringerung der Reibungsverluste bedeutet. 



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise    Ausfüh-      rungsform   der Erfindung in grösserem    Massstabe.   Darin ist    Fig.   1 eine Draufsicht und    Fig.2   ein Schnitt nach der Linie    11-1I   der    Fig.   1. 



  Das Rad 1 des Minutenrohres 2 steht im Eingriff mit dem lose auf der Schulterschraube 3 drehenden Schaltrad 4 mit der doppelten Zähnezahl des Rades 1. Während das Rad 1 sich also pro Stunde einmal dreht, macht das Rad 4 in der gleichen Zeit nur eine halbe Umdrehung. Lose auf dem Minutenrohr 2 sitzt das mit der Sperrfeder 6 zusammenarbeitende Sternrad 5 mit    zwölf   Zähnen, an dem die    Stundenzifferscheibe   7 befestigt ist. Über 

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 der Scheibe 7 und unter dem Minutenzeiger 8 liegt die Deckscheibe 9 mit dem Fenster 10, durch welches in bekannter Weise die Stundenziffern der Scheibe 7 einzeln sichtbar werden.

   Der Doppelhebel 11 ist lose auf der Schulterschraube 3 gelagert, so dass er sich gegenüber dem    Schaltrad   4 so viel drehen kann, als es die Schleppkupplung gestattet, die aus dem    runden   Loch 12 im Schaltrad 4 und dem in das Loch 12 eintretenden Stift 13 des Doppelhebels 11 gebildet ist. Das Loch der Schleppkupplung könnte auch im Hebel 11 und der Stift am Rad 4 vorgesehen sein. Der Hebel 11 liegt    in   der Ebene des Sternrades 5, so dass die Enden 18, 20 des ersteren direkt,    also   ohne Vermittlung eines Stiftes, auf die Zähne des    letzteren   wirken können. In der Ebene des Hebels 11    liegt   die an der Werkplatte 14 oder sonstwo befestigte Belastungsfeder 15 für den Doppelhebel 11.

   Diese Feder ist eine Steuerkurve 16 und daran anschliessend eine Schleuderkurve 17. Beide oder nur eine der kurvenförmig gebogenen    Flächen   16 und 17 könnten durch ebene Flächen ersetzt sein. Die Steuerkurve 16 dient zur Spannung der Feder 15 durch den Hebel 11 und die Schleuderkurve 17 zum Vorprellen des Hebels 11 gegenüber dem Schaltrad 4 durch die von der Kurve 16 gespannte Feder 15, soweit dies die Schleppkupplung 12, 13 zulässt. 



  In der Stellung der Teile gemäss    Fig.   1 hat das im    Gegenuhrzeigersinn   drehende Schaltrad 4 das Hebelende 18 mittels der Schleppkupplung 12, 13 an den Zahn 19 des    Sternrades   5 herangebracht, während das Hebelende 20 sich am Ende der Steuerfläche 16 befindet, nachdem es durch Auflaufen auf dieser Steuerfläche die Feder 15 gespannt hat.

   Dreht sich das Rad 4 nun aus dieser Stellung im Gegenuhrzeigersinn weiter, so verlässt das Ende 20 bei Eintritt einer vollen Stunde plötzlich bei 22 die    Steuerfläche   16 und während der nun    einsetzenden   Entspannung der Feder 15 prellt die    Schleuderfläche   17 den Hebel 11    im      Gegenuhrzeigersinn,   bis der Stift 13 an der rechten Seite der    Bohrung   12 anschlägt und den Hebel 11 zum Stillstand bringt. Während dieses    Vorprellens   dreht das Hebelende 18 das Sternrad 5 entgegen der Wirkung der Feder 6 um    einen   Zahn, die Scheibe 7 also zur nächstfolgenden Stunde im Uhrzeigersinn weiter, worauf die Feder 6 das Rad 5 auf bekannte Weise    in   dieser Lage sichert.

   Sollte der Hebel 11 durch den Aufprall des Stiftes 13 auf der rechten Seite der    Bohrung   12    zurückprellen   und das Sternrad 5 dann entgegen der Kraft der Feder 6 zurückdrehen wollen, so    wird   er durch die Schleuderfläche 17 daran gehindert, und dies so lange, bis die Schleppkupplung 12, 13 wieder zu wirken beginnt.    Sobald   die linke Seite der    Bohrung   12 bei Weiterdrehung des Rades 4 wieder am Stift 13 anstösst,    wird   der Hebel 11 vom Rad 4 wieder im    Gegenuhrzeigersinri   mitgenommen. Bis das Hebelende 18 auf der    Steuerfläche   16 aufzufahren beginnt, wird der Hebel 11 von der Feder 15 nicht belastet.

   Ist dann das Hebelende 18 längs der Fläche 16 aufgefahren und in der Stellung angekommen, wo sich    in      Fig.   1 das Ende 20 befindet, so wird kurz nachher das Hebelende 18 von der Schleuderfläche 17 vorgeprellt und das Hebelende 20 bewegt den nächsten Zahn 21 des Sternrades 5 sprungweise im Uhrzeigersinn. Ist dann das Hebelende 20 auf gleiche Weise und unter der gleichen Wirkung wie für das Ende 18 beschrieben wiederum in der Stellung der    Fig.   1 angekommen, so beginnt der Zyklus von vorn. 



  Unter gewissen Voraussetzungen kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch für springende Minuten Verwendung finden. 



     Will   man die Scheibe 7 und den Minutenzeiger 8 im    Gegenuhrzeigersinn,   also das Schaltrad 4    im   Uhrzeigersinn der    Fig.   1 drehen, so ist dies ohne weiteres möglich, da angesichts der aufgewendeten    Ver-      stellkraft   nicht nur das Sternrad 5 die Feder 6, sondern auch der Hebel 11 durch Wirkung auf die Schleuderfläche 17 die Feder 15 zurückbiegen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung für sprungweise Schaltung eines zeitanzeigenden Organs in einem Uhrwerk, insbesondere für springende Stunde, mit einem durch eine Feder belasteten, ein Rad einmal pro vorbestimmte Zeiteinheit sprungweise schaltenden Organ, das vermittels einer Schleppkupplung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ als Hebel ausgebildet ist und die diesen Hebel belastende Feder eine Steuerfläche zum Spannen der Feder durch den Hebel und anschliessend daran eine Schleuderfläche zur Erteilung einer sprungweisen Bewegung an den Hebel aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche und/oder die Schleuderfläche der Feder kurvenförmig gebogen sind. 2.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel zweiarmig ist, so dass er pro Umdrehung das Rad zweimal sprung- weise weiterschaltet. 3. Antriebsvorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel in der gleichen Ebene liegt wie das Rad, so dass das oder die Enden des Hebels ohne Vermittlung eines Stiftes auf das Rad wirken. 5. Antriebsvorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 4. 6. Antriebsvorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 4. 7. Antriebsvorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 4.
CH340779D 1957-02-25 1957-10-23 Antriebsvorrichtung für sprungweise Schaltung eines zeitanzeigenden Organs in einem Uhrwerk CH340779A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH678787GA3 (de) * 1990-06-01 1991-11-15

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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WO1991019233A1 (fr) * 1990-06-01 1991-12-12 Vincent Calabrese Mecanisme d'affichage sautant instantane

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