CH342130A - Abtastbare Skala mit Einrichtung zu ihrer Abtastung - Google Patents
Abtastbare Skala mit Einrichtung zu ihrer AbtastungInfo
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Description
Abtastbare Skala mit Einrichtung zu ihrer Abtastung Neuerdings gewinnt die Aufgabe, Massstäbe, Kreisteilungen usw. aus der Ferne abzulesen bzw. die Messwerte an entfernte Orte zu übertragen, stei gend an Bedeutung. So können z. B. bei Gross maschinen die zur Ortung der Schlitten und Werk zeuge angebrachten Massstäbe vom Bedienungs stand aus nicht auf gewöhnliche Weise abgelesen werden. Wünscht man die Ablesung an anderer Stelle vorzunehmen, so müssen die Messwerte auf irgendeine Weise dorthin übertragen werden. Dies kann z. B. auf lichtelektrischem Wege geschehen.
Der bei dieser Methode nötige Aufwand ist aber verhältnismässig gross, und bei gewissen Einrichtun gen ist die durch die dabei nötige Lichtquelle er zeugte Wärme sehr nachteilig.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Be seitigung der geschilderten Nachteile und betrifft eine abtastbare Skala mit einer Einrichtung zu ihrer Abtastung. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Skala kapazitiv abtastbare Zeichen aufweist, denen gegenüber eine Gegenelektrode an geordnet ist, und dass Mittel vorhanden sind, um die bei relativer Bewegung der Skala gegenüber der Gegenelektrode verursachte Kapazitätsänderung zu messen.
Im folgenden sind, an Hand der beigefügten Zeichnungen, einige Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes erläutert.
Fig. 1-5 zeigen verschieden ausgebildete, kapa- zitiv abtastbare Skalen.
Fig. 6 stellt eine Skala und eine zu ihrer Ab tastung dienende Gegenelektrode dar.
Fig. 7 zeigt wieder eine andere Form einer kapa- zitiv abtastbaren Skala.
Fig. 8 veranschaulicht eine Skala und eine kammförmig ausgebildete Gegenelektrode, und Fig. 9 zeigt eine andere Ausbildung einer kamm- förmigen Gegenelektrode.
Die in Fig. 1 dargestellte, kapazitiv abtastbare Skala besteht aus einer isolierenden Unterlage - A und aus auf dieser angebrachten Zeichen T, welche Skalenteilstriche bilden und aus elektrisch leitendem oder halbleitendem Material bestehen. Die Zeichen T sind durch Leitungsdrähte F elektrisch leitend mit einander verbunden. Sie könnten jedoch auch nur kapazitiv oder durch halbleitende Verbindungen mit einander verbunden sein.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit besteht darin, die Zeichen der Skala gemäss Fig. 2 als Ver tiefung V oder nach Fig. 3 als leitende oder halb leitende Erhöhungen K auf einem Leiter oder Halb leiter H darzustellen. Schliesslich kann man die kapa- zitiv abtastbare Skala dadurch erzeugen, dass man nach Fig. 4 und Fig. 5 auf leitender oder halbleiten der Unterlage<I>B</I> Zeichen<I>D</I> anbringt, die aus Mate rialien mit hoher Dielektrizitätskonstante bestehen.
Gegenüber diesen kapazitiv abtastbaren Skalen M wird gemäss Fig. 6 in möglichst kleinem Abstand eine Gegenelektrode E angebracht.
Die leitenden oder halbleitenden Teile oder Zei chen der kapazitiv abtastbaren Skala bilden zusam men mit der Gegenelektrode einen Kondensator. Werden die kapazitiv abtastbare Skala und die Ge genelektrode relativ gegeneinander bewegt, so wer den Kapazitätsänderungen hervorgerufen.
Insbeson dere ist die Kapazität am grössten, wenn die Gegen elektrode genau einem Zeichen<I>T, K</I> oder<I>D</I> gegen überliegt und damit der Abstand zwischen Gegen elektrode und Zeichen am geringsten ist, falls die Zeichenfolge durch Zeichen aus leitendem Material auf isolierender Unterlage oder durch Zeichen aus Material hoher Dielektrizitätskonstante auf leitendem Material oder durch Zeichen, die durch die den Ab stand zwischen Gegenelektrode und kapazitiv ab tastbarer Teilung verringernden Erhöhungen ge geben sind, gebildet wird. Anderseits ist die Kapa zität ein Minimum, wenn die Gegenelektrode den Zeichen V genau gegenüberliegt und die Skala aus Zeichen besteht,
die durch den Abstand gegenüber der Gegenelektrode erhöhende Vertiefungen im Träger H der Skala gegeben sind. Werden also ent sprechende, an sich bekannte Mittel vorgesehen, um diese Kapazitäten zu messen, so lässt sich durch Be stimmung der Orte der Kapazitätsmaxima und -minima genau die Lage der Zeichen der Skala fest stellen. Der Verlauf der Kapazität, der sich ergibt, wenn die Gegenelektrode von einem Zeichen zum andern wandert, hängt in entscheidender Weise von der Form der Zeichen ab.
Gibt man den Zeichen eine geeignete Form, so lässt sich unschwer erreichen, dass - konstanten Abstand zwischen Skala und Ge genelektrode vorausgesetzt - die Kapazität einen klar -und eindeutig von der relativen Stellung der Gegenelektrode gegenüber dem Schwerpunkt der Zeichen abhängigen und an allen Stellen für die Messung hinreichend grossen Wert erhält. Dies ist z. B. der Fall, wenn man nach Fig. 7 den leitenden, auf leitender Unterlage U aufgebrachten Zeichen P dreieckige Umrisse gibt, die sich gegenseitig be rühren.
Man kann dann - bei ausreichender Kon- stanthaltung der übrigen, die Messwerte bestimmen den Faktoren - jede Stelle zwischen den Zeichen schwerpunkten hinsichtlich der örtlichen Lage messend erfassen. Dieselbe Wirkung lässt sich für beliebige Zeichenformen durch entsprechende Aus bildung der Gegenelektrode erreichen.
Meist ist es von Vorteil, die Gegenelektrode in ihrer Form der Form der Zeichen anzupassen. Haben die Zeichen insbesondere die Form von Teil strichen, so wird man der Gegenelektrode auch eine im wesentlichen rechteckige bzw. langgestreckte Form geben und dieselbe so anordnen, dass zwei gegen überliegende Rechteckseiten der Gegenelektrode zu den Teilstrichen parallel verlaufen, wie dies in Fig. 6 der Fall ist.
Man kann die Gegenelektrode auch nach Fig. 3 als Kamm ausbilden, dessen Zinken Z zu den ab zutastenden Zeichen K parallel verlaufen und durch den Steg V miteinander leitend oder halbleitend ver bunden sind. Durch entsprechende Ausbildung des Kammes lässt sich auf diese Weise die nächste Unter teilungsstufe der abzulesenden Zeichenfolge erzielen. Ist z.
B. der Abstand von Zeichen K zu Zeichen K 1 mm und haben die Zinken voneinander einen Ab stand von 1/1o mm, so erhält man durch eine solche Kammelektrode in Verbindung mit einer Millimeter- teilung dieselbe Anzeige, wie man sie mit einer ge wöhnlichen, einteiligen Gegenelektrode in Verbin dung mit einer Zehntelmillimeterteilung bekommt.
Die leitenden und halbleitenden Zeichen T nach Fig. 1 und die erhabenen Zeichen K nach Fig. 3 so wie die aus Materialien hoher Dielektrizitäts- konstante bestehenden Zeichen D nach Fig. 5 können durch Aufdampfen entsprechender Materia lien auf die Unterlage im Vakuum hergestellt wer den. Auch Skalen nach Fig. 2 können durch Auf dampfen im Vakuum dadurch erzeugt werden, dass die zwischen den Vertiefungen V liegenden Stege S durch Aufdampfen leitender oder halbleitender Ma terialien erzeugt werden.
Auch die Gegenelektro den, und zwar auch dann, wenn sie als Kamm aus gebildet sind, können durch Aufdampfen im Va kuum erzeugt werden. Dies kann z. B. dadurch ge schehen, dass nach Fig. 9 eine nichtleitende Träger platte Q, die beispielsweise aus Glas besteht, in der Form der gewünschten Gegenelektrode R mit lei tendem oder halbleitendem Material bedampft wird. Ausser den Zeichen können auch die leitenden oder halbleitenden Verbindungen zwischen diesen Zeichen im Wege des Aufdampfens im Vakuum erzeugt wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Abtastbare Skala mit Einrichtung zu ihrer Ab tastung, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala ka- pazitiv abtastbare Zeichen aufweist, denen gegen über eine Gegenelektrode angeordnet ist, und dass Mittel vorhanden sind, um die bei relativer Bewe gung der Skala gegenüber der Gegenelektrode ver ursachte Kapazitätsänderung zu messen. UNTERANSPRÜCHE 1. Skala mit Abtasteinrichtung nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zei chen der Skala aus elektrisch zumindest halbleiten dem Material bestehen, durch elektrisch zumindest halbleitende Verbindungen miteinander verbunden sind und auf einer isolierenden Unterlage angeordnet sind. 2.Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen der Skala durch Erhöhungen an einem elektrisch zu mindest halbleitenden Körper gebildet sind. 3. Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen der Skala durch Vertiefungen an einem elektrisch zumindest halbleitenden Körper gebildet sind. 4.Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen der Skala aus einem Isoliermaterial mit hoher Di- elektrizitätskonstante bestehen und auf einer elek trisch zumindest halbleitenden Unterlage angeordnet sind. 5. Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen elektrode als Kamm ausgebildet ist, dessen Zinken untereinander elektrisch zumindest halbleitend ver bunden sind. 6.Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen der Skala derart ausgebildet sind, dass die Kapazi tät des von der Gegenelektrode und den Zeichen ge bildeten Kondensators für alle Stellungen der Gegen- elektrode zwischen den Schwerpunkten der Zeichen einen bestimmten, messbaren Wert hat. 7.Skala mit Abtasteinrichtung nach Patentan spruch I, dadurch' gekennzeichnet, dass die Gegen elektrode so ausgebildet ist, dass die Kapazität des von der Gegenelektrode und den Zeichen der Skala gebildeten Kondensators für alle Stellungen der Ge genelektrode zwischen den Schwerpunkten der Zei chen einen bestimmten, messbaren Wert hat. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zum Herstellen der abtastbaren Skala und der Einrichtung zu ihrer Abtastung gemäss Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen der Skala durch Aufdampfen auf eine Unterlage im Vakuum erzeugt werden. UNTERANSPRÜCHE B.Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass elektrisch zumindest halblei tende Verbindungen zwischen den Zeichen ebenfalls durch Aufdampfen erzeugt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelektrode durch Auf dampfen auf eine isolierende Unterlage im Vakuum erzeugt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass von einer kammförmigen Ge genelektrode sowohl die Zinken als auch die diese miteinander elektrisch zumindest halbleitend ver bindenden Verbindungen durch Aufdampfen auf eine isolierende Unterlage im Vakuum erzeugt wer den.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH342130T | 1956-04-14 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH342130A true CH342130A (de) | 1959-10-31 |
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|---|---|---|---|
| CH342130D CH342130A (de) | 1956-04-14 | 1956-04-14 | Abtastbare Skala mit Einrichtung zu ihrer Abtastung |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH342130A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0226716A3 (de) * | 1985-09-16 | 1989-01-11 | Hewlett-Packard Company | Kapazitives Weggebersystem |
| WO1989001602A1 (fr) * | 1987-08-17 | 1989-02-23 | Pav Präzisions-Apparatebau Aktiengesellschaft | Pied a coulisse |
| WO1998036332A1 (fr) * | 1997-02-17 | 1998-08-20 | Eta Sa Fabriques D'ebauches | Piece d'horlogerie comportant un dispositif de detection capacitif |
-
1956
- 1956-04-14 CH CH342130D patent/CH342130A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0226716A3 (de) * | 1985-09-16 | 1989-01-11 | Hewlett-Packard Company | Kapazitives Weggebersystem |
| WO1989001602A1 (fr) * | 1987-08-17 | 1989-02-23 | Pav Präzisions-Apparatebau Aktiengesellschaft | Pied a coulisse |
| WO1998036332A1 (fr) * | 1997-02-17 | 1998-08-20 | Eta Sa Fabriques D'ebauches | Piece d'horlogerie comportant un dispositif de detection capacitif |
| US6252825B1 (en) | 1997-02-17 | 2001-06-26 | Eta Sa Fabriques D'ebauches | Timepiece comprising a capacitive sensing device |
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