CH342536A - Arbeitsbock, insbesondere zum Ausführen von Polsterarbeiten - Google Patents

Arbeitsbock, insbesondere zum Ausführen von Polsterarbeiten

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CH342536A
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Josef Schiffner Alois
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Josef Schiffner Alois
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


  Arbeitsbock, insbesondere zum     Ausführen    von Polsterarbeiten    Die vorliegende Erfindung betrifft einen insbeson  dere zum Ausführen von Polsterarbeiten dienenden  Arbeitsbock, der sich dadurch auszeichnet, dass ein  zum Aufsetzen eines Werkstückes bestimmter Träger  mit Hilfe einer     Universal-Gelenkvorrichtung    in belie  biger Richtung     neigbar    und feststellbar am obern  Ende eines in der Höhe verstellbaren Ständers ange  ordnet ist.  



  In der     beigefügten    Zeichnung ist beispielsweise  eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt diesen Arbeitsbock in Seitenansicht  und teils im senkrechten Schnitt.  



       Fig.    2 stellt einen senkrechten Schnitt nach der  Linie II-11 in     Fig.    1 dar.  



       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie     111-III     in     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt eine perspektivische Darstellung des  Arbeitsbockes mit einem darauf angeordneten Pol  sterstuhl.  



  Der dargestellte Arbeitsbock weist einen in der  Höhe verstellbaren Ständer auf, der wie folgt aus  gebildet ist: Ein senkrecht verlaufendes Rohrstück 11  ist an seinem untern Ende mit einem dreiarmigen  Fuss 12 versehen. Von jedem Arm des Fusses 12 geht  eine schräg verlaufende Stütze 13 gegen die obere  Endpartie des Rohrstückes 11, um das letztere gegen  Schwingungen zu sichern. Das Rohrstück 11 bildet  eine Führung für eine senkrechte, ausziehbare Säule  14 mit zylindrischer Aussenfläche. Auf der Säule 14 ist  eine     Bride    15 lösbar festgeklemmt, mit deren     Hilfe     die Säule 14 auf der obern     Stirnfläche    des Führungs  rohres 11 abgestützt ist.

   Gemäss     Fig.3    besitzt die       Bride    15 zwei nach aussen abstehende Lappen 16 und  17, die mittels einer Klemmschraube 18 mit Hand  griff 19     gegeneinandergezogen    werden können, wobei  die     Bride    15 auf der Säule 14 festgeklemmt wird. Je    nach der axialen Lage der     Bride    15 auf der Säule 14  ergibt sich eine mehr oder weniger grosse Höhe des  beschriebenen Ständers. Die Säule 14 ist dabei in der  Führung 11 drehbar, wobei die     Bride    15 auf dem  obern Ende des Führungsrohres 11 gleiten kann.

   An  seinem obern Endteil ist das Führungsrohr 11 mit  einem Längsschlitz 20 und beiderseits desselben mit  zwei nach aussen abstehenden Lappen 21 versehen,  die mit     Hilfe    einer Klemmschraube 22 mit zugehöri  gem Handgriff 23     gegeneinandergezogen    werden kön  nen, zwecks     Festklemmens    der Säule 14, um dieselbe  gegen Drehung zu sichern.  



  Am     obern    Ende des beschriebenen Ständers, das  heisst am obern Ende der Säule 14, ist ein     U-Stück    31  festgeschweisst, zwischen dessen beiden Schenkeln ein  Rohrstutzen 32 starr befestigt ist. Die beiden Ele  mente 31 und 32 bilden zusammen einen Gelenkteil  eines ersten Scharniergelenkes 33, dessen anderer Ge  lenkteil 34 zwei nach unten ragende Flansche auf  weist, welche die parallelen Aussenflächen der Schen  kel des     U-Stückes    31 aussen übergreifen.

   Zwischen  die Schenkel des     U-Stückes    31 und die Flansche des  Gelenkteils 34 sind     Fiberscheiben    35     eingesetzt.    Die  Gelenkteile 31, 32 und 34 sind durch einen Bolzen  36 zusammengehalten, der mit seinem einen Ende in  eine Mutter 37 eingeschraubt ist, welche am einen der  genannten Flansche des Gelenkteils 34 unlösbar be  festigt ist. Der Bolzen 36 weist ferner einen Bund 38  auf, welcher den andern der genannten Flansche am  Gelenkteil 34 aussen übergreift. Das von der Mutter  37 abgekehrte Endstück des Bolzens 36 ist zu einem  Handgriff 39     umgebogen,    mit dessen Hilfe der Bol  zen 36 gedreht werden kann zwecks Zusammenpres  sens oder     Lösens    der Teile 31 und 34 und der Fiber  scheiben 35.

   Durch den Bolzen 36, die Mutter 37  und den Bund 38, welche Elemente zusammen eine  Klemmvorrichtung bilden, lässt sich das Scharnier-      Gelenk 33 mehr oder weniger stark hemmen oder       gewünschtenfalls    ganz feststellen. Die Schwenkachse  des Scharniergelenkes 33 verläuft rechtwinklig zur  Längsrichtung der Säule 14 und somit waagrecht,  wenn sich der Arbeitsbock in Gebrauchslage befindet.  



  Der bereits erwähnte Gelenkteil 34 besitzt auch  zwei nach oben umgebogene Flansche und bildet auch  Bestandteil eines zweiten Scharniergelenkes 40, das  analog dem ersten Scharniergelenk 33 ausgebildet ist.  Der andere Gelenkteil des zweiten Gelenkes 40 weist  ebenfalls ein     U-Stück    41 auf, zwischen dessen Schen  kel ein Rohrstutzen 42 fest eingefügt ist, wie     Fig.    2  zeigt. Zwischen die Aussenseiten des     U-Stückes    41 und  die nach oben ragenden Flansche des Gelenkteils     ,i4     sind auch hier     Fiberscheiben    43 eingesetzt. Mit Hilfe  eines Bolzens 44 sind die Gelenkteile 41, 42 und 34  zusammengehalten.

   Das eine, mit Gewinde versehene  Ende des Bolzens 44 ist in eine Mutter 45 einge  schraubt, die am einen der nach oben ragenden Flan  sche des Gelenkteils 34 befestigt ist, während ein  Bund 46 des Bolzens 44 den andern, nach oben  ragenden Flansch des Teils 34 aussen übergreift. Das  von der Mutter 45 abgekehrte Ende des Bolzens 44  weist einen     Vierkantansatz    auf, auf welchen ein pas  sender Schlüssel 47 lösbar aufgesetzt ist. Eine auf  einen Gewindeteil aufgeschraubte Mutter 48 dient zur  Sicherung des Schlüssels 47 gegen unbeabsichtigtes  Lösen vom Bolzen 44. Der Bolzen 44, die Mutter 45  und der Bund 46 bilden eine Klemmvorrichtung zum  Hemmen des Scharniergelenkes 40 oder zum Fest  stellen desselben.

   Die Schwenkachse des Gelenkes 40  verläuft rechtwinklig zu jener des ersten Gelenkes 33,  derart, dass beide Scharniergelenke 33 und 40 zusam  men eine     Universal-Gelenkvorrichtung    bilden, welche  gestattet, den obersten Gelenkteil 41, 42 in jeder be  liebigen Richtung zu neigen.  



  Das     U-Stück    41 ist mit der Mittelpartie einer  Leiste 51 verschweisst, auf welcher ein Rahmen be  festigt ist, der aus Leisten 52 und 53 besteht. Die Lei  sten 52 sind auf den Endpartien der Leiste 51 abge  stützt und verlaufen paarweise parallel zueinander,  einen Schlitz 54 zwischen einander frei lassend. Die  Leiste 51 verläuft quer über die Mitte des Rahmens  52, 53 und dient zur Verbindung des letzteren mit  der Gelenkvorrichtung 33, 40. Eine Flachschiene 55  ist mit ihren beiden Endete je in der Mitte einer Rah  menleiste 53 befestigt und verläuft unterhalb des  Rohrstutzens 42 hindurch, mit welchem die Schiene  55 verschweisst ist.

   Auf diese Weise bildet die Flach  schiene 55 zwei Streben, die zur Ebene, welche die  Längsachsen der Rahmenleisten 52 und 53 enthält,  schräg verlaufen, wodurch ein Vibrieren des Rah  mens 52, 53 bezüglich des obersten Gelenkteils 41, 42  verunmöglicht wird. Der Rahmen 52, 53 und die  durch die Flachschiene 55 gebildeten Streben     bilden     zusammen einen Träger für ein zu bearbeitendes  Werkstück, wobei die bereits     erwähnte    Ebene des  Rahmens 52, 53 als Auflageebene für das Werk  stück benutzt werden     kann.    Mit Hilfe der Universal-    Gelenkvorrichtung 33, 40 ist der genannte Träger in  beliebiger Richtung     neigbar    und feststellbar.  



  Gemäss     Fig.    1, 2 und 4 der Zeichnung sind auf  dem Rahmen 52, 53 zwei     Winkelprofilschienen    60  befestigt, und zwar mit Hilfe von an diese Schienen  angeschweissten Schraubenbolzen 61 (FiG. 1), die  durch die Schlitze 54 zwischen den einander benach  barten Rahmenleisten 52     hindurchragen    und auf der  andern Seite je eine     Unterlagscheibe    62 und eine  Mutter 63 tragen. Diese Muttern 63 sind je mit einem  winkelförmigen Arm 64 versehen, der ein rasches  Lösen und Anziehen der Mutter ermöglicht, ohne  dass hierfür besondere Werkzeuge erforderlich wären.

    An jeder der Profilschienen 60 sind zwei Anschläge  65 in Form von Winkelstücken 65 befestigt, die je  einen in der Zeichnung nicht sichtbaren, angeschweiss  ten Bolzen aufweisen, welcher durch einen zugeord  neten Längsschlitz 66 der betreffenden Profilschiene  60 hindurchnagt und auf der andern Seite eine zu  geordnete Mutter trägt, die genau gleich wie die Mut  tern 63 ausgebildet sein kann. Anstelle von Schlitzen  66 könnten an den Profilschienen 60 auch eine Reihe  von Langlöchern vorhanden sein. Die Profilschienen  60 sind bezüglich des Rahmens 52, 53 verstellbar,  während die Winkelstücke 65 in bezug auf die Profil  schienen 60 verstellbar sind.  



  In     Fig.    4 ist veranschaulicht, wie die Profilschie  nen 60 und die Winkelstücke 65 eingestellt werden.  können, damit sie den vier Beinen eines zu bearbei  tenden Polsterstuhls 70 Auflage und Halt gegen     seit-.          liches    Abgleiten bieten, auch wenn der Rahmen 52,  53 in eine schräge Lage eingestellt wird. Der beschrie  bene Arbeitsbock gestattet dann, das     Polstermöbel    70  auf bequeme Weise nacheinander in alle jene Stel  lungen zu bringen, die für das Anbringen der Polste  rung, z. B. das Einschlagen der Nägel 71, die gün  stigsten sind.

   Dabei ist es zweckmässig, die Klemm  schraube 22 und die Schraubenbolzen 36 und 44  nicht vollständig festzuziehen, damit allein durch  Überwindung einer gewissen Reibung der Oberteil  des Arbeitsbockes in der Führung 11 gedreht und der  Rahmen 52, 53 in seiner Neigung verstellt werden  kann. Der Arbeiter kann dabei fast unverändert am  gleichen Platz bleiben, vorzugsweise so, dass für ihn die  beste Beleuchtung des Werkstückes gewährleistet ist.  Nicht nur zum Nageln, sondern beispielsweise auch  zum Nähen von Polstermöbeln ist der beschriebene  Arbeitsbock eine wertvolle Hilfe.  



  Gegebenenfalls kann man auf die Winkelprofil  schienen 60 und die Anschlagwinkel 65 verzichten  und den zu bearbeitenden Polstergegenstand unmittel  bar auf den Rahmen 52, 53 aufsetzen, z. B. so, dass  Beine des Polstermöbels an den Rahmenleisten 52  bzw. 53 vorbei nach unten ragen. Anstelle der Schie  nen 60 lassen sich auf analoge Weise auch andere  Hilfsmittel zum Aufsetzen oder Befestigen der zu  bearbeitenden Werkstücke auf dem Rahmen 52, 53  befestigen, z. B. eine Tischplatte.  



  Gegenüber den bisher in der Polsterindustrie übli  chen primitiven Arbeitsböcken, die praktisch nicht      verstellt werden konnten, gewährt der beschriebene  Arbeitsbock entschiedene Vorteile, wie aus der vor  stehenden Beschreibung ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Arbeitsbock, insbesondere zum Ausführen von Polsterarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Aufsetzen eines Werkstückes bestimmter Träger (52, 53, 55) mit Hilfe einer Universal-Gelenkvorrichtung (33, 40) in beliebiger Richtung neigbar und feststell bar am obern Ende eines in der Höhe verstellbaren Ständers (11-23) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Arbeitsbock nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ständer (11-23) eine Füh rung (11) für eine senkrechte, ausziehbare Säule (14) aufweist, welche eine festklemmbare Bride (15) trägt zum Abstützen der Säule auf der Führung (11). 2.
    Arbeitsbock nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (14) zylindrisch und in der Führung (11) drehbar geführt ist, die eine Klemm vorrichtung (20-23) zum Feststellen der Säule (14) aufweist. 3. Arbeitsbock nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Universal-Gelenkvorrichtung (33, 40) zwei je mit einer Klemmvorrichtung (36-38 bzw. 44-46) versehene Scharniergelenke (33 und 40) aufweist, deren eines (33) eine waagrecht verlaufende Schwenkachse hat und mit dem Ständer (11-23) verbunden ist, während das andere Scharniergelenk (40) mit dem Träger (52, 53, 55) verbunden ist und eine zu einer Auflageebene des letzteren parallele und zur erstgenannten Schwenkachse rechtwinklig verlau fende Schwenkachse besitzt. 4.
    Arbeitsbock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Scharniergelenke (33 und 40) am einen Gelenkteil (34) zwei Flansche auf weist, welche unter Zwischenschaltung von Fiber scheiben (35 bzw. 43) Aussenflächen des andern Ge lenkteils (31, 32 bzw. 41, 42) aussen übergreifen, und dass die beiden Gelenkteile eines jeden Gelenkes durch einen Bolzen (36 bzw. 44) zusammengehalten sind, der einen den einen Flansch übergreifenden Bund (3 8 bzw. 46) aufweist und in eine am andern Flansch fest angeordnete Mutter (37 bzw. 45) eingeschraubt ist, zwecks Zusammenpressens der Flansche, Fiber scheiben und Aussenflächen. 5.
    Arbeitsbock nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger (52,.53, 55) einen eine Auflagefläche bildenden Rahmen (52, 53) aufweist, der mittels einer mittleren Querleiste (51) auf dem obersten Gelenkteil (41, 42) der Gelenkvorrichtung (33, 40) abgestützt ist und durch zur Ebene des Rahmens (52, 53) schräg verlaufende Streben (55) mit dem genannten Gelenkteil (41, 42) starr verbun den ist. 6. Arbeitsbock nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rahmen<B>(52,53)</B> zwei zueinan der parallele Winkelprofilschienen (60) verstellbar be festigt sind, die ihrerseits je zwei in Längsrichtung der Schienen (60) verstellbare Anschläge (65) auf weisen zum Festhalten der Beine von Polstermöbeln (70).
CH342536D 1956-07-27 1956-07-27 Arbeitsbock, insbesondere zum Ausführen von Polsterarbeiten CH342536A (de)

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