CH342246A - Buchungsapparat für die Handdurchschreibebuchführung - Google Patents

Buchungsapparat für die Handdurchschreibebuchführung

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CH342246A
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CH
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Inventor
Haselmeier Rudolf
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Haselmeier Rudolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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Description


  Buchungsapparat     für    die     Handdurchschreibebuchführung       Bei der     Loseblatt-Buchführung    nach dem  Durchschreibeverfahren können die Buchungseintra  gungen nach zwei verschiedenen Buchungsarten  durchgeführt werden. Die ältere Buchungsart ist das  sog.     Zweizugverfahren;    später wurde das einfachere       Einzugverfahren    entwickelt.

   Das     Zweizugverfahren     erfordert für jeden zu buchenden Geschäftsvorgang  zwei Buchungen, nämlich eine Buchung vom Soll  des zu belastenden Kontos ins Soll des     darunterlie-          genden    Journals und eine zweite Buchung vom  Haben des zu erkennenden Kontos ins Haben des       darunterliegenden    Journals, wobei diese Buchungen  jeweils auf das     darunterliegende    Blatt durchgeschrie  ben werden.  



  Beim     Einzugverfahren        erfordert    der Geschäfts  vorgang dagegen nur eine einzige Buchung, indem  mittels Durchschrift vom Soll des zu belastenden  Kontos ins Haben des     darunterliegenden,    zu erken  nenden Kontos und schliesslich in das zwei Betrags  rubriken aufweisende und unter dem Gegenkonto  liegende Journal gebucht wird. Dies hat den Vor  teil, Übertragungsfehler zu vermeiden und eine  Überwachung der Soll- und     Habenziffern    zu errei  chen.  



  Für die Durchführung von Buchungen der er  läuterten Art sind als Schreibunterlagen sog. Bu  chungsplatten bekanntgeworden, welche zur Auf  nahme der als Formblätter ausgebildeten Konten  blätter entweder Klemmvorrichtungen oder fest mit  der Buchungsplatte verbundene Aufnahmestifte be  sitzen. Diese auf das     Einzugverfahren    ausgerich  teten Buchungseinrichtungen weisen allerdings tech  nische Mängel auf, indem das Gegenkonto ver  tauschte Wertrubriken aufweist oder vom     obern     Konto in das     darunterliegende    Gegenkonto nur in  der     Soll-Haben-Lage    gebucht werden kann.

   Ein an  derer Nachteil besteht darin, dass für diese Bu-         chungseinrichtungen    Kontenblätter mit drei Wert  rubriken     (Sol-Haben-Soll)    benützt werden müssen.  



  Der Buchungsapparat gemäss der Erfindung ver  meidet diese Nachteile und gestattet, die besonderen       Vorteile    des Einzugsverfahrens, die hauptsächlich       in    der fehlerfreien Übertragung und Durchführung  einer raschen Buchung liegen, voll auszunutzen.  



  Dieser Buchungsapparat, welcher die Verwen  dung der normalen, mit vertikalen Lochreihen aus  gestatteten Form- bzw. Kontenblätter ermöglicht,  ist gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme     eines     in Soll- bzw.     Habenstellung    einzustellenden Konten  blattes     eingerichteten    Kontenschieber, der einer lose  oder mittels Scharnier drehbar auf einer Grund  platte aufliegenden Andruckplatte für die Form  blätter zugeordnet ist, sowie eine beim Auflegen der  Formblätter auf die Grundplatte wirksam werdende       Stiftmechanik,    derart, dass von den zu gleicher Zeit  im Durchschreibeverfahren zu beschriftenden Form  blättern, wie z. B.

   Journal, Konto und Gegenkonto,  das von dem Kontenschieber bei seiner Einstellung  in die eine oder andere Kontenlage mitgenommene  Formblatt wahlweise in der Soll- oder     Haben-Wert-          rubrik    beschriftet werden kann, während die     andern,     von der Andruckplatte auf der Grundplatte fest  gehaltenen Formblätter beim Buchungsvorgang in  ihrer eingestellten     Wertrubrikstellung    verbleiben.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Buchungsapparates  gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung darge  stellt. Die Darstellung zeigt lediglich die grund  sätzliche     Ausführungsform    des Buchungsapparates  mit verstellbarem Kontenschieber zur     Durchführung     von Buchungsvorgängen und schliesst alle im  Rahmen der Erfindung liegenden     vorteilhaften    Ver  besserungen, vor allem     hinsichtlich        technischer    Ein  zelheiten, sowie die an sich bekannten zusätzlichen       Einrichtungen,    mit ein.

   Es zeigt:           Fig.    1 eine allgemeine Draufsicht auf den Bu  chungsapparat mit eingelegten Formblättern in       Haben-Soll-Stellung,          Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     A-B    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt nach Linie     C-D    der       Fig.    1, etwas vergrössert,       Fig.    4 den Ausschnitt eines Buchungsapparates  mit in     Soll-Haben-Stellung    befindlichen Kontenblät  tern,       Fig.    5 eine Ansicht des Buchungsapparates von  unten.  



  Der dargestellte Buchungsapparat besitzt eine       Grundplatte    1, die entweder von zwei rückwärtig  angeordneten Leisten 2 getragen wird oder am       obern    und untern Rand relativ stark ist (z. B. 8 mm),  um eine von der Unterseite der Grundplatte her  wirksame, besondere     Stiftmechanik        aufzunehmen.     Die Stifte 3 dieser Mechanik, die von unten die  Grundplatte durchdringen und     in    dieser geführt wer  den, sind auf einer Leiste 4 befestigt. Diese Leiste 4       wird    von zwei     als    Wippe wirkenden, zweiarmigen       Hebeln    5 getragen. Diese Hebel 5 sind um eine in  Lagern 6 geführte Achse 7 drehbar und können  z.

   B. von einer um die Achse 7 gelegten Spannfeder  8 in einer     Grundstellung    gehalten werden. Auf der  Oberseite der     Grundplatte    befindet sich auf der  linken Seite die lose oder mittels Scharnier drehbar  angeordnete     Andruckplatte    9 mit dem Kontenschie  ber 10. Die     Andruckplatte    dient in Verbindung mit  der Stiftreihe zum Festhalten des untern Konten  blattes, des     Journals    und des wechselseitig einge  färbten Farbpapiers und ist     für    Eintragungen in die  Kontenblätter mit grossen Ausschnitten versehen.  Ausserdem besitzt sie Auskerbungen für die Stifte 3.

    Die Lage der     Andruckplatte    9 wird durch die An  schläge 11 auf der Grundplatte 1 gesichert. Der auf  der     Andruckplatte    9 hin und her bewegliche Kon  tenschieber 10     umfasst    dieselbe, wodurch eine par  allele Verschiebung des. Schiebers 10 mittels des  vorgesehenen     Handgriffes    12 erreicht wird. Zur     Si-          cherung    der jeweiligen Einstellung sind auf dem  Kontenschieber 10 am obern und untern Rande  Blattfedern 13 vorgesehen.

   Diese Blattfedern be  sitzen nach unten gerichtete     Stifte    14, die in die  hierfür vorgesehenen, muldenförmigen     Ausnehmun-          gen    15 der     Andruckplatte        einfedern    können. Zur  Aufnahme des obern Kontenblattes besitzt der Kon  tenschieber 10 vertikal angeordnete Aufnahmestifte  16 und ist mit einem Ausschnitt 17 versehen, um  das     darunterliegende    Kontenblatt und Journal links  seitig sichtbar zu machen.  



  Zur     Durchführung    eines Buchungsvorganges  bzw. zur Einlage von Journal, Farbpapier und Ge  genkonto wird die     Andruckplatte    mit dem nach  links bewegten Schieber 10 um den     Handgriff    12  in der in     Fig.    3 angedeuteten     Pfeilrichtung    nach  oben geschwenkt, so dass sich die Kante der Platte 9  auf die beiden vorstehenden Hebelarme 5a aufsetzt.

    Durch das auf diese Hebelarme     wirkende    Gewicht  der     Andruckplatte    und infolge der     wippenförmigen       Ausbildung der Stiftmechanik werden die in der       Grundplatte        geführten    Stifte 3 für die Einlage und  Aufnahme der in bekannter Weise mit zwei vertika  len Lochreihen     versehenen-    Form- oder Kontenblät  ter und das Farbpapier angehoben. Nach Einlage  dieser Kontenblätter wird die Andruckplatte 9 auf  die auf die Grundplatte eingelegten Konto- oder  Buchungsblätter zurückgelegt.

   Durch die damit er  folgte Freigabe der Hebelarme 5a gehen die Stifte  3 von der Oberfläche der     Grundplatte    zurück und  ragen nur so weit über die Oberfläche der Grund  platte hervor, wie es zur     Sicherung    der Lage der  Kontenblätter nötig ist. Nunmehr kann das obere  Kontenblatt in die hierfür vorgesehenen Aufnahme  stifte 16 des Kontenschiebers 10 eingelegt werden.

    Gemäss der gestellten Buchungsaufgabe kann der  Kontenschieber mit dem obern Kontenblatt entweder  in die in     Fig.    1 gezeigte Stellung, in welcher die       Habenrubrik    des     obern    Kontoblattes genau über  der Sollrubrik des     darunterliegenden    Gegenkontos  sieht, oder in die in     Fig.    4 gezeigte Stellung derart  verschoben werden, dass die Sollrubrik des obern  Blattes sich genau über der     Habenrubrik    des Gegen  kontos befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Buchungsapparat für die Handdurchschreibe- buchführung, mit einer Einrichtung zur Aufnahme der mit vertikalen Lochreihen versehenen Form- oder Kontoblätter, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme eines in Soll- bzw.
    Haben-Stellung einzu stellenden Kontenblattes eingerichteten Konten schieber, der einer lose oder mittels Scharnier dreh bar auf einer Grundplatte aufliegenden Andruck platte für die Formblätter zugeordnet ist, sowie eine beim Auflegen der Formblätter auf die Grundplatte wirksam werdende Stiftmechanik, derart, dass von den zu gleicher Zeit im Durchschreibeverfahren zu beschriftenden Formblättern das von dem Konten schieber bei seiner Einstellung in die eine oder an dere Kontenlage mitgenommene Formblatt wahl weise in der Soll- oder Haben-Wertrubrik beschrif tet werden kann, während die andern,
    von der An druckplatte auf der Grundplatte festgehaltenen Formblätter beim Buchungsvorgang in ihrer ein gestellten Wertrubrikstellung verbleiben. UNTERANSPRÜCHE 1. Buchungsapparat nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme eines Kontoblattes mit einer festen Stiftreihe (16) versehene Kontenschieber (10) zur parallelen Ver schiebung auf der Andruckplatte (9) mit Führungs organen versehen ist und mittels federnder Stifte (13, 14) in seiner jeweiligen Einstellung auf der An druckplatte festgehalten wird. z.
    Buchungsapparat nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Aufnahmestifte (3) der Grund- platte für die einzulegenden Kontenblätter, z. B. Journal und Gegenkonto, zum Anheben und Senken auf einer gemeinsamen Leiste (4) angeordnet sind, welche unterhalb der Grundplatte sich befindet und an über die Grundplatte seitlich hervortretende, zweiarmige Hebel (5, 5a) angeschlossen ist, derart, dass beim Aufklappen der Andruckplatte (9) diese auf die hervortretenden Hebelarme (5a) drückt und die Aufnahmestifte (3) aus einer Grundstellung in eine Bereitschaftsstellung überführt werden. 3.
    Buchungsapparat nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Teile, insbesondere die Grundplatte, gegenüber den andern Teilen des Bu chungsapparates aus unterschiedlichem Material be stehen.
CH342246D 1956-04-27 1956-04-27 Buchungsapparat für die Handdurchschreibebuchführung CH342246A (de)

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