CH341074A - Flugzeug mit Gasturbinentriebwerk - Google Patents
Flugzeug mit GasturbinentriebwerkInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C29/00—Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
- B64C29/0091—Accessories not provided for elsewhere
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Description
Flugzeug mit Gasturbinentriebwerk Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Flugzeug mit Gasturbinentriebwerk. Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Flug zeuges der genannten Art mit Mitteln, welche besser als bei bisher üblichen Bauarten an der Steuerung des Flugzeuges mitwirken. Erfindungsgemäss besitzt das Flugzeug ein Paar von mit Abstand voneinander angeordneten Schub düsen, die beide gleiche allgemeine Wirkungsrich tung besitzen, um einander entgegengesetzte Dreh momente um eine Flugzeugachse auszuüben, und welche Düsen gleichzeitig aus einem Kompressor des Triebwerkes mit Druckluft gespeist werden, wobei Steuermittel vorgesehen sind zum Verändern des Verhältnisses, in welchem die vom Kompressor ge förderte Druckluft auf die beiden Schubdüsen auf geteilt wird, und somit zum Verändern des durch die Schubdüsen bewirkten resultierenden Dreh momentes. Bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Flugzeuges sind die Schubdüsen annähernd senkrecht zu einer im Normalflug horizontalen Ebene gerichtet. Die vorliegende Erfindung hat ihre besonderen Vorteile beim Steuern des Flugzeuges während des Startens oder Landens, wenn es sich um ein Flugzeug mit Strahlantrieb handelt, dessen Strahltriebwerk einen vertikalen Auftrieb zur Erleichterung des Startens und Landens erzeugen kann. Es können auch mehrere Paare von Schubdüsen vorgesehen sein, die vom Kompressor des Triebwerkes mit Druckluft gespeist werden, wobei jedes Schubdüsen paar so angeordnet ist, dass seine beiden Düsen ent gegengesetzt gerichtete Drehmomente um eine Achse des Flugzeuges ausüben können; zweckmässig sind jedem Schubdüsenpaar Steuermittel zur Änderung des Verhältnisses, in welchem die Druckluftzufuhr auf die beiden Düsen aufgeteilt wird, zugeordnet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Flugzeuges dienen die einem Schubdüsenpaar zugeordneten Steuermittel zum Ver ändern des Verhältnisses, in welchem die Druckluft zufuhr auf die Düsen aufgeteilt ist, ohne Beeinflussung der Gesamtzufuhr zu den beiden Düsen. In diesem Fall bleibt die dem Kompressor des Triebwerkes ent nommene Luftmenge beim Betätigen der Steuermittel konstant; ebenso bleibt bei Quer- und Rollsteuer bewegungen die durch sie bedingte Gesamtkraft beim Betätigen der Steuermittel konstant. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, die An sprechzeit der Steuerung unabhängig vom Ausmass der Beschleunigung des Gasturbinentriebwerkes zu machen, da die Steuergeschwindigkeit nur durch die erzielbare Bewegungsgeschwindigkeit der druck luftgesteuerten Steuerelemente begrenzt ist. Diese Steuerelemente können von Hand oder automatisch durch die üblichen Mittel betätigt werden. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Flugzeuges mit Gasturbinentriebwerk ist in der bei liegenden Zeichnung dargestellt; es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht des Flugzeuges von unten mit Triebwerk und Steuereinrichtung, Fig.2 eine Draufsicht auf das Triebwerk mit einem Teil der Steuereinrichtung, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2, Fig. 4 eine Einzelheit der Steuereinrichtung und Fig. 5 eine weitere Einzelheit der Steuereinrich tung. Gemäss Fig. 1 besitzt das Flugzeug einen Rumpf 10 mit seitlich vom Rumpf wegragenden Flügeln 11. Im Rumpf 10 des Flugzeuges ist ein Triebwerk 12 angeordnet, das, wie die Fig. 2 und 3 deutlicher zeigen, zwei Gasturbinenanlagen aufweist. Jede der genannten Gasturbinenanlagen besitzt einen Kompressor 13, welcher über Auslassrohre 15 zur Druckluftzufuhr an eine Mehrzahl von Brenn- kammern 14 angeschlossen ist, sowie eine durch eine Welle 17 mit dem Kompressor gekuppelte Turbine 16. Ein Teil des Kompressors 13, die Verbrennungs einrichtung 14 und die Turbine 16 sind in einem Aussengehäuse 18 eingeschlossen, welches das Flug zeug gegen zu starke Wärmeeinwirkung von Seiten des Triebwerkes abschirmt. Mit 64 bzw. 65 sind die Lufteinlasseinleitungen der beiden Gasturbinen anlagen bezeichnet. Jede der beiden Gasturbinenanlagen besitzt ausser dem eine Abgasleitung und ein Strahlrohr. Die Ab gasleitung der in der Zeichnung links angeordneten Gasturbinenanlage ist mit 20 bezeichnet; aus ihr ge langen die Abgase in einen Rohrkrümmer 21, in wel chem diese Abgase um 90 umgelenkt und einem ab wärts gerichteten Strahlrohr 22 zugeführt werden, das in einer Schubdüse 23 endet, welche durch die Unter seite des Flugzeugrumpfes 10 nach aussen führt. Die Abgasleitung der rechts gezeichneten Gasturbinen anlage ist mit 24 bezeichnet. Sie besitzt zwei Auslass- leitungen 25, welche die Abgase aus der Turbine einem Paar Rohrkrümmer 26 zuführt, wobei je ein solcher Rohrkrümmer beidseitig des Rohrkrümmers 21 angeordnet ist. Diese Rohrkrümmer 26 münden ihrerseits in zwei abwärtsgerichtete Strahlrohre 27, an deren Auslass je eine Schubdüse 28 angeordnet ist. Die Gasturbinenanlagen sind bezüglich des Flug zeugschwerpunktes ausgelastet, wobei die Mittel linien der drei abwärtsgerichteten Strahlrohre 22, 26 in einer rechtwinklig zur Längsmittelachse des Flug zeuges verlaufenden Ebene liegen; diese Ebene ent hält ausserdem den Schwerpunkt des Flugzeuges. Die beiden Gasturbinenanlagen erzeugen z. B. beim Starten und Landen vertikale Schubkräfte am Flugzeug. Mit 29 sind Brennstofftanks der Gastur binenanlagen bezeichnet. Die Steuerung des Flugzeuges erfolgt mittels der folgenden Steuerorgane: Es sind zwei Paare von Hilfs-Schubdüsen vorge sehen. Das eine Düsenpaar 30 ist durch die Unter seiten der Flügel 11 hindurch abwärtsgerichtet und steuert das Flugzeug bei Bewegungen um dessen Längsachse (Rollbewegungen), während das zweite Düsenpaar 31 durch die Unterseite des Flugzeug rumpfes abwärts ragt, wobei je eine Düse vor und hinter dem Flugzeugschwerpunkt angeordnet ist; die ses Düsenpaar steuert Bewegungen des Flugzeuges um dessen Querachse. Die Düsen 31 sind ausserdem schwenkbar an den Enden der ihnen zugeordneten Zuführleitungen 32 angeordnet, so dass diese Düsen auch Bewegungen um die Hochachse des Flugzeuges steuern können. Die den Düsen 30 zugeordneten Zuführleitungen sind mit 33 bezeichnet. Den Düsen 30, 31 wird Druckluft aus den Kom pressoren 13 zugeführt. Diese Druckluft wird den Leitungen 32, 33 aus einem gemeinsamen Verteilrohr zugeführt. Jedem Auslassrohr 15 wird mittels einer An zapfleitung 34 Luft entnommen. Die den einzelnen Gasturbinenanlagen zugeordneten Anzapfleitungen 34 münden in ein entsprechendes Sammelgehäuse 35. Aus diesen Sammelgehäusen 35 führen Leitungen 36 in eine.ringförmige Verteilleitung 37, wobei die Mün dungen der beiden Leitungen einander diametral gegenüberliegen. Die ringförmige Verteilleitung 37 ist zentral in der Anlage angeordnet und in Fig. 4 im Detail dargestellt. In den Auslassenden der Leitungen sind schwenkbare Klappen angeordnet, welche Rück schlagorgane bilden. An den Klappen 38 sind An schläge 39 angebracht, welche ein flaches Aneinan- derliegen der Klappen verhindern. Die Einlassenden der Leitungen 33, 32 sind an der Verteilleitung 37 befestigt, und zwar an einander diametral gegenüberliegenden Stellen; die Leitungen 33, 32 führen, wie erwähnt, zu den Düsen 30, 31. In den Einlassenden der Leitungen 33, 32 sind Steuerorgane vorgesehen. Die Steuerorgane 40 in den Zuführleitungen 33 besitzen Betätigungsarme 41, welche durch eine Betätigungsstange 42 derart mit einander verbunden sind, dass, wenn das eine Organ 40 öffnet, das andere Organ 40 um einen entsprechen den Betrag schliesst. Die Organe 43 in den Zuführ- leitungen 32 besitzen Betätigungsarme 44, welche mittels einer Betätigungsstange 45 derart mitein ander verbunden sind, dass, wenn ein Organ 43 öffnet, das andere Organ 43 um einen entsprechenden Betrag schliesst. Demzufolge bleibt der Gesamtbetrag der dem Kompressor entnommenen Luft bei einer Ver stellung der Organe 40, 43 zwecks Steuerung des Flugzeuges unverändert. Es ist zu bemerken, dass, wenn ein Organpaar, z. B. die Organe 40 so ein gestellt sind, dass ihr Drosseleffekt gleich ist, gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Drehmomente am Flugzeug erzeugt werden, und dass, wenn die Drossel effekte der beiden Organe ungleich sind, auch un gleiche Drehmomente erzeugt werden, was ein Drehen des Flugzeuges um die entsprechende Flugzeugachse zur Folge hat. Das Einstellen der Organe 40, 43 kann in irgend einer geeigneten Art erfolgen. Zweckmässig erfolgt die Steuerung automatisch mittels einer Kreiselsteuer vorrichtung, welche über eine Servovorrichtung wirkt. Aus Einfachheitsgründen ist in der Zeichnung eine Handsteuerung dargestellt. Diese Handsteuerung ist in Fig. 5 dargestellt. Der vom Piloten zu bedienende Steuerknüppel 46 ist in üblicher Weise vor- und rückwärts sowie nach beiden Seiten schwenkbar. Der Steuerknüppel 46 ist bei 47 auf einer Vierkantwelle 48 gelagert, welche an ihren Enden in Lagern 49 geführt und um eine Achse schwenkbar ist, die senkrecht zur Schwenkachse des Lagers 47 steht. Auf der Welle 48 ist eine mit äussern Keilnuten versehene Welle 50 verschiebbar gelagert. Diese Welle 50 ist durch einen Druckring 51 und einen Lenker 52 mit dem Steuerknüppel 46 so verbunden, dass beim Verschwenken des Steuerknüppels 46 um den Dreh- zapfen 47 die Welle 50 auf der Welle 48 verschoben wird: Die Welle 50 verschiebt dabei die Stange 45 in ihrer Längsrichtung, da diese Stange durch einen seitlichen Vorsprung 53 und einen Schubring 54 mit der Welle 50 verbunden ist. Die Welle 50 macht die Schwenkbewegung der Welle 48 um ihre Achse mit, wobei ein Verschwen- ken der Welle 50 ein Längsverschieben der Stange 42 zur Folge hat. An der Stange 42 ist ein seitlicher Vorsprung 55 vorgesehen, der zwischen feststehenden Führungen 56 liegt. Das Ende des Vorsprunges 55 ist mit Keilen versehen, welche in die Keilnuten der Welle 50 eingreifen. Wie vorangehend erwähnt, sind die Düsen 31 auf ihren Zuführleitungen 32 zwecks Steuerung des Flugzeuges um seine Hochachse schwenkbar. Das Verschwenken der Düsen 31 wird mittels einer Steuer stange 58 bewirkt. Ein Verschwenken der Steuer stange 58 bewirkt ein Drehen eines Rades 59, an welchem ein endloses Kabel 60 befestigt ist. Das Kabel 60 führt vom Rad 59 nach vorn über Leitrollen 61 und ist bei 62 an der einen Düse 31 befestigt; von hier führt das Kabel 60 auf der andern Seite der Zuführleitung 32 über Leitrollen 61 zurück und ist auf der andern Seite des Rades 59 am letzteren be festigt. Ebenso führt das Kabel 60 rückwärts über Leitrollen 61 und ist bei 63 an der andern Düse 31 befestigt, von wo das Kabel zum Rad 59 zurückführt. Beim Verschwenken der Steuerstange 58 wird die eine Düse 31 z. B. nach rechts und die andere Düse 31 nach links gedreht. Vertikales Steigen und Sinken des Flugzeuges, z. B. beim Starten und Landen, wird zweckmässig durch Verändern der am Flugzeug mittels der Gas turbinenanlagen erzeugten vertikalen Auftriebskraft gesteuert. Wenn es sich um ein durch einen Pi loten gesteuertes Flugzeug handelt, kann diese Höhen steuerung von Hand durch Wahl des vertikalen Auf triebes durch eine entsprechende Drosselbewegung er zielt werden. Vor und hinter dem Schwerpunkt des Flugzeuges können zwei weitere Schuberzeugungselemente, z. B. Düsen, vorgesehen sein, die z. B. in zueinander ent gegengesetzten Richtungen horizontal gerichtet sein können, jedoch ausserhalb der durch den Schwer punkt gehenden Horizontalebene. Durch unter schiedliche Einstellung des diesen Düsen entströmen den Gasstromes kann ebenfalls eine Steuerung des Flugzeuges um die Hochachse erzielt werden. Weitere Hilfsschubdüsen können zur Steuerung von seitlichem Gleiten und von Längsbewegungen des Flugzeuges vorgesehen sein. Anderseits lassen sich diese Bewegungen auch durch Einstellung der Schublinien jener Schubdüsen erzielen, die zur Steue rung des Flugzeuges um andere Achsen vorgesehen sind, indem die Einstellung dieser Schublinien so ge wählt wird, dass eine horizontale Kraftkomponente entsteht, welche seitliches Gleiten oder Schieben des Flugzeuges in Längsrichtung bewirkt. Die Gasturbinen-Triebwerksanlage des Flugzeuges kann anstelle abwärts gerichteter Strahlrohre auch ein stellbare Schubdüsen aufweisen, welche es ermög lichen, den Antriebsstrahl so zu lenken, dass Hori zontalflug erzielt wird oder dass eine vertikale Auf triebskraft erzeugt wird. Es können auch Mittel vorgesehen sein, um den Gasstrom einer Schubdüse zur Erzeugung einer solchen vertikalen Auftriebskraft aufzuteilen. Anderseits könnte die Anordnung auch so getroffen sein, dass einerseits die Düse einstellbar ist, um eine vertikale Auftriebskraft zu erzeugen und dass anderseits Mittel zur Aufteilung des Antriebs strahls vorhanden sind. Die vorbeschriebenen Massnahmen können mit Vorteil auch bei andern Flugzeugen angewendet wer den, welche als Triebwerke Gasturbinenanlagen be sitzen, z. B. bei Helikoptern, deren Rotor durch eine Gasturbine angetrieben wird, wobei die genannten Mittel zur Flugsteuerung des Helikopters verwendet werden können.
Claims (1)
- <B>P</B> PATENTANSPRUCH Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk, gekenn zeichnet durch ein Paar von mit Abstand vonein ander angeordneten Schubdüsen, die beide gleiche allgemeine Wirkungsrichtung besitzen, um einander entgegengesetzte Drehmomente um eine Flugzeug achse auszuüben, und welche Düsen gleichzeitig aus einem Kompressor des Triebwerkes mit Druck luft gespeist werden, wobei Steuermittel vorgesehen sind zum Verändern des Verhältnisses, in welchem die vom Kompressor geförderte Druckluft auf die bei den Schubdüsen aufgeteilt wird, und somit zum Ver ändern des durch die Schubdüsen bewirkten resultie renden Drehmomentes. UNTERANSPRÜCHE 1.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den mit Abstand voneinander angeordneten, im glei chen Sinne gerichteten Düsen rechtwinklig zu einer Ebene angeordnet sind, die bei Normalflug des Flug zeuges horizontal liegt. 2. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel so ausgebildet sind, dass das Verhältnis, in welchem die vom Kompressor geförderte Druck luft auf die Düsen aufgeteilt wird, ohne Veränderung der Gesamtzufuhr an Druckluft zu den Düsen ver änderbar ist. 3.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wei tere Steuermittel zur Verschwenkung einer Düse vor gesehen sind, um in einer von der genannten Wir kungsrichtung abweichenden Richtung einen Schub zu erzeugen. 4. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Schubdüsen um eine Achse schwenkbar sind, welche senkrecht zur genannten Flugzeugachse steht, um beim Verschwenken der Düsen eine Bewegung des Flugzeuges um eine von der Drehung um die ge nannte Achse verschiedene Achse zu erzeugen.5. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu sätzliche Steuermittel vorgesehen sind, um die beiden Schubdüsen in zueinander entgegengesetzten Rich tungen zu verschwenken, zwecks Erzeugung von sich unterstützenden Drehmomenten um eine zweite Achse. 6.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Paare von Schubdüsen vorgesehen sind, die vom Kompressor mit Druckluft gespeist werden, wobei jedes Schubdüsenpaar so gerichtet ist, dass es einander entgegengesetzt gerichtete Drehmomente um eine Achse erzeugt, wobei jedem Schubdüsenpaar Steuer mittel zugeordnet sind, um das Verhältnis, in welchem die Druckluft auf jedes Paar Schubdüsen aufgeteilt wird, verändern zu können. 7.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jedem Schubdüsenpaar zugeordneten Steuermittel so ausgebildet sind, dass das Verhältnis, in welchem die Druckluft auf die Düsen aufgeteilt wird, ohne Änderung der Gesamtluftzufuhr zu den beiden Düsen veränderbar ist. B. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass min destens eines der Schubdüsenpaare um eine Achse schwenkbar ist, die senkrecht zu jeder Achse steht, in bezug auf welche das Düsenpaar einander ent gegengesetzte Drehmomente erzeugt, um Bewegungen des Flugzeuges um eine weitere Achse zu steuern. 9.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wei tere Steuermittel zum gleichzeitigen Verschwenken der genannten Schubdüsen in entgegengesetzten Rich- tungen vorgesehen sind, um sich gegenseitig unter stützende Drehmomente um die genannte zweite Achse zu bewirken. 10. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubdüsenpaare an eine gemeinsame Druckluft- verteilleitung angeschlossen sind. 11.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schubdüsenpaar eine Druckluft-Zuführleitung zugeordnet ist, und dass ein ringförmiges Druckluft Verteilrohr vorgesehen ist, wobei eine Zuführleitung einer Düse eines jeden Düsenpaares an einer dem Anschlusspunkt der andern Düse dieses Paares an das Verteilrohr diametral gegenüberliegenden Stelle an dieses Verteilrohr angeschlossen ist. 12.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an das Verteilrohr an einander diametral gegenüber liegenden Stellen Druckluftleitungen angeschlossen sind. 13. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei die Triebwerke des Flugzeuges bildende Gas turbinenanlagen aufweist, wobei eine der genannten Druckluftleitungen an den Kompressor der einen Anlage und die andere Druckluftleitung an den Kom pressor der andern Anlage angeschlossen ist. 14.Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasturbinen-Triebwerk zur Erzeugung einer verti kalen Auftriebskraft bestimmt ist. 15. Flugzeug mit Gasturbinen-Triebwerk nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft-Zuführmittel während des Betriebes des Triebwerkes kontinuierlich arbeiten.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH341074T | 1956-03-07 |
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Family
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Family Applications (1)
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| CH341074D CH341074A (de) | 1956-03-07 | 1956-03-07 | Flugzeug mit Gasturbinentriebwerk |
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1956
- 1956-03-07 CH CH341074D patent/CH341074A/de unknown
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