CH340781A - Stellmechanismus in Weckeruhr - Google Patents
Stellmechanismus in WeckeruhrInfo
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Description
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Stellmechanismus in Weckeruhr Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Stellmechanismus in Weckeruhren, bei welchem ein drehbares Stellorgan so angeordnet ist, dass es einem Auslösungsorgan und einem Läutwerkzeiger eine drehende Einstellbewegung erteilen kann, wobei die letztgenannten beiden Teile mittelbar miteinander verbunden sind, und das Auslösungsorgan mit einem durch das Uhrwerk gedrehten Einklinkungsorgan zusammenwirkt, so dass, wenn ein Teil des Einklin- kungsorgans durch dessen Drehung gegenüber einem Teil des Auslösungsorgans gebracht worden ist,
der Weckermechanismus ausgelöst wird.
Gewöhnlich wird in solchen Anordnungen eine Welle vorgesehen, an welcher das Auslösungsorgan und der Läutwerkzeiger befestigt sind, und welche eine Nabe eines Zahnrades durchsetzt, das einen Teil des das Einklinkungsorgan treibenden Räderwerkes bildet. Diese Anordnung hat zur Folge, dass das Auslösungsorgan das Bestreben hat, sich aus der Stellung zu drehen, in welcher es eingestellt wurde. Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein solches Drehen zu vermeiden.
Hierzu ist der Stelhnechanismus gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Auslösungsorgan eine zylindrische Nabe aufweist, die gegenüber einem an einem stationären Teil der Weckeruhr gebildeten zylindrischen Ansatz angeordnet ist, und dass die Nabe und der Ansatz mindestens angenähert gleichen Durchmesser besitzen und von den Windungen einer Schraubenfeder eng umschlossen sind, das Ganze derart, dass jedes Bestreben zu einer Relativdrehung zwischen der Nabe und dem Ansatz bewirkt, dass die Windungen um den stationären Ansatz diesen fest umfassen, so dass jedes Drehen ausgeschlossen ist, während die beim Einstellen der Weckeruhr stattfindende relative Drehung das Bestreben hat, die Feder von der Nabe und dem Ansatz abzuwickeln,
so dass der Einstelldrehung praktisch kein Widerstand entgegengesetzt wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Ansicht mit teilweisem Schnitt durch den Stellmechanismus einer Weckeruhr, Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte Auslösungsorgan und Fig. 3 eine Ansicht von unten des in Fig. 1 gezeigten Einklinkungsorgans.
Zwischen der Deckplatte 10 und der Grundplatte 11 der Uhr sind die verschiedenen Zahnräder des Betätigungsmechanismus für den Wecker (nicht dargestellt) und Zahnräder 12, 13 und 15 angeordnet, welche der Kraftübertragung auf die nicht dargestellten Zeiger dienen. Am Zahnrad 12 ist ein Ritzel 14 befestigt, welches das Zahnrad 15 treibt. Letzteres besitzt eine Hohlnabe 16, an deren unterem Ende ein Einklinkungsorgan 17 gebildet ist. Eine Welle 18 durchdringt die Nabe 16 und ist darin drehbar gelagert. Das obere Ende der Welle 18 durchsetzt die Deckplatte 10 und trägt einen Läut- werkzeiger 19, der mit einer nicht dargestellten Stellskala für das Läutwerk zusammenwirkt.
Das untere Ende der Welle 18 setzt sich unterhalb des Einklin- kungsorgans 17 durch ein Ritzel 20 fort, das an ihr befestigt ist. Dieses Ritzel 20 ist mit einer zylindrischen Nabe 21 versehen, welche an einem zylindrischen Ansatz 22 gleichen Durchmessers anliegt, der an der Grundplatte 11 gebildet ist. Die zylindrische Mantelfläche der Nabe und des Ansatzes ist von einer Schraubenfeder 23 umgeben. An der obern Fläche des Ritzels 20 ist ein mit dem Einklinkungs- organ zusammenwirkendes Auslösungsorgan 24 gebildet.
Ein axial bewegliches Ritzel 25, das auf einer Welle 26 sitzt, kann über einen an letzterer befestig
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ten Drücker 27 in Eingriff mit dem Ritzel 20 gebracht werden. Die Welle 26 ist in einem Lager 28 axial verschiebbar gelagert. Das Lager 28 ist mit der Grundplatte 11 verbunden. In der obern Endstellung der Welle 26 steht das Ritzel 25 ausser Eingriff mit dem Ritzel 20 und in Eingriff mit dem Zahnrad 13, das einen Teil des Räderwerkes für die Bewegungs- übertragung zu den Zeigern bildet, durch welche die Zeigerstellung erfolgt.
Die Welle 18 ist gegen axiale Bewegungen gesichert und das Zahnrad 15 kann mit seiner Nabe 16 und dem Einklinkungsorgan 17 axial auf der Welle 18 bewegt werden, wobei das Einklin- kungsorgan eine Schulter bildet, an welcher ein Federblatt 29 angreift, das, wenn es nach unten gebogen wird, den Weckermechanismus auslöst. Das Federblatt dient zugleich dazu, das Einklinkungs- organ 17 und das Auslösungsorgan 24 miteinander in Kontakt zu halten.
Die Feder 23 ist so gewunden, dass, wenn sich der Drücker 27 in einer Stellung befindet, in welcher die Ritzel 20 und 25 miteinander in Eingriff stehen und das Betätigungsorgan gedreht wird, um den Läutwerkzeiger 19 und das Auslösungsorgan 24 einzustellen, diese Feder das Bestreben hat, sich abzuwickeln. Wenn dagegen der Läutwerkzeiger einmal eingestellt ist, so hat jedes Bestreben des Auslösungsorgans aus seiner eingestellten Lage zu drehen die Wirkung, die Feder enger um die Nabe 21 und um den Ansatz 22 zu wickeln und, da letzterer mit der Grundplatte feststeht, ist es der Welle 18 nicht möglich, die einmal eingestellte Lage des Auslösungsorgans zu verändern.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist die obere Fläche des Auslösungsorgans 24 mit zwei Einschnitten 30 versehen, welche im Winkel von ungefähr 210 zueinanderstehen. Jeder dieser Einschnitte besitzt eine radiale Fläche 31, die rechtwinklig zu einer Normalebene zur Wellenachse steht und ferner eine Fläche 32, die zu einer solchen Normalebene zur Wellenachse geneigt ist.
Das Einklinkungsorgan 17 ist mit geneigten Zähnen 33 versehen, welche so angeordnet sind, dass sie während eines Teils der Drehung des Einklinkungsorgans in die Einschnitte 30 eingreifen, nachdem sie über die Enden der Flächen 31 geglitten sind, wobei dem Einklinkungsorgan eine axiale Bewegung durch das Federblatt 29 erteilt wird, was den Weckermechanismus auslöst. Die geneigten Teile der Zähne 33 können mit den geneigten Flächen 32 zusammenwirken, wodurch der Weckermechanismus wieder gespannt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stehmechanismus in Weckeruhren, bei welchem ein drehbares Stellorgan so angeordnet ist, dass es einem Auslösungsorgan und einem Läutwerkzeiger eine drehende Einstellbewegung erteilen kann, wobei die letztgenannten beiden Teile mittelbar miteinander verbunden sind, und das Auslösungsorgan mit einem durch das Uhrwerk gedrehten Einklinkungsorgan zusammenwirkt, so dass, wenn ein Teil des Einklin- kungsorgans durch dessen Drehung gegenüber einem Teil des Auslösungsorgans gebracht worden ist, der Weckermechanismus ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet,dass das Auslösungsorgan eine zylindrische Nabe aufweist, die gegenüber einem an einem stationären Teil der Weckeruhr gebildeten zylindrischen Ansatz angeordnet ist, und dass die Nabe und der Ansatz mindestens angenähert gleichen Durchmesser besitzen und von den Windungen einer Schraubenfeder eng umschlossen sind, das Ganze derart, dass jedes Bestreben zu einer Relativdrehung zwischen der Nabe und dem Ansatz bewirkt, dass die Windungen um den stationären Ansatz diesen fest umfassen, so dass jedes Drehen ausgeschlossen ist, während die beim Einstellen der Weckeruhr stattfindende relative Drehung das Bestreben hat, die Feder von der Nabe und dem Ansatz abzuwickeln, so dass der Einstelldrehung praktisch kein Widerstand entgegengesetzt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Stellmechanismus nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen an einer axial verschiebbaren Welle befestigten Drücker und durch ein an dieser Welle derart befestigtes Ritzel, dass in der einen Endstellung der axialen Bewegung der Welle dieses Ritzel mit einem Ritzel zusammenwirkt, das an einer zweiten Welle befestigt ist, die den eine Läutwerkskala durchsetzenden Läutwerkzeiger trägt, und dass in der andern Endstellung der axialen Bewegung der Welle das Ritzel mit einem solchen des Getriebes zum Einstellen der Uhrzeiger zusammenwirkt. 2.Stellmechanismus nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an der zweiten Welle befestigte Ritzel das Auslösungsorgan aufweist, welches zwei gleichartige Einschnitte aufweist, die bezüglich der Wellenachse zwischen sich einen Winkel von 210 einschliessen, wobei jeder dieser Einschnitte eine erste radiale Fläche aufweist, die rechtwinklig zu einer Normalebene zur Wellenachse verläuft, und eine zweite radiale Fläche, welche zu dieser Normalebene geneigt ist, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Welle das Einklinkungs- organ durchdringt, das mit Zähnen versehen ist, die dazu bestimmt sind, in die genannten Einschnitte einzugreifen. 3.Stellmechanismus nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einklinkungsorgan am Ende einer hohlen Nabe gebildet ist, die an einem Zahnrad befestigt ist, welches einen Teil des Räderwerkes für die Bewegungsübertragung auf die Uhrzeiger bildet. 4. Stellmechanismus nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d.ass die den Läutwerkzeiger tragende Welle diese Nabe durchdringt, und dass der Läutwerkzeiger an ihrem Ende befestigt ist. 5.Stellmechanismus nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einklin- kungsorgan und der Hohlnabe eine Schulter gebildet ist, mit welcher eine Auslösefeder für den Wecker- <Desc/Clms Page number 3> mechanismus zusammenwirkt, welche das Bestreben hat, das Einklinkungsorgan gegen das Auslösungs- organ zu pressen. 6. Stehmechanismus nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel, welches das Auslösungsorgan aufweist, mit einer zylindrischen Nabe versehen ist, die gegen einen stationären Ansatz des Uhrwerkrahmens anliegt.
Applications Claiming Priority (2)
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Country Status (1)
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1958
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