CH341386A - Lichtreklameeinrichtung und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Lichtreklameeinrichtung und Verfahren zu deren Herstellung

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CH341386A
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CH
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T Zuellig Harry
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Rovo Ag
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/0404Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia the light source being enclosed in a box forming the character of the sign

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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Lichtreklameeinrichtung   und Verfahren zu deren    Herstellung   Bekannte    Lichtreklameeinrichtungen   mit von der Rückseite aus durchleuchteten Leuchtzeichen weisen oft den Nachteil auf, dass bei Tageslicht und ausgeschalteter Lichtquelle die Leuchtzeichen dieselbe Farbe aufweisen wie bei eingeschalteten Leuchtzeichen, was z. B. schwarze Leuchtzeichen wegen Lichtundurchlässigkeit ausschliesst und bei weissen Leuchtzeichen zu einem unzulänglichen Kontrast führt, wenn diese auf einer weissen Fläche angeordnet sind. 



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile in einfacher Weise zu beheben und betrifft eine    Lichtreklameeinrichtung   mit mindestens einem    Leucht-      zeichen,   das durch eine rückwärtig angeordnete Leuchtröhre durchscheinend    beleuchtbar   ist und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen    Lichtreklameeinrichtung.   Die    Lichtreklameeinrichtung   ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtzeichen eine transparente Frontscheibe besitzt, welche verteilte Partikel aufweist, die höchstens in einzelnen Spektralbereichen Licht durchlassen, das Ganze derart, dass die Scheibe, von vorn gesehen, bei Tageslicht und ausgeschalteter Leuchtröhre eine durch die Partikel bedingte Tönung hat,

   bei eingeschalteter    Leuchtröhre   dagegen von dem von dieser ausstrahlenden Licht ohne    Sichtbarwerden   der Partikel durchleuchtet wird. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung dieser    Lichtreklameeinrichtung   ist dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe auf der einen Seite mit gleichmässig über die ganze nutzbare Fläche verteilten Vertiefungen und dann auf dieser ganzen Fläche mit einem festhaftenden Überzug versehen wird, und schliesslich durch mechanisches Bearbeiten der zwischen den Vertiefungen befindlichen Scheibenteile der zusammenhängende Überzug in Partikel aufgelöst wird, die sich in den Vertiefungen befinden. 



  Die Partikel bestehen    zweckmässig   aus lichtundurchlässigem Material, z. B. aus Druckerschwärze bzw. sogenanntem Elfenbeinschwarz, können jedoch zur    Hervorrufung   besonderer Effekte auch farbig sein. Sie können    flächenartig   auf derselben Rückseite sitzen, z. B. auf der Scheibenrückseite aufgedruckt sein. Es ist jedoch auch möglich, sie in räumlicher Verteilung innerhalb des Scheibenmaterials bis in eine vorbestimmte Tiefe bzw. über die ganze Dicke der Scheibe anzuordnen, insbesondere wenn es sich um Scheiben aus organischem Glas, z. B. der Marke Plexiglas, handelt, in welche bei der Herstellung Partikel in der vorbestimmten Grössenordnung und    -verteilung   angeordnet werden können.

   Die durchschnittliche Dichte und die Abmessungen der Partikel können dem bezweckten besonderen Effekt entsprechend gewählt werden. Es lässt sich bei geeigneter Bemessung und Verteilung der Partikel, z. B. bei der Verwendung von Elfenbeinschwarz als Material, erreichen, dass bei Tageslicht und ausgeschalteter Leuchtröhre die Scheibe, von vorn gesehen, eine ausgesprochen schwarze Tönung hat und trotzdem bei eingeschalteter Leuchtröhre vom Licht wie eine klare Scheibe bisheriger Art durchleuchtet wird, wobei die durch die Partikel erzeugte Lichtbeugung jede Schatten- oder    Silhouettenbildung   der Partikel in der Scheibe unterbindet. 



  Zweckmässig sitzen die Partikel in Vertiefungen der Scheibe; z. B. kann die Scheibenrückseite    mit   einem Raster versehen sein, dessen mit lichtundurchlässigem schwarzem oder farbigem Material gefüllte Näpfchen die Partikel bilden. Die Näpfchen können in der bei Rastern üblichen Weise durch netzförmige. Riffelung der einen Scheibenseite längs sich kreuzender Linien gebildet werden, sei es durch mechanisches Ritzen oder durch Ätzen. 



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der    erfindungsgemässen      Lichtreklameeinrichtung.   



     Fig.   1 zeigt in perspektivischer Darstellung die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Lichtreklameeinrichtung   für ein als Buchstabe ausgebildetes Leuchtzeichen. 



     Fig.   2 zeigt einen Schnitt nach der Linie    II-II   in    Fig.   1. 



  Die    Fig.   3 und 4 zeigen in der gleichen Darstellung wie    Fig.   1, jedoch in grösserem    Massstabe,   einen Teil der    Leuchtzeichenscheibe   in einem Zwischenstadium des Herstellungsverfahrens bzw. im fertigen Zustand. 



  Wie aus den    Fig.   1 und 2 hervorgeht, ist eine Lichtreklameeinrichtung in Form eines körperlichen B vorgesehen. Das    Leuchtzeichen   besteht hierbei aus einer Scheibe 1, z. B. aus noch näher zu beschreibendem, behandeltem transparentem Glas, von der Form des darzustellenden B. Die Scheibe 1 bildet die Front eines entsprechend geformten Beleuchtungskastens, der rückwärtig durch eine Platte 2 aus lichtundurchlässigem Material begrenzt ist, wogegen die gesamten Seitenwände 3 je nach den Umständen aus beliebigem Material bestehen können. 



  Im Innern des dadurch gebildeten Hohlkörpers ist, wie aus    Fig.   2 hervorgeht, eine Leuchtröhre 4 angeordnet, welche in ihrer Form der Scheibe 1 angepasst ist und deren Elektroden 5 in nicht dargestellter üblicher Weise mit der Stromquelle verbunden sind. Die    Lichtreklameeinrichtung   kann natürlich aus einer Reihe in üblicher Weise mit Abstand aneinandergereihter Leuchtzeichen bestehen, die zusammen ein geschlossenes Schriftbild ergeben und gegebenenfalls auch noch mit dekorativen Zeichen vervollständigt sein können, wobei ein Schalter, eventuell ein    Blink-      schalter,      zum   Ein- und Ausschalten der Röhrenbeleuchtung vorgesehen ist. 



  Die aus transparentem Material bestehende Scheibe 1 ist nun auf der der Leuchtröhre 4 zugekehrten Rückseite, wie aus    F'ig.4   hervorgeht, mit festhaftenden Partikeln 6 versehen, die über die ganze nutzbare Fläche der Scheibe 1 gleichmässig    verteilt   sind und von denen jedes in einer Vertiefung der Rückseite der Scheibe 1 sitzt. Die Partikel 6 bestehen aus lichtundurchlässigem Material, z. B. aus Elfenbeinschwarz. 



  Die Herstellung der Vertiefungen erfolgt zweckmässig durch Aufrauhen der Scheibenrückseite mittels eines Sandstrahlgebläses. Anstelle von Sand können auch Metallkörner verwendet werden, jedoch können die Vertiefungen gegebenenfalls auch durch chemische Behandlung der Scheibenrückseite, z. B. durch Ätzen, gebildet werden. 



  Es ist darauf    zu   achten, dass die    Vertiefungen   möglichst gleichmässig über die ganze nutzbare Fläche der Scheibe 1 verteilt sind, wobei es natürlich gleichgültig ist, wenn die Form der    Vertiefungen   bzw. deren Tiefe im einzelnen unterschiedlich sind, da es hier nur auf die Grössenordnung ankommt. Alsdann wird die so    aufgerauhte   Rückseite der Scheibe 1 mit einem festhaftenden Überzug 7 aus dem genannten Partikelmaterial versehen. Nach dem Trocknen dieses Überzuges wird die Scheibenrückseite in vorbestimmter Tiefe, wie sie durch die Ebene A -A in    Fig.   3 veranschaulicht ist, plangeschliffen.

   Diese Tiefe ist so gewählt, dass der vorher zusammenhängende Überzug 7 in die in    Fig.   4 dargestellten einzelnen Partikel aufgelöst wird, die in den verbleibenden, durch das Planschleifen gegebenenfalls etwas verkleinerten Vertiefungen sitzen. Diese Partikel 6 sind nun derart bemessen und verteilt, dass die Scheibe, von vorn gesehen    (Vig.l),   bei Tageslicht und ausgeschalteter Leuchtröhre 4, eine dem    Partikelmaterial   entsprechende Tönung in der Draufsicht hat. In    Fig.   1 ist diese Tönung lediglich durch Punktieren angedeutet.

   Die einzelnen Partikel 6 sind jedoch so klein und in so dichter,    durchschnittlich.gleichmässiger   Verteilung angeordnet, dass der Beschauer sie aus den praktisch in Frage kommenden Distanzen nicht als solche Partikel wahrnehmen kann, sondern in Form einer einheitlichen Tönung der Scheibe 1, z. B. in einer ausgesprochen schwarzen Scheibentönung, wenn die Partikel aus Elfenbeinschwarz bestehen. 



  Wird dagegen die Leuchtröhre 4 eingeschaltet, dann wird die Scheibe 1 von dem von dieser ausstrahlenden Licht ohne    Sichtbarwerden   der Partikel durchleuchtet, weil die von der Leuchtröhre 4 ausgehenden Strahlen durch die Zwischenräume zwischen den    Partikeln   6 in jeder winkelrecht und schräg zur Scheibenebene nach vorn verlaufenden Richtung zum Beschauer gelangen und ausserdem die durch die Partikel bewirkte Lichtstreuung eine weitere Aufhellung etwaiger durch die Partikel gebildeter Halbschatten bewirkt.

   Es ist also gegenüber einer völlig transparenten Scheibe durch die mit Partikeln versehene Scheibe nur eine entsprechende Herabsetzung der Intensität des nach vorn ausgestrahlten Lichtes festzustellen, was praktisch bedeutungslos ist, da die für solche Zwecke üblichen Leuchtröhren eine bei weitem ausreichende Leuchtkraft aufweisen. 



  Natürlich lassen sich nicht nur plane Scheiben, sondern auch gewölbte oder anderswie geformte Scheiben durch ein analoges Verfahren mit den Partikeln versehen, wobei anstelle des Planschleifens ein entsprechend angepasstes mechanisches Bearbeiten tritt, sei es auf dem Wege des Schleifens oder in anderer geeigneter Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Lichtreklameeinrichtung mit mindestens einem Leuchtzeichen, das durch eine rückwärtig angeordnete Leuchtröhre durchscheinend beleuchtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtzeichen eine transparente Frontscheibe besitzt, welche verteilte Partikel aufweist, die höchstens in einzelnen Spektralbereichen Licht durchlassen, das Ganze derart, dass die Scheibe, von vorn gesehen, bei Tageslicht und ausgeschalteter Leuchtröhre eine durch die Partikel bedingte Tönung hat, bei eingeschalteter Leuchtröhre dagegen von dem von dieser ausstrahlenden Licht ohne Sichtbarwerden der Partikel durchleuchtet wird. 11.
    Verfahren zur Herstellung einer Lichtreklame- einrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe auf einer Seite mit gleichmässig über die ganze nutzbare Fläche verteilten Vertiefungen versehen und dann auf dieser ganzen Fläche <Desc/Clms Page number 3> mit einem festhaftenden Überzug versehen wird, und schliesslich durch mechanisches Bearbeiten der zwischen den Vertiefungen befindlichen Scheibenteile der zusammenhängende Überzug in Partikel aufgelöst wird, die -sich in den Vertiefungen befinden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe auf einer Seite mit festhaftenden, über die ganze nutzbare Fläche gleichmässig verteilten Partikeln besetzt ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel in Vertiefungen der Scheibe sitzen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus Glas besteht. 4. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus organischem Glas besteht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe auf einer Seite mit einem Raster versehen ist, dessen Näpfchen mit lichtundurchlässigen Partikeln gefüllt sind. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Vertiefungen durch Aufrauhen der einen Scheibenseite gebildet werden. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenrückseite mittels eines Sandstrahlgebläses aufgerauht wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenrückseite mittels eines Metallstrahlgebläses aufgerauht wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen durch netzförmige Riffelung der einen Scheibenseite längs sich kreuzender Linien gebildet werden.
CH341386D 1956-04-20 1956-04-20 Lichtreklameeinrichtung und Verfahren zu deren Herstellung CH341386A (de)

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