CH341855A - Elektrischer Traktionsantrieb - Google Patents

Elektrischer Traktionsantrieb

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CH341855A
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CH
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piston
drive
coupling
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hollow
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English (en)
Inventor
Chadzi Savelij
Sieber Jan
Original Assignee
Z V I Plzen Narodni Podnik
Sieber Jan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


  Elektrischer Traktionsantrieb    Beim Entwurf elektrischer Traktionsfahrzeuge  macht sich das Bestreben geltend, die unabgefederten  Massen mit Rücksicht auf deren ungünstigen Einfluss  auf den Unterbau und auf die Konstruktion des  eigentlichen Fahrzeuges möglichst zu verringern. Aus  diesem Grunde befestigen die Konstrukteure elektri  scher Fahrzeuge den Motor am Rahmen oder am  Drehgestell, die gegen den Radsatz abgefedert sind  und sorgen dabei für eine elastische Verbindung der  Motorwelle mit dem Getriebekasten, der unmittelbar  auf der Achse des nicht abgefederten Radsatzes an  gebracht ist, wodurch die Winkelabweichungen der  Motorachse von der Triebachse aufgefangen werden.  



  Mit Vorteil werden diese Abweichungen durch  Gelenkkupplungen mit Kardanwellen aufgefangen.  Bei der schwierigen Konstruktion des Traktionsmotors  und mit Rücksicht auf Raummangel zwischen den  Laufrädern des Radsatzes, da dieser Raum für den  Einbau des Motors und der Getriebekästen vor  behalten ist, verbleibt nur wenig Platz für die Kar  danwelle und Gelenkkupplungen.  



  Diese Schwierigkeit macht sich ganz besonders  bei Traktionsmotoren grosser Leistung bemerkbar. Es  bestehen zwar Bauarten, bei denen die Kardanwelle.  durch den Läuferhohlkörper hindurchgeht, doch ver  bleibt in diesem Falle kein Raum für die Unterbrin  gung normaler Gelenkkupplungen ausserhalb des Mo  tors beiderseits desselben. Aus diesem Grunde werden  dieselben für Grossleistungen durch dünne Stahl  scheiben oder Lamellen ersetzt, die bei den Motor  schwingungen ständig auf Biegung beansprucht wer  den.  



  Diese Konstruktionen weisen die Nachteile auf,  dass dieselben an grosse Durchmesser der rotierenden  flachen Kupplungen anknüpfen, die unter unauf  hörlicher Biegungsbeanspruchung der Stahlscheiben    oder Lamellen arbeiten und ausserdem nur einen ein  seitigen Radsatzantrieb zulassen.  



  Die Fertigung dieser Kupplungen erfordert speziel  les technologisches Gerät und hohe Präzision.  



  Es hat sich daher das Bestreben geltend gemacht,  erzeugungstechnisch     vorteilhaftere    Elemente anzu  wenden, die auch in der Kraftwagenindustrie eine alte  Tradition aufweisen, und zwar Gelenkkupplungen.  



  Eine Gelenkkupplung stellt jedoch grosse Raum  ansprüche in axialer Richtung, was bei der elek  trischen Traktion grosse Schwierigkeiten bereitet, da  infolge der Anordnung von Grossleistungsmaschinen  wenig Raum     zwischen    den Laufrädern der Radsätze  verbleibt.  



  Es ist eine Bauart von elektrischen Traktions  motoren bekannt, bei der innerhalb seines hohlen  Läuferkörpers Gelenkwellen untergebracht sind, die  mit den durch die Hohlzapfen der Läuferkörperdeckel  hindurchgehenden und das Drehmoment     mittels    wei  terer Gelenkkupplungen auf selbständige Getriebe  kästen auf den Radsatzachsen übertragenden     Kardan-          torsionswellen    verbunden sind.  



  Die Kardanwellen sind dabei ähnlich, wie dies bei  Automobilkonstruktionen üblich ist, auf einer Seite  mit einer Gelenkkupplung fest verbunden und auf der  andern Seite axialbeweglich mit der andern Gelenk  kupplung verbunden. Diese zweite, bewegliche Ver  bindung wird durch eine Nutung auf der Welle und  in der Kupplungsnabe gewährleistet.  



  Bei der Übertragung des Drehmomentes unter  gleichzeitigen Winkelschwingungen der Kardanwelle  in der genuteten Verbindung entstehen     Tangential-          und        Axialkräfte,    die der Grösse des zu übertragenden  Drehmomentes direkt und dem Durchmesser der       Nutenverbindung    indirekt proportional sind.      Diese Axialkräfte übertragen sich auf die Lager  des Motors bzw. der Getriebekästen und beeinflussen  deren Grösse.  



  Bei Traktionsmotoren grosser Leistungen errei  chen die Axialkräfte mit Rücksicht auf den verhält  nismässig kleinen Durchmesser der Nutenverbindung  solche     Werte,    dass dieselben konstruktiv untragbar  sind und diese Bauart für Motoren grösserer Leistung  untauglich machen.  



  Die vorliegende Erfindung sucht diesen Nachteil  zu beseitigen, indem von der Anwendung der bekann  ten und in der technischen Praxis üblichen Nuten  verbindung zwischen der Kardanwelle und der Kupp  lungsnabe Abstand genommen wird.  



  Die Erfindung geht aus von einem elektrischen  Traktionsantrieb, bei dem der Läuferhohlkörper des  Traktionsmotors eine Gelenkkupplung umfasst, welche  mit der durch einen     Hohlzapfen    des Läuferhohlkör  pers hindurchgehenden Kardanwelle verbunden ist  und das Drehmoment mittels einer weiteren Gelenk  kupplung ausserhalb des Motors auf das Ritzel des  selbständigen Getriebekastens auf der Radsatzachse  überträgt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die  eine der beiden Gelenkkupplungen, die im Hohl  körper eines der Triebelemente, Läufer, Ritzel oder  Ritzelansatz untergebracht ist, mit einem axialbeweg  lich im betreffenden Triebelement gelagerten Kolben  verbunden ist, der das Drehmoment durch Nutenver  bindung zwischen diesem Element und der Kolben  oberfläche überträgt.  



  Die Kardanwelle kann mit den Naben beider  Gelenkkupplungen fest verbunden werden.  



  Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sol  len nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert  werden. Es stellen dar:  Fig. 1 und 2 in Ansicht und Schnitt je eine Ge  lenkkupplung in Verbindung mit einem Kolben,  Fig.3 einen Antrieb, bei dem der Kolben im  Läuferhohlkörper untergebracht ist,  Fig.4 einen beidseitig wirkenden Antrieb, bei  welchem im Läuferhohlkörper zwei Gelenkkupp  lungen mit je einem Kolben untergebracht sind,  Fig. 5 einen Antrieb mit im Ritzel untergebrach  tem Kolben und  Fig. 6 einen Antrieb mit im Innern eines Ritzel  ansatzes untergebrachtem Kolben.  



  Fig. 1 zeigt in schematischer Weise eine Aus  führung des Kolbens 2 und der daran befestigten  Gelenkkupplung 3. Die Nuten an der     Oberfläche     des Kolbens 2 sind zum Eingriff mit Klauen des Trieb  elementes, und zwar entweder des Läuferhohlkörpers,  des Ritzels oder Ritzelansatzes bestimmt.  



  Fig. 2 zeigt eine weitere Kolbenform, bei der zwi  schen dem eigentlichen Kolben 2 und der Gelenk  kupplung 3 eine elastische, tangential nachgiebige  Kupplung 4 eingebaut ist. Diese Lösung ist beson  ders vorteilhaft in allen jenen Fällen, wo die Kürze  der Kardanwelle deren Torsionsfunktionen herab  setzt.    Fig. 3 veranschaulicht im Schnitt eine Ausfüh  rung für einseitigen Antrieb. Im Läuferhohlkörper  1 des Traktionsmotors, und zwar in seinem Teil  innerhalb des Kollektors, ist ein Bestandteil 2 in  Kolbenform vorgesehen, an dessen Oberfläche sich  Nuten befinden, in die die an der Innenfläche des  Läuferhohlkörpers 1 befindlichen Klauen eingreifen.  



  Der Kolben 2 kann sich relativ zum Läuferhohl  körper 1 in der Achsrichtung frei bewegen, ist jedoch  am Umfang durch Vernutung mit dem Läuferhohl  körper verbunden. Diese Nutenverbindung dient zur  Drehmomentübertragung. Innerhalb des Kolbens 2  ist an seinem Boden die eine Hälfte der Gelenkkupp  lung 3 befestigt. Die andere Hälfte der Gelenk  kupplung 3 ist am Ende der durch eine Öffnung  im Hohlzapfen des Läuferhohlkörpers 1 hindurch  gehenden und mit der andern Gelenkkupplung 6 beim  Ritzel 7 festverbundenen Kardanwelle befestigt. Der  Raum, in welchem der Kolben mit der Gelenkkupp  lung untergebracht ist, wird durch eine elastische  Membran 8 abgeschlossen und ist mit Öl angefüllt.

    Eine solche Anordnung gestattet die Achsbewegun  gen der Kardanwelle bei Winkeländerungen zwischen  der geometrischen Achse des Läuferhohlkörpers und  der Kardanwelle, wobei mit Rücksicht auf den grossen  Durchmesser des genuteten Kolbens die     Tangential-          und    somit auch die Axialkräfte verhältnismässig klein  sind und leicht durch die Lager des Läufers bzw.  Getriebekastens aufgenommen werden können.  



  Die gleiche Ausführung lässt sich auch für doppel  seitigen Antrieb anwenden, wie schematisch in Fig. 4  veranschaulicht ist.    Im Läuferhohlkörper 1 sind gemäss Fig.4 zwei  kolbenförmige Bestandteile 2 vorgesehen. In die  Nuten an der Oberfläche der Kolben 2 greifen die  an der Innenfläche des Läuferhohlkörpers 1 aus  gebildeten Klauen ein.    An den Böden der Kolben 2 sind die einen Hälf  ten der Gelenkkupplungen 3 befestigt. Die andern  Gelenkkupplungshälften sind mit den Kardanwellen  5 verbunden, die durch die Hohlzapfen des Läufer  körpers 1 hindurchgehen und mit den zwei weiteren  Gelenkkupplungen 6 bei den Ritzeln 7 verbunden  sind.  



  In dieser Ausführung fallen die Kardanwellen 5  verhältnismässig kurz aus, und ihre     Torsionswirkung     ist dementsprechend gering. Es erscheint daher zweck  mässig, bei der Konstruktion gemäss der vorliegenden  Ausführung für beidseitigen Antrieb nach     Fig.    4 zwi  schen die Kolben 2 und Gelenkkupplungen 3 noch       tangential    nachgiebige, federnde Kupplungen, etwa  nach     Fig.    2, einzubauen.  



  Bei     Schnellzug-    und Universallokomotiven, wo  gewöhnlich für die     Drehmomentübertragung    vom Mo  tor auf den Radsatz Zahnräder mit verhältnismässig  kleiner Übersetzung verwendet werden, fallen die       Ritzel    mit verhältnismässig grossen Durchmessern aus.  In diesem Fall kann das     Ritzel    als Hohlkörper aus  gebildet werden und in seinem Hohlraum den Kolben      aufnehmen, an welchem dann die eine Gelenkkupp  lung befestigt wird.  



  Ein herstellungstechnischer Vorteil dieser Aus  führung liegt auch darin, dass auf einem und dem  selben Bestandteil eine normale Ritzelverzahnung und  ausserdem die in die Kolbennuten eingreifenden In  nenklauen ausgebildet werden.  



  Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 5 sche  matisch veranschaulicht. Mit dem Läuferhohlkörper  1 ist die eine Hälfte der Gelenkkupplung 3 fest ver  bunden. An der andern Kupplungshälfte ist die Kar  danwelle 5 befestigt, die durch den Hohlzapfen im  Deckel 9 des Läuferhohlkörpers 1 und sodann durch  den Hohlzapfen des Ritzelkörpers 7 hindurchgeht und  mit der andern Gelenkkupplung 6 verbunden ist, die  am Boden im Ritzelhohlkörper 7 axialbeweglich ge  lagerten Kolbens 2     befestigt    ist. Bei Winkelabwei  chungen der geometrischen Achsen der Radsatzachse  und des Läuferkörpers bewegt die mit den Gelenk  kupplungen 5 und 6 fest verbundene Kardanwelle 5  den Kolben 2, an dem die Kupplung 6 befestigt ist.

    Die Nutenverbindung zwischen der Kolbenoberfläche  und der Innenfläche des Ritzels 7 überträgt das Dreh  moment vom Motor auf die eigentliche Ritzelver  zahnung, welche sich mit dem grossen Zahnrad auf  der Radsatzachse in Eingriff befindet.  



  In manchen Fällen, insbesondere dann, wenn dies  die Übersetzungsverhältnisse zulassen, ist die Aus  führung nach Fig. 6 zweckmässig, bei der das Ritzel 7  einen Ansatz 10 aufweist, der über das Laufrad her  ausragt und in welchem der Kolben 2 mit der Ge  lenkkupplung 6 untergebracht ist.  



  Da bei den beschriebenen Antrieben der Durch  messer der Nutenverbindung auf der Kolbenober  fläche einigemal grösser ist als der grösstmögliche  Durchmesser der genuteten Verbindung im Falle  ihrer in der technischen Praxis üblichen Ausführung  in der Kupplungsnabe, sind auch die in umgekehrtem  Verhältnis zum Durchmesser der Nutenverbindung  stehenden Tangentialkräfte für das gleiche Dreh  moment einigemal kleiner.  



  Den kleineren Tangentialkräften entsprechen so  dann auch kleinere Axialkräfte. Diese Kräfte lassen  sich bereits leicht durch die Lager des Motors bzw.  der Getriebekästen ohne Notwendigkeit ihrer ab  normalen Vergrösserung auffangen.  



  Ein weiterer Beitrag zur Verringerung der Axial  kräfte ist die verbesserte Schmierung der Nutenver-    bindung auf der Kolbenoberfläche, in die unter der  Einwirkung von     Zentrifugalkräften    Öl eingetrieben  wird,     mit    welchem der     Hohlkörper    des Triebelemen  tes angefüllt ist, der den Kolben aufnimmt.  



  Dasselbe<B>Öl</B> kann auch das Lager des Gelenk  kupplungskreuzes schmieren, das mit dem Innenraum  des Kolbens in jenem Fall fest verbunden wird, wenn  für die Drehmomentübertragung eine zu schmierende  Gelenkkupplung     verwendet    wird.  



  Für die Übertragung des Drehmomentes können  jedoch noch andere, keine Schmierung: erfordernde Ge  lenkkupplungen verwendet werden, so z. B. solche mit  ölbeständigen Gummieinlagen. In diesem Falle dient  das Öl oder Fett innerhalb des Hohlkörpers aus  schliesslich zur Schmierung der Nutenverbindung auf  der Kolbenoberfläche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Traktionsantrieb, bei dem der Läufer hohlkörper (1) des Traktionsmotors eine Gelenkkupp lung (3) umfasst, welche mit der durch einen Hohl zapfen des Läuferhohlkörpers hindurchgehenden Kar danwelle (5) verbunden ist und das Drehmoment mit tels einer weiteren Gelenkkupplung (6) ausserhalb des Motors auf das Ritzel (7) des selbständigen Getriebe kastens auf der Radsatzachse überträgt, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine der beiden Gelenkkupp lungen (3, 6), die im Hohlkörper eines der Trieb elemente, Läufer (1), Ritzel (7) oder Ritzelansatz (10) untergebracht ist, mit einem axialbeweglich im betref fenden Triebelement gelagerten Kolben (2) verbunden ist,
    der das Drehmoment durch Nutenverbindung zwischen diesem Element und der Kolbenoberfläche überträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Gelenkkupplung (3, 6) und dem Kolben (2) eine tangential nachgiebige, elastische Kupplung (4) eingebaut ist. 2. Antrieb nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den beid seitigen Antrieb im Hohlkörper des Triebelementes oder der Triebelemente in zwei Kolben (2) zwei Ge lenkkupplungen (3) untergebracht sind.
CH341855D 1955-01-06 1956-01-05 Elektrischer Traktionsantrieb CH341855A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113928105A (zh) * 2021-11-16 2022-01-14 上海大学 一种单电机增程式动力偏轴传动装置
CN113928106A (zh) * 2021-11-16 2022-01-14 上海大学 一种单电机增程式动力总成结构及控制方法

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CN113928106B (zh) * 2021-11-16 2023-10-03 上海大学 一种单电机增程式动力总成结构及控制方法

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