CH341513A - Feuchtwerk an Flachdruckmaschinen - Google Patents

Feuchtwerk an Flachdruckmaschinen

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CH341513A
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CH
Switzerland
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roller
transfer roller
dampening
moisture
dampening system
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Inventor
Schoene Helmut
Lungwitz Guenter
Vetter Alfred
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Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/26Damping devices using transfer rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


      Feuchtwerk    an     Flachdruckmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be  feuchten von     Druckformen,    und zwar ein     Feuchtwerk     an Flachdruckmaschinen.  



  Bei     Offsetdruckmaschinen    ist eine einwandfreie  Befeuchtung der Druckform eine Voraussetzung für  einwandfreie Druckergebnisse. Diese Befeuchtung  muss deshalb sehr feinfühlig und in weiten Grenzen  regulierbar vorgenommen werden können. Je nach  Beschaffenheit der Farbe, der Ätzung des Druck  bildes und der Arbeitsgeschwindigkeit muss mehr oder  weniger Wasser auf die Druckform gebracht werden.  



  Die am meisten verwendeten     Feuchtwerke    für  Druckmaschinen bestehen aus einem in einen Was  serkasten eintauchenden     Wasserduktor,    einem an  Pendelhebeln sich hin und her bewegenden Feucht  heber, einem     Wasserreibzylinder    und zwei Wisch  walzen, welche die Feuchtigkeit auf die Druckplatte  auftragen. Andere Ausführungen bewirken das Be  feuchten der Druckplatte mittels Düsen, welche die  Feuchtigkeit aufsprühen. In wieder andern Feucht  werken werden Walzenbürsten verwendet, die die  Feuchtigkeit aufstreichen oder aufspritzen. Auch       Feuchtwerke    mit einer Walzenanordnung nach dem       Wringmaschinenprinzip    sind bekannt.

   Bei diesen wird  die Regulierung durch Veränderung des     Anpress-          druckes    der Walzen gegeneinander vorgenommen.  



  Es sind auch     Feuchtwerke    bekannt, bei denen  ein     Feuchtigkeitsfilm    von einer     Tauchwalze    direkt  auf die Druckform aufgetragen wird und die über  flüssige Feuchtigkeitsmenge durch einen Luftstrom  weggeblasen bzw. verdampft wird.  



  Im Druckmaschinenbau werden vorzugsweise       Feuchtwerke    nach dem erstgenannten Prinzip, also  mit     Feuchtheber,    angewandt.  



  Bei diesen     Feuchtwerken    taucht ein periodisch  rotierender, in seiner Bewegung regulierbarer Was-         serduktor    in ein Wasserbad ein. Die sich hin und her  bewegende     Feuchtheberwalze    überträgt die aufge  nommene Feuchtigkeitsmenge auf den     Wasserreib-          zylinder,    von dem sie über die     Wischwalzen    auf die  Druckform gelangt. Die bei Fehlanlage automatisch  einsetzende Druckabstellung macht eine selbständig  einsetzende Unterbrechung der     Feuchtung    nötig, um  die Druckform nicht mit Feuchtigkeit zu übersätti  gen.

   Dies geschieht durch Sperren der Hin- und Her  bewegung der     Feuchtheberwalze.    Bei längerem Sper  ren des Bogenlaufes können ausserdem mittels Hand  hebel die Wischwalzen vom Plattenzylinder abge  schwenkt werden. Die periodisch oder stufenlos regel  bare, rotierende Bewegung des     Wasserduktors    und  die     Hin-    und     Herbewegung    der     Feuchtheberwalze    er  fordern einen grossen     Aufwand    an Maschinenteilen.

    Bei hohen     Maschinenleistungen    kann die sich hin  und her bewegende     Heberwalze    infolge der auftreten  den Stösse bei ihrem Auftreffen auf den Wasser  duktor bzw.     Wasserreibzylinder    das Druckergebnis  nachteilig     beeinflussen.    Ausserdem entstehen, vor  allem bei Druckabstellung, durch diese Hubbewegung  oft     überlastungen        einzelner    Maschinenteile, die einen  Bruch verursachen.

   Andere vorstehend bereits ange  führte     Feuchtwerke    haben den Nachteil, dass die  gesamte     Maschine    infolge des     Aufsprühens    von       Feuchtflüssigkeit    oder Verdampfung von zuviel auf  getragener     Feuchtflüssigkeit    einer verstärkten Korro  sion durch den Feuchtigkeitsgehalt der Luft ausge  setzt ist. Weitere Schwierigkeiten entstehen bei Ver  wendung von Heissluft durch das vorzeitige Erhärten  der Druckfarbe vor dem eigentlichen Druckvorgang.  



  Die fortschreitende Technik entwickelt     immer     schneller laufende     Offsetdruckmaschinen.    Es werden  bereits Maschinen mit einer Leistung bis zu etwa  7000-8000 Druck pro Stunde gebaut. Für so hohe      Anforderungen sind die vorstehend genannten be  kannten     Feuchtvorrichtungen    infolge der aufgezeigten  Mängel weniger gut geeignet. Die     Feuchtvorrichtung     muss auch bei höchster Maschinengeschwindigkeit  eine einwandfreie Anfeuchtung der Druckplatte ge  währleisten und dabei zur leichten Bedienung und  Wartung gut zugänglich sein.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  die Drehachse der in den Wasserbehälter eintauchen  den     Tauchwalze    zur     Walzenlängsachse    exzentrisch  verlagert angebracht ist und diese mit ihrer im Be  reich der grössten Exzentrizität liegenden Mantel  fläche so weit der verstellbaren     Übertragungswalze          näherbar    ist; dass die jeweils erforderliche Menge  des Feuchtigkeitsfilms übertragbar ist.  



  Die     Übertragungswalze,    die sich in Arbeitsstel  lung zweckmässig an dem     Wasserreibzylinder    ab  stützt, kann zur Reinigung des     Feuchtwerkes    ab  schwenkbar angeordnet sein. Ihre Lagerarme können  zu diesem Zweck an Lagerschildern     angelenkt    sein,  die ihrerseits zwecks Regulierung des Spaltes zwi  schen der Übertragungswalze und der     Feuchtwalze     ebenfalls schwenkbar ausgebildet sein können.  



  Die     Übertragungswalze    kann ferner zur Unter  brechung der Feuchtigkeitszufuhr mittels einer von  der Maschine beeinflussten     Abstellwelle    und einer an  den Lagerarmen angreifenden Hebelanordnung von  dem     Wasserreibzylinder    und der Tauchwalze     abheb-          bar    sein.  



  Zum willkürlichen Abstellen kann ein Hand  abstellhebel vorgesehen sein, der mittels eines an  ihm angeordneten Nockens auf die sonst von der  Maschine beeinflusste Hebelanordnung einwirken  kann. Der zwischen der Tauchwalze und der Über  tragungswalze vorhandene Spalt kann eine vonein  ander unabhängige Drehzahl ermöglichen, ohne dass  die     Walzen    einem Verschleiss durch gegenseitiges       Aneinanderschleifen    unterliegen. Mittels eines stufen  losen Getriebes kann die Drehzahl der Tauchwalze  eingestellt und damit die Feuchtigkeitsmenge regu  liert werden. Schnell auswechselbare und in ihrer  Lage verstellbare Wasserabstreifer können eine wei  tere Regulierung der Feuchtigkeitsmenge bereits auf  der     Tauchwalze    entsprechend dem geforderten  Druckerzeugnis ermöglichen.  



  Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit der  Übertragungswalze kann der mit der Tauchwalze  langsam     vorbeistreichende    Feuchtigkeitsfilm sehr fein  verteilt, aufgenommen und schnell zum     Wasserreib-          zylinder    übertragen werden.  



  Das     Feuchtwerk    nach der Erfindung ermöglicht  eine raumsparende Konstruktion mit relativ kleinen  auftretenden Bewegungskräften und dadurch äusserst  geringem Verschleiss. Die Maschinenleistung kann  durch den sehr ruhigen, erschütterungsfreien Lauf  sowie die sichere Funktion des     Feuchtwerkes    wesent  lich erhöht werden. In der Zeichnung ist ein     Ausfüh    ,       rungsbeispiel    des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt. Die     Abbildung    zeigt die schematische Dar  stellung des     Feuchtwerkes    in der Seitenansicht.

      Eine Tauchwalze 1, deren Drehachse     1b    zur Wal  zenlängsachse la exzentrisch verlagert angebracht ist,  bewegt sich     gleichmässig    rotierend in einem Wasser  bad 2. Die Tauchwalze 1 ist, um einen gleichmässigen  Feuchtigkeitsfilm und gleichzeitig eine bessere Haf  tung der Feuchtigkeit auf dieser zu erhalten, mit  einem Überzug aus Nessel oder einem andern dafür  geeigneten Stoff versehen. In zwei Lagerarmen 4,  welche an Lagerschildern 12     angelenkt    sind, ist eine  mit Gummi oder dergleichen überzogene     übertra-          gungswalze    5 gelagert, die sich durch ihr Eigen  gewicht auf dem     Wasserreibzylinder    7 abstützt und  dessen Umfangsgeschwindigkeit annimmt.

   Mittels  Stellschrauben 13 werden die schwenkbar ausgebil  deten Lagerschilder 12 so eingestellt, dass zwischen  der Mantelfläche der Tauchwalze 1 im Bereich ihrer  grössten Exzentrizität und der Übertragungswalze 5  ein kleiner Spalt 6 verbleibt, der ausreicht, den  Feuchtigkeitsfilm von der Tauchwalze 1 zu über  nehmen. Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit  der Übertragungswalze 5 wird der von der langsam  laufenden Tauchwalze 1 übernommene Feuchtig  keitsfilm sehr fein verteilt dem     Wasserreibzylinder    7  zugeführt, von wo er über sich anschliessende Wisch  walzen 8 auf den Plattenzylinder 9 gelangt.

   Die  Regulierung der Feuchtigkeitsmenge erfolgt durch  Veränderung der Drehzahl der     Tauchwalze    1 mittels  eines stufenlosen Getriebes, wodurch bei kleinerer  Drehzahl ein schwächerer Feuchtigkeitsfilm in grö  sseren periodischen Abständen bzw. bei grösserer  Drehzahl ein stärkerer Feuchtigkeitsfilm in kurzen  periodischen Abständen zur Übertragungswalze 5  gefördert wird.  



  Zur zonenmässigen Regulierung sind an der  Tauchwalze 1 anliegende, schnell auswechselbare und  in Achsrichtung verstellbare Wasserabstreifer 11  vorgesehen, welche die überflüssige Feuchtigkeits  menge entfernen und in den Wasserbehälter 10 zu  rückleiten. Die Unterbrechung der Feuchtigkeitszu  fuhr bei Fehlanlage oder einer andern Ursache wird  durch eine von der Maschine beeinflusste     Abstellwelle     14 und einen darauf befestigten Exzenter 15 aus  gelöst.

   Über eine Rolle 16, einen Rollenhebel 17,  einen mit diesem starr verbundenen und um eine  gemeinsame Welle 18 schwenkbaren Abstellhebel 19  und über eine an letzterem     angeienkte    Zugstange 20  wird der exzentrische Ausschlag der     Abstellwelle    14  auf von der Zugstange 20 beeinflusste Anschlaghebel  21 übertragen, die in den gleichen Drehachsen wie  die Lagerarme 4 an den Lagerschildern 12     angelenkt     sind und mit einstellbaren Anschlagschrauben 22  hinter die Lagerarme 4 greifen. Durch eine von der       Abstellwelle    14 ausgelöste und auf die beschriebene  Hebelanordnung übertragene Schwenkbewegung wird  die Übertragungswalze 5 vom     Wasserreibzylinder    7  abgeschwenkt.

   Zum willkürlichen Abstellen des       Feuchtwerkes    ist ein auf die Hebelanordnung 17 bis  21 einwirkender, mit einem Nocken 24 versehener       Handabstellhebel    23 vorgesehen.      Die Lagerarme 4 sind so ausgebildet und derart  an den Lagerschildern 12     angelenkt,    dass sie ausser  dem ein Ausschwenken der Übertragungswalze 5 aus  der Maschine ermöglichen, wodurch eine gute Zu  gänglichkeit zu den übrigen Walzen des     Feuchtwer-          kes    zum Zwecke der Reinigung erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Feuchtwerk an Flachdruckmaschinen, bei dem die mittels einer Tauchwalze aus einem Wasser behälter entnommene Feuchtflüssigkeit über eine Übertragungswalze, einen Wasserreibzylinder und sich anschliessende Wischwalzen zum Plattenzylinder gelangt und- bei dem die Umdrehungsgeschwindigkeit der Tauchwalze regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (1b) der Tauchwalze (1) zur Wal zenlängsachse (la) exzentrisch verlagert angebracht ist und diese mit ihrer im Bereich der grössten Ex zentrizität liegenden Mantelfläche so weit der ver stellbaren Übertragungswalze (5)
    näherbar ist, dass die jeweils erforderliche Menge des Feuchtigkeits films übertragbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Feuchtwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,' dass die Lagerarme (4) der übertra- gungswalze (5) derart an Lagerschildern (12) an gelenkt sind, dass die in Arbeitsstellung sich an dem Wasserreibzylinder (7) abstützende übertragungs- walze (5) zur Reinigung des Feuchtwerkes ab schwenkbar ist.
    2. Feuchtwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilder (12) zwecks Regulierung des Spaltes zwischen der übertragungs- walze (5) und der Tauchwalze (1) schwenkbar aus gebildet sind.
    3. Feuchtwerk nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungswalze (5) zur Unterbrechung der Feuchtigkeitszufuhr mit tels einer von der Maschine beeinflussten Abstellwelle (14) und einer an den Lagerarmen (4) angreifenden Hebelanordnung (17 bis 21) von dem Wasserreib- zylinder (7) und der Tauchwalze (1) abhebbar ist. 4. Feuchtwerk nach Unteransprüchen 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, dass zum willkürlichen Ab stellen ein auf die Hebelanordnung (17 bis 21) ein wirkender, mit einem Nocken (24) versehener Hand abstellhebel (23) vorgesehen ist.
CH341513D 1956-01-04 1956-01-04 Feuchtwerk an Flachdruckmaschinen CH341513A (de)

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