CH341062A - Maschine zum Herstellen von prismatischen Schlauchstücken aus einer Bahn aus Papierstoff - Google Patents

Maschine zum Herstellen von prismatischen Schlauchstücken aus einer Bahn aus Papierstoff

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CH341062A
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Roger Armelin Edouard
George Plaskett Arth Frederick
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Mach Chambon S A R L
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Description


  Maschine zum Herstellen von prismatischen Schlauchstücken aus einer Bahn aus Papierstoff    Die     Erfindung    betrifft eine Maschine zum Her  stellen von prismatischen Schlauchstücken aus     einer     Bahn aus     Papierstoff,    mit Mitteln zum Erzeugen von  Faltrillen in der Bahn, weiter mit absatzweise arbei  tenden     Vorschubmitteln    für die Bahn und Mitteln  zum Abtrennen von Zuschnitten von der Bahn und  Mitteln zum Formen der Schlauchstücke aus den  Zuschnitten. Es können Bahnen aus Papier, Karton  oder Pappe verwendet werden.  



  Bei Maschinen der geschilderten Art besteht die  Schwierigkeit, dass - wenn zunächst flachgelegte  Schlauchstücke erzeugt werden - die Schlauchstücke  beim späteren Weiterarbeiten sich nur unvollständig  zu einer rechteckigen     Querschnittsform    öffnen, weil       mir    zwei Faltrillen zur Bildung des flachgelegten  Schlauchstückes verwendet werden und deshalb die  andern Faltrillen so steif sind, dass sie ein vollstän  diges Öffnen verhindern.  



  Die Erfindung ermöglicht, diese Nachteile weit  gehend auszuschalten.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die Formmittel einen hin und her gehenden Stössel  sowie Führungsorgane aufweisen, zwischen denen der  Stössel die Zuschnitte senkrecht zu ihrer Ebene derart  durchdrückt, dass die Zuschnitte teilweise um zwei  Faltrillen gefaltet werden, dass die     FormmitteI    weiter  eine Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes  auf die Zuschnitte vor Abschluss der Formoperatio  nen und zwei oder mehrere bewegliche Faltorgane  zur Vervollständigung des Faltvorganges aufweisen,  dass ferner Antriebsmittel zum Betätigen der beweg  lichen Faltorgane, des Stössels, der     Vorschubmittel     und der     Abtrennmittel    in zeitlich abgestimmter Folge  vorgesehen sind, dass weitere     Umfaltmittel    vorhanden  sind,

   denen die Schlauchstücke unter der Einwirkung  der beweglichen Faltorgane zugeführt werden zum    Öffnen und erneuten     Flachlegen    der Schlauchstücke  um die bis dahin nicht benützten Faltrillen und zum  anschliessenden Öffnen und erneuten Flachlegen der  Schlauchstücke um die zuerst benützten Faltrillen,  und dass Mittel vorgesehen sind zum Führen der  flachgelegten Schlauchstücke auf ihrem Weg von den  beweglichen Faltorganen zu den     Umfaltmitteln.     



  Eine     Ausführungsform    der Maschine ist anschlie  ssend anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:       Fig.l    eine Seitenansicht des Vorderteils der  Maschine,       Fig.2    eine Seitenansicht des hintern Teils der  Maschine,       Fig.    3 einen Aufriss der     intermittierend    arbeiten  den     Vorschubmittel    in etwas grösserem Massstab,       Fig.    4 einen Aufriss der     Abschneidvorrichtung    in  noch grösserem Massstab, welcher auch für die nach  folgenden Figuren gilt,

         Fig.    5 einen     Aufriss    der     Stösselvorrichtung    und der       klebstoffauftragenden    Vorrichtung,       Fig.    6 einen Aufriss der     Faltfinger    mit dem Ein  tritt in den Führungskanal,       Fig.    7 einen     Aufriss    des obern Teils der Durch  lass- und     Umfaltvorrichtung,          Fig.    8 einen Aufriss des     tiefergelegenen    Teils des       Durchlass-    und     Umfaltmechanismus,

            Fig.    9 eine halbe Ansicht im Aufriss des Durch  lass- und     Umfaltmechanismus,          Fig.    10 eine Aufsicht des     tiefergelegenen    Teils  des in     Fig.    9 dargestellten     Durchlass-    und     Umfalt-          mechanismus.     



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, wird ein Papierstoff,  z. B. Kartonmaterial, am Vorderende der Maschine  in Form     einer    Bahn 1, welche     mit    Faltlinien 2 ver  sehen ist, eingeführt. Die Faltlinien sind durch einen  Faltvorgang oder durch     materialverdrängende    Ril-           len    mit nicht dargestellten, ebenfalls zur Maschine  gehörenden Mitteln bekannter Art hergestellt und er  strecken sich quer über die Bahn 1. Die Breite der  Bahn ist derart bemessen, dass die davon abgetrenn  ten Tafeln nach dem vorgesehenen Falzen ein  Schlauchstück ergeben, dessen Länge einem Mehr  fachen der gewünschten Länge einer zu fertigenden  Hülle entspricht.

   Die prismatischen Schlauchstücke  müssen also beim vorliegenden Ausführungsbeispiel  zuletzt noch in Einzelstücke unterteilt werden, welche  fertige     rohrförmige    Hüllen ergeben, die, vollständig  geöffnet, einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.  Jede der von der Bahn 1 abzutrennenden einzelnen  Tafeln weist vier Faltlinien<I>2a, 2b,</I> 2c und<I>2d</I> auf       (Fig.    6).  



  Die Bahn 1 bewegt sich zuerst zwischen einem  Paar sich kontinuierlich drehender     Speiserwalzen    4  und 5     (Fig.    1), welche in einem Gehäuse A' angeord  net sind. Die     tiefergelegene        Walze    4 weist längs ange  ordnete     Rillen    6 auf, die ein Beschädigen der     Falt-          linien    2 verhüten.  



  Die Bahn 1 läuft dann über einen Filz oder über  eine aus einem     andern    nachgiebigen Material her  gestellte Unterlage 7, welche an jedem Ende an einem  Tisch 8 befestigt ist und in ihrer Mitte durch eine  Walze 9, die sich quer zur Bahn 1 erstreckt, gestützt  wird, wobei diese Walze 9 in einem am Tisch 8 mit  tels Stützen 11     befestigten        trogartigen    Stützorgan 10  angeordnet ist.  



  Nachdem die Bahn über die     nachgiebige    Unter  lage 7 gezogen ist, wird sie über eine     Walze    12, die  auf einer Welle 13 sitzt, geführt, worauf die Bahn  nach unten zwischen die Walze 12 und eine     Press-          walze    14 geleitet wird, welche     Presswalze    an einem  Ende eines Armes 15 angeordnet ist. Das andere  Ende des Armes ist drehbar     mit    dem Gehäuse A bei  16 verbunden.  



  Am Arm 15 ist das eine Ende einer Feder 17  befestigt     (Fig.    3), während das andere Ende am Ge  stell A     eingehängt    ist, so dass die     Presswalze    14  gegen die Walze 12 gezogen wird.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, sitzt auf der Welle 13  ein Zahnrad 18, welches mit einem auf einer Welle  20 angebrachten Zahnrad 19 in Eingriff steht. Auf  der Welle 20 ist ein     Rätschenrad    21 angeordnet, wel  ches mittels einer an einem Hebel 24 im Punkt 23  drehbar gelagerten     Sperrklinke    22 gesperrt wird. Der  Hebel 24 ist auf der Welle 20 drehbar angeordnet.  Mit dem Hebel 24 ist im Punkt 25 das eine Ende  eines Verbindungsarmes 26 drehbar verbunden, wäh  rend dessen anderes Ende drehbar auf einem Zapfen  27 sitzt. Der Zapfen 27 ist exzentrisch in einem  Zahnrad 28 angebracht. Das Zahnrad 28 wird kon  tinuierlich mittels einer Antriebswelle 29 über Zahn  räder 30, 31, 32 und 33 angetrieben.

   Die Drehung  des Zahnrades 28 ruft eine hin und her gehende Be  wegung des Hebels 24 - durch die Verbindung mit  den Arm 26 - hervor.     Dio    hin und her gehende  Bewegung des Hebels 24 erzeugt eine     intermittierende     Bewegung des     Rätschenrades    21 mittels der Sperr-    klinke 22. Diese     intermittierende    Bewegung wird  über die Zahnräder 18 und 19 auf die Walze 12  übertragen. Auf diese Art wird das Band 1 mittels der  Walze 12, die mit der     Druckwalze    14 zusammen  arbeitet, vorgeschoben, wobei der Vorschub der Bahn  1 bei jeder Bewegung genau der Länge einer Tafel  entspricht.

   Da die Walzen 4 und 5     (Fig.    1) konti  nuierlich drehen, bildet sich im Punkt B zwischen  den Walzen 4 und 5 und den Walzen 12 und 14 eine  Ausbuchtung in der Materialbahn, wenn die Walze  12 sich nicht bewegt. Wenn die Walze 12 sich dreht,  wird diese Ausbuchtung straff gegen die nachgiebige  Unterlage 7 gezogen, welche als Puffer wirkt. Um  zu verhüten, dass die     Walze    12 vorläuft, ist sie mit  einer Bandbremse ausgerüstet. Diese weist (gemäss       Fig.    1) ein an der Welle 13 festgemachtes Rad 34  und ein flexibles Band 35 auf, welches das Rad 34  umschlingt und dessen eines Ende im Punkt 36 am  Gehäuse A und dessen anderes Ende im Punkt 37  an einem der Enden des Hebels 38 befestigt ist. Der  Hebel 38 ist im Punkt 39 drehbar am Gehäuse A  angeordnet.

   Im Punkt 40 ist am andern Ende des  Hebels 38 eine Feder 41 angeordnet, deren zweites  Ende an einem Arm 42, der auf einer Welle 43 sitzt,  befestigt ist. Die Welle 43 dreht sich kontinuierlich  und überträgt über den Arm 42, die. Feder 41 und  den Hebel 38 eine sich     ändernde    Spannung auf das  Band 35. Die Spannung der Feder ist minimal beim  Beginn jeder Drehperiode der Walze 12 und wächst  auf ein Maximum gegen das Ende der Periode.  



  Nachdem die Bahn 1 zwischen den die absatz  weise arbeitenden     Vorschubmittel    bildenden Walzen  12 und 14 durchgelaufen ist, läuft sie zwischen senk  rechten Front- und     Rückenführungsplatten    44 und  45 durch     (Fig.    1, 2, 4), welche am Gehäuse A be  festigt sind. Hinter dem tieferliegenden Ende der  Rückenplatte 45 ist ein beweglicher     Schneidteil    46  angeordnet, getragen von einem Block 47, der am  Ende einer Stange 48 befestigt ist     (Fig.    4). Die Stange  48 ist gleitbar in einem an der Frontplatte 44 mon  tierten Stützteil 49 und in einem am Gehäuse A mon  tierten Lager 50 angeordnet.

   Das Ende der Stange  48, welches vom Block 47     weggekehrt    ist, trägt einen  Käfig 51, der mittels eines Stiftes 52 befestigt ist,  wobei der Stift in einem Arm 53 steckt, der an einer  Welle 54 befestigt ist. An der Welle 54 ist ebenfalls  ein Arm 55 befestigt, welcher eine     Nockenrolle    56  trägt, die auf einer an einer Welle 58 befestigten       Nockenscheibe    57 abläuft. Die Rolle 56 wird mittels  einer Feder 59 gegen die     Nockenscheibe    57 gezogen,  wobei das eine Federende im Punkte 60 am Gehäuse  A und das andere Federende an     einem    auf der Welle  54 angebrachten Arm 61 befestigt ist. Die Welle 58  dreht sich kontinuierlich und zwingt so den Stab 48  zu einer hin und her gehenden Bewegung.

   Der be  wegliche     Schneidteil    46 bewegt sich in die mit strich  punktierten Linien angegebene Stellung, wenn die       Walze    12 und somit die Bahn 1 stillstehen, und  arbeitet mit einem starren     Schneidteil    62 zusammen,  welcher am untern Ende der Frontplatte 44 ausgebil-           det    ist, um die Bahn 1 längs einer Querlinie abzu  trennen. Nachdem ein     Abtrennvorgang    durchgeführt  ist, bewegt sich der bewegliche     Schneidteil    46 aus der  Bahn 1 weg, bevor die nächste Drehperiode der  Walze 12 beginnt.  



  Nachdem die Bahn zwischen den senkrechten  Führungsplatten 44 und 45 durchgelaufen ist, wird  sie vor einem Führungskanal     (Fig.    2), welcher mit C  bezeichnet ist, durchgeführt. Dieser Kanal wird durch  das Gehäuse A und eine Vielzahl von untern und  obern Führungsstäben 63 und 64 gebildet, welche  sich längs des Kanals C erstrecken und über den  Apparat verteilt angeordnet sind     (Fig.    2, 6).

   Am Ein  tritt in den Kanal C befindet sich ein Paar frei rotie  rende, horizontal gelagerte Führungswalzen 65 und  66, welche senkrecht übereinander auf Wellen 67  und 68 laufen     (Fig.6).    Die obere Welle 67 ist in  einem vorstehenden Ende 69 der obern Führungs  stäbe 63 angebracht, während die untere Welle 68  in einem vorstehenden Ende 70 der     tiefergelegenen     Führungsstäbe 64 gelagert ist.  



  Die Bahn 1 zieht sich unmittelbar vor den Füh  rungswalzen 65 und 66 durch und wird mittels der  Walzen 12 und 14 vorwärtsbewegt in eine Stellung,  in welcher die zweite Faltlinie 2b der vier Faltlinien  2 der Tafeln sich mit der obersten Mantellinie der  untern Führungswalze 66 in einer Horizontalebene  befindet und die letzte Faltlinie 2d der Tafel sich  mit der tiefsten Mantellinie der obern Führungswalze  65 in einer Horizontalebene befindet. Wenn die Bahn  1 bis in diese Stellung vorgerückt ist, so erreicht die  Walze 12 das Ende einer Rotationsperiode, und die  Tafel wird von der Bahn 1 mittels den Schneiden 46  und 62 abgetrennt.

   Zugleich wird der Vorderteil der  Tafel durch die senkrechte Vorderfläche 71     (Fig.    5)  eines hin und her gehenden Stössels 72 erfasst und  zwischen die     Führungswalzen    65 und 66 in die     öff-          nung    des Kanals C gestossen, wobei die Tafel je um  einen rechten Winkel um die Faltlinien<I>2b</I> und<I>2d</I>  gefaltet wird.  



  Wie aus     Fig.    5 ersichtlich, ist der Stössel 72 an  einem Wagen 73 befestigt, welcher auf Rollen 74 in  festen horizontalen Schienen 75 läuft. Am Ende des  Wagens 73 ist drehbar eines der Enden eines Hebels  76 befestigt. Das andere Hebelende ist drehbar am  Ende eines Armes 77 angeordnet, welcher Arm  drehbar auf einer im Gehäuse A gelagerten Achse 78  sitzt. Am Arm 77 ist ein Ende einer Verbindungs  stange 79 drehbar befestigt, während deren anderes  Ende drehbar an einer Kurbel 80 montiert ist. Die  Kurbel 80 ist mit einer Welle 81, die das Zahnrad 31  trägt, verbunden     (Fig.    3).  



  Auf dem Wagen 73 ist mittels eines Stiftes 82  eine     Gummierklinge    83 angebracht     (Fig.    5), an wel  cher ein Arm 84 montiert ist. Das eine Ende 85 eines  Hebels ist drehbar mit dem Arm 84 verbunden. Das  andere Ende ist drehbar mit einem Hebel 86 ver  bunden. Der Hebel 86 ist drehbar mit dem Wagen 73  bei 87 verbunden und trägt eine Steuerrolle 88. Die  Rolle 88 läuft in einem kurzen     Führungsstück    89,    welches drehbar bei 90 im Gehäuse A befestigt ist.  Am Ende des Führungsstückes 89 befindet sich eine       Nockenrolle    91, welche auf einer an der Welle 81  befestigten     Nockenscheibe    92 läuft.

   Die     Nockenrolle     91 wird     mittels    einer Feder 93, die im Punkte 94  am Gehäuse A befestigt ist, auf die Scheibe 92 ge  zogen.  



  Wenn der Wagen 73 in seiner vordersten Stellung  ist, wie aus     Fig.    5     ersichtlich,    liegt die     Gummierklinge     83 horizontal, und die Kante der     Klinge    berührt die  Oberfläche einer     Gummierwalze    95, welche auf einer  im Gehäuse A gelagerten Welle 96 sitzt. Die     Gum-          tnierwalze    95     bildet    einen Bestandteil eines Troges  97, welcher einen     flüssigen    Klebstoff enthält.

   Am  einen Ende der     Gummierwalze    95 stehen eine An  zahl sich     axial    erstreckende     Bolzen    98 vor, welche  mit einer     Rätschklinke    99 in Eingriff gelangen. Die  Rätsche 99 ist an einem der Enden eines Hebels 100  ausgebildet, dessen anderes Ende mit dem     obern    Ende  eines Hebels 101 drehbar verbunden ist. Der Hebel  101 ist am Gehäuse bei 102 drehbar gelagert. Das  untere Ende dieses Hebels 101 ist an eines der Enden  eines Verbindungshebels 103 montiert, dessen anderes  Ende im Punkte 104 drehbar     mit    dem     Arm    77 ver  bunden ist.

   Die Rätsche 99     wird    mittels einer Rolle  105 nach oben. gedrückt, welche Rolle an einem  Ende eines Hebels 106 drehbar angeordnet ist. Der  Hebel 106     dreht    um eine im Gehäuse A angebrachte  Achse 107. Das andere Ende des Hebels 106 wird  mittels einer Feder 108, die im Punkte 109 am Ge  häuse A befestigt ist, nach unten gezogen.  



  Der Stössel und die     Gummiervorrichtung        arbeiten     folgendermassen:  Die sich drehende Welle 81     vermittelt    mittels der  Kurbel 80 und der Verbindungsstange 79 dem Arm  77 eine hin und her gehende Bewegung. Dies führt  zu einer hin und her gehenden Bewegung des Wagens  73, dessen Rollen 74 auf den Schienen 75 laufen.  Wenn der Wagen 73 aus der in     Fig.    5 gezeigten Lage  nach vorn rollt, so läuft die Steuerrolle 88 auf dem  Führungsstück 89 auf und zwingt dadurch den Hebel  86, sich nach oben um den Drehpunkt 87 zu drehen.  Der Hebel 85 wird angehoben und dreht den Arm 84  um den Drehpunkt 82.

   Dadurch hebt sich die     Gum-          mierklinge    83, bis sie eine vertikale Stellung erreicht.  Wenn die vertikale Wand 71 des Stössels 72 die ab  getrennte Tafel zwischen die     obern    und untern Füh  rungswalzen 65 und 66 presst     (Fig.    6), so wird das  obere Ende der abgetrennten Tafel unten gefaltet, bis  es den Rand der     Gummierklinge    83     trifft,    welche  quer zu der Tafel eine Schicht Klebstoff anbringt.  



  Unmittelbar bevor der Stössel 72 den Rückwärts  hub beginnt, gelangt die     Nockenrolle    91 auf eine  erhöhte Stelle der     Nockenscheibe    92 und zwingt da  durch die Führung 89, um den Drehpunkt 90 zu  drehen, so dass das Vorderende des Führungsstückes  89 sich absenkt. Dadurch bewegt sich die     Tastwalze     88 nach unten, und die     Gummierklinge    83 legt sich  nach unten zurück. Diese Bewegung zusammen mit  der Horizontalbewegung des Wagens 73 zu Beginn      der Rückwärtsbewegung bewirkt ein ruckartiges Weg,  ziehen der     Gummierklinge    83 vom     Kartonmaterial,     wodurch ein Anhaften des Klebstoffes an der Klinge  83 vermieden wird.

   Der Stössel 72 und die Gummier  klinge 83 kehren dann in die gemäss     Fig.    5 erkenn  bare Stellung zurück. In der Zwischenzeit hat sich  die     Gumriierwalze    95 um einen Betrag gedreht, der  dem Abstand     zweier        benachbarter        Bolzen    98 ent  spricht. Die Drehung erfolgt mittels der Rätsche 99,  welche vom Hebel 101 und dem mit dem Arm 77  verbundenen Arm 103 bewegt wird.  



  Wenn der Stössel 72 seine Rückwärtsbewegung  beginnt, so wird die abgetrennte Tafel vor dem Zu  rückgleiten durch obere und untere     Rückhaltenocken     110 und 111 bewahrt, welche an den obern und  untern Führungsschienen 63 und 64 befestigt sind.  Hinter diese Nocken springen die     obern    und untern  Enden der     vorgefalteten    Tafeln dank der Tendenz  der Tafeln, sich wieder     aufzufalten        (Fig.    6).  



  Nachdem sich der Stössel 72 zurückgezogen hat,  wird der     Faltvorgang    mittels     obern    und untern     Falt-          fingern    112 und 113 vervollständigt, welche zwischen  den obern Führungsschienen 63 und den untern Füh  rungsschienen 64. vorstehen.  



  Die obern Faltfinger 112 befinden sich am     untern     Ende eines     Armes    114. Das obere Ende des Armes  114 ist bei 115 an eines der Enden eines Winkel  hebels 116 drehbar angebracht, welcher Winkelhebel  bei 117 drehbar am Gehäuse A befestigt ist. Das  andere Ende des Winkelhebels 116 trägt eine     Nok-          kenrolle    118, welche auf einer an einer Welle 120  festgemachten     Nockenscheibe    119 läuft. Die Nocken  rolle 118 wird mit der     Nockenscheibe    119 mittels  einer Feder 121 in Wirkverbindung gehalten, wobei  die Feder 121 im Punkte 115 des Winkelhebels 116  befestigt ist.

   Am Drehpunkt 117 ist ebenfalls ein wei  terer Winkelhebel 122 angebracht, welcher eine auf  einer     Nockenscheibe    124 laufende     Nockenrolle    123  trägt, welche     Nockenscheibe    an der Welle 120 be  festigt ist. An dem einen Ende des Winkelhebels 122  ist eines der Enden eines Hebels 125 drehbar ge  lagert. Dessen anderes Ende ist drehbar mit dem  Arm 114 verbunden. Am     andern    Ende des Winkel  hebels 122 befindet sich eine Feder 126, welche die       Nockenrolle    123 mit der     Nockenscheibe    124 in  Wirkverbindung hält. Die untern Faltfinger 113 be  finden sich am obern Ende eines Armes 114a.

   Das  untere Ende des Armes 114a ist drehbar bei 115a  mit einem Ende eines     Winkelhebels    116a verbunden,  welcher im Gehäuse A     im    Punkte 117a gelagert ist.  Das andere Ende des Winkelhebels 116a trägt eine       Nockenrolle    118a, welche auf einer an der Welle  120a befestigten     Nockenscheibe    119a läuft.  



  Die     Nockenrolle    118a wird mittels einer Feder  121a auf die     Nockenscheibe    119a gezogen. Die Feder  121a ist am Winkelhebel 118a     im    Punkte 115a be  festigt. Im Drehpunkt 117a ist ebenfalls ein Winkel  hebel<I>122a</I> befestigt, welcher eine     Nockenrolle    123a,  die auf einer     Nockenscheibe    124a aufläuft, trägt.  Die     Nockenscheibe   <I>124a</I> ist auf der Welle 120a an-    geordnet. An einem Ende des Winkelhebels<I>122a</I> ist  das eine Ende eines Hebels 125a drehbar angeord  net, sein anderes Ende ist mit dem Arm 114a ver  bunden.

   Am andern Ende des Winkelhebels<I>122a</I>  befindet sich eine Feder<I>126a,</I> welche die Nocken  rolle 123a in Wirkverbindung mit der     Nockenscheibe     <I>124a</I> hält.  



  Die     Nockenscheibenwellen    120 und 120a drehen  sich kontinuierlich und zeitlich übereinstimmend mit  der Bewegung des Stössels 72 und bewirken, dass die  Faltfinger 112 und<B>113</B> sich zwischen den in den       Fig.2    und 6 dargestellten Stellungen bewegen, in  welchen die Finger soeben die Faltbewegung beendet  haben, wie auf Grund der Relativstellung der Nocken  scheiben 119, 119a und 124, 124a zu erkennen ist,  wobei die untern Faltfinger 113 die Faltbewegung  unmittelbar vor den obern Faltfingern durchführen.  Dies gewährleistet, dass das obere Endstück der Tafel  über das untere Endstück gefaltet wird und nicht  umgekehrt. Auf diese Art vereinigt der durch die  Klebklinge 83 aufgestrichene Klebstoff die Tafel in  ein flaches Schlauchstück 3.  



  Am obern und untern Führungsträger 63, 64  sind im Gebiet der Faltfinger 112 und 113 Plüsch  puffer angeordnet.  



  Die gefalteten und verklebten flachen Schlauch  stücke 3 bilden einen Stapel längs des Führungs  kanals C und werden langsam durch den Druck wei  terer Schlauchstücke 3, welche durch sich folgende  Hübe des Stössels 72 nach vorn geschoben werden,  fortbewegt, während die Hüllen 3 sich längs des  Führungskanals C bewegen, trocknet der Klebstoff  so, dass er vollständig trocken ist, wenn sie am Ende  des Führungskanals C ankommen.  



  Das Freigeben der Schlauchstücke 3 am Vorder  ende des Führungskanals C wird über eine obere  und untere Gruppe von innern Leisten 128 und 129  und eine obere und untere Gruppe von äussern Lei  sten 130 und 131 gesteuert     (Fig.    7 und 9).  



  Die Anordnung der untern Leistengruppe 129  und 131 und die Vorrichtung, welche diese Leisten  gruppe bewegt, ist aus den     Fig.    8 bis 10 ersichtlich.  Die innern Leisten 129 werden durch U-förmige, auf  einer Welle 133 angeordnete Arme 132 getragen.  An der Welle 133 ist ebenfalls ein Arm 134 befestigt,  welcher eine     Nockenrolle    135 trägt, die auf einer an  einer Welle 137 befestigten     Nockenscheibe    136 läuft.  Eine Feder 138, welche am Gestell A am Punkte  139     befestigt    ist, hält die Rolle 135 in Wirkverbin  dung mit der     Nockenscheibe    136. Die äussern Lei  sten 131 werden durch einen U-förmigen Träger 140  getragen, zwischen dessen Bogen die untern Füh  rungsstäbe 64 durchführen.

   Die U-förmigen Arme  140 sind an einer Welle 141 befestigt, auf welcher  ebenfalls ein Arm 142 sitzt. Dieser Arm 142 weist  eine     Nockenrolle    143 auf, welche auf einer Nocken  scheibe 144 läuft. Die     Nockenscheibe    sitzt auf einer  Welle 137. Eine Feder 145, welche am Punkte 146  am Gehäuse A     befestigt    ist, zieht die Rolle 143 gegen  die     Nockenscheibe    144.      Die obern Leistengruppen 128 und 130 und die  Vorrichtung, welche diese betätigt, ist in     Fig.    7 dar  gestellt. Die innern Leisten 128 sind in U-förmigen  Armen 147 gelagert, welche an der Welle 148 an  geordnet sind. Auch ein Arm 149, der eine Nocken  rolle 150 trägt, sitzt auf der Welle 148.

   Die Rolle  150 rollt auf einer     Nockenscheibe    151, die an der  Welle 120 befestigt ist, wobei eine Feder 152, die  im Punkte 153 am Gehäuse A festgemacht ist, die  Rolle 150 in Wirkverbindung mit der     Nockenscheibe     151 hält. Die äussern Leisten 130 sind auf Hebeln  154 angeordnet, welche im Punkte 155 an Armen  1.56 montiert sind. Die Arme 156 sitzen auf einer  Welle 157. Die Hebel 154 tragen Rollen 154a, wel  che auf einer starren Welle 154b laufen. Die Rollen  154a werden mittels einer Feder 154c mit der Welle  154b in Wirkverbindung gehalten. Auf der Welle 157  befindet sich ebenfalls ein Arm 158, von welchem  sich eine Stossstange 159 zu einem Kipphebel 160  erstreckt, welcher auf einer Welle<B>161</B> drehbar ge  lagert ist.

   Der Kipphebel 160 trägt eine     Nockenrolle     162, welche auf einer     Nockenscheibe   <B>163</B> läuft, die  an der Welle 120 befestigt ist. Eine Feder 164, die  am Gehäuse A im Punkt 165 angebracht ist und an  ihrem andern Ende am Arm 158, drückt die Rolle  162 gegen die     Nockenscheibe    163.  



  Die Wellen 120 und 137 drehen sich kontinuier  lich und veranlassen die innere Gruppe von Leisten  128 und 129, welche in derselben senkrechten Ebene  liegen, sich zwischen den in den     Fig.    7 und 8 gezeig  ten Stellungen hin und her zu bewegen, in welchen  Stellungen sie entweder in den Kanal C vorstehen  und die flachen Schlauchstücke, welche der Einfach  heit halber nachstehend bereits als Hüllen bezeichnet  werden, erfassen oder in welcher sie zurückgezogen  sind, um die Hüllen 3 durchzulassen. Auf     ähnliche     Weise werden die äussern Leistengruppen 130 und  131, welche ebenfalls in derselben Vertikalebene lie  gen, zwischen den in den     Fig.7    und 8 gezeigten  Stellungen hin und her bewegt.

   In diesen Stellungen  stehen sie entweder in den Kanal C vor und erfassen  die Hüllen 3, oder sie sind zurückgezogen, um die  Hüllen 3 durchzulassen.  



  Die Leisten lassen die Hüllen 3 auf folgende Art  einzeln durch:  Jede Hülle 3 wird zuerst durch innere Leisten  gruppen 128 und 129 ergriffen. Diese ziehen sich  dann zurück, und die Hülle 3 rückt unter dem Druck  des nachfolgenden Stapels vor, bis sie auf die äussere  Leistengruppe 130 und 131 aufstösst. Die innere  Leistengruppe 128 und 129 kehrt dann zurück, um  die nächstfolgende Hülle 3 zu erfassen, während die  äussern Leistengruppen sich zurückziehen, um die  anstehende Hülle durchzulassen. Die äussern Leisten  gruppen 130 und 131 kehren dann rechtzeitig in ihre       Zugriffstellung    zurück, um die nächstfolgende Hülle  zu erfassen, wenn diese von den innern Leistengrup  pen 128 und<B>129</B> losgelassen wird.  



  Wenn die betreffende Hülle losgelassen wird,  springt sie leicht auf, und ihre obern Kanten werden    von einer Gruppe von Leisten 166     (Fig.    7) ergriffen,  wobei diese Leisten durch Arme 147 getragen wer  den und die Arme vor der äussern Leistengruppe 130  angeordnet sind.  



  Das untere Ende der losgelassenen Hülle 3 wird  von einer Gruppe von     treppenförmig    angeordneten       Fingern    167 erfasst     (Fig.    8), welche Finger an einer  Welle<B>168</B> befestigt sind, die in einem drehbaren  Arm 169 angeordnet ist. Der Arm 169 dreht auf der  Welle 133. Auf der Welle 168 ist ebenfalls ein mit  einer     Nockenrolle    171 versehener Arm 170 an  geordnet. Die Rolle 171 rollt     auf    einem Kurven  stück 172 und wird auf dieses mittels einer Feder 173  abgespannt. Die Feder 173 ist im Punkt 174 am  Gehäuse A befestigt. Ein Hebel 175 ist drehbar auf  der Welle 168 angeordnet, wobei dessen Ende dreh  bar mit einem der Schenkel eines Doppelarmes 176  verbunden ist, welcher auf einer Welle 177 sitzt.

   Auf  der Welle 177 sitzt ein weiterer Hebel mit einer       Nockenrolle    178, welche auf einer     Nockenscheibe     <B>1.79,</B> die an der Welle 120a fixiert ist, läuft. Die  Rolle 178 wird mittels einer Feder 180 auf die     Nok-          kenscheibe    179 gezogen, wobei die Feder     im    Punkt  181 am Gestell A befestigt ist.  



  Die Welle 120a dreht sich kontinuierlich und ver  anlasst dadurch die     treppenförmigen    Finger 167, sich  auf und ab zu bewegen. Wenn die besagte Hülle 3 des  Stapels von den äussern Leistengruppen 130 und 131  freigegeben wird, so ergreifen die     treppenförmigen     Finger 167 das untere Ende der Hülle 3 und drücken  dieses nach oben. Da die obere Kante der Hülle 3  mittels der Leisten 166 gehalten wird, öffnet sich  die Hülle 3 und wird teilweise wieder flachgedrückt,  indem sie um die Faltlinien 2a und 2c gefaltet wird.

    Die obere Kante der Hülle 3 wird dann von der  Leiste 166 losgelassen (welche zurückgezogen wer  den, wenn die innern Leisten 128 vor dem Zurück  ziehen stehen), und die teilweise wieder flachge  drückte Hülle 3 wird nach oben getragen     (Fig.2).     Die Hülle wird den Greifern zwischen zwei konti  nuierlich angetriebenen Walzenpaaren 182 und 183  zugeführt, welche den     Zusammenlegvorgang    vervoll  ständigen     (Fig.    2, 7).  



  Nachdem die Hülle 3 das     Walzenpaar    182 und  183 verlassen hat,     trifft    die obere Kante der Hülle  auf einen unten offenen,     trogähnlichen    Führungs  kanal 184     (Fig.    7), welcher am Gehäuse A angeord  net ist. Das untere Ende der Hülle 3 wird dann nach  vorn gedrückt mittels einer     Gruppe    von hin und her  gehenden Armen 185, welche durch die Schlitze des  Kanals 184 und zwischen die Walzengruppen 182  und 183 greifen.  



  Die hin und her gehenden Arme 185 sind auf  einer Welle 186 angebracht. Auch ein Arm 187 ist  auf der Welle 186 angeordnet, von welchem Arm eine  Schubstange 188     zu    einem     Kipphebel    189 führt, der  drehbar auf der Welle 161 angeordnet ist. Der     Kipp-          hebel    trägt eine     Nockenrolle    190, welche auf einer  an der Welle 120 angeordneten     Nockenscheibe    191  rollt. Die Rolle 190 wird mittels einer Feder 192      auf die     Nockenscheibe    191 gezogen. Das eine Feder  ende ist am Arm 187, das andere im Punkte 193 am  Gehäuse A befestigt.

   Die Welle 120 dreht sich kon  tinuierlich und veranlasst die     Arme    185, eine vor  wärts und rückwärts gehende Bewegung auszu  führen.  



  Da die Höhe zwischen der Oberkante der Walze  182 und dem Boden des     trogähnlichen    Führungs  kanals 184 geringer ist als die Höhe einer zusammen  gelegten Hülle 3, so zwingt die Vorwärtsbewegung  der hin und her gehenden     Arme    185 die     Hülle    3  zum Öffnen, wonach sie um die Faltlinien 2b und  2d wieder zusammengelegt wird. Die wieder zusam  mengelegte Hülle 3 gelangt dann in den Greifer zwi  schen     Walzen    182 und 194     (Fig.    2), und der     Zusam-          menlegvorgang    ist beendet.

   Dieser umgekehrte     Falt-          vorgang    wird deshalb ausgeführt, damit das zusam  mengelegte     flache    Schlauchstück 3, wenn es in der       Kartonfüllmaschine    losgelassen wird, sich winklig zu  einer röhrenförmigen Hülle öffnet.  



  Die wiedergefaltete Hülle 3 wird dann nach unten  zwischen die Walzengruppen 182 und 194 geführt  und läuft zwischen endlose Bänder 195     (Fig.    2),  welche über Walzen 196, 197 und 198 laufen, und  endlose Bänder 199, welche über     Walzen    200, 201  und 202 laufen. Kontinuierlich sich drehende Kreis  messer 203 und 204 trennen die Schlauchstücke 3 in  einzelne Teile, welche der fertigen Hüllenlänge ent  sprechen, während sie zwischen den endlosen Bän  dern 195 und 199 durchlaufen. Beim Austritt aus  den endlosen Bändern 195 und 199 werden die Kar  tonhüllen auf einem Tisch 205 mittels hin und her  gehender Stapelarme 206 aufgeschichtet.

   Die Stapel  arme 206 sind auf einer Welle 207 befestigt, auf wel  cher ebenfalls ein mit einer     Nockenrolle    209     ver-          sehener    Arm 208 sitzt. Die Rolle 209 läuft auf einer       Nockenscheibe    210, die an einer Welle 211 befestigt  ist, wobei die Rolle 209 mittels einer Feder 212 auf  die     Nockenscheibe    210 gezogen wird. Die Feder ist  im Punkt 213 am Gehäuse A befestigt.  



  Das Zusammenwirken der Vorrichtung zum Auf  tragen des     Klebstoffes    mit dem Schieber macht es  überflüssig, den Klebstoff vorher in einem separa  ten     Arbeitsgang    aufzubringen; dies     ermöglicht    eine  kompakte Konstruktion und eine gesteigerte Arbeits  geschwindigkeit der Maschine. Die zusätzliche Kur  vensteuerung, welche das leistenförmige Gummier  organ rasch aus der     Klebstoffauftragsstellung    heraus  bewegt, gewährleistet ein wirksames Auftragen des       Klebstoffes    auf dem Karton und verhindert, dass der  Klebstoff auf der Leiste zurückbleibt.  



  Es ist     selbstverständlich,    dass die für die Her  stellung prismatischer Schlauchstücke aus Karton be  schriebene Maschine, in welcher die Faltrillen mittels  einer     Rillvorrichtung    ausgeführt werden, auch mit  andern Mitteln bekannter Art zum Erzeugen von  Faltrillen, z. B. durch Ritzen oder Nuten, versehen  sein kann. In diesem Falle sind die Kerben 6 in der  Walze 4 überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Herstellen von prismatischen Schlauchstücken aus einer Bahn aus Papierstoff, mit Mitteln zum Erzeugen von Faltrillen in der Bahn, weiter mit absatzweise arbeitenden Vorschubmitteln für die Bahn und mit Mitteln zum Abtrennen von Zuschnitten von der Bahn und Mitteln zum Formen der Schlauchstücke aus den Zuschnitten, dadurch ge kennzeichnet, dass die Formmittel einen hin und her gehenden Stössel (72) sowie Führungsorgane (65, 66) aufweisen, zwischen denen der Stössel die Zuschnitte senkrecht zu ihrer Ebene derart durchdrückt, dass die Zuschnitte teilweise um zwei Faltrillen gefaltet wer den,
    dass die Formmittel weiter eine Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes auf die Zuschnitte vor Abschluss der Formoperationen und zwei oder meh rere bewegliche Faltorgane (112, 113) zur Vervoll ständigung des Faltvorganges aufweisen, dass ferner Antriebsmittel zum Betätigen der beweglichen Falt- organe, des Stössels, der Vorschubmittel und der Ab trennmittel in zeitlich abgestimmter Folge vorgesehen sind, dass weiter Umfaltmittel vorhanden sind,
    denen die Schlauchstücke unter der Einwirkung der beweg lichen Faltorgane zugeführt werden zum Öffnen und erneuten Flachlegen der Schlauchstücke um die bis dahin nicht benützten Faltrillen und zum anschlie ssenden Öffnen und erneuten Flachlegen der Schlauch stücke um die zuerst benützten Faltrillen, und dass Mittel (C) vorgesehen sind zum Führen der flach gelegten Schlauchstücke auf ihrem Weg von den beweglichen Faltorganen zu den Umfaltmitteln. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes ein Gummierorgan (83) aufweist, das von einer Klebstoffaufnahmestellung, in der es in der Arbeitsrichtung des Stössels (72) liegt, in eine Klebstoffauftragstellung schwenkbar ist, in der es quer zur Bewegungsrichtung des Stössels (72) liegt, und dass ein geführtes Organ (88, 89) beim Vor schub des Stössels (72) das Gummierorgan (83)
    aus der Klebstoffaufnahmestellung in die Klebstoffauf- tragstellung bringt und - wenn der Stössel in seine Anfangslage zurückkehrt - das Gummierorgan in die Klebstoffaufnahmestellung zurückschwenkt. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Steuerorgan (91, 92), das zu Beginn der Rückbewe gung des Stössels (72) das Gummierorgan (83) ruck artig aus der Klebstoffauftragstellung herausbewegt. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beweglichen Faltorgane (112, 113) derart angeordnet sind, dass der Arbeitsteil jedes Faltorgans sich auf einem Kreisbogen bewegt, dessen Mittelpunkt mindestens annähernd mit der Achse zusammenfällt, um die herum das Falten stattfindet. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg lichen Faltorgane Finger (112, 113) sind, deren Spit- zen sich bei der Arbeit gegen Zuschnitte legen, um diese zu falten. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Finger (112, 113) an einem Arm (114, 114a) angeordnet ist und dass der Antrieb jedes Fingers durch zwei Winkelhebel (116, 122) erfolgt, die um eine gemeinsame Achse (117) schwingen und von denen der eine Winkelhebel (1l6) gelenkig an einer dem Finger abgekehrt liegenden Stelle des Armes (114) befestigt ist, während der andere Winkelhebel (122) über einen Hebel (125) an dem Arm (114) an einer nach dem Finger (112) zu gelegenen Stelle befestigt ist, und dass Steuerelemente (119, 124) vor gesehen sind, um die einzelnen Winkelhebel (116, 122) um ihre Achsen (117) zu schwenken. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsmittel die Form eines Kanals (C) aufweisen, welcher derart ausgebil det ist, dass die flachgelegten Schlauchstücke in einem Stapel längs des Kanals bewegt werden, dass ferner zur einzelnen Freigabe der Schlauchstücke aus dem Kanal (C) zwei bewegliche innere Leisten (128, 129) und zwei bewegliche äussere Leisten (130, 131) vor gesehen sind, die in der einen Stellung in den Füh rungskanal (C) hineinragen und die Schlauchstücke halten und in der zurückgezogenen Stellung die Schlauchstücke freigeben, und dass schliesslich Steuer organe (151, 191, 136, 144) vorgesehen sind, die die Leisten (128-13l) steuern. 7.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfaltmittel ein bewegliches Organ (167) und einen mit ihm zusammenarbeitenden Anschlag (166) aufweisen, derart, dass das beweg liche Organ (167) jeweils eine gefaltete Kante des flachgelegten Schlauchstückes erfasst und der An schlag die andere gefaltete Kante des Schlauchstückes hält, so dass eine Bewegung des beweglichen Organs (167) das Schlauchstück öffnet und teilweise um die bis dahin unbenützten Faltrillen faltet, dass weiter ein zusammenarbeitendes Walzenpaar (182, 183) vorgesehen ist, das die teilweise erneut flachgelegten Schlauchstücke vom beweglichen Organ (l67) über nimmt und das erneute Flachlegen vollendet,
    dass ferner die vordere Kante des flachgelegten Schlauch stückes durch die Walzen (182, 183) gegen eine Ecke eines festen Führungskanals (184) transpor tiert wird und ein zweites bewegliches Organ (185) mit dem erneut flachgelegten Schlauchstück in Ein griff kommt und letzteres über die Oberfläche einer der Walzen (182) quer zu deren Achse bewegt, so dass das Schlauchstück geöffnet und teilweise wieder um die zuerst benutzten Faltrillen flachgelegt wird, wobei eine der zuletzt wieder gefalteten Kanten des wieder in der ursprünglichen Form flachgelegten Schlauchstückes in Anlage an die andere Ecke des Führungskanals gelangt,
    und dass schliesslich die ge genüberliegende der zuletzt wieder gefalteten Kan ten des Schlauchstückes durch das zweite bewegliche Organ (185) zwischen eine dritte Walze (194) und die mit ihr zusammenarbeitende ersterwähnte Walze (182) eingeführt wird. B. Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch Trennvorrichtungen (203, 204) zum Tren nen der flachgelegten Schlauchstücke in kürzere Ab schnitte.
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