CH341428A - Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen

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CH341428A
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Karl Dipl Ing Beckenbach
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Beckenbach Karl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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 Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen, insbesondere solcher Öfen, welche zum Sintern und    Kalzinieren   kalkhaltigen Materials bestimmt sind, wobei das Material von oben eingefüllt wird, während die Endprodukte aus dem untern Teil des Ofens entfernt werden. 



  Ein Zweck der vorliegenden Erfindung richtet sich darauf, eine Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen zu schaffen, die derart funktioniert, dass das gesamte Beschickungsgut in der z. B. für den Brenn- und    Sinterungsprozess   erforderlichen horizontalen Schichtung und Verteilung in den Ofen gelangt. Wenn also der Kübel die eingefüllten Materialschichten, z. B. Kalkstein, Koks und dergleichen, in einer bestimmten Schichtung und Körnung enthält, so sollen mit Hilfe der neuen Vorrichtung diese Schichten in den Schachtofen einfallen, ohne dass ihre Verteilung wesentlich gestört wird. 



  Gemäss bekannten Beschickungsverfahren wird die Ladung zur    Gichtöffnung   des Schachtofens mittels eines Aufzuges oder anderer Transporteinrichtungen befördert und in eine    Verteilungsvorrichtung   gefüllt, welche auf dem    obern   Teil des Schachtofens angeordnet ist, oder die Ladung wird in Kübel gefüllt, welche zur    Gichtöffnung   des Schachtofens gebracht werden, worauf ihr Inhalt unmittelbar in den Schachtofen entleert    wird.   



  Die im obern Teil des Ofenschachtes eingebauten Verteilungseinrichtungen sind indes der unmittelbaren Einwirkung der Abgase ausgesetzt, die infolge ihrer hohen Temperatur und chemischen Zusammensetzung eine frühzeitige Zerstörung einer solchen Vorrichtung bewirken. Um soweit wie möglich eine derartige Zerstörung zu vermeiden, muss die Verteilungsvorrichtung verhältnismässig robust ausgebildet werden, was ihre Eignung zur guten Ausführung der Verteilung der Ladung beeinträchtigt.

   Ein anderer wesentlicher Nachteil einer solchen in dem obern    Schachtteil   eingebauten Verteilungsvorrichtung besteht darin, dass sie nur dann genau und befriedigend arbeitet, wenn die Bestandteile der Ladung eine bestimmte Stückgrösse aufweisen, während - falls nur eine geringe Veränderung der Stückgrösse vorhanden ist - die Verteilung nicht mehr in der beabsichtigten Art und Weise vor sich geht. Es ist also nicht möglich, die Verteilungsvorrichtung der schwankenden Stückgrösse des Beschickungsgutes während des Ladevorganges anzupassen, da es ausserordentlich schwierig, wenn nicht unmöglich ist, die notwendigen Veränderungen an der Verteilungsvorrichtung während des Betriebes des Schachtofens vorzunehmen.

   Wenn anderseits ein Beschickungskübel zum Laden des Schachtofens benutzt wird, welcher auf der Ofensohle Gefüllt und zur    Gichtöffnung   des Schachtofens befördert wird, worauf der Inhalt des Kübels unmittelbar in den Ofen entleert wird, so tritt unvermeidbar beim Entleeren des Kübels eine Vermischung der Schichten des Füllgutes ein und die Verteilung der Schichten wird zerstört. 



  Diese Störung der Schichten und die mit solcher Störung verbundenen Nachteile werden durch die Ausbildung einer Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen gemäss der vorliegenden    Erfindung   vermieden. 



  Die Erfindung geht aus von an- sich bekannten Vorrichtungen zum Beschicken von Schachtöfen, die zur Wärmebehandlung    stückigen   Materials dienen und deren Beschickung mit Material und Brennstoffen von oben mit    Hilfe   eines auf einer heb- und senkbaren Aufhängevorrichtung aufgehängten Kübels erfolgt, dessen Boden durch eine Anzahl Sektoren    gebildet   wird, die am Aussenrand des Kübels    ange-      lenkt   sind und beim Aufsetzen des Kübels auf die Ofengicht durch eine Schwenkung nach unten ge- 

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 öffnet werden, so dass der    Kübelinhalt   herausfallen kann, worauf die Sektoren durch eine Schwenkung nach oben wieder geschlossen werden können. 



  Erfindungsgemäss wird diese bekannte Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen    derart   ausgestaltet, dass zwischen den Bodensektoren und einem den Kübel frei umfassenden, vertikal beweglichen Ring Gelenkverbindungen eingeschaltet sind, die beim Abheben des leeren Kübels von der Ofengicht eine teilweise Schliessung der Bodensektoren bewirken, welche dann beim Aufsetzen des Kübels auf ein Untergestell an der Füllstelle durch einen von dem Untergestell auf die Bodensektoren ausgeübten Druck vervollständigt wird, worauf in dieser Schliessstellung die Bodensektoren durch ein zentrales, vertikal bewegliches Halteorgan verriegelt werden, während beim Aufsetzen des wiedergefüllten Kübels auf die Ofengicht das Halteorgan gesenkt wird, so dass es die Sektoren freigibt, die nunmehr durch ihr Eigengewicht,

   unter dem Druck der    Kübelfüllung   sowie unter der Wirkung der Hebelverbindung zwischen dem vertikalbeweglichen Ring und den Drehgelenken der Bodensektoren, schlagartig geöffnet werden, so dass der gesamte    Kübelinhalt   unter Beibehaltung seiner Schichtung sowie ohne wesentliche Entmischung oder    Vermischung   in den Ofenschacht fällt. 



  Zweckmässig werden an dem Untergestell der Schliessvorrichtung und den Bodensektoren des Kübels schräge Gleitflächen und Rollen vorgesehen, die zusammen beim Aufsetzen des Kübels auf das Untergestell einen Druck auf die schwenkbaren Sektoren    derart   ausüben, dass diese vollständig geschlossen werden. 



  Zweckmässig kann der Kübel ferner derart lösbar mit seiner Aufhängevorrichtung verbunden sein, dass er sich beim Aufsetzen auf das Untergestell, also in der Füllstellung, selbsttätig von der Aufhängevorrichtung löst, so dass er sich bei auf dem hierbei drehbar ausgebildeten Untergestell aufgesetzter Lage während der Füllung ungehindert mit diesem drehen kann, während die Aufhängevorrichtung über dem sich drehenden Kübel an dieser Drehung nicht teilnimmt. 



  Die Drehscheibe des Untergestelles kann dabei mit schräg verlaufenden Flächen versehen sein, die beim Aufsetzen des Kübels die Sektoren desselben durch entsprechende Führung von an den Sektorenenden angeordneten Rollen schliessen. 



  Die Aufhängevorrichtung, mit welcher der Kübel lösbar verbunden ist, ist    zweckmässig   so ausgebildet, dass beim Aufsetzen des Kübels auf das Untergestell Gleitstücke sich auf Anschläge aufsetzen und eine Traverse sich auf einen dazwischenliegenden Anschlag aufsetzt, wobei an dieser Traverse mittels Zapfen eine    Verschlussvorrichtung   so gehalten wird, dass beim weiteren Absenken des Kübels der Kübel gelöst wird und sich frei drehen kann. 



  Die Sektoren des    Kübelbodens   werden zweckmässig durch Ansätze einer zentralen, axial verschieb-    lichen   Stange in der Mitte des Kübels in Schliesslage gehalten. Diese Stange erhält im Augenblick des    Aufsetzens   des Kübels auf die Ofengicht eine axiale    Nachlaufbewegung,   derart, dass die Sektoren des Bodens freigegeben werden und frei nach unten fallen können. Die die Sektoren in der    Verschluss-      stellung   haltende Stange ist    vorteilhaft   mit Hilfe einer beweglichen Kupplung mit der axial    verschieblichen   Stange sowie über Hebel und Rollen mit der in senkrechter Richtung beweglichen Aufhängevorrichtung verbunden. 



  Die die    Verschlusssektoren   haltende Stange ist innerhalb des Kübels zweckmässig durch eine Wand geschützt, so dass der zur Füllung bestimmte Kübelraum ringförmigen Querschnitt hat. Beim Aufsetzen des Kübels auf die Ofengicht wird ferner z. B. durch mit den Bodensektoren verbundene Gelenkverbindungen eine    Ausschwenkbewegung   der Sektoren derart bewirkt, dass die Sektoren der Fallbewegung des    Kübelinhaltes   voreilen. 



  Die die    Voreilung   der Bodensektoren bewirkenden gelenkigen Verbindungen weisen zweckmässig mit dem den Kübel frei umgebenden Ring verbundene    Stegbleche   auf, die durch Laschen und Bolzen, die durch Langlöcher hindurchgehen, mit den über ihre Gelenkanschlüsse hinaus    verlängerten   Bodensektoren verbunden sind, wobei die zeitweise aufeinanderwirkenden Flächen der    Stegbleche   und der Verlängerungen der Sektoren derart ausgestaltet sind, dass beim Abheben des    geleerten   Kübels von der Ofengicht eine teilweise Schliessung der Sektoren erfolgt. Zweckmässig werden die erwähnten Laschen und die Langlöcher so bemessen, dass die beschleunigte Bewegung der Bodensektoren beim Fallen derselben nach Durchlaufen der senkrechten Stellung wieder abgebremst wird. 



  Die Erfindung soll nun auf Grund der beigefügten Zeichnungen ausführlich und beispielsweise beschrieben werden. 



     Fig.   1 zeigt schematisch eine    Schachtofenbeschik-      kungseinrichtung   gemäss der Erfindung. 



     Fig.   2 zeigt einen geöffneten Kübel während des    Absetzens   auf die drehbare Plattform der Füllvorrichtung. 



     Fig.   3 ist ein Ausschnitt eines    Grundrissquer-      schnittes   entlang der Linie    I-I   gemäss    Fig.   2.    Fig.4   zeigt den geschlossenen Kübel auf der Plattform der Füllvorrichtung. 



     Fig.5   ist ein    Grundrissquerschnitt   gemäss Linie    H-II   in    Fig.2.   



     Fig.6   zeigt die obere    Schachtofenöffnung   und den auf die Beschickungsöffnung abgesetzten geschlossenen Kübel. 



     Fig.7   zeigt die obere    Schachtofenöffnung   und den Kübel in    geöffneter   Stellung. 



     Fig.   8 stellt die Beschleunigungsvorrichtung für die Bodenklappen mit einem Sektor in geschlossener Stellung dar. 

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    Fig.   9, 10 und 11 zeigen verschiedene Stellungen der Beschleunigungsvorrichtung gemäss    Fig.   8 sowie der Bodenklappe. 



     Fig.   12 ist eine Ansicht mit teilweisem Längsschnitt des obern Teils der Schliessvorrichtung für den Kübel. 



     Fig.   13 zeigt einen Teil des Hebelsystems der Schliessvorrichtung in etwas grösserem Massstab. 



     Fig.   14 zeigt denselben Teil des Hebelsystems in anderer Stellung. 



  Im einzelnen, insbesondere unter Bezugnahme auf    Fig.   1, ist der Kübel 20 in der Beschickungsstellung über der Öffnung des Schachtofens 21 angeordnet und mittels einer Aufhängevorrichtung 22 aufgehängt, welche auf einer oberhalb derselben angeordneten Laufschiene 23 beweglich angeordnet ist. Nachdem die Ladung aus dem Kübel entleert wurde, wird der geleerte Kübel aus der mit 24    (Fig.   1) bezeichneten Stellung durch Bewegung der Aufhängevorrichtung 22 entlang der Schiene 23 bis zu einer mit 25 gekennzeichneten Stellung oberhalb der drehbaren Plattform 26 geführt, welche mit einem Zahnkranz 27 und einem    Ritzel   28 versehen ist, das von einem Motor 29 über einen Riemenantrieb 30 und eine Welle 31 angetrieben wird, so dass die Drehscheibe 26 in Drehung versetzt werden kann. 



  Nachdem der Kübel 20 auf die Drehvorrichtung 26 abgesetzt wurde, wird er beispielsweise mittels einer Schurre 32 schichtweise mit verschiedenen Materialien gefüllt, welche für ein    Kalzinierungs-      oder      Sinterungsverfahren   im Schachtofen erforderlich sind. 



  In    Fig.   2 ist mit Bezugszeichen 33 die Basis der Füllvorrichtung bezeichnet, auf welcher die ringförmig gebogene Schiene 34 angeordnet ist. Die Drehscheibe 35 ist an ihrem Umfang mit einer Mehrzahl von Rädern 36 versehen, welche auf der Schiene 34 laufen. Die Plattform 26 ruht mit ihrem Tragkranz auf jenen Rädern 36 und ist mit einer mittleren Öffnung 38 versehen. Weiterhin ist die Plattform 26 mit einer ringförmigen Vertiefung versehen, die eine zentral angeordnete konische Fläche 39, eine ringförmige Bodenfläche 37 und eine ausserhalb angeordnete Randfläche 40 besitzt, wobei die Flächen 39    .,   37 und 40 zusammen die vorerwähnte    ringförmige   Vertiefung bilden. Die Grundmauer 41 umgibt den Schacht 42, in welchem die Drehvorrichtung, bestehend aus den Teilen 34-40, eingebettet ist.

   Auf der Mauer ist ein Gestell befestigt, das aus den Führungsleisten 43, 44, 45 und 46 besteht (vergleiche    Fig.5),   wobei zwecks besserer Übersichtlichkeit in den    Fig.   2 und 4 nur die Führungsleisten 43 und 44 dargestellt sind. 



  An den erwähnten Führungsleisten sind Anschläge 47 und 48 angebracht. Zwischen diesen    Füh-,      rungsleisten   wird die Aufhängevorrichtung 22 für den Kübel 20 während seiner Aufwärts- und Abwärtsbewegung mittels der Traversen 50 und 51 und der Führungsschuhe 52, 53, 54 und 55 geführt. Die Führungsschuhe bilden einen Teil der Aufhängevor-    richtung   und bewegen sich jeweils zwischen den zwei    Einzelschienen   der    Führungsleisten.   



  Diese Traversen 50, 51 sind mittels eines Hebelgestänges, umfassend die Hebel 130, 131, 132, mit dem Hängekopf 57 verbunden, der einen Teil der Aufhängevorrichtung 22 bildet. Ein Ende des Hebels 130 ist bei 133 jeweils an den Traversen 50 und 51 drehbar gelagert und mit dem Hebel 131 bei 134 gelenkig verbunden. Das andere Ende des letzteren Hebels ist bei 135 an dem Kopf 57 drehbar angebracht, zusammen mit dem am freien Ende gebogenen Hebelarm 132, der mit dem Hebel 131 fest verbunden ist. 



  Die Aufhängevorrichtung 22 umfasst weiter eine Mehrzahl von Tragarmen 49, die am Hängekopf 57 befestigt sind und welche wiederum einen    Haltering   oder    Stützringsegmente   93 tragen. Ausserdem ist der Hängekopf 57 mit Auflagebacken 56 zur Auflage auf dem Anschlag 47 ausgestattet. 



  Der Hängekopf 57 der    Aufhängevorrichtung   22 ist mit einer mittleren Aussparung 58    (Fig.   2) versehen, an welche nach oben die Öffnung in der Hülse 59 und nach unten die Öffnung in der Hülse 71 sich anschliessen. Die Aussparung 58 nimmt die Auslösevorrichtung für das    Öffnen   und Schliessen. der Bodensektoren des Kübels. auf. Diese    Auslösevorrich-      tung      arbeitet   mit einer vertikal angeordneten Bodenschliessstange 61 zusammen, die an ihrem untern Ende einen konisch zulaufenden Teller oder Ansatz 62 aufweist. 



  Aus    Fig.   12 geht die Struktur des Hängekopfes 57 und der    Auslösevorrichtung   im    einzelnen   hervor. An ihrem obern Ende weist die    Bodenschliessstange   61 eine halsartige Verengung 63 und einen Bund 64 auf. Ein Kupplungsring 65 besitzt eine innere Aussparung 65a und    unterfasst   mit seinem untern Ende den Bund 64 der    Bodenschliessstange   61, während er mit seinem obern Ende eine Erweiterung der Stange 66 in Form eines Tellers 67    übergreift,   der den Abschluss einer halsartigen Verengung 68 der Stange 66 bildet.

   Vermittels des Kupplungsringes sind die beiden Stangen 61 und 66 gegeneinander drehbar verbunden, so dass beim Füllvorgang des Kübels derselbe zwecks gleichmässiger Schichtung des Füllgutes unabhängig von der Aufhängevorrichtung gedreht werden kann. Die Stange 66 ist fest    mit   dem    untern   Ende einer Hülse 69 verbunden, welche    an   ihrem obern Ende eine zweiarmige Buchse 70 bildet, wobei die Hülse 69 innerhalb einer im Boden des Hängekopfes 57 befestigten Führungshülse 71 vertikal    verschieblich   geführt ist. 



  Die Buchse 70 ist mit einer Führungshülse 71' verbunden, die gegenüber der Rohrstange 72 verschiebbar ist, welche aus der Aussparung 58 durch die    im      obern      Teil   des Hängekopfes 57 befestigte Führungshülse 59 nach oben hinausragt. 



  An der Rohrstange 72 ist im obern Teil der Aussparung 58 ein Bund 73 fest angeordnet. In der Nähe ihres untern Endes ist die Rohrstange 72 zur exakten Führung der    Auslösevorrichtung   mit einem Quer- 

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 zapfen 74 versehen, welcher    in   einer Nut 75 der Führungshülse 71' geführt und    im   rechten Winkel zur erwähnten    Auslösevorrichtung   angeordnet ist. 



  Der Bund 73 weist an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Zapfen 76 auf, um den ein Hebel 77 schwenkbar ist. Die Hebel 77 sind dazu vorgesehen, sich mit ihren    nockenartigen   Enden 78 über Anschlagrollen 79 zu legen, welche von einem Ende der Winkelhebel 80 getragen werden. Die Winkelhebel 80 sind an Zapfen 81 an einer in die Aussparung 58 vorspringenden Schulter 80a drehbar gelagert. Die Arme 82 der Hebel 80 sind je mit einer Zugfeder 83 verbunden, deren anderes Ende am Kopf 57 befestigt ist. Diese Zugfedern 83 haben das Bestreben, die Winkelhebel 80 in Richtung der Pfeile A zu drehen. Gerade Hebelstangen 84 sind drehbar bei 85 mit den Hebelstangen 77 und bei 86 mit der Buchse 70 verbunden.

   Die Rohrstange 72 ist an ihrem obern Ende, welches von dem Hängekopf 57 vorragt, mit einem Endstück ausgestattet, in dem die Achse 122 der Aufhängevorrichtung 22 quer zu der Stange 72 drehbar gelagert ist. 



  Die Aufhängevorrichtung 22 wird durch eine Kette 22a gehalten, die von einer Fahrkatze 23a herabhängt, welche auf einer Laufschiene 23 fährt (vergleiche    Fig.   1). Die Achse 122 erstreckt sich mit ihren Enden in Nuten 122a, welche in zwei Tragblechen 87 vorgesehen sind, wobei diese Tragbleche am    Oberteil   des Hängekopfes 57 fest angebracht sind. Der Kübel 20 besitzt eine äussere zylindrische Wand 91    (Fig.2,   4, 6 und 7), an deren oberem Ende ein Ring 92 befestigt ist, welcher zur Auflage auf dem Haltering 93 des Hängekopfes 57 dient. Eine innere zylindrische Wand 94 bildet eine mittlere vertikale Öffnung 95 des Kübels 20. Die Bodenschliessstange 61 ragt frei durch diese Öffnung 95 nach unten. Der Kübel 20 ist lose von einem Winkelring 96 umgeben, der mit einer Ringplatte 97 fest verbunden ist.

   Der Boden des Kübels 20 wird von einer Mehrzahl von    kreissektorförmig   zugeschnittenen Platten 98 gebildet, welche mittels der Scharniere 99, welche Zapfen 111 und Arme 110 der Bodenplatten 98 umfassen    (Fig.   8 bis 11), an dem untern Umfang der    Kübelwand   91 befestigt sind. 



  Jede Bodenplatte 98 trägt an ihrem zur mittleren Längsachse des Kübels gerichteten Ende eine Führungsrolle 100 und eine Nase 101. Die Führungsrolle 100 ist an einem Arm 102 auf der Unterseite jeder Bodenklappe befestigt und dient dazu, sich auf den    Abschrägungen   39, 40 der Plattform 26 abzurollen, wodurch die Bodenplatten geschlossen werden. 



  Wie aus den    Fig.   8-11 hervorgeht, sind die Bodenklappen 98 an ihren Aussenenden mit Ansatzblechen 103 versehen, die ausserhalb des    Umfanges   des Kübels 20    liegen   und Zapfen 109 sowie Nasen 113 tragen, während die Ringplatte 97 eine Anzahl sich nach unten erstreckender    Stegbleche   104 trägt, von denen jedes einem Ansatzblech 103 einer der Bodenplatten 98 entspricht und diesem zugekehrt liegt. Jedes dieser    Stegbleche   104 ist mit einem Zapfen 105 versehen.

   Eine Lasche 106, welche mit ihrem kürzeren Langloch 107 am Zapfen 105 des    Stegbleches   104 und mit ihrem längeren Langloch 108 am Zapfen 109 des Ansatzbleches 103 der Bodenplatten    angelenkt   ist, stellt die Verbindung mit dem Kübel zwischen der Ringplatte 97 und dem Kübel 20 über ein weiteres Ansatzblech 110 der Bodenplatte und dem Zapfen 111 am Kübel 20 her. Für die Funktion der beschriebenen Teile ist es wichtig, dass die Ringplatte 97 mit Aussparungen 112 für die Nasen 113 der Ansatzbleche 103 der Bodenplatten versehen ist und die    Stegbleche   104 einen    kurvenartig   ausgebildeten Teil 114 aufweisen. 



  Gemäss    Fig.   6 und 7 ist der Ofenschacht 115 an seinem obern Teil mit einem erweiterten Raum 116 versehen. Dieser erweiterte Raum ist durch die Ofenbühne 117 überdeckt, welche durch Verstärkungsplatten 118 abgestützt wird. In der Mitte der Ofenbühne 117 ist eine kreisförmige Öffnung vorgesehen, die von einem Auflagering 120 umgeben ist. Auf diesem Ring sind Führungsbacken 119 angeordnet, die zur Aufnahme und    Führung   der Tragarme 49 des Hängekopfes 57 des Kübels 20 dienen.

   Der Durchmesser der zentralen Öffnung der Ofenbühne 117 ist genügend weit bemessen, um den Kübel 20 und das Hebelgestänge ungehindert durch die erwähnte    Öffnung      hindurchgehen   zu lassen, während der äussere Umfangsteil der Ringplatte 97 jeweils auf dem    Auflagering   120 der Öffnung zur Auflage kommt. 



  Die erläuterte erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet in der nachstehend beschriebenen Weise: Ein entleerter Kübel 20 mit geöffneten, herabhängenden Bodenklappen 98    wird   mittels der Laufschiene 23 bis oberhalb der    Einfüllstation   (linke Seite in    Fig.   1) transportiert und mit Hilfe der Aufhängevorrichtung    .22   auf die Plattform 26 abgesenkt, so dass die Führungsschuhe 52-55 des Hängekopfes 57 in die entsprechenden Führungsleisten    43-46   eingreifen. Der Kopf und der Kübel werden so weit abgesenkt, bis die Führungsrollen 100 der Bodenklappen 98 auf die nach innen geneigte    Abschrägung   40 der Drehscheibe 26 auftreffen.

   Die Führungsrollen werden durch die    Abschrägung   40 nach innen gelenkt, wodurch eine Schliessbewegung der Bodenplatten 98 herbeigeführt wird, die dadurch vervollständigt wird, dass die Führungsrollen sich längs der mittleren Abschrägung 39 nach aufwärts bewegen, welch letztere zur Drehachse der Drehscheibe 26 hin ansteigt.

   Diese Schliessbewegung der Führungsrollen ist derart auf die Abwärtsbewegung der    Bodenschliessstange   61 abgestimmt, dass die Rollen 100 sich unter den konisch zulaufenden Ansatz 62 schieben, während gleichzeitig die Nasen 101 in eine Stellung oberhalb desselben Ansatzes 62 der    Bodenschliessstange   61 gelenkt werden, deren unteres Ende sich während der letzten Stufe    der   Abwärtsbewegung des Kopfes und 

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 des Kübels in die mittlere Aussparung 38 der Drehscheibe 26 legt. 



  Gegen Ende der    Absenkbewegung   des Kopfes und des Kübels treffen zunächst die Traversen 50 und 51 auf die Anschläge 47, während der Kopf 57 noch weiter abgesenkt wird, bis die Führungsschuhe 52-55 auf die entsprechenden Anschläge 48 der Führungsleisten 43-46 auftreffen. Durch die Bewegung des Kopfes 57 nach abwärts und mit seinem untern Ende weg von den Traversen 50 und 51 werden die Hebel 130 und 131 bewegt, und der gebogene Hebel 132 wird nach    aufwärts   weg von dem obern Ring 92 des Kübels 20 (vergleiche    Fig.   4) geführt, so dass der Kübel für eine leichte Aufwärtsbewegung während der Schliessbewegung der Bodenplatten 98 freigegeben wird.

   Der Kübel 20, der mittels der gebogenen Hebel 132 in hängender Stellung festgehalten wurde, wobei der Ring 92 auf dem Haltering 93 des Kopfes 57 ruhte, steht nunmehr auf der Drehscheibe 26 (vergleiche    Fig.4),   wobei der Ring 92 um eine kurze Distanz über den Haltering 93 angehoben ist, so dass der Kübel 20 auf der Scheibe 26 frei gedreht werden kann, während die gesamte Haltevorrichtung 22 einschliesslich Kopf 57 stationär bleiben kann. Der Kübel kann somit gefüllt werden, während er sich dreht, so dass eine gleichmässige Schichtung der Materialien in demselben erzielt wird. 



  Diese Drehbewegung des Kübels 20 auf der Scheibe 26, die ohne Berührung mit der Aufhängevorrichtung 22 erfolgt, wird ferner durch den Umstand ermöglicht, dass während des letzten Abschnittes der Abwärtsbewegung des Kübels und des Kopfes die    Bodenschliessstange   61 durch die Rollen 100 leicht angehoben wurde, wobei der konische Ansatz 62 etwas gehoben wird, so dass der obere Bund 64 am obern Ende der Stange 61 in der innern Aussparung 65a des Kupplungsringes 65 ebenfalls leicht angehoben wird (vergleiche    Fig.   12). 



  Während des Einfüllens des Kübels mit    Hilfe   der Schurre 32 wird der Kübel auf der Scheibe 26 mittels des Motors 29, des Riemenantriebes 30, des    Ritzels   28 und des Zahnkranzes 27 gedreht. 



  Der gefüllte Kübel 20 wird dann von der Drehscheibe 26 abgenommen, indem zuerst die Aufhängevorrichtung 22 mittels der Kette 22a angehoben wird. Dadurch werden der Kopf 57 und der an den Tragarmen 49 befestigte Haltering 93 gehoben, wobei der Ring 92 des Kübels 20 auf den Haltering 93    auftrifft.   Gleichzeitig wird der Hebel 77, der sich in der in    Fig.   4 gezeigten Position    befindet,   während der Kübel 20 auf der Scheibe 26 steht, durch die Aufwärtsbewegung der Stange 72 betätigt, so dass seine Nase 78 auf der Anschlagrolle 79 in der    in      Fig.6,   12 und 13 veranschaulichten Stellung zur Auflage kommt.

   In der in    Fig.   13    dargestellten   Position übt der Hebel 77, der nach aufwärts gezogen wird, mit seiner Nase 78 einen Druck auf die Anschlagrolle 79 aus, und zwar in der Richtung der mittels einer strichpunktierten Linie    K1   angedeuteten Kraftlinie. Dadurch wird der Winkelhebel 80 mit seinem freien Arm 82 gegen den Anschlag 123 gedrückt, so dass die Feder 83 entspannt wird. Der Aufwärtszug der Rohrstange 72 und der Abwärtszug der Hülse 69 wirken somit in entgegengesetzter Richtung auf den Drehpunkt 85, und die mit der Hülse 69 verbundene    Bödenschliessstange   61 wird durch den Hebel 80 in geschlossener Stellung gehalten, welch letzterer der abwärts gerichteten Kraft    K1   durch Auflage auf dem Anschlag 123 widersteht. 



     Gleichzeitig   werden während des    Anhebens   von Kübel und Hängekopf die Hebel 130, 131 und 132 aus der in    Fig.   4 gezeigten Stellung in die in    Fig.   2 veranschaulichte Position umgelegt, wobei der Hebel 132 den Kübel auf dem Haltering 93    feststellt.   



  Der gefüllte und angehobene Kübel 20 und die Aufhängevorrichtung 22 werden darauf mittels der Laufschiene 23 aus der Stellung 25 oberhalb der    Einfüll@station   in die Stellung 24 oberhalb des Schachtofens gefahren. Der Hängekopf .und der Kübel werden dort nach    abwärts   in die in    Fig.   6 gezeigte Stellung gesenkt, wobei die gesamte Bodenschliessvorrichtung des Kübels sich in der in    Fig.   12 veranschaulichten    Stellung   befindet, mit der Ausnahme, dass der Bund 64 der    Bodenschliessstange   61 auf dem Boden der innern Aussparung 65a des Kupplungsringes 65 ruht. 



  In der in    Fig.   6 veranschaulichten Stellung wird die Ringplatte 97 des Kübels auf den verstärkten Auflagering 120 der Ofenbühne 117 aufgesetzt. Der nun einsetzende Vorgang des    öffnens   und    Entleerens   des Kübels ergibt sich aus der Darstellung in    Fig.   6, 7, 13 und 14. 



  Wenn die    Kübelringplatte   97 sich auf den Ring 120 der Ofenbühne 117 aufsetzt, wird bewirkt, dass die Winde    23c   die Kette 22a und mit dieser zusammen die    Seilscheiben   121 sowie deren Achse 122 weiter absenkt. Gleichzeitig senkt sich die Stange 72 um eine kleine Strecke in bezug auf den Hängekopf 57 und den Kübel 20, wobei die beiden letzteren während des gesamten Entleerungsvorganges mittels der Sperrhebel 132 miteinander gekoppelt bleiben. 



  Durch diese Abwärtsbewegung der Stange 72 wird eine Bewegung aller in der Aussparung 58 enthaltenen Teile aus der in    Fig.   13 veranschaulichten Stellung dieser Teile über ihre in    Fig.   14 gezeigte Position in eine Endstellung bewirkt, wie sie in    Fig.   7 dargestellt ist. 



     Fig.   14 zeigt, dass während der Abwärtsbewegung der Stange 72 der Hebel 77 einwärts schwenkt, wie durch den Pfeil C angedeutet, dass ferner das obere Ende des Hebels 84 dieser Bewegung folgt und die auf die Anschlagrolle 79 ausgeübte Kraft    nunmehr   aus der mit    K1   bezeichneten Richtung in die mit K2 bezeichnete Richtung übergeht. Der    Winkelhebel   80 wird dadurch von dem    Anschlag   123 gegen die Wirkung der Feder 83 abgehoben und lässt die Hebel 77 und 84 in die in    Fig.7   gezeigte Stellung abfallen.

   Dadurch wird es ermöglicht, dass die Hülse 69 und die    Bodenschliessstange   61 eine plötzliche Abwärts- 

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    bewegung   ausführen, die schneller ist als die    lang-      same      Absenkbewegung   der Kette 22a und der Stange 72, wobei der Abstand    zwischen   den Drehpunkten 76 und 86 von dem in    Fig.   14 gezeigten Abstand auf denjenigen gemäss    Fig.7   vergrössert wird. Dadurch werden die Bodenplatten 98 plötzlich freigegeben. Diese Freigabe der Bodenplatten löst ihrerseits den Sperrmechanismus, der den Kübel 20 und die Ringplatte 97 in ihren relativen, in    Fig.6   gezeigten Stellungen hält.

   Die sich daraus ergebende Betätigung des den Kübel 20 mit der Ringplatte 97    verbindenden   Hebelgestänges    soll   im einzelnen unter Bezugnahme auf    Fig.   8-11    erläutert   werden. 



  Wenn die    Bodenschliessstange   61 gesenkt wird, gleiten die Nasen 101 der Bodenplatten 98 nach unten auf dem konischen Ansatz 62, und die Bodenplatten schwingen abwärts um    ihre   Drehzapfen 111, wodurch eine Hebelwirkung zwischen den Zapfen 111 und 105 (vergleiche    Fig.   8) entsteht, die ein    Hebehnoment   M =    Kübelgewicht   mal wirksame Entfernung zwischen 111 und 105 ergibt.

   Dieses Moment beschleunigt die Öffnungsbewegung der Bodenklappen über die Öffnungsgeschwindigkeit hinaus, welche sie auf Grund ihrer Schwerkraft annehmen würden.    Während   daher der Kübel sich bei Freigabe aus seiner in    Fig.   8 veranschaulichten Sperrstellung auf Grund der weiteren Absenkung der Kette 22a sowie der gesamten, aus Hängekopf und Kübel gebildeten Einheit um eine kurze Strecke weiter abwärts in die in    Fig.   9 gezeigte Stellung bewegt, führen die Bodenklappen 98 diese beschleunigte Öffnungsbewegung aus, die schneller ist, als wenn sie durch die Schwerkraft allein bewirkt würde, während der Inhalt des Kübels 20 lediglich mit der Beschleunigung herausfällt, welche durch die Schwerkraft erzeugt wird.

   Die Beschleunigungsenergie der sich    öffnenden   Bodenklappen entspricht derjenigen Energie, die beim weiteren Absenken des Kübels frei wird, d. h. sie ist gleich dem    Kübelgewicht   mal vom Kübel zurückgelegter    Absenkstrecke.   



  In    Fig.   9 haben die Bodenklappen 98 eine Stellung erreicht, in welcher sich der    Kübelinhalt   frei und ohne Störung durch die Klappen entleeren kann. Der Kübel 20 hat seine tiefste Stellung erreicht. Während des gesamten    Absenkvorganges   von    Fig.   8 bis 9 beschreibt die Nase 113 des Ansatzbleches 103 jeder Bodenklappe 98 einen Teil einer Kurve, die mittels der strichpunktierten Linie 124 in    Fig.9   gekennzeichnet ist. Jedoch endet die Bewegung der Bodenklappen nicht in der    in      Fig.9   dargestellten Stellung. Infolge ihrer Bewegungsenergie wird die Schwenkbewegung der Bodenklappen nach aussen fortgesetzt, bis sie die in    Fig.   10 veranschaulichte Stellung erreichen.

   In dieser Endstellung hat die Bewegungsenergie der Bodenklappen im Vergleich mit der Stellung des Kübels gemäss    Fig.9   eine kurze Aufwärtsbewegung des ganzen Kübels bewirkt. Die Energie der    Bodenklappen   wird somit mit dem Anheben des Kübels verbraucht, und die Bodenklappen werden    wirksam   abgebremst. Die Boden-    klappen   pendeln daher zwischen    Totpunktlage   und äusserster Stellung langsam aus und verbleiben in    angenäherter   äusserster Stellung, wobei die Nase 113 in der gezeichneten    Ausnehmung   112 Platz findet    (Fig.   10). 



  Wenn der Kübel entleert ist, wird dieser mit dem Hängekopf durch die Aufzugwinde vom Ofen abgehoben. Da nun auch die Ringplatte 97 von ihrer Auflage 120 abgehoben wird, drückt das Gewicht der Ringplatte mittels    Stegblech   104 auf die Nase 113, wobei die Nase an der entsprechend ausgebildeten Fläche 114 des    Stegbleches   104 nach aussen gleitet, bis die Stellung in    Fig.   11 erreicht ist, die der angenäherten    Verschlussstellung   entspricht. Um dies zu ermöglichen, muss die Lasche 106 mit Langlöchern ausgebildet sein, wie dies    Fig.      1l   zeigt. In dieser Stellung - mit geöffnetem Boden - wird der Kübel von der Stellung 24 über dem Ofen in die Stellung 25 zurückgeführt und erneut auf die Einfüllplattform 26 abgesenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen, die zur Wärmebehandlung stückigen Materials dienen und deren Beschickung mit Material und Brennstoffen von oben mit Hilfe eines an einer heb- und senkbaren Aufhängevorrichtung aufgehängten Kübels erfolgt, dessen Boden durch eine Anzahl Sektoren gebildet wird, die am Aussenrand des Kübels ange- lenkt sind und beim Aufsetzen des Kübels auf die Ofengicht durch eine Schwenkung nach unten ge- öffnet werden, so dass der Kübelinhalt herausfallen kann, worauf die Sektoren durch eine Schwenkung nach oben wieder geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bodensektoren (98) und einem den Kübel (20) frei umfassenden, vertikal beweglichen Ring (97) Gelenkverbindungen eingeschaltet sind,
    die beim Abheben des leeren Kübels von der Ofengicht eine teilweise Schliessung der Bodensektoren bewirken, welche dann beim Aufsetzen des Kübels auf ein Untergestell bei der Füllstelle durch einen von dem Untergestell auf die Bodensektoren ausgeübten Druck vervollständigt wird, worauf in dieser Schliessstellung die Bodensektoren durch ein zentrales, vertikal bewegliches Halteorgan (61, 62) verriegelt werden, während beim Aufsetzen des wiedergefüllten Kübels auf die Ofengicht das Halteorgan (61, 62) gesenkt wird, so dass es die Sektoren freigibt, die nunmehr durch ihr Eigengewicht, unter dem Druck der Kübelfüllung sowie unter der Wirkung der Hebelverbindung zwischen dem vertikalbeweglichen Ring (97) und den Drehgelenken (111) der Bodensektoren, schlagartig geöffnet werden,
    so dass der gesamte Kübelinhalt unter Beibehaltung seiner Schichtung sowie ohne wesentliche Entmischung oder Vermischung in den Ofenschacht fällt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Untergestell und den <Desc/Clms Page number 7> Bodensektoren des Kübels schräge Gleitflächen und Rollen vorgesehen sind, die zusammen beim Aufsetzen des Kübels auf das Untergestell einen Druck auf die schwenkbaren Sektoren derart ausüben, dass diese vollständig geschlossen werden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kübel derart lösbar mit seiner Aufhängevorrichtung verbunden wird, dass er sich beim Aufsetzen auf das Untergestell, also in der Füllstellung, selbsttätig von der Aufhängevorrichtung löst, so dass er sich bei auf dem drehbar ausgebildeten Untergestell aufgesetzter Lage während der Füllung ungehindert mit diesem drehen kann, während die Aufhängevorrichtung über dem sich drehenden Kübel an dieser Drehung nicht teilnimmt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehscheibe (26) des Untergestelles mit schrägverlaufenden Flächen (39, 40) versehen ist, die beim Aufsetzen des Kübels die Sektoren (98) durch entsprechende Führung von an den Sektorenenden angeordneten Rollen (100) schliessen. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufsetzen des Kübels auf das Untergestell Gleitschuhe (52, 53, 54, 55) sich auf Anschläge (48) und eine Traverse (50, 51) auf einen dazwischenliegenden Anschlag (47) aufsetzt, wobei an dieser Traverse (50, 51) mittels Zapfen (133) eine Verschlussvorrichtung so gehalten wird, dass beim weiteren Absenken des Kübels der Kübel gelöst wird und sich frei drehen kann. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sektoren (98) des Kübelbodens durch den oder die Ansätze (62) einer zentralen, axial verschieblichen Stange (61) in der Mitte des Kübels in Schliesslage gehalten werden, die im Augenblick des Aufsetzers des Kübels auf die Ofengicht eine axiale Nachlaufbewegung erhält, derart, dass die Sektoren des Bodens freigegeben werden und frei nach unten fallen können. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sektoren in der Ver- schlussstellung haltende Stange (61) mit Hilfe einer beweglichen Kupplung (65) mit der axial verschieb- lichen Stange (72) und über Hebel (77, 84) und Rollen (79) mit der in senkrechter Richtung beweglichen Aufhängevorrichtung (57) verbunden ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verschlusssektoren haltende Stange (61) innerhalb des Kübels durch eine Wand (94) geschützt ist, so dass der zur Füllung bestimmte Kübelraum ringförmigen Querschnitt hat. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beirr Aufsetzen des Kübels auf die Ofengicht durch mit den Bodensektoren verbundene Gedenkverbindungen eine Ausschwenkbewegung der Sektoren derart bewirkt wird, dass die Sektoren der Fallbewegung des Kübelinhaltes voreilen. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Voreilung der Bodensektoren bewirkenden gelenkigen Verbindungen mit dem den Kübel frei umgebenden Ring verbundene Stegbleche besitzen, die durch Laschen und Bolzen, die durch Langlöcher hindurchgehen, mit den über ihre Gelenkanschlüsse hinaus verlängerten Bodensektoren verbunden sind, wobei die zeitweise aufein- anderwirkenden Flächen der Stegbleche und der Verlängerungen der Sektoren derart ausgestaltet sind,
    dass beim Abheben des geleerten Kübels von der Ofengicht eine teilweise Schliessung der Sektoren erfolgt. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Laschen und Langlöcher so bemessen sind, dass die beschleunigte Bewegung der Bodensektoren beim Fallen derselben nach Durchlaufen der senkrechten Stellung wieder abgebremst wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023253A1 (de) * 1980-06-21 1982-03-04 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Schachtofen und verfahren zum betreiben des schachtofens fuer die erschmelzung von ne-metallen im recycling-verfahren, insbesondere fuer die erschmelzung von blei

Cited By (2)

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DE3023253A1 (de) * 1980-06-21 1982-03-04 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Schachtofen und verfahren zum betreiben des schachtofens fuer die erschmelzung von ne-metallen im recycling-verfahren, insbesondere fuer die erschmelzung von blei
US4382584A (en) * 1980-06-21 1983-05-10 Mannesmann Aktiengesellschaft Shaft furnace and a method for the operation of the shaft furnace for the melting down of non-ferrous metals in a recycling process, particularly for the melting down of lead

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