CH341881A - Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen - Google Patents

Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen

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CH341881A
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CH
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remote control
arh
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Hans Dr Schmid
Huerlimann Hans
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Landis & Gyr Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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    Fernsteuerempfänger   für tonfrequente    Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen      Zentralfernsteueranlagen,   auch    Rundsteueranlagen   genannt, dienen bekanntlich dazu, von einer Kommandostelle aus über das elektrische    Energieverteilnetz   Schaltbefehle an alle Verbraucherstellen des Netzes senden zu können, sei es zur    Tarifumsteuerung   von Zählern, sei es zur Ein- und Ausschaltung von Verbrauchern, z. B. Boilern, Öfen, Strassenbeleuchtung usw., oder zur Steuerung von Schaltern. 



  In bekannter Weise werden hierzu an der Kommandostelle von einem Sender tonfrequente Impulse auf das Netz gegeben, und die zu steuernden Stellen weisen Empfänger auf, welche auf vorbestimmte Kommandos ansprechen und die vorgesehene Schaltfunktion durchführen. Unter den verschiedenen bekannten    Zentralfernsteuersystemen   beruhen die gebräuchlichsten auf dem    Zeitintervallverfahren.   Bei diesem werden einem Startimpuls auf der Zeitachse eine Folge von    Befehlimpulsen   zugeordnet. Diese werden im allgemeinen erzeugt durch einen Synchronwähler als Geber, welcher in bekannter Weise über eine    Tonfrequenz-Sendeanlage   auf das zu steuernde    Energieübertragungsnetz   arbeitet.

   Die Empfänger sind im allgemeinen mit der Netzfrequenz synchron laufende Wähler, deren Wahlkontakte    kongruent   den Kontakten des Synchrongebers zugeordnet sind. 



  Empfangseinrichtungen der beschriebenen Art verfügen oft über recht empfindliche Empfangsrelais, die dementsprechend durch die im Netz vorhandenen Störspannungen zum Ansprechen gebracht werden können. Gegen    Dauerstörspannungen   schützt man sich durch Wahl einer    Ansprechspannung,   die über dem möglichen Dauerpegel liegt. Zum Schutz gegen kurzzeitige, aber verhältnismässig intensive Störimpulse sind verschiedene Massnahmen vorgeschlagen und zum Teil auch ausgeführt worden. So wurde z.

   B. schon vorgeschlagen, bei den    _      Fernsteuerempfängern   eine Verzögerungseinrichtung für die Übertragung von Befehlsimpulsen vorzusehen, die derart wirkt, dass Störimpulse, die im Vergleich zu den Befehlsimpulsen kürzer sind, die Empfangseinrichtung nicht zum Ansprechen bringen, oder dass zur    Verhinderung   des Selbstanlaufes des Synchronwählers durch kurzzeitige Störimpulse derselbe mit einer Rückstellvorrichtung versehen wurde, welche den Wähler stets in die    Null-      lage   zurückstellt, wenn die Impulse nicht eine Impulsdauer bestimmter Grösse aufweisen.

   Es ist dann zweckmässig, den Startimpuls länger zu wählen als die Befehlsimpulse und die vorgenannte    Rückstell-      grösse   grösser als die Länge eines Befehlsimpulses. Man erreicht hierdurch, dass der Selbstanlauf    nicht   nur gegen kurzzeitige Störimpulse, sondern auch gegen Befehlsimpulse geschützt ist. 



  Die vorliegende Erfindung befasst sich deshalb mit einer konkreten Ausführung der    obgenannten   Rückstellvorrichtung. Sie betrifft einen    Fernsteuerempfänger   für tonfrequente    Netzüberlagerungs-Zentralfernsteuer-      anlagen,   in welchem Empfänger mittels eines Synchronwählers einem Startimpuls zeitlich zugeordnete Befehlsimpulse verarbeitet werden und eine durch einen Synchronmotor angetriebene Welle einerseits eine im Stromkreis des diese Welle antreibenden Synchronmotors liegende, dem Startimpuls zugeordnete    Kontakteinrichtung   und anderseits    mindestens   eine den Befehlsimpulsen zugeordnete Kontakteinrichtung betätigt, und wobei der Synchronwähler mit einer    Rückstellvorrichtung   versehen ist, derart,

   dass der Synchronwähler bei    Auslenkung   aus der Nullstellung    durch   Impulse, deren Dauer diejenige des Startimpulses nicht überschreitet, wieder    in   die Nullage zurückgeführt wird, welcher Empfänger sich dadurch    auszeichnet,   dass die Rückstellvorrichtung ein auf die Synchronwelle wirkendes    Rückstellglied   besitzt, auf welches mindestens über einen Rückstellhebel eine    Rückstellfeder   wirkt, und ferner ein auf die Synchron- 

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 welle wirkendes    Arretierglied   aufweist, auf welches über einen Hebel eine    Arretierfeder   wirkt. 



  Die    Fig.   1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei dem das Rückstellglied R eine auf einer Synchronwelle W sitzende    Nockenscheibe   ist, welche durch eine Blattfeder RH als Rückstellhebel mittels der    Rückstellfeder   RF gegen eine Drehung im    Gegenuhrzeigersinn   gehalten wird. Das    Arre-      tierglied   A ist ebenfalls eine auf der Synchronwelle W sitzende    Nockenscheibe,   welche durch eine Blattfeder AH als    Arretierhebel   mit Hilfe einer    Arretierfeder      AF   gegen eine Drehung im Uhrzeigersinn aus der Nullage heraus blockiert wird.

   Die    Fig.   1 zeigt, dass eine bestimmte    Auslenkung   des Synchronwählers aus der Nullage erforderlich ist, bis derselbe durchlaufen kann. Wird diese    Auslenkung   durch zu kurze Impulse nicht erreicht, so wird durch den Rückstellhebel RH mittels der    Rückstellfeder   RF der Synchronwähler wieder in die Nullage zurückgedreht. 



  Die    Fig.   2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei dem einerseits das Rückstellglied und das    Arretierglied   zusammengefasst sind zu einem gemeinsamen    Arretier-Rückstellglied   AR und der    Arretierhebel   und der Rückstellhebel anderseits zusammengefasst sind zu einem gemeinsamen    Arretier-      Rückstellhebelglied      ARH,   wobei der Hebel    ARH   mit einem gegenüber einem Anschlag a frei drehbaren Kopplungsglied K derart gekoppelt ist,

   dass der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   sowohl eine Drehbewegung entsprechend dem Wirkbereich der    Rückstell-      feder   RF als auch eine Gleitbewegung entsprechend dem Wirkbereich der    Arretierfeder      AF   ausführen kann.

   Die Einrichtung funktioniert wie folgt: Bei einer    Auslenkung   des Synchronwählers im    Gegenuhrzeigersinn   wird das auf der Synchronwelle W festsitzende, als Scheibe ausgebildete    Arretier-Rück-      stellglied   AR    mitgedreht   und überträgt diese Drehbewegung über den    Arretier-Rückstellhebel      ARH   auf das auf der Synchronwelle W lose sitzende, als Nockenscheibe ausgebildete Kopplungsglied K entgegen der Wirkung der    Rückstellfeder   RF.

   Bei dieser Drehbewegung wird der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   durch    Gleitung   auf einer Gleitfläche g, entgegen der Wirkung der    Arretierfeder      AF   aus einer Nute N des    Arretier-      Rückstellgliedes   AR herausgehoben. Hierbei wird der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   durch eine Gleitnut G des Kopplungsgliedes K geführt. Ist die    Auslenkung   des Synchronwählers im    Gegenuhrzeigersinn   gross genug, so läuft derselbe durch. Erreicht die    Auslenkung   diesen Wert nicht, so wird der Synchronwähler    ersicht-      licherweise   gegen den Anschlag a in die Nullage zurückgezogen. 



  Die    Fig.   3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, das    ähnlich   funktioniert wie das Ausführungsbeispiel der    Vig.   2, bei dem der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   relativ zum Kopplungsglied K, jedoch nicht    translatorisch,   sondern mittels eines    Drehzapfens      rotatorisch   bewegt wird. Die Einrichtung funktioniert    ähnlich   wie die unter    Vig.   2 beschriebene.

   Bei einer    Auslenkung   des Teils AR im    Gegenuhrzeigersinn   wird vorerst über den    Arretier-      Rückstellhebel      ARH   das lose auf der Synchronwelle W sitzende Kopplungsglied K entgegen der Wirkung der    Rückstellfeder   RF zufolge der Feder    AF   mitgenommen. Hierbei wird bei genügend grosser Auslenkung der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   aus der Nute N gehoben, worauf der Synchronwähler eine volle Umdrehung durchlaufen kann, bis durch Einfallen des    Arretier-Rückstellhebelgliedes      ARH   in die Nute N die Einrichtung wieder in der Nullage fixiert ist.

   Erreicht die    Auslenkung   im    Gegenuhrzeigersinn   eine bestimmte Grösse nicht, so wird der Synchronwähler gegen den Anschlag    a   wieder in die Nullage zurückgezogen. 



  Die    Fig.   4 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, das im Prinzip genau gleich funktioniert wie die Einrichtung gemäss der    Fig.   3, wobei die Zusammenwirkung mit dem Synchronmotor des Synchronwählers noch näher erläutert wird. Der    Arretier-Rückstellhebel      ARH   ist in der    Fig.   4 in einer Lage gezeichnet kurz vor der Beendigung eines Umlaufes des Synchronwählers, also kurz vor dem Einfallen in die Nute N. Ein Kontaktpaar    Kl,      K#.   ist zufolge einem nach rechts zurückgedrehten Bolzen B geschlossen. Diese Lage entspricht derjenigen während des ganzen selbsthaltenden Umlaufes des Synchronmotors S.

   Beim Einfallen des    Arretier-Rückstellhebels      ARH   in die Nute N wird die Feder    K2   etwas nach links gedreht, derart, dass das Kontaktpaar    K1,      K2   öffnet und damit den Motor    stillegt.   Ein Kontaktpaar    K2,      K3   ist nunmehr geschlossen und damit das Vorhandensein von Betriebsspannung am Motor S vom Funktionieren eines Kontaktes r eines selektiven Eingangskreises E, der weiter nicht gezeichnet ist, abhängig gemacht. Beim Vorhandensein kurzzeitiger Impulse auf dem Netz PO, die den Kontakt r zu schliessen vermögen, hat der Synchronwähler Tendenz, sich etwas im    Gegenuhrzeigersinn   zu drehen.

   Sind diese Impulse nicht lang genug, so dreht der Synchronwähler in der beschriebenen Weise wieder in die    Null-      lage   zurück. Erst wenn Impulse eintreffen, die die vorgeschriebene Länge des Startimpulses erreichen, ist die    Auslenkung   so gross, dass der    Arretier-Rück-      stellhebel      ARH   aus der Nute N gehoben wird. Damit öffnet das Kontaktpaar    K2,      K3,   während das Kontaktpaar    Kl,      K2   wieder schliesst und den Motor S für eine volle Umdrehung an selbsthaltende Spannung legt. 



  Die beschriebenen Einrichtungen haben nicht nur den    Vorteil,   dass sie den Anlauf eines    Vernsteuer-      empfängers   gegen kurzzeitige Störimpulse oder gegen Befehlsimpulse, die kürzer als der Startimpuls sind, erschwert, sie gestattet über das hinaus durch die Präzisierung der Nullage des Synchronwählers eine bessere gegenseitige    Lagenpräzisierung   der Impulsdiagramme der, oft in grossen Stückzahlen, in den Netzen eingesetzten Empfänger. 



  Da für das richtige Funktionieren grosser Empfängerzahlen bestimmte Toleranzforderungen an die Genauigkeit des    Impulsdiagrammes   hinsichtlich der synchronen Stellung der Empfänger relativ zum ge- 

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 sendeten Impulsdiagramm vorgeschrieben werden müssen, ermöglicht die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung ausserdem bedeutende Erleichterungen für die Serienfabrikation der Empfangsapparate.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüber- lagerungs-Zentralfernsteueranlagen, in welchem Empfänger mittels eines Synchronwählers einem Startimpuls zeitlich zugeordnete Befehlsimpulse verarbeitet werden und eine durch einen Synchronmotor angetriebene Welle einerseits eine im Stromkreis des diese Welle antreibenden Synchronmotors liegende, dem Startimpuls zugeordnete Kontakteinrichtung und anderseits mindestens eine den Befehlsimpulsen zugeordnete Kontakteinrichtung betätigt, und wobei der Synchronwähler mit einer Rückstellvorrichtung versehen ist, derart, dass der Synchronwähler bei Auslenkungen aus der Nullstellung durch Impulse, deren Dauer diejenige des Startimpulses nicht überschreitet, wieder in die Nullage zurückgeführt wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung ein auf die Synchronwelle (W) wirkendes Rückstellglied (R, AR) besitzt, auf welches mindestens ein Rückstellhebel (RH, ARH) eine Rückstellfeder (RF) wirkt, und ferner ein auf die Synchronwelle (W) wirkendes Arretierglied (A, AR) aufweist, auf welches über einen Hebel (AH, ARH) eine Arretierfeder (AF) wirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellglied und das Arretierglied zusammengefasst sind zu einem gemein- Samen Arretier-Rückstellglied (AR) und dass ebenfalls der Arretierhebel und der Rückstellhebel zusammengefasst sind zu einem gemeinsamen Arretier-Rückstell- hebel (ARH), wobei der Arretier-Rückstellhebel (ARH) mit einem gegenüber einem Anschlag (a) frei drehbaren Kopplungsglied (K) derart gekoppelt ist, dass der Arretier-Rückstellhebel (ARH) sowohl eine Drehbewegung entsprechend dem Wirkbereich der Rückstellfeder (RF)
    als auch eine Gleitbewegung entsprechend dem Wirkbereich der Arretierfeder (AF) ausführt. 2. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretier-Rückstell- hebel (ARH) in der Nullstellung in eine Nute (N) des Arretier-Rückstellgliedes (AR) eingreift und bei Drehung der Synchronwelle (W) mittels einer Gleitfläche (g) aus der Nute (N) gehoben wird. 3.
    Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretier-Rückstell- hebel (ARH) mittels einer Gleitnut (G) relativ zum Kopplungsglied (K) translatorisch bewegbar angeordnet ist. 4. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretier-Rückstell- hebel (ARH) mittels eines Drehzapfens (Z) relativ zum Kopplungsglied (K) rotatorisch bewegbar angeordnet ist. 5.
    Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretier-Rückstell- hebel (ARH) und das Kopplungsglied (K) mindestens einen Kontakt mindestens eines zugeordnetes Hilfsstromkreises betätigen.
CH341881D 1956-06-23 1956-06-23 Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen CH341881A (de)

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