CH341763A - Grastrocknungsanlage - Google Patents

Grastrocknungsanlage

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CH341763A
CH341763A CH341763DA CH341763A CH 341763 A CH341763 A CH 341763A CH 341763D A CH341763D A CH 341763DA CH 341763 A CH341763 A CH 341763A
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CH
Switzerland
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grass
drying
air
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drying room
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Inventor
Wuhrmann Paul
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Wuhrmann Paul
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B19/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects not covered by groups F26B9/00 - F26B17/00
    • F26B19/005Self-contained mobile devices, e.g. for agricultural produce

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Grastrocknungsanlage   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Grastrocknungsanlage, die dazu geeignet ist, auf den Feldern in Betrieb genommen zu werden und damit die Grastrocknung an Ort und Stelle zu ermöglichen, so dass nur das gedörrte Gras abtransportiert werden muss. 



  Sie ist    erfindungsgemäss   dadurch gekennzeichnet, dass auf einem mit Rädern versehenen Fahrgestell ein mit einer verschliessbaren    Einfüllöffnung   für das Frischgras und einer ebenfalls verschliessbaren Entnahmeöffnung für das getrocknete Gras versehenes    Trocknungsgehäuse   vorgesehen ist, in dessen Innerem auf zur Längsachse des    Trocknungsgehäuses   parallelen, von aussen her motorisch angetriebenen Wellen    Grasaufwirbelungsorgane   montiert sind, die dazu bestimmt und ausgebildet sind, das Gras vom Gehäuseboden aufzunehmen und im    Trocknungsraum   hochzuwirbeln, wobei im Gehäuseboden eine Mehrzahl von    Warmlufteinblaseöffnungen   vorgesehen sind,

   durch welche mittels einer ausserhalb des    Trocknungs-      raumes   montierten    Luftumwälz-   und Erwärmungseinrichtung Warmluft im aufsteigenden Sinn in den    Trocknungsraum   eingeblasen wird, die mindestens am Anfang des    Trocknungsvorganges   durch im Gehäuseoberteil angeordnete Austrittsöffnungen wieder von der    Umwälzeinrichtung   angesaugt wird. 



  Mit Vorteil wird vorgesehen, nach dem Einfüllen von Grüngras den Luftkreislauf eine Zeitlang geschlossen zu halten, d. h. immer dieselbe Luft aus dem    Trocknungsraum   abzusaugen und in der    Luftumwälz-   und Erwärmungseinrichtung zu erwärmen, bis die ganze Luftmenge und das Gras eine genügend erhöhte Temperatur angenommen hat, um die Wasserabgabe zu erleichtern. Dann kann eine ins Freie führende Luftklappe geöffnet werden, um einen Teil der gesättigten Luft aus dem    Trock-      nungsraum   ins Freie zu blasen, während dafür durch die    Umwälzeinrichtung   Frischluft aus dem Freien angesaugt wird. 



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 einen Längsschnitt und    Fig.   2 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer    Grastrocknungsanlage,   nach der Linie    II-11   von    Fig.   1,    Fig.   3 einen Querschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel nach der Linie    111-11I   von    Fig.   4,    Fig.   4 einen Längsschnitt nach der Linie    IV-IV   von    Fig.   3,

      Fig.   5 einen Horizontalschnitt nach der Linie    V-V   von    Fig.   4 durch das    Luftverteilkammersystem   unter dem    Trocknungsraumboden,      Fig.   6 das    Luftverteilsystem   am Ausgang der in    Fig.   4 dargestellten    Luftumwälzungs-   und Erwärmungseinrichtung. 



  Gemäss den    Fig.   1 und 2 ist auf    einem   mit Rädern 1 versehenen Anhänger-Fahrgestell 2 ein    Trocknungs-      gehäuse   3 mit wärmeisolierten    Umfassungswänden   montiert. 



  Durch einen Zwischenboden 4 mit hochgebogenen Seitenrändern 4a wird ein darunter angeordnetes    Warmluft-Verteilkammersystem   5 von dem eigentlichen    Grastrocknungsraum   3a getrennt. Leitbleche 4b und 4c schaffen    Luftzuführkanäle   aus dem weiter hinten näher erläuterten    Luftverteilkammersystem   5 um die hochgebogenen Seitenränder 4a des Zwischenbodens 4 herum, die über dem Zwischenboden 4 von beiden Seiten her in den    Trocknungsraum   3a einmünden. 



  Eine im Oberteil des    Trocknungsraumes   3a angeordnete    Frischgraseinwurföffnung   ist durch einen Deckel 6 verschliessbar. Die    hintere   Stirnwand des    Trocknungsgehäuses   3 enthält eine Entnahmeöffnung für das gedörrte Gras, die mit Hilfe eines Deckels 7 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 verschliessbar ist. In aufeinander ausgerichteten Lagern 8a, 8b in den Stirnwänden des    Trocknungs-      gehäuses   3 sind Getriebegehäuse 9a, 9b gelagert, in denen parallel zur Längsachse des    Trocknungsge-      häuses   3 Tragwellen 10a, 10b für Lockerungszinken 11 oder dergleichen Lockerungsorgane angeordnet sind.

   Die drehenden Wellen    lOd   und 10b stehen mit einem ausserhalb des    Trocknungsgehäuses   3 angeordneten Elektromotor 12 über in den Gehäusen 9a, 9b untergebrachten, nicht näher dargestellten Kettenbetriebe in Arbeitsverbindung, und die auf ihnen befestigten Zinken 11 sind dazu bestimmt, das Gras vom Zwischenboden 4 aufzunehmen und hochzuwirbeln. Der Elektromotor 12 bildet auch den Antriebsmotor eines aussen montierten    Luftumwälzgebläses   13, das dazu bestimmt ist, in das unter dem Zwischenboden 4 angeordnete    Luftverteilkammersystem   5 Luft einzublasen, die an darin eingebauten    Elektroheizstäben   14 vorbei streicht und dabei eine höhere Temperatur annimmt. 



  Das    Luftverteilkammersystem   5, in welches die Luft eingeblasen wird, ist in ähnlicher Weise, wie später in bezug auf    Fig.   5 beschrieben wird, durch Leitbleche in Kammern unterteilt, die an das Gebläse 13 angeschlossen sind, aus denen die erwärmte Luft in die durch Querwände in Abschnitte unterteilten Kanäle zwischen den hochgebogenen    Zwi-      schenbodenrändern   4a und den Leitblechen 4b und    4c   gebildeten    Einblaskanäle   gelangt. 



  Auf diese Weise ergeben sich zu beiden Seiten des Zwischenbodens 4 längs des    Trocknungsgehäuses   3 eine Mehrzahl von    Warmlufteinblasöffnungen,   aus denen die Warmluft im aufsteigenden Sinne den    Trocknungsraum   3a durchströmt, um durch im Oberteil des    Trocknungsraumes   3a angeordnete Austritts- öffnungen 16 in Ausgangskammern 15 zu strömen, die an die Ansaugleitung des Gebläses 13 angeschlossen sind. Es ergibt sich so ein geschlossener Luftstromkreis, in welchem dieselbe Luftmasse mehrmals nach Erwärmung durch die Heizstäbe 14 das in dem    Trocknungsraum   3a enthaltene Gras von unten her durchströmt. 



  Zur Ableitung eines Teils der umgewälzten Luft, insbesondere beim Auftreten von Überdruck im    Trocknungsraum   3a bzw. nach Erreichung der vorbestimmten Trockentemperatur des zu trocknenden Grases ist die vorerwähnte Öffnung 16 mit einer verstellbaren Drosselklappe 16a versehen. Auf der Ansaugseite des Gebläses 13 kann noch eine regulierbare    Frischluftfassung   vorgesehen sein. 



  Zum Entnehmen des getrockneten Grases aus dem    Trocknungsraum   3a nach Öffnung des Deckels 7 können die Getriebegehäuse 9a, 9b mit den Zinkentragwellen 10a, 10b um die gemeinsame Achse ihrer Lager 8a, 8b hochgeschwenkt werden. 



     Die.   Ausführungsform nach den    Fig.   3-6 unterscheidet sich von derjenigen nach den    Fig.   1-2 hauptsächlich dadurch, dass der Zwischenboden über dem    Luftverteilkammersystem   50 als Siebboden 40 ausgebildet und dass ein Heizregister 140 direkt am Ausgang des Gebläses 13 angeordnet ist.

   Die dort erwärmte Luft gelangt in ein    Verteilsystem   130 und von dort in das    Luftverteilkammersystem   50, aus denen sie im Sinne der eingezeichneten Pfeile durch die Sieböffnungen des Zwischenbodens 40 aufsteigend in den    Trocknungsraum   3a steigt, um durch eine verhältnismässig tiefliegend angeordnete    Absaugöffnung   150 wieder zum Gebläse 13 gesaugt zu werden, und zwar so lange, bis der ganze    Trocknungsraum   3a samt Inhalt aufgewärmt ist. Alsdann wird die    Öff-      nung   16 ins Freie geöffnet und die Ansaugöffnung 150 geschlossen, während eine    Ersatzfrischluftfassung   (nicht dargestellt) auf der Ansaugseite des Gebläses 13 geöffnet wird, so dass dann mit erwärmter Frischluft getrocknet wird. 



  In    Fig.   4 ist eine Luftklappe 160 eingezeichnet, welche aus der ausgezogen gezeichneten Lage in die strichpunktiert gezeichnete Lage umgeklappt werden kann, zum Zwecke, das getrocknete Gras bei ge- öffnetem Deckel 7 durch den über den Siebboden 40 geblasenen Luftstrom aus dem    Trocknungsraum   3a ausblasen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Grastrocknungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem mit Rädern versehenen Fahrgestell ein mit einer verschliessbaren Einfüllöffnung für das Frischgras und einer ebenfalls verschliessbaren Entnahmeöffnung für das getrocknete Gras versehenes Trocknungsgehäuse vorgesehen ist, in dessen Innerem auf zur Längsachse des Trocknungsgehäuses parallelen, von aussen her motorisch angetriebenen Wellen Grasaufwirbelungsorgane montiert sind, die dazu bestimmt und ausgebildet sind, das Gras vom Gehäuseboden aufzunehmen und im Trocknungsraum hochzuwirbeln, wobei im Gehäuseboden eine Mehrzahl von Warmlufteinblaseöffnungen vorgesehen sind,
    durch welche mittels einer ausserhalb des Trock- nungsraumes montierten Luftumwälz- und Erwärmungseinrichtung Warmluft im aufsteigenden Sinn in den Trocknungsraum eingeblasen wird, die mindestens am Anfang des Trocknungsvorganges durch im Gehäuseoberteil angeordnete Austrittsöffnungen wieder von der Umwälzeinrichtung angesaugt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Grastrocknungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter einem den Trock- nungsraum (3a) nach unten begrenzenden Zwischenboden (4) ein an die Ausblasseite der Luftumwälzungs- und Erwärmungseinrichtung angeschlossenes Luft- verteilkammersystem angeordnet ist, aus dem die Warmluft über die ganze Länge des Zwischenbodens und auf dessen beiden Längsseiten annähernd gleichmässig verteilt in den Trocknungsraum geschickt wird. 2.
    Grastrocknungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Grasaufwirbe- lungsorgane tragenden Wellen mit dem Antriebs- <Desc/Clms Page number 3> motor der Luftumwälzungseinrichtung getrieblich verbunden sind. 3. Grastrocknungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Grasaufwirbe- lungsorgane tragenden Wellen, zum Entnehmen des getrockneten Grases aus dem Trocknungsraum aus ihrer Arbeitslage in Gehäusebodennähe wegschwenkbar sind. 4.
    Grastrocknungsanlage nach Patentanspruch, mit einer der Luftumwälz- und Erwärmungseinrichtung gegenüberliegenden Entnahmeöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftleitklappe auf der Ge- bläseseite dazu vorgesehen ist, bei offener Entnahme- öffnung ein Ausblasen des trockenen Grases aus dem Trockenraum zu ermöglichen.
CH341763D 1959-04-08 1959-04-08 Grastrocknungsanlage CH341763A (de)

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CH341763T 1959-04-08

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CH341763A true CH341763A (de) 1959-10-15

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ID=4505904

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0348238A1 (de) * 1988-06-23 1989-12-27 Rangemore Systems Limited Trockner
AT18462U1 (de) * 2023-05-23 2025-05-15 Lasco Heutechnik Gmbh Trocknungsvorrichtung und Verfahren zum Trocknen von Trocknungsgutballen
AT18513U1 (de) * 2023-05-25 2025-07-15 Lasco Heutechnik Gmbh Boxentrocknungsvorrichtung und Verfahren zum Trocknen von landwirtschaftlichem Pflanzengut

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AT18462U1 (de) * 2023-05-23 2025-05-15 Lasco Heutechnik Gmbh Trocknungsvorrichtung und Verfahren zum Trocknen von Trocknungsgutballen
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