CH340965A - Schirm - Google Patents

Schirm

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Publication number
CH340965A
CH340965A CH340965DA CH340965A CH 340965 A CH340965 A CH 340965A CH 340965D A CH340965D A CH 340965DA CH 340965 A CH340965 A CH 340965A
Authority
CH
Switzerland
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umbrella
stick
tube
carries
roof
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Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Wuester
Original Assignee
Heinrich Dipl Ing Wuester
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Heinrich Dipl Ing Wuester filed Critical Heinrich Dipl Ing Wuester
Publication of CH340965A publication Critical patent/CH340965A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/04Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic sticks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/006Automatic closing devices

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description


  Schirm    Die Erfindung bezieht sich auf einen Schirm,  dessen Stock aus zwei     teleskopartig    ineinander ver  schiebbaren Rohren besteht, von denen das innere  die     Schirmstockspitze    und die Schirmkrone, hingegen  das äussere den Schirmgriff trägt und als Schirm  schieber ausgebildet ist, wobei die beiden Rohre in  der Öffnungsstellung des Schirmes entgegen der Wir  kung einer Schliessfeder gegenseitig     verriegelbar    sind.  



  Bei den bekannten derartigen Schirmen ist die  Handhabung so vorgesehen, dass das zum.     Öffnen     notwendige     Gegeneinanderbewegen    der     Stockteile     durch Zug an einem mit dem innern Stockteil     ge-          kuppelten    Betätigungsgriff besorgt wird. Die Schliess  feder ist dabei durch eine in das innere Stockrohr  eingebaute Schraubenfeder gebildet, welche die beiden  Stockteile     auseinanderzubewegen    trachtet.  



  Bei diesen bekannten Schirmen sind zum Be  tätigen, insbesondere zum Öffnen des Schirmes beide  Hände erforderlich, wobei die eine Hand am Schirm  griff, hingegen die andere Hand am vorerwähnten  Betätigungsgriff anzufassen hat.  



  Die Erfindung bezweckt nun die     Schaffung    eines  Schirmes der obengenannten Art, der jedoch nur mit  einer Hand allein geöffnet und geschlossen werden  kann, und der überdies sehr günstige     Federungs-    und       Kraftübertragungsverhältnisse    aufweist. Ein solcher  Schirm zeichnet sich     erfindnugsgemäss    dadurch aus,  dass die Schliessfeder durch die einerseits am     äussern     Stockrohr und anderseits an den Dachstangen an  gelenkten, aus Blattfedern bestehenden Dachstreben  gebildet ist, welch letztere in an sich bekannter  Weise zu einem     zickzackförmig    verlaufenden     Kranz     verbunden sein können.

   Von besonderem Vorteil ist  dabei auch noch der Umstand, dass die Schliessfeder  nicht im Stock untergebracht zu werden braucht,  da sich dadurch die Montage und Demontage eines    solchen Schirmes wesentlich erleichtert und auch  der Aufbau vereinfacht     wird.     



  Es muss allerdings noch betont werden, dass  auch die Ausbildung der Streben als Blattfedern an  sich schon bekannt ist, jedoch nur bei gewöhnlichen  Schirmen mit der herkömmlichen Schirmschieber  betätigung.  



  Wenn dabei das äussere Stockrohr in der     öff-          nungsstellung    des Schirmes bis knapp an die am  innern Stockrohr befestigte Schirmkrone reicht, wird  durch diese Massnahme gewährleistet, dass das äussere  Stockrohr das innere praktisch über die ganze Länge  umgibt und dadurch eine grössere Festigkeit, insbe  sondere     Biegungsfestigkeit    des Schirmstockes, erzielt  wird, was vor allem für die     LUberwindung    stossartiger  Windbelastungen des Schirmdaches sehr wesentlich  ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und  zwar zeigen     Fig.    1 einen teilweisen Längsschnitt  durch den Schirm in der     Offenstellung,        Fig.2    die       Verriegelungseinrichtung    in vergrössertem Massstab,       Fig.    3 eine Untersicht auf die als Blattfedern ausge  bildeten Dachstreben und     Fig.    4 den geschlossenen  Schirm.  



  Gemäss     Fig.    1 besteht der Schirmstock aus einem  zweckmässig durch ein Rohr gebildeten Stockteil 1  und einem gleichfalls durch ein Rohr gebildeten  Stockteil 2, die beide     teleskopartig    ineinander ver  schiebbar sind. Das innere Stockrohr 1 trägt dabei  an seinem obern Ende die Schirmkrone 3, in welche  die Dachstangen 4 eingebunden sind. Ausserdem trägt  es die     Schirmstockspitze    5. Das äussere Stockrohr 2  trägt den     Einbindekranz    6, an welchen die Dach  streben 7 gelenkig angeschlossen sind. Am untern  Ende ist das äussere Stockrohr mit dem     Schirmgriff    8  verbunden.

        Erfindungsgemäss wird die Schliessfeder, welche  das selbsttätige Schliessen des     Schirmes    bewirkt, durch  die Streben 7 selbst gebildet, indem diese, wie       Fig.    3 deutlich erkennen lässt, durch     Blattfederpaare     <I>7a, 7b</I> gebildet sind. Die benachbarten Blattfeder  paare sind dabei in an sich bekannter Weise ab  wechselnd miteinander verbunden, so dass die Blatt  federn einen     zickzackförmig    verlaufenden     Kranz    bil  den, der sich zwischen dem     Einbindekranz    6 und  den     Anlenkpunkten    4a an den Dachstangen 4 er  streckt.

   In der     Offenstellung    gemäss     Fig.    1 sind die  Blattfedern 7 gespannt. Die Relativstellung der bei  den Stockrohre 1 und 2     wird    in der     Offenstellung     durch eine     Verriegelungseinrichtung    fixiert, die ge  mäss     Fig.    2 aus     einer    im äussern Stockrohr 2 befestig  ten     Verriegelungsklinke    10 besteht, die einen aussen  liegenden Betätigungsknopf 11 aufweist und mit  ihrem hakenförmigen Ende 10a in eine Öffnung 12  des untern Endes des innern Stockrohres 1 eingreift.  



  Für das Schliessen des Schirmes ist es lediglich  erforderlich, diese Verriegelung durch Druck auf den  Betätigungsknopf 11 zu lösen, zum Beispiel mit dem  Daumen der den     Griff    8     haltenden    Hand, worauf  unter dem Einfluss der gespannten Blattfedern 7  das innere Stockrohr 1 mit der     Schirmkrone    3 und  der     Schirmstockspitze    5 im     Sinne    des     Pfeils    p nach  oben schnellt, so dass schliesslich die beiden Stock  rohre zueinander die in     Fig.4    dargestellte Lage  einnehmen. In dieser Lage ist der Schirm geschlossen.

    Auf eine Verriegelung in der Schliessstellung kann  verzichtet werden, da durch die Wirkung der federn  den Dachstreben die Dachstangen am Schirmstock       festgehalten    werden.  



  Für das neuerliche     Öffnen    des Schirmes ist es  lediglich erforderlich, den Schirmgriff 8 mit     einer     Hand zu fassen und nun zum Beispiel durch Auf  setzen auf den Boden einen Druck auf die Schirm  stockspitze bzw. auf das innere Stockrohr 1 auszu  üben, wodurch das innere Stockrohr 1 in das äussere  Stockrohr entgegen der Wirkung des     Blattfedern-          kranzes    7 eingeschoben wird,

   bis der     Hakenteil    10a  der     Verriegelungsklinke    10 in die Öffnung 12 des  Stockrohres     einfällt.    In dieser gegenseitigen Lage der  Teile befindet sich dann der Schirm wieder     in    der       Offenstellung    gemäss     Fig.    1.  



  Die Verbindung der benachbarten Dachstreben  <I>7a</I> bzw.<I>7b</I> kann zweckmässig durch an diesen Stellen    vorgesehene     Punktschweissung    erfolgen. Es ist aber  auch möglich, für diese Verbindung     Klammern,    Hül  sen, Manschetten oder dergleichen aus Kunststoff  vorzusehen, wie sie in der Zeichnung insbesondere  in     Fig.3    bei 7c angedeutet sind. Diese kleinen  Kunststoffmanschetten können ähnlich wie die be  kannten     Eisenklammern    zum Beispiel in der Weise  hergestellt werden, dass ein     Kunststoffband    um die  zu verbindenden Streben<I>7a, 7b</I>     herumgelegt    und  daraufhin durch Erwärmen zusammengeschweisst  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schirm, dessen Stock aus zwei teleskopartig in einander verschiebbaren Rohren besteht, von denen das innere die Schirmstockspitze und die Schirm krone, hingegen das äussere den Schirmgriff trägt und als Schieber ausgebildet ist, wobei die beiden Rohre in der Öffnungsstellung des Schirmes entgegen der Wirkung einer Schliessfeder gegenseitig verriegel- bar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliess feder durch die einerseits am äussern Stockrohr und anderseits an den Dachstangen angelenkten, aus Blattfedern bestehenden Dachstreben gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das äussere Stockrohr in der Öff nungsstellung des Schirmes bis knapp an die am innern Stockrohr befestigte Schirmkrone reicht. 2. Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur gegenseitigen Verriegelung der Stockrohre in der Öffnungsstellung im äussern Stock rohr eine federnde Verriegelungsklinke befestigt ist, die einen ausserhalb des Rohres liegenden Betäti gungsknopf trägt und mit ihrem hakenförmigen Ende in eine entsprechende Mantelöffnung des innern Stockrohres eingreift. 3.
    Schirm nach Patentanspruch, bei welchem die benachbarten Dachstreben in. der Nähe ihres An schlusses an die Dachstangen und in der Nähe ihres Anschlusses am äussern Stockrohr abwechselnd mit einander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Punktschweissung oder durch Klam mern, Hülsen oder Manschetten aus Kunststoff ver bunden sind.
CH340965D 1956-02-28 1956-05-29 Schirm CH340965A (de)

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AT340965X 1956-02-28

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CH340965A true CH340965A (de) 1959-09-15

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ID=3672130

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CH340965D CH340965A (de) 1956-02-28 1956-05-29 Schirm

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CH (1) CH340965A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2185372A1 (de) * 1972-05-19 1974-01-04 Ideal Kk

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