CH340796A - Webmaschine und Verfahren zum Abstellen derselben - Google Patents

Webmaschine und Verfahren zum Abstellen derselben

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CH340796A
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Description


  Webmaschine und Verfahren     zum    Abstellen derselben    Die Erfindung bezieht sich auf eine Webmaschine  mit mit der Hauptwelle gekuppelten Schäften und  einer     Kettfadenwächtervorrichtung    zum selbsttätigen  Abschalten der Maschine bei Bruch eines     Kett-          fadens,    ferner auf ein     Abstellverfahren    für eine  solche Webmaschine, bei der bei Fachwechsel je  weils sämtliche     Kettfäden    aus ihrer     Extremstellung     zur Fachmitte hin bewegt werden.

   Diese     Kettfaden-          bewegung    zur Fachmitte hin kann zwecks Über  führung in die andere Extrem- oder in eine mittlere,  sogenannte     Halbfachstellung    geschehen, nach der  die     Kettfäden    wieder in die vorher     innegehabte          Extremstellung    zurückkehren.  



  Die Webmaschine nach der     Erfindung    zeichnet  sich dadurch aus, dass der bei     Kettfadenbruch    ein  tretende     Kettfadenwächterimpuls    über eine in Ab  hängigkeit von der     Momentandrehwinkelstellung    der  Hauptwelle arbeitende, das Abstellen auslösende  Einrichtung geleitet ist, deren     Auslöseglied    stufenlos  auf verschiedene     Drehwinkelstellungen    der Haupt  welle einstellbar ist. Damit lässt sich erreichen, dass  die Maschine in einer ganz bestimmten, zur Behe  bung des     Kettfadenbruches    vorteilhaften Stellung von  Schäften und Riet stillsteht.

   Dabei kann auch der  Bremswinkel berücksichtigt werden, den die Ma  schine vom Auslösen des     Abstellimpulses    bis zum  tatsächlichen     Stillstand    zurücklegt.  



  In der Regel ist bei einer Webmaschine die Zu  ordnung der einzelnen     Hauptwellenwinkelstellungen     zu der jeweiligen Stellung der Schäfte und des     Rietes     in einem zu der Maschine gehörenden Diagramm  festgelegt, und es kann dann daraus eine zweck  mässige Stillstandsstellung der Teile abgelesen und bei  der erfindungsgemässen Maschine die     Auslöseeinrich-          tung    entsprechend eingestellt werden.  



  Will der Weber die Maschine ohne ein solches  Diagramm so einstellen, dass sie in einer zweckmässi-    gen Stellung stillsteht, so wird er etwa wie folgt vor  gehen. Die Hauptwelle und     damit    die mit ihr     gekup-          pelten    Schäfte und das Riet werden bei     ausgekuppel-          ter    Stellung der Hauptkupplung von einem     Handrad     aus in eine zur Behebung von     Kettfadenbrüchen     vorteilhaften Stellung gebracht.

   In     ihr    mag die  Hauptwelle beispielsweise um 30  gegen eine Null  stellung gedreht sein; dies kann zum Beispiel auf  einer mit der Hauptwelle drehenden Skala unter  einer zugehörigen ortsfesten Marke abgelesen wer  den. Nun sei angenommen, dass die mit dem Aus  löseglied (zum Beispiel einem auf der Hauptwelle  angebrachten, umlaufenden elektrischen Kontakt) zu  sammenwirkenden ortsfest angeordneten Teile (zum  Beispiel ein zugehöriges Kontaktpaar) über der orts  festen, für das Ablesen der     Momentanwinkelstellung     der Hauptwelle benutzten Marke angebracht sind,  und dass eine zweite, mit der Hauptwelle drehende,  im Verhältnis zu der zuerst erwähnten Skala gleich  stehende und gleiche     Einteilung    aufweisende Winkel  skala an der Welle angebracht ist,

   die das Einstellen  des     Auslösegliedes    auf eine vom Nullpunkt der zu  letzt erwähnten Skala an zu zählende     Winkelstellung     ermöglicht. Bei dem Beispiel wird nun das Auslöse  glied ebenfalls auf 30  der zuletzt erwähnten und  damit auch der zuerst erwähnten Skala eingestellt.  Dann wird ein bei     Kettfadenbruch    vom     Kettfaden-          wächter    eingeleiteter Impuls lediglich bei dieser       Hauptwellenstellung    von der     Auslöseeinrichtung    wei  tergeleitet und die Maschine abgestellt.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung ent  hält die     Abstellimpulsauslöseeinrichtung    eine eine  Grobeinstellung gestattende, auf der Hauptwelle  drehbar und feststellbar angebrachte Scheibe, die das  mit ihr umlaufende     Auslöseglied    trägt. Vorteilhaft  ist das     Auslöseglied    auf der Scheibe     hinsichtlich     seiner Winkelstellung feineinstellbar. Es kann dann      ohne weiteres auch die Drehzahl der Maschine     be=          rücksichtigt    werden.

   Neuere Webmaschinen haben  nämlich vielfach so grosse Drehzahl, dass sie nicht  unmittelbar in derjenigen     Hauptwellenwinkelstellung     stehenbleiben, bei der der     Abstellimpuls    wirksam  wird; vielmehr dreht die Hauptwelle noch um einen  gewissen Winkel (Bremswinkel), bis sie vollständig  abgebremst ist. Das     Auslöseglied    wird nunmehr zur       Berücksichtigung    des Bremswinkels um einen ge  wissen, im allgemeinen durch Versuche festzustellen  den Betrag in     Hauptwellendrehrichtung     vorgestellt .  



  Bei dem erfindungsgemässen Webmaschinen  abstellverfahren, das bei einer Maschine durch  geführt wird, bei der bei Fachwechsel     jeweils    sämt  liche     Kettfäden    aus ihrer     Extremstellung    zur Fach  mitte hin bewegt werden, wird die     Auslöseeinrich-          tung    so eingestellt, dass jeweils bei Stillstand der  Maschine das Riet nicht in der Anschlagstellung und  keiner der     Schäfte    in einer der beiden     Extremstellun-          gen    ist.

   Die Augen der in den Schäften aufgehängten       Kettfadenlitzen    sind dann besonders gut     zugänglich,     und der gebrochene     Kettfaden    kann leicht wieder  eingefädelt werden. In den     Extremstellungen    (den  beiden     äussern    Umkehrstellungen der Schäfte) stehen  demgegenüber die obern     Schaftbalken    von im Tief  fach (in unterer Umkehrstellung) stehenden Schäften  gerade etwa auf gleicher Höhe wie die Augen der  Litzen der im Hochfach (der obern Umkehrstellung)  stehenden Nachbarschäfte.

   In den erwähnten Zwi  schenstellungen sind überdies die     Kettfäden    nicht  unter voller Spannung und es werden auch nicht       Kettfäden    während der Behebung des Schadens be  sonders stark gespannt, wie es bei bisherigen     Web-          maschinenabstellverfahren    eintritt, wo einige Schäfte  beim Abstellen in einer     Extremstellung    stehenbleiben.  



  Auf der Zeichnung ist ein Beispiel der erfin  dungsgemässen Webmaschine schematisch dargestellt.  Es zeigen:       Fig.l    die Webmaschine von der Warenseite  gesehen,       Fig.    2 den Schaftantrieb,       Fig.    3 einen zugehörigen Schnitt nach Linie       III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 die     Kettfadenwächter-    und     Abstellauslöse-          einrichtung,          Fig.5    ein Bewegungsschema für die Lade und  den Schaftantrieb,       Fig.6,    7, 8 verschiedene zugehörige Fachstel  lungen,

         Fig.9    ein zweites Bewegungsschema von Lade  und Schäften,       Fig.    10 eine hierzu gehörende Fachstellung und       Fig.    11 und 12 Antriebsteile für die Schäfte in  grösserem Massstab.  



  Der Motor 11     (Fig.    1), der am rechten Seiten  schild 12 befestigt ist, treibt mittels der Keilrie  men 13 die Riemenscheibe 14 und über eine in ihr  untergebrachte, nicht sichtbare Kupplung die Haupt  welle 15 der Webmaschine an. Von ihr aus werden       in    erster Linie die beim     normalen    Webbetrieb zu    betätigenden Teile der Webmaschine dauernd oder       intermittierend    bewegt. Zum Beispiel werden von  der Welle 15 aus der     Kettbaum    16 und damit die  Kette 17 geschaltet, welche durch die auf mehrere  Schäfte 18 verteilten, an den Schäften aufgehängten  Weblitzen hindurchgezogen ist.

   Auch werden die  Schäfte 18 zum Öffnen, Schliessen und Wechseln des  Webfaches von der Welle 15 aus auf und ab bewegt  und ferner der Schaltbaum 19 und der Waren  baum 20 zum Aufwickeln des Gewebes 21 angetrie  ben. Desgleichen werden die in dem     Schusswerk    22  und dem Fangwerk 23 untergebrachten     Abschuss-          und    Fangvorrichtungen über Zwischengetriebe von  der Welle 15 aus in entsprechender Weise zum ge  gebenen Zeitpunkt betätigt. Schliesslich wird von der  Welle 15 aus auch die Lade 28 mit dem Riet 29  zum Anschlag hin und zurück bewegt.  



  Im     Schusswerk    22 wird der     Schussfaden    24 dem  bereitgestellten Schützen 25 übergeben. Der Faden 24  wird von der ausserhalb des     Schützens    25 befind  lichen, vom     Spulenträger    26 getragenen     Schussfaden-          spule    27 abgezogen und mittels des     Schützens    25  durch das Webfach zur Fangvorrichtung im Ka  sten 23 geschossen. Danach erfolgen das Anschlagen  des     Schussfadens    24 durch die Lade 28 und weitere,  an sich bekannte Arbeitsvorgänge.  



  Der nach dem Schuss vom     Schussfaden    24 be  freite Schützen 25 wird in nicht dargestellter Weise  durch Vorrichtungen im Fangwerk 23 zur     Schützen-          rücktransportvorrichtung    30 weiterbefördert. Die  von der Hauptwelle 15 angetriebene Vorrichtung 30  führt unterhalb des Webfaches die leeren Schützen 25  vom Fangwerk 23 zum     Schusswerk    22 zurück.  



  Am linken Seitenschild     12a,    welches mit dem  rechten Schild 12 durch den kastenförmigen Längs  träger 31 zu einem starren Gestell der Webmaschine  fest verbunden ist, sind Antrieb und Schaltmechanis  mus 32 für den Schaltbaum 19 angebracht.  



  Mittels der Schalthebel 33 und der Schalt  stange 34 können beim Anlassen und Abstellen der  Maschine von verschiedenen Stellen aus einerseits  die Kupplung über das Gestänge 35 und anderseits  die Bremse über das Gestänge 36 betätigt werden.  Die in dem Gehäuse 37 untergebrachte Bremse wirkt  auf die Hauptwelle 15 und wird bei Störungen nach  dem Lösen der Kupplung in der Riemenscheibe 14  zum sofortigen     Stillsetzen    der Hauptwelle 15 und  aller bewegten Teile angezogen.  



  Mittels der beiden Schalthebel 33 kann die  Bremse in dem Gehäuse 37 auch gelöst werden, ohne  die Kupplung in der Riemenscheibe 14 zu schliessen.  Alsdann kann die abgekuppelte Hauptwelle 15 mit  tels des Handrades 3 8 in bestimmte Winkelstellun  gen, zum Beispiel zur- Kontrolle der Einstellung von  Webmaschinenteilen in bezug auf eine weiter unten  näher definierte     Hauptwellennullstellung    oder zum  Auswählen und Festsetzen einer zur Behebung von       Kettfadenschäden    vorteilhaften Stillstandsstellung von  Hauptwelle, Schäften und Riet, wie es im folgenden  näher beschrieben ist, gebracht werden.

        Der als Ganzes mit 40 bezeichnete Antrieb der  Schäfte 18a bis 18d     (Fig.    2) enthält zwei Wellen 41  und 42, die über ein     Untersetzungszahnradgetriebe    43  mit der Hauptwelle 15     getrieblich    verbunden sind.  Ihre Drehzahl beträgt ein Viertel der Drehzahl der  Hauptwelle 15. Auf die Wellen 41 und 42 sind       Nockensätze    45a bis 45d bzw. 46a bis 46d auf  gekeilt, die über Rollenhebel<I>47a</I> bis<I>47d</I> sowie über  Winkelhebel 48a bis 48d die Schäfte 18a bis 18d  antreiben. Auf der Hauptwelle 15 ist eine Skala 50  mit einer mit 51 bezeichneten Winkeleinteilung von  0 bis 360  befestigt.

   Mittels eines ortsfesten Zeigers  (einer Marke) 52 am Gehäuse 40 ist für die momen  tane Stellung der Schäfte die zugehörige Winkelstel  lung der Hauptwelle 15 ablesbar; die in     Fig.    2 dar  gestellte Schaftstellung entspricht     einei    momentanen       Hauptwellenwinkelstellung    von 30 . In     F!-.    3 ist die  bei vollständig geöffnetem Fach vorhandene obere  Endstellung (Hochfach-, obere Extrem- oder Um  kehrstellung) mit 53 und die untere Endstellung  (Tieffach-, untere Extrem- oder Umkehrstellung) mit  54 bezeichnet.  



  Die     Kettfadenwächtervorrichtung    zum     Stillsetzen     der Webmaschine bei einer Störung in der Kette  weist eine auf der Hauptwelle 15 befestigte Brems  scheibe 55     (Fig.    4) auf. Der Hebel 57, der um den  Zapfen 58 drehbar ist und an dessen oberem Ende  die Zugfeder 59 angreift, dient zur Betätigung des  Bremsbandes 56 und ist mittels des Lenkers 61 mit  dem Hebel 62 verbunden, der um den festen Zap  fen 63 drehbar ist und den Einschnitt 64 aufweist, in  welchen der Sperrhebel 65 auf der Wächterwelle 66  eingreift, die im Gestell der Webmaschine gelagert ist.  



  Die zugehörige     Auslöseeinrichtung    umfasst die  auf der der Deutlichkeit wegen in     Fig.    4 links noch  mals dargestellten Hauptwelle 15 angeordnete Kon  taktscheibe 67, die ein verschiebbares und feststell  bares Kontaktstück 68 trägt, welches mit den orts  festen, entsprechend der Marke 52 eine     Ablesestelle     (Marke) für die Winkelstellung der Hauptwelle 15  bildenden Schleifkontakten 69 zusammenarbeitet.  Die Scheibe 67 ist auf der mit der Welle 15 ver  keilten Nabe 70     verdrehbar    und kann mittels der  Schraube 71 an den Flansch 72 der Nabe 70 an  gepresst werden, so dass sie einstellbar ist. Der  Flansch 72 hat eine Skala 73.

   Die Scheibe 67 trägt  eine Marke 74, damit man die Scheibe 67 gegen  über der Skala 73 und damit der Welle 15 auf  eine bestimmte Winkelstellung einstellen kann (bei  dem gezeichneten Beispiel auf 30 ). In dem Schlitz 87  der Scheibe 67 ist das Kontaktstück 68 verschiebbar  und mittels einer Schraube 88 und einer auf der  hintern Seite befindlichen Gegenmutter feststellbar  (einstellbar), wobei der unterhalb des Kontakt  stücks 68 angebrachte Zeiger 89 den Einstellwinkel  hinsichtlich der Marke 74 an der Skala 90 anzeigt,  also denjenigen Winkel, um den das Kontaktstück 68  von der die Nullstellung der Skala 90 auf Scheibe 67  bildenden Marke 74 an in     Hauptwellendrehrichtung      vorgestellt  ist.

      Die Webkette 17 läuft über die im Gestell ge  lagerten Stäbe 75 und durch die zwischen denselben  auf der     Aufreihschiene    77 befindlichen,     metallischen     Lamellen bildenden     Kettfadenwächter    76, die eben  falls zur     Kettfadenwächtervorrichtung    gehören. In  den Stromkreis 78 der Batterie 79 ist ausser den  Gleitkontakten 69 und der Schiene 77 der     Abstell-          magnet    80 eingeschaltet, von dem aus der Motor 11,  die in der Riemenscheibe 14 sitzende Hauptkupplung  sowie die im folgenden beschriebenen weiteren Teile  der     Auslöseeinrichtung    betätigt sind.

   Der Anker 81  wird bei     stromlosem        Abstellmagnet    80 von der  Druckfeder 82 in der in     Fig.    4 gezeichneten     obern     Lage gehalten. Er ist mit einem Haken 83 versehen,  der mit dem Arm 84 des Sperrhebels 65 auf der  Wächterwelle 66     zusammenarbeitet.    Eine Druck  feder 85 ist bestrebt, den Arm 84 nach oben zu  drücken.  



  Beim Bruch eines     Kettfadens    fällt der zugehörige       Kettfadenwächter    76 auf die     Aufreihschiene    77, so  dass an dieser Stelle des     Stromkreises    78 elektrische  Verbindung hergestellt wird. Weil nun der     Abstell-          impuls    nicht allein in Abhängigkeit von der Störung,  sondern gleichzeitig in Abhängigkeit von einer be  stimmten     Winkelstellung    der Hauptwelle 15 ausgelöst  werden soll, muss zum Abstellen überdies die zweite  offene Stelle des Stromkreises 78,     nämlich    die der  Schleifkontakte 69, geschlossen werden.  



  Erst dann wird der Anker 81 entgegen der Wir  kung der Feder 82 angezogen, der Haken 83 bewegt  sich nach unten und dreht den Sperrhebel 65 ent  gegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Sperr  hebel 65 aus dem     Einschnitt    64 herausgezogen und  der Hebel 62 freigegeben. Unter der Wirkung der  Zugfeder 59 wird der Hebel 62 gedreht. Gleich  zeitig wird durch die Feder 59 der Bremshebel 57  nach rechts gezogen und das Bremsband 56 um die  Bremsscheibe angezogen. Dadurch wird die Brem  sung der Hauptwelle 15 eingeleitet, und nach einem  bestimmten Bremswinkel kommt die Webmaschine  zum Stillstand.  



  In dem die Stillstandsverhältnisse von Schäften  und Riet erläuternden Bewegungsschema in     Fig.    5 ist  horizontal die     Hauptwellenwinkelstellung    oder die  Zeit, vertikal einerseits der Vorwärtsweg der Lade in  Richtung auf den Anschlag hin_ (Kurve A) und ander  seits der Hub der Schäfte (Kurven B,<I>C, D)</I> auf  getragen.     Im    Punkt f bewegt sich die Lade vorwärts  gegen das Gewebe hin, im Punkt g erfolgt der An  schlag des eingetragenen     Schussfadens    und im  Punkt h ist die Lade in ihre Ruhestellung zurück  gekehrt. Die Kurve B zeigt die Bewegung des Schaf  tes 18a, die Kurve C die des Schaftes 18b und die  Kurve D die der Schäfte 18e und 18d aus     Fig.    3.

   Die  Schäfte 18a und 18b beginnen ihre Bewegung bei  den Punkten i, während die Schäfte 18c und 18d  ihre Bewegung beim Punkt k beginnen. Die letzt  genannten Schäfte bleiben für den kommenden Schuss  im bisher     innegehabten    Hochfach, nur vorübergehend      nehmen sie     eine    Stellung unterhalb der     Hochfach-          endstellung    (obere Extrem- oder Umkehrstellung) ein.  



  Die Winkelstellung     VI    der Hauptwelle 15     (Fig.    5)  entspricht den in     Fig.    6 gezeichneten Endstellungen  der Schäfte 18a bis 18d im Hoch- und Tieffach. Die  Kette 17 und das Gewebe 21 erstrecken sich zwi  schen dem     Kettbaum    16 und dem Warenbaum 20.  Die übrigen Führungsvorrichtungen sind der Ein  fachheit halber weggelassen. Die Lade 28 mit dem  Riet 29 steht noch in ihrer rückwärtigen Ruhelage.  



  Zwischen der Winkelstellung m der Haupt  welle 15 und der Winkelstellung n liegt ein in der  Zeichnung schraffierter Bereich, in welchem bei einer  Störung in der Kette die Webmaschine zum Still  stand gebracht werden soll. In diesem Bereich ist  nämlich das Riet 29 in seiner rückwärtigen Ruhe  stellung oder auf dem Vorwärtsweg in Richtung auf  den bei g zu vollziehenden Anschlag, jedoch noch in  gewissem zeitlichem und örtlichem Abstand davon,  während die Schäfte selbst mehr oder weniger aus  ihren     Extremstellungen    zur Mitte hin bewegt sind.  Die     Kettfäden    stehen hier also unter geringer Span  nung, die     Litzenaugen    sind     zugänglich    und der Scha  den lässt sich besonders leicht beheben.

   Die Stellung  der Schäfte     in    der     Hauptwellenwinkelstellung        VII          (Fig.5)    entspricht     Fig.    7. Die     Kettfäden    in den  Schäften 18a und 18b haben sich bereits     gekreuzt,     und     zwar    im Punkt o in     Fig.    5, und im Augenblick  des erstrebten Stillstandes (Stellung     VII)    stehen die  Schäfte innerhalb der Endstellungen 53 und 54, um  das Einziehen neuer     Kettfäden    anstelle von gebro  chenen zu erleichtern.

   Die Zugänglichkeit zu den       Litzenaugen    zum     Einfädeln    ist in den Zwischen  stellungen wesentlich besser als in den     Endstellun-          gen.    In den Endstellungen sind nämlich die Litzen  augen der im Hochfach stehenden Schäfte durch die  obern     Schaftbalken    der im Tieffach stehenden  Schäfte     vielfach    verdeckt oder versperrt.  



  Der Winkelbereich<I>m</I> bis<I>n</I>     liegt    vor der von der  Hauptwelle 15 zur Zeit des     Rietanschlages    g ein  genommenen Winkelstellung, und zwar ist der Ab  stand p vom Ende n des Bereiches bis zur Winkel  stellung bei g so gross gewählt, dass nach Behebung  der Störung vom     Wiederanlaufen    der Webmaschine  an genügend Zeit gegeben ist, um die Maschine bis  zum ersten Anschlag des eingetragenen     Schussfadens     auf volle Geschwindigkeit zu beschleunigen, damit  bereits der erste     Schussfaden    wieder mit normaler  Stärke angeschlagen wird und somit kein Fehler im  Gewebe 21 entsteht.  



  Nach der Anschlagstellung bei g liegt ein zweiter       schraffierter    Bereich zwischen den Winkelstellungen q  und r, in dem die Webmaschine ebenfalls zu voll  ständigem Stillstand gebracht sein kann und ihre  Teile dabei so stehen, dass der Schaden leicht be  hoben werden kann, nämlich die Schäfte     in    einer  Zwischenstellung, das Riet in gewissem Abstand vom  Anschlag, vergleiche Kurven<I>A</I> bis<I>D</I> im Bereich<I>q, r.</I>  Die     Hauptwellenwinkelstellung        VIII    entspricht der  Schäfte- und     Rietstellung    nach     Fig.    8; die Schäfte 18a    bis 18d befinden sich in ähnlicher Lage wie in     Fig.    7.

    Die Lade 28 und das Riet 29 hingegen bewegen sich  nach links zu ihrer Ruhestellung hin. Die erste  Winkelstellung q dieses Bereiches hat den Winkel  abstand s von der Winkelstellung während des Riet  anschlags g. Das Riet 29 ist also bereits auf dem  Rückweg, wenn die Maschine nach Behebung des  Schadens wieder in Bewegung gesetzt wird. Es kann  somit kein Gewebefehler durch ungenügenden Riet  anschlag entstehen. Das Riet 29 braucht sich - um  einen derartigen Gewebefehler zu vermeiden - von  dem zuletzt eingetragenen     Schussfaden    nur gerade.  gelöst zu haben. Der Abstand s ist deshalb wesent  lich kleiner als der Abstand p.  



  Die Winkelstellungen     VII    und     VIII,    in denen die  Webmaschine stillsteht, stimmen nicht mit den Win  kelstellungen überein, in denen der Impuls zum Ab  stellen von der Wächtervorrichtung ausgelöst wird,  weil gewöhnlich nach Schliessen des     Kettfadenwäch-          terkontaktes    bei 77 von der Welle 15 ein mehr oder  weniger grosser Winkel zurückgelegt werden muss,  bis die Kontakte 69 durch das Kontaktstück 68       ebenfalls    geschlossen werden.

   Erst dann kommt der       Abstellimpuls    tatsächlich zustande; jedoch wird dar  auf von der Welle 15 noch der erwähnte Brems  winkel bis zum tatsächlichen Stillstand zurückgelegt,  der durch Verschiebung des Kontaktstückes 68 mit  tels der Feineinstellung (Skala 90) berücksichtigt ist.  Das Mass der     Vorverschiebung    des Kontaktstückes 68  auf der     Feineinstellskala    90 (welche bei 74 ihren  Nullpunkt hat) wird im allgemeinen aus der Erfah  rung und dem Versuch gewonnen.  



  Der Stillstand der Maschine in einer bestimmten  Stellung der Hauptwelle 15, der Schäfte 18a bis 18d  sowie des     Rietes    29 wird wie folgt erreicht. Im all  gemeinen besteht anhand von Diagrammen bereits  eine feste Zuordnung zwischen den Winkelstellun  gen der Hauptwelle 15 und den Stellungen von  Schäften und Riet. Es wird nun aus einem solchen  Diagramm eine vorteilhafte Stellung der Welle 15  abgelesen und die Marke 74 durch Drehen der  Scheibe 67 auf diese Stellung, zum Beispiel 30 , ein  gestellt und hierauf die Spannschraube 71 angezogen.

    Wird ohne das erwähnte     Zuordnungsdiagramm    ge  arbeitet, so wird die Hauptwelle 15 bei gelöster  Hauptkupplung und abgestelltem Motor 11 mittels  des Handrades 38 in diejenige Stellung gedreht, in  der die Schäfte und das Riet eine zur Behebung  eines     Kettfadenschadens    zweckmässige Stellung ha  ben, und zwar Stellungen in den erwähnten Berei  chen     m/n    oder     q/r    in     Fig.    5. Darauf wird in ent  sprechender Weise die Marke 74 durch Drehen der  Kontaktscheibe 67 auf die genannte Stellung ge  bracht und die Schraube 71 angezogen.

   Um nun den  Bremswinkel zu berücksichtigen und um zu errei  chen, dass die Maschine tatsächlich in der gewünsch  ten Stellung stillsteht, muss der     Kettfadenwächter-          impuls    um so viele Winkelgrade vorher über die Kon  takte 69 ausgelöst werden, als der von der Betriebs  drehzahl und der Wirksamkeit der Bremse 55, 56 ab-           hängige    Bremswinkel     beträgt.    Das Kontaktstück 68  ist daher um einige anhand von Versuchen bestimmte  Grade vor-, nämlich in     Fig.    4 von der Marke 74 an  auf Skala 90 nach links einzustellen.  



  Bei sehr langsam laufenden Webmaschinen kann  gegebenenfalls ein Bremswinkel von 0  eingesetzt  werden; in diesem Fall ist das Kontaktstück 68  unmittelbar über die Marke 74 der Scheibe 67 ein  zustellen. Bei     modernen,    schnellaufenden Web  maschinen beträgt der Bremswinkel häufig etwa 20  bis 30 . Das Kontaktstück 68 muss daher bei diesen  Maschinen um einen solchen Winkel  vorgestellt;  werden.  



  Will man, dass die Hauptwelle 15 bei     schnell-          laufenden    Webmaschinen im Bereich     qlr    stillsteht, so  muss der durch einen     Kettfadenbruch    eingeleitete       Abstellimpuls    in der Regel vor dem     Rietanschlag     bei g gegeben werden; das Kontaktstück 68 muss  also um einen so grossen Winkel von der     Nullmarke     der Skala 90 nach links     vorverschoben    werden, dass  es vor dem     Rietanschlag    auf die     Gleitkontakte    69  trifft.

   Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der  Bremswinkel kleiner wird, weil die Hauptwelle 15  die für den     Rietanschlag    erforderliche Energie wäh  rend des     Auslaufens    aus ihrer Rotationsenergie ab  zugeben hat. Das Riet wirkt also als zusätzliche  Bremse, so dass die Webmaschine rascher zum Still  stand kommt.  



  Im Gegensatz zu     Fig.    5 werden nach dem Be  wegungsschema in     Fig.    9 die Schäfte gleichzeitig in  Bewegung gesetzt. Die beiden Schäfte 18a und 18d  sollen beim kommenden Schuss die gleiche, beim vor  hergehenden Schuss     innegehabte    Fachstellung haben  und bewegen sich deshalb gemäss den Linien B  und E von den     Endstellungen        (Extremstellungen)    54,  53 in eine     Halbfachstellung.    In ihr stehen die  Schäfte 18a,

   18d sowie die durch sie geführten       Kettfäden    etwa zwischen der vorher     innegehabten     Extrem- und der     Mittelfachstellung.    Die beiden  Schäfte 18b und 18c wechseln demgegenüber das  Fach gemäss den Kurven C und D.  



       Fig.    10 zeigt die Schaftstellung bei Stillstand der  Webmaschine in einer in dem schraffierten Be  reich     m/n    gemäss     Fig.    9 liegenden Winkelstellung X,  in der die das Fach wechselnden, von den Schäf  ten 18b, 18c geführten     Kettfäden    sich kreuzen. Es  können aber auch andere Stillstandsbewegungen der  Hauptwelle 15 mittels der     Auslöseeinrichtung    67  bis 69 eingestellt werden, sofern sie nur zwischen  den Begrenzungslinien<I>m</I> und<I>n</I> des schraffierten  Bereiches in     Fig.9    liegen.

   Das Ende dieses Berei  ches, nämlich die Linie n, liegt aus den bereits er  wähnten Gründen wiederum um einen Betrag p vor  der beim     Rietanschlag    g eingenommenen Winkel  stellung der Welle 15.  



  Zur Erläuterung der Schaftbewegung soll im fol  genden die Bewegung von Schaft 18a und die seiner  Antriebsnocken 45a, 46a mit Bezug auf die Kurve     ss\     in     Fig.    5 beschrieben werden. In     Fig.    11 ist der An  triebsnocken 45a wiedergegeben, der sich während    des Betriebes in Richtung des Pfeils dreht, und zwar  bei einer vollen Drehung der     Hauptwelle    15 jeweils  um 90 .

   Dabei erhält der zugehörige Rollenhebel 47a  verschiedenen Abstand vom Zentrum der     Welle    41,  je nachdem, ob seine Rolle gerade über eine Er  hebung oder Senkung des Nockens 45a läuft.     Für     die folgende Beschreibung ist der äquivalente Vor  gang des Umlaufs der Rolle des Hebels 47a um den       stillstehenden    Nocken 45a angenommen.  



  In dem     untern    Punkt i gemäss     Fig.5    ist der  Schaft 18a gerade in der untern     Extremstellung          (Tieffachstellung).    Die Rolle des Hebels 47a läuft  gerade über die höchste Erhebung des Nockens 45a  bei<I>T</I> (= Tieffach). Während der ersten, von<I>T</I>aus  zu zählenden     90 -Drehung    der Welle 41 gelangt die  Rolle des Hebels 47a zum Schnittpunkt des Nocken  umfanges mit dem in     Fig.    11 eingezeichneten Ra  dius I, in welchem sie den - der     übersichtlichkeit     wegen unter 45  im ersten Quadranten eingezeich  neten - Abstand     Z1    vom Zentrum der Welle 41  hat.

   Dieser ist kleiner als es der bereits durchlaufe  nen     Schaftmittelstellung    bei o in     Fig.    5 entspricht.  Der Schaft 18a befindet sich bei dieser Stellung des  Rollenhebels 47a bereits so weit oben, wie es der       HauptwellenwinkelsteIlung        VII    in     Fig.    5 entspricht.

    Der Umfangsbereich am Nocken 45a, der dem  schraffierten Bereich     m/n    in     Fig.    5 entspricht, er  streckt sich etwa von dem in     Fig.ll    obersten       Nockenumfangspunkt    bis etwa links vom Schnitt  punkt des     Nockenumfanges    mit dem Radius     I.    Bei  Ende der ersten     Vierteldrehung    des Nockens 45a be  findet sich die     Rolle    des Hebels 47a am Schnitt  punkt des     Nockenumfanges    mit der     45 -Linie    des  zweiten Quadranten, nämlich der Winkelhalbieren  den des von den Radien I, IV gebildeten Winkels.

    Hier hat sie geringsten Abstand H vom Zentrum  der Welle 41, der der obersten     Extremstellung    von  Schaft 18a in     Fig.5    (Kurve B, rechts) entspricht.  Der Schaft ist in der     Hochfachstellung    (H in     Fig.    11  = Hochfach).  



  In der folgenden Vierteldrehung läuft die Rolle  des Hebels 47a über die Erhebung bei Radius IV,  wo sie den Abstand     Z1    vom Wellenzentrum hat,  darauf (bei Ende der zweiten Vierteldrehung) ist sie  am Schnittpunkt des     Nockenumfanges    mit der     45'-          Linie    des dritten Quadranten (der Winkelhalbieren  den des von den Radien IV,     III    gebildeten Winkels).  Hier hat die Rolle des Hebels 47a wieder den Ab  stand H, Schaft 18a ist wieder in der Hochfach  stellung. Während der zweiten Vierteldrehung hat  Schaft 18a eine Bewegung gemäss Linie D in     Fig.    5  ausgeführt, die dort auf die     Schäfte    18c, 18d bezo  gen ist.  



  In der dritten Vierteldrehung des Nockens 45a  läuft die Rolle des Hebels 47 über die Erhebung  bei     III,    bei der sie wiederum den Abstand     Z1    hat.  Darauf gelangt sie am Ende der dritten Vierteldre  hung an den Schnittpunkt des     Nockenumfanges    mit  der     Winkelhalbierenden    des vierten Quadranten (der  Winkelhalbierenden des aus den Radien     11I,   <B>11</B> ge-      bildenden Winkels). Hier hat sie wiederum den Ab  stand H, Schaft 18a ist in     Hochfachstellung.     



  In der     letzten    (vierten) Vierteldrehung läuft die  Rolle des Hebels 47a durch den Schnittpunkt des       Nockenumfanges    mit dem Radius     II,    in dem sie den  Abstand     Z2    hat. Er ist bereits grösser als
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   der  Schaft 18a befindet sich auf dem Weg zur Tieffach  stellung, die er bei Ende der vierten     Vierteldrehung,     nämlich bei T erreicht. Nunmehr ist er wieder     im.          untern    Punkt i nach     Fig.    5 und hat ein volles Arbeits  spiel beendet.  



  Wenn die Rolle des Hebels 47a an den Schnitt  punkten des     Nockenumfanges    mit den Radien I, IV,       III    den Abstand     Z1    hat, ist Schaft     lga    jedesmal in  der sogenannten     Halbfachstellung.    Dies geschieht  dreimal zwischen zwei aufeinander folgenden Tief  fachstellungen. Nocken 45a ist also für eine Bin  dung 1:3 gezeichnet, wobei nach jedem Schuss der  Nocken 45a     eine    Vierteldrehung macht.  



  In     Fig.    12 sind die entsprechenden Vorgänge für  den Nocken 46a dargestellt, bei dem in grösstem  Abstand der Rolle des Hebels 47a der Schaft 18a  in     Hochfachstellung,    in kleinstem in     Tieffachstel-          lung    ist.  



  Entsprechend den     Fig.    11, 12 verlaufen auch die  Antriebsbewegungen der Schäfte 18b bis 18d, deren  Nocken 45b bis 45d, 46b bis 46d ebenfalls auf den  Wellen 41 bzw. 42 befestigt, jedoch gegenüber den  Nocken 45a, 46a versetzt angeordnet sind.  



  Die Kontaktscheibe 67     (Fig.    4) kann anstatt auf  der Hauptwelle 15 auch auf einer     andern    Welle, die  sich im Takt der Webmaschine dreht, verstellbar  und feststellbar angeordnet sein. Unter  im Takt der  Webmaschine  ist hierbei     zu    verstehen, dass die be  treffende, die Kontaktscheibe 67 tragende Welle mit  einer Drehzahl gleich der     Schusszahl    oder mit einer  Drehzahl angetrieben ist, die mit der     Schusszahl    ein  rationales Verhältnis bildet, zum Beispiel 2:1, 3:1,  1:2, 1:3     usw.;

      das Kontaktstück 68 oder ein ent  sprechender Teil muss in jedem Fall bei ein und der  selben Stellung der Hauptwelle 15 den     Kettfaden-          wächterabstellimpuls    auslösen, im vorliegenden Bei  spiel also die Kontakte 69 schliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Webmaschine mit mit der Hauptwelle gekup- pelten Schäften und einer Kettfadenwächtervorrich- tung zum selbsttätigen Abschalten der Maschine bei Bruch eines Kettfadens, dadurch gekennzeichnet, dass der bei Kettfadenbruch eintretende Kettfadenwäch- terimpuls über eine in Abhängigkeit von der Momen- tandrehwinkeleinstellung der Hauptwelle (15) arbei tende, das Abstellen auslösende Einrichtung (67 bis 69) geleitet ist, deren Auslöseglied (68)
    stufen los auf verschiedene Drehwinkelstellungen der Hauptwelle (15) einstellbar ist. II. Abstellverfahren für eine Webmaschine nach Patentanspruch I, bei welcher Webmaschine bei Fachwechsel jeweils sämtliche Kettfäden aus ihrer Extremstellung zur Fachmitte hin bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrich- tung (67 bis 69) so eingestellt wird, dass jeweils bei Stillstand der Maschine das Riet (29) nicht in der Anschlagstellung und keiner der Schäfte (18a bis 18d) in einer der beiden Extremstellungen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abstellimpulsauslöseeinrich- tung (67 bis 69) eine eine Grobeinstellung gestattende, auf der Hauptwelle (15) drehbar und feststellbar an gebrachte Scheibe (67) enthält, die das genannte, mit ihr umlaufende Auslöseglied (68) trägt. 2. Maschine nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus löseglied (68) auf der Scheibe (67) hinsichtlich sei ner Winkelstellung einstellbar ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1i, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung (67 bis 69) so eingestellt wird, dass sich jeweils das Riet (29) bei Stillstand der Maschine auf dem Weg zum An schlag und mindestens in solchem Abstand (p) vom Anschlag befindet, dass die Maschine bei dem ersten, nach Wiedereinschalten auftretenden Rietanschlag (g) bereits volle Betriebsdrehzahl erreicht hat. 4. Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung (67 bis 69) so eingestellt wird, dass sich jeweils das Riet (29) bei Abstellimpulsauslösung auf dem Weg zum und bei Stillstand der Maschine auf dem Weg vom An schlag befindet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung (67 bis 69) so eingestellt wird, dass diejenigen Schäfte (Fig. 10:<I>18a, d;</I> Fig. 9: Linien<I>B, E),</I> welche wäh rend des Fachwechsels zur Fachmitte hin und darauf wieder in die gleiche Extremstellung zurückbewegte Kettfäden führen, bei Stillstand der Maschine in ihrer innern Umkehrstellung (X in Fig. 9) sind.
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