CH341660A - Zweiteiliges Diapositiv-Rähmchen - Google Patents

Zweiteiliges Diapositiv-Rähmchen

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CH341660A
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Riedel Herbert
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Riedel Herbert
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


  Zweiteiliges Diapositiv-Rähmchen    Zweiteilige Diapositiv-Rähmchen, die nach dem  Schiebeprinzip aufgebaut sind, d. h. einen     Rahmen-          und    einen     Deckelteil    aufweisen, wobei der Deckel  teil in den Rahmenteil eingeschoben wird,     erfreuen     sich zunehmender Beliebtheit. Es hat sich jedoch  gezeigt, dass diese bekannten     Diapositiv-Rähmchen     nicht in jeder Beziehung den Anforderungen an ein  ebenes Aufliegen des Films zwischen den beiden       Deckglasplatten    genügen.

   Dies     hängt    damit zusam  men, dass die Dia-Gläser handelsüblich nur in  den verhältnismässig grossen Stärketoleranzen- von    0;10 mm gefertigt werden können, sofern nicht  unzulässig hohe Preise für die Herstellung in Kauf  genommen werden, so dass beim Zusammentreffen  der Minustoleranzen bis zu 0,20 mm Spiel in der       Filmbettaufschichtung    im ungünstigsten Fall ent  stehen     kann.     



  Dies hat den Nachteil, dass der mit seitlichen  Gleitkufen versehene Schiebedeckel vermöge seiner  allseitig geradlinigen und insbesondere zur     Fibmbett-          höhenbegrenzung    parallel- und feststehend gehalte  nen Linienführung keinen     Idealverschluss        bildet,    weil  das in ungünstigen Fällen auftretende hohe Spiel  ein Planhalten des Films durch die Deckgläser nicht  gewährleistet.  



  Dieser Übelstand wird     erfindungsgemäss    dadurch  vermieden, dass der Schiebedeckel biegsam ausgebil  det ist und dass die Kufen im spitzen Winkel zur       Deckelplanfläche    verlaufen, so dass die Kufen zu  den     Kufenführungsnuten    im Rahmenteil ebenfalls  spitzwinklig stehen. Man kann noch ein übriges tun  und ausser den Kufen selbst auch die     Kufenträger,     die normalerweise rechtwinklig zu den Kufen ver  laufen, im spitzen Winkel zur     Deckelplanfläche    vor  sehen.  



  Die     erfindungsgemässe    Ausgestaltung der Kufen  und     Kufenträger    des Schiebedeckels hat den Vorteil,         d'ass    hierdurch auf dem Film einschliesslich der Gläser  in jedem Falle in Richtung des Glasbettes ein Druck  mit     Vorspannung    ausgeübt wird, der auch die Tole  ranzen der Dia-Gläser nach der Minusseite ausglei  chen kann.

   Durch die     Vorspannung    erhält der Film  gleichzeitig durch die     Druckübertragung,    die von der       Vorspannung    ausgeht, eine weitgehende Planlage, die  nicht zuletzt eine     zerrfreie    Bildprojektion ermöglicht  und auch der Bildung der     Newtonschen        Ringe    ent  gegenwirkt.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand der       Zeichnung    beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:       Fig.    1     eine    Draufsicht auf die obere Seite des  Schiebedeckels,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den     Rahmehteil    des  Dia-Rähmchens,       Fig.    3 einen Querschnitt durch den Schiebedeckel  nach der Linie     III-III    der     Fig.    1,       Fig.4    eine Seitenansicht auf den Schiebedeckel  in Richtung des Pfeils IV der     Fig.    1,

         Fig.    5 einen Querschnitt durch den     Rahmenteil     des Dia-Rähmchens nach der Linie     V-V    der     Fig.    2,       Fig.    6 einen andern Schnitt durch den Rahmen  teil nach der     Linie        VI-VI    der     Fig.2.        Fig.    7, in grösserem Massstab, einen Querschnitt  durch das Dia-Rähmchen mit zwischen den Deck  gläsern eingelegten     Film    und eingeschobenen Schiebe  deckel nach der Linie     VII-VII    der     Fig.    11, bei Ver  wendung von Deckgläsern, deren Minustoleranzen  zusammentreffen,

         Fig.    8 einen der     Fig.    7 ähnlichen Querschnitt, bei  welchem jedoch die Plustoleranzen beider Deckgläser  zusammentreffen,       Fig.    9 einen Längsschnitt durch ein     Dia-Rähm-          chen    an einer Stelle, die den Schnittlinien     111-III     und     V-V    der     Fig.    1 und 2 entspricht, mit eingeleg-           ten    Deckgläsern im ersten Anfangsstadium des Ein  schiebens des Schiebedeckels,       Fig.    10 einen der     Fig.    9 ähnlichen Querschnitt,

    bei welchem jedoch der Schiebedeckel sich im mittle  ren Stadium des     Einschiebens    befindet,       Fig.    11 einen den     Fig.    9 und 10 ähnlichen Quer  schnitt durch     ein    Dia-Rähmchen, bei welchem der  Schiebedeckel vollständig in den Rahmenteil einge  schoben ist,       Fig.    12 einen andern, durch ein Dia-Rähmchen       gelegten    Schnitt, der an eine Stelle gelegt ist, die der       Schnittlinie        VI-VI    der     Fig.    2 entspricht, mit etwa bis  zur Mitte in den Rahmenteil eingeschobenem Schiebe  deckel,

         Fig.    13 einen der     Fig.    12 ähnlichen Schnitt, bei  welchem der Schiebedeckel vollständig in den Rah  menteil eingeschoben ist,       Fig.    14 einen Querschnitt durch das     Dia-Rähm-          chen    entsprechend der Linie     XIV-XIV    der     Fig.    10,       Fig.    15 eine Draufsicht auf eine andere Ausfüh  rungsform des Schiebedeckels,       Fig.    16 eine Draufsicht auf den zum Schiebe  deckel nach     Fig.    15 passenden Rahmenteil nach  herausgenommenem Schiebedeckel,

         Fig.    17 einen Schnitt nach der Linie     XVII-XVII     der     Fig.    15,       Fig.18    einen Schnitt nach: der Linie     XVIII-XV        III     der     Fig.    15 und       Fig.    19 einen Schnitt nach der Linie     XIX-XIX     der     Fig.    16 mit eingelegten Glasplatten.  



  Das erfindungsgemässe Dia-Rähmchen besteht  nach der     Ausführungsform    der     Fig.    1 bis 14 aus  einem Rahmenteil 1 und einem Schiebedeckel 2. Der       Rahmenteil    1 weist ein mittleres Fenster 3 für den  Bildausschnitt auf. Dieses Fenster 3 wird von einem  im Rahmenteil 1 vertieft     ausgebildeten    Glasbett 4  umgeben. Zu beiden Seiten des Bettes 4 sind, ledig  lich durch Stege 5 vom Bett 4 getrennt,     Kufenfüh-          rungsnuten    6     im    Rahmenteil 1 versteift angeordnet,  die nach oben zu durch eine Führungsrippe 7 teil  weise abgeschlossen sind, wie dies     Fig.    2 besonders  deutlich zeigt.  



  Der Schiebedeckel 2 weist ebenfalls ein Fenster  8 auf, das bei vollständig eingeschobenem Deckel 2  genau über dem Fenster 3 des Rahmenteils 1 liegt.  An beiden Seiten des Deckels 2 sind an etwa recht  winklig aus der     Fläche    des Deckels 2 nach hinten  ragenden     Kufenträgern    9 ebenfalls etwa rechtwinklig  zu diesen und damit parallel zur Deckelfläche ver  laufende Kufen 10 angebracht.  



  Die beiden Gleitkufen 10 ragen nach der Zun  genseide zu mit einseitigen Keilansätzen 11 über die  Zungenpartie 12 hinaus und legen sich in der Schliess  stellung, wie     Fig.    13 zeigt, mit den Keilflächen 13  gegen entsprechende     Keilflächen    14 am Rahmenteil  1 an, wodurch ein fester Sitz des Schiebedeckels 2  im Rahmenteil 1 erreicht wird. Im obern Teil sind  die Kufen 10 je zu einer Anlauffläche 15 verstärkt,  die über eine Schulter 16 in Ansätze 17 übergeht.

    Die     Anlaufflächc    15 kommt in der Schliessstellung    des Schiebedeckels 2, ähnlich wie die Keilfläche 13,  im obern Teil der Führungsrippe 7, wie dies     Fig.    13  zeigt, zum dichten Anliegen an der Innenfläche der  Führungsrippe 7, wobei die Ansätze 17 mit ihrer  Schulter 16 an der obern     Abschlusskante    18 der  Führungsrippe 7 zur Anlage kommen. Damit dies  möglich ist, ist die Führungsrippe 7 kürzer ausge  führt als der Rahmenteil 1, so dass diese Rippe 7  oben in eine Aussparung 19 übergeht.

   Die Höhe  der Ansätze 17 ist so bemessen, dass ihre obere       Fläche    mit derjenigen der Führungsrippe 7 in der       Schliessstellung        fluchtet,    wie dies     Fig.    13 zeigt.  



  Aus spritztechnischen Gründen sind die Kufen  führungsnuten 6, wie die     Querschnittsdarstellung    der       Fig.    13 erkennen lässt, abgesehen von der Keilfläche  13, am innersten Ende auch über die Gesamtlänge  schwach keilförmig gestaltet.  



  Zwischen den     Kufenträgern    9 ist an der Innen  seite des Schiebedeckels 2, anschliessend an deren  obern Rand 20, eine Vertiefung 21 rechteckiger Ab  messung vorgesehen, die beim Einschieben des  Deckels 2     in    der Schliessstellung über einen entspre  chend gestalteten flachen Ansatz 22 am Rahmenteil  1 zu liegen kommt (vergleiche     Fig.    11). Anschliessend  an den untern Rand 23 ist auf der Rückseite des  Deckels 2 und damit im Bereich der Zungenpartie 12  eine     Kurvennocke    24 vorgesehen, die im Grundriss  die gestrichelte Gestalt hat, wie sie die     Fig.    1 zeigt.

    Die     Kurvennocke    24 ist zu einem Haken 25 ge  formt, der in der Schliessstellung (siehe     Fig.    11) in  eine     Einrastpfanne    26 am untern Ende des Rahmen  teils 1 eingreift.  



  Die     Kurvennocke    24 erstreckt sich etwas über  zwei Drittel der Breite des Deckels 2 und ist nach  den beiden Enden, wie     Fig.    14 zeigt, abgeflacht. Ent  sprechend     ist    auch die     Einrastpfanne    26 im mittleren  Teil am tiefsten und verflacht sich nach den beiden  Seiten     kreissegmentförmig.    Die     Kurvennocke    24 hat  auf der dem Haken 25 abgekehrten Seite eine An  laufschrägfläche 27, die beim Einschieben des     Dek-          kels    2 in den Rahmenteil 1 gegen eine entsprechende       Schrägfläche    28 im Rahmenteil 1 zum Anlaufen  kommt.

   Diese Schrägfläche 28 entspricht ihrer Länge  nach der Länge der     Kurvennocke    24, wie dies     Fig.    9  zeigt.  



       Beim    Einschieben des Deckels 2 trifft die Kur  vennocke 24 zunächst auf den flachen Ansatz 2. Die  Höhe dieses Ansatzes 22 und die Höhe der Kurven  nocke 24 sind so aufeinander abgestimmt, dass hier  bei das Einschieben bei gleichzeitigem Untergreifen  der Keilansätze 11 unter die obern Enden der Füh  rungsrippen 7 mit leichtem Spiel, d. h. spannungsfrei  erfolgen kann. Erst beim weiteren Einschieben trifft  die     Anlaufschrägfläche    27 der     Ku.rvennocke    24 auf  die entsprechende     Schrägfläche    28 des Rahmenteils  1, so dass bei dem Weiterschieben des Deckels 2 die  Zungenpartie 12 der Planfläche 29 des Deckels 2  entsprechend der     Fig.    14 gewölbt wird.

   Durch die  infolge der Wölbung auftretende Spannung im  Schiebedeckel 2 wird die     Kurvennocke    24 beim Wei-           terschieben    auf die Deckgläser gedrückt, so dass diese  fest im Glasbett 4 des Rahmenteils 1 aufliegen       (Fig.    10). Beim Erreichen der vollständig eingescho  benen Stellung schnappt schliesslich der Haken 25 in  die     Einrastpfanne    26 ein, wobei gleichzeitig die Wöl  bung der Zungenpartie 12 der Planfläche 29 aufhört,  d. h. die Zungenpartie 12 wieder in ihren ebenen  Zustand zurückkehrt.  



  Bei der Beschreibung der     Kufenträger    9 und der  Kufen 10 wurde zum Ausdruck gebracht, dass diese  nur ungefähr rechtwinklig zueinander bzw. dass die       Kufenträger    9 zur     Deckelplanfläche    29 etwa recht  winklig verlaufen. Genauer ausgeführt, schliessen so  wohl die Kufen 10 als auch die     Kufenträger    9 einen  Winkel von weniger als 90  mit der     Deckelplanfläche     29 ein, derart, dass in     ungespanntem    Zustand jede  Kufe 10 nur mit ihrem äussern Ende 30 auf der  innern Führungsfläche der Führungsrippe 7 aufliegt.

    Im übrigen ist jede     Kufenführungsnut    6, wie die       Fig.    7 und 8 zeigen, mit beachtlichem Spiel im Ver  hältnis nicht nur zur betreffenden Kufe 10, sondern  zum ebensolchen     Kufenträger    9 ausgeführt. Dies hat  einmal den Vorteil, dass der Schiebedeckel 2 leicht  in die     Kufenführungsnute    6 eingeschoben werden  kann, zum andern werden die beiden Deckgläser,  obwohl sie aus herstellungstechnischen Gründen ver  hältnismässig hohe Toleranzen von   0,10 mm auf  weisen, mit ausreichender Spannung durch den     Dek-          kel    2 und den Rahmenteil 1 aufeinander gepresst.

    Dies hängt damit zusammen, dass der Schiebedeckel  2 wegen der vorerwähnten     Abwinkelung    sowohl der  Kufen 10 als auch der     Kufenträger    9 und wegen der  Auflage der Kufen 10 in     ungespanntem    Zustand  lediglich an der äussersten Kante derselben sich aus  reichend weit deformieren kann.  



  Dies sei anhand der     Fig.    7 und 8 näher erläutert:  Treffen zufällig Deckgläser zusammen, die beide  die Minustoleranzen aufweisen, dann wird beim Ein  schieben des Deckels 2 keine Deformation, weder  in den Kufen 10 noch in den     Kufenträgern    9, auf  treten und trotzdem die     Deckelplanfläche    29 satt     auf     den Rändern des obern Deckglases aufliegen, so dass  der dazwischenliegende     Film    31 plan gehalten wird.

    Trifft jedoch eine Minustoleranz des einen Deck  glases mit einer Plustoleranz des andern Deckglases  oder die Plustoleranzen beider Deckgläser zusam  men, dann werden beim Einschieben des Deckels 2  die Kufen 10 mit den     Kufenträgern    9 derart aus  federn, dass diese Teile fast in einem rechten Winkel  zueinander stehen, so dass nunmehr die Kufe 10 fast  parallel zur Führungsrippe 7 verläuft und an ihrer  Innenfläche nahezu über die ganze     Fläche        zur    Auf  lage kommt, wie dies     Fig.    8 zeigt.  



  Man erkennt aus diesen Ausführungen, dass  gleichgültig ob in den ungünstigsten Fällen bei bei  den Gläsern die Minustoleranzen oder die Plustole  ranzen zusammentreffen, die Kufen 10 und die     Ku-          fenträger    6 des Deckels 2 so weit ausfedern können,  dass ohne Klemmwirkung in jedem Fall ein ausrei  chender     Anpressdruck    zwischen den beiden Deck-    gläsern vorhanden ist, der sowohl für ein Planliegen  des Films Sorge trägt als auch die     Bildung        Newton-          scher    Ringe weitgehend verhindert.  



  Am untern Querteil 32 des Rahmenteils 1 wird  ein     kreissegmentförmiger    Ausschnitt 33 vorgesehen,  in den hinein man mit dem Fingernagel greift, wenn  man den Schiebedeckel 2     herausschieben        will.    Mit  dem Fingernagel kann man dann unter die Schräg  fläche 27 der     Kurvennocke    24 greifen und die Zun  genpartie 12 des Schiebedeckels 2 so     auswölben,    dass  der Haken 25 aus der     Einrastpfanne    26 heraustritt.  



  Das Diapositiv-Rähmchen besteht nach der Aus  führungsform der     Fig.    15 bis 19 aus einem Schiebe  deckel 35 und einem Rahmenteil 36. Der Schiebe  deckel 35 besitzt die Deckelwand 37, aus der ein  Fenster 38 ausgespart ist. An den Seiten sind die  beiden     abgewinkelten    Gleitkufen 39 vorgesehen, die  in der Nähe des obern Randes 40 des Schiebedeckels  35     in        Staubdichtungsansätze    41 übergehen. Diese  Ansätze 41 fluchten nach oben hin mit der Deckel  wand 37.  



  Auf der Rückseite des Deckels 35 ist im obern  Teil eine Verstärkungsleiste 42 vorgesehen, die eine       Staubfangnut    43 hat. Diese Nut 43 hat nicht nur den  Zweck, etwa eindringenden Staub aufzufangen und  zu speichern, sondern gibt auch dem Schiebedeckel  35 im obern     Teil    trotz der Verstärkungsleisten 42  eine noch ausreichende Biegsamkeit. Nach unten zu  geht die Verstärkungsleiste 42     in    eine Schrägfläche  44 über, die mit einer entsprechenden Schrägfläche  des Rahmenteils 36, wie weiter unten näher erläutert  werden soll, zur Auflage kommt.  



  In der Nähe der untern Kante 45 des Schiebe  deckels 35 ist eine fast über die Gesamtbreite des  Deckels 35 verlaufende     segmentförmige        Rastennocke     46 vorgesehen, mit einer     im    Querschnitt nach oben  aussen verlaufenden schrägen Anlauffläche 47. Die       Rastennocke    46 weist oben eine senkrecht zur  Deckelwand 37 verlaufende Schulter 48 auf.  



  Wie aus der     Fig.    18 ersichtlich, ist die Deckel  wand 37 im     unmontierten    Zustand und in der Breit  richtung des Deckels 35 nach     innen    gewölbt.  



  Der Rahmenteil 36 weist ein Glasbett 50 auf,  in dem ein Rahmenfenster 51 ausgespart     ist.    Das  Bett 50 wird von Anlageleisten 52 begrenzt, um  den Glasscheiben und dem     Film    eine richtige Lage  innerhalb des Rahmenteils 36 zu geben. Anschlie  ssend an diese Anlageleisten 52 sind lotrecht verlau  fende     Kufenführungsnuten    53 vorgesehen, die nahezu  über die gesamte Höhe des Rahmenteils 36 teilweise  von Rührungsrippen 54 abgedeckt sind. Lediglich  im obern Bereich ist eine Aussparung 55 vorgesehen,  in die die Ansätze 41 am Schiebedeckel 35 ein  greifen.

   Im untern Teil ist unterhalb der untern An  lageleiste 52 eine     Nockennut    56 vorgesehen, die,  ohne dass Trennstege vorgesehen sind, unmittelbar  in die     Kufenführungsnuten    53 übergeht. Gegen die  obere, senkrecht zum Glasbett 50 verlaufende Fläche  57 dieser     Nockennut    56 kommt die Schulter 48 des       Rastennockens    46 zur Anlage. Ausgehend von der      obern Anlageleiste 52 ist eine schräg verlaufende  Anlauffläche 58 am     Rahmenteil    36 vorgesehen, die  der     Schrägfläche    44 des Schiebedeckels 35 entspricht.  



  Für den Zusammenbau des     Diapositiv-Rähm-          chens    wird zunächst der Film zwischen zwei Glas  scheiben 59 eingelegt und auf das Glasbett 50 des  Rahmenteils 36     gelegt,    so dass die oberste     Fläche    des       obern    Glases mit den Anlageleisten 52 fluchtet. Als  dann wird der Schiebedeckel 35 mit seinem     Gleit-          kufen    39 in die     Kufenführungsnuten    53 des Rahmen  teils 36 von oben her eingeschoben, wobei die  schräge Anlauffläche 47 des     Rastennockens    46 auf  der schrägen Anlauffläche 58 des     Rahmenteils    36  gleitet.

   Hierbei muss ein gewisser Druck auf den  Schiebedeckel 35 ausgeübt werden, am besten in  Form eines     kleinen    Fingerschlages. Dadurch wird  die Wölbung in der Deckelwand 37 des Schiebe  deckels 35 unter     Vorspannung    zum grössten Teil auf  gehoben, und der     Rastennocken    46 gleitet mit seinem  am weitesten nach unten ragenden Teil 60 etwa über  die Mitte der obern Glasscheibe 59 hinweg, bis er  mit der Schulter 48 über die unterste Anlageleiste 52  schnappt und in die     Nockennut    56     hineinschnellt.     In diesem Augenblick ist der Schiebedeckel 35 mit  dem Rahmenteil 36 fest     verrastet,

      wobei gleich  zeitig von der Deckelwand 37 in allen seinen Teilen  unter     Vorspannung    ein Druck auf die Glasscheiben  59 ausgeübt     wird.     



       Will    man den Schiebedeckel 35 wieder aus dem  Rahmenteil 36     herausschieben,    dann muss man mit  dem Fingernagel in die     kreissegmentförmige    Aus  sparung 61 am untern Rand 62 des Rahmenteils 36       hineingreifen    und mit dem Fingernagel den untern  Teil der Deckelwand 37 anheben, wobei man gleich  zeitig mit den Fingern der andern Hand den Rah  menteil 36 an den beiden Seitenkanten festhält.

   Bei  diesem Anheben mittels des Fingernagels wird gleich  zeitig ein Druck in Richtung nach oben auf den  Schiebedeckel 35 ausgeübt, so dass der     Rastennocken     46 über die untere Anlageleiste 52 des Schiebe  deckels 35 bis auf die obere Glasscheibe gehoben  wird.     Alsdann    kann man den Druck mittels des  Fingernagels aufgeben und braucht nur noch den       Schiebedeckel    35 nach oben herausziehen.  



  Man     erkennt    hieraus, eine wie ausserordentlich  sichere und gute Verbindung durch     Einrastung    bei  der erfindungsgemässen     Rähmchenkonstruktion    er  reicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweiteiliges Diapositiv-Rähmchen, bei welchem der eine Teil aus einem Aufnahmerahmen für die Diapositive enthaltenden Glasplättchen und der an dere Teil aus einem Einschiebedeckel besteht, der mittels zweier Kufen in entsprechende Kufenfüh- rungsnuten am Aufnahmerähmchen einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebedeckel (2, 35) biegsam ausgebildet ist und dass die Kufen (10, 39) im spitzen Winkel zur Deckelplanfläche (29, 37) verlaufen, so dass die Kufen (10)
    zu den Kufen- führungsnuten (6) im Rahmenteil (1, 36) ebenfalls spitzwinklig stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser den Kufen (10) auch die Kufenträger (9) im spitzen Winkel zur Deckelplan fläche (29) stehen. 2.
    Rähmchen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kufenführungsnut (6) in An passung an die Kufe (10) und den Kufenträger (9) im Querschnitt L-förmige Gestalt aufweist, derart, dass allseitig, bis auf die Auflagestellen (30) an der äussern Längskante der Kufe (10), Spiel zwischen der Kufenführungsnut (6) einerseits und der Kufe (10) sowie dem Kufenträger (9) anderseits vorhan den ist. 3. Rähnmchen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kufen (10) des Schiebe deckels (2) unten in eine Keilfläche (13) auslaufen. 4.
    Rähmchen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Zungenpartie (12) des Schiebers (2) an seiner Innenfläche eine Kurvennocke (24) angeordnet ist, die in eine ent sprechende Einrastpfanne (26) an der Innenseite des Rahmenteils (1) bei vollständig in den Rahmenteil (1) eingeschobenen Schiebedeckel (2) durch Ein schnappen zum Einrasten kommt. 5.
    Rähmchen nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Nähe des obern Randes (20) des Rahmenteils (1) eine Anlauffläche (28) in Form einer Schrägfläche in Nockenhöhe so vorge sehen ist, dass beim Einschieben des Schiebedeckels (2) mittels der Kufen (10) in die Kufenführungsnuten (6) unter Durchbiegung des Deckelteils im Bereich der Zungenpartie (12) der Nocken derart über eine der Glasscheiben mit Anpressdruck gleitet, dass ein ungewolltes Herausrutschen der Glasscheiben in Schubrichtung verhindert ist. 6.
    Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schiebedeckel (35) im unmon- tierten Zustand in der Breitrichtung nach innen ge wölbt ist. 7. Rähmchen nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Konkavdurchbiegung des Schiebedeckels (35) bis dicht heran an die beiden Kufen (39) reicht. B.
    Rähmchen nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass im untern Teil des Aufnahme rähmchens eine Nockennut (56) vorgesehen ist, die - ohne dass Trennstege angeordnet sind - unmit telbar in die Kufenführungsnuten (53) übergeht, wo bei gegen die obere senkrecht zum Glasbett (57) im Rahmenteil (36) verlaufende Fläche (57) dieser Nockennut (53) eine Schulter (48) des segmentför- mig ausgebildeten Rastnockens (46) zur Anlage kommt. 9.
    Rähmchen nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass - ausgehend von einer obern Anlageleiste (52) für die Glasplättchen (59) - eine schräg verlaufende Anlauffläche (58) am Rahmen teil (36) vorgesehen ist, die mit einer am Schiebe deckel (35) angeordneten Schrägfläche (44) zusam menpasst. 10. Rähmchen nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastnocken (46) annähernd über die Gesamtbreite des Schiebedeckels (35) ver läuft. 11. Rähmchen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenteil und der Schiebe deckel aus Polystyrol mit Titan gemischt bestehen.
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