CH341365A - Lösbare Rohrverbindung für Kunststoffrohre - Google Patents
Lösbare Rohrverbindung für KunststoffrohreInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Lösbare Rohrverbindung für Kunststoffrohre Die Erfindung bezieht sich auf eine lösbare Rohr verbindung für ein Kunststoffrohr.
Sowohl bei Kunststoffrohren als auch bei Metall rohren ist es bekannt, das zu verbindende Rohrende kegelig auszuweiten und zwischen einer kegeligen Aussenfläche eines axial durchbohrten Innenstückes und einer hohlkegeligen Innenfläche eines Nippels mit Hilfe einer Überwurfmutter festzuklemmen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass die auf die erwähnte Weise gefassten Enden von Kunststoffrohren verhältnismässig leicht aus den zur Rohrverschrau bung dienenden Mitteln herausgleiten können, selbst dann, wenn die kegeligen Pressflächen des Innen stückes und des Nippels gerauht oder mit Rillen bzw.
Rippen versehen sind. Bei stärkerem Einspannen der ausgeweiteten Rohrenden durch festeres Anziehen der überwurfmutter ergeben sich bei Kunststoffrohren hingegen Beschädigungen, welche die Güte der Rohr verbindung beeinträchtigen und sogar zu Undichtig- keit führen können.
Zur Beseitigung der geschilderten Übelstände wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, das axial durchbohrte Innenstück mit einer Aussenfläche in Form einer Kugelzone und den zugehörigen Nippel mit einer Innenfläche in der Form einer entsprechen den Hohlkugelzone zu versehen, zwischen welchen Flächen das kugelig ausgeweitete Ende des Kunst stoffrohres festgeklemmt ist mittels einer in den Nippel lose eingesetzten Klemmhülse, die über das betreffende Kunststoffrohr geschoben ist und einen kugelzonenförmig ausgeweiteten Endteil besitzt, des sen Aussenfläche an der hohlkugelzonenförmigen In nenfläche des Nippels anliegt.
Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, über die miteinander zu verbindenden Enden von Kunststoffrohren Klemm- oder Verstärkungshülsen zu schieben, doch hatten diese bisher nie einen kugelig ausgeweiteten Endteil und wurden nicht in Verbin dung mit einem Innenstück und einem Nippel der beschriebenen, erfindungsgemässen Ausbildung be nutzt.
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Rohrverschraubung für ein Kunststoffrohr sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das erste Ausfiihrungsbeispiel mit zwei miteinander zu verbindenden Kunststoffrohren im axialen Schnitt in voneinander getrenntem Zustand der einzelnen Teile; Fig. 2 stellt das gleiche im Gebrauchszustand dar; Fig. 3 zeigt, ebenfalls im Gebrauchszustand und im axialen Schnitt ein zweites Ausführungsbeispiel der Rohrverschraubung, welche die Verbindung eines ein zelnen Kunststoffrohres mit einem Rohrstück oder dergleichen aus anderem Werkstoff gestattet.
In Fig. 1 und 2 sind mit lOa und 10b zwei Kunst stoffrohre bezeichnet, die miteinander verbunden wer den sollen. Jedes der Rohre weist ein kugelig aus geweitetes Ende 11a bzw.<B>11b</B> auf, das dazu bestimmt ist, über ein gemeinsames Innenstück 12 geschoben zu werden. Das Innenstück 12 weist eine axiale Bohrung 13 auf, deren Durchmesser mit dem Innen durchmesser der Rohre 10a und 10b übereinstimmt. Ferner ist das Innenstück 12 mit zwei Aussenflächen 12a und 12b versehen, deren jede die Form einer Kugelzone aufweist entsprechend der Innenfläche der Ausweitung 11<I>a</I> bzw. 11<I>b</I> der Kunststoffrohre.
In einer Symmetrieebene des Innenstückes 12 ist an diesem ein Umfangswulst 14 vorhanden, gegen den die Stirnenden der ausgeweiteten Rohrenden lla und 11 b anliegen können, wie Fig. 2 veranschaulicht.
Auf jedes der Kunststoffrohre 10a und 10b ist eine Klemmhülse 15a bzw. 15b und ein Nippel 16a bzw. 16b aufgeschoben. Die Klemmhülsen 15a und 15b sind einander gleich ausgebildet und weisen je einen zylindrischen Teil 17a bzw. 17b und einen kugelig ausgeweiteten Endteil 18a bzw. 18b auf, dessen Aussenfläche mit einer hohlkugelzonenförmigen Innenfläche 19a bzw. 19b des zugehörigen Nippels 16a bzw. 16b passend zur Anlage gebracht werden kann, wenn die betreffende Klemmhülse in den Nippel eingesetzt wird, wie Fig. 2 zeigt.
Die Klemmhülsen 15a und 15b sind kürzer als die zugehörigen Nippel 16a und 16b. Über den einen Nippel 16b ist eine Überwurfmutter 20 geschoben, deren Innengewinde 21 mit einem entsprechenden Aussengewinde 22 des andern Nippels 16a verschraubt werden kann.
Zum lösbaren Verbinden der beiden Kunststoff rohre lOa und 10b wird wie folgt vorgegangen: Zuerst werden die miteinander zu verbindenden Rohrenden durch Erwärmen in plastisch verformbaren Zustand übergeführt und mit Hilfe eines nicht dargestellten Werkzeuges kugelig ausgeweitet. Zwischen die aus geweiteten Endteile lla und 11b der Rohre wird nun anstelle des zur Verformung benutzten Werkzeuges das Innenstück 12 eingesetzt, indem beide Rohrenden 11<I>a</I> und 11<I>b</I> über die kugelzonenförmigen Flächen 12a und 12b des Innenstückes 12 geschoben werden.
Hierauf schiebt man die beiden Klemmhülsen 15a und 15b über die ausgeweiteten Rohrenden lla und 11b und anschliessend die beiden Nippel 16a und 16b über die Hülsen 15a und 15b. Schliesslich verschraubt man die überwurfmutter 20 mit dem Aussengewinde 22 des Nippels 16a. Um ein genügend festes Anziehen der überwurfmutter 20 zu ermöglichen, ist diese sowie ein Fortsatz 23 des Nippels 16a z. B. mit Sechskantflächen zum Ansetzen von Schraubenschlüs seln versehen.
Beim Anziehen der überwurfmutter 20 wird das kugelig ausgeweitete Ende 11a bzw. 11b jedes Kunst stoffrohres mittels des entsprechend ausgeweiteten Endteils 18a bzw. 18b der zugeordneten Klemmhülse 15a bzw. 15b zwischen den Flächen 12a und 19a bzw. 12b und 19b des Innenstückes 12 und des Nip pels 16a bzw. 16b festgeklemmt. Die kugelzonen- förmige Ausbildung der dabei aneinandergepressten Flächen gewährleistet eine ausserordentlich gute Verbindung und wirkt einem Herausgleiten der Rohre 10a und 10b wirksam entgegen. Mit Vorteil können die Aussenflächen 12a und 12b des Innenstückes 12 noch mit in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen versehen sein.
Die Klemmhülsen 15a und 15b tragen wesentlich zu einer guten Verbindung bei, indem sie die Kunststoffrohre verstärken und vor Beschädigun gen schützen, die allfällig auftreten könnten, wenn die Nippel 16a und 16b in bezug auf die Kunststoff rohre gedreht werden.
Bei einer nicht dargestellten, vorteilhaften Aus führungsvariante sind die Klemmhülsen in ihrer Längsrichtung geschlitzt, so dass sie elastisch nach giebig auch in radialer Richtung gegen die Kunststoff rohre gedrückt werden, wenn man die überwurf- mutter anzieht.
Bei einer andern, ebenfalls nicht gezeigten Aus führungsform sind die Klemmhülsen an ihrem aus- geweiteten Stirnende je mit einem nach innen vor springenden Umfangsrand versehen, welcher das Stirnende des ausgeweiteten Endteils des betreffenden Kunststoffrohres übergreift.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 und 2 im wesent lichen nur dadurch, dass es nur zum Anschluss eines einzigen Kunststoffrohres 10b vorgesehen ist. Das in das kugelig ausgeweitete Ende 11 b des Rohres<B>]<I>Ob</I></B> eingreifende Innenstück 32 ist nunmehr Bestandteil eines durchbohrten Gegenstückes 33, welches auch ein Aussengewinde 34 zum Aufschrauben der Über wurfmutter 20 besitzt. Im übrigen weist diese Rohr verschraubung eine einzige Klemmhülse 15b und einen einzigen Nippel 16b auf, die gleich ausgebildet sind wie die entsprechend bezeichneten Teile des Bei spiels nach Fig. 1 und 2.
Die Klemmung des Kunst stoffrohres 10b erfolgt auf völlig analoge Weise wie beim erstbeschriebenen Beispiel. Das Gegenstück 33 kann z. B. ein Teil eines Hahns, eines- Apparates, einer Maschine oder ein beliebiges Rohrstück oder ein Fitting sein.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 könnte die Klemmhülse 15b in ihrer Längsrichtung geschlitzt sein und/oder an ihrem ausgeweiteten Stirnende einen nach innen vorspringenden Umfangsrand aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lösbare Rohrverbindung für ein Kunststoffrohr mit wenigstens einem ausgeweiteten Ende, das über ein entsprechend geformtes, axial durchbohrtes Innen stück geschoben und mit Hilfe eines Nippels und einer Überwurfmutter zwischen dem Innenstück und dem Nippel festgeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenstück (12, 32) eine Aussenfläche (12a, 12b) in der Form einer Kugelzone und der Nippel (16a, 16b) eine Innenfläche (19a, 19b) in der Form einer entsprechenden Hohlkugelzone aufweist, zwischen welchen Flächen (12a und 19a bzw.12b und 19b) das kugelig ausgeweitete Ende (11a, 11b) des Kunst stoffrohres (10a, 10b) festgeklemmt ist mittels einer in den Nippel (16a, 16b) lose eingesetzten Klemm hülse (15a, 15b), die über das betreffende Kunst stoffrohr (10a, 10b) geschoben ist und einen kugelig ausgeweiteten Endteil (18a, 18b) besitzt, dessen Aussenfläche an der hohlkugelzonenförmigen Innen fläche (19a, 19b) des Nippels (16a, 16b) anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Innenstück (12) einen Umfangswulst (14) aufweist, gegen den das Stirnende des ausgeweiteten Rohrendes (11a, 11b) anliegt. 2.Rohrverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemmhülse (15a, 15b) ausser dem ausgeweiteten Endteil (18a, 18b) auch einen zylindrischen Teil (17a, 17b) aufweist und kürzer ist als der zugehörige Nippel (16a, 16b).
Applications Claiming Priority (1)
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| CH341365T | 1956-05-11 |
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-
1956
- 1956-05-11 CH CH341365D patent/CH341365A/de unknown
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