CH340936A - Dampfkessel mit einer Einblasvorrichtung für einen Zusatzbrennstoff - Google Patents
Dampfkessel mit einer Einblasvorrichtung für einen ZusatzbrennstoffInfo
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Description
Dampfkessel mit einer Einblasvorrichtung für einen Zusatzbrennstoff Die Erfindung betrifft einen Dampfkessel mit Flammrohr mit einer Brennstoffgrundschicht auf einem Rost und mit einer Einblasvorrichtung für einen Zusatzbrennstoff, vorzugsweise Holzspäne und Sägemehl. Bei den bekannten Kesseln dieser Art hat der Ein- blasstutzen für die Holzspäne bzw. das Sägemehl üblicherweise eine solche Lage, dass die Späne bzw. das Sägemehl in Richtung des Hauptstromes der Feuergase eingeblasen werden. Derartige Feuerungen haben den Nachteil, dass ein grosser Teil der Späne und des Sägemehls unverbrannt von den Feuergasen in den Schornstein mitgerissen bzw. in den Feuer zügen ausgeschieden wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, den Zusatzbrennstoff etwa in waagrechter Richtung senkrecht zu dem Feuergas strom einzublasen. Man erreicht so eine Verbes serung der Verbrennung des Zusatzbrennstoffes, aber sie bleibt auch bei dieser Art der Einblasung unvoll ständig. Erfindungsgemäss lässt sich eine vollständige Verbrennung des Zusatzbrennstoffes, also vorzugs weise der Holzspäne und des Sägemehls dadurch erreichen, dass er entgegengesetzt zur Richtung des vom Rost kommenden Stromes der Feuergase in diese eingeblasen wird. Hierbei lässt sich eine ausreichende Verbrennungszeit für den Zusatzbrennstoff ohne merkbare Beeinträchtigung des erwähnten Stromes der Feuergase erreichen. Die Erfindung ist im folgenden an Beispielen in Anwendung auf drei verschiedene Kessel beschrieben, und zwar zeigen in der Zeichnung die Fig. 1, 2 und 4, 5 je einen Flammrohrkessel, der als Dreizugkessel ausgebildet ist, und die Fig. 3 einen einfachen Flamm- rohrkessel. Der in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Dreizug kessel besteht aus dem eigentlichen Flammrohrkessel 1 mit dem äussern Mantel 2 und dem innern Mantel 3, aus einem zweiten topfartigen Kessel 4 mit dem äussern Mantel 5 und dem innern Mantel 6, und aus dem Rauchrohrkessel 7 mit den hierin eingesetz ten Rohren 8 für den Durchtritt der Verbrennungs gase. An diesen Kessel schliesst sich die Rauchkam mer 9 an, von der aus die Rauchgase zum Schorn stein weitergeleitet werden. Sämtliche drei Kessel 1, 4 und 7 sind durch Leitungen 10, 11 und 12 mit einem Dampfsammelgefäss 13 verbunden. Im vordern Teil des Kessels 1 ist ein Planrost 14 angeordnet, der an seinem hintern Ende von der Feuerbrücke 15 getragen wird. Die Feuerungstür ist mit 16, die Aschentür mit 17 bezeichnet. Durch diese Tür erfolgt auch der Eintritt der Verbrennungs luft für die auf dem Rost liegende Brennstoffgrund schicht. Die Mäntel 2 und 3 des Kessels 1 sind von einem Stutzen 18 durchsetzt, der schräg zur Kesselachse geneigt ist. Er nimmt die Einblasdüse 19 für den Zu satzbrennstoff, z. B. Sägespäne, auf. Sie werden der Düse durch einen Ventilator 20 zugeführt, der im Zuge der Einblasleitung 21 liegt. Die mit 22 be zeichneten Leitungsteile stellen Sicherheitsklappen dar. . In der Zeichnung ist die Flugrichtung des Zu satzbrennstoffes durch Pfeile angedeutet. Die Säge späne werden entgegengesetzt zur Richtung des vom Rost kommenden Stromes der Feuergase in diese eingeblasen und in diesen vollständig verbrannt. Die Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf den Kessel nach Fig. 1. Wie diese zeigt, dient ein Blechmantel 23 zur Isolierung des Kessels nach aussen hin. Die Anordnung der Einblasdüse an einem den Kessel quer durchsetzenden Stutzen bereitet Schwie rigkeiten, wenn der innere Mantel des Flammrohr- kessels im Durchmesser wesentlich kleiner ist als der äussere. Bei einem solchen Kessel erfolgt das Ein- blasen z. B. der Sägespäne in den Feuergasstrom in der in Fig. 3 dargestellten Weise. Die Figur zeigt einen Flammrohrkessel 24, dessen äusserer Mantel mit 25 und dessen innerer gewellter Mantel mit 26 be zeichnet ist. In diesem ist die übliche Feuerbrücke 27 angeordnet. Sie trägt das hintere Ende des Planrostes 28. Sein vorderes Ende wird von einer Gusseisen- konstruktion 29 getragen, die eine Verlängerung des Flammrohres über den äussern Mantel hinaus dar stellt. Sie ist nach oben hin durch eine feuerfeste Ver kleidung 30 abgeschlossen. Die Einblasleitung 31 tritt in den untern Teil des Gehäuses 29 ein und ist durch den Aschenraum 32 unter dem Rost 28 bis zur Feuerbrücke 27 ge führt. Das als Krümmer ausgebildete Ende 33 trägt die Einblasdüse 34. Sie hat eine solche Lage, dass die Sägespäne wiederum entgegen der Richtung des vom Rost kommenden Feuerstromes in diesen ein geblasen werden. Der Flammrohrkessel 35 nach Fig.4 und 5 ist ähnlich dem nach Fig. 1 ausgebildet. Der innere Mantel 36 hat nur einen wenig kleineren Durchmesser als der äussere Mantel 37. Die Feuerbrücke 38 teilt das Flammrohr etwa in der Hälfte seiner Länge. In der hintern Hälfte des Flammrohres sitzt ein Rauch rohrkessel 39 mit den Rauchrohren 40. Dieser Kessel ist einmal von der Feuerbrücke getragen. Hierzu dient eine im Querschnitt (Fig. 5) trapezförmig ge bogene Blechplatte 41. Im übrigen liegt er mit seinen Längsseiten auf zwei Blechplatten 42 auf, die sich auf dem innern Mantel 36 abstützen. Die Blech platten unterteilen den Ringraum zwischen dem Rauchrohrkessel und dem innern Mantel 36 in zwei Teile 43 und 44. Die Feuergase werden durch den obern Teil 43 zum Kesselende geführt, das von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Blechmantel ver schlossen ist. In diesem Mantel strömen die Gase nach unten, um dann durch den Raum 44 nach vorn in den Raum 45 zwischen Feuerbrücke 38 und der vordern Stirnseite des Rauchrohrkessels 39 zu fliessen. Sie treten dort in die Rauchrohre 40 ein, um von die sen in die nicht dargestellte Rauchkammer einzutreten. Um die Sägespäne entgegengesetzt zur Richtung des vom Rost kommenden Feuerstromes in diesen ein blasen zu können, ist ein wie die Rauchrohre durch den Rauchrohrkessel gehendes Einblasrohr 45 vor gesehen, dessen vorderer Teil 46 die Einblasdüse bildet. Am hintern Ende des Rohres ist die nicht dargestellte Einblasleitung angeschlossen. Auch diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Flammrohr- kessel nicht durchbrochen werden muss; es ist lediglich erforderlich, am Rauchrohrkessel zusätzlich zu den Rauchrohren ein Einblasrohr einzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampfkessel mit Flammrohr mit einer Brenn stoffgrundschicht auf einem Rost und einer Einblas- vorrichtung für einen Zusatzbrennstoff, insbesondere Holzspäne und Sägemehl, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasdüse für den Zusatzbrennstoff im Flammrohr so angeordnet ist, dass der Zusatzbrenn stoff entgegengesetzt zur Richtung des vom Rost kommenden Stromes der Feuergase in diese einge blasen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Dampfkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasdüse den Flamm- rohrkessel oberhalb der Feuerbrücke durchsetzt und ihre Achse einen spitzen Winkel mit der Längsachse des Kessels bildet. 2. Dampfkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasdüse oberhalb der Feuerbrücke im Feuerraum angeordnet und die Zu leitung zur Einblasdüse durch den Aschenraum des Kessels geführt ist. 3.Dampfkessel nach Patentanspruch, mit einem zusätzlichen Kessel in Form eines Rauchrohrkessels, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasleitung zu der über der Feuerbrücke liegenden Einblasdüse durch den Rauchrohrkessel hindurchgeführt ist.
Applications Claiming Priority (2)
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