CH342533A - Webschaft mit mindestens einer auswechselbaren Mittelstrebe - Google Patents

Webschaft mit mindestens einer auswechselbaren Mittelstrebe

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CH342533A
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    • D03C9/00Healds; Heald frames
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Description


      Webschaft    mit mindestens einer auswechselbaren Mittelstrebe    Die vorliegende Erfindung betrifft einen     Web-          Schaft    mit mindestens einer auswechselbaren Mittel  strebe. Bei solchen Webschäften sind in an sich be  kannter Weise der obere und untere Schaftstab an  ihren Enden durch Seitenstützen und durch eine  oder mehrere Mittelstreben miteinander verbunden,  wobei die Mittelstreben einsetzbar sind. Ausserdem  sind zweckmässig die     Litzentragschienen    in bestimm  ten Abständen an einem seitlichen Vorsprung des  Schaftstabes befestigt.  



  Der erfindungsgemässe Webschaft ist dadurch  gekennzeichnet, dass diese Mittelstrebe aus einem  einzigen Teil besteht und     beiderends    mindestens  einen Vorsprung aufweist, die unmittelbar mit ent  sprechenden     Ausnehmungen    des Webschaftes. zwecks  Nesthaltung der Mittelstrebe in Eingriff sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht eines Webschaftes,       Fig.    2 im grösseren Massstab einen Schnitt nach  der Linie 1I-11 in     Fig.    1 durch den obern Schaft  stab,       Fig.    3 im grösseren Massstab einen Schnitt nach  der Linie 111-I11 in     Fig.    1 durch den untern Schaft  stab,  a) mit um 90  abgedrehter Mittelstrebe, beim  Einsetzen,  b) mit eingesetzter Mittelstrebe,       Fig.    4 eine Ansicht des Endes der Mittelstrebe,

         Fig.    5 einen Schnitt durch einen obern Schaft  stab im Bereich einer eingesetzten Mittelstütze bei  einer Ausführungsvariante und       Fig.    6 einen Schnitt durch einen obern Schaftstab  eines doppelreihigen Webschaftes mit einer einge  setzten Mittelstütze.    Der Webschaft 1 in     Fig.    1 hat einen     obein     Schaftstab 2 und     einen    untern Schaftstab 3, die  durch feste oder abnehmbare Seitenstützen 4 mit  einander verbunden sind. Der obere und untere  Schaftstab weist je einen gegen die Rahmenmitte ge  richteten seitlichen     Teil    5 auf, an dem die Litzen  tragschiene 6 in bekannter Weise durch Nieten 7  oder     ähnliche    Mittel befestigt ist.

   In andern Ausfüh  rungen wiederum sind die     Litzentragschienen    weg  nehmbar angebracht, wobei dann der seitliche Teil 5  der Schaftstäbe durch     Verschlussstücke        ersetzt    wer  den kann.  



  In den     Litzentragschienen    6 sind entsprechend  der Anzahl der Mittelstreben eine oder mehrere Aus  sparungen 8 zur Aufnahme des Vorsprunges an den  Enden     der    Mittelstrebe 9 angebracht.  



  Das obere Ende der Mittelstrebe 9 wird in den  durch den Vorsprung 5 des Schaftstabes 2 und die       Litzentragschiene    6 begrenzten Zwischenraum ein  geführt, wie in     Fig.    2 dargestellt. Das     Mittelstreben-          ende    ist bei 10a und bei     lob    einseitig ausgespart, wo  durch der     dazwischenliegende    Vorsprung 11 gebil  det wird, der seinerseits     in    die Aussparung 8 der       Litzentragschiene    6 eingreift     (Fig.    4).

   Die Längs  flächen 11' des Vorsprunges 11 verlaufen gegen die  äussern Kanten konisch zueinander, um das Ein  fahren in die Aussparung 8 der     Litzentragschiene    zu  erleichtern. Die     obern    und untern Stützflächen 12a  und 12b des Vorsprunges 11 weisen     vorzugsweise     eine geringe Neigung zueinander auf, damit die Mit  telstrebe 9     rüttelfrei    in der Aussparung 8 der     Li\aen-          tragschiene        eingehängt    ist. Der zugespitzte Kopf 13  der Mittelstrebe erleichtert das Einfahren in den  Zwischenraum zwischen     Schaftstabvorsprung    5 und'       Litzentragschiene    6.  



  An den ausgenommenen Stellen 10a und 10b ist  das     Mittelstrebenende    zweckmässig breiter als der      durch den     Schaftstabteil    5 und die     Litzentragschiene     6 begrenzte Zwischenraum. Die     Litzentragschienen     werden vorzugsweise aus Bandstahl hergestellt und  lassen sich zwischen den einzelnen in entsprechen  den Abständen angebrachten Befestigungspunkten 7  in beschränktem Masse weg vom Vorsprung des       Stabschaftes    durchbiegen.

   Die auf dem Grund der       Ausnehmungen    10a und 10b aufliegende     Litzentrag-          schiene    6 presst die Mittelstrebe 9 gegen den Schaft  stabvorsprung 5, was einen rüttelfreien guten Sitz  der Mittelstrebe ergibt, wie dies auch in     Fig.    3b dar  gestellt ist.  



  Zum Einsetzen wird die Mittelstrebe 9 in ihrer  Vertikalachse um 90  abgedreht, und, wie in     Fig.    1  mit 9a strichpunktiert angedeutet, so weit schräg ge  stellt, bis die zugespitzten Köpfe 13 am obern bzw.  untern Ende zwischen dem Vorsprung 5 des obern  Schaftstabes 2 und der     Litzentragschiene    6 bzw. dem  Vorsprung 5 des untern Schaftstabes 3 und der       Litzentragschiene    eingeführt werden     können.    Dann  wird die Mittelstrebe     derart    in die Vertikallage ge  bracht, dass der obere bzw. untere Vorsprung 11  neben die Aussparung 8 in der     obern    bzw.     untern          Litzentragschiene    zu liegen kommt.

   In     Fig.    3a wird  die Mittelstrebe 9 in dieser Stellung gezeigt. Nun  mehr wird die Mittelstrebe wiederum um 90  abge  dreht, damit ihre Vorsprünge 11 in die Aussparun  gen 8 der     Litzentragschienen    eingreifen.  



  In dieser Stellung kommt die     Litzentragschiene     6 auf den Grund der     Ausnehmungen    10ä und 10b  der Mittelstrebe zu liegen, der Zwischenraum zwi  schen     Schaftstabteil    5 und     Litzentragschiene    6 wird       zwangläufig    vergrössert, und die Mittelstrebe wird  durch die unter Spannung stehende     Litzentragschiene     fest an den     Schaftstabvorsprung    5 gepresst und gleich  zeitig auch gegen     ein        unbeabsichtigtes    Abdrehen ge  sichert.  



  In     Fig.    5 ist eine Variante im Schnitt dargestellt.  Am Schaftstab 14 sind zweckdienlich ausgebildete  Platten,     Verschlussstücke    oder dergleichen 15 zur  Befestigung der     Litzentragschiene    19 angebracht.  Die Mittelstrebe 16 weist zwei sich gegenüberlie  gende Vorsprünge 17 und 18 auf, wobei diese zu  einander versetzt sind, aber auch auf gleicher Höhe  angebracht sein könnten. Der Vorsprung 17 greift  in eine Aussparung der Platte 15 und der gegenüber  liegende     Vorsprung    18 in eine Aussparung der       Litzentragschiene    19 ein.  



  Sinngemäss kann die Mittelstrebe 16 mit einem  Ansatz 17 auch nur in eine Aussparung der Platte  15     (Fig.    5) oder des     Sehaftstabteils    5     (Fig.    2) ein  greifen und auf der     Litzentragschiene    19 (Fit>. 5)  oder 6     (Fig.    2) abgestützt sein. Anstatt in eine volle       Ausnehmung    der Schiene bzw. des Schaftstabes  könnte die Mittelstrebe bzw. deren Vorsprünge  auch in Auskerbungen bildende     Ausnelnnungen    der  selben eingreifen.

      Weiterhin kann an Stelle des     Schaftstabteils    5       (Fig.    2) oder der Platte 15     (Fig.    5) bei doppel  reihigen Webschäften eine zweite, auf gleicher Höhe  oder versetzt angebrachte     Litzentragschiene    20 tre  ten. Diese Anordnung ist in     Fig.    6 dargestellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Webschaft mit mindestens einer auswechselbaren Mittelstrebe, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittelstrebe aus einem einzigen Teil besteht und bei derends mindestens einen Vorsprung aufweist, der unmittelbar mit entsprechenden Ausnehmungen des Webschaftes zwecks Festhaltung der Mittelstrebe in Eingriff ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Litzentragschiene eine Aus- nehmung zur Aufnahme eines Vorsprunges der Mit telstrebe aufweist. 2.
    Webschaft nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelstrebe beiderends einen einzigen Vorsprung und zwei Ausnehmungen aufweist. 3. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelstrebe beiderends min destens zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge aufweist. 4. Webschaft nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Litzentragschiene eine Ausnehmung zur Aufnahme des einen Vorsprunges der Mittelstrebe aufweist, wobei der Teil des Web schaftes, an welchem diese Schiene befestigt ist, eine Ausnehmung zur Aufnahme des andern Vorsprunges der Strebe aufweist. 5.
    Webschaft nach Patentanspruch, mit zwei an jedem Schaftstab befestigten Litzentragschienen, da durch gekennzeichnet, dass jede Litzentragschiene eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Vorsprunges der Mittelstrebe aufweist. 6. Webschaft nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schaftstab eine Aus- nehmung zur Aufnahme eines Vorsprunges des Mit telstrebenendes besitzt. 7. Webschaft nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelstrebe beiderends min destens zwei entgegengesetzt gerichtete Vorsprünge aufweist.
    B. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelstrebe einen viereckigen Querschnitt aufweist. 9. Webschaft nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorsprünge der Mittelstrebe in Ausnehmungen der Schaftstäbe eingreifen.
CH342533D 1956-07-02 1956-07-02 Webschaft mit mindestens einer auswechselbaren Mittelstrebe CH342533A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4475574A (en) * 1982-01-22 1984-10-09 Grob & Co. Aktiengesellschaft Movable intermediate support for a weaving heddle frame

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4475574A (en) * 1982-01-22 1984-10-09 Grob & Co. Aktiengesellschaft Movable intermediate support for a weaving heddle frame

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