CH342355A - Zentralheizungs-Gliederkessel - Google Patents
Zentralheizungs-GliederkesselInfo
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Description
Zentralheizungs-Gliederkessel Die Erfindung bezweckt, einen Zentralheizungs- Gliederkessel von relativ hoher Leistung und gutem Wirkungsgrad zu schaffen, dessen Hauptbestandteile sowohl bei Koks- als auch bei Ölfeuerung verwend bar sind.
Zu diesem Zwecke zeichnet sich der erfin dungsgemässe Kessel aus durch Kesselglieder, welche den Feuerraum rahmenartig umgeben, wobei zwi schen den Wasserräumen je zweier benachbarter Kesselglieder durch an letzteren vorgesehene Rippen zwei senkrechte Heizgaszüge gebildet sind, durch welche die Heizgase den Heizflächen von obern Querkanälen dieser Wasserräume zugeführt werden, und wobei an diesen Querkanälen Rippen vorgesehen sind, um eine gleichmässigere Verteilung der Heiz gase auf diese Heizflächen zu bewirken, bevor die Heizgase in horizontale Heizgassammelabzüge ge langen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein Querschnitt des Kessels zwischen zwei mittleren Gliedern desselben, gemäss der Linie 1-I von Fig. 2, Fig.2 ein Schnitt längs der Linie II-II von Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt längs der Linie III-III von Fig. 1.
Der Zentralheizungskessel weist in an sich be kannter Weise mehrere mittlere Kesselglieder 1 auf, die zwischen einem vordern und einem hintern Ab schlussglied angeordnet sind, welche Abschlussglie- der in der Zeichnung nicht dargestellt sind und die üblichen Anschlussstutzen und dergleichen aufweisen. Die mittleren Kesselglieder 1 umgeben den Feuer raum 2 rahmenartig und weisen je einen in sich ge schlossenen, den Feuerraum also auch rahmenartig umgebenden Wasserraum auf, der einen untern Querkanal, einen obern Querkanal 4 und zwei ver tikale Längskanäle 5 und 6 aufweist, die mit den Querkanälen in Verbindung stehen.
Der Wasserraum ist in den Figuren durch horizontale gestrichelte Linien angedeutet. Die Kesselglieder 1 weisen Vor sprünge und Rippen auf, wobei die Vorsprünge und Rippen aneinanderliegender Kesselglieder aufein- anderstossen (siehe Fig. 2). Die oben am untern Quer kanal 3 befindlichen Vorsprünge 7 bilden zusammen einen Rost. Vertikale Rippen 8 und 9 begrenzen zwei senkrechte Heizgaszüge 10, die durch Öffnungen 11 mit einer mittleren Höhenzone des Feuerraumes 2 in Verbindung stehen.
Weitere Rippen 12, 13 und 14, die am obern Querkanal 4 vorgesehen sind, be grenzen zwei Paare von Zügen 15 und 16, durch welche die im Sinne der in Fig. 1 dargestellten Pfeile strömender Heizgase in zwei horizontale Heizgas- sammelzüge 17 gelangen, die im hintern (nicht ge zeichneten) Abschlussglied zu einem Abgasstutzen vereinigt werden.
Die aussenliegenden Züge 15 sind schmäler als die innenliegenden Züge 16 und eingangsseitig ver jüngt; dabei ist die Länge der Rippen 12 und 13 so bemessen, dass ein grosser Teil der Heizgase in einem genügend grossen Bogen die breiten Heizflä chen der obern Querkanäle 4 bestreicht, wodurch eine gleichmässigere Verteilung der Heizgase auf diese Heizflächen bewirkt wird. Die Breite bi des obern Querkanals 4 beträgt ein Mehrfaches der Breite bz des untern Querkanals 3 bzw. der Breite b3 der ver tikalen Längskanäle 5, 6. Benachbarte Kesselglieder 1 sind durch drei doppelkonische Nippel 18 mitein ander verbunden, die in entsprechende Augen 19 der Glieder 1 eingepresst sind.
Durch die Nippel 18 kommunizieren die Wasserräume der Kesselglieder miteinander. Ferner sind noch vier Ankereisen 20 vorgesehen, welche die Kesselglieder zusätzlich zu den Nippelverbindungen zusammenhalten. Diese Ankereisen sind an entsprechenden Ohren des vor- dern und des hintern Kesselgliedes mittels Gewinde und Muttern verankert (nicht dargestellt).
Der soweit beschriebene Gliederkessel kann mit einem vordern Kesselglied ausgerüstet werden, das eine Einfüllöffnung für Koks aufweist. In diesem Falle dient der Raum 21 als Aschenraum, in welchen ein entsprechender Aschenbehälter eingeschoben wer den kann. Der Feuerraum 2 dient dann zugleich als Füllschacht für den Koks.
Man kann den Gliederkessel aber auch mit einem Vorderglied ausrüsten, in welchem ein Olbrenner montiert ist und welcher einen Heizgasaustritt aus dem Aschenraum nicht gestattet. Der Kessel arbeitet sowohl bei Koks- als auch bei Ölfeuerung mit einem hohen Wirkungsgrad. Seine Leistung ist gross im Ver gleich zu andern Kesseln von angenähert gleichem Volumen und Gewicht, was auf die günstige An ordnung der Heizgaszüge und insbesondere auf die durch die Rippen 12-14 bewirkte gleichmässigere Verteilung der Heizgase auf die breite Heizfläche des obern Querkanals 4 zurückzuführen ist.
Falls man bei der Verbrennung fester Brenn stoffe statt einem mittleren Abbrand einen obern Abbrand wünscht, kann man die Rippen 8 entspre chend verkürzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zentralheizungs-Gliederkessel, gekennzeichnet durch Kesselglieder (1), welche den Feuerraum (2) rahmenartig umgeben, wobei zwischen den Wasser räumen je zweier benachbarter Kesselglieder durch an letzteren vorgesehene Rippen (8, 9) zwei senk rechte Heizgaszüge (10) gebildet sind, durch welche die Heizgase den Heizflächen von obern Querkanä len (4) dieser Wasserräume zugeführt werden, und wobei an diesen Querkanälen (4) Rippen (12-14) vorgesehen sind, um eine gleichmässigere Verteilung der Heizgase auf diese Heizflächen zu bewirken, bevor die Heizgase in horizontale Heizgassammel- abzüge (17) gelangen.UN'I ERANSPRÜCHE 1. Zentralheizungs-Gliederkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kesselglie der (1) einen den Feuerraum (2) rahmenartig um gebenden, in sich geschlossenen Wasserraum (3-6) bilden, wobei der obere Querkanal (4) mehrfach breiter ist als die übrigen Kanäle (3, 5, 6) des Was serraumes. 2. Zentralheizungs-Gliederkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Querkanälen (4) vorgesehenen Rippen (l2-14) zwei Paare von in zwei horizontale Heizgassammelzüge (17) mündenden Zügen (15, 16) bilden, wobei die beiden äussern Züge (15) schmäler als die beiden innern Züge (16) und eingangsseitig verjüngt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH342355T | 1956-07-09 |
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| CH342355A true CH342355A (de) | 1959-11-15 |
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| CH342355D CH342355A (de) | 1956-07-09 | 1956-07-09 | Zentralheizungs-Gliederkessel |
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| CH (1) | CH342355A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2547026A1 (fr) * | 1983-06-01 | 1984-12-07 | Self Climat | Generateur d'eau chaude, notamment chaudiere de chauffage central, a combustible solide, en particulier pour la combustion de buches de bois |
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1956
- 1956-07-09 CH CH342355D patent/CH342355A/de unknown
Cited By (2)
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| FR2547026A1 (fr) * | 1983-06-01 | 1984-12-07 | Self Climat | Generateur d'eau chaude, notamment chaudiere de chauffage central, a combustible solide, en particulier pour la combustion de buches de bois |
| EP0127881A1 (de) * | 1983-06-01 | 1984-12-12 | SELF-CLIMAT, Société anonyme dite | Heisswassererzeuger, insbesondere Zentralheizungskessel für feste Brennstoffe, insbesondere für die Verbrennung von Holzblöcken |
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