CH341790A - Verfahren zur Herstellung optischer Aufhellungsmittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung optischer Aufhellungsmittel

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CH341790A
CH341790A CH341790DA CH341790A CH 341790 A CH341790 A CH 341790A CH 341790D A CH341790D A CH 341790DA CH 341790 A CH341790 A CH 341790A
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Heinrich Dr Gold
Siegfried Dr Petersen
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Bayer Ag
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  Verfahren zur Herstellung optischer Auf     hellungsmittel       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       Verfahren    zur Herstellung eines optischen     Aufhel-          lungsmittels    durch Zusatz einer     fluoreszierenden    Ver  bindung zu einem Träger, dadurch gekennzeichnet,  dass die fluoreszierende Verbindung ein farbloser  oder nahezu farbloser Abkömmling des     Aminostil-          bens    ist, der mindestens einen Rest eines Amins der         heterocyclischen    Reihe mit wenigstens 3 Stickstoff  atomen in einem 5gliedrigen Ring über wenigstens  einen     s-Triazinring    gebunden enthält.  



  Bei den verwendbaren fluoreszierenden Verbin  dungen handelt es sich vor allem um Verbindungen  der     allgemeinen    Formel  
EMI0001.0011     
  
    /X
<tb>  Z-O-/ <SEP> \ <SEP> CH=CH <SEP> -#<B>/</B> <SEP> -NH-C <SEP> /N <SEP> <B>N=C/</B> <SEP> C# <SEP> N
<tb>  L <SEP> L <SEP> \Y
<tb>  in <SEP> der <SEP> X <SEP> für
<tb>  /N\
<tb>  -NH-C <SEP> A
<tb>  <B>1 <SEP> 11</B>
<tb>  NH-N       steht, worin A gleich N= oder C -Rist und  R Wasserstoff, eine     Alkyl-    oder     Arylgruppe    oder eine       Carboxylgruppe    bedeutet, die auch     verestert    sein  kann, und Y für X, Chlor,

   für die     Hydroxylgruppe     oder für eine substituierte oder     unsubstituierte        Amino-          gruppe    steht, während L für     Wasserstoff    oder eine         löslichmachende    Gruppe und Z für Wasserstoff, Ha  logen, eine     Alkoxygruppe    oder eine     acylierte        Amino-          gruppe    steht.

   Als     Substituenten    für die gegebenen  falls am     Triazinring    gebundene     Aminogruppe        (Y)     kommen beispielsweise in Betracht:     Alkylgruppen,          Oxalkylgruppen    und     Arylgruppen;    in diesem Zu  sammenhang kann Y auch  
EMI0001.0033     
    bedeuten.  Die erfindungsgemäss hergestellten Mittel kön  nen in üblicher Weise überall dort mit     Vorteil    Ver  wendung finden, wo eine optische Aufhellung an-    gestrebt wird. Sie zeichnen sich vor     allem    dadurch  aus, dass die erzielte Aufhellung eine gute Lichtecht  heit besitzt.

        Von besonderem praktischem Interesse sind Ver  bindungen der oben     genannten        Formel,    in der Z für  den Rest  
EMI0002.0003     
    steht, wobei X und Y die angegebene Bedeutung  haben.  



  <I>Beispiel 1</I>  Die fluoreszierende Verbindung     N,N'    - Bis - {2     -          [1,2,4    -     triazolyl    -     (5)-amino]-4-amino-triazyl-(6)        @-4,4'-          diamino-stilben-2,2'-disulfonsäure,    die durch Kon  densation von 1     Mol        4,4'-Diamino-stilben-2,2'-disul-          fonsäure    mit 2     Mol        Cyanurchlorid    und 2     Mol        5-          Amino-1,2,

  4-triazol    und anschliessendes Verkochen  mit     Ammoniak        erhältlich    ist, wird in Form .des Na  triumsalzes mit der gleichen Gewichtsmenge Harnstoff  und der doppelten Gewichtsmenge Wasser unter Er  wärmen auf 80  in Lösung gebracht. Die mit den  genannten Trägerstoffen versehene     fluoreszierende     Verbindung kann dann in üblicher Weise als Auf  hellungsmittel für Baumwolle verwendet werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  Die     fluoreszierende    Verbindung     N,N'-Bis-{2-[3-          carboxy-1,2,4-triazolyl    - (5) -     amino]    - 4 -     methylamino-          triazyl    - (6) } - 4,4' -     diamino    -     stilben-2,2'-disulfonsäure,     die durch Kondensation von 1     Mol        Bis-[2,4-dichlor-          triazyl-    (6)] -4,4'     -diamino    -     stilben-,2,2'-disulfonsäure     mit 2     Mol        5-Amino-1,2,

  4-triazol-3-carbonsäure    und  anschliessendes Verkochen mit     Methylamin    erhältlich  ist, wird in Form des     Natriumsalzes    im Gewichts-,       verhältnis    1:200 mit einem üblichen, auf der Grund  lage synthetischer oberflächenaktiver Verbindungen  aufgebauten Grobwaschmittel nach der     Sprühtrock-          nungsmethode        vermischt.    Das Waschmittel, das die       angeführte        fluoreszierende    Verbindung enthält, er  gibt bei der Behandlung von Wäsche ein Waschgut,  das einen hervorragenden Weissgrad     besitzt.     



  Anstelle der angeführten     fluoreszierenden    Ver  bindung kann man auch die     4-@2-[1,2,4-Triazolyl-          (5)    -     amino]    - 4 -     aminotriazyl    - (6)     @    -     amino-4'-        phenyl-          ureido-stilben-2,2'-disulfonsäure    oder die     4-@2-[1,2,4-          Triazolyl-    (5) -     amino]        -4-amino-triazyl-(6)        @-amino-4'-          [o-methoxy-benzoyl]-amino-stilben-2,

  2'-disulfonsäure     in Form des     Natriumsalzes    einsetzen. Die zuerst ge  nannte Verbindung ist durch Kondensation von 1     Mol          4-1"Titro-4'-amino-stilben-2,2'-disulfonsäure    mit 1     Mol          Cyanurchlorid    und 1     Mol        5-Amino-1,2,4-triazol,     Verkochen mit     Ammoniak,    Reduzieren der     Nitro-          verbindung    mit Eisen und     Umsetzen    des erhaltenen  Amins mit     Phenylisocyanat    erhältlich,

   während die  zuletzt genannte Verbindung durch Kondensation von    1     Mol    des     Natriumsalzes    der     4-Nitro-4'-amino-stil-          ben-2,2'-disulfonsäure    mit 1     Mol        o-Methoxy-benzoyl-          chlorid,    Reduzieren des Kondensationsproduktes mit  Eisen, Kondensieren mit 1     Mol        Cyanurchlorid    und  1     Mol    4     Amino-1,2,4-triazol    und anschliessendes  Verkochen mit Ammoniak erhalten werden kann.  



  <I>Beispiel 3</I>  20 Gewichtsteile des     Natriumsalzes    der 4-i2-[3  Äthyl -1,2,4     -triazolyl        -,    (5) -     amino]-4-p'-oxäthylamino-          triazyl    - (6)     @    -     amino    -     stilben    - 2,2' -     disulfonsäure,    die  durch Kondensation von     Bis-[2,4-dichlor-triazyl-(6)]-          4,4'-diamino-stilben-2,

  2-disulfonsäure    mit 1     Mol          Sulfanilsäure    und 1     Mol    5 -     Amino    - 3 -     äthyl    -1,2,4     -          triazol    und anschliessendes Verkochen mit     Äthanol-          amin        erhältlich    ist, werden mit 80 Gewichtsteilen  Milchzucker vermahlen. Die mit Milchzucker als  Trägerstoff versehene     fluoreszierende    Verbindung  kann dann beispielsweise bei der üblichen Papier  bereitung dem Zellstoff im Holländer in Mengen  von 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf den Zell  stoff, zwecks Aufhellung zugesetzt werden.  



  <I>Beispiel 4</I>  Für eine normale Weisswäsche verwendet man 1 kg  eines     Waschmittels,    das 2 bis 5 g des     Natriumsalzes     der     4-@2-[1,2,4-Triazolyl-(5)-amino]-4-amino-triazyl-          (6)        @        -amino-4'-phenylureido-stilben-2,2'-disulfonsäure     oder 2 bis 5 g des     Natriumsalzes    der     4-@2-[1,2,4-          Triazolyl-(5)-amino]-4-an-ino-triazyl-(6)        f-,amino-4'-          [o-methoxy-benzoyl]-amino-stilben-2,2'-disulfonsäure     enthält.

   Nach dem Spülen und Trocknen     erhält    man  eine     remweisse    Wäsche.  



  Die zuerst genannte Verbindung war durch Kon  densation von 1     Mol        4-Nitro-4'-amino-stüben-2,2'-          disulfonsäure    mit 1     Mol        Cyanurchlorid    und 1     Mol          5-Amino-1,2,4-triazol,    Verkochen mit Ammoniak,  Reduzieren der Nitroverbindung mit Eisen und Um  setzen des erhaltenen Amins mit     Phenylisocyanat    er  halten worden, während die zuletzt genannte Verbin  dung durch Kondensation von 1     Mol    des Natrium  salzes der     4-Nitro-4'-amino-stilben-2,

  2'-disulfonsäure     mit 1     Mol        o-Methoxybenzoylchlorid,    Reduzieren des  Kondensationsproduktes mit Eisen, Kondensieren mit  1     Mol        Cyanurchlorid    und 1     Mol        4-Amino-1,2,4-          triazol    und anschliessendes Verkochen mit Ammoniak  erhalten worden war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines optischen Auf hellungsmittels durch Zusatz einer fluoreszierenden Verbindung zu einem Träger, dadurch gekennzeich net, dass die fluoreszierende Verbindung ein farbloser oder nahezu farbloser Abkömmling des Aminostil- bens ist, der mindestens einen Rest eines Amins der heterocyclischen Reihe mit wenigstens 3 Stickstoff atomen in einem 5gliedrigen Ring über wenigstens einen s-Triazinring gebunden enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als fluoreszierende Verbindung das Natriumsalz der N,N'-Bis-@2-[1,2,4-triazolyl-(5)- amino]-4-amino-triazyl-(6) }-4,4'-diamino-stilben-2,2'- disulfonsäure verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als fluoreszierende Verbindung das Natriumsalz der N,N'-Bis-@2-[3-carboxy-1,2,4-triaz- olyl - (5) - amino] - 4 - methylamino-triazyl-(6) }-4,4'-di- amino-stilben-2,2'-disulfonsäure verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als fluoreszierende Verbindung das Natriumsalz der 4- f2-[3-Äthyl-1,2,4-triazolyl-(5)- EMI0003.0017 amino]-4-ss-oxäthylamino <SEP> - <SEP> triazyl-(6) <SEP> @- <SEP> amino-4'-[2-p sulfoanilino-4-fl,oxäthylamino <SEP> rtriazyl-(6)]-amino-stil ben-2,2'-disulfonsäure <SEP> verwendet <SEP> wird. <tb> 4. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> fluoreszierende <SEP> Verbindung <SEP> das <tb> Natriumsalz <SEP> der <SEP> 4-@2-[1,2,4-Triazolyl-(5)-amino]-4 amino <SEP> - <SEP> triazyl <SEP> - <SEP> (6) <SEP> @ <SEP> - <SEP> amino <SEP> - <SEP> 4'-phenylureido <SEP> - <SEP> stüben 2,2'-disulfonsäure <SEP> verwendet <SEP> wird. <tb> 5.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> fluoreszierende <SEP> Verbindung <SEP> das <tb> Natriumsalz <SEP> der <SEP> 4-@2-[1,2,4-Triazolyl-(5)-amino]-4 amino <SEP> - <SEP> triazyl <SEP> - <SEP> (6 <SEP> - <SEP> amino <SEP> - <SEP> 4'- <SEP> [o <SEP> -methoxy-benzoyl] amino-stilben-2,2'-disulfonsäure <SEP> verwendet <SEP> wird.
CH341790D 1954-10-25 1955-07-07 Verfahren zur Herstellung optischer Aufhellungsmittel CH341790A (de)

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