CH341137A - Metallgitter - Google Patents
MetallgitterInfo
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Description
Metallgitter Die Erfindung betrifft Metallgitter, welche ins besondere für die Befestigung und Verstärkung von Auskleidungsmassen, beispielsweise Wärmedämm- massen an den Wänden chemischer Behälter, ver wendet werden. Das Gitter besteht aus nebenein- anderliegenden, wellenförmig ausgebildeten Gitter stäben, die derart lose miteinander verbunden sind, dass sich das Gitter um eine zur Längsrichtung der Gitterstäbe parallele Achse biegen lässt. Zur Befesti gung des Gitters dienen meist Abstandslaschen, die mit einem Ende an der Behälterwand und mit dem andern Ende an einem Gitterstab angeschweisst wer den.
Dabei wird der Zwischenraum zwischen dem Gitter und der Behälterwand mittels einer Wärme- dämmasse ausgefüllt, während in die Gitterfelder eine besonders hitzebeständige Masse eingebracht wird. Ein Ausbröckeln oder eine Beschädigung der Wärmedämmasse wird durch das Metallgitter weit gehend verhindert, und geringfügige Schäden dieser Art können auf einfache Weise, beispielsweise nach einem bekannten Betonspritzverfahren, ausgebessert werden.
Bei einem bekannten Metallgitter werden die ein zelnen Gitterstäbe dadurch miteinander verbunden, dass aus einem Teilstück des Gitterstabes Verbin dungslappen herausgestanzt, durch eine Aussparung in einem Teilstück eines benachbarten Gitterstabes hindurchgesteckt und um dieses Teilstück umge bogen werden. Die bekannte Ausführungsform hat den Nachteil, dass die Verbindungslappen aus dem harten Stabwerkstoff beim Umbiegen und beim Biegen des Gitters leicht abbrechen. Damit sich das Gitter überhaupt biegen und der Behälterrun dung anpassen lässt, muss schon *bei der Gitterher stellung ein entsprechender Spielraum an der Um biegestelle der Verbindungslappen vorgesehen wer den, was regelmässig recht schwierig ist.
Ausserdem kann dieses Spiel eine bestimmte Grösse nicht über schreiten, so dass der Biegedurchmesser der bekann ten Gitter nach unten hin begrenzt ist.
Erfindungsgemäss wird ein verbessertes Metall gitter in Vorschlag gebracht, welches dadurch ge kennzeichnet ist, dass die einzelnen Gitterstäbe quer zur Längsrichtung über Verbindungsdrähte mitein ander verbunden sind, welche durch in den einan der benachbarten Teilstücken der Gitterstäbe vorge sehene Löcher hindurchgefädelt sind. Durch die Verwendung von Verbindungsdrähten wird es mög lich, das Gitter unmittelbar an der Einbaustelle prak tisch jedem gewünschten Durchmesser, beispielsweise für Rohrleitungen, anzupassen. Die Herstellungs kosten können verhältnismässig niedrig gehalten wer den, da das Umbiegen der Verbindungslappen durch ein einfaches Einfädeln von Verbindungsdrähten, die nur schwerlich beschädigt werden können, er setzt wird.
Ausserdem können die Gitterstäbe gebün delt zum Versand kommen, und der Durchmesser der gebogenen Gitter und die Höhe der Bogenstücke können in kurzer Zeit durch Hinzufügen oder Weg nehmen von Gitterstäben geändert werden. Die Maschenweite kann relativ gross gewählt und damit Werkstoff eingespart werden.
Im weiteren ist es möglich, die Enden der Ver bindungsdrähte an einem oder mehreren Gitterstäben oder an den andern Enden der Verbindungsdrähte anzuhaken. Die Gitterstäbe und/oder die Verbin dungsdrähte können aus hitzebeständigem, insbeson dere chromhaltigem Werkstoff hergestellt sein, wobei zwar die nicht auf Biegung beanspruchten Gitterstäbe besonders hart sein können, während die Verbin dungsdrähte aus zähem, biegsamem Werkstoff herge stellt werden können.
In den Gitterstäben können ferner vorzugsweise in deren zur Stablängs- und -querachse geneigten Teilstücken weitere Löcher vorgesehen sein, welche eine zuverlässige Verbindung des Metallgitters mit der Auskleidungsmasse gewährleisten und durch welche gegebenenfalls weitere Verbindungsdrähte hindurchgefädelt werden können, so dass die Gitter stäbe in Stabquer- und Diagonalrichtung miteinander verbunden werden, was besonders am Rand von Gitteraussparungen für Rohrstutzen oder dergleichen von Vorteil sein kann.
Schliesslich können die Gitterstäbe in bekannter Weise derart mit trapezförmigen Wellungen versehen sein, dass sich durch Aneinanderfügen der Gitter stäbe gleichseitige Sechseckzellen ergeben.
Die Erfindung soll nunmehr anhand der sie bei spielsweise wiedergebenden Zeichnung ausführlicher beschrieben werden, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäss ausgebildetes Metallgitter, Fig. 2 eine Ansicht auf das in Fig. 1 dargestellte Metallgitter, und zwar von links in dieser Figur gesehen, Fig. 3 die Befestigung des Metallgitters an einer Behälterwand, während die Fig. 4 und 5 in räumlicher Darstellung Teilaus schnitte des Metallgitters- wiedergeben.
<I>Wie</I> aus der Zeichnung zu ersehen ist, setzt sich das dort gezeigte Metallgitter aus Flacheisen-Gitter- stäben 1 zusammen, welche über Verbindungsdrähte 9 aneinander befestigt sind. Die Gitterstäbe 1 sind mit trapezförmigen Wellungen 3 derart versehen, dass ihre gleich langen Teilstücke 4, 5 und 6 jeweils unter 120 zueinander geneigt verlaufen. Durch Aneinanderfügen der Gitterstäbe 1 ergeben sich Sechseckmaschen 7.
In den Stabteilstücken 4 und 6 sind dabei Löcher 8 vorgesehen, durch welche hindurch Verbindungs drähte 9 eingefädelt sind, deren Enden 10, wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist, an einem oder mehreren Verbindungsstäben 1 angehakt oder ver knotet sind.
Da das Metallgitter regelmässig in gebogener bzw. zylindrischer Form zur Anwendung kommt, werden die Drähte 9 erst angehakt, nachdem die endgültige Gitterform hergestellt ist, welche in Fig. 2 für das dort gezeigte Metallgitter in unterbrochenen Linien bei 11 angedeutet ist. Wie insbesondere aus Fig. 5 bei 12 zu ersehen ist, nehmen die Gitterstäbe 1 dabei zueinander eine Winkelstellung ein, wodurch sich die jeweils notwendige Drahtlänge verändert.
Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass die Breite B eines Metallgitters in einfacher Weise dadurch verän dert werden kann, dass weitere Stäbe 1 hinzugefügt oder andere weggenommen werden. Daher lässt sich auch das Metallgitter am Einbauort dem jeweils ge wünschten Durchmesser anpassen, da die Drähte 9 erst angehakt oder verknotet werden, nachdem die endgültige Gitterform hergestellt worden ist.
In den Stabteilstücken 5 sind weitere Löcher 13 vorgesehen, so dass weitere Verbindungsdrähte 9 in Diagonalrichtung durch das Gitter hindurchge fädelt werden können, was vor allem dann von Vorteil ist, wenn im Gitter Aussparungen für die Rohrstutzen oder dergleichen vorgesehen werden müssen.
Fig. 3 zeigt die an sich bekannte Befestigung des Gitters an einer Behälterwand 14, und zwar erfolgt diese Befestigung über Abstandslaschen 15, welche mit einem Ende bei 16 mit der Behälterwand 14 verschweisst sind, während sie am andern Ende bei 17 mit einem Gitterstab verschweisst oder vernietet sind. Der Zwischenraum zwischen dem Gitter und der Behälterwand 14 wird regelmässig vor dem Einbrin gen des Gitters mit einer Wärmedämmasse 18 ange füllt, während die Gitterfelder 7 nach dem Anbringen des Metallgitters mit einer besonders hitzebeständigen Masse angefüllt und verschmiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Metallgitter, insbesondere für die Befestigung und Verstärkung von Auskleidungsmassen, beispielsweise von Wärmedämmassen an den Wänden chemischer Behälter, welches durch nebeneinanderliegende, wel lenförmig ausgebildete Gitterstäbe gebildet ist, die derart lose miteinander verbunden sind, dass sich das Gitter um eine zur Längsrichtung der Gitterstäbe parallele Achse biegen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gitterstäbe (1) quer zur Stablängs- richtung über Verbindungsdrähte (9) miteinander ver bunden sind, welche durch in den einander benach barten Teilstücken (4, 6) der Gitterstäbe vorgesehene Löcher (8) hindurchgefädelt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden (10) der Verbindungs drähte (9) an mindestens einem Gitterstab (1) an gehakt sind. 2. Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass benachbarte Enden (10) von Ver bindungsdrähten (9) aneinander angehakt sind. 3. Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Aufbau elemente (1, 9) des Gitters aus hitzebeständigem, insbesondere chromhaltigem Werkstoff besteht. 4. Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte (9) aus zähem, biegsamem Werkstoff bestehen. 5.Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Gitterstäben (1) weitere Löcher (13) vorgesehen sind, um einerseits eine noch bessere Verbindung des Metallgitters mit der Aus kleidungsmasse zu gewährleisten und um anderseits durch sie weitere Verbindungsdrähte (9) hindurch fädeln zu können, damit die Gitterstäbe (1) auch in andern Richtungen miteinander verbunden werden können. 6. Metallgitter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Löcher (13) in den zur Stablängs- und -querachse geneigten Teilstücken (5) der Gitterstäbe (1) angebracht sind. 7.Metallgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gitterstäbe mit trapezförmigen Wellungen (3) versehen sind, derart, dass durch An- einanderfügen der Gitterstäbe (1) gleichseitige Sechs eckmaschen gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341137X | 1955-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH341137A true CH341137A (de) | 1959-09-30 |
Family
ID=6231835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH341137D CH341137A (de) | 1955-03-28 | 1956-01-11 | Metallgitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH341137A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2569828A1 (fr) * | 1984-09-04 | 1986-03-07 | Plibrico Japan Co Ltd | Dispositif d'ancrage de garnissage refractaire resistant a l'usure |
-
1956
- 1956-01-11 CH CH341137D patent/CH341137A/de unknown
Cited By (1)
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