CH341629A - Konservendose mit tauchsiederartigem Heizkörper - Google Patents
Konservendose mit tauchsiederartigem HeizkörperInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Konservendose mit tauchsiederartigem Heizkörper Die Erfindung bezieht sich auf eine Konserven dose mit tauchsiederartigem Heizkörper, der eine ohne Luftzufuhr brennbare Heizmasse und einen von aussen betätigbaren Zünder enthält. Derartige Kon servendosen sind nur dann wirklich brauchbar, wenn bei einfacher und billiger Herstellbarkeit grösstmög liche Betriebssicherheit gewährleistet ist. Es muss also einerseits die Zündung der Heizmasse leicht, ge fahrlos und verlässlich erreichbar sein, anderseits müssen auch alle sonstigen Gefahrenquellen und Be triebsstörungen bis zum Leeren der Dose ausgeschaltet werden.
So ist es beispielsweise notwendig, den Zün der mechanisch zu betätigen und die Zündung nicht etwa mit einer Flamme auszulösen. Auch muss dafür gesorgt sein, dass die Zündflammen die Heizmasse wirklich erreichen, dass aber keine Stichflamme nach aussen dringt und kein Aussenteil der Dose zu heiss wird. Da die Erwärmung des Doseninhaltes wegen der tauchsiederartigen Anordnung und Ausbildung des Heizkörpers zwangläufig bei geschlossener Dose vor sich geht, könnte es ferner zu einer übergrossen Drucksteigerung im Doseninnern kommen, die zu einem explosiven Zerreissen der Dose führen oder zu Unfällen beim nachträglichen Öffnen der Dose Anlass geben kann, was ebenfalls vermieden werden muss.
Die Erfindung besteht darin, dass der an die Heizmasse unmittelbar anschliessende Zünder aus einer mit gebundener Zündmasse gefüllten Kappe besteht, die von einem unter der Kappe schrauben förmig gewundenen, durch den Dosendeckel nach aussen geführten Abzugdraht durchsetzt ist, wobei die Kappe eine die Heizmasse enthaltende Heizpatrone abdeckt.
Der Zünder ist demnach mit ganz gerin gem technischem Aufwand herstellbar, wobei durch den unmittelbaren Anschluss an die Heizmasse und die Kappenform die sichere Zündung gewährleistet ist, die Kappe selbst aber eine allfällige Stichflammen- bildung durch die Öffnung für den Auslösedraht im Deckel und eine zu starke Erhitzung des Dosen deckels an dieser Stelle verhindert. -Die Reibung beim Ziehen des Abzugdrahtes genügt, um die Zünd- masse zur Entzündung zu bringen und damit den ganzen Verbrennungsprozess auszulösen. Das .Ab ziehen erfordert keinerlei besondere Geschicklichkeit.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 und 2 den Oberteil einer Konservendose mit Sicherungsteil, im teilweisen Vertikalschnitt und im Schaubild, Fig. 3 eine andere Ausbildung der Sicherung eben falls im teilweisen Vertikalschnitt, Fig. 4 eine weitere mögliche Ausführungsform in Draufsicht, Fig.5 eine Dose mit Verschlussblatt bei abge nommenem Deckel in Draufsicht und Fig. 6 dieselbe Dose mit dem Deckel im teilweisen Vertikalschnitt.
Mit dem Deckel 1 einer Konservendose 2 ist ein tauchsiederartiger Behälter 3 verbunden, in dem eine Heizpatrone 4 untergebracht ist. Der Zünder der Heiz- patrone besteht aus einer mit gebundener Zündmasse gefüllten Kappe 5, die ein unter ihr schraubenförmig gewundener Abzugsdraht 6 durchsetzt. Die Kappe 5 bildet zugleich den Deckel der Heizpatrone 4. Der Abzugdraht 6 ist durch den Dosendeckel 1 nach aussen geführt und gemäss Fig. 1 und 2 mit einer am Do sendeckel 1 angelöteten Zunge 7 fest verbunden.
Die Zunge 7 verschliesst eine Deckelöffnung 8 und be sitzt ein über den Dosenrand vorragendes freies Ende für den Angriff eines Dosenschlüssels. Um am Ab zugdraht 6 ziehen und in weiterer Folge durch Rei bung in der Zündmasse diese und damit auch die Heizmasse in der Patrone 4 ohne Luftzufuhr zur Ent zündung bringen zu können, muss zunächst die Zunge 7 vom Deckel 1 gelöst werden, wobei zwangläufig die Öffnung 8 für den allfälligen Dampfaustritt frei gegeben wird, so dass es zu keinen übergrossen Druck steigerungen im Doseninnern beim Abbrennen der Heizmase kommen kann.
Wie in Fig. 3 dargestellt, kann anstelle der Zunge 7 auch ein den Dosendeckel 1 in einer verlöteten Öffnung 8 durchsetzender Draht 9 vorgesehen sein, der über ein Griffstück 10 mit dem Abzugdraht 6 verbunden ist bzw. vom Abzugdraht 6 selbst gebildet wird. Es ist ersichtlich, dass der frei liegende Teil des Sicherungsdrahtes 9 kürzer als jener des Abzug drahtes 6 ist, so dass beim Anziehen am Griffstück 10, das auch durch eine Drahtschlaufe ersetzt sein kann, der Sicherungsdraht 9 zuerst aus der ver löteten Deckelöffnung 8 herausgezogen und dann erst der Abzugdraht 6 betätigt wird.
Gemäss Fig. 4 ist der zum Öffnen der Dose be stimmte Dosenschlüssel 11 derart am Dosendeckel 1 angelötet, dass er im Verein mit der Lötstelle 12 einen ungleicharmigen Hebel bildet. Dieser Dosen schlüssel 11 ist an seinem kürzeren Hebelarmende mit einer dornförmigen Spitze 13 versehen, die gegen eine napfförmige Ein- oder Auspressung 14 im Dosendeckel 1 gerichtet ist.
Wird der Schlüssel 11 an seinem Griff erfasst und angehoben, so wirkt die Lötstelle als Drehlager des Schlüssels 11, und dieser drückt sich mit der Spitze 13 zwangläufig in den Dosendeckel 1 bzw. dessen Delle ein und bildet eine Deckelöffnung. Beim weiteren Anheben wird der mit dem Schlüssel 11 verbundene Abzugdraht 6 betätigt und nach vollkommenem Lösen des Schlüssels 11 vom Deckel 1 kann dann mit dem ersteren die Dose ge öffnet werden.
Gemäss den Fig. 5 und 6 ist, um den Austritt des Doseninhaltes bei vollgefüllter Dose aus der Deckel öffnung 8 bei Erhitzung zu verhindern, in deren Be reich knapp unterhalb des Deckels 1 ein im Rand falz la des Deckels 1 gehaltenes Verschlussblatt 15 angeordnet.
Der bei der Erwärmung entstehende Dampf kann trotz des Verschlussblattes 15 durch die Deckelöffnung 8 entweichen, weil das Verschluss- blatt 15 während des Wallens mitbewegt wird und der Dampf überdies durch die Ringrillen im Dosen deckel 1 über das Verschlussblatt 15 gelangt, hingegen wird das Herausspritzen des Doseninhaltes -verhin dert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Konservendose mit tauchsiederartigem Heizkör per, der eine ohne Luftzufuhr brennbare Heizmasse und einen von aussen betätigbaren Zünder enthält, da durch gekennzeichnet, dass der an die Heizmasse un mittelbar anschliessende Zünder aus einer mit ge bundener Zündmasse gefüllten Kappe besteht, die von einem unter der Kappe schraubenförmig gewun denen, durch den Dosendeckel nach aussen geführten Abzugdraht durchsetzt ist, wobei die Kappe eine die Heizmasse enthaltende Heizpatrone abdeckt. UNTERANSPRÜCHE 1.Konservendose nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Dosendeckel ein lös barer und beim Lösen eine Deckelöffnung freigeben der Sicherungsteil vorgesehen und der Abzugdraht des Zünders zwangläufig erst nach Lösung dieses Siche rungsteils betätigbar ist. 2. Konservendose nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Si cherungsteil aus einer am Dosendeckel angelöteten Zunge besteht, mit der einerseits der Abzugdraht des Zünders fest verbunden ist und die anderseits ein freies Ende für den Angriff eines Dosenschlüssels besitzt. 3.Konservendose nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siche rungsteil aus einem den Dosendeckel in einer ver löteten Öffnung durchsetzenden Draht besteht, der über dem Dosendeckel durch ein Griffstück mit dem Abzugdraht des Zünders in Verbindung steht, wobei der freiliegende Teil des Sicherungsdrahtes kürzer als jener des Abzugdrahtes ist. 4. Konservendose nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugdraht (6) des Zünders selbst den Sicherungs draht (9) bildet. 5.Konservendose nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsteil aus einem am Dosendeckel (1) flach liegend angeordneten, ungleicharmigen Hebel (11) besteht, dessen längerer Arm als Handgriff aus gebildet ist, dessen kürzerer Arm an seinem Ende eine gegen eine Stelle (14) des Dosendeckels gerichtete dornförmige Spitze (13) aufweist und an dem der Abzugdraht (6) des Zünders befestigt ist. 6. Konservendose nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager des Hebels (11) von einer Lötstelle (12) gebildet ist und der Hebel selbst als nach dem Lösen vom Deckel zum Öffnen der Dose als Dosen schlüssel dient. 7.Konservendose nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Be reich der Deckelöffnung (8) knapp unterhalb des Deckels (1) ein im Rand (la) des Dosendeckels (1) gehaltenes Verschlussblatt (15) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT341629X | 1955-04-20 |
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ID=3672149
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0601190A4 (de) * | 1992-05-01 | 1995-01-18 | Tokai Corp | Sicherheitsvorrichtung für tragbares heizungsgerät. |
-
1956
- 1956-04-10 CH CH341629D patent/CH341629A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0601190A4 (de) * | 1992-05-01 | 1995-01-18 | Tokai Corp | Sicherheitsvorrichtung für tragbares heizungsgerät. |
| US5462044A (en) * | 1992-05-01 | 1995-10-31 | Tokai Corporation | Safety device for use with portable heater |
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