CH341131A - Sicherungs- und Zündeinrichtung für einen Brenner - Google Patents

Sicherungs- und Zündeinrichtung für einen Brenner

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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/10Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples
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Description


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    Sicherungs-   und Zündeinrichtung für einen Brenner Die vorliegende Erfindung betrifft eine    Siche-      rungs-   und Zündeinrichtung für einen Brenner, mit einer bei Erhitzung durch die    Brennerflamme   wirksam werdenden Stromquelle, z. B. einem    Thermo-      element,   mit welcher ein Elektromagnet verbunden ist, welcher in der Lage ist, in    erregtem   Zustande ein unter dauernder Schliesswirkung stehendes, z. B. durch eine Schliessfeder belastetes    Abschlussorgan   in der Brennstoffzuleitung zum Brenner entgegen der Schliesswirkung offen zu halten, und mit einer elektrischen Zündvorrichtung.

   Der Elektromagnet kann hierbei direkt oder über einen    Verstärkungs-   oder    Servomechanismus   indirekt mit dem    Abschlussorgan   zusammenwirken. 



  Alle bekannten    Brennersicherungen   dieser Art arbeiten mit einer bestimmten minimalen Trägheit, die es erforderlich macht, den die    Schliessmittel   der Sicherungseinrichtung unwirksam machenden Zustand, im allgemeinen den brennenden Zustand des Brenners, bei Inbetriebnahme des Brenners für eine bestimmte Zeit künstlich aufrechtzuerhalten bzw. nachzuahmen. Hierzu sind im wesentlichen zwei Möglichkeiten gegeben. Die eine besteht darin, das von der Sicherungseinrichtung überwachte    Abschluss-      organ   zu öffnen, den Brenner zu    entzünden   und    dann   das    Abschlussorgan   in seiner    Offenstellung   festzuhalten, bis die Sicherungseinrichtung angesprochen hat.

   Die andere Möglichkeit bei einem Sicherungssystem, welches eine Einleitung der Brennstoffzufuhr zum Brenner nur gestattet, wenn hinsichtlich des    Thermoelementes   bereits der Betriebszustand des Brenners nachgeahmt ist, besteht darin, z. B. ein Zündholz für einige Zeit am    Thermoelement   wirken zu lassen, bis nach einiger Zeit die Sicherung die Einleitung des Brennstoffes gestattet, wobei dann durch das noch brennende Zündholz der nun    ge-      spiesene   Brenner entzündet wird.

   Das erstgenannte Vorgehen hat den Nachteil, dass das    Abschlussorgan   einige Zeit    willkürlich   offengehalten werden muss, während das zweite Vorgehen den Nachteil mit sich bringt, dass das    Zündholz   längere Zeit in    Brennernähe   gehalten werden muss und dass bei    Einleitung   des    Brennstoffes   die Gefahr besteht, dass man sich die Finger verbrennt. 



  Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, eine    Hilfs-   oder    Fremdstromquelle   vorzusehen, welche entweder bei Betriebsaufnahme des Brenners vorübergehend oder durch Betätigung eines im Bereiche des Brenners befindlichen    Thermo-      schalters   dauernd einen    Hilfs-   oder Fremdstrom liefert, welcher dazu dient, die Schliessmittel der automatischen    Brennersicherung   zeitweise oder dauernd unwirksam zu machen. 



  Bei einer bekannten    Brennersicherung   dieser Art sind eine elektrische Zündvorrichtung für den Brenner und eine elektrische Einrichtung zur Aufhebung der Schliesswirkung des Sicherungssystems in Serie geschaltet und können entweder durch Druck auf einen Schalter    willkürlich   während beliebiger Zeit oder aber durch Schluss eines im Bereiche der    Bren-      nerflamme   befindlichen    Thermoschalters   dauernd an die    Hilfsstromquelle   angeschaltet werden.

   Diese Anordnung hat den    wesentlichen      Nachteil,   dass sowohl die Zündvorrichtung    als   auch die Einrichtung zum Aufheben der Schliesswirkung des Sicherungssystems während der vollen Betriebsdauer die    Hilfs-      stromquelle   belasten, was denn auch dazu geführt hat, dass man die Sicherungsvorrichtung vom Lichtnetz her speist. Das hat wiederum den erheblichen Nachteil, dass das gasbeheizte Gerät auf einen elektrischen Anschluss angewiesen ist. 



  Eine ähnliche Lösung wurde dadurch gefunden, dass die elektrische Zündvorrichtung und die Einrich- 

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    tung   zum Aufheben der Schliesswirkung von einem Wechselstromnetz über einen Sättigungstransformator    gespiesen   werden, welcher vom    Thermostrom   eines im Bereiche des Brenners befindlichen    Thermoelement   gesteuert wird. Diese mit grossem Aufwand arbeitende Einrichtung gestattet lediglich, durch den Sättigungstransformator die elektrische Zündvorrichtung während der normalen Betriebsperioden praktisch auszuschalten und damit eine gewisse Energieeinsparung zu erzielen. Es lässt sich jedoch nicht die dauernde Abhängigkeit von einer    Wechselstrom-Hilfs-      quelle   und ein erheblicher Aufwand vermeiden. 



  Es sind weiterhin auch Schaltungen bekannt, bei welchen die    Hilfs-   oder    Fremdstromquelle   nur zur Inbetriebnahme des Brenners    willkürlich   eingeschaltet wird, und wobei ein stets geschlossener    Sicherungs-      stromkreis,   bestehend aus einem    Thermoelement   und einem Haltemagneten, die Schliesswirkung    während   des normalen Betriebes des Brenners unwirksam macht. Hierbei sind jedoch stets getrennte Stromkreise für die der    Hilfs-   oder    Fremdstromquelle   entnommenen Ströme vorgesehen, was schaltungstechnisch einen erheblichen Aufwand und viel Raum erfordert. 



  Alle Nachteile der erwähnten bekannten    Siche-      rungs-   und Zündeinrichtungen können nun gemäss der Erfindung dadurch    vermieden   werden, dass die Einrichtung    eine      Hilfsstromquelle   bzw. zumindest an eine    Fremdstromquelle      anschliessbare   Kontaktstellen aufweist, wobei die    Hilfs-   bzw.

   Fremdstromquelle zwecks Einschaltung oder Ermöglichung der Einschaltung des Brenners bzw.    Öffnens   des erwähnten    Abschlussorgans      willkürlich   vorübergehend zur Einwirkung direkt auf den den Elektromagneten und die von der    Brennerflamme   abhängige Stromquelle enthaltenden    Sicherungskreis   selbst gebracht werden kann, um im Elektromagneten und in der Zündvorrichtung einen    Stromfluss   zu erzeugen und damit ein Öffnen des    Abschlussorgans   zu bewirken bzw. zu gestatten und den Brenner zu zünden, worauf die durch die    Brennerflamme   wirksam gemachte Stromquelle die Erregung des Elektromagneten übernimmt. Da also der ohnehin vorhandene, z.

   B: ein    Thermo-      element   oder eine    Thermosäule   enthaltende flammenabhängige    Sicherungsstromkreis   selbst auch der    übertragung   des Fremd- oder    Hilfsstromes   dient, kann die Schaltung wesentlich vereinfacht werden.    Thermoelektrische      Sicherungsstromkreise   sind stets äusserst    niederohmig,   und es war daher auch keinesfalls naheliegend, die erfindungsgemässe Massnahme zu    treffen.   



  Es sind allerdings auch bereits einfache    Zünd-      und   Sicherungsvorrichtungen bekannt, welche nur einen    thermoelektrischen      Sicherungsstromkreis   der oben erwähnten    Art   aufweisen, und bei welchen zur Betriebsaufnahme das    Thermoelement   mittels einer    Zündflamme   erhitzt wird, wobei der dadurch entwickelte    Thermostrom   den Haupthahn zum Hauptbrenner öffnen    soll.   Damit war jedoch nicht die erfindungsgemässe Massnahme nahegelegt, eine elek-    trische      Hilfs-   oder    Fremdstromquelle   direkt auf den    niederohmigen   Sicherungsstromkreis einwirken zu lassen.

   Wird bei der letztgenannten bekannten Vorrichtung die Zündflamme nicht vorschriftsgemäss ausgeschaltet, wenn der Brenner in Betrieb ist, so kann bei einem gleichzeitigen Erlöschen des Brenners und der Zündflamme bei der letzteren genügend Gas    unverbrannt   ausströmen, um eine giftige oder explosive Atmosphäre zu erzeugen. Dieser erhebliche Nachteil ist beim Erfindungsgegenstand ganz vermieden, indem stets eine ungefährliche    Hilfs-   oder    Fremdstromquelle   verwendet wird, um den Brenner wieder in Betrieb zu setzen. 



  Im folgenden    sind   anhand der Zeichnung Beispiele der erfindungsgemässen Einrichtung erläutert.    Fig.   1 zeigt einen Brenner mit seinem    thermo-      elektrisch   gesicherten    Regulierorgan   und einer Zündvorrichtung. 



     Fig.   2 zeigt eine Variante zu    Fig.   1. 



     Fig.3   illustriert eine weitere    Sicherungs-   und Zündeinrichtung in teilweiser schematischer Darstellung. 



  Der in    Fig.   1 schematisch dargestellte Gasbrenner, welcher z. B. als Herdbrenner geeignet ist, weist ein Mischrohr 1 und einen    Brennerdeckel   2 auf. Die kranzartige    Brennerflamme   brennt in der angedeuteten Weise unter anderem in den Bereich eines    Thermoelementes   3, welches über Leiter 4 und 5 an die Erregerspule 6 eines Hufeisen- oder Topfmagneten 7 angeschlossen ist. Der Magnet 7 ist zusammen mit einem Teller 8 auf dem Regulierbolzen 9 des    Brennerventils   befestigt. Das    Brennerventil   weist ein durch eine Membran 10 dicht verschlossenes Gehäuse 11 mit einer    Gaseinlassöffnung   12 und einer derselben gegenüberliegenden Regulierdüse 13 auf.

   Die    Gaseinlassöffnung   12 ist in nicht dargestellter Weise an eine Gasleitung angeschlossen, und die Düse 13 ist in den Eingang des Mischrohres 1 gerichtet. Am obern Ende des Regulierbolzens 9 ist ein Regulierkegel 14 angebracht, welcher bei    Axialbewegung   des Regulierbolzens die Düse 13 mehr oder weniger öffnet und somit den in das Mischrohr austretenden Gasstrom reguliert. Am untern Teil des Regulierbolzens 9 ist ein Ventilteller 15 axial verschiebbar gelagert, welcher unter der Wirkung einer zwischen ihm und dem Teller 8 angebrachten Druckfeder 16 gegen einen Ventilsitz 17 gepresst werden kann. Der Ventilteller 15 und der Magnet 7 bestehen aus hoch    remanenzfreiem   Material hoher magnetischer Permeabilität.

   Zwischen dem Ventilteller 15 und dem Ventilgehäuse 11 ist eine weitere Feder 18 vorgesehen, die schwächer ist als die Feder 16 und grundsätzlich die Tendenz hat, den Ventilteller 15 vom Ventilsitz 17 abzuheben. Der    Regulierbolzen   9 ist mit dem einen Ende eines bei 19' am Ventilgehäuse drehbar gelagerten Hebels 19 gelenkig verbunden, dessen anderes Ende unmittelbar, oder, wie gezeigt, mittelbar gegen die Membran 10 anliegt oder an derselben befestigt ist. Diesem Hebelende gegenüber liegt das innere Ende einer Betätigungsschraube 20 gegen die 

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 Membran an, die mit dem dem Brenner zugeordneten Betätigungsorgan in nicht näher dargestellter Weise gedreht und dabei in    Axialrichtung   verschoben werden kann. 



     Fig.   1 zeigt den Zustand, in welchem das schematisch dargestellte Gerät zum Zünden des Brenners vorschriftsgemäss angelegt wurde und den aus dem Brenner ausströmenden Brennstoff bereits gezündet hat. Dieses Gerät weist einen zylindrischen Teil 21 auf, in welchem eine aus einem oder mehreren Elementen bestehende elektrische Batterie oder gegebenenfalls ein geeigneter elektrischer Akkumulator untergebracht sind. Die Klemmen der Batterie sind mit zwei schematisch dargestellten Leitern 22 und 23 verbunden, deren äussere Enden so gestaltet sind, dass sie leicht mit ebenfalls schematisch dargestellten Kontaktstellen 24 bzw. 25 in der Nähe des Brenners in Berührung gebracht werden können. Im Leiter 22 ist ein Heizfaden 28 eingeschaltet, welcher durch den verfügbaren Batteriestrom zum Glühen gebracht werden kann.

   Die feststehenden, voneinander elektrisch isolierten Kontaktstellen 24 und 25 sind über geeignete Leiter 26 bzw. 27 an die Klemmen der Erregerwicklung 6 des Magneten 7 angeschlossen. 



  Es ist aus    Fig.   1 leicht ersichtlich, dass im dargestellten Betriebszustand von der Batterie des Gerätes 21 über dessen Leiter 22 mit dem Heizfaden 28, die Kontaktstelle 24, den Leiter 26, die Erregerspule 6, den Leiter 27, die Kontaktstelle 25 und den Leiter 23 ein Stromkreis geschlossen ist, durch welchen ein Strom fliesst, welcher infolge des sehr niedrigen Widerstandes aller Leiter mit Ausnahme des Heizfadens 28 durch den Widerstand des letzteren bestimmt wird und dessen Leistung praktisch ausschliesslich zur Erhitzung des Heizfadens 28 dient. Der Erregerwicklung 6 ist dabei die aus den Leitern 4 und 5 und dem    Thermoelement   3 gebildete Leiterschleife parallel geschaltet, deren Widerstand in derselben Grössenordnung liegt wie der Widerstand der Erregerspule 6, so dass z.

   B. etwa die    Hälfte   des Batteriestromes durch die Erregerspule 6    fliesst.   Dieser    Spulenstrom   genügt; um den Magneten 7 so stark zu erregen, dass er den Ventilteller 15 entgegen dem Drucke der Feder 16 zu halten vermag. Dieser Betriebszustand ist in    Fig.   1 dargestellt, wobei der Ventilteller bereits aus seiner Schliesslage entfernt ist, so dass eine bestimmte Gasmenge bei der Düse 13 in das Mischrohr 1 ausströmt. Das somit beim Brenner austretende Gas-Luft-Gemisch ist durch den glühenden    Heizfaden   bereits gezündet worden und beginnt nun, das    Thermoelement   3 zu erhitzen, wodurch ein    Thermostrom   zu fliessen beginnt.

   Es ist darauf zu achten, dass dieser    Thermostrom   in derselben Richtung durch die Erregerspule 6 fliesst wie der Strom der immer noch angelegten Batterie des Gerätes 21. Hat der    Thermostrom   eine genügende Stärke erreicht, um den Magneten 7 selbst genügend zu erregen, damit er den Ventilteller 15 entgegen der Wirkung der Feder 16 zu halten vermag, so kann das Gerät 21 entfernt werden. Der Batteriestrom setzt nun aus, und die Vorrichtung bleibt dank dem    Thermostrom   im dargestellten Zustand. Erlöscht der Brenner während des Betriebes z.

   B. unter der Einwirkung überkochenden Gutes, so erkaltet das    Thermoelement   3, und der    Thermostrom   sinkt entsprechend ab, bis die Haftkraft des Magneten 7 unter die durch die Druckkraft der Feder 18 verminderte Druckkraft der Feder 16 absinkt. In diesem    Augenblick   wird der Ventilteller 15 vom Magneten 7 abgerissen und durch die Feder 16 gegen seinen Sitz 17 gepresst, so dass jeder    Gaszufluss   zum Brenner unterbunden wird. Soll nun der Brenner wieder in Betrieb genommen werden, so muss die Betätigungsschraube 20 so gedreht werden, dass sie sich    einwärts   bewegt.

   Die axiale    Einwärtsbewegung   der Schraube 20 wird dabei auf den Hebel 19 übertragen, welcher den Regulierbolzen 9 und damit den Magneten 7 nach unten schiebt, bis der Magnet auf den auf seinem Sitz befindlichen Ventilteller 15 auftrifft. In diesem Zustande wird nun das Gerät 21 wieder in der beschriebenen und dargestellten Weise angelegt, wobei der Magnet 7 in der erwähnten Weise durch Batteriestrom erregt und mit dem Ventilteller 15 gekuppelt wird, wobei die Schliessfeder 16 unwirksam gemacht wird. Wird nun das Ventil durch Herausschrauben der Schraube 20 geöffnet, so    nimmt   der dabei nach oben sich bewegende Magnet 7 den Ventilteller 15 nach oben mit und gibt in der erwähnten Weise den    Gaszufluss   zum Brenner, welcher durch Verschieben des Ventilkegels 14 reguliert werden kann, frei.

   Sobald das Gas-Luft-Gemisch beim Brenner austritt, wird es vom Heizfaden 28 gezündet. Wie erwähnt, wird nun das    Thermoelement   durch die    Brennerflamme   erhitzt, und nach einer kleinen Weile kann das Gerät 21 entfernt werden. Das Gerät 21 liefert also bei der Inbetriebnahme des Brenners einerseits die zum    Unwirksammachen   der Schliessmittel der Sicherungseinrichtung des Brenners erforderliche elektrische Energie und zugleich die zur Zündung des Brenners erforderliche thermische Energie. 



     Fig.   2 zeigt eine .Anordnung, die der in    Fig.   1 dargestellten weitgehend entspricht. Der Unterschied liegt darin, dass der Batteriestrom nicht an der Erregerwicklung 6    angelegt   wird, sondern an den vorstehenden Teilen des    Thermoelementes   3. Das in    Fig.   2 mit 29 bezeichnete Gerät ist mit an die Batterieklemmen angeschlossenen Leitern 30 und 31 ausgerüstet, deren Enden so beschaffen sind, dass sie leicht mit zwei möglichst weit    auseinanderliegenden   Punkten des    Thermoelementes   in Verbindung gebracht werden können.

   Im Leiter 31 ist ein    Heiz-      faden   32 eingeschaltet, durch welchen der Batteriestrom    durchfliessen   muss und welcher dadurch auf eine zur sicheren Zündung des Brenners genügende Temperatur erhitzt wird. Die Arbeitsweise mit diesem Gerät ist    grundsätzlich   genau dieselbe wie mit dem Gerät nach    Fig.   1.

   Werden die Leiter 30 und 31 des Gerätes 29 in der in    Fig.   2 dargestellten Weise mit dem    Thermoelement   in Verbindung gebracht, so fliesst ein Strom über Leiter 31, den    Heizfaden   32 am 

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 Ende des Leiters 31, die eine Elektrode des    Thermo-      elementes   3 und den Leiter 30 zurück zur Batterie, welcher Strom praktisch nur durch den Widerstand des Heizfadens 32 begrenzt ist.

   Allerdings entsteht auch in der einen unter Strom stehenden Elektrode des    Thermoelementes   ein sehr geringer Spannungsabfall, welcher jedoch in der Grössenordnung der üblicherweise durch das im Betrieb erhitzte    Thermo-      element   erzeugten    Thermospannung      liegt   und daher über den durch die andere Elektrode des    Thermo-      elementes   und die Erregerspule 6 gebildeten elektrischen Parallelpfad einen Strom auftreten lässt, welcher den Magneten 7 genügend erregt, um die Kupplung des Magneten entgegen dem    Drucke   der Feder 16 zu    ermöglichen.   In der beschriebenen Weise kann nun das Ventil    geöffnet   werden,

   wobei das am Brenner ausströmende    Gas-Guft-Gemisch   durch den erhitzten    Heizfaden   32 gezündet wird. 



  Die in    Fig.   1 dargestellte Anordnung hat den Nachteil, dass zusätzliche Leiter 26 und 27 erforderlich sind, während die Anordnung nach    Fig.2   ein schlechtes Verhältnis von Batteriestrom zu Erregerstrom ergibt. Diese Nachteile können weitgehend behoben werden, wenn eine Anordnung gemäss    Fig.   3    getroffen   wird. Entsprechende Teile sind hier gleich bezeichnet wie in    Fig.   1. Das aus einem Rohr und einer einseitig damit verschweissten Stange bestehende    Thermoelement   3 ist mittels einer hitzebeständigen Isolation, z. B. einem Porzellanring 33, in einem leitenden Apparateteil 34 montiert.

   Das    Thermo-      element   ist an eine Erregerspule 6 geringen Widerstandes angeschlossen.    Fig.   3 zeigt in schematischer Weise auch den Magnetkern 7 und einen Magnetanker 15, die den gleich bezeichneten Teilen in    Fig.   1 entsprechen können. In    Fig.   3 ist das vordere Ende des Zündgerätes dargestellt, dessen Batterie 35 mit dem einen Pol an einen elektrisch isolierten Stift 36 und mit dem andern Pol an ein leitendes, den Stift 36 umgebendes Rohr 37 angeschlossen ist. Der Stift 36 ist von einem Heizfaden 38 umgeben, welcher in bekannter Weise zwischen die Pole der Batterie geschaltet wird, wenn das Gerät benützt wird.

   Die Innenseite des Rohres 37 ist mit einer    feuerfesten   Auskleidung 39 versehen, die zusammen mit dem Rohr 37 mit Spiel über das    Thermoelement   geschoben werden kann. Im Rohr 37 und in dessen Auskleidung 39 sind Öffnungen vorgesehen, durch welche ein brennbares Gemisch durchtreten kann. Die Erregerwicklung 6 ist mit einer weiteren Erregerwicklung 40 verbunden, deren anderes Ende an den leitenden Apparateteil 34 angeschlossen ist. 



  Bei der dargestellten Lage der Teile    fliesst   ein Batteriestrom von der Batterie 35 durch den Stift 36, das    Thermoelement   3, die Wicklung 40, den leitenden Apparateteil 34 und das gegen den leitenden Teil 34 angelegte Rohr 37    zurück   zur Batterie 35. Dieser Strom, der bei einer entsprechend    hochohmigen   Wicklung 40 sehr gering sein kann, genügt wiederum, um in der erwähnten Weise den Anker 15 an dem Magneten 6, 7 entgegen der Wirkung einer nicht ge- zeigten Schliessfeder zur Haftung zu bringen und damit die Einleitung des Gases in den Brenner zu ermöglichen. Das aus dem in    Fig.3   nicht dargestellten Brenner ausströmende brennbare Gemisch gelangt teilweise durch die Öffnungen des Rohres 37 an die dabei erhitzte Heizspirale 38 und wird entzündet.

   Im folgenden wird nun wie auch im    Zusammenhange   mit    Fig.   1 und 2 erläutert, das    Thermoelement   durch die    Brennerflamme   erhitzt und liefert einen    Thermostrom,   welcher schliesslich selbst zur genügenden Erregung des Magneten 6, 7 genügt. Natürlich könnte auch hier der Heizfaden in Serie zur Wicklung 40 geschaltet sein, in welchem Falle sich auch ein besonderer Schalter im Gerät erübrigte. 



  Die in    Fig.   3 dargestellte Anordnung hat gegen- über den vorher beschriebenen auch den erheblichen Vorteil, dass die Erregerwicklung 40 eine derartige Erregung des Magneten 6, 7 ermöglichen kann, dass dieser Magnet eine gewisse Arbeit zu verrichten imstande ist, die z. B. so gross sein kann, dass dadurch das Absperrorgan der    Sicherungseinrichtung   aus seiner    Schliesslage   in eine    Offenlage   gebracht werden kann. Es ist also möglich, bei entsprechend kleiner Bemessung des Schliessweges des Ventiltellers 15 in    Fig.   1 den Magneten 7 so stark zu erregen, dass dieser den Ventilteller 15 aus geringem    Abstande   anzuziehen vermag, womit der    Gaszufluss   zum Brenner eingeleitet ist.

   Es könnte also in diesem Falle    zur   Inbetriebnahme des Brenners genügen, einfach das Gerät beim Brenner an der vorgeschriebenen Stelle anzulegen bzw. auf das    Thermoelement   aufzuschieben, was äusserst einfach ist und trotzdem eine absolute Sicherung ermöglicht. 



  Die Entzündung des Brenners und das    Unwirk-      sammachen   der Schliessmittel der Sicherungsvorrichtung des Brenners könnten natürlich auch mittels anderer geeigneter Stromquellen vorgenommen werden. Es wäre z. B. möglich, Netzstrom unter Zwischenschaltung eines geeigneten Transformators und Gleichrichters zu verwenden. Es wäre auch denkbar, die erforderliche elektrische Energie auf mechanischem Wege zu erzeugen, wie es z. B. für Taschenlampen bekannt ist, indem im Gerät ein kleiner Generator vorgesehen ist, welcher durch Betätigung eines Hebels in Betrieb gesetzt wird, wenn das Gerät in der erwähnten Weise verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherungs- und Zündeinrichtung für einen Brenner, mit einer bei Erhitzung durch die Brennerflamme wirksam werdenden Stromquelle, mit welcher ein Elektromagnet verbunden ist, welcher in der Lage ist, in erregtem Zustande ein unter dauernder Schliesswirkung stehendes Abschlussorgan in der Brennstoffzuleitung zum Brenner entgegen der Schliesswirkung offen zu halten, und mit einer elektrischen Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine Hilfsstromquelle (21; 29; 35) bzw. zumindest an eine Fremdstromquelle anschliessbare Kon- <Desc/Clms Page number 5> taktstellen (24, 25;
    3, 34) aufweist, wobei die Hilfs- bzw. Fremdstromquelle zwecks Einschaltung oder Ermöglichung der Einschaltung des Brenners bzw. Öffnens des erwähnten Abschlussorgans willkürlich vorübergehend zur Einwirkung direkt auf den den Elektromagneten (6, 7) und die von der Brennerflamme abhängige Stromquelle enthaltenden Sicherungskreis selbst gebracht werden kann, um im Elektromagneten und in der Zündvorrichtung (28; 32; 38) einen Stromfluss zu erzeugen und damit ein öffnen des Abschlussorgans (15) zu bewirken bzw. zu gestatten und den Brenner zu zünden, worauf die durch die Brennerflamme wirksam gemachte Stromquelle die Erregung des Elektromagneten übernimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fremdstromquelle vorgesehen ist, die derart mit dem geschlossenen Leiterkreis der thermoelektrischen Sicherung in Verbindung gebracht werden kann, dass in dem durch den Thermo- strom überwachten Elektromagneten ein Fremdstrom mindestens der Stärke des von der, von der Brenner- flamme abhängigen Stromquelle gelieferten Betriebsstromes fliesst. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fremdstromquelle an Klemmen des durch den Thermostrom überwachten Elektromagneten anlegbar ist (Fig. 1). 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fremdstromquelle an aus- einanderliegenden Stellen des Thermoelementes selbst anlegbar ist, derart, dass im thermoelektrischen Leiterkreis ein Spannungsabfall entsteht (Fig. 2).. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fremdstromquelle zwischen dem geschlossenen Leiterkreis (3, 6 in Fig. 3) der thermoelektrischen Sicherung und einer davon isoliert angeordneten Stelle (34) anlegbar ist, wobei zwischen dieser Stelle und dem Leiterkreis eine Wicklung (40) angebracht ist, die die Wirkung des im Betriebe auftretenden Thermostromes unterstützen kann. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiterkreis der thermo- elektrischen Sicherung isoliert angeordnet ist, und dass die genannte Wicklung zwischen diesem Leiterkreis und leitenden Apparateteilen angeordnet ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine elektrische Batterie, deren Spannung einerseits an zwei Kontaktstellen am Brenner mittels zwei mit diesen Stellen in Berührung bringbaren Leitern und anderseits an einen Heizfaden angelegt werden kann. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizfaden zwischen dem einen Batteriepol und dem mit der einen Kontaktstelle in Berührung zu bringenden Teil des einen Leiters eingeschaltet ist.
CH341131D 1955-12-05 1955-12-05 Sicherungs- und Zündeinrichtung für einen Brenner CH341131A (de)

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