CH341214A - Installationsselbstschalter in Sockel- oder Elementform mit einer Schaltkammer - Google Patents

Installationsselbstschalter in Sockel- oder Elementform mit einer Schaltkammer

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Publication number
CH341214A
CH341214A CH341214DA CH341214A CH 341214 A CH341214 A CH 341214A CH 341214D A CH341214D A CH 341214DA CH 341214 A CH341214 A CH 341214A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
base
switching chamber
arc
chimney
element form
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Application number
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English (en)
Inventor
Unger Hans
Original Assignee
Voigt & Haeffner Ag
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Publication of CH341214A publication Critical patent/CH341214A/de

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02—Details
    • H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


      Installationsselbstschalter    in Sockel- oder Elementform mit     einer    Schaltkammer    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Installa-          tionsselbstschalter    in Sockel- oder     Elementform    mit  einer Schaltkammer.  



  Bei     Kleinselbstschaltern    im allgemeinen 'hat man  das Problem, bei kleinsten Abmessungen eine mög  lichst grosse     Abschaltleistung    zu erhalten, noch nicht  zufriedenstellend lösen können. Abgesehen von den  beiden Mitteln, die zur Erzielung einer grossen Ab  schaltleistung am massgebendsten sind,     nämlich    der  Verstärkung der     Blaswirkung,    also der Vergrösserung  der Spule und einer sehr schnellen Kontakttrennung,  bleibt noch die Möglichkeit der Vergrösserung und  Gestaltung des     Lichtbogenraumes    selbst.

   Da der  Vergrösserung der Magnetspule aus räumlichen Grün  den Grenzen gesetzt sind und eine rasche Kontakt  trennung auf Kosten eines komplizierten und daher  ebenfalls grösser auszuführenden Schaltwerkes geht,  ist man bestrebt, die schnelle Löschung des Licht  bogens durch besondere Ausbildung des Schalt- und  Expansionsraumes zu erzielen.  



  Es ist bekannt, dass man in der Schaltkammer  bzw. im     Lichtbogenraum        eine    möglichst grosse  Druckentlastung herbeiführen muss, wodurch dann  der Lichtbogen durch die     Blasung        schneller    abwan  dern und abreissen kann. Zu diesem Zweck und für  die Ablenkung und Kühlung des Lichtbogens hat  man schon einen möglichst grossen Expansionsraum,  der auch zur Aufnahme der Magnetspule dienen  kann, anschliessend an den Schaltraum vorgesehen.

    Da dieser jedoch in den meisten Fällen nicht aus  reicht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis in der       Abschaltleistung    zu erreichen, mussten Mittel und  Wege gefunden werden, um zusätzlichen Expansions  raum zu erhalten, ohne hierbei den Schalter selbst  vergrössern zu müssen. Man hat sich nun in der Weise  beholfen, dass man den Raum für den Schaltmecha  nismus als Expansionsraum herangezogen hat. Es    wurden die Schaltkontakte in eine Kammer einge  schlossen, die mit mehreren     Durchbrechungen    ver  sehen war. Die Ausbildung dieser Schaltkammer war  ferner derart, dass der entstandene Lichtbogen ge  kühlt und zum Abreissen gebracht wurde.

   Die Gase  konnten dabei in den Raum, in dem die empfind  lichen Teile des Schaltmechanismus angeordnet wa  ren, entweichen, was jedoch bei schweren Kurz  schlüssen zur Beschädigung des Schaltmechanismus  führen kann.. Eine weitere Ausführung, das Schalter  gehäuse selbst mit     Durchbrechungen    zu versehen, so  dass die Gase ins Freie entweichen können, ist schon  deshalb nicht vorteilhaft, da bei auftretender Kurz  schlussabschaltung das sehr starke Geräusch ohne  Dämpfung nach aussen treten kann.  



  Diese Nachteile werden bei Installationsselbst  schaltern in Sockel- oder Elementform mit einer  Schaltkammer gemäss der Erfindung vermieden, und  die     Abschaltleistung    wird gegenüber den bekannten  Ausführungen wesentlich erhöht. Dabei tritt kaum  eine Verteuerung des Gerätes ein, da der Aufbau       nahezu    derselbe bleibt. Erreicht werden diese     Vorteile          dadurch,    dass die Schaltkammer mit einem im     Sok-          kel-    des Schalters vorhandenen, zur Lagerung der An  schlussklemmen dienenden Raum verbunden ist, so  dass in diesem eine weitere Druckentlastung statt  finden kann.

   Auch hier ist es unerwünscht, dass der  Lichtbogen nach diesem Raum übertritt, weshalb die  Verbindung von der Schaltkammer zu dem Sockel  raum mit Vorteil derart ausgeführt ist, dass eine  Spaltwirkung entsteht, die ein Übertreten des Licht  bogens     verhindert.     



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.     Fig.    1 stellt eine Seitenan  sicht eines     Installationsselbstschalters        in    Element  form teilweise im Schnitt dar,     Fig.    2 eine Draufsicht  zur     Hälfte    im Schnitt nach der Linie     II-Il        in        Fig.    1      und     Fig.    3 eine Ansicht von unten bzw. eine Ansicht  der Sockelgrundfläche mit teilweise weggebrochener       Bodenabdeckplatte.     



  Es sind nur die für die     Erfindung    wichtigen Teile  des     Kleinselbstschalters    gezeichnet. Auf die Wir  kungsweise selbst braucht hier nicht näher eingegan  gen zu werden. Der Schalter 1 besitzt den Sockel 2,  den Mittelteil 3 und die Haube 4, aus der der Ein  schaltknopf 5 und der Ausschaltknopf 6 herausragen.  Der Sockel 2 ist zur Befestigung     im    Sicherungskasten  mittels Schrauben mit     Schraublöchern    7 oder Schlit  zen 8 versehen. Der Anschluss der     Leitungen    erfolgt  durch die Klemmen 9 und 10 mittels der Schrauben  11 und 12.

   Die Klemmen 9 und 10 führen durch  die Sockelwand hindurch und sind im Sockelhohl  raum 13 gelagert, wo sie mit den     stromführenden     Teilen des Schalters 1 verbunden sind. Da die  Klemmen 9 und 10 vom Boden des Sicherungskastens       einen    vorgeschriebenen Abstand haben müssen, ist  dadurch die Grösse des     Sockelhohlraumes    13 ge  geben. In dem Sockelhohlraum 13 ist etwa in der  Mitte die Lagerung 14 für die Magnetspule 15 vor  gesehen.  



  Die Schaltkammer 16, 19 ist mit dem festen  Kontakt 17 und dem. beweglichen Kontakt 18 ver  sehen. Der Raum 19 der Schaltkammer 16, 19 ist  mit mindestens einer kaminartigen Öffnung 20 mit  dem Sockelhohlraum 13 verbunden. Der Sockelhohl  raum 13 ist nach unten     hin    durch eine     Bodenabdeck-          platte    21 abgeschlossen. Die Wandung 22 der kamin  artigen Öffnung 20 ist so weit nach unten gezogen,  dass zwischen der Wand und der     Bodenabdeckplatte     21 ein Spalt 23 entsteht. Wird der Schalter 1 z. B.  durch einen Kurzschluss zum Abschalten gebracht,  so entfernt sich der bewegliche Kontakt 18 vom  festen Kontakt 17.

   Es entsteht dabei ein Lichtbogen,  dessen Löschung von der     Blaswirkung    der Magnet  spule 15, von der Schaltgeschwindigkeit der Kon  takte 17 und 18 und von der     Ausbildung    der Schalt  kammer 16, 19 abhängig ist. Der Lichtbogen wird  durch die Feldwirkung der Magnetspule 15 von den  Kontakten 17 und 18 weg nach aussen gelenkt, bei  spielsweise bis in den Raum 19, wo er gekühlt wird  und abreissen kann. Die bei der Entstehung des Licht  bogens sich bildenden Gase erzeugen einen Druck  anstieg in der Schaltkammer 16, 19, so dass die    Abwanderung des Lichtbogens erschwert wird. Es  ist daher vorteilhaft, wenn die Gase entweichen kön  nen und so ein Druckausgleich stattfindet. Dies ge  schieht durch die kaminartige Öffnung 20, die den  Raum 19 mit dem Sockelhohlraum 13 verbindet.

    Da auch der Sockelhohlraum 13 ein allseitig ge  schlossener Raum ist, kann das     Abschaltgeräusch     nicht ungedämpft nach aussen dringen.  



  Ist der Lichtbogen so stark, dass er in die kamin  artige Öffnung 20 gelangt, so wird ein Überschlagen  nach dem Sockelhohlraum 13 durch den Spalt 23  vermieden, der wohl die Gase, aber kein Lichtbogen  feuer übertreten lässt. Ausserdem kann die kamin  artige Öffnung 20 mit Rippen oder dergleichen ver  sehen sein, die eine gute Kühlung des Lichtbogens  und ein rechtzeitiges Abreissen bewirken.  



  Die Verwendung des Sockelhohlraumes 13 als  zusätzlichen Expansionsraum schliesst natürlich nicht  die weiteren bekannten Mittel zur     Lichtbogenlö-          schung    aus, mit denen die Schaltkammer 16 versehen  sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Installationsselbstschalter in Sockel- oder Ele mentform mit einer Schaltkammer, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltkammer (16, 19) mit einem im Sockel (2) des Schalters (1) vorhandenen, zur Lagerung der Anschlussklemmen (9, 10) dienenden Raum (13) verbunden ist, so dass in diesem eine weitere Druckentlastung stattfinden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Installationsselbstschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkammer (16, 19) über eine kaminartige Öffnung (20) mit dem Sockelhohlraum (13) derart verbunden ist, dass eine Spaltwirkung entsteht, die den Übertritt des Licht bogenfeuers in den Sockelhohlraum (13) verhindert.
    2. Installationsselbstschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kaminartige Öff nung (20) bis nahe an die Bodenabdeckplatte (21) herangeführt ist und so einen Spalt (23) für den Durchtritt der Lichtbogengase bildet. 3. Installationsselbstschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der kaminartigen Öffnung (20) Mittel zur Kühlung des Lichtbogens vorgesehen sind. .
CH341214D 1955-01-07 1955-10-19 Installationsselbstschalter in Sockel- oder Elementform mit einer Schaltkammer CH341214A (de)

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DE341214X 1955-01-07

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CH341214D CH341214A (de) 1955-01-07 1955-10-19 Installationsselbstschalter in Sockel- oder Elementform mit einer Schaltkammer

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CH (1) CH341214A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188187B (de) * 1963-01-16 1965-03-04 Stotz Kontakt Gmbh Selbstschalter mit aus zwei Schalenhaelften bestehendem Gehaeuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188187B (de) * 1963-01-16 1965-03-04 Stotz Kontakt Gmbh Selbstschalter mit aus zwei Schalenhaelften bestehendem Gehaeuse

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