CH341950A - Einrichtung für die Abgabe von Ladungen geschmolzenen, leicht oxydierenden Metalles - Google Patents

Einrichtung für die Abgabe von Ladungen geschmolzenen, leicht oxydierenden Metalles

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CH341950A
CH341950A CH341950DA CH341950A CH 341950 A CH341950 A CH 341950A CH 341950D A CH341950D A CH 341950DA CH 341950 A CH341950 A CH 341950A
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CH
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molten metal
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Lincoln Burkett Francis
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Dow Chemical Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/30Accessories for supplying molten metal, e.g. in rations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description


  Einrichtung     für    die Abgabe von Ladungen geschmolzenen, leicht oxydierenden     Metalles       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine Einrich  tung für die Abgabe von Ladungen geschmolzenen  Metalles z. B. in eine Giessvorrichtung, und zwar  von Ladungen aus einem leicht     oxydierbaren    Metall,  wie z. B. Magnesiumlegierung.  



  Die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung  ist gekennzeichnet durch einen Schmelztiegel, der  geschmolzenes Metall enthalten kann, das unter der  Wirkung der Schwerkraft über ein aus dem Tiegel  herausführendes, abwärts geneigtes Rohr     schussweise     abgegeben werden kann, ein Ventil an dem vom       Schmelztiegel    entfernt liegenden Abgabeende zur  Regelung der Abgabe des geschmolzenen     Metalles     aus dem Rohr,

   wobei das genannte Ventil einen  Ventilkörper mit einer axialen Bohrung vom einen  zum andern Ende und eine mit dem Abgabeende des  Rohres verbundene Öffnung zwischen den beiden  Enden der axialen Bohrung besitzt und das obere  Ende der Bohrung im Ventilkörper oberhalb des  höchsten im Betrieb möglichen Flüssigkeitsspiegels  des geschmolzenen     Metalles    im Tiegel liegt, einen  Ventilsitz im untern Ende der Bohrung des Ventil  körpers, wobei der Ventilsitz einen Ring besitzt, des  sen Innenumfangsfläche zylindrisch ist und dessen  oberes Ende vom äussern zum innern Umfang geneigt  ist, so dass sich eine konische     Ausnehmung    mit einem  Neigungswinkel von 20 bis 120  bildet, einen Ventil  schaft, der sich am obern Ende in den Ventilkörper  erstreckt,

   am untern Ende des Ventilschaftes ein  Halbkugelform aufweisendes Ventilabschlussstück, das  mittels des Ventilschaftes auf die obere     Fläche    des  Ventilsitzes gedrückt werden kann, um den Durch  gang durch den Ring zu sperren, wobei die Länge  des Durchganges durch die Öffnung in dem Ring  den Wert von 6,35 mm nicht übersteigt.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der beigefügten Zeichnung veranschau  licht. Es zeigen:  Fig. 1 zum grossen Teil im Schnitt einen Aufriss  einer     Ausführungsform    der Einrichtung zum Ab  geben gegossenen Metalles, Ladung für Ladung in  den Giesszylinder einer     Spritzgussmaschine    und  Fig. 2 in vergrössertem Massstab im Schnitt einen  Teil des Abgabeventils nach Fig. 1.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine Ofeneinfassung mit  einem Heizbrenner 2 und einem Abzug 3. Innerhalb  der Ofeneinfassung .sitzt ein     Schmelztiegel    4, das  heisst     Metallzufuhrbehälter    mit einem Rand 5, der  auf der Ofeneinfassung ruht. Der Schmelztiegel ist  vorzugsweise mit einem Deckel 6 versehen, der eine  Beschickungsöffnung 7 aufweist, die mittels eines  abnehmbaren Deckels 8 geschlossen werden kann.  Die Seitenwand 9 des Behälters 4 ist in der Nähe  des Bodens 10 mit einer     Öffnung    11 versehen, durch  die ein     Auslassrohr    12 hindurchgeht, dessen Aussen  seite um die Öffnung 11 mit der Wand 9 des Be  hälters 4 verschweisst oder in anderer Weise dicht  mit der Wand 9 verbunden ist.

   Das Ende des Rohres  im Behälter 4 ist vorzugsweise mit einem Hilfsventil  versehen, mit dessen Hilfe der     Zufluss    von geschmol  zenem Metall aus dem Behälter in das Rohr nach  Wunsch     gesperrt    werden kann. Das Ventil 14 wird  durch einen Ventilschaft 15 betätigt, der sich vom       Ventilabschlussstück    durch eine Öffnung 16 im Be  hälterdeckel 6 nach oben erstreckt.  



  Das Rohr 12     führt    in der Nähe der Abgabestelle  für das geschmolzene Metall aus dem Behälter und  besitzt gegenüber der Horizontalen etwas Neigung  (z. B. 1 bis 10 , wobei das Rohr vom Behälter weg  oder auf den Behälter zu steigen mag), um so zu  bewirken, dass Gasblasen, die sich im Rohr bilden      oder in dieses gelangen, nach einem der beiden  Enden wandern. In der Zeichnung steigt das Rohr  zum Behälter 4 hin etwas an. Da das Rohr 12 in  seiner Gesamtheit tiefer liegt als die Oberfläche des  geschmolzenen     Metalles    und infolgedessen auch unter  der Oberfläche des geschmolzenen     Metalles    in den  Behälter mündet, fliesst das geschmolzene Metall  unter der Wirkung der Schwerkraft durch das Rohr  12.

   Am Abgabeende des Rohres sitzt das Ventil für  die schussweise Abgabe des flüssigen Metalles. Das  Ventil ist mit 17 bezeichnet. Es besitzt einen Ventil  körper 18 mit einer zylindrischen Bohrung 19, an  deren Seite sich eine Einlassöffnung 20 befindet, die  mit der Bohrung des Rohres 12 verbunden ist, so  dass für das geschmolzene Material ein unbehinderter  Durchflussweg vom Schmelztiegel zur zylindrischen  Bohrung 19 besteht, wenn das Ventil 14 offen ist.  Sowohl der Ventilkörper 18 wie auch das Rohr 12  sind mit Wärmeisolation 21 versehen und mit     Heiz-          mitteln    ausgerüstet, wie z. B. dem elektrischen     Heiz-          element    22, mittels dessen das Ventil und das Rohr  auf der passenden Betriebstemperatur gehalten wer  den kann.  



  Die Längsachse der zylindrischen Bohrung 19  ist mit 32 bezeichnet und am untern Ende der Boh  rung 19 ist ausgerichtet mit der Achse 23 ein Ventil  sitz 24 in Form eines Ringes mit einer zentralen  Öffnung 25 angeordnet. Der äussere Umfang 26  des Ringes ist durch     Schweissung    oder in anderer  Weise dicht mit dem Ventilkörper 18 verbunden.  Die obere Seite 27 des Ringes 24 ist abgeschrägt  und fällt nach innen gegen die Öffnung 25, so dass  der Ring durch die     Abschrägung    oben wie mit  einer konischen Ausnehmung versehen aussieht. Die  Dicke des Ventilsitzes überschreitet bei der Öffnung  nicht den     Wert    von etwa 6,35 mm.

   Die Verbindung  zwischen der Bohrung 19 und der Öffnung 25 steht  unter der Kontrolle des     Ventilverschlussstückes    28,  das halbkugelförmig ausgebildet ist und an dem       Ventilschaft    festsitzt, sei es, dass es an dem Ventil  schaft 29 befestigt ist oder mit diesem ein einziges  Ganzes bildet. Der Ventilschaft 20 besitzt einen  zylindrischen Teil, z. B.     eine    Stange, die zentral  angeordnet und für Längsbewegung in der     Bohrung     des Ventilkörpers vorgesehen ist. Nahe beim untern  Ende des Ventilschaftes 29 sind um diesen Abstand  halter 30 angeordnet und an dem Schaft befestigt,  so dass die Abstandhalter das untere Ende des Ventil  schaftes zentral in dem Ventilkörper halten und  doch ein gewisses Mass an Spiel, z. B. 0,76 mm,  belassen.

   Das obere Ende des Ventilschaftes erstreckt  sich aus der obern Öffnung des Ventilkörpers durch  eine Büchse 31, deren zentrale Öffnung 32 vorzugs  weise einen etwas grösseren Durchmesser aufweist  als der Ventilschaft, z. B. um etwa 1 mm grösser.  Die Büchse 31     hälft    den     obern        Teil    des Ventil  schaftes in der Hauptsache zentral in dem Ventil  körper. In der Büchse befindet sich eine Öffnung  33, mit der eine Rohrleitung 34 einer Lieferquelle  für Schutz- oder     inertes    Gas verbunden ist. Den    Raum unterhalb der Öffnung 25 umgibt ein     rohrför-          miger    Ring 35.

   An der Innenseite des Ringes sind  eine Reihe von Öffnungen 36, die die Verteilung  eines     inerten    Gases um den Raum unterhalb der  Öffnung ermöglichen, gebohrt. Der rohrförmige Ring  36 ist über ein Rohr 37 an eine nicht gezeigte Liefer  quelle für Schutz- oder     inertes    Gas angeschlossen.  



  Am obern Ende des     Ventilschaftes    29 ist ein  Kolben 38 befestigt, der in einem Zylinder 39  bewegt wird, um dem Ventilschaft 29 eine Längs  bewegung zu     erteilen    und so das     Ventilverschluss-          stück    28 auf den Ventilsitz 24 zu drücken oder von  diesem abzuheben, damit der Durchgang von der  Bohrung 19 zur Öffnung 25 freigegeben bzw. ge  schlossen wird. Hydraulische Leitungen 40 und 41  sind an die beiden Enden des Zylinders 39 ange  schlossen und verbinden den Zylinder mit einer nicht  gezeigten Lieferquelle für ein hydraulisches     Fluid,     das nach Wunsch verwendet wird, um den Kolben  38 zu bewegen.  



  Ein Teil einer     Spritzgussmaschine,    mit der zu  sammen die hier beschriebene Einrichtung verwendet  werden kann, ist in     Fig.    1 in Betriebsstellung mit  dem Ventil 17 gezeigt. Der gezeigte Teil weist übliche  Form auf und besteht aus einem in der Hauptsache  waagrecht liegenden Zylinder 42 mit einer Öffnung  43 für die Aufnahme einer Beschickungsladung. Die  Öffnung 43 befindet sich unterhalb der Öffnung 25  des Ventils in solcher Lage, dass die Achslinie 23  der Bohrung des Ventilkörpers durch die Mitte der  Öffnung 43 geht.

   Ein Kolben 44 ist in dem Zylin  der 42 hin und her beweglich angeordnet, um damit  den jeweils angelieferten Schuss geschmolzenen     Me-          talles    in den Hohlraum einer     Gussform    zu drücken.  In den üblichen Anordnungen solcher Giesseinrich  tungen ist der Zylinder 42 an einem feststehenden  Tiegel 45 montiert, der eine Hälfte 46 der Giessform  trägt. Die andere Hälfte 47 der Giessform ist an  einem beweglichen Tiegel 48, durch den die beiden       Hälften    zusammengebracht, für den Giessvorgang in  dieser Stellung gehalten und für das Entfernen des       Gussstückes    aus der Form wieder getrennt werden  können.

   Der bewegliche Tiegel wird durch die Stange  49 bewegt: Um das Verspritzen des durch das Ventil  in den Zylinder abgegebenen geschmolzenen     Metalles     zu verhindern, liegt die Achse 23 der Bohrung des  Ventils in der gleichen Ebene wie die Längsachse 50  des Zylinders 42 und ist in die Richtung     geneigt,     in der der Schuss geschmolzenen     Metalles    durch den  Zylinder in die Giessform fliesst. Die Grösse der  Neigung ist hierbei von entscheidender Bedeutung.  Durch praktische Versuche wurde gefunden, dass die  Achse 23 der     Bohrung    des     Ventils    mit der Längs  achse 50 des Zylinders einen Winkel zwischen 45  und 76  einschliessen sollte.  



  Die beschriebene Vorrichtung ist insbesondere  geeignet, um geschmolzenes Magnesium und Legie  rungen auf     Magnesiumbasis    (das heisst Legierungen  aus Magnesium, dessen Anteil an der     Legierung     80     Gew        a/o    überschreitet) abzugeben, z. B. beim      Spritzgiessen dieser Metalle, und der Betrieb der  Vorrichtung wird nachfolgend im Zusammenhang  mit der     schussweisen    Abgabe von solchem Metall  an die Spritzgussmaschine beschrieben.  



  Zu Beginn ist das Ventil 14 geschlossen und das  zu giessende Metall ist in dem Schmelztiegel 4 auf  Giesstemperatur zu bringen. Das Rohr 12 und das  Ventil 17 werden durch Erregen des Heizelementes  22 auf ähnliche .Temperatur gebracht. Die Öffnung  25 ist dadurch geschlossen, dass das Ventilverschluss  stück 28 auf den Ventilsitz 24 aufgesetzt wurde,  indem der Kolben 38 so bewegt wurde, dass sich der  Ventilschaft abwärts schob. Durch das Rohr 34  wird Schutzgas in das Innere des Ventilkörpers ein  geführt und in den rohrförmigen Ring 35 wird  inertes Gas geliefert, bevor das Ventil 14 geöffnet  wird. Das Ventil 14 wird geöffnet, wenn das Rohr  12 und das Ventil 17 auf Betriebstemperatur ge  bracht sind, das heisst auf eine Temperatur, die etwa  der des geschmolzenen Metalles entspricht.

   Durch  das Öffnen des Ventils 14 kann das geschmolzene  Metall aus dem Tiegel 4 unter der Wirkung der  Schwerkraft in das Ventil 17 fliessen und dieses  Ventil bis zur gleichen Höhe auffüllen, auf der sich  der Flüssigkeitsspiegel im Tiegel 4 befindet. Der Ven  tilkörper 17 ist so lange gemacht, dass sein oberes  Ende 51 sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels des  geschmolzenen Metalles im Schmelztiegel befindet.  Der Abstand zwischen dem untern Teil der Büchse  31 und dem Flüssigkeitsspiegel des geschmolzenen  Metalles im Ventilkörper 17 sollte mindestens von  gleicher Grösse sein wie die Länge des Weges der  Bewegung des Ventilschaftes 29 beim Öffnen des  Ventils 28.

   Auf diese Weise besteht im Innern des  Ventils, unter der Büchse 31 ständig ein gasgefüllter  Raum 52, und das geschmolzene Metall wird beim  Öffnen und Schliessen des Ventils durch den Ventil  schaft nie bis zu dieser Büchse mitgenommen. Wenn  das Ventil also bis zur gleichen Höhe wie der  Schmelztiegel mit geschmolzenem Metall gefüllt ist,  ist die Vorrichtung betriebsbereit und kann das Metall  Schuss für Schuss in die Spritzgussmaschine abgeben.  



  Jeweils ein Schuss geschmolzenen Metalles kann  durch Betätigen des Kolbens 38 abgegeben werden,  wobei die Menge eines jeden Schusses von der  Länge des Zeitintervalles abhängig ist, während des  sen das Ventilverschlussstück vom Sitz abgehoben  ist. Mit einer Ausflussöffnung 25 von 22 mm und  einer Höhe des Standes des     Metalles    von etwa  457,2 mm kann in zwei Sekunden ein Schuss Magne  siumlegierung von 1,58 kg und ein Schuss von  0,453 kg in etwa 0,8 Sekunden bei einem Ventilhub  von 15,8 bis 31,75 mm abgegeben werden.  



  Bei der beschriebenen Einrichtung wird das ge  schmolzene Metall durch die Öffnung 25 unter. Wir  kung der Schwerkraft beim Öffnen des Ventils in  glattem, geschlossenem zylindrischem Strom abgege  ben, der dann beim Schliessen des Ventils plötzlich  und ohne     nachzurinnen    oder zu tröpfeln unterbrochen  wird.

   Infolge des Fehlens von Nachrinnen oder    Tröpfeln und infolge der Tatsache, dass die kugel  förmige Oberfläche des     Ventilverschlussstückes    eine  schmale Kontaktfläche mit der schräg verlaufenden       Oberfläche    des Ventilsitzes bildet, wodurch ein ge  ringer Druck auf den     Ventilschaft    genügt, um das  Ventil ohne Behinderung durch etwaige Schlacke zu  schliessen, kann die Menge der vom Öffnen bis zum  Schliessen des Ventils abgegebene Menge genau be  messen werden.

   Beispielsweise bewirkt ein     Druck          in    der Grössenordnung von 45,3 bis 101,2 kg auf  den Ventilschaft 29 bei Verwendung eines halbkugel  förmigen     Ventilabschlussstückes    mit einem Durch  messer von 25,4 mm und einem konisch abgeschräg  ten Sitz mit einem     Winkel    53 von     mindestens    20  und höchstens 120  ein vollständiges Abdichten, ohne  dass das Ventil die Neigung zeigt, dass Sitz und     Ver-          schlussstück    kleben.

   Wegen des sehr     kleinen    Quer  schnittes der Oberfläche der Ventilteile unterhalb  des Abschlusses, wenn das     Ventilabschlussstück    auf  dem Sitz aufsitzt, und infolge des schmalen Kontaktes  zwischen dem     Ventil    und seinem Sitz bleiben diese       Oberflächen    trotz der Neigung der geschmolzenen       Magnesiumlegierung,        in    Gegenwart von Luft     Schlak-          ken    zu bilden, die an allen festen Metalloberflächen,  über die das Metall fliesst, anzuhaften suchen, voll  kommen sauber.

   Durch Verwenden eines Schutzgases  im Raum oberhalb des geschmolzenen     Metalles    im  Ventil und unterhalb der Büchse wird die Verwen  dung einer Stoffbuchse um den Ventilschaft mit     all     den damit verbundenen Schwierigkeiten überflüssig.  Da der Durchmesser der zentralen Öffnung 32 der  Büchse 31 etwas grösser ist als der Durchmesser  des Ventilschaftes 29, wird der Durchtritt von  Schutzgas zwischen Ventilschaft und Führungsring  möglich. Dadurch wird die atmosphärische Beein  flussung von     geschmolzenem    Metall im Ventil ver  hindert, ohne dass sich für den Ventilschaft beim  Betätigen des Ventils 28 Schwierigkeiten zeigen, und  es ergibt sich ein langer     störungsfreier    Betrieb des  Ventils.  



  Gas, das aus dem geschmolzenen Metall im  Rohr 12 frei wird und je nach der Neigung des  Rohres 12 zum einen oder andern Ende des Rohres  wandert,     kann    nicht     in    den Schuss geschmolzenen       Metalles    gelangen, das durch das Ventil abgegeben  wird. Wenn     dass    Ventil 17 und Rohr 12 ausser Betrieb  gesetzt werden sollen, ist das Ventil 14 zu schliessen  und das geschmolzene Metall im Ventil 17 durch  Anheben des     Ventilabschlussstückes    von seinem Sitz  zur     Entleerung    zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für die Abgabe von Ladungen ge schmolzenen, leicht oxydierenden Metalles, gekenn zeichnet durch einen Schmelztiegel, der geschmol zenes Metall enthalten kann, das unter der Wirkung der Schwerkraft über ein aus dem Tiegel heraus führendes, abwärts geneigtes Rohr schussweise abge geben werden kann, ein Ventil an dem vom Schmelz tiegel entfernt liegenden Abgabeende zur Regelung der Abgabe des geschmolzenen Metalles aus dem Rohr,
    wobei das genannte Ventil einen Ventilkörper mit einer axialen Bohrung vom einen zum andern Ende und eine mit dem Abgabeende des Rohres ver bundene Öffnung zwischen den beiden Enden der axialen Bohrung besitzt und das obere Ende der Bohrung im Ventilkörper oberhalb des höchsten im Betrieb möglichen Flüssigkeitsspiegels des geschmol zenen Metalles im Tiegel lieg t, einen Ventilsitz im untern Ende der Bohrung des Ventilkörpers, wobei der Ventilsitz einen Ring besitzt, dessen Innen umfangsfläche zylindrisch ist und dessen oberes Ende vom äussern zum innern Umfang geneigt ist, so dass sich eine konische Ausnehmung mit einem Neigungs winkel von 20 bis 120 bildet, einen Ventilschaft,
    der sich am obern Ende in den Ventilkörper erstreckt, am untern Ende des Ventilschaftes ein Halbkugel form aufweisendes Ventilabschlussstück, das mittels des Ventilschaftes auf die obere Fläche des Ventil sitzes gedrückt werden kann, um den Durchgang durch den Ring zu sperren, wobei die Länge des Durchganges durch die Öffnung in dem Ring den Wert von 6,35 mm nicht übersteigt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Schmelztiegel, sich befin dende Ende des Rohres mit einem Abschlussventil versehen ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ventil und Rohr mit Heiz- mitteln versehen sind.
CH341950D 1955-02-02 1956-01-30 Einrichtung für die Abgabe von Ladungen geschmolzenen, leicht oxydierenden Metalles CH341950A (de)

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