CH341654A - Vorrichtung zur Anzeige eines schnell wechselnden Ist-Wertes und eines Mittelwertes - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige eines schnell wechselnden Ist-Wertes und eines Mittelwertes

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CH341654A
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Inventor
Parthey Karl
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Buchungsmaschinenwerk Veb
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D13/00Component parts of indicators for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D13/22Pointers, e.g. settable pointer

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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur        Anzeige    eines schnell     wechselnden        Ist-Wertes        und    eines Mittelwertes    Gegenstand der     Erfindung    ist eine Vorrichtung  zur Anzeige eines schnell wechselnden Ist-Wertes  und eines Mittelwertes dieses Ist-Wertes mittels je  eines Zeigers.  



  Bei den bisher in der Praxis verwendeten     Mess-          instrumenten,    insbesondere bei solchen, die zu  Kraftmessungen verwendet werden, ist es bekannt,  entweder die tatsächlichen Ist-Werte zum Zeitpunkt  der Messung oder aber, insbesondere bei schnell  wechselnden Ist-Werten einen Mittelwert aus diesen  anzuzeigen.  



  Für die Ausführung von Messgeräten der erst  genannten Art ist es erforderlich, dem Gerät eine  sehr hohe Eigenfrequenz durch ein möglichst     dämp-          fungsfreies        Messwerk    mit geringster Massenträgheit  und sehr hoher     Verstellkraft    zu geben. Ein solches  Gerät darf keine nennenswerte Dämpfung haben, da  es sonst die zu messenden Schwingungen abdämpfen  und verwischen würde.

   Soll jedoch der Mittelwert  von     Messgrössen    angezeigt werden, so darf das Gerät  die     Messschwankungen    nach Möglichkeit nicht mit  machen, es muss träge     sein,    d. h. eine grosse Dämp  fung,     eine    grosse Masse, eine kleine     Richtkraft    und  eine kleine Eigenfrequenz besitzen. Infolge dieser in  ihrer Wirkung einander widerstrebenden Eigenschaf  ten hat man bisher auch ein Gerät, das gleichzeitig  schnell wechselnde Ist-Werte und den Mittelwert aus  diesen Ist-Werten anzeigt, nicht hergestellt.

   Die  Praxis verlangt jedoch des öfteren eine gleichzeitige  Beobachtung von Ist- und Mittelwerten und die vor  liegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, ein  Messgerät zu bringen, dass beiden Anforderungen  genügt, ohne dabei die für jede einzelne     Messablesung     erforderlichen Bedingungen so weit     nachteilig    zu be  einflussen, dass die zulässige Fehlergrenze überschrit  ten würde.    Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  die beiden Zeiger koaxial gelagert sind sowie durch  ein elastisches Glied und ein magnetisches Feld  verbunden sind, welche beiden Verbindungen be  strebt sind, den     Mittelwertzeiger    zu dem Direktwert  zeiger in Deckung zu     bringen.     



  Die Zeichnung     erläutert    den Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.  



  Es zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt durch die anzeigenden Teile  eines     Messgerätes,          Fig.    2 die     Drehmomentenfläche    infolge der elasti  schen Kopplung zwischen Direktwert- und Mittel  wertzeiger,       Fig.    3 die     Drehmomentenfläche        infolge    der ma  gnetischen Kopplung zwischen beiden genannten Zei  gern und       Fig.    4 die resultierende     Drehmomentenfläche    in  folge gemeinsamer elastischer und magnetischer  Kopplung.  



  Mit 1 ist eine Zeigerachse für einen Direktwert  zeiger 2 bezeichnet, die in bekannter Weise (in der  Zeichnung nicht dargestellt) mit einem möglichst       dämpfungsfreien        Messwert        geringster    Massenträgheit  verbunden ist. Auf die Zeigerachse 1 ist der     Direkt-          wertzeiger    2     mittels    einer     Klemmbüchse    aufgescho  ben.

   An der     Klemmbüchse    ist das eine Ende einer  Spiralfeder 6 mit verhältnismässig geringer     Richt-          kraft    befestigt, deren anderes Ende mit einem Bol  zen 4 in Verbindung steht, der in einem Mittelwert  zeiger 3     sitzt.    Dieser     Mittelwertzeiger    3     befindet    sich  auf einer Achse 5, die möglichst     reibungsfrei    auf der  Achse 1 und in einem Lagerwinkel 7 drehbar ist.

    Werden nun von dem     Messwert    des Gerätes schnell       wechselnde        Messwertausschläge    durch die Zeiger  achse 1 auf den     Direktwertzeiger    2 übertragen, so  übertragen sich diese Kräfte auch auf die Spiralfeder      6, die nun bestrebt     ist,    den     Mittelwertzeiger    3 in der  gleichen Richtung des Ausschlages mitzunehmen.

    Dieser Ausschlag des     Mittelwertzeigers    3 erfolgt je  doch zeitlich infolge der in der Spiralfeder 6 aufge  speicherten Energie etwas später, so dass sich in  dieser Zeit der Winkelausschlag bereits wieder nach  der     andern    Seite geneigt hat und demzufolge die Spi  ralfeder 6 ebenfalls nach der entgegengesetzten Seite  spannt. Die Folge davon     ist,    dass der     Mittelwertzeiger     3 den Bewegungen des     Direktwertzeigers    2 nicht  folgen kann, sondern eine Mittelstellung zwischen  den     Maximalausschlägen    des     Direktwertzeigers    2  einnimmt und somit einen Mittelwert anzeigt.

   Um  den Mittelwert des Zeigers 3 besonders träge zu  machen, ist er vorteilhaft mit einer Scheibe verbun  den, die ebenfalls auf der Achse 5 sitzt. Sowohl die  Masse dieser Scheibe 8 als auch die des Mittelwert  zeigers 3, des     Bolzens    4 und der Spiralfeder 6 sind  im     Verhältnis    zur Richtkraft des     Messwerkes    jedoch  so klein gehalten, dass sich die Beeinflussung des       Direktwertzeigers    2 durch diese Teile in den zu  lässigen Grenzen hält. Die Richtkraft der Spiral  feder 6 ist mit der     Drehmomentenfläche        in    der     Fig.    2  noch einmal besonders dargestellt.

   Wenn der Mittel  wertzeiger 3 genau über dem     Direktwertzeiger    2  steht, weist die Spiralfeder 6 das Drehmoment Null  auf. Dieses Drehmoment steigt geradlinig nach bei  den Seiten mit dem Winkelausschlag, den der Mit  telwertzeiger 3 gegenüber dem     Direktwertzeiger    2       einnimmt,    an. Pendelt der     Direktwertzeiger    2 über  kleine Winkelausschläge, so ist die     Federrichtkraft     ebenfalls sehr klein, und das kann zur Folge haben,  dass sie in den zeitlich kurzen Bewegungsvorgängen  nicht ausreicht, um die Massenträgheit der Scheibe  8 und des     Mittelwertzeigers    3 zu überwinden.

   Aus  diesem     Grunde    ist entweder nur einer der beiden  Zeiger 2 oder 3 oder sind beide Zeiger 2 und 3  magnetisch gemacht worden.  



  Wollte man jedoch nur das magnetische Feld  zwischen den beiden     Zeigern        als    Richtkraft verwen-    den, so träte genau das     Gegenteil    ein wie bei der  Anwendung der     Spiralfeder    6, hier nämlich ist die  Richtkraft am grössten, wenn beide Zeiger 2 und 3       übereinanderstehen,    während sie mit wachsendem  Ausschlag des     Mittelwertzeigers    3 gegenüber dem       Direktwertzeiger    2 kurvenförmig abnimmt, wie     Fig.    3  zeigt und bei 180  Zeigerverdrehung auf Null abge  sunken wäre.

   Aus diesem Grunde werden beide  Richtkräfte, also sowohl die Richtkraft durch die  Spiralfeder 6 als auch die Richtkraft durch das Ma  gnetischmachen des Zeigers angewendet. Die beiden       Drehmomentenflächen    addieren sich zu der in     Fig.    4  dargestellten Fläche, so dass man jetzt für jeden  beliebigen Winkelausschlag des     Mittelwertzeigers    3  gegenüber dem     Direktwertzeiger    2 eine gleichmässige  Richtkraft hat.  



  Eine solche Vorrichtung ist bei einem Faden  spannungsmesser für die Textilindustrie angewendet  worden. Die Aufgabe besteht hier darin, die Span  nung der Feder an     Spulmaschinen    zu ermitteln.     Hier-          bei        sind        für        die        Direktwerte        Fehlergrenzen        von             5     %     zulässig und da, wie oben erwähnt, die rückwirkende  Beeinflussung der     Mittelwertsanzeigevorrichtung,     nämlich Massenträgheit der Scheibe 8 des Zeigers 3,

    des Bolzens 4 und der Feder 6 sowie Richtkraft der  Spiralfeder 6 sehr klein ist gegenüber der Richtkraft  der an der Zeigerachse 1 wirkenden     Messvorrichtung,     lässt sich die Vorrichtung mit der Verbindung der  beiden Zeiger durch ein magnetisches Feld an dem       Fadenspannungsmessgerät    ausgezeichnet anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Anzeige eines schnell wechseln den Ist-Wertes und eines Mittelwertes dieses Ist- Wertes mittels je eines Zeigers, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Zeiger koaxial gelagert sind sowie durch ein elastisches Glied und ein magneti sches Feld verbunden sind, welche beiden Verbin dungen bestrebt sind, den Mittelwertzeiger zu dem Direktwertzeiger in Deckung zu bringen.
CH341654D 1956-03-13 1956-03-13 Vorrichtung zur Anzeige eines schnell wechselnden Ist-Wertes und eines Mittelwertes CH341654A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH341654T 1956-03-13

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CH341654A true CH341654A (de) 1959-10-15

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ID=4505867

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CH341654D CH341654A (de) 1956-03-13 1956-03-13 Vorrichtung zur Anzeige eines schnell wechselnden Ist-Wertes und eines Mittelwertes

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